DE267378C - - Google Patents

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DE267378C
DE267378C DENDAT267378D DE267378DC DE267378C DE 267378 C DE267378 C DE 267378C DE NDAT267378 D DENDAT267378 D DE NDAT267378D DE 267378D C DE267378D C DE 267378DC DE 267378 C DE267378 C DE 267378C
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sieve
sieves
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/15Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary plane filtering surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/35Filters with filtering elements which move during the filtering operation with multiple filtering elements characterised by their mutual disposition
    • B01D33/41Filters with filtering elements which move during the filtering operation with multiple filtering elements characterised by their mutual disposition in series connection
    • B01D33/42Filters with filtering elements which move during the filtering operation with multiple filtering elements characterised by their mutual disposition in series connection concentrically or coaxially
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/44Regenerating the filter material in the filter
    • B01D33/46Regenerating the filter material in the filter by scrapers, brushes nozzles or the like acting on the cake-side of the filtering element
    • B01D33/461Regenerating the filter material in the filter by scrapers, brushes nozzles or the like acting on the cake-side of the filtering element brushes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■.- JVi 267378-KLASSE Md. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1913 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 22. März 1912 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abscheiden von Fasern aus Flüssigkeiten1, ζ. B. Abwässern, mittels rechtwinklig zuf Strömungsrichtung der Flüssigkeit rotierender Siebe.
Gemäß der Erfindung sind in der Vorrichtung feststehende Flächen, beispielsweise Bretter, vor den Sieben in der Weise angeordnet, daß die1 an den Sieben sich absetzenden Fasern hinter den Flächen aufwärts geführt, durch diese hierbei gepreßt, von den Sieben abgerollt und schließlich am oberen Ende der Flächen, beispielsweise über schräg sich anschließende Plattformen, entfernt werden.
Der Apparat gemäß der Erfindung wird nachstehend für die Verwendung für den Abfluß von Maschinen zum Waschen von Wolle beschrieben. In der Zeichnung veranschaulicht Fig. ι eine Draufsicht auf einen Apparat gemaß der Erfindung.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1 in Richtung der Pfeile gesehen, während
Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie B-B der Fig. 1 erkennen läßt. . \
Der Apparat gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem Behälter a, welcher mit einer Einlaßkammer b und einer Auslaßkammer c versehen ist. Mit der Einlaßkammer steht ein Rohr d in Verbindung, während mit der. Auslaßkammer ein Rohr e verbunden ist. Die Einlaß- und Auslaßkammern sind durch ein Rohr f (Fig. 1) miteinander verbunden, so daß die Flüssigkeit gewünschtenf alls unmittelbar durch die Röhren d, f und e fließen kann, ohne durch den Behälter α zu gelangen. Zu diesem Zweck sind Schleusen g und h in den Einlaß- und Auslaßkammern vorgesehen, welche abgeschlossen werden können. Wenn die Schleusen g und h geöffnet werden und eine am Eintritt des Rohres f angebrachte Schleuse i geschlossen wird, so wird die Flüssigkeit gezwungen, bei ihrem Weg zu dem Ablaßrohr e durch den. Behälter α zu strömen.
Oberhalb des Behälters α ist . in Lagern j eine Welle k (Fig. 3) angeordnet, an der beispielsweise zwei netzförmige Siebe I und m befestigt sind. Das Sieb I hat zweckmäßig größere Öffnungen oder weitere Maschen als das Sieb m und ist an dem Einlaßende des Behälters a angeordnet, so daß die Flüssigkeit, welche von der Einlaßkammer b kommt, durch dieses Sieb hindurchströmen muß. Das Sieb m besitzt hingegen zweckmäßig feine Maschen und ist an dem Auslaßende des Behälters α angebracht. Eine Platte η verschließt den Zwischenraum
unterhalb des Siebes m, so daß die aus dem Behälter kommende Flüssigkeit bei ihrem Weg zur Auslaßkammer durch das Sieb m hindurchströmen muß.
