DE2741083C2 - Friktionswickelwellenantrieb - Google Patents
FriktionswickelwellenantriebInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Friktionswickelwellenantrieb gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Beim Aufwickeln von in Streifen geschnittenen Bahnen mittels Friktionswickelwellen macht es Schwierigkeiten,
die über die einzelnen Friktionskupplungen angetriebenen Wickel bei wachsendem WL-keldurchmesser
mit dem für den richtigen Aufbau des Wickels geeigneten Drehmoment und der sich daraus ergebenden
Zugkraft im Wickelgut anzutreiben. Wird im ersten Teil des Wickelaufbaus zu hart gegenüber dem
Wickelaufbau gegen Ende gewickelt, beginnen die oberen Lagen auf den unteren zu schwimmen; im
umgekehrten Fall, wenn also die äußeren Lagen gegenüber den inneren Lagen zu hart gewickelt werden,
teleskopiert der Wickelballen. Je nach Art des zu wickelnden Materials kann es erforderlich sein, die
Größe des Drehmoments bzw. des Wickelzuges über den Wickeldurchmesser nach einer bestimmten
Chrakteristik zu ändern, um optimal gewickelte Ballen zu erhalten.
Besondere Schwierigkeiten bereitet das Aufwickeln von in Streifen geschnittenen Kunststoff-Bahnen. Die
Anisotropie dieses Materials wirkt sich hierbei erschwerend für die Geradführung beim Aufwickeln aus, so daß
eine genaue Zugspannungskontrolle und eine materialgerechtc
Wickelcharakteristik eingehalten und vorgegeben werden muß.
Wesentlich ist allgemein, daß Ungleichheiten der verschiedenen Friktionswellen, Verschmutzungen und
Verschlcißerscheinungen eliminiert werden, so daß reproduzierbare Werte eingestellt werden können.
Diese Bedingungen werden bei den bekannten Friktionswickclwellenantrieben nicht erfüllt. Bekannt
sind Umrollmaschinen, bei denen die Streifen mittels einer Friktionswellc aufgewickelt werden und der
Anpreßdruck, mit dem die einzelnen Friktionskupplungen ancinandcrgcprcßt, werden, über ein Steuerorgan
eingestellt wird, das durch ein den Durchmesser der Wickelrolle abtastendes Organ beeinflußt wird. Hiermit
'äßt sieh jedoch nur eine annähernde Konstanthaltung
des Wickelzuges erreichen, nicht aber eine genaue Zugspannungskontrolle und mntcrialgcrcchte Wickclcharakteristik.
Es ist ferner eine Steueranordnung für eine einfache Spulmaschine bekannt (DE-PS 8 67 794).
bei der zwischen Motor- und Spulenwellc eine Reibungskupplung angeordnet ist und zwei durch
Abtastung des Spulendurchmcsscrs einstellbare Slcucrorgane vorgesehen sind, von denen das eine die
Spulenwelle auf eine elu.is höhere ;ils die gewünschte
Geschwindigkeit einstellen und das andere durch Steuerung des Anprcßdrucks der Reibungskupplung
da/.u dient, die Geschwindigkeit /11 korrigieren. Bei
Anwendung dieser Steueranordnung auf einen l-'riklionswellenanlrieb
läßt sich, da es sich hierbei nur um eine Steuerung ohne Vergleich und Einstimmen von Ist-
und Sollwerten handeii, ebenfalls nur eine annähernde
Konstanthaltung des Wickelzuges erreichen, nicht aber eine genaue Zugspannungskontrolle und materialgerechte
Wickelcharakteristik.
Bei der bekannten Verwendung von auf die Wickel einwirkenden Andrück- oder angetriebenen Kontaktwalzen
kann man nicht mit einer gemeinsamen Andrück- oder Kontaktwalze für alle ni:f der Friktionswelle gelagerten Wickel auskommen, .veil diese sich
infolge der nicht absolut gleichen Stärke des Wickelgutes mit unterschiedlichem Durchmesser aufbauen; man
muß daher für jeden Wickel eine eigene Andruck- oder Kontaktwalze vorsehen. Abgesehen davon, daß dies
einen großen Aufwand erfordert, läßt sich auch hiermit eine genaue Zugkraftkontrolle und eine materialgerechte
Wickelcharakteristik nicht erreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugi-unde, ein
Regelsystem für Friktionswellenantriebe zu schaffen, das ermöglicht, das Drehmoment und damit den
Wickelzug genau konstant zu halten oder über den Wickeldurchmesser nach einer bestimmten Charakteristik
zu ändern, eine genaue Zugspannungskontrolle zu erreichen und Ungleichheiten der verschiedenen Friktionswellen,
Verschmutzungen und Verschleißerscheinungen auszugleichen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß mittels eines ersten Regelkreises die
Drehzahl des Friktionswickelwellenamriebsmotors in Abhängigkeit vom Wickeldurchmesser auf einen solchen
Wert eingeregelt wird, daß der Friktionswickelwelle ständig ein Vorlauf gegenüber der dem jeweiligen
Wickeldurchmesser entsprechenden Geschwindigkeit erteilt wird und daß mittels eines zweiten Regelkreises
das Drehmoment der Friktionswickelwelle und damit der Wickelzug auf einen gewünschten konstanten oder
sich über den Durchmesser des Wickelballens ändernden Wert eingeregelt wird.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die Drehzahl des Friktionswickelwellcnantriebs und das
Drehmoment der Friktionswelle wegen der zwischengeschalteten rriktionskupplungen unabhängig voneinander
mittels je eines besonderen Regelkreises geregelt werden können, wobei nur zu beachten ist, daß der
Antriebsmotor leistungsmäßig so ausgelegt sein muß. daß auch bei der maximal vorkommenden Drchmoment-Belastung
die erforderliche Drehzahl gehalten wird.
