DE2840757C2 - Schlüsselwärmer - Google Patents
SchlüsselwärmerInfo
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- E05B17/00—Accessories in connection with locks
- E05B17/0016—Defrosting, e.g. heating devices
Landscapes
- Resistance Heating (AREA)
- Secondary Cells (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Schlüsselwärmer mit
is einem hülsenförmigen, einen Akkumulator aufnehmenden
Gehäuse, das einen Einsteckschlitz für einen Flachschlüssel und eine auf einer Seite des Einsteckschlitzes
angeordnete, durch eine Kontaktfeder mit dem Gehäusepol des Akkumulators verbundene, unter
Druck mit einer Seite des Flachschlüsselbartes in Berührung bringbare Kohlekontaktplatte umfaßt, wobei
der Mittelpol des Akkumulators auf den Fuß des Einsteckschlitzes ausgerichtet ist, damit der Flachschlüssel
beim Einstecken mit seiner Spitze an dem Mittelpol des Akkumulators in Anlage kommt, und mit einem
Ladegerät mit Strombegrenzungswiderstand sowie mit einem Anschlußstecker für einen Zigarettenanzünder
des Kraftfahrzeuges und mit einem in den Einsteckschlitz verpolungssicher einführbaren Steckerteil, dessen
eines Kontaktelement mit dem Mittelpol des Akkumulators und dessen anderes Kontaktelement mit
der Kohlekontaktplatte berührbar ist.
Ein Schlüsselwärmer der eingangs genannten Art ist aus der älteren Anmeldung DE-OS 28 32 793 bekannt.
Ein dazugehöriges Ladegerät ist aus der älteren Anmeldung DE-OS 28 30 913 bekannt. Dieser bekannte
Schlüsselwärmer benutzt als Stromquelle eine wiederaufladbare Batterie. Infolgedessen sind besondere
Maßnahmen zur Begrenzung des Ladestromes und des
♦o Entladestromcs notwendig. Auch muß beim Laden der
Ladezustand der Batterie überwacht werden. Das Ladegerät umfaßt einen Anschlußstacker sowie einen
Steckerteil für den Schlüsselwärmer, wobei die beiden Teile durch eine elektrische Leitung miteinander
^5 verbunden sind. Infolgedessen ist eine vergleichsweise
umfangreiche Montage der zahlreichen Einzelteile des Ladegerätes notwendig.
Die US-PS 37 03 634 beschreibt einen Schlüsselwärmer mit wiederaufladbarer Batterie. Die Erwärmung
des Schlüsselbartes erfolgt indirekt durch eine Heizspule, die den Einsteckschlitz für den Schlüsselbart
umschließt. Die Einschaltung des Heißstromkreises erfolgt jeweils mittels eines von Hand betätigbaren
Schalters. Das Ladegerät für die aufladbare Batterie ist für den Anschluß an eine Netzsteckdose ausgebildet.
Der gesamte Aufbau des Schlüsselwärmers ist vergleichsweise umfangreich. Insbesondere müssen die
Stromkreise für Netzspannung ausgelegt sein, so daß vergleichsweise hohe Sicherheitsvorschriften erfüllt
werden müssen. Die indirekte Beheizung des Schlüsselbartes ist unwirtschaftlich.
Das DE-GM 78 01 223 beschreibt einen Schlüsselwärmer mit Heizplatten, zwischen die ein Flachschlüssel
eingeschoben werden kann. Die Erwärmung der Heizplatten erfolgt mittels einer Batterie. Die indirekte
Erwärmung ist unzweckmäßig.
