DE2814971C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01M—LUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
- F01M1/00—Pressure lubrication
- F01M1/18—Indicating or safety devices
- F01M1/20—Indicating or safety devices concerning lubricant pressure
- F01M1/22—Indicating or safety devices concerning lubricant pressure rendering machines or engines inoperative or idling on pressure failure
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum selbsttätigen
Abschalten einer mit einem abgasgetriebenen Gebläse bzw.
einem maschinengetriebenen Kompressor versehenen Verbrennungs
kraftmaschine durch Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr bei
zu niedrigem Schmieröldruck, mit einem in der Kraftstoff
leitung angeordneten Steuerventil, welches einen Ventil
körper aufweist, der durch eine Feder im Schließsinne
gegen eine Ventilöffnung zu drücken und an seiner der
Feder abgekehrten Seite über eine Kolbenstange mit einem
in einer Kammer angeordneten, in Längsrichtung der Kolben
stange beweglichen Kolben verbunden ist, welcher an seiner
der Kolbenstange abgekehrten (erste) Seite vom Öldruck
der Ölschmierung beaufschlagt ist und an seiner gegenüber
liegenden (zweiten) Seite durch den Druck einer zweiten
Druckquelle beaufschlagt ist, deren Druck von der Betriebs
geschwindigkeit der Verbrennungskraftmaschine abhängig ist.
Aus der US-PS 32 02 143 ist eine Abschaltanordnung bekannt,
welche die nachstehend der Einfachheit halber auch kurz
mit Motor bezeichnete Verbrennungskraftmaschine durch Ab
schalten gegen Beschädigungen schützt, die anderenfalls
beim Abfallen des Öldruckes unter einen Minimalwert auf
treten können. Wenn beispielsweise beim Starten die Motordrehzahl
(nur) 555 min-1 beträgt und der Öldruck etwa 1 bar, so wird
eine ausreichende Schmierfunktion erzielt. Läuft dagegen
der Motor bei voller Leistung bspw. mit etwa 1800 min-1, so
ist die erforderliche Ölschmierung bei einem Öldruck von
weniger als etwa 3,8 bar nicht mehr zu gewährleisten.
Bei der aus der US-PS 32 02 143 bekannten Anordnung wird
der Motor nur bei einem einzigen Öl-Minimaldruckwert abge
schaltet, so daß der an sich erforderliche Schutz des Motors
gegen Beschädigungen bei zu geringem Öldruck nicht sowohl
beim Starten als auch bei voller Leistung gegeben ist,
wobei bei diesen beiden Betriebszuständen bzw. den dabei
vorliegenden Drehzahlen unterschiedliche Anforderungen an
den Öldruck im Hinblick auf eine Gewährleistung einer ord
nungsgemäßen Schmierung gegeben sind.
Aus diesem Grunde werden bei einem Einsatz der vorstehend
erörterten bekannten Anordnung üblicherweise andere Be
triebsparameter des Motors überwacht, um den Motor in seinem
gesamten Betriebsbereich vor Beschädigungen durch eine
mangelhafte Schmierung aufgrund zu niedrigen Öldruckes
zu schützen.
Aus dem DE-GM 70 01 414 ist eine gattungsgemäße Anordnung
bekannt, bei welcher der Kolben des Steuerventils nicht nur
auf seiner der Kolbenstange abgekehrten Seite von dem
variablen Schmieröldruck der Verbrennungskraftmaschine
beaufschlagt wird, sondern darüber hinaus auf seiner der
Kolbenstange zugekehrten, gegenüberliegenden Seite (abge
sehen von der von der Feder ausgeübten Kraft) vom Druck
einer zweiten Druckquelle, deren Druck von der Betriebs
geschwindigkeit der Verbrennungskraftmaschine abhängig ist.
Bei dieser zweiten Druckquelle handelt es sich bei der aus
dem DE-GM 70 01 414 bekannten Anordnung um den Kraftstoff
druck, der über eine hohle, geschlitzte Kolbenstange auf den
Kolben einwirken kann.
