DE2805840C2 - Verfahren zur Abwärmerückgewinnung - Google Patents

Verfahren zur Abwärmerückgewinnung

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DE2805840C2 DE2805840A DE2805840A DE2805840C2 DE 2805840 C2 DE2805840 C2 DE 2805840C2 DE 2805840 A DE2805840 A DE 2805840A DE 2805840 A DE2805840 A DE 2805840A DE 2805840 C2 DE2805840 C2 DE 2805840C2
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Description

wobei dort jedoch erwähnt wird, daß solche Systeme aufgrund des geschlossenen Kreislaufs mit unvermeidlichen Schwierigkeiten verbunden sind. Aus der US-PS 29 10 244 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung einer endothermischen chemischen Reaktion bekannt, wobei eine geschmolzene Salzmischung als Zwischenmedium für die Wärmeübertragung verwendet wird.
Aus der US-PS 34 79 021 ist es bekannt, bei einem Verfahren zur Abwärmerückgewinnung beim Betrieb eines Kupolofens den in den Kupolofen eingeleiteten Luftstrom als Gebläseluft, Beladungstürluft und Nachbrennerluft zu verwenden.
Mit der vorliegenden Estindung soll nun ein Verfahren zur Abwärmerückgewinnung beim Betrieb eines Kupolofens geschaffen werden, mit dem die Wärme beim Schmelzbetrieb des Kupolofens im Zwischenwärmeübertragungsmedium gespeichert und beim Leerlaufbetrieb schnell abgestoßen werden kann, wenn die Nachbrenner eingeschaltet sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgcmäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruchs 1 gelöst Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann die Wärme beim Schmelzbetrieb des Kupolofens für die Wärmeübertragung im Zwischenwärmeübertragungsmedium gespeichert und schnell abgestoßen werden, wenn der Kupolofen leerläuft und die Nachbrenner eingeschaltet sind, wobei sich die Abgase auf einen Temperatur von etwa 700° C befinden.
Erfindungsgemäß kann die erwärmte Salzmischung während des Leerlaufbetriebes gespeichert werden. Eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß der Salzmischung bei Betriebsunterbrechung ein Verdünnungsmittel zugegeben wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand zweier Ausführungsbeispiele in Verbindung mit schematischen Rußdiagramm beschrieben.
In F i g. 1 ist ein zylinderförmiger Kupolofen 10 dargestellt, der (.Inen mit einem oberen halbkugelförmigen Deckel 14 versehenen Kessel 12, eine Beladungstür 16, eine Düsenreihe 18 und eine Absticheinrichtung 20 für das geschmolzene Eisen aufweist Der Kessel 12 ist mit einer Heißluftgebläseleitung 22, mit einer Beladungstür-Heißluftleitung 24 und einer Nachbrennerleitung 28 verbunden. Oberhalö der Beladungstir 16 ist eine Zugluftleitung 26 nach außen hin offen. Der obere Abschnitt des Kessels 12 ist an einen Querkanal 30 angeschlossen, der in Strömungsmittelverbindung mit einem Wärmetauscher 32 des allgemein mit dem Bezugszeichen 34 versehenen Systems zur Abwärmerückgewinnung steht
Das Abwärmerückgewinnungssystem 34 weist einen Salztank 36 und eine Einrichtung 38 zur Verwertung der Wärme auf. Der Salztank 36 steht in Strömungsmittelverbindung mit der Saugseite einer Pumpe 42, die auf dem Tank 36 befestigt ist und stromabwärts über eine Leitung 44 in Strömungsmittelverbindung mit der Rohrbzw. Mantelseite des Wärmetauschers 32 steht Der Auslaß von der Flüssigkeitsseite des Wärmetauschers 32 steht über eine Leitung 46 mit der Einrichtung 38 zur Verwertung der Wärme in Strömungsmittelverbindung, die ihrerseits über eine Leitung 48 in Strömungsmittelverbindung mit dem Tank 36 steht Der Salztank 36 ist ferner an eine Leitung 50 für die Betriebsunterbrechung angeschlossen wie später noch im einzelnen erläutert wird. Wie oben erwähnt, weist die Einrichtung 38 zur Verwertung der Wärmr Gaswärmeaustauscher zum Vorheizen der durch die Leitungen 22,24 und 28 strömende Gase, einen Dampferzeuger zur Raumaufheizung oder eine Dampfturbine zur Erzeugung von Elektrizität oder zum Komprimieren von in gasförmigen Zustand vorliegendem Kühlmittel auf.
