DE2845753C2 - Meßeinrichtung nach dem Prinzip der Karman'schen Wirbelstraße - Google Patents
Meßeinrichtung nach dem Prinzip der Karman'schen WirbelstraßeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Meßeinrichtung nach dem Prinzip der Kärmän'schen Wirbelstraße gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Meßeinrichtungen dieser Art werden zur Durchflußmengenmessung
bei Gasen und Flüssigkeiten eingesetzt. Die Strömung verursacht an dem quer zur Strömungsrichtung
angeordneten Staukörper Wirbel, die sich wechselseitig an den Staukörperkanten ablösen
und deren Zahl der Durchflußmenge und deren Frequenz der Durchflußgeschwindigkeit proportional ist
Zur Umwandlung der Wirbel oder mit ihr korrelierender Größen, beispielsweise die dem statischen Druck
überlagerten Druckschwankungen oder die der Grundströmungsgeschwindigkeit überlagerten Geschwindigkeitsschwankungen,
sind nach verschiedenen Meßprinzipien arbeitende Aufnehmer bzw. Meßwertumwandler
bekannt. Zur Verbesserung der Empfindlichkeit ist es auch bekannt, zwei Aufnehmer zu verwenden, die die an
den zwei gegenüberliegenden Seitenflächen des Staukörpers, deren Längskahten parallel zur Strömungsrichtung
verlaufen, entstehenden, von den Wirbeln herrührenden Druckschwankungen verarbeiten. Da in der Praxis
immer mit Störungen in der Strömung zu rechnen ist, die sich als nichtperiodische bzw. niederfrequente Störsignale
den Nutzsignalen überlagern, wird mit einer Differenzschaltung mit zwei Aufnehmern bereits eine ge-
wisse Störgrößenunterdrückung erreicht
Es ist auch bekannt (FR-PS 23 84 238), das periodische
elektrische Ausgangssignal eines Meßwertaufnehmers für Durchfluß in zwei parallelen Signalwegen zu
verarbeiten. Der eine Signalweg ist einem niederfrequenten, der andere einem höherfrequenten Teilbereich
des Gesamtmeßbereichs zugeordnet und mit entsprechend dimensionierten Filtern, Impulsformern und Vergleichern
ausgestattet. Über- oder unterschreitet die Frequenz des Ausfeangssignals des Meßwertaufnehmers
eine vorgegebene, zwischen den Teilbereichen liegende Grenzfrequenz, so wird mittels einer Schalteinrichtung
der eine oder der andere Signalweg eingeschaltet.
Mechanisch-elektrische Aufnehmer für die Druckschwankiingen
der Kärmän'schen Wirbelstraße lassen sich jedoch über einen häufig geforderten großen Meßbereich
nicht mit dem zu einem ausreichenden Nutz-/Störsignalverhältnis notwendigen Wirkungsgrad betreiben.
Es besteht demgemäß die Aufgabe, die Störgrößenunterdrückung bereits im Aufnehmerkreis mit einfachen
Mitteln weiter zu verbessern.
Die Aufgabe läßt sich mit einer Meßeinrichtung der eingangs genannten Art lösen, die die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen sind als Merkmale der Unteransprüche angegeben.
Strömt das Fluid, dessen Durchfluß zu messen ist, mit relativ niedriger Geschwindigkeit, bei der kaum strömungsbedingte
Störeinflüsse entstehen, so ist allein der für tieferfrequente Druckschwankungen besonders
empfindliche Aufnehmer wirksam geschaltet. Bei steigender Strömungsgeschwindigkeit treten vermehrt die
insbesondere niederfrequenten oder nichtperiodischen Störeinflüsse auf, die jedoch von dem inzwischen abgeschalteten
Aufnehmer für tiefe Frequenzen nicht mehr übertragen werden, wohingegen der oder die Aufnehmer
für die Teilbereiche höherer Frequenz für die Störsignale nicht oder kaum empfindlich sind.
Eine derartig ausgestattete Meßeinrichtung kann so für einen großen Meßbereich ausgelegt werden, ohne
daß Aufnehmer ausgewechselt oder aufwendige elektronische Schaltungen zur elektronischen Störsignalunterdrückung
vorgesehen werden müssen.