Der Kraftstoffdruck kann insbesondere bei älteren Diesel
motoren eine nützliche zusätzliche Steuerungsgröße für das
Steuerventil sein, da das Öffnen und Schließen des Steuer
ventils bei einer solchen Ausbildung nicht nur durch den
variablen Schmieröldruck bestimmt wird, sondern dieser
Steuerungsgröße eine entgegengerichtete zweite Steuerungs
größe überlagert wird, so daß das erforderliche Abschalten
der Verbrennungskraftmaschine bei zu niedrigem Schmieröl
druck durch Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr besser zu
steuern ist als bei bekannten Anordnungen, bei denen keine
zweite Druckquelle vorhanden ist.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß der Kraftstoffdruck als
dem Schmieröldruck entgegenwirkende zweite Druckquelle
keine verläßliche und damit keine geeignete Größe ist,
die bei sämtlichen in Frage kommenden Verbrennungskraft
maschinen, also insbesondere Dieselmotoren, eine geeignete,
verläßliche Steuerungsgröße darstellt, da die Größe des
Kraftstoffdruckes von zahlreichen Parametern wie der Kraft
stofftemperatur, der Mischung bzw. Zusammensetzung, der
Reinheit etc. abhängt. Dieses führt dazu, daß der Kraftstoff
druck bei gleicher Betriebsgeschwindigkeit der Verbrennungs
kraftmaschine unterschiedlich groß sein kann.
Es kommt hinzu, daß bei zahlreichen modernen Dieselmotoren
der Kraftstoffdruck mit steigender Drehzahl sogar abnimmt
und dann ersichtlich bei einer hier in Rede stehenden An
ordnung keine geeignete Steuerungsgröße ist, welche die
Öldruckbedürfnisse bei größeren Betriebsgeschwindigkeiten
wiederspiegeln.
Weiterhin ist festzustellen, daß Dieselmotoren häufig mit
Einspritzsystemen versehen sind, welche zu einem völlig an
deren Druckniveau des Kraftstoffes führen als dieses bei
einer Kraftstoffzufuhr gemäß den Beispielen der US-PS 32 02 143
und dem DE-GM 70 01 414 der Fall ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Anordnung
dahingehend zu verbessern, daß bei unterschiedlichsten Ver
brennungskraftmaschinen eine Überwachung des Öldruckes in
einem weiten Bereich der Betriebsgeschwindigkeit möglich ist,
ohne daß sich die den Kraftstoffdruck beeinflussenden Para
meter auf die Überwachung auswirken können, so daß ein
sicheres Abschalten bei zu niedrigem Schmieröldruck auch
bei unterschiedlichsten Verbrennungskraftmaschinen ge
währleitet ist.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die zweite Druckquelle die von dem abgasgetriebenen
Gebläse bzw. maschinengetriebenen Kompressor erzeugte
Druckluft ist, welche über eine Leitung mit der der Kolben
stange zugekehrten zweiten Seite des Kolbens in Verbindung
steht.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung wurde ersichtlich eine
Anordnung gefunden, bei welcher die zweite Druckquelle,
also die von dem abgasgetriebenen Gebläse bzw. dem maschinen
getriebenen Kompressor erzeugte Druckluft, welche über eine
Leitung mit der der Kolbenstange zugekehrten zweiten Seite
des Kolbens in Verbindung steht, eine geeignete und verläß
liche Steuerungsgröße für das Steuerventil bzw. die An
ordnung darstellt, die unabhängig von der Bauart der Ver
brennungskraftmaschine ist, da der Druck der erzeugten
Druckluft stets mit wachsender Drehzahl steigt, von Fremd
einflüssen unabhängig ist und demgemäß stets eine dem
Schmieröldruck entgegengerichtete, die Feder unterstützende
Kraft auf den Kolben ausübt, wie dieses für eine optimale
Steuerung des Steuerventils wünschenswert bzw. notwendig ist
und beim Stand der Technik aus den oben dargelegten Gründen
nur unvollkommen bzw. nicht stets erreicht wird.
Bevorzugte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteran
sprüchen.
Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
unter Bezugnahme auf eine Zeichnung weiter erläutert.
