DE266791C - - Google Patents

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DE266791C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B5/00Devices for making type or lines
    • B41B5/02Matrices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15«. GRUPPE
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schriftgießmatrizen, bei welchem ein zur Anbringung des Schriftbildes dienendes Metallstück in die Aussparung eines anderen Metallstückes eingepreßt wird. Das Verfahren kennzeichnet sich dadurch, daß vor der Vereinigung beider Metallstücke das für die Aufnahme des Einsatzstückes vorgesehene Loch am Grunde mit seitlich abfallenden
ίο Flächen und das Einsatzstück am Boden mit einer Kerbe versehen wird. Beim Einpassen werden die durch die Kerbe gebildeten Schenkel des Einsatzstückes durch die abfallenden Flächen am Grunde des Loches auseinandergetrieben, und es wird eine gute und dauerhafte Befestigung von harten, beispielsweise aus Nickel bestehenden Einsatzstücken in weichen, beispielsweise aus Kupfer bestehenden Unterlagen erzielt.
Im nachstehenden ist das Verfahren an Hand der beiliegenden Zeichnung beschrieben. In das Kupferstück (oder Eisenstück) a wird (s. Fig. 1) ein sackförmiges Loch eingearbeitet, was durch Bohren, Fräsen oder auch Stanzen und Treiben geschehen kann. Die letzteren Arbeitsmethoden sind vorzuziehen, da dabei die Umgebung und der Grand des Loches in ihrem Gefüge dichter und härter werden, was dem Zwecke besser entspricht.
Der Grund des Loches wird nach zwei Seiten (s. Fig. 2 [Schnitt] und Fig. 3 [Draufsicht]) mit einem geeigneten Werkzeug so bearbeitet, daß sich seitliche Aushöhlungen bilden, deren tiefste Stellen tiefer liegen als der mittlere stehengebliebene, nunmehr gratförmige Teil des Lochbodens. Das Metallstück b (Nickel ο. dgl.), erhält den Durchmesser des Loches, und zwar so passend, daß es stramm eingetrieben werden muß. Das untere Ende des Metallstückes b wird mit einer Kerbe versehen. Wird nun das Metallstück b in das Loch des Stückes α eingetrieben — was am zweckmäßigsten mit Hilfe einer Presse (Balancier) geschieht, s. Fig. 4 und 5 —, so geben sich, sobald die beiden Schenkel des Metallstückes b die schrägen Flächen des Lochbodens berühren, auseinander und werden in die seitlichen Aushöhlungen des Loches eingepreßt. Damit ist das Metallstück b so in dem Metallstück α befestigt, daß eine Lösung durch die Erwärmung und das Schlagen beim Gießen nicht mehr möglich ist. Das Metallstück b wird nun, nachdem die obere Fläche in der erforderlichen Weise bearbeitet ist, mit dem Schriftbild in bekannter Weise versehen (s. Fig. 6 [Schnitt] und Fig. 7 [Draufsicht]). ·. .
Die Löcher und einzusetzenden Stücke müssen nicht rund sein, sondern können auch ovalen oder polygonen Querschnitt haben, ebenso können die in dem Loch anzubringenden Aushöhlungen und die an dem einzusetzenden Metallstück anzuordnenden Einkerbungen in verschiedener Weise vorgesehen werden. Die auf die beschriebene Weise hergestellte Schriftgießmatrize ist nur ganz unwesentlich teurer als die bisher für den gleichen Zweck benutzte Matrize, hat aber eine ganz bedeutend größere Widerstandsfähigkeit und liefert bessere Erzeugnisse, so daß die Mehrkosten gar nicht in Betracht kommen würden.
70

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Schriftgießmatrizen, bei welchem ein zum Anbringen des Schriftbildes dienendes Metallstück in die Aussparung eines anderen Metallstückes eingepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Vereinigung beider Metallstücke das für die Aufnahme des Einsatzstückes vorgesehene Loch am Grunde mit seitlich abfallenden Flächen und das Einsatzstück (b) am Boden mit einer Kerbe versehen wird. ,
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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