DE2914732C2 - Verfahren zur strukturoptimalen Regleranpassung stochastisch gestörter elektrischer Regelkreise - Google Patents
Verfahren zur strukturoptimalen Regleranpassung stochastisch gestörter elektrischer RegelkreiseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, das bei Auftreten stochastisch^r Einflußgrößen in drehzahlgeregelten
elektrischen Änirieben eine optimale Anpassung des Reglers an die Regelstrecke erlaubt.
Derartige drehzahlgcregeltc elektrische Antriebe werden bekannterweise mittels ein- oder mehrschleifiger
Regelkreise ausgeführt und nach Optimierungsverfahren der Betragsanschmiegung, dem Betrags- oder symmetrischen Optimum, optimiert. (Zeitschrift »Regelungstechnik« Jahrgang 1955, Heft 2, Seite 40; »Regelungstechnik« Jahrgang 1958, Heft 11, Seite 395 und Heft 12, Seite 432). Als Gütekriterium dient dabei die entsprechende Übergangsfunktion mit ihren Kennwerten, der An- und Ausregelzeit sowie der Überschwingweite.
Die wesentlichen Einflußgrößen sind Drehzahlsollwert und Belastung. Bei der Optimierung wurde davon
ausgegangen, daß determinierte Einflußgrößen vorliegen. Liegen jedoch stochastische Einflußgrößen vor,
so wird die Regelgüte durch den mittleren quadratischen Fehler gekennzeichnet, der möglichst zu einem
Minimum werden soll. Berechnungen dieses Fehlers zeigen, oaß das Betrags- und das symmetrische Optimum
nicht mehr die Optimierungsverfahren sind, um den kleinsten Regelfehler zu erreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Optimierungsverfahren für ein- und mehrschleifig ausgeführte Regelkreise zu finden, das bei Auftreten stochastischer bzw. stochastischer und determinierter Laststörgrößen und/oder Sollwertgrößen den kleinstmöglichen quadratischen Fehler unter Berücksichtigung der
Stabilität des Regelkreise ermöglicht.
Die Aufgabe wird bei einer Regelstrecke mit der Übertragungsfunktion
und einem P-Regler in einem mehrschleifug ausgeführten Regelkreis Anspruch 1 dadurch gelöst, daß die
Proportionalverstärkung des P-Reglers nach der Optimierungsbedingung
eingestellt wird.
(1 + pTem + p^Tem ■ TA) (1 + ρΤμ)
und einem PID-Regler in einem einschleiflg ausgeführten Regelkreis Anspruch 2 dadurch gelöst, daß die einzelnen Regleranteile des PID-Reglers in Abhängigkeit von der Größe der elektromechanischen Zeitkonstante
Tem des Antriebssystems nach folgenden Optimierungsbedingungen einzustellen sind,
für Tem S 4 · TA
der P-Anteil:
der I-Anteil:
der D-Anteil:
und für 7s?« > 10 · TA
der P-Anteil.
der I-Anteil: iR = Tem
der D-Anteil: τν = TA.
Die Aufgabe wird bei einer Regelstrecke mit der Übertragungsfunktion 5
Vs
pTm (1 + ρΤμ)
und einem PI-Regler in einem mehrschleifig ausgeführten Regelkreis Anspruch 3 dadurch gelöst, daß die io
einzelnen Reglerantcile des PI-Regleis nach folgenden Optimierungsbedingungen einzustellen sind:
für den P-Anteil: VK 2 ' Tm
Vs- Τμ
für den I-Anteil: tr = β ■ Τμ mit 10 <ß < 100. 15
für den I-Anteil: tr = β ■ Τμ mit 10 <ß < 100. 15
Die Aufgabe wird bei einer Regelstrecke mit der Übertragungsfunktion
Fs(p) =—^
20
(1 + pTem + p2 Tem ■ TA) (1 + ρΤμ)
und einem PI2D-Regier in einem einschleifig ausgeführten Regelkreis Anspruch 4 dadurch gelöst, daß die
einzelnen Regleranteile des P^-Reglers in Abhängigkeit von der Größe der elektromechanischen Zeitkonstante
Tem des Antriebssystems nach folgenden Optimierungsbedingungen einzustellen sind: 25
für Tem S 4 · TA
der P-Anteil:
der P-Anteil:
■ > tr τ*
der erste I-Anteil: rÄ, = y'Tem ■ TA
der zweite I-Anteil: t„2 = β ■ Τμ mit 10
<ß < 100
der D-Anteil: jy = VTem ■ TA
und für Tem > 10 · TA
der P-Anteil: VR = " 40
Vs Τμ
der erste I-Anteil: rÄ] = Tem
der zweite I-Anteil: rÄ2 = β ■ Τμ mit 10
<ß < 100 45
der D-Anteil: jv = TA.