Die Zeichnung zeigt eine Anordnung zum selbsttätigen Ab
schalten einer mit einem abgasgetriebenen Gebläse bzw.
einem maschinengetriebenen Kompressor versehenen, nicht
dargestellten Verbrennungskraftmaschine durch Unterbrechung
der Kraftstoffzufuhr bei zu niedrigem Schmieröldruck, mit
einem in der Kraftstoffleitung angeordneten Steuerventil 40,
welches einen kolbenförmigen Ventilkörper 80 aufweist, der
durch eine als Spiralfeder ausgebildete Feder 90 im Schließ
sinne gegen eine Ventilöffnung zu drücken ist und an seiner
der Feder 90 abgekehrten Seite über eine Kolbenstange 74 bis
78 mit einem in einer Kammer 50 angeordneten, in Längsrich
tung der Kolbenstange 74 bis 78 beweglichen Kolben 52 ver
bunden ist, welcher an seiner der Kolbenstange 74 bis 78
abgekehrten (ersten) Seite vom Öldruck (Pfeile 56) der Öl
schmierung beaufschlagt ist und an seiner gegenüberliegenden
(zweiten) Seite gemäß den Pfeilen 54 durch den Druck einer
zweiten Druckquelle beaufschlagt ist, deren Druck von der
Betriebsgeschwindigkeit der Verbrennungskraftmaschine ab
hängig ist. Und zwar handelt es sich bei der zweiten Druck
quelle 42 um die von dem abgasgetriebenen Gebläse bzw. dem
maschinengetriebenen Kompressor erzeugte Druckluft, welche
über eine Leitung 44, 48 mit der der Kolbenstange 74 bis 76
zugekehrten zweiten Seite des Kolbens 52 in Verbindung steht.
Die Ventilöffnung ist am Ende eines zylindrischen Leitungs
abschnittes 62 angeordnet. Wie bereits erwähnt worden ist,
ist der Ventilkörper 80, mit dem die Ventilöffnung zu ver
schließen ist, kolbenförmig ausgebildet. Dabei sind der
kolbenförmige Ventilkörper 80 und der das Steuerventil gegebenenfalls
öffnende Kolben 52 mit gegenseitigem Abstand an der Kolben
stange 74 und 78 angeordnet, wobei die Kolbenstange 74 bis
78 gleitbar in dem zylindrischen Leitungsabschnitt 62 ab
gestützt ist.
Die Kolbenstange 74 bis 78 ist an einem Abschnitt 78 von
einer Bypass-Leitung 94 zum zylindrischen Leitungsabschnitt
62 durchsetzt, die an ihrem Einlaßende mit einem einstell
baren Verschlußteil 98 versehen ist.
Die erfindungsgemäße Anordnung gestattet eine Überwachung
bzw. ein Abstellen der Verbrennungskraftmaschine in Abhängig
keit von deren wechselnden Betriebsbedingungen. Dabei liegt
der Öldruck beim Starten über einem Minimalwert von 1 bar.
Wie ausgeführt handelt es sich bei der zweiten Druckquelle
42 um die von einem abgasgetriebenen Gebläse bzw. einem
maschinengetriebenen Kompressor erzeugte Druckluft, die
über die Leitung 44, 48 dem Steuerventil 40 der Anordnung
zuzuführen ist und den Öldruckwert beeinflußt, bei dem der
Motor abgeschaltet wird. Steigt die Drehzahl der Maschine
an, so nimmt auch der Druck der Druckquelle 42 zu.
Die von der Druckquelle 42 kommende Druckluft wird zunächst
über den Abschnitt 44 der Leitung 44, 48 zu einem Einlaß 46
des Steuerventils 40 geführt, der über den Leitungsabschnitt
48 mit einer Kammer 72 verbunden ist, welche der mit Öldruck
beaufschlagten Kammer 50 auf der anderen Seite des Kolbens
52 gegenüberliegt.
Der minimale Öldruck gemäß den Pfeilen 56, der erforderlich
ist, um die Kraftstoffzufuhr zu dem Motor aufrechtzuerhalten,
muß mithin eine Größe haben, welche einerseits die Vorspann
kraft der Feder 90 und andererseits (additiv zu dieser) den
Gegendruck gemäß den Pfeilen 54 der Druckquelle 42 übertrifft.
