DE2805980C2 - Steuer- und Durchblaseventil für Dampf und Heizöl - Google Patents
Steuer- und Durchblaseventil für Dampf und HeizölInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K5/00—Feeding or distributing other fuel to combustion apparatus
- F23K5/02—Liquid fuel
- F23K5/14—Details thereof
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuer- und Durchblaseeinrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
angegebenen Art.
Bei dem Zünden von Industrieölbrennern und von Hilfs- oder Zündbrennern, die in der Stromerzeugung
verwendeten großen Brennern zugeordnet sind, ist es üblich, Dampf als Zerstäubungsmittel für das Heizöl zu :!
benutzen. Weiter wird üblicherweise dieselbe Dampf- Λ
quelle bei dem Durchblasen von Heizölleitungen aus I Sicherheits- oder anderen Gründen benutzt. Bei einer
bekannten Steuer- und Durchblaseeinrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art
(US-PS 30 65 783) werden drei Ventile zur Erfüllung der verschiedenen Ventilfunktionen benutzt. Die bekannte
Steuer- und Durchblaseeinrichtung für Dampf und Heizöl hat einen Dampfeinlaß- und einen Heizölauslaßlösekanal
sowie einen Dampfauslaß- und einen Heizölauslaßkanal. Ein erster Durchlaß verbindet den Dampfeinlaß-
mit dem Dampfauslaßkanal. Durch einen zweiten Durchlaß wird der Dampfeinlaß- mit dem Heizölauslaßkanal
verbunden. Der Heizöleinlaß- und der Heizölauslaßkanal sind durch einen dritten Durchlaß
miteinander verbunden. Die Ventilverschlußteile werden mittels Rückstellfedern gegen die Ventilsitze ge- '<
drückt und verschließen die Durchlässe. Über eine Betätigungseinrichtung
werden die Durchlässe geöffnet. Die bekannte Steuer- und Durchblaseeinrichtung hat wegen
der erforderlichen drei Ventile, deren Absperrvorrich- ! tungen in drei Ventilgehäusen untergebracht sind, einen
komplizierten Aufbau.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Steuer- und Durchblaseeinrichtung
der im Oberbegriff des Patentan-Spruchs 1 angegebenen Art für die erforderlichen verschiedenen
Ventilfunktionen eines Industrieölbrenners im Aufbau so zu vereinfachen, daß sie ohne die bisher
drei benötigten Ventile in der Lage ist, sowohl die ! Dampf- als auch die Heizölleitung zu verschließen.
Dampf bei der Durchblaseoperation in die Heizölleitung einzuleiten sowie im laufenden Betrieb Dampf
durch die Dampfleitung und Heizöl durch die Heizölleitung hindurchzuleiten.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Bei der Steuer- und Durchblaseeinrichtung nach der Erfindung sind die Absperrvorrichtungen in einem Ventilgehäuse
zusammengefaßt, und es ist ein Ventilver-Schluß- und Ventilbetätigungsteil vorgesehen, welches
in seiner ersten Stellung den ersten und den zweiten Durchlaß verschließt (das Heizöiventilverschlußteil befindet
sich in seiner durch die Rückstellvorrichtung vorgegebenen Stellung, d. h. das Heizölventil ist geschlossen),
in seiner zweiten Stellung den ersten und den zweiten Durchlaß öffnet und in seiner dritten Stellung den
zweiten Durchlaß verschließt sowie den dritten Durchlaß öffnet Die Steuer- und Durchblaseeinrichtung nach
der Erfindung hat einen relativ einfachen Aufbau und kann auf einfache Weise zerlegt und gewartet werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden den Gegenstand der Unteransprüche.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im
folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Vertikalschnittansicht einer Steuer- und Durchblaseeinrichtung für Dampf und Heizöl, wobei
das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil in seiner ersten oder Schließstellung dargestellt ist,
F i g. 2 eine Seitenansicht der Einrichtung nach Fig. 1,
F i g. 3 eine Vertikalschnittansicht ähnlich der von Fig. 1, die aber das Ventil Verschluß- und Ventilbetätigungsteil
in seiner zweiten oder Durchblasesteilung zeigt,
Fig. 4 eine Vertikalschnittansicht ähnlich der von F i g. 1 und 3, die aber das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil
in seiner dritten oder Betriebsstellung zeigt,
Fig.5 eine Vertikalschnittansicht wie in Fig. 1, die
aber eine weitere Ausführungsform der Steuer- und Durchblaseeinrichtung zeigt,
F i g. 6 eine Seitenansicht der Einrichtung nach F i g. 5,
F i g. 7 einen Teilvertikalschnitt, der das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil der Einrichtung nach
F i g. 5 in seiner zweiten oder Durchblaseeinrichtung zeigt, und
F i g. 8 einen Teilvertikalschnitt, der das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil der Einrichtung nach
F i g. 5 in seiner dritten oder Betriebsstellung zeigt.
Gemäß F i g. 1 hat eine Steuer- und Durchblaseeinrichtung für Dampf und Heizöl ein in seiner Gesamtheit
mit 10 bezeichnetes Ventilgehäuse, welches aus mehreren diskreten Blöcken besteht. Ein oberer Gehäuseblock
12 und ein unterer Gehäuseblock 14 sind zur Bildung von verschiedenen Kammern und Kanälen axial
und in anderen geometrichen Richtungen durchbohrt. Diesbezüglich sei angemerkt, daß richtungsmäßige und
geometrische Begriffe wie »axial«, »oben«, »unten«, »von oben nach unten«, usw., hier zur Vereinfachung
der Beschreibung benutzt werden, ohne dadurch die Beschreibung oder die Ansprüche einschränken zu wollen.
Der obere Gehäuseblock 12 ist mit einer oberen und einer unteren Axialbohrung 16 bzw. 18 und mit einer
zwischen diesen angeordneten koaxialen zylindrischen öffnung 20 kleineren Durchmessers versehen. Ein oberer
Stopfen 22 dient zum Verschließen der Bohrung 16, um eine erste zylindrische Kammer oberhalb der zylindrischen
öffnung 20 zu begrenzen, die mit dieser öffnung in Verbindung steht Die Bohrung 16 wird im folgenden
auch als Dampfauslaßkammer bezeichnet. Die untere Axialbohrung 18 ist durch einen kleineren Zwischengehäuseblock
24 verschlossen, um eine zweite zylindrische Kammer unterhalb der öffnung 20 kleineren
Durchmessers zu begrenzen. Die Bohrung 18 wird im folgenden auch als Dampfeinlaßkammer bezeichnet
Die Strömungsverbindung zwischen den Kammern 16 und 18 kann, wie im folgenden noch näher beschrieben,
durch die zylindrische öffnung 20 wahlweise hergestellt und gesteuert werden. Ein Ventilsitz 26 ist an der
Öffnung 20 vorgesehen, der gemäß F i g. 1 aus einem im Querschnitt L-förmigen Ringteil aus rostfreiem Stahl
besteht Der Ventilsitz 26, der in der Öffnung 20 befestigt ist ist mit einem zentralen zylindrischen Durchlaß
28 für den axialen Durchtritt von Dampf aus der Dampfeinlaßkammer 18 in die Dampfauslaßkammer 16 versehen.