Sofern stochastische bzw. stochastische und determinierte Sollwertgrößen auftreten, wird in einer vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung zusätzlich zu den genannten Optimierungsbedingungen eine Sollwert- so
glättung über ein Verzögerungsglied 1. Ordnung mit einer Sollwertglättungszeitkonstante TG = 1,2 · Τμ
vorgenommen.
In weiteren zweckmäßigen Ausgestaltungen der Erfindung kann zur Realisierung des PI2D-Reglers ein
PID-Regler entweder mit einem PI-Regler parallel summiert oder in Reihe geschaltet werden, wobei die
P-Verstärkung des PI-Reglers in jedem Fall den P-Anteil VR = 1 hat. 55
In diesen Formeln bedeuten:
VR = die P-Verstärkung des Reglers
V5 = die Verstärkung der Regelstrecke
Tm = die mechanische Zeitkonstante des Antriebssystems 60
Τμ = die Summenzeitkonstante der Drehzahlregelschleife
TA = die Ankerzeitkonstante
Tem = die elektromechanische Zeitkonstante des Antriebssystems
tr = die Rückführzeitkonstante des Reglers
Ty = die Vorhaltzeitkonstante des Reglers 65
B = ein Verhältnisfaktor.
I Die Erfindung soll nachstehend in einem Ausfuhrungsbeispiel an einem mehrschleifigen und einschleifigen
i Drehzahlregelkreis mit einem Gleichstromnebenschlußmotor erläutert werden, da sich für mehr- und ein-
|! schleifig ausgeführte Regelkreise spezifisch etwas abweichende Optimierungsbedingungen ergeben.
p Die Fig. 1 zeigt den vereinfachten Signalflußplan eines mittels eines mehrschleifigen Regelkreises dreh-
;;: s zahlgeregelten Gleichstromnebenschlußmotors mit dem Regler 1 und der Regelstrecke 2; 3 mit der mathe-
§t matischen Beschreibung der Übertragungsfunktion des Reglers 1
I FKip)-rK (D
|i ίο und der Übertragungsfunktion der Regelstrecke 2; 3
F5(P) = ■ (2)
pTm (1 + ρΤμ)
: 15 Die strukturoptimale Anpassung des Reglers 1 erfolgt als P-Regler mit der Optimierungsbedingung für die
':: Regelverstärkung
4^
damit ergibt sich für die charakteristische Gleichung des geschlossenen Regelkreises
Ft(p)
Die Fig. 2 zeigt den vereinfachten Signalflußplan eines mittels eines einschleifigen Regelkreises drehzahlgeregelten
Gleichstromnebenschlußmotors mit dem Regler 5 und der Regelstrecke 6; 7; 8; 9, worin 7; 8
und 9 den Motorwirkungskreis darstellen, mit der mathematischen Beschreibung der Übertragungsfunktion des
30 Reglers 5
Gx (p) = V* V+PTk) (I+PTy)
(5)
PTg
35 und der Übertragungsfunktion der Regelstrecke 6; 7; 8; 9
Fs(p) = 5— · (ό)
(1 + pTem + p1 Tem · TA) (1 + ρΤμ)
40 Die strukturoptimale Anpassung des Reglers 5 erfolgt als PID-Regler mit der Rückführzeitkonstante
Tx=Ty = VTt.)l ■ TA
(7)
und der Optimierungsbedingung für die Regelverstärkung
45
45
2 VTem ■ TA
für eine elektromechanische Zeitkonstante Tem des Antriebssystems
50
50
Tem S 4 · TA
bzw. mit der Rückführzeitkonstante
55 tr = Tem
55 tr = Tem
und der Vorhaltzeitkonstante
Ty = TA
Ty = TA
und der Optimierungsbedingung für die Regelverstärkung
Vx= 2Tm
* Vs-Τμ
65
für eine elektromechanische Zeitkonstente Tem des Antriebssystems
Tem > 10 · TA
■.vomit sich ebenfalls als charakteristische Gleichung des geschlossenen Regelkreises dieser stochastisch
optimalen Einstellung die Gleichung (4) ergibt. .
