DE2639992A1 - Infusionspumpe - Google Patents

Infusionspumpe

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DE2639992A1 DE19762639992 DE2639992A DE2639992A1 DE 2639992 A1 DE2639992 A1 DE 2639992A1 DE 19762639992 DE19762639992 DE 19762639992 DE 2639992 A DE2639992 A DE 2639992A DE 2639992 A1 DE2639992 A1 DE 2639992A1
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Description

  • "Infusionspumpe"
  • Die Erfindung betrifft eine Infusionspumpe, d.h. eine Pumpe zur Förderung einer Flüssigkeit in volumetrisch definierter und vorbestimmter Rate, bzw. Menge, die, außer zur Infusion, auch zur Flußmessung verwendbar ist.
  • Bei der Behandlung von Patienten, u. a. in der Intensivpflege, ist es oft von großer Bedeutung, den Patienten Infusionsflüssigkeiten in vorbestimmter und genau definierter Rate bzw.
  • Menge zuzuführen.
  • In diesem Zusammenhang ist es - wegen der manchmal lebenswichtigen Flüssigkeitsbilanzierung - ferner wUnschenswert, außerdem die aus dem Patienten ausgeschiedene Flüssigkeit (u.a. Urin, Blutdrainage) zu messen.
  • Es sind bereits Pumpenanordnungen zur definierten Flxssigkeitszufuhr bei der Infusion in verschiedenen Ausführungen bekannt.
  • Hierzu gehören die Schlauchquetschpumpe und die peristaltische Pumpe. Diese Pumpen werden wegen ungenügender Fördergenauigkeit meistens mit einer Tropfenmessung kombiniert.
  • In beiden Fällen wird hierzu an einem Schlauch, der die Infusionsflasche mit dem Patienten verbindet, eine oder mehrere Quetschstellen in Längsrichtung des Schlauches bewegt, um die Flüssigkeit vorwärts zu pressen.
  • Die dadurch erzeugte Förderrate bzw. Menge wird durch das Abzählen von Tropfen in einer in dieser Verbindung eingeschalteten Tropfkammer bestimmt. Dieser Meßwert steuert die Bewegung der Schlauchquetschstelle bzw. -stellen nach Vergleich mit einem eingestellten Sollwert. Dieser gibt häufig die Tropfenzahl @o Minute an.
  • Ferner sind volumetrische Pumpenanordnungen mit einer Kolbenfunktion bekannt. Derartige Systeme sind meistens für die mit der Infusionsflüssigkeit in Berührung kommenden Teile als Wegwerfqystem (Jedenfalls potentiell)ausgebildet. Dies erfordert einen einfachen und billigen Aufbau.
  • Bei der Steuerung der Bewegung der Schlauchquetschstellen nach Tropfenzahl besteht ein Nachteil darin, daß die Tropfengröße von serschiedenen irrelevanten Faktoren abhängig ist und daher auf diese Weise die Steuerung der -Durchflussmenge nicht sehr genau ist.
  • Bei der Verwendung von Kolbenpumpen liegt ein Nachteil darin, daß ihr Antrieb einen besonderen Aufwand und das sichere Abdichten einer ansaugenden undslßstoßenden Kolbenanordnung besondere Maßnahmen erfordert, weil die Genauigkeit nicht durch Undichtigkeiten beeinträchtigt werden darf, welche ferner unter Umständen sogar eine Gefahr für den Patienten bilden können.
  • Ferner sind für dieses System eine Anzahl von Teilen erforderlich, die das System verteuern und dem Wegwerfsystem entgegenstehen.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Infusionspumpe, welch# die Nachteile der bekannten Pumpensysteme vermeidet, leicht und billig und nach dem Wegwerfprinzip herzustellen ist.
  • Der Erfindungszweck wird für eine Infusionspumpe dadurch erreichte, daß sie als Membranpumpe mit einer einzigen Membran ausgebildet ist, die sowohl als Pumpenmembran für die Pumpenkammer als auch als Ventilmembran für das Einlass- und Auslassventil dient.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes besteht die Pumpe aus drei Kunststoffteilen und einer Membran, wobei im mittleren Teil die eine Seite des Einlassventils bzw. des Auslassventils, die Pumpenkammer sowie die Kanäle zwischen Pumpenkanier und Ein- bzw. Auslassventil angeordnet sind, welche vom oberen Teil abgedeckt sind, und daß im unteren Teil der Stutzen zur Steuerung der zwischen dem unteren Teil und dem mittleren Teil eingespannten Membran, die Ansaug- und Druckstutzen, sowie die andere Seite des Einlass- bzw. Auslassventils liegen.