Zur Erläuterung der Erfindung sind in den Figuren verschiedene Ausführungsbeispiele dargestellt und im
folgenden beschrieben.
Fig. 1 und 2 zeigen einen Staukörper mit eingebauten
Aufnehmern in zwei Schnitten.
F i g. 3 eine Anordnung mit drei Aufnehmern, F i g. 4 eine elektronische Umschalteinrichtung,
F i g. 5 eine mechanisch-elektrische Umschalteinrichtung.
In Fig. 1 ist ein prismatischer Staukörper mit Aufnehmern im Längsschnitt, in F i g. 2 im Querschnitt dargestellt.
Der prismatische Staukörper 1 ist, wie bekannt, mit seiner Längsachse quer zur Strömungsrichtung 5 angeordnet.
An zwei gegenüberliegenden Seitenflächen 2 und 2' des Staukörpers I, die parallel oder in einem
kleinen Winkel konvergierend zur Strömungsrichtung verlaufen, sind längliche Kammern 3 und 3' angebracht,
die nach außen durch druckbewegliche Membranen 4 und.4' abgeschlossen sind. Die Kammern 3 und 3' sind
durch einen Kanal 5 miteinander verbunden und mit einer nichtkpmpressibien Flüssigkeit gefüllt.
Die Membranen 4 und 4' bilden die beweglichen, mit der Wirbelablösefrequenz schwingenden Elektroden
von Meßkondensatoren, deren feste Elektroden als isolierte Metallbeläge 6, 6' im Innern der Kammern 3 und
3' angeordnet sind. Diese Meßkondensatoren sind so ausgebildet daß sie besonders für niederfrequente
Druckschwankungen empfindlich sind: sie bilden zusammen den Aufnehmer A, für tieferfrequente Druckschwankungen
bzw. Wechseldrücke in dem vorgesehenen Meßbereich der Meßeinrichtung. Zur Erhöhung der
Empfindlichkeit sind ihre elektrischen Ausgänge in Differenz geschaltet und geben das Ausgangssignal u, ab.
In dem die Kammern 3 und 3' verbindenden Kanal 5 ist eine Di osselstelle 7 angebracht; in ihr ist eine in einer
Radialebene des Kanals 5 aufgespannte und beiderseits von der druckübertragenden Flüssigkeit beaufschlagte
Meßmembran 9, vorzugsweise eine Halbleitermembran mit integrierter, dehnungsempfindlicher Meßbrücke angeordnet,
die auf einem Isolierring 8 mit Durchbrechungen 8' gelagert ist. Die Meßmembran ci hat also keine
Trennfunktion, sondern sie und ihre Auflagerung begrenzen räumlich die ringspaltähnliche Drosselsteile 7
gegen den Kanal 5.
Die Meßmernbrän 9 wirkt als Aufnehmer An für die
höherfrequenten Druckschwankungen im oberen Teil des Meßbereichs.
Zur Wirkungsweise: Die sich beiderseits am Staukörper ablöspnden Wirbel verursachen einen gleichfrequenten
Wechsel-Differenzdruck pa—p& der auf die
Membranen 4 und 4' der den Abgriff A, bildenden Meßkondensatoren wirkt und als elektrisches Ausgangssignal
υ, verfügbar ist Bei niedriger Strömungsgeschwindigkeit,
also bei niedriger Druckwechselfrequenz, wird die in dem Kanal 5 zwischen den Kammern 3 und 3'
befindliche Flüssigkeitssäule über die Drosselstelle 7 verschoben, ohne daß die Meßmembran 9 anspricht. Bei
höherer Druckwechselfrequenz wird die träge Flüssigkeitssäule über der Drosselstelle nicht mehr genügend
rasch verschoben, und es baut sich ein entsprechender Wechseldruck über der Meßmembran 9 auf und bringt
sie zum Ansprechen. Das Ansprechen der f/Ießmpmbran
9 bei höherer Frequenz wird durch das bekannte Anwachsen der Amplitude des Wechsei-Differenzdrukkes
m:. der Frequenz zusätzlich unterstützt.
