DE293137C - - Google Patents

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DE293137C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01TMEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
    • G01T1/00Measuring X-radiation, gamma radiation, corpuscular radiation, or cosmic radiation
    • G01T1/02Dosimeters
    • G01T1/08Photographic dosimeters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Conversion Of X-Rays Into Visible Images (AREA)
  • Analysing Materials By The Use Of Radiation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ein bekanntes Verfahren zur Bestimmung der Intensität von Röntgenstrahlen besteht darin, einen photographischen Schichtträger bestimmter Empfindlichkeit, der mit einer lichtdichten, aber für Röntgenstrahlen gut durchlässigen Hülle versehen ist, etwa einen in schwarzes Papier eingehüllten Streifen von Bromsilberpapier, während einer bestimmten Zeit der Röntgenstrahlung auszusetzen, sodann einem seiner Dauer und der chemischen Zusammensetzung der Entwicklerflüssigkeit nach bestimmten Entwicklungsverfahren zu unterwerfen und schließlich die fertigentwickelte und fixierte Schicht hinsichtlich des Grades ihrer Schwärzung mit einer bestimmten Skala von ■ Farbentönen zu vergleichen (Kienböcksches Verfahren).
Dieses Verfahren erweist sich für die Röntgenstrahlengemische jener Zusammensetzung, wie die Herstellung von Röntgenstrahlenbildern sie erfordert, als ausreichend. Es befriedigt jedoch nicht mehr, wenn es sich, wie bei der gegenwärtig immer größere Bedeutung gewinnenden Krankenbehandlung mittels Röntgenstrahlen, um Röntgenstrahlen großer Durchdringungsfähigkeit, bedeutender Strahlenhärte handelt. Der Grund hierfür ist die selektive, von der Strahlenhärte abhängige Absorption der Röntgenstrahlen durch Silber und Silberverbindungen, die ja den wesentlichen Bestandteil der photographischen Schichten ausmachen. Diese Selektivität der Silberverbindungen hinsichtlich ihrer Fähigkeit, Röntgenstrahlen zu absorbieren, ist nämlich für die an harten Strahlen reichen Röntgenstrahlengemische der Röntgenstrahlentherapie so ausgeprägt, daß sie die Messung empfindlich stört.
Diesem Übelstand wird durch die Erfindung abgeholfen, der gemäß auf die photographische Schicht bestimmter Empfindlichkeit nicht die Röntgenstrahlung selbst, sondern das durch sie erzeugte Fluoreszenzlicht einer fluoreszierenden Substanz einwirken gelassen wird.
Zur Ausführung dieses Verfahrens kann man sich der in der Zeichnung in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2 in der Draufsicht schematisch dargestellten Einrichtung bedienen. In einem Behälter a, dessen Wandung für Röntgenstrahlen praktisch undurchlässig, aber mit der Öffnung b für den Eintritt der zu unter- So suchenden Röntgenstrahlung versehen ist, befindet sich, schräggestellt, der Leuchtschirm c, dessen unter dem Einflüsse der auf ihn auftreffenden Röntgenstrahlen entstehendes Fluoreszenzlicht eine bestimmte Zeitlang auf den mittels einer geeigneten, an sich bekannten Kassettenanordnung d leicht herausnehmbar angebrachten, in lichtdicht verschlossenem Zustande in den Behälter α eingeführten, dem Behälter freigelegten und nach
der Belichtung wieder lichtdicht abzuschließenden photographischen Schichtträger e einwirken gelassen wird, worauf, wie bei dem Kienböckschen Verfahren, die photographische Schicht nach feststehender Vorschrift entwickelt und fixiert und schließlich mit einer Helligkeitsskala verglichen wird. Um die Entstehung schädlicher Sekundärstrahlung innerhalb des Behälters α zu vermeiden, versieht man α zweckmäßig mit einer Auskleidung f

Claims (3)

  1. aus Hartgummi ο. dgl. Nützlich erweist es sich auch, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, mehrere (hier zwei) der beschriebenen Einrichtungen so miteinander zu verbinden, daß ein gemeinsamer photographischer Schichtträger für sie alle Verwendung findet. Man kann dann vor den einzelnen Eintrittsöffnungen b untereinander verschieden durchlässige absorbierende Schichten anbringen und deren Wirkung am Schichtträger unmittelbar vergleichen.
    Patent-A ν Sprüche:
    i. Verfahren zur Bestimmung der Intensität von Röntgenstrahlen, dadurch gekennzeichnet, daß eine photographische Schicht von bestimmter Empfindlichkeit während einer bestimmten Zeit dem Licht einer in bestimmte räumliche Beziehung zu ihr gebrachten, durch die zu untersuchende Röntgenstrahlung erregten Fluoreszenzlichtquelle ausgesetzt, sodann nach bestimmter Vorschrift entwickelt und fixiert und schließlich mit einer Helligkeitsskala verglichen wird.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend in einem für Röntgenstrahlen praktisch undurchlässigen, mit einer oder mehreren Eintrittsöffnungen für die Röntgenstrahlung' versehenen Behälter, in dem ein Leuchtschirm angebracht und eine photographische Kassette licht- und röntgenstrahlendicht einführ- und herausnehmbar derart angeordnet ist, daß der Leuchtschirm von den Röntgenstrahlen, der photographische Schichtträger in der Kassette in freigelegtem Zustande aber nur von dem Lichte des Leuchtschirmes getroffen wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere derartiger Einrichtungen mit einem gemeinsamen photographischen Schichtträger verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026886B (de) * 1955-01-04 1958-03-27 Eugen Fuenfer Anordnung zum Strahlungsnachweis

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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