DE2923155A1 - Verfahren fuer programmgesteuerte hausgeraete zur sicherung der eingegebenen steuer- und dateninformationen und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren fuer programmgesteuerte hausgeraete zur sicherung der eingegebenen steuer- und dateninformationen und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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DE2923155A1 DE19792923155 DE2923155A DE2923155A1 DE 2923155 A1 DE2923155 A1 DE 2923155A1 DE 19792923155 DE19792923155 DE 19792923155 DE 2923155 A DE2923155 A DE 2923155A DE 2923155 A1 DE2923155 A1 DE 2923155A1
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Description

  • Verfahren für programmgesteuerte Hausgeräte zur Sicherung
  • der eingegebenen Steuer- und Dateninformationen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren für programmgesteuerte Hausgeräte zur Sicherung der eingegebenen Steuer- und Dateninformationen gegen Löschen bei ungewollter Betätigung der Löschtaste.
  • Neben einer Sicherung gegen Fehlbedienungen oder Mehrfachbedienung programmgesteuerter Hausgeräte, insbesondere solcher mit verschiedenen Anwahlmöglichkeiten per Knopfdruck oder Sensorberührung, innerhalb gleichberechtigter Wahlfelder durch gegenseitige Verriegelung, ist bei einer Vielzahl von Geräten das eingegebene Programm neben der dazugehörigen Daten durch Drücken der Starttaste gegen weitere Störungen über das Eingabefeld durch dessen Verriegelung gesichert.
  • Um Fehlbedienungen dennoch korrigieren zu können, findet sich für diesen Zweck am Gerät eine Löschtaste, die das eingegebene Programm trotz verriegeltem Bedienfeld unterbricht, löscht und auf Bereitschaft zum Einlesen eines neuen Programmes oder zur Korrektur des geschriebenen Programmes schaltet. Diese Löschtaste ihrerseits ist mithin Anlaß der verbleibenden, vielfach sehr ärgerlichen Fehlbedienungen durch deren zufälliges, ungewolltes Betätigen, durch Betätigen von spielenden Kindern und ähnliche Vorkommnissen. Um diese Löschtaste besser gegen Fehlbedienung zu schützen wurde sie hinter Klappen oder Schiebern geschützt in einem eigenen Fach angeordnet. Derartige Vorkehrungen sind aufwendig, platzraubend und unhandlich im Bedienungsablauf, wenn man von der Störanfälligkeit und dem Verschleiß dieser mechanischen Schutzeinrichtungen einmal ganz absieht.
  • So ist es Aufgabe der Erfindung eine störsichere, verschleißarme, kindersichere, ohne besondere Maßnahmen auf dem Bedienfeld anbringbare Löscheinrichtung zu schaffen, die dennoch preisgünstig in der Herstellung ist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Löschtaste zum Auslösen em.es Löschbefehles innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne n-mal, vorzugsweise mindestens zweimal betätigt werden muß.
  • Damit wird die Redundanz des Löschbefehles erhöht und der Zufall in sehr hohem Maße ausgeschlossen, was ein Anbringen der Löschtaste /auf dem Bedienfeld ohne Sondervorkehrungen rechtfertigt. Mithin sind keine störanfälligen, verschleißenden, mechanischen Hilfskonstruktionen mehr notwendig. Das neue Verfahren ermöglicht so die Fertigung eines vereinfachten und wirtschaflicher zu fertigenden Eingabefeldes. Für Kinder, deren Interesse dem gesamten Tastenfeld gilt wird über die zeitliche Begrenzung der Löschbereitschaftsstellung dieser einzigen Löschtaste rasch das Interesse genommen, noch ehe eine zufällig korrekte Bedienung zu Schaden führt.
  • Eine besonders günstige Ausgestaltung des Verfahrens liegt darin, daß durch die Löschtaste mit dem ersten Betätigen ein erster Steuerimpuls ausgelöst wird, der eine zu Programmbeginn scharfgestellte Sicherungsschaltung vorbereitet und nach abermaligen Betätigen der Löschtaste mit einem zweiten Impuls innerhalb der durch die Sicherheitsschaltung vorgegebenen Bereitstellungszeitspanne ein Löschsignal an die Eingabeeinheit inerProgrammsteuereinrichtung gibt, die Löscheinrichtung wieder sperrt und zinke Bedienfeldverriegelung aufhebt.