Die elektrischen Ausgangssignale u, des Aufnehmers Ai für tieferfrequente Druckschwankungen und ut, des
Aufnehmers Ah für höherfrequente Druckschwankungen
werden einer Umschalteinrichtung zugeführt, die unterhalb der aufgrund der Frequenz der Störsignale
vorgegebenen Grenzfrequenz den einen und oberhalb dieser Grenzfrequenz den anderen Aufnehmer wirksam
schaltet, dessen Ausgangssignale in bekannter Weise in einer Auswerteschaltung aufbereitet werden.
Eine andere Ausführungsform ist in F i g. 3 schematisch dargestellt. Der im Querschnitt gezeigte Staukörper
t, d=T ;.n Pfeilrichtung 5 angeströmt wird, weist in
seinen Seitenflächen 2 und 2' wiederum zwei mit Membranen 4 und 4' abg rschlossene, mit einer nirhtkompressiblen
Flüssigkeit gefüllte Kammern 3 und 3' auf. Die über die Membranen in die Kammern übertragenen
Wechseldrücke p3 und pb werden über Druckleitungen
10 und 11 aus dem Staukörper und aus dem das Meßfluid führendei! Rohr zu den außerhalb des Rohrs angeordneten
Aufnehmern A1 und Ah geführt. Der im fieferfrequenten
Teilbereich des Meßbereichs empfindliche Aufnehmer A, weist eine durch eine druckbewegliche
Wand, nämlich eine Meßmembran 12, unterteilte Meßkammer 13 auf, wobei ti<ir eintn Meßkammerhälfte der
Wechseldruck pa, der anderen Meßkammerhälfte der
Wechseldruck pb zugeführt ist. Die Meßmembran 12,
deren differenzdruckabhängige Auslenkung von einem hier nicht näher angegebenen, kapazitiven, induktiven
oder piezoelektrischen Abgriff in ein elektrisches Ausgangssignal u, umgewandelt wird, ist so ausgebildet, daß
sie besonders für niederfrequente Wechseldrücke empfindlich ist.
Der für den höherfrequenten Teilbereich des Meßbereichs empfindliche Aufnehmer A/, besteht aus zwei
gleichartigen Meßkammern 15 und 15', in denen Meßmembranen 14 und 14' aufgespannt sind, die einerseits
von dem Wechseldruck p3 bzw. p* direkt, auf der anderen
Seite über die hydraulische Verzögerungsleitung 17 zeitverzögert beaufschlagt werden. Die mit Hilfe der
beiden Meßmembranen 14 und 14' des Aufnehmers Ah
erzeugten elektrischen Ausgangssignale Ui und U2 werden
in Differenz geschaltet und bilden das Ausgangssignal Uh-
Zur Wirkungsweise: Die mit der Wirbelablösefre-
ππρητ crhu/inopnrlpn Mpmhranpn 4 und 4' im Stnnknr-
per 1 erzeugen in dem mit der nichtkompressiblen Flüssigkeit
gefüllten Aufnehmer-System um 180° phasenverschobene Wechseldrücke pa und pb, die, wie oben
bereits beschrieben, eine periodische Auslenkung der Meßmembran 12 im Aufnehmer A, und ein entsprechendes
Ausgangssignal u, hervorrufen. Bei Wechseldrücken pa und pb niedriger Frequenz werden die Meßmembranen
14 und 14' in den Meßkammern 15 und 15' nicht ausgelenkt, es entsteht kein Signal Uh. Erst bei
höherfrequenten Wechseldrücken werden infolge der Laufzeitverzögerung die Meßmembranen 14 und 14'
periodisch ausgelenkt und das der Druckdifferenz pa—
Pb entsprechende Signal uh gebildet.
Die Ausgangssignale Ut, und u, der Aufnehmer Ah und
A, werden einer Umschalteinrichtung zugeführt, wie sie beispielsweise in Fig.4 dargestellt ist.Sie enthält einen
Frequenz-Spannungs-Umsetzer 18, der eine frequenzproportionale Spannung abgibt. Auf ihn folgt ein
Schmitt-Trigger 19, dessen Schwellenspannung so eingestellt ist, daß sie der einer Grenzfrequenz zwischen
den tiefer- und höherfrequenten Teilbereichen des Meßbereichs entsprechenden Spannung entspricht.
