-
Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsstanddetektor zum Erfassen der Flüssigkeitsstände in zwei Flüssigkeitsbehältern in einem Kraftfahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
-
Ein derartiger Flüssigkeitsstanddetektor ist aus der GB-PS 4 35 138 bekannt. Darin ist ein Anzeigeinstrument normalerweise über einen Druckknopfschalter mit einem Wandler verbunden, um den Flüssigkeitsstand des Kraftstofftanks anzuzeigen. Wenn der Schalter gedrückt wird, wird das Anzeigeinstrument stattdessen mit einer Elektrode verbunden, um den Elektrolytstand der Fahrzeugbatterie anzuzeigen. Zum Umschalten muß der Schalter per Hand gedrückt werden, um den Elektrolytstand nachzuprüfen.
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Flüssigkeitsstanddetektor der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Detektorschaltung automatisch wahlweise auf die Wandler in Abhängigkeit vom Betriebszutand des Kraftfahrzeugs anspricht.
-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Damit wird der andere Wandler automatisch mit der Detektorschaltung jedesmal verbunden, wenn der weitere Schalter betätigt wird. So wird der Flüssigkeitsstand in dem Behälter, in dem der andere Wandler angeordnet ist, nur an den Zeitpunkten überprüft, an denen es notwendig und sinnvoll ist.
-
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
-
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen ist
-
Fig. 1 ein Schaltbild eines Flüssigkeitsstanddetektors nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
-
Fig. 2 ein entsprechendes Schaltbild nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
-
Fig. 3 ein entsprechendes Schaltbild nach einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
-
Fig. 4 ein Schaltbild eines Flüssigkeitsstanddetektors nach einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
-
Fig. 5 ein Schaltbild der Detektorschaltung, die einen Teil der in Fig. 1 bis 4 gezeigten Detektoren bildet, und
-
Fig. 6 ein Schaltbild eines Flüssigkeitsstanddetektors nach einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung.
-
In Fig. 1 ist eine Vorrichtung 10 mit einer positiven Stromleitung 11 gezeigt. Die Vorrichtung 10 ist so gezeigt, daß die Stromleitung 11 mit einer Batterie 12 eines Kraftfahrzeugs über einen Zündschalter 14 verbunden werden kann, wobei die Vorrichtung 10 die Flüssigkeitsstände in einem Behälter 18, der Motorkühlmittel enthält, und in einem Scheibenwaschwasserbehälter 16 melden kann. Der Scheibenwaschwasserbehälter 16 ist einer elektrisch betriebenen Wasserpumpe 20 zugeordnet, die über einen Schalter 22 mit der positiven Stromleitung 11 verbunden werden kann.
-
Die Vorrichtung 10 weist eine Detektorschaltung 24 auf, die im einzelnen noch zu beschreiben sein wird und die mit der positiven Stromleitung 11 über eine Leitung 26 und mit Masse über eine Leitung 28 verbunden ist. Die Detektorschaltung 24 ist mittels Leitungen 30 und 32 mit einer Anzeigeeinrichtung in der Form einer Kontrollampe 34 verbunden.
-
Die Detektorschaltung 24 kann abwechselnd über einen Schalter 36 mit einer von zwei Sonden 38, 40 verbunden werden die jeweils in den Behältern 16, 18 sitzen.
-
In dem Behälter 16 befindet sich ferner eine Sonde 42, die an Masse angeschlossen ist. Die Sonden 38 und 42 bilden zusammen einen Wandler zum Melden des Wasserstands im Behälter 16, und, wie ohne weiteres erkennbar ist, erhöht sich die Impedanz zwischen den Sonden 38 und 42 im starken Maße, wenn der Wasserstand im Behälter 16 unter die Sonde 38 absinkt.
-
Im Falle des Behälters 18 braucht keine Masse-Sonde vorhanden zu sein, weil das Behältnis 18 eine Metallkonstruktion ist und selbst an Masse angeschlossen ist. Im Falle dieses Behälters bildet die Sonde 40 zusammen mit dem Behälter 18 selbst einen Wandler zum Melden des Flüssigkeitsstands im Behälter 18. Wenn der Kühlmittelstand unter die Sonde 40 absinkt, erhöht sich der Widerstand zwischen der Sonde 40 und Masse im starken Maß.