Das DE-GM 76 12 568 beschreibt einen Schlüsselwärmer,
der ebenfalls Heizplatten aufweist, zwischen die ein
Schlüsselbart einführbar ist Die Heizplatten sind federnd gegeneinander gespannt Auch für diesen
Schlüsselwärmer gilt der ungünstige Wärmehaushalt
Das DE-GM 19 10 418 beschreibt einen Schlüsselwärmer,
der in die Kraftfahrzeugtür eingebaut ist und eine elektrische Heizvorrichtung zur Erhitzung des Schloßzyünders
oder des Schlüssels umfaßt Dieser Schlüsselwärmer erfordert eine umfangreiche uv.a aufwendige
Montage. Es ist nicht einfach, diesen Sch'.üsselwärmer in jedem Fall an der Kraf tf ahzeugtür anzubringen. ι ο
Das DE-GM 17 35 720 beschreibt eine Taschenlampe
mit einer wiederaufladbaren Batterie. Für diese Taschenlampe ist ein Aufsteckteil mit Zentralstecker
zum Anschluß an den Zigarettenanzünder eines Kraftfahrzeuges vorgesehen. Der elektronische Aufbau
ist vergleichsweise umfangreich und für einen preiswerten Schlüsselwärmer nicht geeignet.
In »Hütte IV A Elektronik« 28. Auflage, Berlin 1957,
Verlag von Wilhelm Ernst und Sohn, Seiten 466 bis 469, 680 bis 681, 809 bis 811 sind Kontaktwiderstände bzw.
Übergangswiderstände an Kontakten beschrieben und Kontaktwerkstoffe erläutert. Bekannt sind Kohlekontakte
zur Stromübertragung zwischen beweglichen Maschinenteilchen. Solche Kohlekontakte werden auch
als Kohlebürsten bezeichnet. Diese Kohlebürsten erhalten durch den bewegten Maschinenteil eine Politur
der Übergangsfläche, die für die Übergangsspannung und den Übergangswiderstand wesentlich ist. Bekannt
ist auch die Verwendung von Kohlewiderständen als Heizwiderstände wegen ihrer hohen Temperaturbeständigkeit
Aufgabe der Erfindung ist eine solche Ausbildung eines Schlüsselwärmers der genannten Gattung, daß bei
einfachem Aufbau des Schlüsselwärmers der Schlüssel mit dem Strom eines Akkumulators in der Größe einer
Handelsüblichen Mignonzelle auf eine Temperatur von ca. 8O0C erwärmt werden kann und daß der
Akkumulator mit einem einfachen Ladegerät ohne komplizierte Steuereinrichtung aufladbar ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch die Kombination folgender Merkmale gelöst:
a) der Akkumulator ist ein Nickel-Cadmium-Akkumulator
mit Sinterelektrode;
b) der Schlüsselbart ist mit einem solchen Druck an die Kohlekontaktplatte anpreßbar, daß der als
Heizquelle ausgenutzte Übergangswiderstand, der zwischen der Seilenfläche des Schlüsselbartes und
der Kohlekontaktplatte auftritt, einen Stromfluß von 5—8 A zur Erwärmung des Schlüsselbartes
zuläßt;
c) der Anschlußstecker und der Steckerteil sowie der Strombegrenzungswiderstand sind in einem gemeinsamen
Gehäuse angeordnet;
d) das mit dem Mittelpol des Akkumulators zusammenwirkende Kontaktelement des Steckerteils ist
in Einsteckrichtung verschiebbar gelagert und über den Strombegrenzungswiderstand durch eine
Schraubendruckfeder vorgespannt.
Der Schlüsselwärmer hat einen sehr einfachen Aufbau, so daß der ohne Schwierigkeiten in reproduzierbarer
Weise gefertigt werden kann. Die Verwendung eines Nickel-Cadmium-Akkumulators mit Sinterelektrode
verleiht dem Akkumulator Dauerladefähigkeit, so daß der Ladevorgang nicht besonders überwacht
werden muß. Der Schlüsselwärmer kann über das Ladegerät beliebig lange aufgeladen werden, ohne daß
der Akkumulator Schaden erleidet. Ein Akkumulator der Benannten Art erlaubt auch die Entnahme eines
großen Stromes zwischen 5 und 8 A. Es hat sich gezeigt, daß bei diesem Strom untei entsprechender Anpressung
des Schlüsselbartes eine Erwärmung des Schlüsselbartes auf eine Temperatur von etwa 80° C möglich ist Diese
Temperatur reicht nach den Erfahrungen zur Enteisung eines eingefrorenen Kraftfahrzeugtürschlosses aus. Die
Wärme wird unmittelbar auf den Schlüsselbart übertragen, so daß die Wärmeverhiste gering sind. Die
Ausnutzung des Übergangswiderstandes an einer Kohlekontaktplatte ermöglicht einen hohen Stromdurchgang
unmittelbar durch den Schlüsselbart, wobei der Strom innerhalb des genannten zulässigen Belastungsbereiches
bleibt Ein Vorwiderstand ist entbehrlich, denn der Übergangswiderstand dient zur Strombegrenzung.
