DE290805C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28D—HEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
- F28D1/00—Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium is a large body of fluid, e.g. domestic or motor car radiators
- F28D1/02—Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium is a large body of fluid, e.g. domestic or motor car radiators with heat-exchange conduits immersed in the body of fluid
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den heute zur Verwendung kommenden Lamellenkühlern für Motorfahrzeuge wird die
Verteilung des Wassers durch Lamellen bewirkt, die in den verschiedenen Höhenlagen
des Kühlers den gleichen Querschnitt haben, also parallele Längskanten aufweisen. Vielfach
ist bei Verwendung der sogenannten Bienenkorbkühler diese Form schon deshalb bedingt,
weil die Kühlkanäle aus zusammengesetzten Röhrchen gebildet werden, die zur Bildung
eines Kühlerblockes naturgemäß von gleicher Länge sein müssen. Die Anordnung und Einrichtung mit gleicher Blocktiefe in
den verschiedenen Höhenlagen, hat jedoch Nachteile. Das von dem Motor erwärmte Wasser tritt oben in den Kühler ein und hat
dort eine Höchsttemperatur von beispielsweise 70 °, gegenüber einer Außentemperatur von
angenommen 10°, es ist also eine Differenz von 60 ° vorhanden, so daß hier ein sehr intensiver
Temperaturausgleich stattfindet. In dem unteren Teil des Kühlers ist jedoch die Wassertemperatur auf vielleicht 30 ° heruntergegangen,
so daß hier nur noch 20 ° Temperaturdifferenz bestehen und deshalb, da die Kühlfläche gleichbleibt, ein nur sehr geringer
Temperaturausgleich stattfindet. Es ist aber gerade wichtig, die Abkühlung dort so weit
wie irgend möglich zu treiben. Dieser Effekt kann aber nur dann erzielt werden, wenn für
die vorliegende abnehmende Temperaturdifferenz eine entsprechende Zunahme der Kühlfläche
vorhanden ist.
Die heute zur Verwendung kommenden Lameilenkühler mit gleicher Tiefe des Kühlerblockes
in allen Höhenlagen, haben aber noch weiter den Nachteil, daß in ihrem Unterteil
die Kühlung sehr schlecht ist, weil bei den Fahrzeugen, bei denen der Motor in der heute
gebräuchlichen Anordnung hinter dem Kühler liegt, gerade unten der Luftdurchzug durch
die dahinterliegenden Organe gestört wird. Man hat deshalb hier sehr ungünstige Abkühlungsverhältnisse,
die sogar bei vielen Ausführungen eine förmliche Wärmestauung in diesen Teilen des Kühlers herbeiführen. Es
ist nun nicht möglich, hier eine Vergrößerung der Kühlwirkung herbeizuführen, denn nach
unten zu wird der Kühlerabschluß durch die Andrehkurbel begrenzt, die man nur ungern
durch den Kühlerblock hindurchtreten läßt; notgedrungen hat man jedoch auch zu dieser
Anordnung gegriffen. Aber auch dadurch ist nur eine begrenzte Vergrößerung des Kühlers
möglich, weil der Kühler nicht zu tief nach unten geführt werden kann, um ihn nicht
äußeren Beschädigungen auszusetzen und weil die Rücksicht auf die Wasserführung andererseits
die Bildung eines zu tief gehenden Kühlernetzes mit Bildung eines Wassersackes verbietet.
Alle diese Ubelstände werden durch die vorliegende Erfindung vermieden, bei der eine
Erhöhung der Kühlwirkung dadurch erzielt wird, daß die Kühlerlamellen einen sich nach
unten verändernden Querschnitt haben.
Eine beispielsweise Ausführungsform ist in den Fig. 1 bis 3 dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Vorderansicht eines Lamellenkühlers,
Fig. 2 einen Querschnitt in Richtung der Linie x-x der Fig. 1, und
Fig. 3 die Draufsicht.
Die Kühlerlamellen A haben hier, wie insbesondere Fig. 2 zeigt, nicht in allen Höhenlagen
gleiche Tiefe, sondern einen nach unten und vorn zunehmenden Querschnitt, so daß
die Längskanten nicht parallel sind, vielmehr wird ein trapezförmiger Längsquerschnitt gebildet;
hierdurch wird die Kühlfläche im unteren Teile zusätzlich vergrößert. Naturgemäß
ίο können auch die Vorderkanten der Kühlerlamellen
durch beliebige konkave oder konvexe Kurven begrenzt werden.
Ein so hergestellter Kühler vermeidet ganz die bereits erwähnten Übelstände und hat
weiterhin den Vorteil, daß er nach unten zu eine Spitze und damit auch eine für die Verringerung
des Luftwiderstandes sehr günstige Kühlerform bildet. Sehr wesentlich ist aber auch, daß durch diese Bauart dem Kühler
eine viel größere Stabilität gegeben wird als bei Kühlern mit gleichbleibender Blocktiefe;
besonders die heute gebräuchliche Bauart mit oben weit überragendem Wasserkasten hat
! den großen Nachteil, daß der Kühler in seinem Aufbau nur ungenügende Festigkeit besitzt;
auch ist die Verstärkung im Unterteil deshalb so wichtig, weil hier durch die Verbindung
mit dem Rahmen die wesentlichste Beanspruchung des Kühlers entsteht.
Eine dementsprechende Anwendung dieser Grundsätze geht auch dahin, daß die Erweiterung
der Kühlerlamellen in der Querrichtung vorgenommen wird, so daß jede einzelne dieser Ausführungsarten für sich oder auch
beide zusammen Anwendung finden können.
Die Anordnung ist auch bei Kühlern verwendbar, deren Lamellen einen beliebig geformten,
also runden, ovalen oder sonstwie gestalteten Horizontalquerschnitt haben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Lamellenkühler für Motorfahrzeuge u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlerlamellen einen von der Zuführung nach der Ableitung des Kühlwassers hin sich trapezförmig erweiternden Querschnitt haben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE290805C true DE290805C (de) |
Family
ID=545734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT290805D Active DE290805C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE290805C (de) |
-
0
- DE DENDAT290805D patent/DE290805C/de active Active
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