Aus diesen Optimierungsbedingungen für die Reglerverstärkung wird ersichtlich, daß die Reglerverstärkung
somit 4fach größer als beim Betragsoptimum eingestellt werden muß, um bei stochastischen bzw. stochastischcn
und determinierten Laststörgrößen ^nd/oder Sollwertgrößen den kleinsten mittleren quadratischen
Fehler zu erzielen.
Ferner ist für einschleifig als auch für mehrschleifig ausgeführten Regelkreise, außer bei Festwertregelungen,
ein Sollwertglättungsglied 4 mit der mathematischen Gleichung der Übertragungsfunktion der Sollwettglättung
vorzusehen, dessen Zeitkonstante
Tc =i,2-Tv. (11) ,5
also den 1,2 fachen Wert der Summenzeitkonstante der D'ehzahlregelschleife betragen muß, um bei determinierten
Sollwertänderungen eine Überschwingweite von 5% zu erzielen.
In der Praxis kann davon ausgegangen werden, daß regellose F.influßgrößen aus stochastischen und determinierten
Signalanteilen bestehen. Auf Grund dessen ist bei Einsatz von P-Reglern in mehrschleifigen bzw.
von PID-Reglern in einschleifigen Regelkreisen zur Optimierung von Drehzahlregelkreisen bei stochastischen
Einflußgrößen bei Auftreten determinierter Signalanteile struhturbedingt bei einer stochastisch optimalen
Einstellung eine bezogene bleibende Regelabweichung von
_ ^ T^_ (12)
vorhanden.
Insbesondere bei schwungmassearmen Antrieben kleiner Leistung ist dieser Fehler nicht mehr zulässig.
Zur Beseitigung der strukturbedingten bleibenden Regelabweichung wird der Regler mit einem zusätzlichen
!-Glied versehen, wa^ bei dem mehrschleifigen Regelkreis durch Beschallung als PI-Regler und beim
einschleifigen Regelkreis durch einen zusätzlich geschalteten PI-Regler erreicht wird. Diese beiden Regler
sind durch folgende Übertragungsfunktion
P Tr
gekennzeichnet.
Während der vereinfachte Signalflußpl?'- eines mehrschleifigen Drehzahlregelkreises gemäß Fig. 1 durch
die Maßnahme mit einem PI-Drehzah' ;r ausgestattet ist, erhält der vereinfachte Signalflußplan eines
einschleifigen Drehzahlregelkreises gerrmo Fig. 2 durch den zusätzlich geschalteten PI-Regler einen PI2D-Drehzahlregler.
Die Ausführungsmöglichkeit des PI2D-Reglers, realisiert mit einem PID-Regler und zusätzlichen yijallel
geschalteten PI-Regler, und die Ausführungsmöglichkeit des PI2D-Reglers, realisiert mit einem PID-Regler
und zusätzlichen in Reihe geschalteten PI-Regler, ist in den Fig. 3a und 3b dargestellt.