  • Durch Betätigen der Starttaste der Programmsteuerung sperrt diese das Eingabetastenfeld und schaltet die Löscheinrichtung mit der Sicherheitsschaltung scharf, d. h. erst jetzt führt ein zweimaliges Betätigen der Löschtaste zu einer Reaktion der Löscheinrichtung. Damit sind sämtliche Tasten gegen eine einmalige, meist ungewollte Betätigung gesichert. Erst eine zweite Betätigung der Löschtaste führt zu einer Unterbrechung des laufenden Programmes, sofern nicht zwischen der ersten und der zweiten Betätigung der Löschtaste eine längere Zeit als die Bereitstellungszeit vergangen ist, Ist die Zeitspanne zwischen beiden Betätigen größer als diese Zeit, so hat die Sicherungsschaltung aus der Löschbereitschaftsstellung wieder in den gesicherten Zustand zurückgeschaltet und wird durch die zweite Betätigung der Löschtaste nur abermals in die Löschbereitschaftsstellung versetzt. Innerhalb der neuerlichen Bereitstellungszeitspanne wird erst durch ein weiteres Betätigen der Löschtaste der Löschbefehl ausgelöst, der das Programm unterbricht, die Verriegelung der Tastatur aufhebt und eine neue Programmierung zuläßt.
  • Wird weder eine Programmänderung durchgeführt noch das Gerät abgeschaltet, so wird das unterbrochene Programm gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung nach einer festen Haltezeit fortgesetzt.
  • Eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß ein einstufiges, vorzugsweise zweistufiges Schaltwerk vorgesehen ist, dessen Ausgang mit einem Löscheingang der Programmsteuereinrichtung verbunden ist, wobei eine hausgeräteinterne Zeitsteuereinrichtung vorgesehen ist, durch die nach einer festen Bereitstellungszeit das Schaltwerk zurücksetzbar gestaltet ist und das an seinem Ausgang durch den n-ten, vorzugsweise zweiten Löschimpuls, der innerhalb der Bereitstellungszeit eingebbar ist, ein Löschsignal abgibt.
  • Unter einem Schaltwerk versteht man eine Anordnung zur Durchführung logischer Verknüpfungen mit der zusätzlichen Fähigkeit, einzelne Variablenzustände zu speichern. Die Ausgangsvariablen hängen also sowohl von der Eingangsvariablen wie auch vom Zustand des Schaltwerkes selbst ab. Unter einem zweistufigen Schaltwerk ist hierbei zu verstehen, daß eine erste Eingabe den Zustand des Schaltwerkes dahingehend ändert, daß eine zweite Eingabe ein bestimmtes Ergebnis erzielt, sofern in der Zwischenzeit nicht über weitere Schaltwerkseingänge der Zustand desselben abermals geändert .korde. Diese zwischenzeitliche Änderung kann auch Schaltwerksintern durch logische Verknüpfungen mit internen, also auch zeitabhängigen Zuständen erfolgen. Denkbar sind hierbei Kriterien zur Zustandsänderung, die aus einem externen oder internen Takt abgeleitet sind oder die aus esternen oder internen Zeitgliedern abgeleitet werden können.
  • Beim erfindungsgemäßen Schaltwerk handelt es sich vorzugsweise um ein zweistufiges Schaltwerk, an dessen Eingang die Löschtaste angeschlossen ist über die die Löschimpulse eingegeben werden können. Ferner liegt entweder aus dem Schaltwerk selbst, aus der Programmsteuerung oder abgeleitet von einer geeigneten Funktion des Hausgerätes in dem das Schaltwerk eingesetzt ist, eine sich zeitlich ändernde Information an einem Schaltwerkseingang an, die die Beendigung der Bereitstellungszeit durch Rücksetzen des Schaltwerkes bewirkt.
  • Einer sehr nützlichen, den Gebrauchswert steigernden Ausgestaltung gemäß ist eine mono stabile Kippstufe vorgesehen mit einer RC-Beschaltung für die Dauer eines Ausgangsimpulses, sowie ein zweistufiger Binärzähler, der mit der zurückkippenden Kippstufe rücksetzbar ist und dessen zweiter Ausgang mit dem Löscheingang der Programmsteuereinrichtung verbunden ist, wobei durch einen ersten Löschimpuls über die mono stabile Kippstufe für die Zeitdauer ihres Ausgangsimpulses der Zählereingang geöffnet und gleichzeitig der erste Impuls eingebbar ist und mit einem zweiten Impuls innerhalb dieser Zeitdauer über den Ausgang der zweiten Zählstufe ein Löschsignal der Programmsteuerung aufschaltbar ist.