Für eine Zufuhr von Dampf zu der Einlaßkammer 18 enthält ein Dampfeinlaßkanal eine radiale Bohrung 30
und eine mit dieser in Verbindung stehende geneigte Bohrung 32, die sich in die Einlaßkammer 18 erstreckt
Wahlweise ist ein rohrförmiges Anschlußstück 34 vorgesehen, dessen innerer Endteil in eine erweiterte radiale
Bohrung 36 eingeführt ist. Das Anschlußstück 34 ist an der Stelle 38 festgeschweißt und dient zum Anschließen
einer nicht dargestellten Dampfzufuhrleitung. Das Anschweißen der Zufuhrleitung an das Anschlußstück
kann daher entfernt von dem oberen Ventilgehäuseblock 12 erfolgen.
Die Dampfauslaßkammer 16 hat einen Dampfauslaßkanal, der teilweise aus einer geneigten Bohrung 40 besteht, die an ihrem inneren Ende mit der Kammer 16 in Verbindung steht. An ihrem äußeren Ende steht die Bohrung 40 mit einer Radialbohrung 42 in Verbindung und eine erweiterte Radialbohrung 44 nimmt einen inneren Endteil eines wahlweise vorgesehenen rohrförmigen Anschlußstücks 46 auf. Das rohrförmige Anschlußstück 46 ist gemäß F i g. 1 an der Stelle 48 angeschweißt. Der Zwischengehäuseblock 24 hat an einem oberen Endteil einen axialen, kurzen zylindrischen Ansatz 50, welcher in die Bohrung 18 eingeführt ist und diese verschließt. Ebenso erstreckt sich ein axialer, kurzer zylindrischer Ansatz 52 an dem unteren Ende des Blocks 24 in eine obere axiale Bohrung 54 in einem oberen Teil des unteren Gehäuseblocks 14 und verschließt die Bohrung.
Die Dampfauslaßkammer 16 hat einen Dampfauslaßkanal, der teilweise aus einer geneigten Bohrung 40 besteht, die an ihrem inneren Ende mit der Kammer 16 in Verbindung steht. An ihrem äußeren Ende steht die Bohrung 40 mit einer Radialbohrung 42 in Verbindung und eine erweiterte Radialbohrung 44 nimmt einen inneren Endteil eines wahlweise vorgesehenen rohrförmigen Anschlußstücks 46 auf. Das rohrförmige Anschlußstück 46 ist gemäß F i g. 1 an der Stelle 48 angeschweißt. Der Zwischengehäuseblock 24 hat an einem oberen Endteil einen axialen, kurzen zylindrischen Ansatz 50, welcher in die Bohrung 18 eingeführt ist und diese verschließt. Ebenso erstreckt sich ein axialer, kurzer zylindrischer Ansatz 52 an dem unteren Ende des Blocks 24 in eine obere axiale Bohrung 54 in einem oberen Teil des unteren Gehäuseblocks 14 und verschließt die Bohrung.
Ein zentrisch angeordneter zylindrischer Durchlaß 56 in dem Zwischengehäuseblock 24 ist für die wahlweise
Verbindung zwischen der Dampfeinlaßkammer 18 und der Bohrung 54 in dem Block 14 vorgesehen.
Die obere Bohrung 54 in dem Gehäuseblock 14 bildet eine Heizölauslaßkammer, welche einen Heizölauslaßkanal
hat, der einen geneigten und einen radialen Teil 57 bzw. 58 aufweist, wie sie oben für die Kanäle in dem
Block 12 beschrieben sind. In einem unteren Endteil des Blocks 14 ist eine axiale Bohrung 60 durch einen unteren
Stopfen 62 verschlossen, um eine Kammer zu bilden, die im folgenden als Heizöleinlaßkammer bezeichnet wird.
Die Heizöleinlaßkammer 60 hat einen Einlaßkanal, der einen geneigten Teil 64 und einen radialen Teil 66 aufweist.
Rohrförmige Anschlußstücke 68 und 70 sind mit dem Heizöleinlaßkanal bzw. mit dem Heizölauslaßkanal
verschweißt.
Wie in dem Block 12 ist eine koaxiale öffnung 72 kleineren Durchmessers zwischen der Heizöleinlaßkammer
60 und der Heizölauslaßkammer 54 vorgesehen und hat einen zugeordneten ringförmigen Ventilsitz
74. Der Ventilsitz 74 ist ein im Querschnitt L-förmiges Ringteil aus rostfreiem Stahl, das in derselben Weise wie
der Ventilsitz 26 ausgebildet ist und einen gleichen zentralen Duchlaß 76 hat. Die Verbindung zwischen der
Heizöleinlaßkammer 60 und der Heizölauslaßkammer 54 kann an dem Durchlaß 76 wahlweise hergestellt und
gesteuert werden.
Der obere und der untere Stopfen 22 bzw. 62 dienen, wie oben angegeben, als Verschlußvorrichtungen und
haben außerdem eine wichtige Funktion bei dem Zusammenbau, d. h. die Stopfen sind mit gleichen, radial
vorstehenden ringförmigen Flanschen 78 bzw. 80 versehen, die von flachen Ringnuten 82 bzw. 84 in den Blökken
12 bzw. 14 aufgenommen werden. Der Flansch 78 wird von einer oberen Platte 86 erfaßt und der Flansch
80 hat eine zugeordnete untere Platte 88. Gemäß F i g. 2 werden die obere und die untere Platte 86 bzw. 88 dazu
benutzt, um mit Hilfe von vertikalen Spannstangen 90 die Ventilgehäuseteile zusammenzuspannen und zusammenzuhalten.
Es sind zwar nur zwei Spannstangen 90 gezeigt, es ist jedoch klar, daß vier derartige Spannstangen
an den Ecken der Platten 86, 88 vorgesehen sein können. Die Spannstangen 90 haben mit Gewinde ver-
sehene Endteile, auf die Muttern 92 aufgeschraubt sind, um die Platten 86,88 an den Flanschen 78 und 80 festgespannt
zu halten. Es ist daher zu erkennen, daß die verschiedenen Gehäuseteile, zu welchen die Stopfen 22,62,
die Blöcke 12, 14 und der Zwischenblock 24 gehören, vertikal in einer Linie fest zusammengespannt und zusammengebaut
werden können. Wenn das Ventilgehäuse 10 für Reinigungs- oder andere Wartungszwecke zerlegt
werden soll, ist es lediglich erforderlich, die Muttern 92 zu lösen und die Gehäuseblöcke 12,14,24, die Stopfen
22,62 und die Platten 86,88 vertikal voneinander zu trennen.