Liegt die Frequenz der von den Aufnehmern A1 und Ah
gelieferten Signale unterhalb dieser Grenzfrequenz, so führt der Ausgang des Schmitt-Triggers 19 ein Signal,
welches einen elektronischen Schalter 20 steuert, der das Ausgangssignal u, des Aufnehmers A1 für den tieferfrequenten
Teilbereich auf einen Meßverstärker 21 schaltet.
Oberhalb der mit der Schwellenspannung des Schmitt-Triggers 19 einstellbaren Grenzfrequenz führt
dieser kein Ausgangssignal, mittels des invertierenden Glieds 22 wird im Schalter 20 das Ausgangssignal U/, des
Aufnehmers Ah für den höherfrequenten Teilbereich auf
den Meßverstärker 21 geschaltet
In F i g. 5 ist ein Ausführungsbeispiel einer elektromechanischen Umschalteinrichtung dargestellt Sie wird
von dem mit der Wirbelablösefrequenz kontierenden statischen Druckabfall am Staukörper gesteuert.
Dazu wird, wie in F i g. 3 angedeutet, vor dem Staukörper 1 an der Rohrwand der Staudruck p+, hinter
dem Staukörper der niedrigere Staudruck p_ abgegriffen.
In einem Zylinder 23 ist ein Stellkolben 24 beweglich angeordnet, der von der einen Seite her mit dem Druck
P+, von der anderen Seite her mit dem Druck p_ beaufschlagt
ist Auf die vom Druck p_ beaufschlagte Seite des Stellkolbens 24 wirkt noch eine Feder 25. Am Umfang
des Stellkolbens 24 ist ein Permanentmagnet 26 angeordnet, der durch die Zylinderwand mit einem magnetfeldempfindlichen
Schaltelement 27, beispielsweise einem Reed-Kontakt, zusammenwirkt.
Zur Wirkungsweise: Die statischen Drücke p+ und p_ wachsen mit dem Quadrat der Wirbelfrequenz. Der auf
den Stellkolben wirkende Differenzdruck p+—pdrückt diesen gegen die Kraft der Feder 25 nach oben.
Der Permanentmagnet 26 betätigt das Schaltelement 27, das an der Zylinderwand in einer Höhe angebracht
ist, die der Stellung des Stellkolbens 24 bei einer der Grenzfrequenz entsprechenden statischen Druckdifferenz
entspricht. Das als Umschalter ausgebildete Schaltelement 27, an dessen Eingängen die A.usgangssignale u,
bzw. iih der in den tiefer- bzw. höherfrequenten Teilbereichen
empfindlichen Aufnehmer A, und Ah liegen,
schaltet jeweils eines dieser Signale auf eine folgende Auswerteschaltung.
Bekanntlich hat eine Übertragungsleitung für einen Wechseldruck eine Sperrwirkung für tiefe Frequenzen.
wenn die Leitung seitlich angebohrt ist und die Länge der Querbohrung von mindestens der gleichen Größenordnung
wie ihr Durchmesser und mit Abstand kleiner als ein Viertel der Wellenlänge der Druckwellen bei der
höchsten Übertragungsfrequenz ist.
Bei einer Meßanordnung gemäß F i g. 3 mit außerhalb der Rohrleitung liegenden Aufnehmern können die
druckführenden Leitungen 10 und 11 so ausgebildet werden, <iaß sie als Hochpaß wirken.