Die Kohlekontaktplatte selbst hat einen sehr kleinen Innenwiderstand, so daß dadurch eine wirksame
Strombegrenzung möglich ist. Der Nickel-Cadmium-Akkumulator mit Sinvereleketrode hat eine Nennspannung
von 1,20 V. Der Schlüsselbart wird direkt erwärmt, so daß keine nennenswerten Wärmeverluste auftreten.
Das Ladegerät zeichnet sich ebenfalls durch einen einfachen Aufbau aus, weil alle Teile desselben in einem
gemeinsamen Gehäuse zusammengefaßt sind. Die Nachgiebigkeit des mit dem Mittelpol zusammenwirkenden
Kontaktelementes des Steckerteils stellt einen einwandfreien Kontakt innerhalb des Ladestromkreises
wieder.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß am Gehäuse stirnseitig ein Einsatzkörper mit dem Einsteckschlitz ausgebildet ist und daß an einer
Seitenfläche des Einsteckschlitzes eine hinterschnittene einseitig offene Aufnahme zur Halterung der einen
konischen Stirnrand aufweisenden Kohlekontaktplatte vorgesehen ist und daß die Kontaktfeder einen
Durchbruch zur Halterung der Kohlekontaktplatte aufweist. Die Verwendung eines Einsatzkörpers erlaubt
eine Vormontage der Funktionsteile, so daß ein wirtschaftlicher Zusammenbau des Schlüsselwärmers
möglich ist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß auf der der Kohlekontaklplatte gegenüberliegenden Seite des Einsteckschlitzes eine Stufenbohrung für
einen durch eine Feder gespannten Anpreßkopf vorgesehen ist. Diese Ausbildung gewährleistet ein
gleichbleibendes Anpreßverhalten beim Einführen des Schlüsselbartec
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß in einer U-förmigen Nut des Einsatzkörpers ein Ring für eine Kette Aufnahme findet und daß das
Gehäuse des Ladegerätes einen offenen Längsschlitz zum verpolungssicheren Zusammenstecken von Schlüsselwärmer
und Ladegerät aufweist. Die Kette wird einerseits zur Halterung des Schlüsselwärmers und
andererseits zur Verpolsicherheit in Zusammenwirken mit dem Ladegerät ausgenutzt
Damit beim Ladevorgang eine sichere Kontaktgabe gewährleistet ist, schlägt die Erfindung vor, daß der
Steckerteil Rastausnehmungen aufweist, die mit dem Anspreßkopf zusammenwirken.
Schließlich sieht die Erfindung vor, daß das Gehäuse des Ladegerätes aus zwei längsgeteilten Halbschalen
besteht, die in Aufnahmen und Anlagen das Kopfstück des Anschlußsteckers, den Steckerteil und eine Mantelkontaktfeder
festlegen. Diese Ausbildung erlaubt eine wirtschaftliche Fertigung des Ladegerätes. Die einzelnen
Bauelemente lassen sich ohne besondere Hilfsmittel ineinanderfügen. Die Halbschalen werden schließlich
stoffschlüssig miteinander verbunden.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
erläutert, in denen darstellt
F i g. 1 einen Axialschnitt durch den Schlüsselwärmer nach der Erfindung,
F i g. 2 einen Querschnitt nach der Linie H-Il in Fig. 1,
F i g. 3 einen Axialschnitt durch das Ladegerät,
Fig.4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3
und
F i g. 5 eine Schnittdarstellung des in das Ladegerät eingeführten Schlüsselwärmers.
