DE283589C - - Google Patents

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DE283589C
DE283589C DENDAT283589D DE283589DA DE283589C DE 283589 C DE283589 C DE 283589C DE NDAT283589 D DENDAT283589 D DE NDAT283589D DE 283589D A DE283589D A DE 283589DA DE 283589 C DE283589 C DE 283589C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C3/00Labelling other than flat surfaces
    • B65C3/06Affixing labels to short rigid containers
    • B65C3/20Affixing labels to short rigid containers to bottle closures
    • B65C3/24Affixing labels indicating original state of bottle snap or screw closure

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 283589 KLASSE 81 b. GRUPPE
in DRESDEN.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Anbringen von Siegeletiketten an Flaschen mit Drahtbügelverschluß, bei welcher das Etikett von einem Stapel abgehoben, auf der dem Anschlag des Verschlußbügels entgegengesetzten Seite quer zur Flaschenachse angelegt,' mit seinen Enden zwischen den Verschlußdrähten und dem Flaschenkopf hindurchgesteckt, um die Drähte herumgeschlungen
ίο und durch eine Metallklammer plombiert wird.
Das Wesen der Erfindung wird in der in
den Ansprüchen gekennzeichneten besonderen Ausbildung der Maschine gesehen, bei welcher das Abheben der Etiketten vom Stapel und das Aufbringen derselben auf die Flasche durch eine mit einer Einrichtung zum Anbringen der Metallklammer versehene Zange mit unabhängig voneinander beweglichen Backen bewirkt wird, die das oberste Etikett des Stapels in der Mitte erfaßt und in eine Rinne hineinzieht und sodann mit den Enden zwischen dem Flaschenkopf und den Verschlußdrähten hindurchschiebt, und bei welcher außerdem die zur Verarbeitung gelangen-, 25 den, aufgestapelten Etiketten am Rande mit abwechselnd enger und weiter voneinander entfernten Ausschnitten versehen sind, mit welchen abwechselnd zur Wirkung kommende Greifer in Eingriff gebracht werden, die jeweils in die Ausschnitte des obersten Etiketts des Stapels eintreten und die darunter befindlichen Etiketten beim Abheben des obersten Etiketts zusammenhalten.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht.
i. Ausführung (Fig. 1 bis 4): Das Abheben der Etiketten vom Stapel A wird durch eine Zange b, c bewirkt, die das oberste Etikett d an seinem Mittelteil erfaßt und, nachdem sie es vom Stapel abgehoben hat, zum Abwärtsbiegen der Etikettenden in eine Rinne e\ hineinzieht (Stellung II). Darauf wird eine Flasche an den Anschlag f gedrückt, worauf sich der Motor, welcher die einzelnen Hebel und Zangen bewegt, in Tätigkeit setzt. Beim Niedergang der Zange b, c gleiten die Etikettenden an einer auf der Zeichnung weggelassenen Führung entlang und werden zwischen den Verschlußdrähten V und dem Flaschenkopf hindurchgesteckt. Nun gehen die elastischen Walzen g aus der in Fig. 1 gestrichelten Lage gi in die in vollen Linien angedeutete Lage über und halten die Etikettenden, die hierbei um die Verschlußdrähte V herum nach aufwärts gebogen wurden, in dieser Stellung fest, so daß, wenn nun der obere Zangenteil δ allein nach oben sich bewegt, das Etikett sich nicht verschieben kann. Darauf legen die elastischen Walzen die Etikettenden auf dem unteren Teil c der Zange übereinander, worauf der obere Teil b
der Zange abermals nach abwärts geht und der im oberen Zangenteil δ verschiebbare Stempel h in bekannter Weise von außen nach innen eine Klammer m durch das Etikett treibt, wobei der untere Zangenteil c als Amboß dient.
Es werden hierbei die beiden Etikettenden und der Mittelteil des Etiketts miteinander verbunden, indem die Metallklammer durch
ίο alle drei Teile geschlagen wird.
Ein in dieser Weise angebrachtes Etikett wird nun eine genügende Sicherheit geben, allein, da der untere Teil c der Zange als Amboß verhältnismäßig sehr dick sein muß, so sitzt ein solches Etikett nicht straff genug an der Flasche.
