DE2804904C2 - Verfahren zur Schmelzfixierung von Tonerbildern auf Aufzeichnungsträgern - Google Patents

Verfahren zur Schmelzfixierung von Tonerbildern auf Aufzeichnungsträgern

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DE2804904C2 DE19782804904 DE2804904A DE2804904C2 DE 2804904 C2 DE2804904 C2 DE 2804904C2 DE 19782804904 DE19782804904 DE 19782804904 DE 2804904 A DE2804904 A DE 2804904A DE 2804904 C2 DE2804904 C2 DE 2804904C2
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Description

35 flammung des Aufzeichnungsmaterials vermieden wird.
Das ist besonders dann schwierig, wenn die Wärmequelle eine große Wärmekapazität besitzt, so daß einfaches Abschalten der Energiezufuhr unzureichend ist weil die
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Wärmequelle genügend Energie gespeichert hat, um Schmelzfixierung von Tonerbildern auf relativ zu einer 40 noch einen Verbrennungsprozeß einzuleiten. Wärmequelle bewegten Aufzeichnungsträgern, mit ei- So ist beispielsweise aus der DE-OS 26 29 152 ein
ner impulsförmig betriebenen Wärmestrahlungsquelle, Verfahren bekannt, die Temperatur der Schmelzfixicrwobei aufeinanderfolgende Bereiche auf dem Aufzeich- vorrichtung im Gegensatz zu weiteren bekannten Vcrnungsträger nacheinander pulsbestrahlt werden und fahren nicht konstant zu halten, sondern in Abhängigwobei die Pulsdauer kleiner ist als die Zeit in der ein 45 keit davon, ob sich der Aufzeichnungsträger bewegt Punkt des Aufzeichnungsträgers die Fixierstrecke oder nicht und ob die Temperatur in der Fixierstation durchläuft. vorbestimmte Werte über- oder unterschreitet, die clck-
Bei einem durch die DE-OS 26 38 658 bekannten Ver- trische Einspeisung der Heizvorrichtung zu steuern, fahren dieser Art wird der Aufzeichnungsträger mit Allerdings können nur bei einer vorbestimmten konkonstanter Geschwindigkeit bewegt, so stanten Arbeitsgeschwindigkeit die Tonerbilder fixiert
Elektrostatisch erzeugte Ladungsbilder, die im söge- werden. Bei nicht konstanter Bewegung des Aufzeichnannten Trockenverfahren zu einem sichtbaren Toner- nungsträgers, insbesondere bei momentan beliebig verbild entwickelt werden, müssen vor der endgültigen änderbarer Geschwindigkeit, ist dieses Verfahren zur Verwendung einem Fixierprozeß unterworfen werden, Fixierung von Tonerbildern nicht anwendbar. Bei Stillum die Bilder wischfest zu machen. Am häufigsten wer- 55 stand des Aufzeichnungsträgers wird die Energieeinden hierzu Wärmeschmelzmethoden, Druckfixierme- speisung in die Schmelzfixierstation lediglich herabgethoden oder irgendwelche Kombinationen dieser Ver- setzt, so daß dann der Aufzeichnungsträger nicht verfahren verwendet. Daneben existieren hauptsächlich brennen oder vergilben kann. Dadurch wird erreicht, Kaschierverfahren oder chemische Sprayverfahren, die daß auch bei intermittierendem Transport des Aufzeichallerdings wegen ihres zusätzlichen Materialverbrau- eo nungsträgers eine sofortige Betriebsbereitschaft gegeches undder dadurch bedingten relativen Wartungsun- ben ist. I
'reuridüchkeii wenig angewandt werden. Bei Sprayver- Bei anderen bekannten verfahren laßt sich mit iinea-
fahren besteht zusätzlich die Gefahr, daß giftige Chemi- ren Wärmequellen, z. B. Halogenlampen oder Infrarotkahen abgegeben und möglicherweise eingeatmet wer- Hellstrahlern, die nur kleine Wärmekapazitäten besiiden können. Als Vorteile dieser Verfahren sind insbe- 65 zen, eine sofortige Betriebsbereitschaft erzielen und, sondere die gute Fixierqualität, eine sofortige Betriebs- wenn ein Störungsdetektor eingebaut wurde auch die bereitschaft und bis zu einem gewissen Grade eine Un- Brandgefahr beseitigen, man tauscht diese Nachteile jeabhängigkeitvonderTransportgeschwindigkeitdesdas doch gegen andere aus. Da nämlich die, zur Fixierung
erforderliche Energie aus nur kleinen Oberflächen gewonnen wird, muß die Leistungsdichte und damit die Betriebstemperatur der Wärmequellen entsprechend angehoben werden. Das führt dazu, daß jeder direkte Kontakt der Wärmequelle mit dem Aufzeichnungsträger zur sofortigen Entflammung des Aufzeichnungsträgers führen würde, so daß die Wärme- usbreitung sinnvollerweise nur durch Strahlung erfolgen kann.