Der Schlüsselwärmer hat nach den Fig. 1 und 2 ein hüisenförmiges Gehäuse 1, dessen Querabmessungen
einer handelsüblichen Mignonzelle entsprechen, damit ein Nickel-Cadmium-Akkumulator 2 mit Sinterelektrode,
der die Größe einer Mignonzelle hat, in dem Gehäuse 1 Platz findet. Das dargestellte Gehäuse 1 hat
einen runden Querschnitt; das Gehäuse 1 kann auch einen anderen Querschnitt haben, der die Aufnahme der
zylindrischen Mignonzelle ermöglicht. Der Mittelpol 3 des Akkumulators 2 weist nach oben. Der Abschluß des
Gehäuses 1 erfolgt durch einen Einsatzkörper 4, der im wesentlichen ein Zylinderteil mit einem durchgehenden
Einsteckschlitz 5 mit den Abmessungen des Schlüsselbartes 6 eines Flachschlüssels 7 ist. In einer Seitenfläche
des Einsteckschlitzes 5 ist eine Führung 8 für eine Kontaktfeder 9 ausgebildet. An diese Führung 8 schließt
eine zum Einsteckschlitz einseitig offene Aufnahme 10 mit hintergeschnittenem Stirnrand 11 an.
Die Kontaktfeder 9 besitzt eine etwa rechteckförmige
Aufnahmeplatte 12, deren oberer Stirnrand 13 abgerundet verläuft. Die Aufnahmeplatte 12 besitzt
einen kreisförmigen Durchbruch 14 und ist in der dargestellten Weise kegelförmig verformt. Die Kontaktfeder
9 endet in einen Kontak tschenkel 15, der unter
Vorspannung an dem Gehäusepol des Nickel-Cadmium-Akkumulators 2 anliegt.
Eine Kohlekontaktplatte 16 ist als kreisförmige Scheibe mit einem konischen Stirnrand 17 ausgebildet
und besitzt außerdem auf der Rückseite einen Zapfen 18, der in den Durchbruch 14 der Kontaktfeder 9
eingesteckt ist. Der konische Stirnrand 17 liegt an dem hinterschnittenen Stirnrand 11 der Aufnahme 10 an.
In der gegenüberliegenden Seitenfläche des Einsteckschlitzes
5 ist eine Stufenbohrung 19 für einen Anpreßkopf 20 mit einer kugelkalotienförmigen Stirnfläche
21 vorgesehen. Auf der Rückseite des Anpreßkopfes 20 befindet sich ein Ansatz 2Ϊ, der als Aufnahme
für eine Schraubendruckfeder 24 dient. Damit ist der Anpreßkopf 20 entgegen der Rückstellwirkung dieser
Schraubendruckfeder 24 senkrecht zur Fläche des Einsteckschiitzes 5 verschiebbar. In Γ i g. 1 ist ir.
ausgezogenen Linien die Grundstellung des Anpreßkopfes 20 eingezeichnet, in der der Anpreßkopf 20 an
dem Innenrand der Stufenbohrung 19 anliegt und die Breite des Einsteckschiitzes 5 nahezu überbrückt In
strichpunktierten Linien ist schematisch die zurückgedrückte Stellung des Anpreßkopfes 20 nach Einschieben
des Flachschlüssels 7 dargestellt
In dem Einsatzkörper 4 ist eine U-förmige Nut 51 ausgebildet, deren Schenkel in dem oberen Stirnrand
des Einsatzkörpers münden. Die Nut 51 nimmt einen Ring 52 auf, an dem eine Kette 53 mit einem Spannring
54 sitzt Mit diesem Spannring 54 kann der Schlüsselwärmer an einer Schlüsselkette oder an einem
Flachschlüssel befestigt werden, damit der Schlüsselwärmer immer mit dem jeweiligen Flachschlüssel
zusammen hängt
Die Fig.3 und 4 zeigen das Ladegerät aus zwei
längeteilien halbzylindrischen Halbschalen 25, die an dem offenen Stirnende umlaufende Randstege 26 und in
dem kammerförmigen Einsteckteil Zapfen 27 aufweisen, deren Stirnflächen beim Zusammensetzen der Halbschalen
25 aneinander anstehen und eine gegenseitige Befestigung durch Kleben, Aufschmelzen, Ultraschallschweißen
oder dergl. ermöglichen. Die Halbschalen 25 besitzen am Einsteckende einen Innenbund 28 für ein
Kopfstück 29 aus elektrisch leitendem Werkstoff. Das Kopfstück 29 übergreift seinerseits mit einer Umfangsrille
den Innenbund 28 und besitzt am Innenende eine napfförmige Kammer 30. Die Halbschalen 25 weisen
ringförmige Anlagen 31 für eine Querwand 32 auf. Ferner sind in den Halbschalen 25 Abstützstege 33 und
ein Fenster 34 ausgebildet, deren Funktion noch erläutert wird. In einem Längsrand jeder Halbschale 25
sind Wände 55 ausgebildet, deren Stirnfläche gegenüber der Trennebene zurückgesetzt sind, so daß ein
Axialschlitz 56 gebildet wird. Dieser Axialschlitz 56 dient zur Führung der Kette 53, wie noch weiter unten
erläutert wird.