2. Ausführung (Fig. 5 bis 7): Um das Etikett nun straffer an der Flasche anzubringen, ist bei dieser Ausführung die obere Zangenbacke b auf der unteren Seite mit kleinen Stacheln oder Zähnchen k versehen, die, wenn sich die Zange beim Abheben des Etiketts vom Stapel Schließt, in das Etikett eingetrieben werden. Nachdem die Zange das Etikett d vom Stapel A abgehoben, in die Rinne e hineingebracht und die Etikettenden zwischen den Verschlußdrähten V hindurchgesteckt hat, bleibt die Zange in einem gewissen Abstand vom Flaschenkopf stehen und öffnet sich, indem der untere Zangenteil c sich von dem oberen wegbewegt und in seine Anfangslage I zurückkehrt. Das Etikett hängt jetzt lediglich an den Zähnen k der Backe b.
Nun bringt der Zangenteil δ das Etikett mit dem Mittelteil vollends auf den Flaschenkopf nieder und hält es dort fest, worauf die Etikettenden, wie vorstehend beschrieben, durch die elastischen Walzen g um die Verschlußdrähte V herumgeschlungen, auf dem oberen Zangen teil b zusammengelegt und durch den im Zangenteil b' verschiebbaren Stempel h mittels der Klammer m miteinander verbunden werden, wobei der obere Zangenteil b als Amboß dient. Auch hier wird die Klammer von außen nach innen durch die Etikettenden getrieben.
Wie aus Fig. 3 und 7 ersichtlich ist, wird unter Annahme gleicher Dicke der Zangenbacke c bei der ersten Ausführung und der Zangenbacke .b bei der zweiten Ausführung, bei der letzten Ausführung der Umfang 2 (x + y) (Fig. 7) des Etiketts kleiner als jener 2 {%' + y') (Fig. 3) bei der ersten Ausführung, so daß das Etikett bei der zweiten Ausführung straffer zum Anliegen an die Flasche gebracht wird als bei der ersten Ausführung.
Das Etikett wird hier weniger leicht über
die Flaschenmündung gestreift werden können, wenn man die Flaschen unbefugterweise öffnen wollte.
3. Ausführung (Fig. 8 und 9): Diese Einrichtung unterscheidet sich von der zweiten Ausführung lediglich dadurch, daß die Klammer nicht von außen nach innen, sondern umgekehrt durch die Etikettenden geschlagen wird, und zwar durch den Teil δ1 der Zange, zu welchem Zweck die Klammer durch eine geeignete, nicht weiter dargestellte Vorrichtung vor dem Aufeinanderlegen der Etikettenden auf die obere Seite des Zangenteils δ gebracht wird; es ist hier der Stempel h entbehrlich.
4. Ausführung (Fig. 10 bis 15): Durch diese Einrichtung wird ein noch strafferes Anbringen des Etiketts an der Flasche ermöglicht. Der untere Zangenteil c ist hier wie ein Dach geformt. Die Klammer m, welche von einem in geeigneter Weise zugeführten Metallband M abgetrennt wird, und deren Zähnchen am Band M parallel nach oben gerichtet sind, wird beim Abschneiden vom Klammerband an der Kante η nach unten gedrückt und dadurch ebenfalls dachförmig geformt, so daß nun die Zähnchen nach oben auseinanderstehen (Fig. 11).
Der Zangenteil c wird in der Stellung I (Fig. 10) mit der Klammer m versehen und sodann mit dem oberen Zangenteil b zum Abheben des Etiketts d vom Etikettenstapel A nach vorn geschoben. Beim Erfassen des Etiketts geht der Zangenteil c nach oben und drückt das Etikett an den oberen Zangenteil δ an, wobei die Zähnchen der Klammer den Mittelteil des Etiketts durchschlagen und in den oberen Zangenteil δ eindringen, der zu diesem Zweck mit entsprechenden Aussparungen zur Aufnahme der Zähnchen versehen bzw. an der in Betracht kommenden Stelle aus Gummi hergestellt ist.
Nun wird das Etikett durch die Zange wiederum in die Rinne e hineingezogen (Stellung II in Fig. 11) und darauf in der vorstehend erwähnten Weise mit der Flasche der Motor in Gang gesetzt.
j Beim folgenden Niedergang der Zange δ, c j geht diese in die Stellung III (Fig. 11) über, wo sie geöffnet wird, indem der Teil δ eine kurze Zeit stehen bleibt, während der Teil c ! etwas weiter nach unten bewegt wird und dann in die Lage I (Fig. 10) zurückkehrt. Das Etikett bleibt dabei unverrückt in seiner Lage (Fig. 12) an dem Zangenteil δ hängen, selbst wenn sich der Teil c vollständig von dem Teil δ entfernt hat. Nun geht der Teil δ vollends auf den Flanschenkopf nieder, in die j Lage nach Fig. 12, so daß die Klammer direkt j auf dem Flaschenkopf aufliegt, worauf die elastischen Walzen g die Etikettenden um die Verschlußdrähte V herum nach aufwärts biegen und an denselben in dieser in Fig. 12 punktiert gezeichneten Lage festhalten.