  • Die RC-Beschaltung der monostabilen Kippstufe legt die Dauer der Bereitstellungszeit der Löscheinrichtung fest.
  • Ein erster Steuerimpuls setzt diese monostabile Kippstufe und ihr Ausgang öffnet den Zählereingang der ersten Zählstufe und liest diesen ersten Eingangsimpuls ein, der vom Löschsignalgeber am Zählereingang ansteht. Ein zweiter Impuls innerhalb der Bereitstellungszeit schaltet über den noch offenen Zählereingang den Zähler fort und gibt am Ausgang der 2. Stufe ein Signal ab, das der Programmsteuereinrichtung zugeführt wird und die Löschfunktion auslöst. Erreicht der zweite Löschimpuls den Zählereingang nach Ende der Bereitstellungszeit ist der Zähler zurückgesetzt. Es wird durch erneutes Setzen der zurückgekippten monostabilen Kippstufe die Bereitstellungszeit der Löscheinrichtung eingestellt und die erste Zählerstufe geladen. In einer Ausführungsform geschieht dies dadurch, daß die Löschimpulse auf den Takteingang eines Snchronzählers gegeben werden und der Ausgang der monostabilen Kippstufe auf den Zählereingang geschaltet wird.
  • Einer weiteren Ausgestaltung gemäß kann eine monostabile Kippstufe vorgesehen sein, mit einer RC-Beschaltung für die Dauer ihres Ausgangsimpulses, sowie ein zweistufiges Schieberegis ter, das durch die zurückkippende Kippstufe rücksetzbar ist und dessen Ausgang mit dem Löscheingang der Programmsteuereinrichtung verbunden ist, wobei der Schiebetakteingang des Schieberegisters für die Dauer des Ausgangsimpulses der monostabilen Kippstufe ansteuerbar ist.
  • Die RC-Kombination der monostabilen Kippstufe legt ebenfalls die Dauer der Bereitstellungszeit der Löscheinrichtung fest.
  • Gesetzt wird die monostabile Kippstufe durch den ersten Löschimpuls, der gleichzeitig bewirkt daß ein erstes Signal in die erste Stelle des Schieberegisters eingeschoben wird, das durch einen zweiten Löschimpuls innerhalb der Bereitstellungszeit dieses Signal in die 2. Stelle des Schieberegisters übernimmt und als Löschsignal für die Programmsteuereinrichtung am Ausgang des Schieberegisters bereitstellt. Im Gegensatz zum Zähler braucht am Schieberegistereingang kein weiterer Impuls eingeschoben werden, da es genügt, den ersten Impuls in die nächste Registerstelle durchzuschieben um ein Signal am Ausgang zu erzielen, das der Programmsteuereinrichtung als Löschsignal dient.
  • Gemäß einer sehr vorteilhaften Fortbildung ist eine Gegenkopplungsschleife vom Schaltwerksausgang auf eine Sperrvorrichtung am Schaltwerkseingang vorgesehen, durch die der Schaltwerkseingang durch das ausgangseitige Löschsignal sperrbar ist. Man erreicht damit, daß die Programmsteuereinrichtung nicht mehrfach angesteuert werden kann, was mitunter zu Störungen der Programmsteuereinrichtung führen würde.
  • Ebenso vorteilhaft ist eine Fortbildung, der gemäß der Ausgang des Schaltwerkes durch einen Rücksetzimpuls, der vorzugsweise das Startsignal für die Programmsteuereinrichtung ist, rücksetzbar ist.
  • Nur auf diese Weise läßt sich nach einmaligem Löschen ein neueingegebenes Programm abermals starten und wieder löschen, falls dies notwendig werden sollte.
  • In ausgesprochen nützlicher, weil einfacher Weise läßt sich der Schaltwerkseingang gegen eine Mehrfachbedienung eingangs-;einig durch ein Und-Verknüpfungsglied verriegeln, wenn das eingangsseitig ankommende Löschsignal inversen Pegel hat zum ausgangsseitig an die Programmsteuereinrichtung abgegebenen Löschsignal und wenn eingehendes und abgehendes Löschsignal an Eingängen der Und- Verknüpfung anliegen. Sind die Schieberegisterstufen, bzw. Zählerstufen durch das Startsignal der Programmsteuereinrichtung zurückgesetzt worden, steht am Löschausgang ein Potential an, daß die gleiche Polarität besitzt wie ein am Eingang der Sicher}leitsschaltung zu erluartender Löschimpuls besitzt. Da somit Signale gleicher Polarität am Und-Eingangsglied anstehen wird der Löschimpuls auf die mono stabile Kippstufe und den Eingang von Schieberegister bzw. Zähler durchgeschaltet. Ein zweiter Löschimpuls findet im Gegensatz zu jedem weiteren Löschimpuls am Eingang noch ein durchlässiges Und-Glied vor.
