DE2657724C2 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abtren
nen von feinteiligen Feststoffen aus einem heißen Gas.
Ein derartiges Verfahren wird bereits in der DE-OS 24 09 008
beschrieben. Gemäß diesem Verfahren wird der größte Anteil
der feinteiligen festen Stoffe zunächst mittels mindestens
eines Cyclons aus dem Gas abgetrennt, und das
Gas in mindestens zwei Waschstufen mit Wasser gewaschen. Min
destens ein Teil der in der ersten Waschstufe anfallenden wäß
rigen Suspension von feinteiligen Feststoffen wird an einer
vor dem ersten Cyclon gelegenen Stelle in das zu reinigende
Gas eingespritzt. Der restliche Anteil dieser Suspension wird
in einem Kühler gekühlt und dann im Kreislauf in die End
waschstufe eingespeist. Die in der ersten Waschstufe anfal
lende wäßrige Suspension hat die höchste Konzentration an
feinteiligen Feststoffen im Vergleich zu den wäßrigen Sus
pensionen, welche in den nachfolgenden Waschstufen anfallen,
während die in der letzten Waschstufe anfallende wäßrige
Suspension die niedrigste Konzentration an feinteiligen
festen Stoffen aufweist.
Da beim Verfahren der DE-OS 24 09 008 die wäßrige Suspension
mit der höchsten Konzentration an feinteiligen festen Stoffen
in dem Kühler abgekühlt wird, ist die Kühlvorrichtung einer
beträchtlichen Erosion ausgesetzt. Dieser Mangel, welcher der
Arbeitsweise der DE-OS anhaftet, soll erfindungsgemäß über
wunden werden.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß die störenden Ero
sionserscheinungen im wesentlichen ausgeschaltet werden können,
indem man nicht die in der ersten Waschstufe anfallende wäß
rige Suspension kühlt, sondern statt dessen die wäßrige Sus
pension, welche in der Endwaschstufe erhalten wird. Außerdem
wird die in den aufeinanderfolgenden Waschstufen jeweils an
fallende wäßrige Suspension nicht vollständig in die jeweils
vorhergehende Waschstufe zurückgeführt, sondern zum Teil auch
in diejenige Waschstufe eingespeist, in welcher die betreffende
wäßrige Suspension angefallen ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Abtrennen von feinteili
gen festen Stoffen aus einem heißen Gas mit einer Temperatur
im Bereich von 100 bis 500°C, bei dem der größere Teil der
feinteiligen festen Stoffe in mindestens einem Cyclon aus dem
Gas abgetrennt und das Gas in mindestens zwei
Stufen mit Wasser gewaschen wird, mindestens ein Teil der in
der ersten Waschstufe erhaltenen wäßrigen Suspension von
feinteiligen festen Stoffen an einer vor dem ersten Cyclon ge
legenen Stelle in das zu reinigende Gas eingespritzt wird und
außerdem Anteile einer wäßrigen Suspension nach Kühlung in
die Endwaschstufe im Kreislauf zurückgeführt werden, ist da
durch gekennzeichnet, daß das Gas anschließend an die
Cyclonbehandlung in mindestens zwei Waschstufen mit Wasser be
handelt wird und daß
- a) die in jeder aufeinanderfolgenden Waschstufe erhaltene wäßrige Suspension von feinteiligen festen Stoffen zum Teil in die betreffende Waschstufe und zum Teil in die vor hergehende Waschstufe im Kreislauf zurückgeführt wird und
- b) die aus der Endwaschstufe stammende und als Teilstrom in diese Stufe zurückgeführte wäßrige Suspension von fein teiligen festen Stoffen vorher auf eine Temperatur im Be reich von 25 bis 200°C gekühlt wird.
Im Prinzip können alle Gase mittels des erfindungsgemäßen Ver
fahrens gereinigt werden, welche feinteilige feste Stoffe ent
halten. Insbesondere eignet sich das erfindungsgemäße Verfah
ren zur Reinigung von Synthesegas, welches durch Teiloxydation
von Öl und/oder Kohle erhalten worden ist. Ein solches Gas
enthält außer Wasserstoff, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, leich
ten Kohlenwasserstoffen und Wasserdampf auch noch Ruß und/oder
Ascheteilchen und im allgemeinen gasförmige Nebenprodukte, wie
Schwefelverbindungen und Spuren von HCN. Mittels des erfin
dungsgemäßen Verfahrens ist es möglich, den Ruß und/oder die
Ascheteilchen vollständig aus dem Synthesegas zu entfernen.