Nun geht der Zangenteil b nach aufwärts in die Lage nach Fig. 13 über, wobei er sich von der Klammer m losreißt, da das Etikett von den Walzen g an den Verschlußdrähten festgehalten wird, und die rechte Gummiwalze g wälzt das rechte Etikettende über die Klammer hinweg, so daß die Zähnchen derselben auch durch dieses Etikettende hindurchgedrückt werden (Fig. 13), Da die Zähnchen wie ein Widerhaken wirken, indem sie ja nach außen gerichtet sind, so halten sie dieses Etikettende fest. Darauf geht die rechte Walze g aus der Lage nach Fig. 13 in die Lage nach Fig. 14 über und es tritt die linke Walze g in Tätigkeit und wälzt das linke Etikettende ebenfalls über die Klammer, indem sie in die Lage nach Fig. 14 übergeht. Nun biegt entweder die Platte q, an welcher sich die linke Walze g befindet, allein oder der Zangenteil b mittels dieser Platte, indem er auf dieselbe drückt, die Zähnchen der Klammer völlig um (Fig. 10). Da die Zähnchen der Klammer bereits etwas auseinanderstehen, so ist es nicht unbedingt nötig, in der Platte q auf der unteren Seite die in Fig. 11 bis 13 angedeuteten muldenförmigen Vertiefungen r anzubringen, die Zähnchen werden sich auch mittels einer ebenen Fläche (Fig. 14) sauber umlegen.
Nach erfolgter Vernietung der Klammer gehen alle Teile in ihre Anfangslage zurück. Das Etikett liegt hier sehr dicht an. Aus Fig. 15 ersieht man, daß bei dieser Einrichtung der Umfang vier y x des Etiketts kleiner ist als bei den den Fig. 3 und 8 entsprechenden Einrichtungen.
5. Ausführung (Fig. 16 bis 21): Bei Verwendung der beschriebenen, für Bierflaschen bestimmten Verschlußsicherung für Spiritusflaschen ist es nun Vorschrift, daß nicht nur das Etikett, sondern auch die Metallklammer, welche .die Enden zusammenhält, eine Einprägung aufweist. Dazu wäre nun ein so großer Druck auf die Flasche nötig, daß das Glas derselben nicht standhalten würde.
Es ist daher noch eine andere Einrichtung getroffen, die in den Fig. 16 bis 21 dargestellt ist.
Das Etikett d wird hier wiederum durch eine Zange b, c, deren obere Backe b mit zum Festhalten des Etiketts dienenden Zähnchen k versehen ist, vom Stapel A abgehoben, in eine Rinne e hineingezwängt (Stellung II in Fig. 17) und dann zum Einschieben der Enden zwischen die Verschlußdrähte V auf die Flasche niedergeführt. In der Lage III (Fig. 17) bleibt die Zange zunächst stehen. Bevor die Zange sich öffnet, gehen die elastischen Walzen g aus der in Fig. 17 in ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die Lage gj (Fig. 17) über, wobei die Etikettenden nach auswärts gebogen werden, und drücken die Etikettenden an die Verschlußdrähte V fest an. Nun erst öffnet sich die Zange, indem der Teil b in der Lage III verbleibt, während der Teil c in die Lage IV übergeht und darauf wieder nach hinten in die Lage I (Fig. 16) zurückkehrt.
Nun geht der Zangenteil b vollends auf die Flasche nieder und drückt das Etikett an den Flaschenkopf an (Fig. 18), wobei sich das Etikett in der in Fig. 18 dargestellten Weise krümmt, ohne daß es sich dabei an dem Zangenteil b verschieben kann, da es an diesem durch die Zähnchen k festgehalten wird.