Ein nur bei Strahlungsfixierung zu findender Nachteil besteht in dem unterschiedlichen spektralen Absoiptionsverhalli.ii für elektromagnetische Strahlung im Bereich des sichtbaren Lichtes und dem nahen Infrarot von Tonermaterial und Aufzeichnungsmaterial, vorwiegend weißem Papier. Dadurch hängt bei vorgegebener Bestrahlungsstärke die Güte der Fixierung nicht nur von der Dauer der Bestrahlung, sondern auch von der Art des Tonerbildes, z. B. ob Halbtonbild oder Strichbild, ab. Es kann z. B. vorkommen, daß bei einer bestimmten Einstellung von Bestrahlungsstärke und Bestrahlungsdauer ein Halbtonbild gut fixiert wird, während ein Strichbild noch nicht wischfest ist Bei einer anderen Einstellung ist das Strichbild gut fixiert, das Halbtonbild jedoch wird dann so stark erhitzt, daß das als Aufzeichnungsmaterial dienende Papier zu verkohlen beginnt. Generell benötigen halbtonmäßige Bilder eine geringere Fixierenergie, und auch das Einsetzen der Verkohlung zeigt sich dort eher. Dennoch läßt sich zu jeder Bestrahlungsstärke eine Bestrahlungsdauer ermitteln, die sowohl Strichbilder als auch Halbtonbilder fixiert, ohne daß das Aufzeichnungsmaterial Schaden nimmt. Bei kontinuierlicher Bestrahlung ist die Bestrahlungsdauer die Zeit, die sich ein Flächenelement des Tonerbildes im Strahlungsfeld aufhält. Diese hängt von der Transportgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers ab. Bei vorgegebener Transportgeschwindigkeit ist daher die Stärke der Bestrahlung genauestens einzustellen, wenn sowohl Strichbilder als auch Halbtonbilder zu fixieren sind. Bei elektrostatischen Aufzeichnungsgerälen, die mit variabler Geschwindigkeit arbeiten sollen, wäre es erforderlich, ständig die Bestrahlungsstärke nachzuregeln, was jedoch wegen des nichtlinearen Zusammenhangs von Bestrahlungsstärke und Bestrahlungsdauer nicht ohne weiteres möglich ist.
Wegen der Vorteile hinsichtlich sofortiger Betriebsbereitschaft und guter Fixierqualität, jedenfalls bei kor- rckter Einstellung von Bestrahlungsstärke und Bestrahlungsdauer, sowie der grundsätzlichen Möglichkeit, eine Entflammung des Aufzeichnungsträgers zu vermeiden, stellt die Strahlungsfixiermethode bei Anwendung linearer Wärmequellen mit kleinen Wärmekapazitäten für elektrostatische Aufzeichnungsgeräte, die mit nur einer konstanten Aufzeichnungs- und damit Fixiergeschwindigkeit arbeiten, eine für viele Anw^ndungszwecke optimale Lösung dar, und deshalb wäre es wünschenswert, diese Methode auch für Geräte mit sich kurzzeitig ändernden Geschwindigkeiten anwenden zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben, durch das elektrostatisch erzeugte Tonerbilder auch bei mompntan sirh änrlprnHpn
Diese Aufgabe wird dadurch gelost, daß bei Anwendung für ein Verfahren, bei welchem die Transportgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers veränderbar ist, die vom Aufzeichnungsträger zurückgelegte Wegstrecke ermittelt und für vorbestirnmte, gleiche zurückgelegte Wegstrecken je ein Strahlungsimpuls erzeugt wird.