Die Querwand 32 trägt auf der einen Seite mehrere Zapfen 35, zwischen die ein Strombegrenzungswiderstand
einlegbar ist. Auf der anderen Seite der Querwand 32 ist ein stegförmiges Steckerteil 37 angeformt, das
eine scheidenförmige Führung 38 für ein Kontaktelement 39 aufweist. In einer Außenfläche des Steckerteils
37 ist eine Führungsrinne 40 ausgebildet. Das Kontaktelement 39 ragt über die Stirnfläche des Steckerteils 37
vor und reicht andererseits durch die Querwand 32 hindurch. Ein Schenkel 41 des Kontaktelements 39 ist
rechtwinklig abgebogen und liegt auf der Innenseite der Querwand 32 an. Dieser Schenkel 41 hat eine leitende
Anlage an einer Stirnfläche des Strombegrenzungswiderstandes 36. Der Strombegrenzungswiderstand 36
liegt einerseits zwischen den Zapfen 35 und reicht andererseits in die Kammer 30 des Kopfstückes 29
hinein. Innerhalb der Kammer 30 befindet sich eine Schraubendruckfeder 42, die den Strombegrenzungswiderstand
36 unter Vorspannung in Anlage an dem Schenkel 41 hält. Das Kontaktelcment 39 kann in
Längsrichtung des Steges 37 zurückgeschoben werden, wobei über den Strombegrenzungswiderstand 36 die
Schraubendruckfeder 42 zusammengedrückt wird.
Eine Mantelkontaktfeder 43 findet in dem Fenster 34 Aufnahme und stützt sich mit einem abgebogenen
Endschenkel 44 an dem Abstützsteg 33 ab. Die Mantelkontaktfeder 43 geht mit entsprechenden Abbiegungen
in ein Kontaktelement 45 über, das in der Führungsrinne 40 des Steckerteils 37 liegt Die Tiefe
dieser Führungsrinne 40 ist geringer als die Dicke des Kontaktelements 45, so daß dasselbe über die
Seitenfläche des Steckerteils 37 vorsteht
Die Arbeitsweise des Schlüsselwärmers nach der
Erfindung ist zusammengefaßt wie folgt Das Ladegerät paßt mit den Abmessungen der Hülse, des Kopfstückes
29 und der Mantelkontakfeder 43 in einen gebrauchsüblichen Kraftfahrzeug-Zigarettenanzünder. Es kann also
über diesen Zigarettenanzünder an das Bordnetz des Kraftfahrzeuges angeschlossen werden. Der Schlüsselwärmer
wird in der aus F i g. 5 ersichtlichen Weise in das Ladegerät eingeschoben. Der Steckerteil 37 paßt in den
Einsteckschlitz 5 des Schlüsselwärmers. Die Kette 53 wird in dem Axialschlitz 56 geführt, damit der
Schlüsselwärmer ohne Schwierigkeiten in das Ladegerät eingeführt werden kann. Beim Einstecken des
SchlüsseJwärmers trifft die Spitze des Kontaktelements
39 auf den Mittelpol 3 des Nickel-Cadmium-Akkumulators. Beim weiteren Einschieben wird über den Schenkel
41 der Strombegrenzungswiderstand 36 zurückgedrückt, so daß die Schraubendruckfeder 42 gespannt
wird. Dadurch wird der Kontaktdruck für den Mittelpol 3 aufgebracht. Ebenfalls beim Einschieben drückt der
Steckerteil 37 den Anpreßkopf 20 zurück. Das vorstehende Kontaktelement 35 kommt mit der
Kohlkontaktplatte 16 zur Anlage, so daß von dem Kontaktelement 45 über die Kohlekontaktplatte 16 und
die Kontaktfeder 9 ein Stromkreis zu dem Gehäusepol des Nickel-Cadmium-Akkumulators 2 aufgebaut wird.