Gemäß der Erfindung ist ein in seiner Gesamtheit mit 94 bezeichnetes Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil
in dem Ventilgehäuse 10 angeordnet und innerhalb desselben zwischen einer ersten, einer zweiten
und einer dritten Stellung für eine Schließoperation, eine Durchblaseoperation bzw. eine Betriebsoperation
verschiebbar. Das Verschluß- und Betätigungsteil 94 kann zwar in seiner Form weitgehend variieren, hier ist
es jedoch als ein zylindrischer Schieberkolben ausgebildet, der innerhalb des zylindrischen Durchlasses 56 in
dem Zwischengehäuseblock 24 angeordnet ist und durch die Wand dieses Durchlasses geführt wird. In
Fig. 1 ist das Verschluß- und Betätigungsteil 94 in seiner
ersten oder Schließstellung dargestellt, und es ist zu erkennen, daß eine Sitzfläche 96 an einem oberen Teil
desselben in dichter Anlage an dem ringförmigen Ventilsitz 26 ist. Die Sitzfläche 96 ist kegelstumpfförmig, und
ein kurzer axialer Ansatz 98 kleineren Durchmessers erstreckt sich von dieser Sitzfläche aus aufwärts in den
zentralen Durchlaß 28 des ringförmigen Ventilsitzes 26. Ein weiches ringförmiges Dichtungsteil 100 ist in einer
Nut in dem Ansatz 98 gehaltert und liegt an der Wand des Durchlasses 28 in dem Ventilsitz 26 an. Es sind daher
sowohl ein harter als auch ein weicher Sitz vorgesehen, wobei eine Metall/Metall-Berührung zwischen der kegelstumpfförmigen
Sitzfläche % und dem ringförmigen Ventilsitz 26 und eine Metall/Weichdichtung-Berührung
zwischen dem Dichtungsteil 100 und der Wand des Durchlasses 28 auftritt.
Ein Zwischenteil größeren Durchmessers des Verschluß- und Betätigungsteils 94 ist mit dem ersten und
zweiten radialen öffnungen 102 bzw. 104 versehen. Die in F i g. 1 dargestellten Öffnungen 102, 104 sind axial
versetzt angeordnet und sind, axial betrachtet» etwa
halbmondförmig. Hier sind zwei entgegengesetzt zueinander angeordnete Öffnungen 102 und zwei entgegengesetzt
zueinander angeordnete öffnungen 104 vorgesehen. Die Öffnungen 102, 104 stehen im Innern des
Verschluß- und Betätigungsteils 94 miteinander in Verbindung und es ist klar, daß dafür zweckmäßig eine
axiale Bohrung vorgesehen sein kann. Weiter ist der axiale Abstand der Öffnungen 102, 104 unter Berücksichtigung
des Ausmaßes der Ventilbewegung und der axialen Abmessung des zylindrischen Durchlasses 56 in
dem Zwischengehäuseblock 24 zweckmäßig festgelegt, was weiter unten noch näher erläutert ist
Erste, zweite und dritte ringförmige Dichtungsvorrichtungen sind außerdem axial versetzt längs des Verschluß-
und Betätigungsteils 94 angeordnet. Die Dichtungsvorrichtungen bestehen, in der Reihenfolge von
oben nach unten, aus ringförmigen Weichdichtungen 105,108 und 110. Die erste Dichtung 106 und die dritte
Dichtung 110 sind axial außerhalb der Öffnungen 102 bzw. 104 angeordnet, wogegen die zweite Dichtung 108
zwischen ihnen angeordnet ist Die Dichtungen 106,108, und 110 sind jeweils so ausgebildet daß sie an der Wand
des zylindrischen Durchlasses 56 in dem Zwischcngchäuseblock 24 anliegen und den Durchtritt von Dampf
und/oder Heizöl zwischen dem Verschluß- und Betätigungsteil 94 und dieser Wand verhindern.
An seinem unteren Endteil hat das Verschluß- und Betätigungsteil 94 einen axial vorstehenden Betätigungsstift
112, der mit einer ersten ebenen Fläche 114 an
einem oberen Endteil einer in seiner Gesamtheit mit 116 bezeichneten Heizölventilverschlußteils zusammenwirkt.
Der Verschlußteil 116 ist auf- und abbewegbar und hat eine kegelstumpfförmige Sitzfläche 118, die in
Dichtungskontakt an dem ringförmigen Ventilsitz 74 bringbar ist. Ein axialer Ansatz 120 kleineren Durchmessers
erstreckt sich von der kegelstumpfförmigen Sitzfläche 118 aus aufwärts und trägt eine ringförmige
Weichdichtung 122. Die Weichdichtung 122 ist in Anlage an der Fläche des Durchlasses 76 und bildet einen
zweiten Sitz. Daher sind, wie oben, sowohl ein harter Sitz als auch ein weicher Sitz vorgesehen, und zwar
ersterer zwischen der kegelstumpfförmigen Sitzfläche 118 und dem ringförmigen Ventilsitz 74 und letzterer
zwischen der Weichdichtung 122 und der Wand des Durchlasses 76 in dem Ventilsitz 74.
Das Heizölventilverschlußteil 116 wird durch eine Rückstellvorrichtung in die Schließstellung nach F i g. 1
gedrückt Gemäß F i g. 1 besteht die Rückstellvorrichtung aus einer Schraubenfeder 124, die innerhalb eines
becherförmigen Teils 126 angeordnet ist und an ihrem unteren Ende auf einer unteren Endwand desselben
sitzt Das becherförmige Teil 126 ist an der Stelle 128 mit einem nach unten ragenden axialen Ansatz 130 kleineren
Durchmessers an dem unteren Stopfen 62 verschraubt. An ihrem oberen Ende sitzt die Schraubenfeder
124 an einer Einstellmutter 132, die auf einen unteren Endteil eines Ventilschafts 134 aufgeschraubt ist
Der Ventilschaft 134 erstreckt sich von dem Heizölventilverschlußteil 116 axial abwärts und ist in einer öffnung
136 in dem Stopfen 62 verschiebbar gelagert. Eine Dichtung 138 ist um den Ventilschaft 134 angeordnet
und wird durch einen Halter 140 in ihrer Lage gehallen.
Vorstehende Darlegungen zeigen, daß das Heizölventilverschlußteil 116 durch den Betätigungsstift 112
aus seiner ersten oder Schließstellung, die dargestellt ist, abwärts in eine zweite oder offene Stellung gedrückt
werden kann. In der offenen Stellung des Verschlußteils 116 ist die Verbindung zwischen der Einlaß- und der
Auslaßkammer 60, 54 hergestellt so daß Heizöl durch den Durchlaß 76 in dem Ventilsitz 74 strömen kann.
Bei dem Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil 94 ist dafür ebenfalls ein sich axial erstreckender Ventilschaft
142 vorgesehen. Der Ventilschaft 142 ist innerhalb einer Durchgangsöffnung 144 in dem oberen Stopfen
22 verschiebbar gelagert und erstreckt sich über den Stopfen hinaus aufwärts. Eine Dichtung 146 für den
Ventilschaft 142 wird durch einen Halter 148 in ihrer Lage festgehalten. Die Stellung des Verschluß- und Betätigungsteils
94 kann von einem entfernten Ort oberhalb des Stopfens 22 aus leicht gesteuert werden.