Der durch die Erfindung erzielte technische Fortschritt besteht darin, daß ohne großen technischen
Aufwand eine materialgerechtc Wiekclcharakteristik
eingehalten und die hierfür erforderliche genaue Einregclung und Konirolle des jeweiligen Drehmomentes
der Friktionswelle und des Wickelzuges erzielt werden kann, wobei als weiterer Vorteil noch
hinzukommt, daß sowohl der Einfluß von Unglcichhciten der verschiedensn Friktionswcllcn, Verschmutzungen
und Vcrschlcißerscheinungen als auch der Einfluß aller zwischen dem Antriebsmotor und der Wickelwcllc
auftretenden Reibungen, einschließlich der der Pinolenlagerung der Wickclwellc eliminiert w.vdcn; daher
können mit dem Regelsystem nach der Erfindung auch sehr kleine Zugkräfte eingestellt und aufrechtcrhnltcn
werden, die. falls für die tragenden Elemente der
Wickclwellc Wälzlager mit geringer Reibung \ cm wendet
werden, auf sehr kleine Werte bis /ti einer Grenze
heruritcrgercgclt werden können, unterhalb der die
Zugkraft nur noch dur-h die Wiilzhigerreibimg entstellt.
Die Erfindung ermöglicht es. auch weichgeslellte
Kunststoff-Bahnen nach ihrer Aufteilung in Streifen unmittelbar in der Produktionslinie ohne Zwischenschaltung
eines Umrollers auf Einzelrollen aufzuwikkeln, so daß, insbesondere bei Verwendung eines
automatischen Rollenwechselsystems für das Austauschen einer vollgewickelten Friktionswickelwellc gegen
eine leere, ein kontinuierlicher Herstellungsprozeß mit hoher Produktionsgeschwindigkeit durchführbar ist.
Das Abtasten des Wickelballens zur Einstellung der
Das Abtasten des Wickelballens zur Einstellung der
lu Sollwerte in Abhängigkeit vom Wickeldurchmesser
erfolgt zweckmäßig berührungslos, indem nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung die Sollwerte für die
Drehzahlreglung und die Drehmomentenreglung an Potentiometern eingestellt werden, die mit einem
Schlitten gekuppelt sind, der freilaufende Umlenkwalzen für das in Streifen aufgeteilte Wickelgut trägt und
mittels einer spaltabhängigen Fotozellensteuerung so verfahren wird, daß die Umlenkwalzen in geringem
Abstand von den Wickelballen gehalten werden.
Das den Sollwert für die Drehmomentenreglung darstellende Potentiometer wird zweckmäßig über eine
den gewünschten Verlauf des Wick-.uiges über den Wickeldurchmesser darstellende Steuerkurve mit dem
in Abhängigkeit vom Wickeldurchmesser verfahrenen
Schlitten gekuppelt und die Spannung an diesem Potentiometer, die den Anpreßdruck der Friktionskupplungen
bestimmt, wird mit einer den Istwert der Zugspannung im Wickelgut darstellenden und von einer
Zugspannungsmeßvorrichtung gelieferten Spannung
j» verglichen; bei Abweichung des Istwertes vom Sollwert
wird der Anpreßdruck der Friktionskupplungen entsprechend geregelt.
Durch Zusatzpotentiometer können Leitspannungswerte in den Regelkreis für die Drehmomentenreglung
r, eingegeben werden, die die den Sollwert des Drehmomentes darstellende Spannung entsprechend den
jeweils vorliegenden Betriebsbedingungen, wie Art des zu wickelnden Materials. Durchmesser der leeren
Wickelhülsen, maximale Zugkraft an der Wickelhülse.