Spannungsamplitude und/oder Dauer des Energiezufuhrimpulses richten sich vorzugsweise nach der Länge der Fixierstrecke, unter der die zwischen rwei aufeinanderfolgenden Energiezufuhrimpulse jeweils gleiche zurückgelegte Wegstrecken des Aufzeichnungsträgers verstanden werden sollen. Die Fixierstrecke ihrerseits kann nahezu beliebig gewählt werden, sofern berücksichtigt wird, daß kein nicht Fixierter Zwischenraum zwischen benachbarten Fixierstrecken entstehen kann. Eine Überlappung benachbarter Fixierstrecken, d. h. partielle Doppelbestrahlung, ist dagegen durchaus erlaubt und wünschenswert, damit ein nahtlose Fixierung gewährleistet ist
Durch die DE-OS 22 40 812 ist es bekannt, die Impulsdauer einer impulsförmig betriebenen Wärmestrahlungsquelle in Übereinstimmung mit der von einem Detektor festgestellten Temperatur in der Fixiereinrichtung zu regeln.
Durch die DE-OS 20 23 217 ist es weiterhin bekannt die Leistung einer kontinuierlich strahlenden Wärmestrahlungsquelle in Abhängigkeit von der Bewegungsgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers zu steuern.
Eine Vorrichtung, mit deren Hilfe das geschilderte Verfahren zur Anwendung gelangen kann, muß in der Lage sein, die Wärmestrahlung in der verlangten Geschwindigkeit zu schalten. Das setzt bei der Strahlungsquelle eine geringe Wärmekapazität voraus. Eine hinreichend kleine Wärmekapazität (kleiner 0,5 Ws/K) haben lineare Strahlelemente, wie z. B. die an sich bekannten Scheinwerferlampen für Flutlicht oder Infrarot Hellstrahler, deren Ansprech- und Abklingzeitkonstanten ca. 0,1 s betragen.
Die Erfindung wird anhand zweier in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die perspektivische Gesamtansicht einer mit linearen Strahlungsquelle und Reflektor versehenen Fixierstation;
F i g. 2 das Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
F i g. 3 das Blockschaltbild einer weiteren erfindungsgemäßen Vorrichtung.
In Fig. 1 ist eine an sich bekannte Schmelzfixiervorrichtung in vereinfachter Form perspektivisch dargestellt. Auf einem Aufzeichnungsträger 9, z. B. dielektrisch beschichteten Papier für direkte elektrostatische Aufladung, ist ein Tonerbild 24 aufgebracht. Der Aufzeichnungsträger wird mit Hilfe der beiden Antriebswalzen 5 und den zwecks straffer Papierführung leicht gebremst mitlaufenden Führungswalzen 6 und 7 mit konstanter Geschwindigkeit an dem mit konstanter Bestrahlungsstärke arbeitenden Linienstrahlelement 1 vorbeigeführt. Die Führungswalzen 6 erstrecken sich
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des Aufzeichnungsträgers hinreichend gut und gleichmäßig fixiert werden und eine ständige Betriebsbereitschaft erreicht wird. Weiterhin soll durch dieses Verfahren die Schmelzvorrichtung in ihrem konstruktiven und schaltungsmäßigen Aufbau einfach gestaltet werden können und der Aufzeichnungsträger vor Beschädigung durch Verkohlen bewahrt werden.