-
Der Schalter 36 wird von einem Relais 43 geschaltet, das vom Schalter 22 erregt wird, so daß dann, wenn der Schalter 22 offen ist, die Detektorschaltung 24 mit der Sonde 40 verbunden ist, und wenn der Schalter 22 geschlossen ist, ist die Detektorschaltung 24 mit der Sonde 38 verbunden. Die Detektorschaltung ist also normalerweise mit der Sonde 40 verbunden, wird aber bei Einschalten des Scheibenwaschmotors 20 mit der Sonde 38 verbunden.
-
In einer Alternativanordnung sind die Schalter 22 und 36 miteinander verkoppelt.
-
Die Detektorschaltung 24 ist zum Brennenlassen der Lampe 34 nur dann eingerichtet, wenn die Impedanz zwischen der Sonde, mit der die Schaltung 24 verbunden ist, und Masse auf einen Wert ansteigt, der zu erwarten ist, wenn die Sonde nicht mehr in Flüssigkeit eintaucht. Die Vorrichtung 10 erkennt also einen Abfall im Wasserstand im Behälter 16 unter den unteren Teil der Sonde 38, während der Scheibenwaschmotor 20 läuft, und zu allen anderen Zeiten erkennt er einen Abfall im Kühlmittelstand im Behälter 18 unter den Stand der Sonde 40.
-
Außerdem ist eine hohe Impedanz momentan zwischen dem Schalter 36 und Masse immer dann vorhanden, wenn der Schalter 26 geschaltet wird, und damit leuchtet die Lampe 34 kurzzeitig während des Schaltens des Schalters 26 auf, und das bietet dem Fahrer des Fahrzeugs die Möglichkeit, die Funktion der Lampe 34 zu überprüfen.
-
Wenn dieses vorübergehende Aufleuchten der Lampe 34 als beanstandbar angesehen wird, kann alternativ der Schalter 36 durch einen Schalter ersetzt werden, der eine schließende vor einer unterbrechenden Wechselwirkung hat.
-
In einer Variante der Vorrichtung 10 wird die Lampe 34 durch eine Verriegelungsvorrichtung zum Brennen gebracht, die ihrerseits von der Detektorschaltung 24 erregt wird, so daß die Lampe 34 brennenbleibt, nachdem einmal ein Abfall im Flüssigkeitsstand in einem der Behälter 16 und 18 festgestellt worden ist und selbst dann, wenn der betreffende Behälter nicht mehr mit der Schaltung 24 verbunden ist.
-
In einer weiteren Variante wird die Lampe 34 durch zwei Verriegelungsvorrichtungen ersetzt, die jeweils zwei Kontrollampen zum Brennen bringen und die mit der Detektorschaltung 24 über einen Schalter verbunden sind, der mit dem Schalter 36 verkoppelt ist. In dieser modifizierten Vorrichtung ist jeder der Behälter 16 und 18 mit einer eigenen Kontrollampe verbunden, und diese Kontrollampe bleibt brennen, nachdem einmal ein Abfall im Flüssigkeitsstand festgestellt worden ist und selbst dann, wenn die Detektorschaltung nicht mehr mit dem betreffenden Behälter verbunden ist.
-
In Fig. 2 ist eine weitere Vorrichtung 50 gezeigt, die allgemein der Vorrichtung 10 entspricht und bei der gleiche Teile die gleichen Bezugszahlen erhalten haben. Im Falle der Vorrichtung 50 sind die Schalter 22 und 36 und das Relais 43 der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung durch zwei verkoppelte Schalter 52 und 54 ersetzt. Die verkoppelten Schalter 52 und 54 stellen sicher, daß die Detektorschaltung 24 mit der Sonde 38 verbunden ist, wenn und nur wenn der Scheibenwaschmotor 20 eingeschaltet ist, und zu allen anderen Zeiten besteht eine Verbindung mit der Sonde 40. Wenn die Lampe 34 momentan jedesmal dann brennen soll, wenn die Schalter 52 und 54 geschaltet werden, um eine Birnenprüfung zu bieten, müssen die verkoppelten Schalter 52 und 54 in einer unterbrechenden vor schließenden Ausführung vorgesehen sein. Wenn andererseits eine momentane Einschaltung der Lampe 34 nicht erfolgen soll, müssen die Schalter 52 und 54 in einer schließenden vor unterbrechenden Ausführung vorgesehen sein.
