DE2736615C2 - Wassergekühlter Ölkühler, insbesondere für eine Brennkraftmaschine - Google Patents
Wassergekühlter Ölkühler, insbesondere für eine BrennkraftmaschineInfo
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Description
wird ein ölkühler mit relativ hoher Kühlleistung bei
geringem Platzbedarf erhalten, da dieser Körper gleichzeitig mehrere Funktionen ausübt, die zu dem
angestrebten Ziel führen. So wird einmal durch den Körper im Wärmetaustauscher eine Zone geschaffen,
weiche den Wärmefluß zwischen dem heißen öl und dem im Rücklaufrohr zurürkströmenden gekühlten öl
praktisch vollständig ausschaltet. Dadurch wird die relativ hohe Tei.iperaturdirferenz zwischen dem Kühlwasser
in der Rohrschlange und dem diese umspülenden heißen öl durch das im Rücklaufrohr abfließende Öl
nicht beeinflußt, so daß vom Kühlwasser die maximal mögliche Wärmemenge abgeführt werden kann. Andererseits
bewirkt der erfindungsgemäß angeordnete Körper, daß das gesamte heiße Öl mit der Rohrschlange
zwangsläufig in Berührung kommt und By-pass-Strömungen verhindert werden.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. In der nachfolgenden Beschreibung
in Verbindung mit der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispie!
des Erfindungsgegensiandes im Längsschnitt schematisch dargestellt.
In der Zeichnung bedeutet 1 eine mit strichpunktierten
Linien lediglich teilweise angedeutete Gehäusewand eines Verbrennungsmotors, an die der ölkühler 2 zur
Kühlung des Motorschmieröls angebaut ist
Dieser ölkühler 2 weist ein Gehäuse 3 auf, das im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem rohrförmigen
Mantel mit Boden 4 und einem auf herkömmliche Weise mit dem Mantel verbundenen Deckel 5 besteht.
Das Gehäuse 3 könnte auch aus zwei topfförmigen Teilen oder den einzeln hergestellten Teilen aus Mantel,
Boden 4 und Deckel 5 zusammengesetzt sein, die nach einem der üblichen Verfahren miteinander verbunden
sind.
Wie aus der Zeichnung weiter ersichtlich, ist das Gehäuse 3 von einem zentralen Rücklaufrohr 6 lose
durchsetzt, welches der Befestigung des Ölkühlers 2 an der Gehäusewand 1 des Verbrennungsmotors dient.
Hierzu ist das Rücklaufrohr 6 einenends mit einem Gewinde 7 versehen und mit diesem in eine entsprechende
Gewindebohrung 8 der Gehäusewand 1 geschraubt. Diese Gewindebohrung 8 steht mit dem Teil
des Schmierölkreislaufs des Verbrennungsmotors in Verbindung, der zu den mit Schmierö' zu versorgenden
Stellen führt. Das Rücklaufrohr 6 ist ferner mit einem Bund 9 versehen, mittels dessen der ölkühler 2 unter
Zwischenfügung einer Dichtung 10 zwischen Gehausewand 1 und Deckel 5 geg»;n das Motorgehäuse gepreßt
wird. Am anderen Ende ist das Rücklaufrohr 6 ebenfalls mit einem Gewinde 11 versehen, auf das ein gleichfalls
nur mit strichpunktierten Linien angedeutetes Ölfilter 12 unter Zwischenfügung einer Dichtung 13 geschraubt
ist.
Im Gehäuse 3 ist eine aus gewendeltem Rippenrohr gebildete Rohrschlange 14 angeordnet, deren Anschlußstutzen
15 und 16 radial aus dem Mantel 3 herausgeführt sind. In der Rohrschlange 14 wird zwecknäßigerweise
das Kühlmedium, beispielsweise Kühlwasser aus dem Kühlwasserkreislauf des Verbrennungsmotors, geführt, &
Wogegen das zu kühlende Schmieröl diese Rohrschlange umspült Dieses von den Schmierstellen kommende
relativ warme Öl gelangt durch itl der Motorgehäusewand
1 vorgesehene Bohrungen 17 und durch Bohrungen 18 im Deckel 5 in das Gehäuse des Ölkühlers es
2 und verläßt dieses durch Bohrungen 19 im Böden 4.