■to Korrektur des Zugkraftverlaufs über den Wickeldurchmesser.
zusätzlich einstellen.
An Hand der Zeichnung, die ein Schaltschema für ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung darstellt, wird im
folgenden die Erfindung näher beschrieben.
4-, Mit 1 ist der Antriebsmotor für die scnnmatisch
dargestellte Friktionswickelwelle 2 mit den Frikiionskupplungen
3 bezeichnet, die in bekannter Weise mehrere Wickelhülsen trägt. Einer der auf den
Wickelhülscn gewickelten Wickelballen ist mit 4
3d bezeichnet. Das Wickelgut 5 wird von einer Produktionsmaschine
kommend über ein Abzugswalzcnpaar 6. die das Wickelgut in mehrere Streifen aufteilende
Längsschneidvorrichtung 7 und die Zugspannungsmeßvorrichtung 8 geführt, von der die einzelnen Streifen
v> ü'orr f.eiiaufcnde Umlenkwalzcr, 9 den Wickelhülsen
zugeführt werden. Die Umlenkwalze!! sind auf einem Schlitten 10 gelagen. der durch einen Gleichstrommotor
11 oder einen Hydraulikantrieb verfalirbar ist. Von einem durch den Spalt zwischen einer der Umlcnkwal-
Wi zcn 9 und dem zugehörigen Wickelballen 4 fallenden
Lichtstrahl wird eine Fotozelle 12 beaufschlagt, die in
Abhängigkeit von der Größe dieses Spaltes den Motor 11 über den Drehzahlregler 13 so steuert. &A\ die
Umlenk walzen immer in geringem Abstand von ihren
'■ im Durchmesser anwachsenden Wickelballcn bleiben.
Der Rp'-Hkrcis Für die Drehzahlreglung besteht mis
dcr.i den Sollwert der Drehzahl des Antriebsnuitui s I
darstellenden Potentiometer 15. das mit dem Schlitten
10 gekuppelt im. dem mit dem Alvugsw alzenpaar h
,!'■kuppelten I .eitspiinniingsceneraior lh. dem den
Islw en i\cr Drehzahl darstel nden. mil dem Antnebsmotor
I gekuppelten lachogenerator 17 und dem Drehzahlrcgelgeriit 18 Für den Motor I.
Der Regelkreis li'ir die Drehinoinenti eglung uinf.inl
das den Sollwert darstellende Potentiometer 14. d.ts
nber die den gewünschten Verlauf des Drehmomentes
und damit des Wickel/uges über den Wickeldurchmes-"•er
darstellende .Steuerkurve 20 mil dem Schlitten 10 gekuppelt ist. Durch mehrere Zusatzpotentiometer
können I eilspannungswerte in den Regelkreis eingegeben
werden, die die den Sollwert des Drehmomentes darstellende Spannung entsprechend neu jeweils
vorliegenden Betriebsbedingungen zusätzlich verandern.
Das Potentiometer 21 ist entsprechend dem jeweiligen Durchmesser der leeren Wickelhülsen
einstellbar und seine Spannung wird über das Additionsglied (Operationsverstärker) 22 eingegeben. Die Span-
meters 24 werden über das Addilionsglied 25 in einen
Operationsverstärker 2h eingegeben, wo d>-r Vergleich
der durch die Zusatzpotentiomeler zusätzlich eingestellten
Sollwertspannuni· mit tier den Istwert der
Zugspannung darstellenden Spanning erfolgt, die von
der Ztigspiinnuni;sniel!\ οι iichiiiiig liner den Wandler 27
geliefert wird. Die Diii-TenzspannuiiL' wird über ilen
Verstarker 28 auf ilen eiektro pneumatischen Wandler
2S gegeben, der ilen den AnpreBdrui k für die
Iriktionskupplungen I lielernden \<
''eitw linder 10
beaufschlagt.
Die Wirkungsweise des RegeK\Mcini nach der
Krl'indung dürfli line nähere Krliiulerung verstandlich
sein. Bei Abwcicr.ijng ties Istwertes tier Drrh/ahl von
tieren Sollwert wird über das Kegel: r.il IStIe; \lo|or I
ents|)rechend nachgeregelt, bis lsi und SoIIw en
übereinstimmen, i'.benso wird bei Abweichung des
Istwertes tier Zugspannung im Wickelgut von dem Sollwert lies Drehmomentes der vom Arbeitszylinder
10 ,τ/.·.,,.t.» Anr.r..|t,l L ,!..>■ I /, , I I i. w, . L· ,.., ,, ,
vorgegebenen Wickelzugsverlaufs dienenden Potentiometers 23 und die Spannung des zur Fiinstellung tier
:ia\imalen Zugkraflbegrenzung dienenden Potentioenlsprecheiul
eingeregelt, bis l.i- untl Sollwert uberei
K1Il.