Aufzeichnungsträgers 9, damit das noch nicht fixierte Tonerbild 24 nicht beschädigt wird. Zur Erhöhung der zur Erwärmung des Tonerbildes 24 und des Aufzeichnungsträgers 9 nutzbaren Strahlungsleistung wird ein Reflektor 2 verwendet, der zwecks wirkungsvoller thermischer Isolierung durch einen lufterfüllten Zwischenraum 3 von dem Gehäuse 4 getrennt angebracht ist.
5 6
An der Führungswalze 7 können vermittels einer gen. Die Strahlungsquelle erreicht mit einer Klemmennicht gezeichneten Taktscheibe und Lichtschranke in spannung von 220 V bei der Geschwindigkeit ν 1 dann bekannter Weise Steuersignale abgenommen werden, eine Maximaltemperatur von 1500K und kühlt zwidie nach Wandlung der Frequenz in eine Gleichspan- sehen zwei Energiezufuhrimpulsen ab auf 320 K, also ' nung zur Erkennung von Störungen des Papiertrans- 5 fast Zimmertemperatur. Bei der Geschwindigkeit ν 2 portes benutzt werden können, so daß gegebenenfalls pendelt die Temperatur der Strahlungsquelle dagegen ι die Strahlungsquelle: abgeschaltet werden kann. Zur zwischen 2400 K. und 1800 K, liegt also selbst bei nicht Kontrolle weiterer Funktionen, z. B. der Betriebsbereit- eingeschalteter Spannungsquelle deutlich höher als im schaft, kann ein Temperaturfühler 8 an der Innenseite ersten Fall. , des Gehäuses 4 montiert werden. io Somit ist trotz gleicher Klemmenspannung an der ' F i g. 2 zeigt unter Verwendung der in F i g. 1 erläuter- Strahlungsquelle und gleicher Einschaltdauer des Ener- s; ten Teile das Blockschaltbild einer Ausführungsform giezufuhrimpulses die Bestrahlungsstärke auch von der ■;-,· der Erfindung, dessen einzelne Blöcke in ihren Aufbau- Geschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers abhängig. .·: ten bekannt sind oder aufgrund deren Wirkungsweisen Betrachtet man in diesem konkreten Anwendungs- ^1 ohne weiteres erstellt werden können. Die Geschwin- is beispiel die Auswirkung der jeweiligen Bestrahlungs- $, digkeit des Aufzeichnungsträgers 9 ist nun nicht mehr stärken auf die Fixierung, so zeigt sich, daß bei der ώ| als konstant anzusehen, sondern ist über die Antriebs- Geschwindigkeit ν 1 des Aufzeichnungsträgers die in ,.' vorrichtung 11, z. B. einem Schrittmotor, momentan be- der Strahlung zur Verfügung gestellte Energie zu gering ; liebig veränderbar. Ebenso ist die Bestrahlungsstärke für eine hinreichende Fixierung ist, während für die Cedes Linienstrahlelementes 1, im folgenden Strahlungs- 20 schwindigkeit ν 2 abgestrahlte Energie hoch genug ist, , quelle genannt, nicht mehr konstant Stattdessen bleibt um den Aufzeichnungsträger, sofern es sich um dielekdie Strahlungsquelle ausgeschaltet Erst wenn von dem trisch beschichtetes Papier handelt, bei halbtonmäßigen durch die Führungswalze 7 gesteuerten Taktgeber 10, Tonerbildern zu versengen.