  • Ferner wird das Ein- bzw. Auslassventil durch einanander gegenübergestellte Öffnungen im mittleren und unteren Teil sowie die dazwischenliegende Membran gebildet.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Membran im Bereich der Ventilkammern bzw. des Ein- bzw. Auslassventils mit einem Loch versehen sein, welches bei geschlossenem Ventil von der Ventilwand abgedeckt ist und sich bei Betätigung des Ventils von der Ventilwand abhebt.
  • Statt dessen kann erfindungsgemäß die Ventilkammer des Ein-bzw. Auslassventils auf der einen Seite der Membran liegen, auf deren anderen Seite der Zuflusskanal und der Abflusskanal angeordnet sind.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung kann darin bestehen, daß 'die Auflagefläche der Pumpenkgmmer und/ oder der Ein- und Auslassventile derart gewölbt ausgebildet ist, daß die an ihr anliegende Membran eine solche Vorspannung erhält, daß sie selbsttätig in diese Anlagestellung zurückkehrt und hierbei einen Saug- oder Druckhub ausführt.
  • Erfindungsgemäß kann die Auflagefläche der Ventilkammer derart gewölbt oder angehoben ausgebildet sein, daß die an ihr anliegende Membran eine solche Vorspannung erhält, daß sie selbsttätig in diese Anlagestellung zurückkehrt und hierbei alpinen Öffnungsdruck des Ventils definiert.
  • ZwecksEßig kann hierbei die Anlagefläche so gewölbt sein, daß ßie Membran sich bei der Rückkehr in ihre Anlagestellung zuerst außen und zuletzt innen an die Auflagefläche der Pumpenkammer bzw. der Ein- und Auslassventile anlegt.
  • das Einfangen von Luftblasen zwischen der Auflagefläche der 3 penkammer und der Membran zu verhindern, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Auflagefläche der Kammer 3 d / oder Einlass- bzw. Auslassventile für die Membran in Xuhezustand uneben ausgebildet.
  • kann beispielsweise durch Rillen in der Auflagefläche oder lurch eine Netzzwischenlage erreicht werden.
  • Um das Fördern von Luft oder Gas durch die Membranpumpe zu verhindern, kann der Ausstoßkanal zwischen Pumpenkammer und Ausstoßventil ein so großes Volumen haben, daß die in dem System angesaugte Luft sich in diesem Kanal sammelt und bei der Ausstoßphase der Membran nur komprimiert wird, ohne den Öffnungsdruck des Auslassventils zu erreichen.
  • Wie bereits erwähnt, kann die Infusionspumpe außer zur Infusion auch zur Flussmessung verwendet werden.
  • In diesem Fall wird erfindungsgemäß der Antrieb der Pumpe über eine elektronische Steuerung der Zuflussrate der Flüssigkeit zur Pumpe angepasst.
  • Eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Infusionspumpe unter Zwischenschaltung einer Kammer an die Zuflussleitung angeschlossen ist, daß der Kammer ein Detektor für die Standhöhe der Flüssigkeit in der Kammer zugeordnet ist und daß eine elektronische Steuerung angeordnet ist, welche Bom Detektor ein Messsignal empfängt und hiernach über ein Steuersignal den Puipenantrieb steuert.
  • In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand biæpielaweive und rein schematisch dargestellt und zwar zeigen: Abbildung 1: einen Querschnitt durch eine Ausführungsform der Infusionspumpe gemäß der Erfindung; Abbildung 2: in größerem Maßstab eine Ventilausführung; Abbildung 3 und 4: zwii weitere Ausbildungen der Pumpenkammer; Abbildung 5: ein Schema einer Pumpenanordnung gemäß der Erfindung für die Durchflussmessung.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 besteht die Pumpe aus 1, 2 und 5 drei als Scheiben/ausgebildeten Kunststoffteilen. Zwischen den Scheiben 1 und 2 liegt eine elastische Membran 3.
