DE282129C - - Google Patents

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DE282129C
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atomization
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B9/00Engines characterised by other types of ignition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/27Air compressing engines with hot-bulb ignition
    • F02B2720/272Supply of all the fuel into the prechamber

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
— JVe 282129 — KLASSE 46 β. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Oktober 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Verbrennungskraftmaschinen, welche mit Selbstzündung arbeiten, bei denen die Zerstäubung des Brennstoffes durch eine Hilfsverbrennung bewirkt wird. Bei solchen Maschinen muß die Hilfsverbrennung von einer solchen Stärke sein, daß die erforderliche Zerstäubungsenergie sicher erreicht wird. Die Erhitzung der Luft aber, z. T. auch die Erhitzung der Retortenwandung über
"ίο die Selbstzündungstemperatur hinaus, verhindert eine genügende Einführung von Brennstoff in die Retorte. Denn in dem Augenblick, wo die ersten Brennstoffteilchen mit der überhitzten Luft in Verbindung treten, setzt bereits die Vergasung und unmittelbar darauf die Verbrennung ein, und die entstehende Drucksteigerung verhindert den übrigen Brennstoff, in die Retorte einzutreten, so daß nur eine unvollkommene Hilfsexplosion und Zerstäubungs-
aa energie entsteht.
Die Mittel, die angewandt werden, um diese Hilfsexplosion und Zerstäubungsenergie von genügender Stärke zu erzielen, sind Gegenstand der Erfindung. Eine Vorrichtung, mittels deren der angestrebte Zweck erreicht werden soll, ist in der Zeichnung dargestellt.
Der Arbeitszylinder c steht mit der Retorte b durch den doppelseitigen Schußkanal a in ständiger Verbindung. Beim Aufwärtsgang des Kolbens wird die Luft über die Selbstzündungstemperatuf des Brennstoffes hinaus verdichtet und tritt zum Teil, entsprechend dem Düsenquerschnitt, nach der Retorte über. Wird nun gegen Ende des Verdichtungshubes der Brennstoff durch den Kanal d gespritzt in den Kanal«, so werden die ersten Brennstoffteilchen nach der Retorte, mitgerissen, entzünden sich hier in der reinen heißen Luft, und die entstehende Drucksteigerung treibt den Rest des Brennstoffes in den Zylinder, wo er ebenfalls durch Selbstzündung verbrennt. Die Verbrennung in der Retorte wie im Zylinder wird hierbei also durch Selbstzündung bewirkt. Der Brennstoff vergast und verbrennt sofort, sobald er auf die strömende Luft im Kanal oder die Luft in der Retorte stößt. Es kommt hinzu, daß die.in der Retorte entzündeten Gase den Kanal, den sie. durchstreichen, iind die Ret orten wandung auf eine Temperatur bringen, die ein Vielfaches der Selbstzündungstemperatur des Brennstoffes ist.
Der Brennstoff kann nicht in genügenden Mengen in die Retorte eintreten, denn die ersten Brennstoffteilchen, die im Kanal und am Eingang der Retorte verbrennen, rufen eine sofortige Drucksteigerung hervor, wodurch eine Bewegungsumkehr bewirkt und der Eintritt weiteren Brennstoffes verhindert wird. Es muß daher versucht werden, den Brennstoff vor Eintritt der Selbstzündung in solcher Menge in die reine heiße Luft der Retorte zu treiben und mit ihr. zu mischen, daß bei Eintritt der Selbstzündung und Bewegungsumkehr die erforderliche Zerstäubungsenergie sicher erreicht' ist.
Dies wird nun der Erfindung gemäß dadurch bewirkt, daß der Brennstoff durch den Kanal d in Richtung nach der Retorte gespritzt wird, so daß er diese in genügender Menge durch-
setzen kann, bevor die Selbstzündung und Bewegungsumkehr eintritt, die ja einen weiteren Eintritt des Brennstoffes hindert. Durch diese Anordnung wird nämlich erreicht, daß die
S Geschwindigkeitsenergie des Brennstoffes, die ihm die Brennstoffpumpe erteilt, durch die Geschwindigkeitsenergie der strömenden Gase wesentlich erhöht wird. Würde der Brennstoff der Richtung der Gase entgegen oder quer zu
ίο ihr eingespritzt, so muß die Eigenenergie zunächst vollständig vernichtet und der Brennstoff dann von neuem beschleunigt werden. Hierdurch wird aber die Energie der Gase erheblich herabgemindert, so daß der Brennstoff vor Eintritt der Selbstzündung nicht weit genug in die Retorte getrieben wird. Allerdings wird in diesem Falle eine außerordentlich ' gute Zerstäubung erreicht. Diese Wirkung wird aber ohnehin erreicht, da in dem kleinen Retorten-
ao raum die heftigsten Wirbelungen bestehen, die bei Eintritt der Selbstzündung und Bewegungsumkehr noch gesteigert werden. Wichtig ist für diesen Teil nur, daß der Brennstoff überall in der Retorte in genügenden Mengen vorhanden ist.
Beim zweiten Teil des Arbeitsvorganges, der Zerstäubung nach dem Zylinder, wird der Brennstoff dem Gasstrahl direkt entgegengespritzt. Da hier der Brennstoff auf einen großen Raum verteilt werden muß, der sich in Ruhe befindet, so ist hier eine vorzügliche Zerstäubung notwendig. Indem man aber während des ersten Teiles des Arbeitsvorganges der Hilfsexplosion die genügende Stärke gegeben hat, steht auch für die Zerstäubung und Verteilung des Brennstoffes nach dem Zylinder die genügende Energie zur Verfügung.
Der Brennstoff kann unmittelbar in Richtung nach der Retorte oder in dieser Richtung schräg zur Düsenwandung gespritzt werden. Er kann dabei unmittelbar bis in den Kanal selbst geführt werden.
Die Hauptkomponente des Brennstoffstrahles liegt hierbei in Richtung nach der Retorte. Indem man aber dem Strahl eine Seitenkomponente gibt, zwingt man den Brennstoff, in dem Düsenkanal eine Schraubenbewegung auszuführen, wodurch er in kleinste Teilchen zerrissen und eine "gute Zerstäubung erreicht wird. 50'
Statt des einen Brennstoffkanals d können mehrere solcher Kanäle am Umfang des Düsenkanales α angeordnet sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Erzielung einer Hilfsexplosion von genügender Stärke für Verbrennungskraitmaschinen, bei denen der Brennstoff in den Hals einer mit dem Arbeitszylinder, in ständiger Verbindung' stehenden Retorte eingespritzt und in dieser durch die ersten mitgerissenen Brennstoffteilchen eine Hilisexplosion erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Düsenkanal eingeführte gekühlte Brennstoff in Richtung nach der Retorte oder in dieser Richtung schräg gegen die Düsenwand gespritzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE282129C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018262B (de) * 1956-03-28 1957-10-24 Daimler Benz Ag Luftverdichtende Einspritzbrennkraftmaschine
US4162664A (en) * 1975-06-05 1979-07-31 Fleming Maurice C Internal combustion engine and fuel introducing means therefor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1018262B (de) * 1956-03-28 1957-10-24 Daimler Benz Ag Luftverdichtende Einspritzbrennkraftmaschine
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