DE2903330A1 - Transformatorwicklung - Google Patents
TransformatorwicklungInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01F27/28—Coils; Windings; Conductive connections
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Description
Transformatorwicklung
Die Erfindung "betrifft eine Transformatorwicklung gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei der Wahl der Wicklungsart für Transformatoren mit einer im voraus festliegenden Isolationsklasse ist die Stoßspannungsverteilung
oftmals von entscheidender Bedeutung. Es ist bekannt, daß die kapazitive Kopplung zwischen benachbarten Windungen
für die Stoßspannungsverteilung von großer Bedeutung ist. Um die kapazitive Kopplung zwischen benachbarten Leitern zu erhöhen,
wurde bereits vorgeschlagen, zwischen diesen Leitern oder Teilleitern einen Steuerleiter anzubringen, der als
kapazitive Zwischenlage zwischen zwei-stromführenden Wicklungsteilen
dient. Diese Maßnahme ist jedoch kostspielig, da einerseits der zusätzliche Steuerleiter selbst Kosten verursacht
und andererseits für den Steuerleiter zusätzlicher Raum erforderlich ist, was sich in einer kostenerhöhenden Vergrößerung
des Wicklungsvolumens niederschlägt.
Da die kapazitiv gespeicherte elektrische Energie zwischen den Elektroden eines Kondensators proportional dem Quadrat der
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Spannung zwischen den Elektroden ist, ist es möglich, die in der Wicklung kapazitiv gespeicherte Energie durch eine Erhöhung
der Spannung zwischen benachbarten Windungen und Teilleitern zu vergrößern. Bei einer Wicklung, die aus einem
Leiter mit zwei oder mehreren parallelen Teilleitern gewikkelt ist, ist die Spannung zwischen den Teilleitern gleich
Null, so daß keine Energie kapazitiv zwischen diesen Leitern gespeichert werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Transformatorwicklung
der eingangs genannten Art die Stoßspannungsfestigkeit zu erhöhen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Transformatorwicklung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 vorgeschlagen, die erfindungsgemäß
die im kennzeichnenden Teil des' Anspruches 1 genannten Merkmale hat.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
genannt.
Eine Wicklung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß die Spannung zwischen wenigstens zwei parallelen Teilleitern des
Wicklungsleiters mindestens so groß ist, wie die Spannung zwischen benachbarten Windungen.Dies erreicht man durch eine
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vorzugsweise an den Enden der Wicklung vorgenommene Umkopplung zwischen zwei Teilleitern, was zur Folge hat, daß jeder Teilleiter
an allen Stellen der Wicklung an mindestens einen anderen Teilleiter angrenzt,, dessen Spannung um mindestens eine
Windungsspannung höher oder niedriger ist als die eigene Spannung
des Teilleiters»
Anhand der in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele soll die Erfindung näher erläutert werden« Es zeigen
Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung bei
einer Lagenwicklung mit zwei parallelen Teilleitern ,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei
einer Wicklung mit drei parallelen Teilleitern,
Fig. 4 einen radialen Schnitt durch eine Wicklung
gemäß Fig. 1,
Fig. 5 einen entsprechenden Schnitt wie Figur 4 mit vier parallelen Teilleitern»
Fig. 1 zeigt eine Lagenwicklung, bestehend aus einer Lage, die spiralförmig gewickelt ist und deren Leiter 'aus zwei in ihrer
Achsrichtung parallel liegenden Teilleitern a und b besteht« Die Eingänge und Ausgänge der Wicklung sind mit a. , a . beziehungsweise
t>-n, "bf. bezeichnet. Die Darstellung in der Figur
erhält man, wenn man die Wicklung längs einer axialen Linie
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aufschneidet und sie dann in die Zeichenebene abwickelt. Die Bezeichnungen al, b1 usw. seitlich der Figur geben einerseits
an, zu welchem Teilleiter die betreffende Windung gehört und bezeichnen andererseits die Reihenfolge der Windungen.
Die Bezeichnungen auf der linken Seite der Figur ent-
/den
sprechen'Bezeichnungen auf der rechten Seite der Figur.
sprechen'Bezeichnungen auf der rechten Seite der Figur.