Falls es notwendig wird, auch die geringe Empfindlichkeit am Anfang des Meßbereichs des Aufnehmers
für den höherfrequenten Teilbereich zu unterdrücken, kann ebenfalls von dieser MögUchkeit Gebrauch gemacht
werden, indem bei einer mechanisch-elektrischen Umschalteinrichtung nach F i g. 5 Teile der Druckleitungen
10 und 11 in einer Stirnseite des Zylinders 23 parallel
zu einem Durchmesser verlaufen und mit zur Zylinderachse parallelen Querbohrungen 28 versehen sind,
die die der gewünschten Sperrwirkung entsprechenden Abmessungen aufweisen und in der Stirnfläche eines
zylindrischen Raums 29 münden. In diesem ist ein kolbenartiger Ventilkörper 30 bewegbar, dessen Stirnfläche
in der unteren Endlage die Querbohrungen 28 verschließt
Eine mit dem Stellkolben 24 verbundene Mitnehmerstange
31 ragt in das Innere des hohlen, koaxial angeordneten, kolbenartigen Ventilkörpers 30 und wirkt mit
einer plattenförmig ausgebildeten Stirnfläche über eine Feder 32 kraftschlüssig auf den Boden des Ventilkörpers
30. Die Länge der Mitnehmerstange 31 und die Höhe des hohlen Innenraums des Ventilkörpers 30 sind
so aufeinander abgestimmt, daß ab einer bestin.>nten Stellung des Stellkolbens 24 und damit in Abhängigkeit
von einer bestimmten Wirbelablösefrequenz der Ventilkörper 30 von der Mitnehmerstange 31 mitgenommen
wird und die Querbohrungen 28 öffnet Die von den Wechseldrücken pa und pb beaufschlagten Druckleitungen
10 und 11 wirken als Hochpaß und übertragen nur noch Wechseldrücke höherer Frequenz.
Auf diese Weise ist eine weitere Variation der Grenzfrequenz möglich, ohne andere Aufnehmer verwenden zu müssen. Es ist damit auch möglich, unter Weglassung der elektrischen Umschalteinrichtung nur einen einzigen Aufnehmer zu verwenden, beispielsweise in der Art des Aufnehmers A1 in F i g. 3, dem ab einer bestimmten Frequenz nur noch die frequenzmäßig darüberliegenden Wechseldrücke pa und pb zugeführt werden.
Auf diese Weise ist eine weitere Variation der Grenzfrequenz möglich, ohne andere Aufnehmer verwenden zu müssen. Es ist damit auch möglich, unter Weglassung der elektrischen Umschalteinrichtung nur einen einzigen Aufnehmer zu verwenden, beispielsweise in der Art des Aufnehmers A1 in F i g. 3, dem ab einer bestimmten Frequenz nur noch die frequenzmäßig darüberliegenden Wechseldrücke pa und pb zugeführt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Meßeinrichtung nach dem Prinzip der Kärman'schen
Wirbelstraße mit einem in einem Rohrabschnitt quer zur Strömungsrichtung angeordneten
Staukörper und mit Aufnehmern zur Umwandlung der von den Wirbeln erzeugten periodischen Druckschwankungen
in frequenzanaloge elektrische Signale, mit zwei parallelen Signalwegen, von denen
der eine einem niederfrequenten, der andere einem höherfrequenten Teilbereich des Gesamtmeßbereichs
zugeordnet ist und einer Umschalteinrichtung, die in Abhängigkeit von der Wirbelfrequenz
oder mit ihr korrelierender Größen bei Erreichen einer vorgebbaren Grenzfrequenz zwischen den
Teilbereichen den zugeordneten Signalweg wirksam schaltet, gekennzeichnet durch mindestens
zwei Aufnehmer (A,, Ah), die so aufgebaut bzw. so angeordnet %s&d, daß einer in einem tieferfrequenten,
ein anderer in einem höherfrcquentcn Teilbereich
des Meßbereichs seine größte Empfindlichkeit hat und deren Ausgangssignale die parallelen Signalwege
speisen.
2. Meßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in zwei gegenüberliegenden Seitenflächen
(2, 2') des Staukörpers (1) Kammern (3, 3') angebracht sind, die nach außen durch Membranen
(4, 4') abgeschlossen, mit einer nichtkompressiblen Flüssigkeit gefüllt und über einen Kanal (5) miteinander
verb: nden sind, und daß in den Kammern (3, 3') Mittel zum Abgriff der Auslenkungen der mit
der Wirbelablösefrequenz schwingenden Membranen (4,4') vorgesehen sind «;nd rrit diesen den Aufnehmer
(A1) für tieferfrequente V/echseldrücke bilden
und daß in dem die Kammern (3,3') verbindenden Kanal (5) eine Drosselstelle (7) angebracht ist, in
der eine in einer Radialebene aufgespannte, beiderseits von der druckübertragenden Flüssigkeit beaufschlagte
Meßmembran (9) als Aufnehmer (Ah) für höherfrequente Wechseldrücke ausgebildet ist.
3. Meßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an zwei gegenüberliegenden
Seitenflächen (2, 2') des Staukörpers (1) abgenommenen, um ca. 180° phasenverschobenen Wechseldrücke
(pa, pt,) eine als Aufnehmer (A1) für tiefe Frequenzen
ausgebildete und in einer ersten Meßkammer (13) befindliche Meßmembrane (12) beiderseits
beaufschlagen, mit Hilfe derer ein elektrisches Ausgangssignal (u,) erzeugt wird,
und daß jeder der Wechseldrücke (pa, pb) jeweils
einer weiteren, zweiten und dritten, Meßkammer (15,15') zugeführt ist, in der jeweils eine Meßmembran
(14,14') auf einer Seite direkt, auf der anderen Seite verzögert druckbeaufschlagt ist,
und daß die mittels der zweiten und dritten Meßmembran (14, 14') erzeugten Ausgangssignale (u\,
Ü2) in Differenz geschaltet das Ausgangssignal (Uh)
des Aufnehmers (Ah) für höherfrequente Druckschwankungen bilden.
4. Meßeinrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausgangssignale (uh,
Ut) der Aufnehmer (A,, Ah) einem Frequenz-Spannungs-Wandler
(18) zugeführt sind, auf den ein Schmitt-Trigger (19) folgt, dessen Schwellenspan'
nung einer Grenzfrequenz zwischen den tiefer- und höherfrequenten Teilbereichen des Meßbereichs
entsprechend eingestellt ist und dessen Ausgangssignal einen elektronischen Schalter (20) zur wechselweisen
Aufschaltung der Aufnehmerausgangssignale (u,, Uh) auf einen Meßverstärker (21) steuert.
5. Meßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalteinrichtung aus einem
Zylinder (23) besteht, in dem ein federbelasteter, beweglicher Stellkoiben (24) einerseits von dem
vor dem Staukörper (1) herrschenden statischen Druck (p+), andererseits von dem hinter den. Staukörper
(1) herrschenden statischen Druck (p-) beaufschlagt ist,
und daß ein am Kolbenumfang angebrachter Permamentmagnet (26) mit einem magnetfeldempfindlichen
Schaltelement (27) zusammenwirkt, das außen an der Zylinderwand in einer Höhe angebracht ist,
die der Stellung entspricht, die der Stellkoiben bei einem der Gre.izfrequenz entsprechenden Differenzdruck
(p+ —p-) gegen die Federbelasti-ng einnimmt.
6. Meßeinrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die auf beiden Seiten
(2,2') des Staukörpers (1) abgenommenen Wechseldrücke (pa, pb) übertragenden Leitungen (10,11) mit
verschließbaren Querbohrungen (28) versehen sind, deren Länge von mindestens der gleichen Größenordnung
wie ihr Durchmesser und kleiner als ein Viertel der Wellenlänge der Druckwellen bei der
höchsten Meßfrequenz ist
7. Meßeinrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stirnfläche des Zylinders
(23) zu einem Durchmesser parallel Teiistükke der Leitungen (10, 11) verlaufen und die Querbohrungen
(28) in der Stirnfläche eines zylindrischen Raums (29) münden und von einem darin beweglichen,
kolbenartigen Ventilkörper (30) verschließbar sind und daß der Ventilköf per (30) von einem in ihm
beweglichen, mit dem Stellkoiben (24) verbundenen Mitnehmer (31) betätigbar ist
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| DE2845753A DE2845753C2 (de) | 1978-10-20 | 1978-10-20 | Meßeinrichtung nach dem Prinzip der Karman'schen Wirbelstraße |
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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