Anschließend gelangt das 1Ol durch Bohrungen 20 in das
ölfilter 12, aus dem es in das Rücklaufrohr 6 überströmt und durch dieses zur Gehäusewand ! wieder zurückfließt.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist im Gehäuse 3 ein Körper 21 angeordnet, welcher den Gehäuseinnenraum
in zwei das Rücklaufrohr 6 umgebende Bereiche oder Räume 22 und 23 unterteilt. Der äußere, ringförmige
Raum 22 nimmt die Rohrschlange 14 auf und wird von dem zu kühlenden öl durchströmt. Der unmittelbar das
Rücklaufrohr 6 umgebende Bereich 23 hat die Funktion, einen Wärmefluß zwischen dem Raum 22 und dem
Rücklaufrohr 6 soweit zu drosseln, daß eine thermische Beeinflussung des im Rücklaufrohr 6 zurückfließenden
gekühlten Öls durch das öl im Raum 22 praktisch ausgeschlossen ist. Der Körper 21 wird im dargestellten
Ausführungsbeispiel in einfacher Weise durch ein relativ dünnwandiges Rohr gebildet, das mit seinen beiden
Enden an der Innenfläche des Bodens 4 und des Deckels 5 anliegt. Hierbei dient der rohrförmige Körper 21 noch
als Abstützung für Boden 4 und Deckel 5, so daß auf einfache Weise ein sehr stabiles C.häuse 3 für den
Ölkühler erhalten wird.
Im Bedarfsfalle können die Berührungsstellen des rohrförmigen Körpers 21 mit dem Boden 4 und dem
Deckel 5 flüssigkeitsdicht ausgeführt sein. In gleicher Weise können die Stellen, an denen das Rücklaufrohr 6
Boden 4 und Deckel 3 durchdringt, ebenfalls flüssigkeitsdicht ausgebildet sein, so daß der Bereich 23 ölfrei
ist. Dadurch wird einerseits die Dämmung des Wärmeflusses im Bereich 23 verstärkt, andererseits das
aus dem Gewicht des ölkühlers und der durchströmenden Wärmeaustauschmedien gebildete Gesamtgewicht
durch das Gewicht der Ölmenge vermindert, die den Bereich 23 ausfüllen würde.
Aus der zeichnerischen Darstellung ist weiter ersichtlich, daß Boden 4 und Deckel 5 an der Innenfläche
je einen kreisförmigen Absatz 24 bzw. 25 aufweisen, die beide der Zentrierung des rohrförmigen Körpers 21
dienen. Anstelle der Absätze 24 und 25 köon an an
Boden 4 und Deckel 5 auch Nocken oder andere Vorsprünge vorgesehen sein. Wenn Boden 4 und Deckel
5 a* Preßteile ausgeführt sind, könnten die Absätze
bzw. die Vorsprünge 24 und 25 gleich beim Preßvorgang gebildet werden.
Der rohrförmige Körper 21 ist in seinem Außendurchmesser zweckmäßigerweise so dimensionier'., daß
er die Rippen der Rohrschlange 14 an ihren inneren Spitzen berührt. Dadurch wird diejenige Ölmenge.
welche mit der Rohrschlange 14 nicht in Berührung kommt, relativ klein gehallen, was ebenfalls die
Kühlleistung des Ölkühlers erhöht.
Bei dem dargestellten Ölkühler ist der rohrförmige Körper 21 als separates "Teil ausgebildet und als solches
in daj Gehäuse 3 eingesetzt. Der rohrförmige Körper 21
könnte auch bereits vor dem Zusammenbau des Gehäuses an der In· 'enfläche des Bodens 4 bzw. Deckels
5 befestigt sein, wodurch die Montage des Ölkühlers erleichtert wird.