-
In einer Variante der Vorrichtung 50 sind der Schalter 52 und der Elektromotor 20 durch eine von Hand betätigte Wasserpumpe ersetzt, die mit dem Schalter 54 verkoppelt ist.
-
In Fig. 3 ist eine weitere Vorrichtung 60 gezeigt, die allgemein der Vorrichtung 50 entspricht, und wiederum sind gleiche Bezugszahlen zum Bezeichnen gleicher Teile benutzt worden. Die Vorrichtung 60 ist jedoch gemäß der Darstellung einem Wasserbehälter 62 und einer elektrisch betriebenen Pumpe 63 zugeordnet, die Wasserstrahlen zu den Scheinwerfern des Fahrzeugs leiten. Der Behälter 62 ist mit einer Sonde 64 versehen, die mit der Detektorschaltung 24 über einen Schalter 66 verbunden sein kann, der mit einem weiteren Schalter 68 verkoppelt ist, der die Stromleitung 11 mit der Pumpe 64 verbindet. Der Behälter 62 ist ferner mit einer Sonde 70 versehen, die an Masse angelegt ist. Die verkoppelten Schalter 66 und 68 werden von einem nicht dargestellten Relais betätigt, das seinerseits von einem Scheinwerfer-Wischermotor betrieben wird, um einen Wasserstrahl zu jedem Scheinwerfer während einer kurzen Zeitdauer bei jedem Hub der Scheinwerferwischer zuzuleiten. Wie in Fig. 3 dargestellt ist, verbinden die verkoppelten Schalter 66 und 68 die Detektorschaltung 24 und die Stromleitung 11 mit den verkoppelten Schaltern 54 und 52.
-
Zusätzlich zum Melden eines Sinkens des Flüssigkeitsstands in den Behältern 16 und 18 meldet die Vorrichtung 60 also auch ein Abfallen des Wasserstands im Behälter 62. Während des Laufs des Scheinwerfer-Wischermotors läßt die Detektorschaltung 24 die Lampe 34 kurzzeitig während jedes Hubs der Scheinwerferwischer brennen, wenn der Wasserstand im Behälter 62 unter die Sonde 64abgesunken ist, und der Fahrer kann von dem entstehenden Blinken der Lampe 34 ableiten, daß ein Abfall im Wasserstand im Behälter 62 erfolgt ist.
-
In Fig. 4 ist eine Vorrichtung 150 gezeigt, die allgemein der Vorrichtung 10 entspricht, und wiederum sind die gleichen Bezugszahlen zum Bezeichnen gleicher Teile benutzt worden. In der Vorrichtung 150 ist der Schalter 36 jedoch durch einen elektronischen Schalter 152 ersetzt worden, wie zu erläutern sein wird.
-
Der elektronische Schalter 152 besteht aus einem Widertand 154, der mit der Leitung 11 und einer Verbindung 155 verbunden ist, einer Diode 156, die zwischen die Verbindung 155 und eine Verbindung 157 geschaltet ist, und einem Widerstand 158, der zwischen die Verbindung 157 und Masse geschaltet ist. Der Schalter 152 weist ferner einen Widerstand 160 auf, der zwischen die Verbindung zwischen dem Schalter 22 und dem Motor 20 und eine Verbindung 161 geschaltet ist, ferner eine Diode 162, die zwischen die Verbindung 161 und die Verbindung 157 geschaltet ist, und einen Widerstand 164, der zwischen die Verbindung 155 und Masse geschaltet ist.
-
Die Sonde 40 ist mit der Verbindung 155 über einen Kondensator 168 verbunden, und die Sonde 38 ist mit der Verbindung 161 über einen Kondensator 170 verbunden. Die Detektorschaltung 24 ist mit der Verbindung 157 verbunden.
-
Die Widerstände 154 und 164 haben Widerstandsgrößen, die gleich sind, während der Widerstand 158 eine Widerstandsgröße von der Hälfte dieser Größe hat. Der Widerstand 160 hat eine Widerstandsgröße von einem Viertel dieser Größe.