Um dieses sehr befriedigende Ergebnis zu realisieren, ist es
jedoch notwendig, zwei Bedingungen zu erfüllen:
- a) Der Wasseranteil der wäßrigen Suspension, welche in das zu reinigende Gas eingespritzt wird, muß nach dem Einspritzen praktisch vollständig verdampfen und
- b) das Volumen an Waschwasser, mit dem das Gas gewaschen wird, darf sich während der Kreislaufführung durch die einzelnen Waschstufen im wesentlichen nicht verändern.
Die erste der genannten Bedingungen kann realisiert werden,
wenn das zu reinigende rohe Gas eine solche Temperatur auf
weist, daß die Temperatur der sich bildenden Mischung aus Gas
und Wasserdampf, nachdem die wäßrige Suspension der feinteili
gen festen Stoffe eingespritzt worden ist, noch oberhalb des
Taupunktes des betreffenden Rohgases liegt. Die Temperatur
des Rohgases muß daher mindestens 100°C betragen. Wenn jedoch
die Gastemperatur zu hoch ist, dann wird während der Waschbe
handlung des Gases zuviel Waschwasser verdampft. Aus diesem
Grund soll die Temperatur des zu reinigenden Rohgases nicht
höher als 500°C sein.
Die zweite Bedingung läßt sich erfüllen, wenn diejenige Wasser
menge, welche nach dem Einspritzen der wäßrigen Suspension ver
dampft, in einer oder mehreren der nachfolgenden Waschstufen
im Gas wieder kondensiert. Aus diesem Grund wird die in die
letzte Waschstufe im Kreislauf zurückgeführte wäßrige Suspen
sion aus feinteiligen festen Stoffen vor dem Einspeisen auf eine
Temperatur im Bereich von 25 bis 200°C abgekühlt. Wenn nämlich
die im Kreislauf zurückgeführte Suspension nicht weit genug ab
gekühlt wird, dann wird eine zu große Wassermenge mit dem
gereinigten Gas ausgetragen, und es ist dann erforderlich,
Frischwasser von außen in eine oder mehrere der Waschstufen
einzuspeisen, um so das ausgetragene Wasser zu ersetzen.
Das in der vorstehend beschriebenen Weise gereinigte Gas wird
vorzugsweise abschließend getrocknet. Hierzu kann man sehr
zweckmäßig das betreffende Gas abkühlen, wodurch sich dann
das darin noch enthaltene Wasser durch Kondensation abtrennt.
Es wurde bereits vorstehend darauf hingewiesen, das der grö
ßere Teile der feinteiligen festen Stoffe in einem oder mehreren
Cyclonen abgetrennt wird, und daß das Gas anschließend in
mindestens zwei Waschstufen mit Wasser gewaschen wird. Zu die
sem Zweck wird das Gas innig mit Wasser kontaktiert. Hierzu
können ein oder mehrere Venturi-Rohre, Verteilerböden, gepackte
Kolonnen oder Düsen dienen. Nach jeder Kontaktierungsstufe wer
den das Gas und die sich bildende wäßrige Suspension von fein
teiligen festen Stoffen voneinander getrennt. Das Gas wird in
die folgende Waschstufe eingespeist und die gebildete wäßrige
Suspension wird in die gleiche Waschstufe zurückgeführt, in
der sie gebildet worden ist. Der andere Teil der wäßrigen
Suspension wird in die vorhergehende Waschstufe eingespeist.
Das Gas, welches durch die Cyclonzone hindurchgegangen ist,
wird vorzugsweise in einem Venturi-Rohr mit einer wäßrigen
Suspension kontaktiert, welche zum Teil aus der zweiten Wasch
stufe und zum Teil aus der ersten Waschstufe stammt. Die erste
Waschstufe besteht daher vorzugsweise aus einem Venturi-Rohr.