Der Strömungsverlauf des Öls ist in der Zeichnung durch Pfeile angezeigt. Das vom Motor kommende
relativ warme Öl wird beim Durchströmen des Raums
22 gekühlt und gelangt anschließend in das ölfilter 12,
von dem aus es in das Rücklaufrohr 6 überströmt und durch dieses zur Gehäusewand 1 des Verbrennungsmotors
zurückfließt Beim Durchströmen des Rücklaufrohirs 6 wird das gekühlte öl, wie bereits ausgeführt,
durch das wärmere öl im Raum 22 aufgrund der Anordnung des den Wärmefluß dämmenden Bereichs
23 nicht beeinflußt, so daß das gekühlte Öl mit der
niedrigst erreichbaren Temperatur dem Motor wieder zugeführt wird.
Es läßt sich eine Weitere Verstärkung der Dämmung
des Wärme/Iusses im Bereich 23 durch verschiedene, nicht dargestellte Mittel erreichen. Eine solche Verstärkung
kann bereits dadurch erzielt werden, daß der rohrförrrtige Körper 21 alls eitlem wärmedümmenden
Material gebildet ist. Andererseits könnte die Oberfläche des Rücklaufrohres 6 mit einem den Wärmefluß
dämmenden Material versehen sein. 'Eine Verstärkung der Drosselung des Wärmeflusses im Bereich 23 kann
auch erreicht werden, wenn dieser Bereich zumindest teilweise mit einem wärmedämmenden Stoff ausgefüllt
isti der ein separates Bauteil oder mit dem rohrförmigen Körper 21 verbunden sein kann. Zur Erzielung einer
besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfiiv dung könnte dieser wärmedämniende Stoff so bemessen
und ausaestallet sein, daß er die Funktion des rohrförmigen Körpers 21 übernimmt.
Die Erfindung ist auch bei einem Ölkühler anwendbar, bei dem ein zentrales, mit Boden 4 und Deckel 5
verbundenes Distanz* bzw. Kernrohr vorgesehen ist,
welches der weiteren Verstärkung des ÖlkühlergehäU-ses dienen kann« In dieses Distanzrohr würde dann das
Rücklaufrohr gesteckt werden. Wählt man für die Halterung des OlkühlefS 2 und ggf.,des Ölfillers 12 eine
andere Art, so könnte dieses Dislanzrohr anstelle des
Rücklaufrolires 6 die Rückieitung des Öfs zur Gehäusewand
des Motors übernehmen. t
, Schließlich läßt sich der Ölkühler 2 auch ohne das Ölfilter 12 verwenden. In diesem Fälle wird aufdiis freie
Ende des Rückläufrohres 6 ein Deckel,oder.dgf. Bauteil
geschraubt, der so ausgebildet ist, daß Aaf aM,s ^eri
Bohrungen 19 des Bodens 4 austretende Öl ungehindert in das Rücklaufrohr 6 überströmen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Wassergekühlter ölkühler, insbesondere für eine Brennkraftmaschine, mit e:nem eine Rohrschlange
aufnehmenden Gehäuse mit einander gegenüberliegendem Boden und Deckel, die beide
Durchlässe für das öl aufweisen und von einem der Rückleitung des gekühlten Öls und gegebenenfalls
Halterung des Gehäuses dienenden rohrförmigen Bauteil durchsetzt sind, wobei der ölkühler mit der
Außenfläche des Deckels unter Zwischenfügung einer Dichtung gegen eine Platte oder Wand
anpreßbar ist, während am Boden unter Zwischenlage einer weiteren Dichtung ein Bauteil zur Anlage
kommt, welches das aus den Durchlässen des '5 angrenzenden Gehäusebodens austretende Öl in das
rohrförmige Bauteil überströmen läßt, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (3) ein um das öl^cklaufrohr (6) angeordneter Körper (21)
vorgeseher, ist, der im Gehäuse einen der Aufnahme der Rohrschlange (14) dienenden äußeren Raum (22)
abgrenzt und zwischen diesem und dem Rücklaufrohr einen den Wärmefluß dämmenden Bereich (23)
bildet, und daß der Körper (21) in Umfangsrichtung so bemessen ist, daß seine Außenwand an oder
nahezu an der Rohrschlange a.iliegt.
2. ölkühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper (21) ein dünnwandiges Rohr ist, das den Gehäuseinnenraum in zwei das
ölrücklaufrohr (6) umgebende Räume (22 und 23) unterteilt und beidenends an der Innenfläche des
Bodens (4) und Deck&'i (5) de Gehäuses anliegt.
3. Ölkühler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlage des R .hres (21) an Boden
(4) und Deckel (5) sowie die Berührungsstellen derselben mit dem ölrücklaufrohr flüssigkeitsdicht
ausgebildet sind.
4. ölkühler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der rohrförmige Körper (21) aus wärmedämmendem Material besteht.
5. ölkühler nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige
Körper (21) mit einem den inneren Raum (23) des Gehäuses (3) zumindest teilweise ausfüllenden
wärmedämmenden Stoff verbunden ist.
6. Ölkühler nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß der den Wärmefluß
drosselnde Bereich (23) durch einen wärmedämmenden Körper ausgefüllt ist. der gleichzeitig den die
Rohrschlange (14) aufnehmenden Raum (22) begrenzt.
7. ölkühler nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Boden (4) und Deckel
(5) nach innen gerichtete Vorsprünge (24 und 25) aufweisen, an denen der rohrförmige Körper (21)
anliegt.
8. Ölkühler nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsprünge (24 und 25) durch einen nach innen vorspringenden Wulst oder Rand am
Boden (4)_und Deckel (5) gebildet sind,
9. ölkühler nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Körper (21) und/oder der den den Wärmefluß
drosselnden Bereich (23) ausfüllende Stoff Vor dem Zusammenbau des Ölkühlers (2) mit der Innenfläche
des Bodens (4) bzw. Deckels (5) verbünden .!st
Die Erfindung betrifft einen wassergekühlten ölkühler
entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE-OS 19 34193 ist ein wassergekühlter
ölkühler für eine Brennkraftmaschine bekannt, dessen Gehäuse die Form eines hohlen Ringes mit flachen
Stirnseiten hat und eine Rohrschlange aufnimmt Dieses Gehäuse ist auf einen hohlen Schraubstutzen gesteckt,
der einenends in eine ölführende Durchgangrbohrung einer Wand des Motorgehäuses eingedreht ist Mittels
eines auf das andere Ende des Schraubstutzens geschraubten ölfilters wird der ölkühler gegen die
Wand des Motorgehäuses gepreßt Bei dem bekannten Ölkühler ist die Anordnung so getroffen, daß das
Kühlwasser das ringförmige Gehäuse durchströmt und dabei die Rohrschlange umspült, durch welche das zu
kühlende Öl fließt Von der Rohrschlange gelangt das öl
zum Ölfilter, von wo es in den Schraubstutzen eintritt und darin zum Motorgehäuse zurückströmt.
Da bei diesem bekannten Ölkühler das Kühlwasser das Gehäuse durchströmt, müssen relativ große Flächen
korrosionsbeständig ausgeführt sein. Falls noch Lötnähte im Gehäuse vorhanden sind, müssen auch hier zur
Vermeidung von Korrosion besondere Vorkehrungen getroffen werden. Ferner steht bei dem bekannten
ölkühler dem Medium mit dem besseren Wärmeübergang — und zwar Wasser an Metali — die größere
Austauschfläche der Rohrschlange zur Verfügung, wogegen für das öl, das einen schlechteren Wärmeübergang
hat, die kleinere Austauschfläche vorhanden ist. Zum Ausgleich dieses nachteiligen Umstandes müssen
ebenfalls zusätzliche Maßnahmen getroffen werden, die den ölkühler unnötig verteuern.