  • Einer bevorzugten Ausführungsform gemäß, ist ein Mehrfach-Nand-Verknüpfungsglied, nachstehend als Nand bezeichnet, einer nonostabilen Kippstufe mit einer durch eine RC-Kombination einstellbaren Rückkippzeit vorgeschaltet, es sind zwei D-Flipflops vorgesehen, die über gemeinsame Eingänge rücksetzbar sind und deren erstes über seinen Q-Ausgang den D-Eingang des zweiten ansteuert, der Setzeingang 9 des zweiten Flipflops ist mit dem D-Eingang des ersten auf positives Eingangspotential gelegt, der Takteingang des zweiten D-Flipflops ist mit dem Löschsignaleingang des eingangseitigen Nands verbunden, der Takteingang des ersten D-Flipflops bezieht seinen Takt aus der Programmsteuereinrichtung, wobei der Q-Ausgang des zweiten D-Flipflops durch seinen Ausgangspegel die Programmsteuereinrichtung, vorzugsweise eine Mikroprozessor gesteuerte Programmsteuereinrichtung mit einem Löschsignalbeaufschlagbar ist, welches ebenfalls die monostabile Kippstufe zurücksetzbar und über einen Eingang des Nands die Löscheinrichtung eingangsseitig verriegelbar gestaltet.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist es vorteilhaft, daß mechanische Tasten, seien dies Start-, Lösch- oder Programmtasten eine Schmitt-Trigger-Stufe mit einer RC-Beschaltung und eingebauten Hysterese zum Entprellen der Taste nachgeschaltet ist, deren Ausgang dann die weitere Sicherungsschaltung mit definierten Steuersignalen großer Flankensteilheit ansteuert.
  • Die Steuersignale erhalten gleiche und konstante Anstiegsflankein, was für flankensensitive Schaltungsteile der angesteuer ten Schaltung wichtig ist. Des weiteren erhalten kurze Eingangsimpulse eine definierte Mindestlänge, die durch Änderung der Schmitt-Trigger-Beschaltung geändert werden und der anzusteuerenden Programmsteuereinrichtung angepaßt werden kann.
  • Eine die Erfindung ausführendes Beispiel ist in der Figur dargestellt und wird nachstehend näher erläutert.
  • Das LöschtastensteuerYerk besteht aus drei sich funktionell aufgliedernden Schaltwerkteilen. Einem zwei Tastcn (1,2) umfassenden Bedienteil für die Startfunktion (2) und die Löschfunktion (i) mit den diesen Tasten nachgeschalteten Schaltimpulsformerstufen, die jeweils einen hysteresebehafteten Selimitt-Trigger (3,4) beinhalten, dessen eingangsseitige RC-Beschaltung (5,6;7,8) ein Kontaktprellen des jeweiligen Tasters unterdrückt und dessen Hysterese für definiert geformte Ausgangssignalflanken sorgt. Der zweite Schaltwerksteil besteht aus einer nachtriggerbaren monostabilen Kippstufe (9) zum Beispiel SN 74i22, durch deren RC-Beschaltung (lO,il) der Rückkippzeitpunkt festgelegt wird, womit die Bereitstellungszeitspanne einstellbar ist. Von diesem Bereitstellungsglied wird der die Programmsteuereinrichtung bedienende dritte Schaltwerkstcil angesteuert.