Ein Stellantrieb für das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil 94 kann in verschiedenerlei Weise ausgebildet
sein. Als Beispiel ist hier ein Stellantrieb 150 dargestellt, der pneumatisch arbeitet Ein zweiteiliges
Gehäuse für den Stellantrieb 150 besteht aus einem unteren becherförmigen Gehäuseteil 152, das in aufrechter
b5 Stellung durch eine Mutter 154 festgehalten ist, die auf
einen Zapfen 156 aufgeschraubt ist, welcher von dem Stopfen 22 axial nach oben vorsteht und aus einem
oberen Gehäuseteil 155 in Form eines umgedrehten Bc-
chcrs, das an dem unteren Gehäuseteil 152 mit Hilfe von ringförmigen Flanschen 157,158 befestigt ist, welche an
dem oberen bzw. an dem unteren Gehäuseteil angeordnet
sind und durch Schrauben 160 zusammengehalten werden. Eine Belüftungsöffnung 162 ist in dem unteren
Gehäuseteil 152 vorgesehen, und ein Kanal 164 in dem oberen Gehäuseteil 155 kann mit einer gesteuerten
Druckluftquelle verbunden werden. Innerhalb des Gehäuses des Stellantriebs 150 ist eine Membran 166 an
ihrem Umfang zwischen den Flanschen 157 und 158 eingespannt und an einem oberen Endteil des Ventilschafts
142 mit Hilfe von Muttern 168 und 170 befestigt.
Eine Rückstellschraubenfeder 172 sitzt mit ihrem oberen Endteil unter der Membran 166 und mit ihrem unteren
Endteil auf der Bodenwand des becherförmigen Gehäuseteils 152.
Druckluft kann über den Kanal 164 zugeführt werden,
um die Membran 166, den Ventilschaft 142 und dessen Verschluß- und Betätigungsteil 94 zu betätigen,
wobei die Feder 172 die notwendige Rückstellkraft Hefert. Weiter ist zu erkennen, daß eine geeignete Steuerung
oder Regulierung des Luftdruckes zu einer Anfangsbewegung des Verschluß- und Betätigungsteils 94
in dessen zweite oder Durchblasestellung führt, die in F i g. 3 dargestellt ist. Bei einer Erhöhung des eingestell-.
ten Druckes, welcher über Kanal 164 zugeführt wird, erfolgt eine weitere Abwärtsbewegung des Verschluß-
und Betätigungsteils 94 in die Betriebsstellung nach F i g. 4. Anschließend gestattet eine geeignete Verringerung
des Versorgungdruckes der Rückstellfeder 172, die Membran 166, den Ventilschaft 142 und das Verschluß-
und Betätigungsteil 94 aufwärts in die Schließstellung zu drücken. Stattdessen kann bei Bedarf eine schrittweise
Verringerung des Druckes benutzt werden, um das Verschluß- und Betätigungsteil 94 sequentiell aus der Betriebsstellung
in die Durchblasestellung und dann in die Schließstellung zu bewegen.
F i g. 3 zeigt das Verschluß- und Betätigungsteil 94 in der Durchblasestellung, wie oben erwähnt Die kegelstumpfförmige
Sitzfläche 96 ist axial nach unten von dem ringförmigen Ventilsitz 26 wegbewegt, wodurch
die Dampfeinlaßkammer 18 über den Durchlaß 28 in dem Ventilsitz 26 zu der Dampfauslaßkammer 16 hin
offen ist. Es ist daher eine erste Verbindung geschaffen, die den Darnpfeinlaß- und den Dampfauslaßkanai miteinander
verbindet Diese Verbindung umfaßt den Dampfeinlaßkanal, die Dampfeinlaßkammer 18, den
Durchlaß 28, die Dampfauslaßkammer 16 und den Dampfauslaßkanal. Ein Dampfstrom geht über diese
Verbindung in eine Dampfleitung, die mit dem Anschlußstück 46 verbunden ist Das Durchblasen von
Dampfleitungen ist gewöhnlich nicht erforderlich, und demgemäß kann dieser Dampfstrom als lediglich zufällig
angesehen werden.
Ein Dampfstrom über eine zweite Verbindung ist jedoch von Bedeutung und führt zu dem notwendigen
Durchblasen der Heizölleitung. Diese zweite Verbindung umfaßt den Dampfeinlaßkanal, die Dampfeinlaßkammer
18, den zylindrischen Durchlaß 56, die Heizölauslaßkammer 54 und den Heizölauslaßkanal. Der mittlere
Teil dieser Verbindung besteht aus den radialen Öffnungen 102 und 104 in dem Verschluß- und Betätigungsteil
94 und aus dem diese miteinander verbindenden inneren axialen Durchlaß, der nicht dargestellt ist
Wie oben bereits erwähnt, wird der axiale Abstand der radialen Öffnungen 102,104 zweckmäßig unter Berücksichtigung
der axialen Abmessung des Durchlasses 56 gewählt und, wie F i g. 3 zeigt ist dieser axiale Abstand
der Öffnungen etwas größer als die axiale Abmessung. Es wird daher eine freie Verbindung zwischen der
Dampfeinlaßkammer 18 und der Heizölauslaßkammer 54 für die Durchblaseoperation geschaffen. Die Dichtung
108 verhindert einen Leckstrom von Dampf in umgekehrter Richtung zwischen dem Verschluß- und Betätigungsteil
94 und der Wand des zylindrischen Durchlasses 56.
Gemäß Fig. 1 ist der axiale Abstand der radialen Öffnungen 102,104 so gewählt, daß die untere Öffnung 104 durch die Wand des Durchlasses 56 verschlossen ist, wenn sich das Verschluß- und Betätigungsteil 94 in seiner Schließstellung befindet. Es kann daher kein Leckstrom von Dampf von der Dampfeinlaßkammer 18 zu der Heizölauslaßkammer 54 gehen. Die untere Dichtung 110 verhindert einen Dampfleckstrom in die Heizölauslaßkammer 54.
Gemäß Fig. 1 ist der axiale Abstand der radialen Öffnungen 102,104 so gewählt, daß die untere Öffnung 104 durch die Wand des Durchlasses 56 verschlossen ist, wenn sich das Verschluß- und Betätigungsteil 94 in seiner Schließstellung befindet. Es kann daher kein Leckstrom von Dampf von der Dampfeinlaßkammer 18 zu der Heizölauslaßkammer 54 gehen. Die untere Dichtung 110 verhindert einen Dampfleckstrom in die Heizölauslaßkammer 54.