Nachdem das zu reinigende Gas durch diese Behandlungsstufe hin
durchgegangen ist, wird die dabei gebildete Mischung aus Gas
und wäßriger Suspension in einer Trennvorrichtung in teilgerei
nigtes Gas und eine wäßrige Suspension von feinverteilten fe
sten Stoffen aufgetrennt, welche zum Teil wieder in das Venturi-
Rohr zurückgeführt und zum Teil in das zu reinigende Rohgas ein
gespritzt wird. Diese Kontaktierung zwischen dem heißen zu
reinigenden Rohgas und der im Kreislauf zurückgeführten wäß
rigen Suspension wird vorzugsweise ebenfalls in einem Venturi-
Rohr durchgeführt, wobei das Wasser aus der Suspension verdampft.
Anschließend wird die gebildete Mischung aus Gas, Wasserdampf
und feinverteilten festen Stoffen in ein oder mehrere Cyclone
eingespeist und in dieser Cyclonzone erfolgt die Abtrennung des
größeren Teils der feinverteilten festen Stoffe.
Das aus der Trennvorrichtung abströmende Gas wird vorzugsweise
in einem Waschturm im Gegentrom mit einer wäßrigen Suspension
von feinverteilten festen Stoffen gewaschen. Der Gaswäscher
besteht vorzugsweise aus einem gepackten Bett aus Füllkörpern,
beispielsweise Raschig-Ringen oder Berl-Sattelkörpern.
Die bei dieser Behandlung im Waschturm gebildete wäßrige Sus
pension aus feinverteilten festen Stoffen wird vorzugsweise zum
Teil zu dem Venturi-Rohr zurückgepumpt und zum Teil auf eine
Temperatur im Bereich von 25 bis 200°C abgekühlt und dann im
abgekühlten Zustand im Kreislauf in den Gaswäscher zurückge
führt. Das den Gaswäscher verlassende greinigte Gas wird vor
zugsweise auf eine Temperatur im Bereich von 40 bis 120°C ab
gekühlt, so daß darin noch vorhandenes in Dampfform vorliegen
des Restwasser kondensiert. Das gebildete Kondenswasser wird
anschließend von dem Gas abgetrennt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher er
läutert, welche in Form eines Fließdiagramms eine geeignete
Anlage zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dar
stellt. Übliche Hilfsvorrichtungen, wie Ventile, Regelinstru
mente und dergleichen sind im Fließdiagramm nicht dargestellt.
Ein heißes Rohgas, welches feinteilige Feststoffe enthält,
wird über Leitung 1 in ein Venturi-Rohr 2 eingespeist, in wel
chem es mit einer Suspension von feinteiligen festen Stoffen in
Wasser kontaktiert wird, welche dem Venturi-Rohr über Leitung 3
zugeführt wird. In diesem Venturi-Rohr verdampft alles Wasser
aus der Suspension und über Leitung 4 gelangt eine Mischung aus
Gas, Wasserdampf und feinteiligen festen Stoffen in ein Cyclon 5.
In diesem Cyclon wird der größere Teil der feinteiligen festen
Stoffe aus der Mischung abgetrennt und über Leitung 6 abgeführt.
Der restliche Anteil an feinteiligen festen Stoffen gelangt
über Leitung 7 zusammen mit der Mischung aus Gas und Wasser
dampf in ein zweites Venturi-Rohr 8, und diese Mischung wird
in dem Venturi-Rohr 8 wiederum mit einer wäßrigen Suspension
von feinteiligen festen Stoffen kontaktiert, welche über Lei
tung 9 zugeführt wird. Die sich in dem Venturi-Rohr 8 bildende
Mischung aus Gas, Wasserdampf, Wassertröpfchen und feinteiligen
festen Stoffen gelangt über Leitung 10 in eine Trennvorrich
tung 11. In dieser Trennvorrichtung wird eine wäßrige Suspen
sion aus feinteiligen festen Stoffen von einer Mischung aus Gas
und Wasserdampf abgetrennt. Die Suspension wird über Leitung 12
aus der Trennvorrichtung abgezogen und gelangt über Leitung 13,
eine Pumpe 14 und eine Leitung 15 in die Leitungen 9 bzw. 3.