Da diese den Motor während seines Betriebes mitüberwacht und
in ihrer Größe im wesentlichen proportional zu der jeweiligen
Motorleistung ist, ergibt sich bei der dargestellten Anordnung
von selbst, daß der minimale Öldruck gemäß den Pfeilen 56,
der zur Verhinderung eines Abschaltens des Motors erforderlich
ist, mit der jeweiligen Leistung des Motors und demgemäß
auch seinen Schmiererfordernissen in Beziehung steht.
Um eine Vermischung und damit Verschmutzung des Kraftstoffs
zu verhindern, welcher durch einen Einlaß 60 in das Steuer
ventil 40 gelangt und sodann durch den zylindrischen Leitungs
abschnitt 62 strömt sowie schließlich durch einen Auslaß 64
des Steuerventils 40 zur Kraftstoff- bzw. Einspritzpumpe
fließt, ist ein weiterer Kolben 66 mit einem Dichtungsring
68 vorgesehen, welcher den zylindrischen Leitungsabschnitt
62 zu der ihm gegenüberliegenden Seite der (Öl-)Kammer 50
abdichtet und zugleich die Kolbenstange 74 bis 78 im zylin
drischen Leitungsabschnitt 62 abstützt.
Der Kolben 52 besitzt einen Dichtungsring 70, welcher das
in der Zeichnung links vom Kolben 52 in die Kammer 50 be
findliche Öl gegen die zweite Druckquelle 42 abdichtet,
wobei die auf der Druckluftseite des Kolbens 52 befindliche
Druckluft mit 72 bezeichnet ist.
Die Kolbenstange 74 bis 78 besteht aus einem zylindrischen
Abschnitt 74 auf der einen Seite des Kolbens 52 sowie einem
zylindrischen Abschnitt 76 auf der anderen Seite des Kolbens
52, dessen Funktion weiter unten noch beschrieben ist. Auf
der anderen Seite des weiteren Kolbens 66 schließt sich an
den Abschnitt 74 der Kolbenstange 74 bis 78 ein zylindrischer
Abschnitt 78 an, an dessen freien Ende sich der kolbenförmige
Ventilkörper 80 befindet, der einen Dichtungsring 82 aufweist.
Mit dem kolbenförmigen Ventilkörper 80 ist der Kraftstoff
fluß vom Einlaß 60 zum Auslaß 64 abzuschneiden bzw. abzu
sperren, wenn der kolbenförmige Ventilkörper 80 am Ventil
sitz anliegt, also aus der in der Zeichnung dargestellten
Stellung eine Schließbewegung gemäß dem Pfeil 84 durchgeführt
hat und in seine in der Zeichnung gestrichelten Linie darge
stellte Schließstellung gelangt ist. Dieses ist dann der Fall,
wenn der Öldruck gemäß den Pfeilen 56 abfällt, so daß der
Kolben 52 in der Zeichnung nach links bewegt wird bis der
zylindrische Abschnitt 76 der Kolbenstange 74 bis 78 an der
ihm zugekehrten Stirnwand 86 des Steuerventils 40 anliegt.
Dieses geschieht mithin, wenn der Druck gemäß den Pfeilen 54
den (Öl-)Druck gemäß den Pfeilen 56 übertrifft, wobei die
freie Stirnseite des zylindrischen Abschnittes 76 einen Weg
88 zurücklegt, welche der Striche gemäß dem Pfeil 84 ent
spricht.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, umgibt die Spiral
feder 90 den in der Zeichnung rechts liegenden Abschnitt
78 der Kolbenstange konzentrisch, wobei die Feder 90 an
der anderen Stirnwand 92 abgestützt ist.
Um bei bestimmten Verbrennungskraftmaschinen unter gewissen
Bedingungen den Start des Motors zu unterstützen (dieses
ist insbesondere bei Verbrennungskraftmaschinen
der Firmen Mack, Cummins, Detroit und Caterpillar der Fall),
weist die Kolbenstange 74 bis 78, wie bereits oben ausge
führt, eine Bypass-Leitung 94 auf, die einen Auslaß 96
besitzt, der mit dem Kraftstoffauslaß 64 in Verbindung
steht. Der Krafstoffluß durch diese Bypass-Leitung 94 ist
durch Drehen des Verschlußteils 98 einstellbar.