der aus Taktscheibe und Lichtschranke besteht, eine Es bleibt also festzuhalten, daß in beiden Fällen eine
bestimmte vorgewählte Anzahl Steuersignale durch ei- 25 wunschgemäße Fixierung nicht erfolgen kann. Während
nen mit Vorwahlschalter versehenen Zähler 14 gezählt es ausreichen würde, bei der Geschwindigkeit ν 2 die
worden sind, was dem Transport des Aufzeichnungsträ- Dauer des Energiezufuhrimpulses auf 0,28 s zu verrin-
gers 9 um eine konstante Wegstrecke, der Fixierstrecke, gern, ist bei der Geschwindigkeit ν 1 eine Erhöhung der
entspricht wird ein kurzer Strahlungsimpuls erzeugt. Dauer des Energiezufuhrimpulses auf 0,5 s erforderlich,
der das Tonerbild innerhalb der Fixierstrecke vollstän- 30 um in beiden Fällen eine Fixierung hinreichender Quali-
dig zu fixieren in der Lage ist. Die maximale Länge der tat zu erzielen. Anstelle der Einschaltdauer des Energie- f
Fixierstrecke entspricht dem baulich bedingten relativ zufuhrimpulses läßt sich auch die an der Strahlungsquel- ί
homogenen Bereich des Strahlungsfeldes. Dementspre- Ie liegende Klemmenspannung zur Steuerung der zur
chend muß der Strahlungsimpuls kürzer sein als die Zeit, Fixierung erforderlichen Strahlungsenergie verwenden,
die der Aufzeichnungsträger zum Durchlaufen der Fi- 35 Im folgenden wird weiterhin anhand der F i g. 2 die '',
xierstrecke benötigt Steuerung vermittels Variation der Einschaltdauer des
Die im Strahlungsimpuls enthaltene Energie ist dem Energiezufuhrimpulses beschrieben.
Produkt aus Bestrahlungsstärke und Bestrahlungsdauer Die Temperatur in der Umgebung des Temperaturäquivalent, so daß die zur Fixierung benötigte Energie fühlers 8 unterliegt der gleichen grundsätzlichen Gesowohl durch die Bestrahlungsstärke als auch Bestrah- 40 setzmäßigkeit wie die Temperatur der Strahlungsquelle, lungsdauer gesteuert werden kann. Die Bestrahlungs- Bei höherer Geschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers stärke ist jedoch kein unabhängiger Parameter, sondern wird die Temperatur der Strahlungsquelle höher sein als eine von der an den Klemmen der Strahlungsquelle lie- bei einer niedrigeren Geschwindigkeit des Aufzeich- , genden Spannung und von der Geschwindigkeit des nungsträgers, so daß die Temperatur in der Umgebung Aufzeichnungsträgers abhängige Größe. Die Abhängig- 45 des Temperaturfühlers 8 ein Maß für die Geschwindigkeit von der Geschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers keit des Aufzeichnungsträgers darstellt. Dieses Verhalüberrascht im ersten Moment wird aber verständlich, ten wird in der in F i g. 2 gezeigten Ausführungsform der wenn man bedenkt daß die Zeiten zwischen zwei Strah- Erfindung zur Steuerung der Einschaltdauer des Enerlungsimpulsen umso größer werden, je langsamer der giezufuhrimpulses ausgenutzt, und zwar wird das von Aufzeichnungsträger bewegt wird, wodurch eine wei- 50 dem Temperaturfühler 8 gewonnene Signal in einem tergehende Abkühlung der Strahlungsquelle bewirkt Stellglied 12 zu einer als Eingangssignal für einen spanwird. Beim nächsten Energiezufuhrimpuls heizt die nungsgesteuerten Oszillator (VCO) 17 geeigneten Span-Strahlungsquelle sich dann, sofern man einmal eine kon- nung gewandelt Dieser VCO wird