Bei der Einstellung dieses Reglers gemäß den erfindungsgemäßen Merkmalen wird, ohne die Regelqualität
bei stochastischen Signalanteilen wesentlich zu verschlechtern, der strukturbedingte Fehler beseitigt.
Dabei liegen die Einstellgrenzen zur Erreichung einer großen Rückführzeitkonstanten rR im Bereich
10 <ß < 100. Die untere Grenze ergibt sich aus Stabilitätsgründen, die obere aus Gründen der praktischen s\.
Realisierung der Rückführzeitkonstanten. Die zu wählenden Einstellwerte richten sich nach zulässiger Verschlechterung
des stochastischen Regelfehlers und der gewünschten Ausregelzeit der »bleibenden« Regelabweichung.
Bei Einstellung gemäß den erfindungsgemäßen Merkmalen wird die Überschwingweite bei
Fühningsverhalten vergrößert (z.B. beij? = 20 um 2%, beijS = 10 um 4% und mit Sollwertglättung TG
- 1,2 · Τμ bei ß- 20 um 1% und bei β = 10 um 2%). Ist ein Führungsverhalten mit der Überschwingweite von
5% weiterhin erwünscht, so kann bei Einsatz eines Sollwertglättungsgliedes die Glättungszeitkonstante TG
über TG = 1,2 · Τμ. hinaus vergrößert werden.
Außer bei der dargestellten Drehzahlregelung ist das erfindungsgemäße Verfahren auch bei anderen Regelkreisen
anwendbar, bei denen sich durch strukturoptimale Anpassung gleichwertige charakteristische
Gleichungen des geschlossenen Regelkreises entsprechend Gleichung (4) ergeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zur strukturoptimalen Regleranpassung zwischen einer Regelstrecke mit der Übertragungsfunktion
ρΤπ(1+ρΤμ)
und einem P-Regler in einem mehrschleifug ausgeführten Regelkreis bei Auftreten stochastischer bzw.
ίο stochastischer und determinierter Laststörgrößen und/oder Sollwertgrößeo, dadurch gekennzeichnet,
daß die Proportionalverstärkung (Vg) des P-Reglers (1) nach der Optimierungsbedingung
ι/ *- lln
R
y . γ
eingestellt wird, wobei
Tm = die mechanische Zeitkonstante des Antriebssystems
V5 = die Verstärkung der Regelstrecke
Τμ -■ die Summenzeitkonstante der Drehzahlregelschleife
V5 = die Verstärkung der Regelstrecke
Τμ -■ die Summenzeitkonstante der Drehzahlregelschleife
ist
2. Verfahren zur strukturoptimalen Regleranpassung zwischen einer Regelstrecke mit der Übertragungsfunktion
25
25
Fs(p) =
(1 +pTem +p2 Tem ■ TA) (1 + ρΤμ)
und einem PID-Regler in einem einschleifig ausgeführten Regelkreis bei Auftreten stochastischer bzw.