Darauf gehen die Walzen g aus der in Fig. 18 dargestellten Lage in die Lage g5 nach Fig. 19 über und lassen das Etikett wieder los, so daß die Etikettenden sich wieder strecken, wie Fig. 19 zeigt. Jetzt gehen die Walzen g in die Lage ge (Fig. 19) über und drücken die Etikettenden wiederum an die Verschlußdrähte V fest an. Hierdurch werden die Etikettenden um die Verschlußdrähte V herumgebogen und in die Bahn der gegeneinander beweglichen Stempel φ zum Anbringen der Klammer m gebracht.
Nun gibt der Zangenteil b das Etikett frei, indem er nach oben in die Stellung VI (Fig. 19) übergeht, worauf die Stempel f die Etikettenden vollends gegeneinander bewegen und in bekannter Weise die Klammer durch die Enden des Etiketts schlagen (Fig. 16 und 20).
Wie Fig. 21 zeigt, liegt zwar das Etikett hier weniger dicht an der Flasche an als bei der vierten Ausführung (Fig. 15), da zum Umfang vier y noch die Teile ζ hinzukommen, jedoch werden diese Teile ζ klein, da die Stempel p sehr dicht an der Flasche vorübergehen.
Das Etikett ist bei u (Fig. 16) abgesetzt; es bildet hier einen Winkel, damit es sich, während die Enden zwischen den Verschlußdrähten V hindurchgesteckt werden, mit dem Mittelteil gegen diese Drähte stützen kann. Sollte wirklich einmal das Etikett in der Zange nicht die richtige Lage zur Flasche einnehmen, so stützt sich das Etikett beim Einführen seiner Enden zwischen die Drähte V an der in Betracht kommenden Stelle ü gegen den entsprechenden Draht V und verschiebt sich zufolge seiner Elastizität nach Freigabe durch den Stempel -p selbsttätig in die richtige Lage.
Bei den bisher beschriebenen Ausführungen wird das Etikett d dadurch dem Stapel A entnommen, daß zwei Schieber e' die Etiketteilden gegenein anderschieben und dadurch das Etikett in der Mitte krümmen, worauf die Zange b, c das Etikett in der Mitte erfaßt
und vom Stapel abhebt (vgl. Fig. i, 5, 11 und 17).
Allein, da die Etiketten an den Rändern häufig zusammenkleben, so werden oft zwei und mehr Etiketten gleichzeitig abgehoben und die Maschine versagt.
6. Ausführung (Fig. 22 und 23): Um nun jeweils nur die Entnahme eines einzigen Etiketts vom Stapel zu ermöglichen, ist folgende Einrichtung getroffen:
Es sind die Etiketten d im Stapel A zu beiden Seiten der Zange b, c abwechselnd mit den Einschnitten c' und d' versehen, welche verschieden weit voneinander entfernt sind.
In die Einschnitte c' greifen die Greifer f etwa bis zur Mitte ein. Wenn das oberste Etikett d durch die Schieber e' in der Mitte gekrümmt wird (Fig. 23), so wird es, weil die Greifer f die darunter befindlichen Etiketten festhalten, von dem nachfolgenden Etikett losgerissen, und zwar auch dann, wenn es mit diesem an den Rändern zusammenkleben sollte. Die Zange b, c ergreift es darauf in der Mitte und zieht die Enden, welche noch zwischen den Schiebern e' und dem Stapel festgeklemmt sind, vollends vom Stapel ab.
Sobald dies geschehen ist, gehen die Greifer/1'
in ihre Anfangslage zurück und die Greifer g' gehen in die nun zu oberst liegenden Ausschnitte d! des folgenden Etiketts bis zur Mitte etwa vor, worauf sich der Vorgang wiederholt.
Wenn die Reibung zwischen den Schiebern e' und dem Stapel nicht sehr groß ist, dann rutschen die Schieber auf dem obersten Etikett, ohne es zu krümmen; es wirkt dann also diese Einrichtung etwas unvollkommen.
7. Ausführung (Fig. 24 bis 28): Die Anordnung von Schiebern zum Krümmen des Etiketts ist hier vermieden.
Das Losreißen des obersten Etiketts d vom Stapel A wird hier dadurch bewirkt, daß die Greifer f und g' sich nicht nur bis zur Mitte der Ausschnitte c' und d', sondern darüber hinaus bewegen und mit ihrer keilförmigen Spitze sich zwischen das oberste und das darauffolgende Etikett hineinschieben, indem sie die darunter befindliche, nachgiebige Etikettschicht etwas niederdrücken (Fig. 27 und 28). Sie bilden beim weiteren Vordringen eine Lücke h, in welche dann die benachbarten Hilfszangen i', k' mit ihren unteren Teilen i' eindringen.