In Fig.4 ist das Verschluß- und Betätigungsteil 94 in
seiner dritten oder Betriebsstellung gezeigt. Dampf kann, wie oben, frei durch den Dampfeinlaßkanal, die
Dampfeinlaßkammer 18, den Durchlaß 28 im Ventilsitz 26, die Dampfauslaßkammer 16 und den Dampfauslaßkanal
strömen. Weiter liegt der Betätigungsstift 112 an
der Fläche 114 in dieser Stellung an, und das Heizölventilverschlußteil
116 ist entgegen der Vorspannkraft der Feder 124 in seine offene Stellung gedrückt. Es stellt sich
daher ein Heizölstrom über eine dritte Verbindung ein, die den Heizöleinlaßkanal und den Heizölauslaßkanal
miteinander verbindet. Diese Verbindung umfaßt den Heizöleinlaßkanal, die Heizöleinlaßkammer 60, den
Durchlaß 76 im Ventilsitz 74, die Heizölauslaßkammer 54 und den Heizauslaßkanal. Dampf und Öl strömen
daher gleichzeitig durch den Dampfauslaßkanal bzw. durch den Heizölauslaßkanal aus.
Die Funktion der obersten Dichtung 106 ergibt sich ebenfalls aus Fig.4. Heizöl, dem gestattet wird, in die
radialen Öffnungen 104 einzudringen und aufwärts durch den inneren axialen Durchlaß in dem Verschluß-
und Betätigungsteil 94 zu strömen, wird durch die Wand des zylindrischen Durchlasses 56 daran gehindert, über
die radialen Öffnungen 102 auszuströmen. Weiter hindert die Dichtung 106 das Heizöl daran, sich zwischen
dem Verschluß- und Betätigungsteil 94 und der Wand des Durchlasses 56 aufwärts in die Dampfeinlaßkammer
18 zu bewegen. Umgekehrt wird Dampf in der Dampfeinlaßkammer 18 daran gehindert, längs der Wand des
Durchlasses 56 und an dem Verschluß- und Betätigungsteil 94 nach unten zu strömen, in die radialen öffnungen
102 einzutreten, aus den radialen öffnungen 104 auszutreten
und sich mit Heizöl in der Heizölauslaßkammer 54 zu vermischen.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Steuer- und Durchblaseeinrichtung für Dampf und Heizöl, die in den
F i g. 5 bis 8 gezeigt ist, ist die Ventiloperation im wesentlichen mit der oben beschriebenen identisch, der
Aufbau weicht aber etwas von dem oben beschriebenen ab. Das Ventilgehäuse 200 hat einen mittigen Zwischengehäuseblock
202, der zylinderförmig und mit einem oberen Stopfen 204 und einem unteren Stopfen 206 versehen
ist Die Stopfen 204 und 206 sind an dem Zwischengehänseblock
202 mit Hilfe von Schrauben 208 bzw. 210 befestigt Die Schrauben 210 halten außerdem
ein Gehäuse 212 für eine Rückstellvorrichtung fest, die aus einer Feder 214 besteht, welche einem Heizölventilverschlußteil
216 zugeordnet ist.
Das Ventilgehäuse 200 hat einen Dampfeinlaßkanal 218 und einen Dampfauslaßkanal 220. Einem Heizöleinlaßkanal
222 liest ein entsDrechender Heizölauslaßka-
nal 224 gegenüber. Eine Dampfeinlaßkammer 226 steht
mit dem Dampfeinlaßkanal 21° in Verbindung, und eine zylindrische öffnung 228 bildet eine Dampfauslaßkammer, die mi j dem Dai jpfauslaßkanal 220 in Verbindung
steht Eine Heizöleinlaßkammer 230 steht mit dem Heizöleinlaßkanal 222 in Verbindung. Eine Heizölauslaßkammer 232 steht mit dem Heizölauslaßkanal 224 in
Verbindung.
Eine erste Verbindung für den Dampfstrom von dem Dampfeinlaßkanal 218 zu dem Dampfauslaßkanal 220
umfaßt daher die Dampfeinlaßkammer 226 und die Dampfauslaßkammer 228, und die Verbindung zwischen diesen beiden Kammern wird durch einen ersten
Durchlaß 234 in einem ersten Ventilsitz 236 hergestellt Ein zweiter Ventilsitz 238 hat einen zweiten Durchlaß
240, der eine Verbindung zwischen der Dampfauslaßkammer 228 und der Heizölauslaßkammer 232 herstellt
Ein dritter Durchlaß 242 in einem dritten Ventilsitz 244 stellt die Verbindung zwischen der Heizöleinlaßkammer
230 und der Heizölauslaßkammer232 her.
Ein Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil, das in
seiner Gesamtheit mit 246 bezeichnet ist, hat einen Ventilschaft 248, welchem ein nicht dargestellter Stellantrieb wie in der Ventilausführungsform von F i g. 1 bis 4
zugeordnet sein kann. Dichtungsvorrichtungen für den Ventilschaft 248 sind in ihrer Gesamtheit mit 250 bezeichnet und dem Ventilschaft 248 ist eine Rückstellschraubenfeder 2S2 zugeordnet. Ein Betätigungsstift
254 des Verschluß- und Betätigungsteils 246 erstreckt sich durch den Durchlaß 240 in dem zweiten \fentilsitz
238 und hat einen kleineren Durchmesser als der Durchlaß, damit Dampf aus der Dampfauslaßkammer 228 in
die Heizölauslaßkammer 232 strömen kann. Der Betätigungsstift 254 arbeitet mit dem Heizölventilverschlußteil 216 in der oben für das Ventil von F i g. 1 bis 4
beschriebenen Weise zusammen.
In einem mittleren Bereich hat das Verschluß- und Betätigungsteil 246 ein Zwischenteil 256 kleineren
Durchmessers, das in der zylindrischen öffnung oder Kammer 228 hin- und herbewegbar ist und mit dem
ersten und dem zweiten Ventilsitz 236 bzw. 238 zusammenwirkt. Eine erste ringförmige Sitzfläche 258 an einem oberen Teil des Zwischenteils 256 arbeitet mit dem
Ventilsitz 236 zusammen, und eine zweite ringförmige Sitzfläche 260 an einem unteren Teil desselben arbeitet
mit dem Ventilsitz 238 zusammen. Wie dargestellt sind der obere und der untere Teil des Zwischenteils 256 und
die ringförmigen Sitzflächen 258, 260 teilsphärisch ausgebildet.
Das Heizölventilverschlußteil 216 hat einen Bund mit einer dritten Sitzfläche 262, die mit dem Ventilsitz 244
zusammenwirkt, und eine Weichdichtung 264 ist zum Vorschließen vorgesehen. Ein Ventilschaft 266 für das
Heizölventilverschlußteil 216 erstreckt sich durch Dichtungsvorrichtungen 268 und 270 und abwärts in das Gehäuse 212, in welchem er mit der Fecier 214 verbunden
ist. Wie oben für die Einrichtung nach den F i g. 1 —4 beschrieben, hält die Feder 214 das Verschlußteil 216
normalerweise in der Schließstellung, die für die erste und die zweite Stellung des Verschluß- und Betätigungsleiis 246 gezeigt ist. in der dritten Stellung des Verschluß- und Betätigungsteils 246 ist das Verschlußteil
216 gegen die Vorbelastung der Feder 214 durch den Betätigungsstift 254 geöffnet.
