DE282129C - - Google Patents
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- DE282129C DE282129C DENDAT282129D DE282129DA DE282129C DE 282129 C DE282129 C DE 282129C DE NDAT282129 D DENDAT282129 D DE NDAT282129D DE 282129D A DE282129D A DE 282129DA DE 282129 C DE282129 C DE 282129C
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- fuel
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B9/00—Engines characterised by other types of ignition
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B2720/00—Engines with liquid fuel
- F02B2720/27—Air compressing engines with hot-bulb ignition
- F02B2720/272—Supply of all the fuel into the prechamber
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Fuel-Injection Apparatus (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
— JVe 282129 —
KLASSE 46 β. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf Verbrennungskraftmaschinen, welche mit Selbstzündung arbeiten,
bei denen die Zerstäubung des Brennstoffes durch eine Hilfsverbrennung bewirkt
wird. Bei solchen Maschinen muß die Hilfsverbrennung von einer solchen Stärke sein, daß
die erforderliche Zerstäubungsenergie sicher erreicht wird. Die Erhitzung der Luft aber, z. T.
auch die Erhitzung der Retortenwandung über
"ίο die Selbstzündungstemperatur hinaus, verhindert
eine genügende Einführung von Brennstoff in die Retorte. Denn in dem Augenblick, wo
die ersten Brennstoffteilchen mit der überhitzten Luft in Verbindung treten, setzt bereits die
Vergasung und unmittelbar darauf die Verbrennung ein, und die entstehende Drucksteigerung
verhindert den übrigen Brennstoff, in die Retorte einzutreten, so daß nur eine unvollkommene
Hilfsexplosion und Zerstäubungs-
aa energie entsteht.
Die Mittel, die angewandt werden, um diese Hilfsexplosion und Zerstäubungsenergie von
genügender Stärke zu erzielen, sind Gegenstand der Erfindung. Eine Vorrichtung, mittels deren
der angestrebte Zweck erreicht werden soll, ist in der Zeichnung dargestellt.
Der Arbeitszylinder c steht mit der Retorte b durch den doppelseitigen Schußkanal a in ständiger
Verbindung. Beim Aufwärtsgang des Kolbens wird die Luft über die Selbstzündungstemperatuf
des Brennstoffes hinaus verdichtet und tritt zum Teil, entsprechend dem Düsenquerschnitt,
nach der Retorte über. Wird nun gegen Ende des Verdichtungshubes der Brennstoff
durch den Kanal d gespritzt in den Kanal«, so werden die ersten Brennstoffteilchen nach der
Retorte, mitgerissen, entzünden sich hier in der reinen heißen Luft, und die entstehende Drucksteigerung
treibt den Rest des Brennstoffes in den Zylinder, wo er ebenfalls durch Selbstzündung
verbrennt. Die Verbrennung in der Retorte wie im Zylinder wird hierbei also durch
Selbstzündung bewirkt. Der Brennstoff vergast und verbrennt sofort, sobald er auf die strömende
Luft im Kanal oder die Luft in der Retorte stößt. Es kommt hinzu, daß die.in der
Retorte entzündeten Gase den Kanal, den sie. durchstreichen, iind die Ret orten wandung auf
eine Temperatur bringen, die ein Vielfaches der Selbstzündungstemperatur des Brennstoffes ist.
Der Brennstoff kann nicht in genügenden Mengen in die Retorte eintreten, denn die
ersten Brennstoffteilchen, die im Kanal und am Eingang der Retorte verbrennen, rufen eine
sofortige Drucksteigerung hervor, wodurch eine Bewegungsumkehr bewirkt und der Eintritt
weiteren Brennstoffes verhindert wird. Es muß daher versucht werden, den Brennstoff vor
Eintritt der Selbstzündung in solcher Menge in die reine heiße Luft der Retorte zu treiben
und mit ihr. zu mischen, daß bei Eintritt der Selbstzündung und Bewegungsumkehr die erforderliche Zerstäubungsenergie sicher erreicht'
ist.