Die Mischung aus Gas und Wasserdampf strömt durch eine Öff
nung 16 am Kopf der Trennvorrichtung 11 in einen Gaswäscher 17,
in welchem sie im Gegenstrom mit einer wäßrigen Suspension
kontaktiert wird. Diese Suspension wird über eine Düse 18 und
eine Leitung 19 in den Gaswäscher 17 eingespeist und aus diesem
über Leitung 20 abgezogen. Die über Leitung 20 abgezogene Sus
pension gelangt teilweise über eine Pumpe 21 und eine Leitung 22
in einen Kühler 23. Der restliche Anteil dieser Suspension wird
über Leitung 28 in Leitung 13 eingespeist. Im Kühler 23 wird
der Suspension vorzugsweise eine solche Wärmemenge entzogen,
daß die aus dem Wäscher 17 über Leitung 24 abgezogene Mischung
aus Gas und Wasserdampf eine Temperatur aufweist, welche dem
Taupunkt des über Leitung 1 zugeführten Rohgases entspricht.
Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die in dem Wäscher 17
kondensierende Menge an Wasserdampf derjenigen Wassermenge ent
spricht, die in den Venturi-Rohren 2 und 8 auskondensiert.
Die von feinteiligen festen Stoffen praktisch völlig befreite
Mischung aus Gas und Wasserdampf gelangt über Leitung 24 in
einen Kühler 25, wo eine Abkühlung in einem solchem Ausmaß
stattfindet, daß der größte Anteil des in der Mischung vor
handenen Wasserdampfes auskondensiert und sich im Kühler von
der Gasphase trennt. Das getrocknete Gas wird über Leitung 26
abgezogen. Das Kondenswasser wird über Leitung 27 abgezogen.
Die Erfindung wird durch das Ausführungsbeispiel erläutert.
In einer Anlage gemäß Fließdiagramm werden 24 866 kg/Stunde
eines rohen Synthesegases behandelt. Dieses Gas stammt aus
einer Kohlevergasungseinheit und hat eine Temperatur von 203°C.
Es enthält 1462 kg/Stunde Wasserdampf und 657 kg/Stunde an
Ascheteilchen. In dem Venturi-Rohr 2 werden zu dem Gas
803 kg/Stunde einer Suspension zugesetzt, welche aus 730 kg/
Stunde Wasser und 73 kg/Stunde Ascheteilchen besteht. In dem
Venturi-Rohr 2 verdampft das gesamte Wasser und die Ascheteil
chen werden von der Mischung aus Gas und Wasserdampf mitgeris
sen. Diese Mischung wird in das Cyclon 5 eingespeist, wo
657 kg/Stunde trockener fester Stoff abgetrennt und außerdem
25 012 kg je Stunde einer Mischung aus Gas, Wasserdampf und
feinteiligen festen Stoffen abgezogen werden, welche 22 747 kg/
Stunde Synthesegas sowie 2192 kg/Stunde Wasserdampf und 73 kg/
Stunde feinteilige feste Stoffe enthält. Die abgetrennten Fest
stoffteilchen werden am Boden des Cyclons aufgetragen und am
Kopf des Cyclons wird die Mischung aus Gas, Wasserdampf und
feinteiligen festen Stoffen abgezogen. Diese Mischung hat eine
Temperatur von 159°C und wird anschließend in dem Venturi-
Rohr 8 mit 43 892 kg/Stunde einer Suspension kontaktiert, wel
che 39 902 kg/Stunde Wasser und 3 990 kg/Stunde feinteilige
feste Stoffe enthält. Die in dem Venturi-Rohr gebildete Mischung
aus Synthesegas, Wassertröpfchen, Wasserdampf und feinteiligen
festen Stoffen wird in die Trennvorrichtung 11 eingespeist und
darin in 43 528 kg/Stunde einer Suspension von feinteiligen
festen Stoffen in Wasser und 25 376 kg/Stunde einer Mischung
aus Gas und Wasserdampf aufgetrennt. In der Trennvorrichtung
herrscht eine Temperatur von 134°C. Die wäßrige Suspension
wird zum Teil in das Venturi-Rohr 2 zurückgeführt und zum Teil
in das Venturi-Rohr 8 eingespeist. Die Mischung aus Gas und
Wasserdampf wird am Boden des Wasserwäschers 17 eingespeist und
dort im Gegenstrom mit einer nach unten fließenden wäßrigen
Suspension ausgewaschen. Diese wäßrige Suspension wird am Kopf
des Gaswäschers mit einer Temperatur von 80°C eingespeist.