-
Wenn im Betrieb der Schalter 22 offen ist, ist die Verbindung 161 an Masse über den Widerstand 160 und den Anker des Motors 20 angeschlossen, und damit wird die Sonde 38 durch die Diode 162 von der Detektorschaltung 24 abgeblockt. Weil die Verbindung 155 jedoch unter höherer Spannung als die Verbindung 157 steht, können Signale von der Sonde 40 durch die Diode 156 zur Detektorschaltung 24 gelangen, und damit ist die Detektorschaltung 24 in der Lage, einen Abfall im Kühlmittelstand im Behälter 18 zu erfassen.
-
Wenn der Schalter 22 geschlossen wird, ist die Spannung an der Verbindung 157 höher als die Spannung an der Verbindung 155, und damit wird die Sonde 40 gegen die Detektorschaltung durch die Diode 156 blockiert. Die Spannung an der Verbindung 161 ist jedoch nun höher als die Spannung an der Verbindung 157, und damit sind Signale in der Lage, von der Sonde 38 zur Detektorschaltung 24 zu gelangen, und damit ist die Detektorschaltung 24 in der Lage, einen Abfall im Flüssigkeitsstand im Behälter 16 zu melden.
-
In Fig. 5 ist ein Schaltbild einer Detektorschaltung 24 gezeigt, die in einer Ausführung vorgesehen ist, wie sie in der GB-PS 13 75 372 beschrieben worden ist. Die Schaltung weist eine positive und eine negative Stromleitung 120 und 121 auf, ferner einen Anschluß 122 zum Anschließen der Schaltung an die entsprechende Sonde. Wenn die Sonde in Flüssigkeit eintaucht, ist die Impedanz zwischen dem Anschluß 122 und der Leitung 121 relativ gering, wenn der Flüssigkeitsstand aber unter die Sonden abfällt, erhöht sich die Impedanz ganz erheblich. Der Anschluß 122 ist mit einem Kondensator 114 verbunden, der mit einer Stromzuführung 115 verbunden ist. Die Stromzuführung 115 ist über einen Widerstand 123 mit der Leitung 120 und ferner über einen Widerstand 124 mit der Steuerelektrode eines n-p-n-Transistors 125 verbunden, dessen Emissionselektrode über einen Widerstand 126 mit der Leitung 121 und dessen Kollektor über einen Widerstand 127 mit der Leitung 120 verbunden sind. Der Kollektor des Transistors 125 ist ferner mit der Steuerelektrode eines n-p-n-Transistors 128 verbunden, dessen Emissionselektrode über einen Widerstand 129 mit der Leitung 121 und dessen Kollektor über einen Widerstand 131 mit der Leitung 120 verbunden sind. Der Kollektor des Transistors 128 ist über einen Kondensator 132 und einen Widerstand 133 in Reihe mit der Emissionselektrode des Transistors 125 verbunden, und die Verbindung zwischen dem Kondensator und dem Widerstand 133 ist über einen Kondensator 134 und einen Widerstand 135 in Reihe mit der Stromzuführung 115 verbunden. Die Emissionselektrode des Transistors 128 ist über eine Diode 136 und einen Widerstand 137 in Reihe mit der Stromzuführung 115 verbunden.
-
Die Emissionselektrode des Transistors 128 ist weiter mit der Steuerelektrode eines n-p-n-Transistors 139 verbunden, dessen Emissionselektrode mit der Leitung 121 und dessen Kollektor über eine Wicklung 141 eines Relais mit der Leitung 120 verbunden sind. Die Wicklung 141 ist zu einer Diode 142 parallel geschaltet und dient in erregtem Zustand zum Schließen eines normalerweise offenen Kontakts 143, der in Reihe mit der Lampe 34 zwischen die Leitungen 120 und 121 geschaltet ist.