Gemäß der Erfindung ist der eine Teilleiter, in diesem Falle der Teilleiter b, längs der Linie 1 am Anfang der ersten Windung
abgeschnitten. Der andere Teilleiter a ist längs einer Linie 2 abgeschnitten, also an einer Stelle, an der dieser
Teilleiter eine Windung al vollendet hat. Das Ende der Win-
/ist
dung aVmit dem Anfang der ersten Windung b1 des Teilleiters b mittels eines Verbindungsstücks 3 verbunden, und der Eingang b. des Teilleiters b ist mit dem anderen freien Leitungsende an der Schnittstelle 2 mittels eines Verbindungsstücks 4 verbunden. Dieses Leitungsende bildet somit nach der genannten Maßnahme den Anfang der Windung b1 statt den Anfang der Windung a2, wenn der Leiter nicht abgeschnitten worden ist. Diese kreuzweise Überbrückung zwischen zwei Windungen bedeutet, daß man die erste Windung des Teilleiters b entnommen und als zweite Windung dem Teilleiter a zugefügt hat. Der Teilleiter a liegt somit um eine Windung vor dem Teilleiter b, was zur Folge hat, daß man mindestens eine Windungsspannung zwischen zwei benachbarten Teilleiterwindungen erhält. Bei jedem zweiten Übergang zwischen Teilleiterwindungen .erhält man sogar zwei
dung aVmit dem Anfang der ersten Windung b1 des Teilleiters b mittels eines Verbindungsstücks 3 verbunden, und der Eingang b. des Teilleiters b ist mit dem anderen freien Leitungsende an der Schnittstelle 2 mittels eines Verbindungsstücks 4 verbunden. Dieses Leitungsende bildet somit nach der genannten Maßnahme den Anfang der Windung b1 statt den Anfang der Windung a2, wenn der Leiter nicht abgeschnitten worden ist. Diese kreuzweise Überbrückung zwischen zwei Windungen bedeutet, daß man die erste Windung des Teilleiters b entnommen und als zweite Windung dem Teilleiter a zugefügt hat. Der Teilleiter a liegt somit um eine Windung vor dem Teilleiter b, was zur Folge hat, daß man mindestens eine Windungsspannung zwischen zwei benachbarten Teilleiterwindungen erhält. Bei jedem zweiten Übergang zwischen Teilleiterwindungen .erhält man sogar zwei
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Windungsspannungen zwischen den benachbarten Teilleiterwindungen,
beispielsweise zwischen b1-a3s b2-a4, b3-a5 usw» Da die kapazitiv
gespeicherte Energie dem Quadrat der Spannung proportional ist, erhält man hier eine kapazitive Energie, die viermal
so groß ist wie die zwischen benachbarten Teilleiterwindungen in einer Spiralwicklung normaler Ausführung gespeicherte Energie.
Am anderen Ende der Wicklung muß jedoch die vom Teilleiter b an den Teilleiter a abgegebene Windung zurückgegeben
werden, damit die Anzahl Windungen pro Teilleiter gleich wird» Dies geschieht durch eine entsprechende Überbrückung in entgegengesetzter
Richtung am Ende der Wicklung.
Figur 4 zeigt einen vertikalen Schnitt durch die Wicklung nach Fig. 1, wenn diese auf einen Isolierzylinder 5 gewickelt ist. Die
Bezeichnungen der Windungen sind dieselben wie in Fig. 1, und man erkennt, daß am oberen Ende der Wicklung der Eingang des Teilleiters b
also der in Fig. 1 als Verbindungsstück 4 bezeichnete Abschnitt des Teilleiters b, in einer Ebene radial oberhalb der Teilleiterwindungen
a2 und b1 liegt. Am unteren Ende gilt entsprechendes für den Teilleiter
a. Bei der Darstellung in Fig. 4 ist zu beachten, daß alle Teilleiter stets gegeneinander isoliert sind. Der galvanische Anschluß
von b erfolgt an b1 (siehe Fig. 1).
Fig. 2 zeigt eine Abwandlung der Anordnung gemäß Fig. 1. Hier ist
es der Teilleiter b, der eine Windung vom Teilleiter a übernimmt
und der somit die beiden oberen Windungen b2 und b1 bildet. Folglich bildet der Teilleiter a die beiden Schlußwindungen
a6 und a7 am unteren Ende der Wicklung.
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Figur 3 zeigt, daß die Erfindung auch für Leiter verwendet werden kann, die aus drei parallelen Teilleitern bestehen. Dadurch,
daß eine Überbrückung zwischen zwei Teilleitern erfolgt, bleibt der dritte Teilleiter hier ohne Überbrückung. Dies hat zur Folge,
daß es an bestimmten Stellen zwischen zwei benachbarten Teilleitern keinen Spannungsunterschied gibt. Die Wicklung bekommt
in der überwiegenden Anzahl von Fällen jedoch verbesserte Eigenschaften.