Dies wird nun der Erfindung gemäß dadurch bewirkt, daß der Brennstoff durch den Kanal d
in Richtung nach der Retorte gespritzt wird, so daß er diese in genügender Menge durch-
setzen kann, bevor die Selbstzündung und Bewegungsumkehr eintritt, die ja einen weiteren
Eintritt des Brennstoffes hindert. Durch diese Anordnung wird nämlich erreicht, daß die
S Geschwindigkeitsenergie des Brennstoffes, die ihm die Brennstoffpumpe erteilt, durch die
Geschwindigkeitsenergie der strömenden Gase wesentlich erhöht wird. Würde der Brennstoff
der Richtung der Gase entgegen oder quer zu
ίο ihr eingespritzt, so muß die Eigenenergie zunächst
vollständig vernichtet und der Brennstoff dann von neuem beschleunigt werden. Hierdurch
wird aber die Energie der Gase erheblich herabgemindert, so daß der Brennstoff vor Eintritt
der Selbstzündung nicht weit genug in die Retorte getrieben wird. Allerdings wird in
diesem Falle eine außerordentlich ' gute Zerstäubung erreicht. Diese Wirkung wird aber
ohnehin erreicht, da in dem kleinen Retorten-
ao raum die heftigsten Wirbelungen bestehen, die
bei Eintritt der Selbstzündung und Bewegungsumkehr noch gesteigert werden. Wichtig ist
für diesen Teil nur, daß der Brennstoff überall in der Retorte in genügenden Mengen vorhanden
ist.
Beim zweiten Teil des Arbeitsvorganges, der Zerstäubung nach dem Zylinder, wird der
Brennstoff dem Gasstrahl direkt entgegengespritzt. Da hier der Brennstoff auf einen großen
Raum verteilt werden muß, der sich in Ruhe befindet, so ist hier eine vorzügliche Zerstäubung
notwendig. Indem man aber während des ersten Teiles des Arbeitsvorganges der
Hilfsexplosion die genügende Stärke gegeben
hat, steht auch für die Zerstäubung und Verteilung des Brennstoffes nach dem Zylinder die
genügende Energie zur Verfügung.
Der Brennstoff kann unmittelbar in Richtung nach der Retorte oder in dieser Richtung schräg
zur Düsenwandung gespritzt werden. Er kann dabei unmittelbar bis in den Kanal selbst geführt
werden.
Die Hauptkomponente des Brennstoffstrahles liegt hierbei in Richtung nach der Retorte.
Indem man aber dem Strahl eine Seitenkomponente gibt, zwingt man den Brennstoff,
in dem Düsenkanal eine Schraubenbewegung auszuführen, wodurch er in kleinste Teilchen
zerrissen und eine "gute Zerstäubung erreicht wird. 50'
Statt des einen Brennstoffkanals d können mehrere solcher Kanäle am Umfang des Düsenkanales
α angeordnet sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Erzielung einer Hilfsexplosion von genügender Stärke für Verbrennungskraitmaschinen, bei denen der Brennstoff in den Hals einer mit dem Arbeitszylinder, in ständiger Verbindung' stehenden Retorte eingespritzt und in dieser durch die ersten mitgerissenen Brennstoffteilchen eine Hilisexplosion erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Düsenkanal eingeführte gekühlte Brennstoff in Richtung nach der Retorte oder in dieser Richtung schräg gegen die Düsenwand gespritzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE282129C true DE282129C (de) |
Family
ID=537810
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT282129D Active DE282129C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE282129C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018262B (de) * | 1956-03-28 | 1957-10-24 | Daimler Benz Ag | Luftverdichtende Einspritzbrennkraftmaschine |
| US4162664A (en) * | 1975-06-05 | 1979-07-31 | Fleming Maurice C | Internal combustion engine and fuel introducing means therefor |
-
0
- DE DENDAT282129D patent/DE282129C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018262B (de) * | 1956-03-28 | 1957-10-24 | Daimler Benz Ag | Luftverdichtende Einspritzbrennkraftmaschine |
| US4162664A (en) * | 1975-06-05 | 1979-07-31 | Fleming Maurice C | Internal combustion engine and fuel introducing means therefor |
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