  • Die Scheiben 1, 2 und 5 sowie die elastische Membran 3 bilden einen Pumpenkörper nach dem Wegwerfprinzip.
  • In der mittleren Scheibe 1 ist die eine Seite des Einlassventils 7 bzw. des Auslassventils 11, die Pumpenkammer 4 sowie die Kanäle 6, 1o zwischen Pumpenkammer 4 und Einlassventil 7 bzw. Auslassventil 11 angeordnet. Die Kanäle 6 und 1o werden von der oberen Scheibe 5 abgedeckt. In der unteren Scheibe 2 liegen der Stutzen 14 zur Steuerung der zwischen der unteren Scheibe und der mittleren Scheibe 1 eingespannten Membran 3 sowie die Ansaug- und Druckstutzen 8 und 12.
  • Die Membran 3 ist im Bereich der Ventilkammern 7 bzw. 11 mit einem Loch 9 bzw. 13 versehen, welches bei geschlossenem Ventil von der Ventilwand abgedeckt ist und sich bei der Betätigung des Ventils von der Ventilwand abhebt.
  • Der Antrieb der Pumpe erfolgt durch Anlegen von Druck (Ausstoßphase der Pumpe) oder Sog (Ansaugphase der Pumpe) an einem Antriebsstutzen 14. Ein geeignetes Zwischenmedium für diesen Druck/Sog-Antrieb ist Luft. Statt dessen kann aber auch ein anderes Gas oder eine Flüssigkeit verwendet werden. Die Art der Erzeugung der Druckschwankung ist für die Erfindung ohne Bedeutung.
  • Das Einlassventil 7 bzw. das Auslassventil 11 kann auch gemäß Abbildung 2 ausgebildet sein. Statt des Durchtrittsloches 9 bzw. 13 in der Membran 3 bildet bei dieser Ausführungsform die Membran 3 beim Durchstossen eine Uberbrückung zwischen den Kanälen 15, 16, auf der Innenseite der Membran, während die Ventilkammer 17 auf der anderen Membranseite liegt.
  • Die Ventilkammer 17 kann eine Verbindung 27 zur Außenluft zwecks Druckausgleich haben. Die Verbindung 27 kann aber auch zu einer anderen Stelle im Sydtem führen, die dann als Druckreferenz wirkt.
  • Bei Druck im Kanal 15 wird die Membran 3 angehoben und das Medium strömt durch den Kanal 16 ab. Bei Unterdruck im Kanal 15 wird die Membran 3 angesaugt und verschließt den Kanal 15.
  • Da bei der Infusitnspumpe gemäß der Erfindung die Extremlagen der Membran 3 in der Puwpenkx=er 4 festgelegt sind, ist das Schlagvolumen der Pumpe durch das bei der Bewegung der Membran stereometrisch überstrichene Raumgebilde definiert und festgelegt. Dadurch ist keine zusätzlich Flussmessung erforderlich, sondern die mittlere Flußrate F ist direkt gegeben als das Produkt von Schlagvolumen Vs und Schlagfrequenz f nach der ~ Formel: F = V@f.
  • Für die richtige Pumpenfunktion sind hierzu Ventile nötig, die ebenfalls durch die Membran gesteuert werden, wie bei den Ausführungsbeispielen nach Abbildung 1 und 2 dargestellt und beschrieben.
  • Bei den AusfUhrungsforien der Puwpenkammer 4 nach den Abbildungen 3 und 4 wird das Ansaugen bzw. der Druckstoß durch die Elastizität der Membran 5 bewirkt.
  • Um dies zu erreichen, ist die Anlagefläche der Kammer 4 für die Ruhestellung der Membran 3 gewölbt ausgebildet und zwar derart, daß die an ihr anliegende Membran 3 eine solche Vorspannung erhält, daß sie selbsttätig in diese zurückkehrt und hierbei einen Saughub (Abbildung 3) oder einen Druckhub (Abbildung 4) ausführt.
  • Demgemäß ist an den Stutzen 4 nur eine entsprechend gesteuerte Druckleitung (Abbildung 3) oder Saugleitung (Abbildung 4) angeschlossen.