als Digitalbaustein stante Einschaltdauer des Energiezufuhrimpulses unter- von verschiedenen Herstellern angeboten und liefert stellt nur bis zu einer kleineren Endtemperatur auf, was 55 abhängig von der äußeren Beschattung durch Kapazitäeiner geringeren Bestrahlungsstärke entspricht; denn ten und Widerständen eine von der Eingangsspannung die Leistungsdichte der Strahlung ist nach dem Gesetz abhängige Frequenz, deren niedrigster Wert (bei einer von Stefan Boltzmann der 4. Potenz der absoluten Tem- Eingangsspannung von 1,5 V) und deren höchster Wert peratur proportional. (bei einer Eingangsspannung von 4,5 V) sich um etwa In einem konkreten Anwendungsbeispiel soll dieser 60 einen Faktor 2 unterscheiden. Durch den mit einem Sachverhalt weiter verdeutlicht werden. Betrachtet Vorwahlschalter 19/20 versehenen Zähler 18 wird der werden zwei Geschwindigkeiten des Aufzeichnungsträ- Energiezufuhrimpuls-Ausschalter 22 getriggert Der ger ν 1 = 2 mm/s und ν 2 = 20 mm/s. Bei einer Fixier- Energiezufuhrimpuls-Einschalter 21 wird von dem mit strecke von d = 24 mm beträgt die Zeit zwischen Vorwahlschalter 15/16 versehenen Zähler 14, der die zwei aufeinanderfolgenden Energiezufuhrimpulsen 65 vom Taktgeber 10 kommenden Signale zählt getriggert f 1 = 12 s für die Geschwindigkeit vl und /2 = 1,2 s Energiezufuhrimpuls-Einschalter21 und-ausschalter 22 für die Geschwindigkeit ν 2. Die Einschaltdauer des steuern direkt die Leistungsstufe 23, von der die Strah-Energiezufuhrimpulses soll in beiden Fällen 0,3 s betra- lungsquelle 1 mit Energie versorgt wird. Damit die Zäh-
ler 14 und 18 nicht überlappend arbeiten, werden sie jeweils durch den zum anderen Zähler gehörenden Vorwahlschalter freigegeben. Die Rückstellung erfolgt jeweils durch den eigenen Vorwahlschalter.
Bei fester äußerer Beschallung gestattet der VCO 17 in Abhängigkeit von seiner Eingangsspannung einen maximalen relativen Frequenzhub von 2, so daß die Einschaltdauer der Energiezufuhrimpulse sich maximal um einen Faktor 2 variieren läßt. Wie aus dem eingangs geschilderten Anwendungsbeispiel hervorgeht, ist es somit möglich bei Verwendung dieses VCO eine Fixierung von Tonerbildern für Geschwindigkeiten des Aufzeichnungsträgers von 0 bis 20 mm/s in inreichender Qualität zu erzielen. Das Stellglied 12 kann in diesem Falle ein lineares Bauelement sein, etwa ein linearer Verstärker.
Mit einem anderen VCO, der einen größeren relativen Frequenzhub besitzt, und damit kürzere Energiezufuhrimpulse erlaubt, können auch Tonerbilder fixiert werden, wenn der Aufzeichnungsträger schneller bewegt wird, wobei die Maximalgeschwindigkeit des Auf-Zeichnungsträgers von der zur Verfügung stehenden Maximalleistung der Strahlungsquelle abhängt. Die Kennlinie des Stellgliedes 12 muß dann allerdings experimentell ermittelt werden. Ein lineares Bauelement kann im Normalfall nicht verwendet werden.
F i g. 3 zeigt das Blockschaltbild einer weiteren erfindungsgemäßen Vorrichtung. Anstelle der Temperatur in der Umgebung des Temperaturfühlers 8 von F i g. 2 wird bei dieser Vorrichtung die Geschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers 9 direkt zur Steuerung der Einschalldauer des Energiezufuhrimpulses verwendet.
Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung erfolgt analog der anhand von F i g. 2 erläuterten Arbeitsweise der ersten erfindungsgemäßen Vorrichtung, lediglich die Eingangsspannung für den spannungsgesteuerten Oszillator wird auf eine andere Weise erzeugt; es werden nämlich die vom Taktgeber 10 kommenden Takte vermittels eines Frequenz-Spannungs-Konverters 13 in eine als Eingangsspannung für den VCO 17 geeignete Gleichspannung gewandelt. Diese direktere Art der Steuerung des Energiezufuhrimpulses kann vorteilhafterweise angewendet werden, wenn häufig große Geschwindigkeitssprünge in der Bewegung des Aufzeichnungsträgers vorkommen, während die über den Temperaturfühler 8 mehr mittelbare Steuerung, insbesondere bei kleinen und seltener vorkommenden Änderungen, in der Geschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers Verwendung finden wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
55
eo
65

Claims (5)

1 2 Tonerbild tragenden Aufzeichnungsträger zu nennen. Patentansprüche: Sofortige Betriebsbereitschaft und Unabhängigkeil von der Transportgeschwindigkeit des Aufzeichnungs-
1. Verfahren zur Schmelzfixierung von Tonerbil- trägers zeichnen auch die reinen Druckfixierverfahren dern auf relativ zu einer Wärmequelle bewegten 5 aus, jedoch ist die Fixierqualität für herkömmliche Aufzeichnungsträgern, mil einer impulsförmig be- Harztonerbilder wenig befriedigend, da einerseits die triebenen Wärmestrahlungsquelle, wobei aufeinan- aufzuwendenden Drücke sehr hoch sind, andererseits derfolgende Bereiche auf dem Aufzeichnungsträger Teile des Tonerbildes während der Fixierung an der nacheinander pulsbestrahlt werden und wobei die drückenden Walze haften bleiben und wegen unzuläng-Pulsdauer kleiner ist als die Zeit, in der ein Punkt des 10 licher Walzenreinigung nach einer Umdrehung der Aufzeichnungsträgers die Fixierstrecke durchläuft, Walze wieder auf das Aufzeichnungsmaterial gelangen dadurchgekennzeichnet, daß bei Anwen- können, wodurch ein sogenanntes Schattenbild entsteht dung fur ein Verfahren, bei welchem die Transport- Reine Druckfixiergeräte müssen wegen der hohen aufgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers verän- zubringenden Drücke sehr groß dimensioniert sein, so derbar ist, die vom Aufzeichnungsträger zurückge- 15 daß häufig der erforderliche Platzbedarf für den Einbau legte Wegstrecke ermittelt und für vorbestimmte, gar nicht zur Verfügung steht.
Wird bei Anwendung der gleiche zurückgelegte Wegstrecken je ein Strah- Druckfixierung der Toner zusätzlich erhitzt, so kann lungsimpuls erzeugt wird. zwar der aufzubringende Druck verringert werden, was ?. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- der Einbaugröße zugute kommt, aber zum Schattenzeichnet, daß die Pulsdauer durch die sich in der 20 druck gesellt sich dann als weiterer Nachteil die sich um Umgebung der Wärmestrahlungsquelle einstellende die Aufheizzeit der Wärmequelle nach dem Einschalten mittlere Temperatur gesteuert wird. verzögerte Betriebsbereitschaft Prinzipiell ist dieser
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- neue Nachteil auch bei allen reinen Wärmeschmelzvorzeichnet, daß die Pulsdauer durch die momentane richtungen zu finden, bei denen zunächst größere Heiz-Geschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers gesteu- 25 flächen mit entsprechend großen Wärmekapazitäten zu ert wird. erwärmen sind. Dabei ist es unerheblich, auf weiche Art
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- und Weise die Wärme zum Toner gelanpt, ob durch zeichnet, daß die Pulsamplituden durch die sich in direkten Kontakt, Heißluft oder Strahlung.
der Umgebung der Strahlungsquelle einstellende Ein weiterer, allen Wärmeschmelzvorrichtungen gc-
mittlere Temperatur gesteuert werden. 30 meinsanier Nachteil besteht darin, daß Maßnahmen ge-
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- troffen werden müssen, um in Druckpausen oder bei zeichnet, daß die Puisamplituden durch die momen- fehlerhaften Stockungen des Aufzeichnungsträgers die tane Geschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers ge- weitere Einwirkung der Wärmequelle auf Tonerbild und steuert werden. Aufzeichnungsträger zu unterbinden, damit eine Ent-
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