Im Betrieb des Abwärmerückgewinnungssystems 34 wird mit Hilfe des Zwischenwärmeübertragungsmediums die Abwärme aus dem heißen Gas wiedergewonnen, wobei die Abwärme während des zyklischen Ablaufs des Schmelzens und des Leerlaufes gespeichert ίο wird und in vielfältiger Weise einschließlich des Aufheizens der Gebläseluft, der Brennluft und der Beladungstür verwendet wird. Außerdem wird Dampf in einen Salz-Dampf-Wärmetauscher erzeugt
Im Winter nimmt die Salztemperatur einen Minimalwert an, wodurch sich ein Maximum an Wärme zusammen mit den erzeugten Dampf gewinnen läßt, der für die Raumheizung in der Anlage oder in benachbarten Büros und Wohnungen verwendet werden kann. Im Sommer wird die Salztemperatur auf einen Maximalwert zum Aufheizen der Gebläseluft, der Brennluft und der Beladungstürluft und zum Erzeugt von Elektrizität in einem Standarddampfturbinengeneratcr festgesetzt, der Motoren der Anlage oder Klimaanlagen für das Werk, die benachbarten Büros und Wohnungen antreibt
Ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Fähigkeit, die Wärme beim Schmelzbetrieb des Kupolofens in dem Zwischenwärmeübertragungsmedium zu speichern, wenn das heiße Gas aus dem Kupolofen mit einer Temperatur von 980°C bis HOO0C abgezogen wird, und die Wärme beim Leerlaufbetrieb des Kupolofens abzustoßen, wenn die Nachbrenner eingeschaltet sind und das heiße Gas sich auf einer Temperatur von 7000C befindet Als typische Arbeitsweise kann ein 3öminütiges Schmelzen und ein 30minütiger Leerlauf für eine Gesamtzeit von 16 Stunden pro Tag angesehen werden. Das Wärmerückgewinnungssystem 34 wird als Speichersystem betrieben, wobei die Salztemperatur sich zwischen 2000C und 5400C bewegt. Die niedere Temperatur wird durch die niedrigste zulässige Temperatur bestimmt, die als maximal mögliche Temperatur für das Wärmeübertragungsmedium festgelegt ist Es sei darauf hingewiesen, daß die Verwendung einer Salzmischung eine den Gas- und Koksbedarf reduzie-
rende Öl-Hilfsfeuerung erlaubt
Ein anderes Merkmal der vorliegenden Erfindung ist in der Verwendung von heißer Beladungstürluft zu sehen. Die Beladungstüir 16 ist normalerweise eine öffnung in der Seite des Kupolofens 10, die zwecks Betriebscrleichterung immer offen ist und den Eintritt kalter Luft in den Kupolofen 10 zuläßt Es wird vorgeschlagen, Luft, die durch das Abwärmerückgewinnungssystem aufgeheizt ist an einem Punkt unterhalb der Beladungstür 16 oder an einer der beiden Seiten der Belass dungstür 16 durch eine oder mehrere öffnungen zusätzlich zuzuführen. Eine derart erwärmte Luft verringert die Menge der durch die Beladungstür eintretenden Kaltluft, da die Heißliuft den Rauch und das in dem unteren Abschnitt ^es Kupolofens 10 erzeugte Gas an einem Austritt aus dem Kupolofen 10 durch die Beladungstür 16 hindert Das Gas und der Rauch, die vertikal aufsteigen, werden von der Beladungstür 16 durch die heiße Beladungstürlufii, die horizontal in den Kupolofen 10 gerichtet ist, weggedrängt
es Beispielsweise artetet ein großer Kupolofen mit 566 m3 Gebläseluft pro Minute sowie 566 m3 Beladungstür-Ansaugluft pro Minute (bezogen auf 0°C und 760 mm Hg) und bei 9800C Gichtgastemperatur 6000
Stunden im Jahr. Mit einem installierten Abwärmerückgewinnungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung wird das Gichtgas auf 26O0C abgekühlt, wobei die rückgewonnene Abwärme zur Verringerung des Gas- und Koksverbrauches mit einem durchschnittlichen Kosten· s anteil von 320 DM pro 1 Million m3 verwendet wird, was eine jährliche Ersparnis von über drei Millionen DM bringen würde.