stochas^scher und determinierter Laststörgrößen und/oder Sollwertgrößen, dadurch gekennzeichnet, daß
die einzelnen Reglerantef'e des PID-Reglers (5) in Abhängigkeit von der Größe der elektromechanischen
Zeitkonstante (Tem) des Antriebssystems nach folgenden Optimierungsbedingungen einzustellen sind,
für Tem 2 4 · TA
derP-Anteil: VR =
der I-Anteil: rÄ =
der D-Anteil: τν =
und fur Tem > 10 · Τλ
ο τ
der P-Anteil: Vx - l ' lem
Vs ■ Τμ
der I-Anteil: tr = Tem
der I-Anteil: tr = Tem
der D-Anteil: τν = TA
wobei
Tem = die elektromechanische Zeitkonstante des Antriebssystems
TA = die Anker Mtkonstante
Τμ = die Summenzeitkonstante der Drehzahlregelschleife
Vs = die Verstärkung der Regelstrecke
Vr = die P-Verstärkung des Reglers
Tr = die Rückführzeitkonstante des Reglers
Ty = die Vorhaltzeitkonstante des Reglers
3. Verfahren zur strukturoptimalen Regleranpassung zwischen einer Regelstrecke mit der Übertragungsfunktion
pTm (1 + ρΤμ)
stocbastischer und determinierter Laststörgrößen und/oder Sollwertgrößen, dadurch gekennzeichnet, daß
die einzelnen Regleranteile des PI-Reglers (1), nach folgenden Optimierungsbedingungen einzustellen
sind:
Tm = die mechanische Zeitkonstante des Antriebssystems
Vs = die Verstärkung der Regelstrecke
Τμ = die Summenzeitkonstante der Drehzahlregelschleife
tr = die Rückführzeitkonstante des Reglers
β = ein Verstärkungsfaktor
4. Verfahren zur strukturoptimalen Regleranpassung zwischen einer Regelstrecke mit ϊζτ Übertragungs
funktion
Γ (d) Vs
stochastischer und determinierter Laststörgrößen und/oder Sollwertgrößen, dadurch gekennzeichnet, daß
die einzelnen Regleranteile des PI2D-Reglers (5) in Abhängigkeit von der Größe der elektromechanischen
Zeitkonstante (Tem) des Antriebssystems nach folgenden Optimierungsbedingungen einzustellen sind:
Vs ■ Ta
V3 Τμ
60
TA = die Ankerzeitkonstante
Τμ = die Summenzeitkonstante der Drehzahlregelschleife
Vs = die Verstärkung der Regelstrecke
VR = die P-Verstärkung des Reglers
tr = die Rückfuhrzeitkonstante des Reglers
Ty = die Vorhaltzeitkonstante des Reglers
β = ein Verstärkungsfaktor
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auftreten stochastischer bzw,
stochastischer und determinierter Sollwertgrößen zusätzlich zu den genannten Optimierungsbedingungen
eine Sollwertglättung über ein Verzögerungsglied 1. Ordnung (4) mit einer Sollwertglättungszeitkonstante
T0 = U · Τμ
vorgenommen wird, wobei
Τμ = die Summenzeitkonstante der Drehzahlregelschleife
ist.
6. Anordnung zur Realisierung des PI2D-Reglers gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein
PID-Regler mit einem PI-Regler parallel summiert wird, wobei die P-Verstärkung des PI-Reglers den
ίο P-Anteil V„ = 1 hat.
7. Anordnung zur Realisierung des PI2D-Reglers gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein
PID-Regler mit einem PI-Regler in Reihe geschaltet wird, wobei die P-Verstärkung des PI-Reglers den
P-Anteil VR = 1 hat.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD20495678A DD135943B1 (de) | 1978-04-21 | 1978-04-21 | Anordnung zur strukturoptimalen anpassung zwischen regelstrecke und regler |
| DD20697678A DD147192A3 (de) | 1978-07-27 | 1978-07-27 | Anordnung zur strukturoptimalen anpassung zwischen regelstrecke und regler |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2914732A1 DE2914732A1 (de) | 1979-11-08 |
| DE2914732C2 true DE2914732C2 (de) | 1986-01-23 |
Family
ID=25747614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792914732 Expired DE2914732C2 (de) | 1978-04-21 | 1979-04-11 | Verfahren zur strukturoptimalen Regleranpassung stochastisch gestörter elektrischer Regelkreise |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2914732C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU611839B1 (en) * | 1989-09-11 | 1991-06-20 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Two degree of freedom controller |
| JP2772106B2 (ja) * | 1990-04-18 | 1998-07-02 | 株式会社東芝 | 2自由度調節装置 |
-
1979
- 1979-04-11 DE DE19792914732 patent/DE2914732C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2914732A1 (de) | 1979-11-08 |
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