Im Betrieb nimmt das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungteil 246 eine in F i g. 5 dargestellte erste Stellung
unter der Steuerung seines Stellantriebs ein, bei welchem es sich um einen elektrischen Stellantrieb oder,
wie bei dem Beispiel von F i g. 1 —4, um einen Druckluftstellantrieb handeln kann. In dieser Stellung des Verschluß- und Betätigungsteil 246 sind die erste, die zweite und die dritte Verbindung geschlossen.
In einer zweiten oder Durchblasestellung ist das Zwischenteil 256 des Verschluß- und Betätigungsteils 246
abwärts in die Stellung bewegt, die in F i g. 7 gezeigt ist Dampf, der durch den Einlaßkanal 218 einströmt geht
durch die Dampfeinlaßkammer 226 und den Durchlaß
234 in dem Ventilsitz 236 hindurch und tritt in die
Dampfauslaßkammer 228 ein. Der Dampf strömt aus der Kammer 228 über den Dampfauslaßkanal 220 in die
Dampfleitung und außerdem um das Zwischenteil 256 und den Betätigungsstift 254 herum abwärts und durch
den Durchlaß 240 in dem zweiten Ventilsitz 238 hindurch in die Heizölauslaßkammer 232. Aus der Heizölauslaßkammer 232 strömt der Dampf durch den Heizölauslaßkanal 224, um die Heizölleitungen durchzublasen.
In Fig.8 ist das Ventilverschluß- und Ventilbetäti
gungsteil 246 in seiner ersten oder Betriebsstellung ge
zeigt In dieser Stellung sitzt das Zwischenteil 256 auf dem zweiten Ventilsitz 238, wodurch der Durchlaß 240
verschlossen ist und kein Dampf abwärts in die Heizölauslaßkammer 232 strömen kann. Dampf strömt daher
über die erste * erbindung, die den Einlaßkanal 218, die Dampfeinlaßkammer 226, den ersten Durchlaß 234, die
Dampfauslaßkammer 228 und den Dampfauslaßkanal 220 umfaßt, und wird so zugeführt, wie es für die Verbrennung erforderlich ist. Die notwendige Heizölzufuhr
erfolgt über die dritte Verbindung, die den Heizöleinlaßkanal 222, die Heizöleinlaßkammer 230, den dritten
Durchlaß 242, die Heizölauslaßkammer 232 und den Heizölauslaßkanal 224 enthält Sowohl Dampf als auch
Heizöl werden daher in der für die Verbrennung erfor
derlichen Weise zugeführt, und der zweite Durchlaß 240
in dem Ventilsitz 238 ist geschlossen, so daß kein Dampf in die Heizölzufuhrleitung lecken kann.
Der Zusammenbau und das Zerlegen der Einrichtung nach den F i g. 5—8 für Reinigurigs- oder andere Zwek
ke ist nach Entfernen der Stopfen 204 und 206 leicht
möglich. Die Ventilsitze 236, £118 und 244 sind eingeschraubt und können leicht entfernt werden. Die verschiedenen Dichtungsvorrichtungen, die den Ventilschäften des Verschluß- und Betätigungsteils 246 und
des Heizölventilverschlußteils 216 zugeordnet sind, können entfernt werden, und die Ventilteile selbst können leicht entfernt, gereinigt, ersetzt, usw. werden.
Claims (23)
1. Steuer- und Durchblaseeinrichtung für Dampf und Heizöl, mit einem Dampfeinlaß- und einem
Heizöleinlaßkanal, mit einem Dampfauslaß- und einem Heizölauslaßkanal, mit einem ersten Durchlaß,
der den Dampfeinlaß- mit dem Dampfauslaßkanal verbindet, sowie mit einem zweiten Durchlaß, der
den Dampfeinlaß- mit dem Heizölauslaßkanal verbindet und einem dritten Durchlaß, der den Heizöleinlaß-
und den Heizölauslaßkanal miteinander verbindet, und mit einer Rückstellvorrichtung, die ein
Heizölventilverschlußteil gegen einen Ventilsitz drückt dadurch gekennzeichnet, daß die
Absperrvorrichtungen in einem Ventilgehäuse (10; 200) zusammengefaßt sind, und daß ein Ventilverschluß-
und Ventilbetätigungsteil (94; 246) im Ventilgehäuse (10; 200) derart in drei Stellungen verschiebbar
ist, daß es in seiner ersten Stellung den ersten und den zweiten Durchlaß (28, 56; 234, 240)
verschließt, wogegen es in seiner zweiten Stellung den zweiten Durchlaß (56; 240) für eine Durchblaseoperation
öffnet und in seiner dritten Stellung den zweiten Durchlaß (56; 240) schließt und das Heizölventilverschlußieil
(116; 216) betätigt, wodurch dieses entgegengesetzt zu der Verschiebungsrichtung
der Rückstellvorrichtung (124; 214) verschoben und der dritte Durchlaß (76; 242) geöffnet wird und
Dampf und Heizöl durch den ersten bzw. den dritten Durchlaß (28; 234 bzw. 76; 242) hindurchgeleitet
werden, um gleichzeitig über den Dampfauslaß- (40, 42, 46; 220) bzw. den Heizölauslaßkanal (58; 224)
auszuströmen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil
(94) insgesamt zylindrisch und axial verschiebbar ist und mit einer ersten und einer zweiten,
axial versetzten Öffnung (102,104) sowie mit einem diese Öffnungen miteinander verbindenden inneren
axialen Durchlaß versehen ist, und daß eine axial langgestreckte, zylindrische Öffnung in dem Ventilgehäuse
(10) den zweiten Durchlaß (56) bildet und das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil (94)
verschiebbar aufnimmt, wobei der axiale Abstand der Öffnungen (102, 104) des Ventilverschluß- und
Ventilbetätigungsteils (94) größer ist als die axiale Abmessung des zweiten Durchlasses (56) und derart
in Beziehung zu ihr steht, daß die erste und die zweite Öffnung (102, 104) mit benachbarten Teilen des
zweiten Durchlasses (56) und daher mit dem Dampfeinlaßkanal (30, 32, 34) bzw. mit dem Heizölauslaßkanal
(57,58,70) in Verbindung stehen, wodurch der zweite Durchlaß (56) geöffnet ist, wenn das Ventilverschluß-
und Ventilbetätigungsteil (94) in seiner zweiten Stellung ist, wobei aber der Abstand und die
abmessungsmäßige Beziehung so gewählt sind, daß wenigstens eine der Öffnungen (102, 104) durch die
Wand des zweiten Durchlasses (56) geschlossen ist, wenn sich das Ventilverschluß- und Ventilbetäti-
IU 3CIIIC1
UIlUCIl
Stellung befindet, um den zweiten Durchlaß (56) zu verschließen.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sitzfläche (96) an dem Ventilver-Schluß-
und Ventilbetätigungsteil (94) in dem ersten Durchlaß (28) vorgesehen ist, und daß ein erster
Ventilsitz (26) an dem ersten Durchlaß (28) so vorgesehen ist, daß er die Sitzfläche (96) berührt und der
erste Durchlaß (28) verschlossen ist, wenn das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil (94) in seiner
ersten Stellung ist, und daß die Sitzfläche (96) Abstand von dem Ventilsitz (26) aufweist und der erste
Durchlaß (28) geöffnet ist, wenn sich das Ventilverschluß-
und Ventilbetätigungsteil (94) in seiner dritten Stellung befindet