In F i g. 2 ist ein zylinderförmiger Kupolofen 110 dargestellt, der einen mit einem oberen halbkugelförmigen ι ο Deckel 114 versehenen Kessel 112, eine Beladungstür 116, eine Düsenreihe 118 und eine Absticheinrichtung 120 für das geschmolzene Eisen aufweist Der Kessel 112 ist mit einer HeißluftgeblUseleitung 122, einer Beladungsluftleitung 124, einer nach der Außenseite hin of- is fenen Beladungstür-Zugluftleitung 126 und mit einer Nacnbrennerleitung 128 verbunden. Der obere Abschnitt des Kessels 112 ist mit einem Querkanal 130 versehen, der jeweils in Strömungsmittelverbindung mit einem primären und einem sekundären Wärmetauscher 132 und 134 des Abwärmerückgewinnungssystems 136 steht
Das Abwärmerückgewinnungssystem 136 kann ebenfalls einen (nicht gezeigten) Salztank zur Aufnahme von geschmolzenem Salz als Zwischenwärmeübertragungsmedium aufweisen. Der primäre Wärmetauscher 132 —;
steht über eine Leitung 140 und über Leitungen 142 und Leitung Nr.
144 in Strömungsmittelverbindung mit der Rohr- bzw.
Mantelseite der jeweiligen Wärmetauscher 146 und 148. Die Ausläße aus der primären Wärmeübertragungsmediumsseite der Wärmetauscher 146 und 148 stehen über die jeweiligen Leitungen 150 und 152 mit einer Leitung 154 und dem primären Wärmetauscher 132 in Strömungsmittelverbindung. Der sekundäre Wärmetauscher 134 steht über eine Leitung 156 und über die jeweiligen Leitungen 158 und 160 mit der Rohr- bzw. Mantelseite der jeweiligen Wärmetauscher 162 und ίό4 in Strömungsmittelverbindung. Die Ausläße aus den Wärmetauschern 162 und 164 stehen über die Leitungen 166 und 168, die in einer Leitung 170 zusammenlaufen, mit dem sekundären Wärmetauscher 134 in Strömungsmittelverbindung. Eine ein zu erwärmende Strömungsmittel enthaltende Leitung 180 steht mit den Wärmetauschern 164 und Ober die Leitung 182 mit dem Wärmetauscher 146 in Strömungsmittelverbinoung, wobei die Auslaßleitung 184 aus dem Wärmetauscher 146 sich in drei Leitungen 128, 124 und 122 aufspaltet Eine ein zweites zu erwärmendes Strömungsmittel enthaltende Leitung 186 steht in Strömungsmittelverbindung mit dem Wärmetauscher 162 und über die Leitung 188 mit dem Wärmetauscher 148, wobei der Auslaß aus dem Wärmetauscher 148 an eine Leitung 190 angeschlossen ist, die beispielsweise an einen Dampferzeuger zur Raumheizung angeschlossen sein kann.
Der Auslaß des sekundären Wärmetauschers 134 ist über eine Leitung 192 mit einer Naßberieselungseinrichtung 194 verbunden und wird aber einen Abscheider bzw. einen Niederschlagsapparat und ein Absauggebläse 100 durch die Leitung 196 entlüftet
In der folgenden Tabelle I sind die Arbeitszustände eines Kupolofens angegeben, der mit 226 m3 Gebläseluft pro Minute und 226 m3 Beladungstür-Ansaugluft pro Minute (jeweils bezogen auf 0°C und 760 mm Hg) und bei einer Gichtgastemperatur von 9800C 6000 Stunden pro Jahr betrieben wird. Der Einbau eines Abwar- es merückgewinnungssystems gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung zur Abkühlung des Gichtgases auf 200°C wobei die zurückgewonnene Wärme zur Erzeugung von Dampf und zur Verringerung des Gas- und Koksverbrauchs verwendet wird, bringen eine jährliche Ersparnis von Ober 1,2 Mio DM. Das Zwischenwärme-Obertragungsmedium in dem primären und den sekundären Wärmetauscher 132 und 134 wird jeweils von einer Salzmischung und Wasser gebildet
Tabelle I
Leitung Nr. "C DurchfluBrate
(Wg/h)
130 980 34379
140 450 168,739
154 370 168,739
156 200 35,698
170 150 35,698
122 400 16,613
124 400 8306
128 400 1,276
Die folgende Tabelle II gibt die Zustände eines solchen Kupolofens im Leerlaufbetrieb wieder.