Hierzu 1 lilatt Zeiehnuniien
Claims (6)
1. Friktionswickelwellenantrieb, bei dem der Anpreßdruck der einzelnen Friktionskupplungen
zwecks Erzielung eines gewünschten Wickelzuges in Abhängigkeit vom Wickeldurchmesser eingestellt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines ersten Regelkreises die Drehzahl des
Friktionswickelwellen-Antriebsmotors (1) in Abhängigkeit vom Wickeldurchmesser auf einen solchen to
Wert eingeregelt wird, daß der Friktionswickelwelle (2) ständig ein Vorlauf gegenüber der dem
jeweiligen Wickeldurchmesser entsprechenden Geschwindigkeit erteilt wird und daß mittels eines
zweiten Regelkreises das Drehmoment der Friktionswelle und damit der Wickelzug auf einen
gewünschten konstanten oder sich über den Durchmesser des Wickelballens ändernden Wert
eingeregelt wird.
2. Friktionswickelwellenantrieb nach Anspruch I1
dadurch gekennzeichnet, daß die Sollwerte für die Drehzahlrüglung und die Drehmotnentenreglung an
Potentiometern (15, 19) eingestellt werden, die mit einem Schlitten (10) gekuppelt sind, der freilaufende
Umlenkwalzen (9) für das Wickelgut trägt und .'5 mittels einer spaltabhängigen Fotozellensteuerung
(12) so verfahren wird, daß die Umlenkwalze immer in geringem Abstand vom Wickelbal'en (4) gehalten
wird.
3. Friktionswickelwellenantrieb nach den Ansprü- J» chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bei
Gcschwinc'VKeitsänderungen der Produkiionsanlage
durch einen an einem Potentiometer (15, 16) (largcstelh.cn Leitwert aufgestockte bzw. reduzierte
Sollwert für die Drehzahl·, eglung mit dem von einem Jj
Tachogenerator (17) od. dgl. g.lieferten Istwert der
Drehzahl des Friktionswickelwellen-Antriebsmotors (I) verglichen wird und daß bei Abweichungen
des Istwerts vom Sollwert ein Drehzahl-Regelgerät (18) für den Antriebsmotor entsprechend verstellt
wird.
4. Friktionswickelwellenantrieb nach den Ansprüchen I und 2. dadurch gekennzeichnet, daß das den
Sollwert für die Drehmomcntenreglung darstellende Potentiometer (19) über eine den gewünschten
<"> Verlauf des Wickelzuges über den Wirkcldurchmcsser darstellende Steuerkurve (20) mit dem in
Abhängigkeit vom Wickeklurchmcsscr verfahrenen Schlitten (10) gekuppelt ist und daß die Spannung an
dem Potentiometer (19) über ein Steuerorgan (29) >o
den Anpreßdruck der Friktionskuppliingcn bestimmt und mit einer den Istwert der Zugspannung
im Wickclgiit (ϊ) darstellenden Spannung, die von
einer die Zugspannung im Wickclgiii messenden Ziigspannungsmcllvornchtung (8, 27) geliefert wird. ">'
verglichen wird und dall bei Abweichungen des Istwertes vom Sollwert der Anpreßdruck der
Friktionskuppliingcn entsprechend nachgercgelt wird.
■j. !'riktionswickelwcllcnantricb nach Anspruch 4. f>o
dadurch gekennzeichnet, dall über ZusatzpotentioiiifUT
(21, 23, 24) l.eitspannungswcrte in den
Kegelkreis eingegeben werden, die die den Sollwert
des Drehmoments darstellende Spannung entsprechend den jeweils vorliegenden lletricbsbedingun- h'>
gen. wie Art des /11 wickelnden Materials. Durchmesser
der leeren Wickelhülse, maximale Zugkraft üii der Wickelhülse. Korrektur des Zugkr.iftvcrlaufs
über den Wickeldurchmesser, zusätzlich einstellen.
6. Friktionswickelwellenantrieb nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die den Sollwert des Drehmomentes darstellende Spannung in einem
elektro-pneumatischen oder elektrohydraulischen Wandler (29) in einen entsprechenden Druck zur
Betätigung eines den Anpreßdruck für die Friktionskupplungen liefernden pneumatischen oder hydraulischen
Arbeitszylinder (30) umgewandelt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772741083 DE2741083C2 (de) | 1977-09-13 | 1977-09-13 | Friktionswickelwellenantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2741083A1 DE2741083A1 (de) | 1979-03-22 |
| DE2741083C2 true DE2741083C2 (de) | 1983-03-03 |
Family
ID=6018777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772741083 Expired DE2741083C2 (de) | 1977-09-13 | 1977-09-13 | Friktionswickelwellenantrieb |
Country Status (1)
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