Diese Hilfszangen i', k' reißen dann das oberste Etikett weiter los und heben den Mittelteil· des. Etiketts empor (Stellung II in Fig. 25), worauf die Zange b, c das Etikett in der Mitte erfaßt und es vollends zwischen den festen Anschlägen ex und dem an diese j gedrückten Stapel hervorzieht und dann in die früher erwähnte Rinne e und auf die Flasche bringt. Das Abheben des obersten Etiketts wird hier unter allen Umständen geschehen, selbst wenn die Etiketten wie die Blätter eines Zeichenblockes an den Rändern verbundern sind.
Damit der Stapel auch bis zum letzten Etikett abgehoben werden kann, ist die Platte u (Fig. 25), welche die Etiketten an die Anschlage ex andrückt, auf ihrer oberen Fläche in der Mitte bei ux ausgehöhlt und dieser Raum gegebenenfalls durch ein weiches Polster ausgefüllt.
8. Ausführung (Fig. 29 bis 34): Bei dieser Vorrichtung, die in ihren wesentlichen Teilen der zuvor beschriebenen entspricht, führen S die Greifer f und g' nicht eine kreisförmige, sondern eine geradlinige Bewegung aus. Es sind hier zwei Hilfszangenpaare i'', k' über den Greifern /"'und g' angeordnet, die abwechselnd jeweils mit ihren zugehörigen Greifern zur Wirkung gelangen Es sei nun von den inneren Greifern f nebst zugehörigen Zangen i', k' die Rede.
Die geöffneten Hilfszangen i', k' gehen aus der Lage i'u k[ (Fig. 34) in die Lage i'2, k'2 (Fig. 29 bis 31) über und drücken dabei die Greifer f' in die Lage f3 (Fig. 30 und 31) nieder, wobei die unteren Zangenteile i' in die Ausschnitte c' des obersten Etiketts eintreten (Fig. 29 und 31) und zwischen dem obersten und dem darauffolgenden Etikett wiederum eine Lücke h (Fig. 30 und 31) gebildet wird, in welche sich beim Vorwärtsgang der Hilfszangen i', k' die Greifer f mit hineinschieben, die dadurch in die Lage f\ übergehen (Fig. 29 und 32).
In der Lage i3', k'3 (Fig. 32) schließen sich die Hilfszangen i', k' und heben das oberste Etikett empor, wobei sie in die Lage i\ K1 übergehen, während die Greifer f in der Lage f\ zurückbleiben und dadurch das zweite Etikett von dem obersten losreißen (Fig. 30 und
Nachdem dann die Zange b, c das Etikett d erfaßt hat, öffnen sich die Hilfszangen i'', k' wieder und gehen in die Ruhelage i'u k[ (Fig. 34) zurück. Darauf geht das über den Greifern g' (Fig. 30) befindliche Hilfszangenpaar i', k' auf die Greifer g' nieder und tritt mit diesen in die Ausschnitte d! des nun zu oberst liegenden zweiten Etiketts, worauf es zwischen dieses und das dritte Etikett geschoben wird usw. Der weitere Vorgang spielt sich in gleicher Weise ab, wie vorher betreffs der Greifer f nebst zugehörigen Hilfszangen beschrieben ist.
u ist die bei «x mit einer Ausnehmung versehene Tragplatte und ex sind die festen Anschläge für den Etikettenstapel A.