-
Die Transistoren 125 und 128 bilden einen Multivibratoroszillator mit einer positiven Rückkopplung über die Kondensatoren 132 und 134 und den Widerstand 135 zur Steuerelektrode des Transistors 125 und mit einer negativen Rückkopplung über den Kondensator 132 und den Widerstand 133 zur Emissionselektrode des Transistors 125. Das Maß an positiver Rückkopplung wird durch die Impedanz zur Masse des Wegs durch die Stromzuführung 115, den Kondensator 114 und die entsprechende Sonde bestimmt, während die negative Rückkopplung durch die Widerstände 133 und 126 festgelegt ist. Wenn angenommen wird, daß die entsprechende Sonde in Flüssigkeit eintaucht, ist die Impedanz über die Sonde gering, und die positive Rückkopplung reicht nicht aus, um die negative Rückkopplung zu überwinden, so daß die Schaltung nicht schwingt. Die Werte der verschiedenen Widerstände in der Schaltung sind so gewählt, daß in diesem Zustand beide Transistoren 125 und 128 eingeschaltet sind und Strom auch durch die Diode 136 fließt. Das Leiten des Transistors 125 reicht nicht aus, um ein Leiten des Transistors 128 zu beenden, und das Leiten des Transistors 128 reicht nicht aus, um den Transistor 139 einzuschalten, so daß die Wicklung 141 nicht erregt wird. Wenn der Flüssigkeitsstand unter den Stand der Sonde absinkt, erhöht sich die Impedanz zwischen dem Anschluß 122 und Masse erheblich, und es ist eine ausreichende positive Rückkopplung vorhanden, und zwar zur Steuerelektrode des Transistors 125, um die negative Rückkopplung zu überwinden und ein Schwingen der Schaltung zu bewirken. Während der Schwingung wird bei eingeschaltetem Transistor 128 der Transistor 139 mit Steuerelektrodenstrom versorgt und eingeschaltet, um die Wicklung 141 zu erregen. Wenn der Transistor 128 abgeschaltet ist, ist auch der Transistor 139 abgeschaltet, die in der Wicklung 141 gespeicherte Energie bewirkt aber ein Fließen von Strom durch die Diode 142, wobei die Schwingperiode derart ist, daß die Wicklung 141 erregt gehalten wird. Der Kontakt 143 schließt sich dann, um die Lampe 34 brennen zu lassen. Auf Grund der Diode 136 sind die Abschaltzeiten des Transistors 125 wesentlich länger als die Einschaltzeit des Transistors 125, und typischerweise wird der Transistor 139 für die Dauer von etwa 90% der Periode des Multivibratoroszillators eingeschaltet. Als Folge davon liegt ein erheblicher Teil der Versorgungsspannung an der Wicklung 141.
-
In Varianten der Erfindung kann die Kontrollampe 34 durch eine Tonanzeige, falls erwünscht, oder durch eine andere geeignete Anzeigeeinrichtung ersetzt sein. Außerdem können die Lampe 34 mit dem Relais 141, der Diode 142 und dem Schalter 143 durch eine Lampe, eine Tonanzeige oder eine andere geeignete Anzeige ersetzt sein, die zwischen die positive Stromleitung 120 und den Kollektor des Transistors 139 geschaltet ist.
-
In Fig. 6 ist bei 210 eine Vorrichtung in einem Kraftfahrzeug zum Melden des Flüssigkeitsstands in einem Scheibenwaschwasserbehälter 212, einem Behälter 211, der das Motorkühlmittel enthält, und einem Behälter 213, der das Motorschmieröl enthält, gezeigt, ferner zum Melden eines niedrigen Öldrucks in der Schmierölversorgung.
-
Die Vorrichtung 210 weist eine positive Stromleitung 209 auf, die mit einer Batterie 215 über einen Zündschalter 214 und auch über einen Schalter 216 und eine Leitung 217 mit einer elektrisch betriebenen Pumpe 218 verbunden werden kann, welche dem Scheibenwaschwasserbehälter 211 zugeordnet ist.
-
Die Leitung 217 ist mit dem Steuereingangsanschluß 219 eines Schalters 220 verbunden. Der Schalter 220 weist ferner einen Eingangsanschluß 221 auf, der mit einer Sonde 222 verbunden ist, welche im Behälter 211 sitzt, außerdem einen Eingangsanschluß 223, der mit einer Sonde 224 verbunden ist, die im Behälter 212 sitzt, und einen Ausgangsanschluß 225. Der Schalter 220 arbeitet so, daß dann, wenn eine Spannung am Steueranschluß 219 vorhanden ist, der Eingangsanschluß 223 mit dem Ausgangsanschluß 225 verbunden ist, und dann, wenn eine Nullspannung am Steueranschluß 219 vorhanden ist, der Eingangsanschluß 221 mit dem Ausgangsanschluß 225 verbunden ist.