Die Schraubendruckfeder 42 preßt den Anpreßkopf 20 an das Steckerteil 37 an, so daß durch diese Anpreßkraft
das Steckerteil im Reibschluß festgehalten wird. Zusätzlich können an dem Stcckcrtcil Rastprofile
vorhanden sein, damit auch eine formschlüssige Festhaltung in der Raststellung gewährleistet ist. Nach
vollständigem Einstecken des Schiüsselwärmers in das Ladegerät kann aus dem Bordnetz des Kraftfahrzeuges
ein Ladestrom fließen. Der Stromkreis desselben ergibt sich ohne weiteres aus der vorstehenden Beschreibung
in Verbindung mit F i g. 5. Der Strombegrenzungswiderstand 36 begrenzt diesen Ladestrom auf den vorgeschriebenen
Wert und setzt gleichzeitig die Bordspannung auf die Ladespannung des Nickel-Cadmium-Akkumulators
herab. Da der Nickel-Cadmium-Akkumulator 2 dauerladefähige Eigenschaften hat, kann der Ladestrom
unbegrenzt fließen, so daß das Ladegerät mit dem Schlüsselwärmer jeweils während des Fahrbetriebes
eines Kraftfahrzeuges aufgeladen werden kann.
Im Stillstand des Kraftfahrzeuges wird der Schlüsselwärmer aus dem Ladegerät herausgenommen. Der
Fahrer muß den Schlüsselwärmer mit sich führen, wobei der Schlüsselwärmer mit dem Spannring 54 an einer
Schlüsselkette oder an einem Flachschlüssel befestigt werden kann. Wenn durch Frosteinfluß ein Türschloß
eingefroren ist, muß der Flachschlüssel 7 mit dem Schlüsselbart 6 in den Einsteckschlitz 5 eingeführt
werden. Die Spitze des Schlüsselbartes 6 kommt an dem Mittelpol des Nickel-Cadmium-Akkumulators 2 zur
Anlage, so daß dadurch unmittelbar durch den Schlüssel ein Stromkreis zu der Kohlekontaktplatte 16 geschlossen
wird, an der der Schlüsselbart 6 durch den Anpreßkopf 20 angedrückt wird. Der Übergangswiderstand
zwischen der Seitenfläche des Schlüsselbartes 6 und der Kohlekontaktplatte 16 begrenzt den Strom auf
einen Wert, der eine Schädigung des Nickei-Cadmium
Akkumulators 2 ausschließt. Gleichzeitig wird der Übergangswiderstand als Heizquelle ausgenutzt. Messungen
haben gezeigt, daß ein Stromfluß von 5 bis 8 A ohne weiteres möglich ist und daß dieser Übergangsstrom den Schlüsselbart unmittelbar auf eine Temperatur
bis zu 80° C aufheizt. Diese direkte Erwärmung des Schlüsselbartes ist hinsichtlich der Wärmeverluste jeder
indirekten Erwärmung überlegen, so daß insgesamt der Stromverbrauch einen vergleichsweise geringen Wert
behalten kann. Der erwärmte Schlüssel wird mit seinem Schlüsselbart in das Schloß eingesteckt und taut
dasselbe auf, so daß das Schloß ohne Schwierigkeiten aufgeschlossen werden kann.