Es ist erkennbar, daß die erfindungsgemäße Anordnung mit
dem erfindungsgemäßen Steuerventil 40 eine Überwachung der
Verbrennungskraftmaschine bezüglich des jeweils erforderlichen
Öldrucks nicht nur beim Start des Motors, sondern auch unter
Last gewährleistet, so daß sichergestellt ist, daß die
Schmiererfordernisse während des Betriebes jeweils ordnungs
gemäß vorhanden sind, da anderenfalls der Motor abgeschaltet
wird.
Claims (3)
1. Anordnung zum selbsttätigen Abschalten einer mit
einem abgasgetriebenen Gebläse bzw. einem maschinen
getriebenen Kompressor versehenen Verbrennungskraft
maschine durch Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr bei
zu niedrigem Schmieröldruck, mit einem in der Kraft
stoffleitung angeordneten Steuerventil, welches einen
Ventilkörper aufweist, der durch eine Feder im Schließ
sinne gegen eine Ventilöffnung zu drücken und an seiner
der Feder abgekehrten Seite über eine Kolbenstange mit
einem in einer Kammer angeordneten, in Längsrichtung
der Kolbenstange beweglichen Kolben verbunden ist,
welcher an seiner der Kolbenstange abgekehrten (ersten)
Seite vom Öldruck der Ölschmierung beaufschlagt ist und
an seiner gegenüberliegenden (zweiten) Seite durch den
Druck einer zweiten Druckquelle beaufschlagt ist, deren
Druck von der Betriebsgeschwindigkeit der Verbrennungs
kraftmaschine abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Druckquelle (42) die von dem abgasgetriebenen
Gebläse bzw. maschinengetriebenen Kompressor erzeugte
Druckluft ist, welche über eine Leitung (44, 48) mit der
der Kolbenstange (74-78) zugekehrten zweiten Seite des Kolbens
(52) in Verbindung steht.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ventilöffnung am Ende eines zylindrischen Leitungsab
schnittes (62) angeordnet ist, daß der Ventilkörper (80)
mit dem die Ventilöffnung gegebenenfalls zu verschließen ist, kolben
förmig ausgebildet ist und daß der kolbenförmige Ventil
körper (80) und der das Steuerventil (40) gegebenenfalls öffnende
Kolben (52) mit gegenseitigem Abstand an der Kolbenstange
(74, 76, 78) angeordnet sind, die gleitbar in dem zylin
drischen Leitungsabschnitt (62) abgestützt ist.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kolbenstange (74-78) an einem Abschnitt (78) von
einer Bypass-Leitung (94) zum zylindrischen Leitungsab
schnitt (62) durchsetzt ist, die an ihrem Einlaßende mit
einem einstellbaren Verschlußteil (98) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782814971 DE2814971A1 (de) | 1978-04-06 | 1978-04-06 | Steuerventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782814971 DE2814971A1 (de) | 1978-04-06 | 1978-04-06 | Steuerventil |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2814971A1 DE2814971A1 (de) | 1979-10-18 |
| DE2814971C2 true DE2814971C2 (de) | 1989-01-19 |
Family
ID=6036338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782814971 Granted DE2814971A1 (de) | 1978-04-06 | 1978-04-06 | Steuerventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2814971A1 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3202143A (en) * | 1963-09-24 | 1965-08-24 | Sentinel Distributors | Pressure and temperature responsive engine shut-down devices |
| DE7001414U (de) * | 1970-01-16 | 1971-11-18 | Sentinal Distributors Inc | Vorrichtung zur regelung der kraftstoffzufuhr zu einer brennkraftmaschine in abhaengigkeit von den druckbedingungen der druckumlaufschmierung derselben. |
-
1978
- 1978-04-06 DE DE19782814971 patent/DE2814971A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2814971A1 (de) | 1979-10-18 |
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