25 TabeUell Durchflußrate
(kg/h)
122 0
124 230 8306
128 230 4,610
130 700 21,685
140 300 168,739
154 260 168,739
156 165 35,698
i/u 150 35,6SS
Das Abwärmerückgewinnungssystem der vorliegenden Erfindung wirkt sich in hohem Maße günstige auf den Aufbau, den Betrieb und die Wartung des Schadstoffemission-Kontrollsystems aus (d.h. der Naßreinigungs- bzw. der Berieselungseinrichtung, des elektrischen Niederschlagsapparates, des Sackhauses oder des mechanischen Sammlers), das mit den verschiedenen Prozessen in Verbindung steht da eine beträchtliche Verringerung des Gasvolumens erreicht wird.
Beim Einbau in eine bestehende Gießereikupolar.lage mit einem Naßreinigungssystem wird durch die Eigenkühlung des Gichtgases vor dem Abbrausen in Ήγ Berieselungseinrichtung der Wasserverbrauch wesentlich reduziert Diese Verringerung der Verdampfung des Wassers hat eine beträchtliche Verringerung des Volumens und des Gewichtes des gesättigten Gases zur Folge, das durch das Systemgebläse bewältigt werden muß. Daher verringert sich das Durchflußvolumen durch die Abkühlung des Gases von 430°C auf 2600C durch Wärmerückgewinnung anstelle direkter Sprühwasserküh-Iuugum31%.
Das Wärmerückgewinnungssystem der vorliegenden Erfindung hat viele Vorteile:
Die große Wärmekapazität eines Salzspeichersystems ermöglicht die Ansammlung und die Speicherung größer Wärmemengen. Dk Wiederverwendung der zurückgewonnen Energie kann entsprechend den Spitzenbelastungen zeitlich eingestellt werden oder in Abhängigkeit von anderen
Anforderungen, die zeitlich nicht mit der Rückgewinnung der Abwärme übereinstimmen müssen.
2. Der extrem hohe Wärmeübertragungskoeffizient zwischen dem Austauscher und dem geschmolzenen Salz ergibt eine Gesamt-Wärmeübertragungsleistung, die viel größer als bei einem Gas-Luft-Austauschersystem ist Der Übertragungskoeffii.;<jnt des Salzfilms ist etwa fünfzigmal größer als der eines Luftfilms in einem Gas-Luft-Austauscher. Die erforderliche Wärmeübertragungsfläche ist deshalb etwa halb so groß wie die im Falle eines Gas-Luft-Austauschers gleicher Leistung benötigte.
3. Der oben angesprochene große Wärmeübertragungskoeffizient hält die Austauscheroberflächentemperatur innerhalb verhältnismäßig weniger Grade der Temperatur des geschmolzenen Salzes aufrecht. Im Falle einer Hochtemperatur-Anwendung können die Metaiifiächen des Ausiauschcrs 500°C kühler als die Metaiifiächen eines Gas-Luft-Austauschers sein. Diese geringe Metalltemperatur trägt zur Wirtschaftlichkeit der Anlage und zur Betriebszuverlässigkeit bei. Herkömmliche Werkstoffe können für die Austauscher anstelle der für einen Gas-Luft-Austauscher benötigten hochlegierten Werkstoffe verwendet werden.
4. Aufgrund der großen Annäherung (nahezu Gleichheit) der Temperaturen des Austauschen und des Salzes zusammen mit der großen Wärmekapazität des zirkulierenden Salzes ist die Austauscherober-Hache weitgehend frei von schnellen Gichtgastemperaturfluktuationen. Der Austauscher unterliegt daher nicht schädlichen Metalltemperaturfluktuationen, wie sie beim Gas-Luft-Austauscher auftreten.