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß der erste Ventilsitz (26) ringförmig ist
und der erste Durchlaß (28) darin zentrisch angeordnet ist und daß die Sitzfläche (96) an dem Ventilverschluß-
und Ventilbetätigungsteil (94) zwar ringförmig, jedoch zentrisch geschlossen und in axialem
Abstand von der ersten und zweiten Öffnung (102, 104) desselben angeordnet ist wobei dieser axiale
Abstand so groß ist daß wenigstens eine der Öffnungen (102,104) durch die Wand des zweiten Durchlasses
(56) verschlossen ist wenn die Sitzfläche (96) an dem Ventilsitz (26) anliegt
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß die Abstands- und Abmessungsbeziehung
so gewählt ist daß die erste Öffnung (102) in dem Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil (94)
zu dem ersten Durchlaß (28) hin offen ist während die zweite Öffnung (104) durch die Wand des zweiten
Durchlasses (56) verschlossen ist wenn sich das Ventilvorschluß- und Ventilbetätigungsteil (94) in
seiner ersten Stellung befindet und daß die erste Öffnung (102) durch die Wand des zweiten Durchlasses
(56) verschlossen und die zweite Öffnung (104) zu dem dritten Durchlaß (76) hin offen ist wenn sich das
Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil (94) in seiner dritten Stellung befindet.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil
(94) mit einer ersten, einer zweiten und einer dritten ringförmigen Dichtung (106, 108, 110)
versehen ist die an der Wand des zweiten Durchlasses (56) in Anlage bringbar sind, wobei die erste und
die dritte Dichtung (106, 110) axial außerhalb der ersten bzw. zweiten Öffnung (102, 104) des Ventilverschluß-
und Ventilbetätigungsteils (94) angeordnet sind, wogegen die zweite Dichtung (108) zwischen
den beiden Öffnungen (102, 104) angeordnet ist, wobei die zweite und die dritte Dichtung (108,
110) einen Leckstrom von Heizöl und Dampf an und zwischen dem Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil
(94) an der Wand des zweiten Durchlasses (56) verhindern, wenn das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil
(94) in seiner ersten Stellung ist, und wobei die erste und die zweite Dichtung (106,
108) einen Leckstrom von Dampf und Heizöl an und zwischen dem Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil
(94) und der Wand des zweiten Durchlasses (56) verhindern, wenn das Ventilverschluß- und
Ventilbetätigungsteil (94) in seiner dritten Stellung ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere ringför-
j
au υι,ιιι
Heizölventilverschlußteil (116) gegenüber dem dritten Durchlaß (76) vorgesehen ist, und daß in einem
ringförmigen zweiten Ventilsitz (74) der dritte Durchlaß (76) zentrisch angeordnet ist, wobei die
weitere Sitzfläche (118) durch die Rückstellvorrichtung
(124) in Anlage an dem zweiten Ventilsitz (74) gehalten wird, um den dritten Durchlaß (76) zu ver-
schließen, und wobei die weitere Sitzfläche (118) durch Einwirkung des Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteils
(94) auf das Heizölventilverschlußteil (Ii6) von dein zweiten Ventilsitz (74) abhebbar
ist, um den dritten Durchlaß (76) zu öffnen!
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweke Ventilsitz (26,
74), der zweite Durchlaß (56) und das Heizölventilverschlußteil (116) in einer axialen Flucht mit dem
Ventilverschluß- und Ventübetätigungsteü (94) angeordnet sind und daß der erste und der zweite Ventilsitz
(26, 74) in dieselbe Richtung weisen, aber an entgegengesetzten Enden des Ventilverschluß- und
Ventilbetätigungsteils (94) angeordnet sind, wobei das Heizölventilverschlußteil (116) auf derjenigen
Seite des zweiten Ventilsitzes (74) angeordnet ist, die zu dem Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil
(94) entgegengesetzt ist
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil (94) einen axial vorstehenden Betätigungsstift (112) an einem dem Heizölventilverschlußteil
(116) benachbarten Ende aufweist, der in Anlage an dem Heizölventilverschlußteil (116) ist, wenn sich
das Ventilverschluß- und Ventilbetätigüngsteil (94) in seiner dritten Stellung befindet, um das Heizölventilverschlußteil
(116) entgegen der Kraft der Rückstellvorrichtung (124) in seiner ersten Stellung
zu halten, wodurch die weitere Sitzfläche (118) von dem zweiten Ventilsitz (74) abgehoben und der dritte
Durchlaß (76) geöffnet ist
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß eine den ersten Durchlaß (28) enthaltende erste Verbindung außerdem eine zylindrische
Dampfeinlaßkammer (18) enthält, die in dem Ventilgehäuse (10) um das Ventilverschluß- und Ventilbetätigüngsteil
(34) herum gebildet ist und mit dem Dampfeinlaßkanal (30, 32, 34) in Verbindung steht,
und eine zylindrische Dampfauslaßkammer (16), die mit dem Dampfauslaßkanal (40, 42, 46) in Verbindung
steht, daß eine den zweiten Durchlaß (56) enthaltende zweite Verbindung die DampfeinlaBkammer
(18), die öffnungen (102,104) uncfden inneren
axialen Durchlaß in dem Ventilverschluß- und Ventilbetätigüngsteil
(94) und eine mit dem Heizölauslaßkanal (57, 58, 70) in Verbindung stehende zylindrische
Heizölauslaßkammer (54) umfaßt, und daß eine den dritten Durchlaß (76) enthaltende dritte
Verbindung eine mit dem Heizöleinlaßkanal (64,66, 68) in Verbindung stehende zylindrische Heizöleinlaßkammer
(60) und die Heizölauslaßkammer (54) umfaßt, wobei der zweite Ventilsitz (74) zwischen
der Heizöleinlaßkammer (60) und der Heizölauslaßkammer (54) angeordnet ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventilverschluß- und Ventilbetätigüngsteil (94) einen axial langgestreckten Ventilschaft
(142) aufweist, der von einem zu dem Betätigungsstift (112) entgegengesetzten Ende aus vorsteht,
und daß das Heizölventilverschlußteil (116) inii einem axial länggcsireckicft VciUiiäChäfi (134)
versehen ist, der von diesem in einer zu dem zweiten Ventilsitz (74) entgegengesetzten Richtung vorsteht
und mit der Rückstellvorrichtung (124) verbunden ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellvorrichtung (124) eine
Feder aufweist, die den Ventilschaft (134) des Heizölventilverschlußteils (116) in Richtung zu dem
zweiten Ventilsitz (74) drückt um die weitere Sitzfläche (118) an dem Heizölventilverschlußteil (116) in
Anlage an dem zweiten Ventilsitz (74) zu bringen.