Aus der DE-OS 15 51 527 ist zwar ein Wärmeaustauscher
mit einem zylindrischen Gehäuse und einer darin angeordneten Rohrschlange zum Kühlen von öl
bekannt, bei welchem im Gegensatz zu dem oben erwähnten Ölkühler das Kühlwasser in der Rohrschlange
geführt wird, während das zu kühlende öl das Gehäuse durchströmt. Die korrosiorugefährdete Fläche
ist hier relativ klein, und der Korrosionsgefahr kann auf einfache Weise begegnet werden. Dagegen wird die
Kühlleistung dieses Ölkühlers insofern vermindert, als
das das Gehäuse durchströmende und dabei gekühlte öl über das im Gehäuse zentral angeordnete und der
Einleitung des zu kühlenden Öls dienende relativ warme Leitrohr erwärmt wird. Infolgedessen wird die maximal
mögliche Teniperaturdifferenz zwischen dem Kühlwas scr und dem die Rohrschlange beaufschlagenden Öl
verringert, wodurch sich wiederum die vom Kühlwasser abgeführte Wärmemenge entsprechend vermindert.
Bei einem gattungsfremden Wärmeaustauscher mit einem in einem Gehäuse angeordneten Rohrbündel
nach der US-PS 37 76 302 ist es zwar bekannt, um ein
zentral zum Rohrbündel angeordnetes Einleitungsrohr unter Anwendung eines dieses umgebenden rohrförmigen
Bauteils einen ringförmigen Luftspalt vorzusehen. Damit soll lediglich eine vorzeitige Erwärmung des im
Zentralrohr zugeführten Sekundär-Wärmeaustauschmediums durch das dieses Rohr umgebende Primär-Wärfneäustäuschmedium
verhindert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einem relativ geringen baulichen Aufwand einen Ölkühler von
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 umschriebenen Art mit höchstmöglicher Kühllleistung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindurigsgerhäß durch die
Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 gelöst,
Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Körpers
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772736615 DE2736615C2 (de) | 1977-08-13 | 1977-08-13 | Wassergekühlter Ölkühler, insbesondere für eine Brennkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772736615 DE2736615C2 (de) | 1977-08-13 | 1977-08-13 | Wassergekühlter Ölkühler, insbesondere für eine Brennkraftmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2736615A1 DE2736615A1 (de) | 1979-02-15 |
| DE2736615C2 true DE2736615C2 (de) | 1982-09-16 |
Family
ID=6016354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772736615 Expired DE2736615C2 (de) | 1977-08-13 | 1977-08-13 | Wassergekühlter Ölkühler, insbesondere für eine Brennkraftmaschine |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE2736615C2 (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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| DE3440064A1 (de) * | 1984-11-02 | 1986-05-07 | Süddeutsche Kühlerfabrik Julius Fr. Behr GmbH & Co KG, 7000 Stuttgart | Oelkuehler |
Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE1551527A1 (de) * | 1967-10-27 | 1970-04-23 | Schmoele Metall R & G | Waermeaustauscher zum Kuehlen oder Erwaermen einer Fluessikeit |
| DE1934193C3 (de) * | 1969-07-05 | 1979-04-26 | Farymann - Diesel Farny & Weidmann Gmbh & Co Kg, 6840 Lampertheim | Ölkühler-Ausbildung und -Befestigung zusammen mit einem ölfilter im wassergekühlten Schmierölkreislauf einer Brennkraftmaschine |
| US3776302A (en) * | 1972-02-14 | 1973-12-04 | Westinghouse Electric Corp | Tube and shell heat exchanger |
-
1977
- 1977-08-13 DE DE19772736615 patent/DE2736615C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2736615A1 (de) | 1979-02-15 |
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