5. Das Salzverdünnungssystem ist sehr flexibel, was rtto r\^t »»«λ waica cQuujo Hi« Schns!!i<7keit der Wiederverwendung der zurückgewonnenen Abwärme anbelangt Die Wärme kann zur Vorheizung der Arbeitsluft, unmittelbar als Prozesshitze usw. verwendet werden. Andere Abwärmerückgewinnungssysteme weisen eine solche Flexibilität nicht auf.
6. Mehrere Abwärmequellen, z. B. im Falle mehrerer Kupolofen in einer großen Gießerei, können mit einem einzigen Salzspeicher und Umlaufsystem kombiniert werden, was sich für die Wirtschaftlichkeit der Kontroll-, Umlauf- und Wiederverwendungssysteme sehr günstig auswirkt
7. Geschmolzenes Salz ist nicht entflammbar und nicht korrosiv, und darauf basierende Systeme können unter Atmosphärendurck plus einem statischen Wert betrieben werden. Außerdem ist Salz bis 5400C thermisch stabil.
8. Durch Verwendung der Salzverdünnungstechniken (d. h. Wasserkonzentrierung oder Verdünnung bei Betriebsunterbrechung oder Betriebsaufnahme) werden Zufrierprobleme bei der Betriebsaufnahme oder Unterbrechung vermieden.
60
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
65

Claims (3)

1 2 seiung entsteht eine große Menge an Dampf, die das Patentansprache- Gasvolumen durch die abströmseitige Einrichtung er höht
1. Verfahren zur Abwärmerückgewinnung beim Wärmerückgewinnungssysteme sind bisher nur in Betrieb eines Kupolofens, in dem Abgase mit einer 5 wenigen Anlagen entweder aus rekuperative oder rege-Temperatur von 260eC bis 137O0C erzeugt werden, nerative Systeme installiert worden. Beim rekuperatiwobei ven System wird ein Wärmeaustauscher aus teurem,
hochlegiertem Werkstoff zur Kühlung des heißen Gases
a) die Abgase durch indirekte Wärmeübertragung durch Erwärmung der Gebläseluft verwendet Dieses im Wärmeaustausch mit einem Zwischenwär- ic Wärmetauschersystem ist aber nicht nur wegen der meübertragungsmedium gebracht werden, Verwendung von teurem, hochlegiertem Werkstoff, der
b) das erwärmte Zwischenwärmeübertragungs- benötigt wird, um den hohen Metalltemperaturen medium durch indirekte Wärmeübertragung im (9800C bis 12000C) standhalten zu können, sehr teuer. Wärmeaustausch mit einem Luftstrom gebracht sonder auch wegen der großen Wärmeübertragungsfläwird, der daraufhin in den Kupolofen eingeleitet 15 ehe, die sich aufgrund des geringen Wärmeübertrawirdund gungskoeffraenten zwischen dem heißen Gas und !(βίο) das auf diese Weise abgekühlte Zwischenwär- ten Luft ergibt Das recuperative System unterliegt in-
meübertragungsmedium von Stufe (b) der Stufe folge der häufigen großen Temperaturschw&ukungen
(a) zugeführt wird, zwischen 7000C und 1100'C verhältnismäßig oft mecha-
" 20 rüschen Ausfällen, die bis zu vierzehnmal am Tag bei
dadurch gekennzeichnet, von der umgebungstemperatur bis 11000C reichenden
Schwankungen auftreten können, wie sie beim Betriebs-
— daß als Zwischenwärmeübertragungsmedium beginn und-ende stattfinden.