Figur 5 zeigt einen vertikalen Schnitt durch eine Wicklung mit vier Teilleitern im Wicklungsleiter, und zwar zwei parallelen
Teilleitern in radialer Richtung und zwei in axialer Richtung. Die Teilleiter sind mit al, a2, b1 und b2 bezeichnet und sind
so angeordnet, wie es aus der oberen kleinen Teilfigur hervorgeht. In der obersten, mit 1 bezeichneten Windung sind beide
Windungen der b-Teilleiter von den a-Teilleitern übernommen,
so daß diese Windung nur a-Teilleiter enthält. Dadurch wird die zweite Windung b1- und a3-Teilleiter enthalten, was zur Folge
hat, daß zwischen to Teilleitern sowohl axial wie radial zwei Windungsspannungen herrschen. Als Folge der Überbrückungen wird
die unterste, mit 6 bezeichnete Windung nur b-Teilleiter enthalten, jedoch herrscht sowohl hier wie in der obersten Windung
radial und axial eine Windungsspannung zwischen 'den Teilleitern.
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Da die meisten Lagen- und Spiralwicklungen viele parallele
Teilleiter enthalten, besteht die Möglichkeit, alle Teilleiter
oder nur einen Teil derselben zu mischen, was davon abhängt, welche Wirkung man zu erreichen wünscht. In den gezeigten Beispielen
erfolt eine Überbrückung beim Übergang von der ersten zu der zweiten Windung, doch kann die Wirkung durch Überbrückung
auch in der zweiten oder in einer der folgenden Windungen verstärkt
werden« Es ist also darauf zu ächten, daß eine Überbrückung im oberen Teil der Wicklung durch eine genauso liegende
Überbrückung im unteren Teil der Wicklung kompensiert wird, so daß alle Teilleiter stets die gleiche Windungszahl
haben.
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Leerseite
Claims (4)
1. J Transformatorwicklungj die als Lagenwicklung oder Spiralwicklung
aufgebaut ist, deren vficklungsleiter aus mehreren parallelen Teilleitern besteht und die mit einer vorgegebenen
bestimmten Windungszahl gewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung mehrere, vorzugsweise paarweise ausgeführte
Überbrückungen zwischen zwei Teilleitern (a, b) enthält, in
welchen Überbrückungen eine bestimmte Windung eines ersten Teilleiters (a) durchtrennt ist und eine bestimmte Windung
eines zweiten Teilleiters (b) durchtrennt ist, und daß die dabei entstandenen Teilleiterenden des ersten Teilleiters (a)
kreuzweise mit den Teilleiterenden des zweiten Teilleiters (b) verbunden sind.
2. Wicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überbrückung zwischen zwei Teilleitern in der Nähe der Wicklungsenden
liegt.
3. Wicklung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Schnittstelle am Anfang und Ende der Wicklung liegt,
während die zweite Schnittstelle um eine Windung vom Anfang und Ende der Wicklung entfernt liegt.
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4. Wicklung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überbrückungen zwischen axial und/oder radial
nebenexnander liegenden Teilleitern ausgeführt sind.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE7801375A SE412485B (sv) | 1978-02-07 | 1978-02-07 | Transformatorlindning |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB2016817A (de) |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2024143892A1 (ko) | 2022-12-27 | 2024-07-04 | 주식회사 케이티앤지 | 팽화각초를 포함하는 흡연재료, 이의 제조방법 및 이를 포함하는 흡연물품 |
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| DE2151961A1 (de) * | 1971-10-19 | 1973-04-26 | Ceag Dominit Ag | Aus parallel gewickelten flachdraehten aufgebaute wicklung, insbesondere transformatorenwicklung |
| DE2237054C3 (de) * | 1972-07-28 | 1978-03-02 | Transformatoren Union Ag, 7000 Stuttgart | Wicklung für Transformatoren und Drosselspulen |
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1978
- 1978-02-07 SE SE7801375A patent/SE412485B/sv unknown
-
1979
- 1979-01-18 FR FR7901232A patent/FR2416534A1/fr not_active Withdrawn
- 1979-01-29 DE DE19792903330 patent/DE2903330A1/de not_active Withdrawn
- 1979-02-05 NO NO790359A patent/NO790359L/no unknown
- 1979-02-06 BR BR7900723A patent/BR7900723A/pt unknown
- 1979-02-06 GB GB7904084A patent/GB2016817A/en not_active Withdrawn
- 1979-02-06 ZA ZA79512A patent/ZA79512B/xx unknown
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| WO2024143892A1 (ko) | 2022-12-27 | 2024-07-04 | 주식회사 케이티앤지 | 팽화각초를 포함하는 흡연재료, 이의 제조방법 및 이를 포함하는 흡연물품 |
Also Published As
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|---|---|
| GB2016817A (en) | 1979-09-26 |
| ZA79512B (en) | 1980-02-27 |
| FR2416534A1 (fr) | 1979-08-31 |
| SE412485B (sv) | 1980-03-03 |
| BR7900723A (pt) | 1979-09-04 |
| NO790359L (no) | 1979-08-08 |
| SE7801375L (sv) | 1979-08-08 |
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