Am Boden des Gaswäschers werden 16 577 kg/Stunde einer wäß
rigen Suspension abgetrennt, welche 10 kg/Stunde feinteilige
feste Stoffe enthält. Von dieser Suspension werden 16 410 kg/
Stunde zum Kopf des Gaswäschers zurückgeführt und 11 760 kg/
Stunde werden zusammen mit der Suspension aus der Trennvorrich
tung 11 teilweise zu dem Venturi-Rohr 2 und der Rest zu dem
Venturi-Rohr 8 zurückgeführt. Die im Kreislauf am Kopf des Gas
wäschers eingespeiste wäßrige Suspension wird in dem Kühler 23
von einer Temperatur von 130°C bis auf eine Temperatur von 80°C
abgekühlt. Am Kopf des Gaswäschers strömen 24 209 kg/Stunde
einer Mischung aus Gas und Wasserdampf mit einer Temperatur von
117°C ab. Diese Mischung wird im Kühler 25 auf 40°C abgekühlt.
Dabei werden 1406 kg/Stunde Wasser kondensiert und abgetrennt.
Eine Mischung aus 22 747 kg/Stunde Gas und 56 kg/Stunde Wasser
dampf werden weiteren Reinigungsstufen zwecks Entfernung von
Schwefelverbindungen und HCN zugeführt. Diese Gasmischung ent
hält aber keine feinteiligen festen Stoffe mehr.
Claims (5)
1. Verfahren zum Abtrennen von feinteiligen festen Stoffen
aus einem heißen Gas mit einer Temperatur im Bereich von
100 bis 500°C, bei dem der größere Teil der feinteiligen festen
Stoffe in mindestens einem Cyclon aus dem Gas abgetrennt und
das Gas in mindestens 2 Stufen mit Wasser gewa
schen wird, mindestens ein Teil der in der ersten Waschstufe
erhaltenen wäßrigen Suspension von feinteiligen festen Stoffen
an einer vor dem ersten Cyclon gelegenen Stelle in das zu rei
nigende Gas eingespritzt wird und außerdem Anteile einer wäßrigen
Suspension nach Kühlung in die Endwaschstifte im Kreislauf zurück
geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gas anschließend an die Cyclonbehandlung in mindestens zwei
Waschstufen mit Wasser behandelt wird und daß
- a) die in jeder aufeinanderfolgenden Waschstufe erhaltene wäßrige Suspension von feinteiligen festen Stoffen zum Teil in die betreffende Waschstufe und zum Teil in die vorhergehende Waschstufe im Kreislauf zurückgeführt wird und
- b) die aus der Endwaschstufe stammende und als Teilstrom in diese Stufe zurückgeführte wäßrige Suspension von feinteili gen festen Stoffen vorher auf eine Temperatur im Bereich von 25 bis 200°C gekühlt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
in der zweiten Waschstufe erhaltene wäßrige Suspension von fein
teiligen festen Stoffen in einem als erste Waschstufe dienenden
Venturi-Rohr (8) mit dem aus der Cyclonzone (5) abströmenden Gas
kontaktiert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das aus dem Venturi-Rohr (8) austretende Gemisch aus Gas und
wäßriger Suspension in einer Trennvorrichtung (11) in ein Gas
und in eine wäßrige Suspension (12) von feinteiligen festen
Stoffen aufgetrennt wird und daß die dabei gewonnene Suspen
sion teilweise wiederum in das Venturi-Rohr (8) eingespeist
und teilweise an einer vor der Cyclonzone (5) liegenden Stelle
in das zu reinigende Gas eingespritzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
aus der Trennvorrichtung (11) abgezogene Gasstrom in einem als
zweite Waschstufe dienenden Gaswäscher (17) im Gegenstrom mit
einer wäßrigen Suspension von feinteiligen festen Stoffen kon
taktiert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die in dem Gaswäscher (17) als Bodenprodukt anfallende
wäßrige Suspension (20) von feinteiligen festen Stoffen zum
Teil im Kreislauf in das Venturi-Rohr (8) zurückgeführt und zum
Teil am Kopf des Gaswäschers (17) eingespeist wird.
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