-
Der Ausgangsanschluß 225 ist mit einem Eingangsanschluß 226 eines Schalters 227 verbunden. Der Schalter 227 weist außerdem einen weiteren Eigangsanschluß 228, einen Steuereingangsanschluß 229 und einen Ausgangsanschluß 230 auf. Der Schalter 227 arbeitet so, daß dann, wenn ein Spannungssignal an dem Steueranschluß 229 vorhanden ist, der Eingangsanschluß 228 mit dem Ausgangsanschluß 230 verbunden ist, und dann, wenn am Steueranschluß 229 kein Signal vorhanden ist, der Eingangsanschluß 226 mit dem Ausgangsanschluß 230 verbunden ist.
-
Der Eingangsanschluß 228 ist mit einem Schwimmerschalter 231verbunden, der sich im Ölbehälter 213 befindet und so arbeitet, daß der Anschluß 228 mit Masse verbunden wird, wenn der Ölstand im Behälter 13 über einen Sollwert ansteigt.
-
Der Steuereingangsanschluß 229 ist mit einem Ausgangsanschluß 232 einer Vorrichtung 233 verbunden, die einen weiteren Ausgangsanschluß 234 hat und mit der positiven Stromleitung über eine Leitung 235 verbunden ist. Die Vorrichtung 233 spricht auf einen nicht dargestellten Druckschalter an, der sich in der Ölversorgung befindet und der normalerweise offen ist, sich jedoch schließt, wenn der Druck in der Ölversorgung einen Sollwert überschreitet. Die Vorrichtung 233 ist so angeordnet, daß die Leitung 235 mit den Ausgangsanschlüssen 232 und 234 dann verbunden wird, wenn der Druckschalter offen ist, und die Funktion ist also die, daß Spannungssignale an Ausgangsanschlüssen 232 und 234 erzeugt werden, wenn ein niedriger Öldruck festgestellt wird. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, erzeugt dann, wenn die Stromzuführungen zum Druckschalter getrennt werden, die Vorrichtung 233 auch Spannungssignale an den Ausgangsanschlüssen 232 und 234.
-
Der Ausgangsanschluß 230 des Schalters 227 ist mit dem Eingangsanschluß 236 einer Detektorschaltung 237 verbunden. Die Detektorschaltung 237 ist mit der positiven Stromleitung 211 über eine Leitung 238 verbunden und ferner mit einem Ausgangsanschluß 239 versehen. Die Detektorschaltung 237 verbindet die Leitung 238 mit dem Ausgangsanschluß 239 dann, wenn die Impedanz zwischen dem Eingangsanschluß 236 und Masse auf einen hohen Wert ansteigt.
-
Die Detektorschaltung 237 hat die in Fig. 5 gezeigte Form.
-
Der Ausgangsanschluß 239 ist mit einem Eingangsanschluß 240 eines Schalters 241 verbunden. Der Schalter 241 weist einen Steuereingangsanschluß 242, einen mit einem Summer 244 verbundenen Ausgangsanschluß 243 und einen mit einer Lampe 246verbundenen Ausgangsanschluß 145 auf.
-
In einer Alternativanordnung ist der Ausgangsanschluß 243 mit dem Leistungseingangsanschluß eines Audiofrequenzoszillators verbunden, dessen Ausgangsanschluß mit einem Lautsprecher verbunden ist.
-
Der Schalter 241 arbeitet so, daß dann, wenn ein Spannungssignal am Steuereingangsanschluß 242 vorhanden ist, der Eingangsanschluß 240 mit dem Ausgangsanschluß 245 verbunden ist, und dann, wenn am Steueranschluß 242 kein Spannungssignal vorhanden ist, der Eingangsanschluß 240 mit dem Summer 244 verbunden ist.
-
Der Steuereingangsanschluß 242 des Schalters 241 ist mit einem Ausgangsanschluß 247 eines Schalters 248 verbunden. Der Schalter 248 weist ferner einen anderen Ausgangsanschluß 249, einen Steuereingangsanschluß 250 und einen Eingangsanschluß 251 auf. Der Ausgangsanschluß 249 ist mit einer Lampe 252 verbunden, der Steuereingangsanschluß 250 ist mit dem Ausgangsanschluß 234 der Vorrichtung 233 verbunden, und der Eingangsanschluß 251 ist mit der positiven Stromleitung 209 verbunden.
-
Die Schalter 220, 227, 241 und 248 sind alle in herkömmlicher Form vorgesehen und können beispielsweise elektromechanische Schalter oder elektronische Schalter sein.