eine Salzmischung verwendet wird und Beim regenerativen System wird ein teures, rotieren-
— daß beim Leerlaufbetrieb des Kupolofens die 25 des Maschenrad verwendet, das abwechselnd von dem Abgase mit einer Temperatur von etwa 700° C heißen Gas aufgeheizt und durch die kglte Luft gekühlt entnommen werden, wobei der Luftstrom indi- wird. Dieses Wärmetauschersystem beanspnicht sehr rekt einen Nachbrennerluftstrom aulheizt viel Raum und benötigt häufige Wartungsarbeiten und
Stillegungen infolge von Dichtungsausfällen und Korro-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 30 sion, weil sich aufgrund der kalten Luft Feuchtigkeit und zeichnet dai die erwärmte Salzmischung während Schwefeldioxyd aus dem heißen Gas niederschlägt
des Leerlaufbetriebesgespeictert wird. Sowohl das rekuperative als auch das regenerative
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder % dadurch System zur Abwärmerückgewinnung arbeiten nur wirkgekennzeichnet daß der Salzir ichung bei Betriebs- sam, wenn sich die Anlage auf Betriebstemperatur beunterbrechung ein Verdünnungsmittel zugegeben 35 findet d. h. wenn die Gastemperatur zwischen 9800C wird und 11000C beträgt, wobei große Mengen an Gebläseluft benötigt werden. Während der Ruhezeit (Leerlauf-
betrieb), wenn die Nachbrenner den Kupolofen auf etwa 7000C halten und keine GebÜLihift benötigt wird, 40 wird nur sehr wenig Wärme zurückgewonnen. Die Ru-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abwärme- hezeit kann bis zu acht Stunden oder gar 12 Stunden pro rückgewinnung nach dem Oberbegriff des Patentan- Tag betragen. Die entsprechende Schnelzzeit würde Spruches 1. dann nur acht oder vier Stunden bei einer effektiven
In einem typischen Gießereivorgang werden Koks, Abwärmerückgewinnungszeit von acht oder vier Stun-Kalkstein und ein metallischer Anteil, wie z. B. Roh- und 45 den pro Tag betragen. Im allgemeinen sind solche Syste-Alteisen, durch sine Beladungstür in einen Kupolofen me darauf beschränkt die zum Aufheizen der Verbreneingebracht Mittels eines Gebläses wird Kaltluft durch nungsluft zur Verringerung des Brennstoffbedarfs nötieine am Boden des Kupolofens vorgesehene Düsenrei- ge Hitze zurückzugewinnen. Einige Verfahren benötihe zugeführt so daß für den Koks für ein Verbrennung- gen eine Hilfsgasfeuerung, da die Ölfeuerung schmutzimedium gesorgt ist Durch einen Absaugventilator wird 50 ge oder rußige Abgase produziert, die von dem Verfahzusätzliche Luft durch die Beladungstür angesaugt rcn nicht toleriert werden können.
Oberhalb der Beladungstür angeordnete Nachbrenner Ein Verfahren der eingangs genannten Art ist aus der
bilden eine Zündquelle für das das Bett verlassende DE-AN B 23 566 Ia/24c bekannt Bei diesem bekannten Kohlenmonoxyd und sorgen beim Leerlaufbetrieb im Verfahren wird als Zwischenwärmeübertragungsmedi-Knpolofen für Wärme. Die in den Kupolofen als Geblä- 55 um Wasser verwendet Infolge der Verwendung von seluft und Nachbrennerluft sowie die als Beladungstür- Wasser als Zwischenwärmeübertragungsmedium läßt luft eintretende Luft ist normalerweise kalt und wird auf die Fähigkeit beim Schmelzbetrieb des Kupolofens die die Betriebstemperatur aufgeheizt indem Brennstoff in Wärme im Strömungsmittelsystem zu speichern und die den Nachbrennern oder Koks im unteren Abschnitt des Wärme im Leerlaufbetrieb des Kupolofens, wenn die Kupolofens verbrannt wird. eo Nachbrenner eingeschaltet sind und das heiße Gas sich
Heiße Gase mit einer Temperatur von etwa 980 bis auf einer Temperatur um 7000C befindet schnell abzuetwa 1200° C werden aus dem oberen Teil des Kupol- geben, noch Wünsche offen. In der US-PS 34 26 733 ist ofens abgezogen und im allgemeinen dann einer vertikal ein geschlossenes Kreislaufsystem zur Wärmerückgeangeordneten Wasserberieselungseinrichtung züge- winnung angegeben, in dem ein Strömungsmittel für die führt, in der das Gas vor dem Eintritt in einen Feststoff- 65 Wärmeübertragung verwendet wird. Als Strömungssammler, z. B. einen Niederschlagapparat oder ein Sack- mittel kommen z. B. eutektische Salzgemsiche. aromatihaus, auf eine Temperatur von 2000C bis 2600C abge- sehe Wärmeübertragungsöle, Tetrachlorbiphenylzukühlt wird. Bei der direkten Wasserkühlung und-berie- sammensetzungen und dergleichen zur Anwendung,
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