Die Welle k, welche die Siebe I und m trägt, wird von irgendeiner geeigneten Kraftquelle angetrieben, so daß die Siebe in der Richtung des Pfeiles C der Fig. 2 sich drehen. Diese Siebe können auch mit einem Wasserrad verbunden sein, durch welches die Siebe angetrieben werden können.
In unmittelbarer Nähe jenes Teiles der Eintrittsnäche eines jeden Siebes, welcher sich nach aufwärts bewegt, ist gemäß der Erfindung ein aufrecht stehendes und feststehendes Brett 0 oder p oder eine andere geeignete Fläche angeordnet. An dem oberen Ende eines jeden Brettes ist eine geneigt angeordnete Plattform oder ein zweites geneigtes Brett q oder r angebracht, welches dazu dient, die wiedergewonnenen Fasern aufzunehmen.
Hinter dem Sieb I ist der Behälter a mit einer Vertiefung s versehen, in welche ein Elevator t eintaucht, welcher durch Kettenräder und eine Kette von der Welle k aus angetrieben wird. Der Boden des Behälters α ist zweckmäßig gegen die Vertiefung s geneigt, so daß schwere Gegenstände infolge ihres Schwergewichtes sich zum Boden der Vertiefung s senken.
Mit den Sieben I und m stehen Bürsten u und ν in Berührung, welche dazu dienen, jene Fasern, welche nicht durch die Bretter q und r entfernt werden, von den Sieben zu entfernen.
Die Wirkungsweise des Apparates gemäß der Erfindung ist folgende:
Die zu behandelnde Flüssigkeit wird in. die Einlaßkammer b eingeführt und fließt durch die Zwischenräume des Siebes / hindurch. Die längeren Fasern werden hierbei von dem Sieb aufgefangen und zurückgehalten. Beim Drehen des Siebes werden die aufgefangenen Fasern hinter dem feststehenden Brett 0 nach aufwärts geführt: Durch die reibende Wirkung bei der Bewegung des Siebes an dem Brett 0 vorbei werden die Fasern von dem Sieb entfernt, nach aufwärts gerollt und gleichzeitig zusammengequetscht, bis die Fasern den oberen Rand des Brettes 0 erreichen, worauf diese Fasern auf die Plattform q gelangen. '
Da das Sieb I verhältnismäßig weite Maschen besitzt, werden die kürzeren Fasern, der Staub und andere Fremdkörper durch dieses Sieb hindurchgeführt, um in den Behälter α zu gelangen. Der Staub und die übrigen Fremdkörper setzen sich auf den Boden des Behälters a ab und gelangen infolge ihrer Schwerkraft in die Vertiefung s, von wo aus diese Fremdkörper durch den Elevator t entfernt werden. Die kürzeren Fasern hingegen werden durch die Flüssigkeit nach vorwärts zu dem Sieb m geführt. Wenn die Flüssigkeit durch dieses Sieb hindurchströmt, welches feinere Maschen als das erste Sieb besitzt, werden die übrigen Fasern von diesem zweiten Sieb aufgefangen und durch die Fläche p entfernt und auf die Plattform r geführt. . ■ ' .
Wenn sich in der Flüssigkeit kein Schmutz und keine festen Körper befinden, so kann der Elevator t auch weggelassen werden.
Wenn keine festen Körper in der Flüssigkeit sich befinden, so kann gegebenenfalls ein Sieb mit einem aufrecht stehenden, befestigten Brett genügen. In den meisten Fällen ist es jedoch wünschenswert, mindestens zwei Siebe zu verwenden. Es können gegebenenfalls auch mehr wie zwei Siebe angewendet werden. Die Bretter 0 und p können gewünschtenfalls gegen die Siebe etwas geneigt sein.
Der Apparat gemäß der Erfindung kann in Verbindung mit bereits bestehenden Maschinen verwendet werden, in welchen Fasern behandelt werden. Die Fasern können aus der Flüssigkeit an dem Ende des entsprechenden Verfahrens entfernt werden.

Claims (1)

  1. 85 Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Abscheiden von Fasern aus Flüssigkeiten (z. B. Abwässern) mittels rechtwinklig zur Strömungsrichtung der Flüssigkeit rotierender Siebe, dadurch gekennzeichnet, daß feststehende Flächen (z. B. Bretter 0, p) vor den Sieben (I1 m) in der Weise angeordnet sind, daß die an den Sieben sich absetzenden Fasern hinter den Flächen (0, p) aufwärts geführt, durch diese hierbei gepreßt, von den Sieben abgerollt und schließlich atn oberen Ende der Flächen (z. B. über schräg sich anschließende Plattj formen q, r) entfernt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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