-
Die Sonde 224, die dem Behälter 212 zugeordnet ist, ist einer weiteren Sonde 253 zugeordnet, die mit Masse verbunden ist. Die Sonden 224 und 253 bilden zusammen einen Wandler zum Melden des Wasserstands in diesem Behälter, und, wie ohne weiteres ersichtlich ist, steigt die Impedanz zwischen den Sonden 234 und 253 auf einen hohen Wert an, wenn der Wasserstand im Behälter 212 unter den unteren Teil der Sonde 224 absinkt.
-
Im Falle des Behälters 211 ist der Behälter selbst mit Masse verbunden, und damit bildet die Sonde 222 zusammen mit dem Behälter 211 einen Wandler zum Melden des Wasserstands in diesem Behälter, und, wie ohne weiteres ersichtlich ist, steigt dann, wenn der Kühlmittelstand unter den unteren Teil der Sonde 222 absinkt, die Impedanz zwischen der Sonde 222 und Masse auf einen hohen Wert an.
-
Wenn der Zündschalter 214 geschlossen wird, wird die Leitung 209 stromführend. Wenn kein Öldruck vorhanden ist, wie das der Fall ist, bis der Motor des Fahrzeugs zu laufen beginnt, oder wenn ein Öldruckausfall vorliegt, verbindet der Schalter 248 die Leitung 209 mit der Lampe 252, um anzuzeigen, daß ein niedriger Druck festgestellt worden ist. Weil ein Signal am Steuereingang des Schalters 227 vorhanden ist, verbindet ferner dieser Schalter den Schwimmerschalter 231 mit dem Eingangsanschluß 236 der Detektorschaltung 237. Wenn der Ölstand im Behälter 213 unter dem Sollstand liegt und der Schalter 231 als Folge davon offen ist, verbindet die Detektorschaltung 237 die Leitung 238 mit dem Ausgangsanschluß 239.
-
Weil kein Spannungssignal am Steuereingangsanschluß 242 des Schalters 241 vorhanden ist, verbindet der Schalter 241 den Ausgangsanschluß 239 mit dem Summer 244, und der Summer ertönt, um damit anzuzeigen, daß ein niedriger Ölstand im Ölversorgungsbehälter vorhanden ist, und eine Lampe 252 leuchtet auf, die einen niedrigen Öldruck anzeigt.
-
Wenn ein ausreichender Öldruck vorhanden ist, so daß kein Spannungssignal am Anschluß 232 und 234 der Vorrichtung 233 vorhanden ist, verbindet der Schalter 248 die Leitung 209 mit dem Steuereingangsanschluß 242 des Schalters 241 mit der Folge, daß der Ausgangsanschluß 239 der Detektorschaltung 237 mit der Anzeigelampe 246 verbunden wird. Außerdem verbindet der Schalter 227 den Ausgangsanschluß 225 des Schalters 220 mit dem Eingangsanschluß 236 der Detektorschaltung 237.
-
Wenn weiter der Schalter 216 offen ist, wird die Sonde 222mittels des Schalters 220 mit dem Eingangsanschluß 236 der Detektorschaltung 237 verbunden, und die Lampe 246 brennt, wenn der Stand im Behälter 222 unter den unteren Teil der Sonde 222 abgesunken ist. Wenn andererseits der Schalter 216 geschlossen wird, wird die Sonde 224 durch die Schalter 220 und 227 mit dem Eingangsanschluß 236 der Detektorschaltung 237 verbunden, und die Lampe 246 brennt, wenn der Flüssigkeitsstand im Behälter 212 unter die Sonde 224 abgesunken ist.
-
Es versteht sich, daß der Schwimmerschalter 231 auch einen Wandler bildet und daß dann, wenn der Schwimmerschalter 231 in Flüssigkeit eintaucht, die Impedanz zwischen seinen Anschlüssen auf Null abfällt, während dann, wenn er nicht eintaucht, die Impedanz auf einen hohen Wert ansteigt.
-
Wie ohne weiteres ersichtlicht ist, sorgt die Erfindung für eine Vorrichtung, die ein Absinken des Flüssigkeitsstands in mehr als einem Behälter in einem Fahrzeug meldet, wobei nur eine einzige Detektorschaltung benutzt wird.