  • Er besteht aus zwei D-Flipflops (12,13) deren Eingänge von der Startsignaltastenelektronik zurückgesetzt werden können und welche über das Ausgangssignal der 2. Flipflopstufe am Q-Ausgang einerseits die Löschfunktion der Programinsteuereinrichtung (14) bedient und die Eingangsverriegelung des Nand-Eingangsgliedes (16) gleichzeitig durch diesen Potentialwechsel verriegelt, andererseits die monostabile Kippstufe (15) über deren Eingang zurücksetzt. Bei inverser Polarität des Ausganges der zweiten Flipflopstufe, die mit dem Anlegen des Startsignales am Q-Ausgang ansteht sind die monostabile Kippstufe (15) freigegeben ebenso wird das Eingangs-Nand-Glied (i6) geöffnet, da die zu erwartenden Löschimpulse gleiche Polarität wie der Sperreingang aufweisen. Ein erster von der Löschtastenelektronik am Nand-Eingangsglied (16) ankommender Löschimpuls steuert die monostabile Kippstufe für die Bereitstellungszeitspanne um und gibt an ihren Q-Ausgang für diese Zeitspanne ein Signal an den S-Eingang des ersten D-Flipflops (12) welches über den Takteingang T mit einem von der Programmsteuereinrichtung (14) kommenden Taktimpulses kippt, da sein D-Eingang H-Potential führt und am Eingang für die Bereitstellungszeit das Bereitstellungspotential anliegt. Am Q-Ausgang des i. D-Flipflops (12) liegt der D-Eingang des 2. D-Flipflops (13), welcher nach dem Eingang des 2. Löschimpulses auf dem Takteingang den Ausgangspegel des 1. D-Flipflops übernimmt und an seinem Q-Ausgang mit dem zlfeitenLöschimpuls das Potential ändert. Damit wird einmal in der Programmsteuereinrichtung der Löschbefehl ausgeführt zum anderen der Nand-Eingang (16) der Löscheinrichtung gesperrt und das monostabile Flipflop (i5) zurückgesetzt. Mit Eintreffen des nächsten Taktimpulses der Programmsteuereinrichtung am Takteingang kippt auch das erste D-Flipflop zurück. Kippt das monostabile Flipflop vor Eintreffen des 2. Löschimpulses, so wechselt am Eingang des 1. D-Flipflops das Potential und der nächste Löschimpuls bewirkt, nur ein neuerliches Setzen des Bereitstellungsteiles und das Laden des 1. D-Flipflops (12) wie vorher schon beschrieben.
  • Der mit R gekennzeichnete Widerstand der Löschtastenimpulsformerstufe begrenzt den Schaltstrom der Stufe das Nor-Glied (Or) das im gewählten integrierten Schaltelement (SN 74122) eingebaut ist wird wirkungslos gemacht durch eingangsseitiges Beschalten mit L-Potential, so daß die nachgeschaltete Nand-Stufe (16) nicht durch diese Stufe gesperrt wird. Die Diode eine D am Eingang des monostabilen Flipflops (15) ist/ vom Schaltkreishersteller empfohlene Schutzdiode für bestimmte RC-Beschaltungskombinationen, wenn C größer ist als in, 1 Figur iJPatentansprüche Leerseite

Claims (1)

  1. Patentansprüche (i. Verfahren für programmgesteuerte Hausgeräte zur Sicherung der eingegebenen Steuer- und Dateninformationen gegen Löschen bei ungelsollter Betätigung der Löschtaste (1), d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Löschtaste (i) zum Auslösen eimsLöschbefehles innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne n-mal, vorzugsweise mindestens zweimal betätigt werden muß.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Löschtaste (i) mit dem ersten Betätigen ein erster Steuerimpuis ausgelöst lfird, der eine zum Programmbeginn scharfgestell te Sicherungsschaltung vorbereitet und nach abermaligem BetEitirren der Löschtaste (i) mit einem zweiten Impuls innerhalb der durch die Sicherungsschaltung vorgegebenen Bereitstellungszeitspanne ein Löschsignal an die Eingabeeinheit ana^Programmsteuereinrichtung (14) gibt, die Löscheinrichtung wieder sperrt und eine Bedienfeldverriegelung aufhebt.
    5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmsteuereinrichtung (14) nach einer vorbestimmten zweiten Zeitspanne für eine Programmänderung oder Neuprogrammierung,in der keine Eingabe über die Bedienelemente erfolgt, das ursprüngliche Programm an der Fnterbrechungsstelle fortsetzt.
