DE26440C - Konstruktion der Elektromagnete und Armatur bei elektrischen Maschinen - Google Patents

Konstruktion der Elektromagnete und Armatur bei elektrischen Maschinen

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DE26440C
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DENDAT26440D
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C. L. imhoff in Mülheim a. Rhein
Publication of DE26440C publication Critical patent/DE26440C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/54Disc armature motors or generators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 3. März 1883 ab.
Diese dynamo - elektrische Maschine besitzt zwei Paare Elektromagnete M, deren Querschnitt zweckmäfsig ellipsenförmig gewählt wird; die- -selben stehen mit entgegengesetzten Polen einander gegenüber. Die Drahtumwickelung nimmt nach den Polen hin zu, um mit wenig Widerstand im Drahte sehr starken Magnetismus und eine Concentration desselben an den Polen zu erreichen. Ihre Eisenkerne sind nicht massiv, sondern mit mehreren Bohrungen oder Rinnen m versehen, durch die beim Gange der Maschine Luft circuliren kann, wodurch sowohl das Auftreten von Inductionsströmen im Eisen, die dadurch bewirkte Schwächung des Stromes wie die Erhitzung der Elektromagnete durch die kräftige Ventilation der Pole vermieden und denselben und deren Draht Kühlung zugeführt wird. Die Polausläufe P sind durch Schlitze in etwa drei Zungen getheilt. Infolge dieser Construction werden die durch Induction entstehenden Gegenströme vermieden und wird denselben gleichfalls durch die Bohrungen m und η und mit Hülfe der Schlitze zwischen den Zungen ausreichende Kühlung zugeführt. Die Magnete sind mittelst Schrauben an den Ständern D D und die Polausläufe vermittelst Schrauben an den Magneten befestigt. Die Klammer K verhindert beim raschen Gang der Maschine eine zitternde Bewegung der Magnetpole.
Durch die geringen Abstände von N und .S rotirt der armirte Spulring A. Auf demselben sind eine Anzahl (hier 20) von einander isolirte Spulen α angeordnet. Dieselben bestehen, um Foucault'sche Ströme zu vermeiden, nicht aus massivem Eisen, sondern aus einer Anzahl ca. ι mm dicker Eisenblechscheiben, die durch kleine Einlagen von einander getrennt sind. Sie werden möglichst dünn angefertigt, damit der Wechsel der Polarität rascher erfolgen kann, und sind zur besseren Kühlung noch durchbrochen (s. Fig. ι und ia, Loch b), so dafs auch durch sie beim Gang der Maschine ein Luftstrom getrieben wird, der grofsentheils direct mit dem Draht in Berührung kommt und ihn vor Zerstörung durch zu starke Erwärmung schützt. Auf jede Spule sind zwei Drähte d gewickelt, von denen jeder von der Löthstelle aus mit je zwei Segmenten des Stromsammlers C verbunden ist. Letzterer besteht daher aus der vierfachen Anzahl durch Luft von einander getrennter Theile, wodurch die Funkenbildung vermieden wird. Bei den dargestellten 20 Spulen ist also der Collector aus 80 Theilen zusammenzusetzen.
Der erwähnte Spulring A hat acht Vorsprünge, durch die er vermittelst Schrauben h an der Nabe B befestigt wird, und er besitzt, der Anzahl der Spulen gemäfs, 20 Einschnitte r r. Diese Verkleinerung der sich bewegenden Eisenmasse bewirkt schnellen Polwechsel und verhindert eine zu starke Erwärmung der Maschine.
Die mit zweifachem Draht d umwickelten Spulen a. werden zu beiden Seiten noch mit Eisenhüllen ee umgeben, die wie die Spulen selbst zusammengesetzt sind, also aus je einer Schicht dünner, durchbrochener Eisenblätter bestehen, Fig. 4. Dieselben dienen dazu, den Draht auch von aufsen zu induciren und sodann durch die circulirende Luft die entstandene Wärme unschädlich zu machen. Die Spulen a sind einerseits, wie erwähnt, am Spulring A, andererseits mit Schrauben h an der Nabe B
befestigt, so dafs die beweglichen Theile der Maschine durchaus solide sind.
Die Schleifbürsten bestehen aus zwei versilberten Bürsten oder Federn//1, welche etwas zu einander versetzt stehen, wie Fig. 5 andeutet, so dafs die eine Feder das folgende Segment schon berührt, ehe die andere das vorhergehende verlassen hat. Die Feder- oder Bürstenhalter sind auf einer drehbaren Scheibe g befestigt. Die Drähte p der Leitung werden an die Knöpfe q angeschraubt.
Der gesammte Mechanismus wird von den Ständern D D getragen, die fest unter einander verbunden sind. Ebenso ist die Achse E fest in ihren an den Ständern DD befestigten Lagern LL gelagert, so dafs man den Abstand zwischen Spulring und Elektromagnet sehr gering nehmen darf, ohne eine Collision mit dem Magnet befürchten zu müssen.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    ι . Die Anwendung mehrfach rinnenförmig durchbohrter, ellipsenförmiger oder runder Elektromagnete M, Fig. 2,2 a und 3, zum Zweck, durch die Rotation einer Armatur zwischen ihren Polen eine beständige, starke Luftströmung durch diese Rinnen zu treiben, um sowohl die Elektromagnetkerne als auch den auf sie gewickelten Draht zu kühlen.
    Die Armirung der einzelnen Spulen a mit den Platten e e, um den Draht auch von aufsen zu induciren und um Wärme auszustrahlen, in der in Fig. 4 dargestellten Form. Die Befestigung der Spulen α und des Spulringes A mittelst dieser Platten und mittelst Schrauben h an der Nabe B, wodurch die Stabilität der Maschine vergröfsert wird, erläutert durch die Fig. 1 und 4 a.
    Die Anbringung von schmalen Einschnitten r in den Spulring A, Fig. 4a,-um Foucaultsche Ströme zu vermeiden, schnellen Polwechsel zu bewirken und dadurch die Maschine vor Erwärmung zu schützen, einschliefslich der Vorsprünge in der in der Zeichnung dargestellten Gesammtconstruction. In einer Dynamomaschine die länglichen, kreisausschnittförmigen Platten, aus denen die Kerne der Spulen α zusammengesetzt sind, mit ihren Schlitzen oder Löchern b, um den Draht direct mit der kühlenden Luft in Berührung zu bringen, wie beschrieben und in Fig. 1 und 1 a dargestellt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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