Claims (9)

  1. .. Patent-Ansprüche:
    ι. Maschine zum Anbringen von Siegeletiketten an Flaschen mit Drahtbügelverschluß, bei welcher das Etikett von einem Stapel abgehoben, auf der dem Anschlag des Verschlußbügels entgegengesetzten Seite quer zur Flaschenachse angelegt, mit seinen Enden zwischen den Verschlußdrähten und dem Flaschenkopf hindurchgesteckt, um
    ίο die Verschlußdrähte herumgeschlungen und durch eine Metallklammer plombiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Abheben der Etiketten vom Stapel und das Aufbringen derselben auf die Flasche durch eine mit einer Einrichtung zum Anbringen der Metallklammer versehene Zange mit unabhängig voneinander beweglichen Bakken (δ, c) bewirkt wird, die das oberste Etikett des Stapels in der Mitte erfaßt und in eine Rinne (e) hineinzieht und sodann mit den Enden zwischen dem Flaschenkopf und den Verschlußdrähten hindurchschiebt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Zangenbacke (δ) nach dem Einführen der Etikettenden zwischen Flaschenkopf und Verschlußdrähte und Herumschlingen derselben um letztere von der unteren Zangenbacke (c) abgehoben und nach aufwärts bewegt wird, während die untere Zangenbacke ihre Lage auf der Flasche beibehält, worauf die Etikettenden auf der unteren Zangenbacke (c) über dem Mittelteil des Etiketts zusammengelegt werden und die obere Zangenbacke zum Anbringen der Klammer wieder gesenkt wird, wobei die untere Zangenbacke als Amboß dient und die Klammer durch den Etikettmittelteil und die beiden Etikettenden geschlagen wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Zangenbäcke (δ) mit zum Festhalten des Etiketts dienenden Zähnen (k) versehen ist, und daß die untere Backe (c) nach dem Einführen der Etikettenden zwischen den Flaschenkopf und die Verschlußdrähte von der oberen Zangenbacke (δ) entfernt wird, worauf diese das Etikett vollends auf den Flaschenkopf bringt und dort so lange festhält, bis die Etikettenden um die Verschlußdrähte herumgeschlungen und auf dem oberen Zangenteil (b) zusammengelegt und durch die Klammer verbunden sind, wobei der obere Zangenteil als Amboß dient.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer vor dem Abheben des Etiketts vom Stapel, ihre Zähne der oberen Zangenbacke (δ) zugekehrt, auf die untere Zanganbacke (c) gebracht und beim Erfassen des Etiketts durch die Zange (δ, c) mit ihren Zähnen durch den Etikettmittelteil hindurch in die obere Zangenbacke hineingedrückt wird, und daß die untere Zangenbacke (c) nach dem Einführen der Etikettenden zwischen den Flaschenkopf und die Verschlußdrähte von der oberen Zangenbacke entfernt und sodann die obere Zangenbacke mit dem Etikett auf den Flaschenkopf gesenkt und nach dem Herumschlingen der Etikettenden um die Verschlußdrähte wieder angehoben und dadurch außer Eingriff mit der Klammer gebracht wird, worauf die Etikettenden auf dem Mittelteil des Etiketts zusammengelegt und mit den Zähnen der Klammer in Eingriff gebracht werden und sodann die durch die Etikettenden ragenden Zähne der Klammer von der Zange umgebogen werden.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer durch die Zange (δ, c) vor dem Einfügen in den Mittelteil des Etiketts dachförmig gebogen wird, so daß die Zähne derselben nach oben auseinanderstehen.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die nach außen gebogenen Zähne der Klammer durch eine ebene Platte (q) umgebogen werden.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Zangenbacke (δ) mit zum Festhalten des Etiketts dienenden Zähnen (k) versehen ist, und daß die untere Backe (c) nach dem Einführen der Etikettenden zwischen den Flaschenkopf und die Verschlußdrähte von der oberen Zangenbacke entfernt wird, -worauf diese das Etikett vollends auf den Flaschenkopf bringt und dort so lange festhält, bis die Etikettenden um die Verschlußdrähte herumgeschlungen und in die Bahn von quer zur Bewegungsrichtung der Zange gegeneinander beweglichen Stempeln {p) gebracht sind, durch welche nach dem Abheben der oberen Zangenbacke von der Flasche die Etikettenden vollends gegeneinander bewegt und durch die Klammer verbunden werden.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgestapelten Etiketten am Rande mit abwechselnd enger und weiter voneinander ent- fernten Ausschnitten (c', d') versehen sind, mit welchen abwechselnd zur Wirkung kommende Greifer (f bzw. g') in Eingriff gebracht werden, die jeweils in die Ausschnitte des obersten Etiketts des Stapels
    eintreten und die darunter befindlichen Etiketten beim Abheben des obersten Etiketts zusammenhalten.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (/"', g') an dem mit den Ausschnitten (c', d') der Etiketten in Eingriff tretenden Ende keilförmig ausgebildet sind und zwischen das erste und das zweite Etikett geschoben werden, so daß sie zwischen diesen eine Lücke bilden, in welche Hilfszangen (i\ k') eingreifen, die das Etikett in der Mitte emporheben und dabei zum Teil vom Stapel losreißen.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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