    4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein einstufiges, vorzugsweise zweistufiges Schaltwerk (9,12,13) vorgesehen ist, dessen Ausgang mit ein Löscheingang der Programmsteuereinrichtung (14) verbunden ist, wobei eine hausgeräteinterne Zeitsteuereinrichtung vorgesehen ist, durch die nach einer festen Bereitstellungszeit das Schaltwerk (9,12,13) zurücksetzbar gestaltet ist und das an seinen Ausgang durch den n-ten vorzugsweise zweiten Löschimpuls, der innerhalb der Bereitstellungszeit eingebbar ist, ein Löschsignal abgibt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine monostabile Kippstufe (15) vorgesehen ist, mit einer RC-Beschaltung (10,11) für die Dauer ihres Ausgangsimpulses, sowie ein zweistufiger Binärzähler, der mit der zurückkippenden Kippstufe rücksetzbar ist und dessen zweiter Ausgang mit dem Löscheingang er Programmsteuereinrichtung (14) verbunden ist, wobei durch einen ersten Löschimpuls über die mono stabile Kippstufe (15) für die Zeitdauer ihres Ausgangsimpulses der Zählereingang geöffnet und gleichzeitig der erste Impuls eingebbar ist und mit einem zweiten Impuls innerhalb dieser Zeitdauer über den Ausgang der zweiten Zählerstufe ein Löschsignal der Programmsteuereinrichtung (14) aufschaltbar ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine monostabile Kippstufe (15) vorgesehen ist, mit einer RC-Beschaltung (iO,ll) für die Dauer ihres Ausgangsimpulses, sowie ein zweistufiges Schieberegister das durch die zurückkippende Kippstufe rücksetzbar ist und dessen Ausgang mit dem Löscheingang Cer Programmsteuereinrichtung (14) verbunden ist, wobei der Eingang des Schieberegisters für die Dauer des Ausgangsimpulses der monostabilen Kippt stufe (15) ansteuerbar ist.
    7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gegenkopplungsschleife vom Schaltwerksausgang auf eine Sperrvorrichtung (16) am Schaltwerkseingang vorgesehen ist durch die der Schaltwerkseingang durch das ausgangs seitige Löschsignal sperrbar ist.
    Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Schaltwerkes durch einen Rücksetzimpuls, der vorzugsweise das Startsignal für die Programmsteuereinrichtung (1!S) ist'rücksetzbar ist.
    9. Einrichtung nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der monostabilen Kippstufe (i5) des Schaltlserkes ein Und-Verknüpfungsglied (16) voransteht über das der Schaltwerkseingang durch das Löschsignal am Schaltwerksausgang verriegelbar ist.
    10. Einrichtung nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mehrfach-Nand-Verknüpfungsglied (16), nachstehend als Nand bezeichnet, einer monostabilen Kippstufe (15) mit einer durch eine RC-Kombination (lO,il) einstellbaren Rückkippzeit vorgeschaltet ist,zzei D-Flipflops (12,13) vorgesehen sind, die über gemeinsame Eingänge rücksetzbar sind und deren erstes (12) über seinen Q-Ausgang den D-Eingang des zweiten (13) ansteuert, der Setzeingang S des zweiten D-Flipflops (13) ist mit dem D-Eingang des ersten (12) auf positives Eingangspotential gelegt, der Takteingang des zweiten D-Flipflops ist mit dem Löschsignaleingang des eingangsseitigen Rands (16) verbunden, der Takteingang T des ersten D-Flipflops (12) bezieht seinen Tat aus der Programmsteuereinrichtung (14), wobei der Q-Ausgang des zweiten D-Flipflops durch L-Pegel die Programmsteuereinrichtung (1X, vorzugsweise eine mikroprozessorgesteuerte Programmsteuereinrichtung (14), mit einem Löschsignal beaufschlagbar ist, welches ebenfalls die mono stabile Kippstufe zurücksetzbar und über einen Eingang des Rands (16) die Löscheinrichtung eingangsseitig verriegelbar gestaltet.
    11. Ein richtung nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mechanischen Löschtaste (i) eine Schmitt-Triggerstufe (3) mit einer RC-Beschaltung (5,6) und eingebauter Hysterese zum Entprellen der Taste nachgeschaltet ist, deren Ausgang dann die eitere Sicherungsschaltung mit definierten Steuersignalen ansteuert.
    12. Einrichtung nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet; daß der mechanischen Programmstarttaste (2) eine Schmitt-Triggerstufe mit einer RC-Beschaltung (7,8) und eingebauter Hysterese zum Entprellen der Taste nachgeschaltet ist, deren Ausgang dann die weitere Sicherungsschaltung mit definierten Steuersignalen ansteuert.
    13. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 3 und 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein bistabiler Druckschalter vorgesehen ist, der ein flankengesteuer tes Flipflop ansteuert, das bei jeder Flanke triggert und ein Löschsignal vorgebbarer Polarität an die Programmsteuereinrichtung abgibt.
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