Das beschriebene Ladegerät paßt in einen Kraftfahrzeug-Zigarrenanzünder.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Schlüssel wärmer mit einem hülsenförmigen, einen Akkumulator aufnehmenden Gehäuse, das
einen Einsteckschlitz für einen Flachschlüssel und eine auf einer Seite des Einsteckschlitzes angeordnete,
durch eine Kontaktfeder mit dem Gehäusepol des Akkumulators verbundene, unter Druck mit einer
Seite des Flachschlüsselbartes in Berührung bringbare Kohlekontaktplatte umfaßt, wobei der Mittelpol
des Akkumulators auf den Fuß des Einsteckschlitzes ausgerichtet ist damit der Flachschlüssel beim
Einstecken mit seiner Spitze an dem Mittelpol des Akkumulators in Anlage kommt, und mit einem
Ladegerät mit Strombegrenzungswiderstand sowie mit einem Anschlußstecker für einen Zigarettenanzünder
des Kraftfahrzeuges und mit einem in den Einsteckschütz verpolungssicher einführbaren Stekkerteil,
dessen eines Kontaktelement mit dem Mittelpcl des Akkumulators und dessen anderes
Kontaktelement mit der Kohlekontaktplatte berührbar ist, gekennzeichnet durch die Kombination
folgender Merkmale:
a) der Akkumulator (2) ist ein Nickel-Cadmium-Akkumulator
mit Sinterelektrode;
b) der Schlüsselbart (6) ist mit einem solchen Druck an die Kohlekontaktplatte (16) anpreßbar,
daß der als Heizquelle ausgenutzte Übergangswiderstand, der zwischen der Seitenfläche
des Schlüsselbartes (6) und der Kohlekontaktplatte (16) auftritt, einen Stromfluß von
5—8 A zur Erwärmung des Schlüsselbartes (6) zuläßt;
c) der Anschlußstecker und der Steckerteil (37) sowie der Strombegrenzungswiderstand (36)
sind in einem gemeinsamen Gehäuse (Halbschalen 25) angeordnet;
d) das mit dem Mittelpol des Akkumulators zusammenwirkende Kontaktelement (39) des
Steckerteils (37) ist in Einsteckrichtung verschiebbar gelagert und über den Strombegrenzungswiderstand
(36) durch eine Schraubendruckfeder (42) vorgespannt.
2. Schlüsselwärmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (1) stirnseitig ein
Einsatzkörper (4) mit dem Einsteckschlitz (5) ausgebildet ist und daß an einer Seitenfläche des
Einsteckschiitzes eine hinterschnittene einseitig offene Aufnahme (10) zur Halterung der einen
konischen Stirnrand (17) aufweisenden Kohlekontaktplatte (16) vorgesehen ist und daß die Kontaktfeder
(9) einen Durchbruch (14) zur Halterung der Kohlekontaktplatte (16) aufweist.
3. Schlüsselwärmer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Kohlekontaktplatte
(16) gegenüberliegenden Seite des Einsteckschlitzes (5) eine Stufenbohrung (19) für einen
durch eine Feder (24) gespannten Anpreßkopf (20) vorgesehen ist.
4. Schlüsselwärmer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einer
U-förmigen Nut (51) des Einsatzkörpers (4) ein Ring (52) für eine Kette (53) Aufnahme findet und daß das
Gehäuse des Ladegerätes einen offenen Längsschlitz (56) zum verpolungssicheren Zusammenstekken
von Schlüsselwärmer und Ladegerät aufweist.
5. Schlüsselwärmer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckerteil (37) Rastausnehmungen
aufweist, die mit dem Anpreßkopf (20) zusammenwirken.
6. Schlüsselwärmer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß da« Gehäuse des
Ladegerätes aus zwei längsgeteilten Halbschalen (25) besteht, die in Aufnahmen (28, 34) und Anlagen
(31, 33) das Kopfstück (29) des Anschlußsteckers, den Steckerteil (37) und eine Mantelkontaktfeder
(43) festlegen.
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|---|---|---|---|
| DE19782840757 DE2840757C2 (de) | 1978-09-19 | 1978-09-19 | Schlüsselwärmer |
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| DE19782840757 DE2840757C2 (de) | 1978-09-19 | 1978-09-19 | Schlüsselwärmer |
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|---|---|---|---|---|
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-
1978
- 1978-09-19 DE DE19782840757 patent/DE2840757C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2840757A1 (de) | 1980-03-27 |
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