13. Einrichtung nach Anspruch 11 oder 12, gekennzeichnet durch einen Stellantrieb (150), der mit
dem Ventilschaft (142) des Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteils (94) verbunden ist
14. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Sitzfläche (258) an dem Ventilverschluß-
und Ventilbetätigüngsteil (246) gegenüber dem ersten Durchlaß (234) vorgesehen ist und
daß ein erster Ventilsitz (236) um den ersten Durchlaß (234) derart angeordnet ist daß die erste Sitzfläche
(258) an dem ersten Ventilsitz (236) in Anlage ist und den ersten Durchlaß (234) verschließt wenn das
Ventilverschluß- und Ventilbetätigüngsteil (246) in seiner ersten Stellung ist, wogegen, wenn das Ventilverschluß-
und Ventilbetätigüngsteil (246) in seiner dritten Stellung ist die erste Sitzfläche (258) von
dem ersten Ventilsitz (236) abgehoben und damit der erste Durchlaß (234) offen ist
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Sitzfläche (260) an
dem Ventilverschluß- und Ventilbetätigüngsteil (246) gegenüber dem zweiten Durchlaß (240) vorgesehen
ist und daß ein zweiter Ventilsitz (238) um den zweiten Durchlaß (240) derart angeordnet ist daß
die zweite Sitzfläche (260) an dem zweiten Ventilsitz (238) in Anlage ist und den zweiten Durchlaß (240)
verschließt, wenn sich das Ventilverschluß- und Ventilbetätigüngsteil
(246) in seiner dritten Stellung befindet
16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste und der zweite Ventilsitz (236,238) ringförmig sind und in axialem Abstand in
einer langgestreckten zylindrischen öffnung (228) in dem Ventilgehäuse angeordnet sind, die mit dem ersten
und mit dem zweiten Durchlaß (234, 240) in Verbindung steht, und daß das Ventilverschluß- und
Ventilbetätigüngsteil (246) ein Zwischenteil (256) hat, das radial kleiner als die öffnung (228) ist und an
seinen entgegengesetzten Enden mit der ersten bzw. zweiten Sitzfläche (258,260) versehen ist, wobei der
axiale Abstand zwischen den beiden Ventilsitzen (236, 238) größer ist als der zwischen den beiden
Sitzflächen (258,260), so daß das Zwischenteil (256)
in der ersten Stellung den ersten Ventilsitz (236) verschließt und den zweiten Ventilsitz (238) öffnet, in
der zweiten Stellung beide Ventilsitze (236,238) öffnet und in der dritten Stellung den zweiten Ventilsitz
(238) verschließt.
17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Sitzflächen (258, 260) an dem Zwischenteil (256) teilsphärisch ausgebildet
sind.
18. Einrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine ringförmige, zentral
geschlossene dritte Sitzfläche (262) an dem Heizölventilverschlußteil (216) gegenüber dem dritten
DurOiiiäu v242; vüigcScucfi iSi üild daß in einem ringförmigen
dritten Ventilsitz (244) der dritte Durchlaß (242) zentrisch angeordnet ist, wobei die dritte Sitzflache
(262) durch die Rückstellvorrichtung (214) in Anlage an dem dritten Ventilsitz (244) gehalten wird,
um den dritten Durchlaß (242) zu verschließen, und durch Einwirkung des Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteils
(246) auf das Heizölventilverschluß-
teil (216) von dem dritten Ventilsitz (244) abhebbar ist, um den dritten Durchlaß (242) zu öffnen.
19. Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil
(246) einen axial vorstehenden Betätigungsstift (254) an einem dem Heizöiventilverschlußteil
(216) benachbarten Ende aufweist, der in Anlage an dem Heizöiventilverschlußteil (216) ist,
wenn sich das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil (246) in seiner dritten Stellung befindet, um
das Heizöiventilverschlußteil (216) entgegen der Kraft der Rückstellvorrichtung (214) in seiner ersten
Stellung zu halten, wodurch die dritte Sitzfläche (262) von dem dritten Ventilsitz (244) abgehoben
und der dritte Durchlaß (242) geöffnet ist.
20. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der erste, der zweite und der dritte
Ventilsitz (236,238,244), die langgestreckte, zylindrische
öffnung (228) und das Heizöiventilverschlußteil (216) in einer axialen Flucht mit dem Ventilverschluß-
und Ventilbetätigungsteil (246) angeordnet sind, daß der erste und der zweite Ventilsitz
(236, 238) in entgegengesetzte Richtungen weisen und an entgegengesetzten Enden des Zwischenteils
(256) an dem Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil (246) angeordnet sind, und daß der dritte
Ventilsitz (244) und das Heizöiventilverschlußteil (216) auf derjenigen Seite des zweiten Ventilsitzes
(238) angeordnet sind, die zu dem Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteii (246) entgegengesetzt ist.
21. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine den ersten Durchlaß (234)
enthaltende erste Verbindung außerdem eine zylindrische Dampfeinlaßkammer (226) enthält, die in
dem Ventilgehäuse (200) um das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil (246) herum gebildet ist
und mit dem Dampfeinlaßkanal (218) in Verbindung steht, und als Dampfauslaßkammer die langgestreckte
zylindrische Öffnung (228) in dem Ventilgehäuse (200), die mit dem Dampfauslaßkanal (220) in
Verbindung steht, daß eine den zweiten Durchlaß (240) enthaltende zweite Verbindung die Dampfeinlaßkammer
(226), die langgestreckte zylindrische Öffnung (228) in dem Ventilgehäuse (200) und eine
zylindrische Heizölauslaßkammer (232) enthält die mit dem Heizölauslaßkanal (224) in Verbindung
steht, und daß eine den dritten Durchlaß (242) enthaltende dritte Verbindung eine zylindrische Heizöleinlaßkammer
(232) enthält, die mit dem Heizöleinlaßkanal (222), dem dritten Ventilsitz (244) und der
Heizölauslaßkammer (232) in Verbindung steht, wobei der dritte Ventilsitz (244) zwischen der Heizöleinlaßkammer
(230) und der Heizölauslaßkammer (232) angeordnet ist.
22. Einrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventilverschluß- und Ventilbetätigungsteil (246) einen axial langgestreckten
Ventilschaft 248) hat, der von einem Ende vorsteht, welches zu dem Betätigungsstift (254) entgegengesetzt
ist, und daß das Heizöiventilverschlußteil (216) einen axial langgestreckten Ventilschaft (266) hat,
der von ihm in einer zu dem dritten Ventilsitz (244) entgegengesetzten Richtung vorsteht und mit der
Rückstellvorrichtung (214) verbunden ist
23. Einrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellvorrichtung (214) eine
Feder aufweist, die den Ventilschaft (266) des Heizölventilverschlußteils (216) in Richtung zu dem
dritten Ventilsitz (244) drückt, um die dritte Sitzfläche (262) an dem Heizöiventilverschlußteil (216) in
Anlage an dem dritten Ventilsitz (244) zu bringen.
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1984
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