  • Sowohl bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 als den Auaführungs 1 formen nach Abbildung 3 und 4 können die Anlageflächen für die Membran 3 im Ruhezustand uneben ausgebildet sein, um das Einfangen von Luftblasen zwischen Membran und dieser Fläche zu verhindern. Diese Unebenheit kann beispielsweise durch Rillen in der Auflagefläche oder durch eine Netzzwischenlage zwischen Auflagefläche und Membran 3 erreicht werden.
  • In den Abbildungen 1, 3 und 4 ist diese Unebenheit der Auflagefläche durch einen Spalt angedeutet.
  • Bei der Ausführungsform nach Abbildung 4 befindet sich ein solcher Spalt auch an der in den Stutzen 14 atindenden Fläche der Pumpenkammer.
  • Die konische Formgebung der Pumpenkammer 4 in Abbildung 1 braucht zur Vermeidung des Einfangens von Luftblasen keine solche Unebenheit.
  • Ferner kann die Anlagefläche für die Membran 3 im Ruhezustand zusätzlich so ausgebildet sein, daß sich die Membran zuerst außen und zuletzt innen an die Fläche anlegt, z.B. dadurch, daß diese Fläche innen einen größeren Krümmungsradius hat als außen.
  • Die Dimensionierung des Kanals lo kann so erfolgen, daß bei der Pumpenarbeit keine Luft bzw. kein Gas gefördert wird, weil das Volumen des Ausstoßkanals 1o zwischen Pumpenkammer 4 und Ausstoßventil 11 so groß ist, daß sich die Luft in diesem Kanal 1o sammelt und bei der Ausstoßphase der Membran nur komprimiert wird, ohne den dffnungsdruck des Ventils 11 zu erreichen.
  • Die Wirkungsweise der Infusionspumpe in Betrieb für Fluasmessung gemäß der Erfindung ist gemäß Fig. 5 folgende: Um die Flussrate bzw. Flussmenge F1 in einer Leitung 18 zu messen - statt die Menge vorzugeben - wird eine Infusibnspumpe 19 gemäß der Erfindung in die Leitung eingesetzt und ihr eine Kammer 2c vorgeschaltet, aus welcher die Pumpe den Abfluss oder Weiterfluss in die Leitung 21 pumpt.
  • Die Standhöhe der Flüssigkeit in der Kammer 20 wird durch einen geeigneten Detektor 22 abgetastet, der z.B. durch eine Lichtschranke, durch Widerstandsmessung in der Flüssigkeit oder durch kapazitive Standhöhenermittlung erfolgen kann.
  • Die Aus führungs form des Detektors 22 ist für den Anmeldungsgegenstand ohne Bedeutung.
  • Ein Meßsignal 23 für die Standhöhe wird einer vorzugsweise elektronischen Steuerschaltung 24 zugeführt. Die Steuerschaltung 24 kann auch pneumatisch, hydrxulisch oder mechanisch arbeiten.
  • Auch eine kombinierte oder optoelektronische Ausführung ist möglich.
  • Diese Varianten sind ebenfalls für den Anmeldungsgegenstand ohne Bedeutung.
  • Die Steuerschaltung 24 ist ein Teil eines Regelkreises 19, 20, 22, 23, 24, 25, 26 und steuert mit einem Signal 25 den Antrieb 26 der Pumpe so, daß der Pegel in der Kammer 20 konstant oder innerhalb gewisser Grenzen gehalten wird. Dadurch wird die Pumpenrate (im Mittel) gleich der Zuflußrate F1 gehalten und das Steuersignal 25 an den Pumpenantrieb ist ein direktes Maß für die Zuflußrate F1.
  • Auch ein sonstiges, von der Pumpe oder dem Antrieb abgeleitetes Signal, wie z.B. die Schlagfrequenz, kann in gleicher Weise als Maß für die Flußrate F1 dienen.
  • Für diese Art von Flußmessung eignet sich die volumetrisch definierte Pumpenanordnung gemäß der Erfindung, da mit ihr das Kammervolumen sehr genau herstellbar ist und somit eine Eichung der Pumpe nicht erforderlich ist.
  • Im Betrieb für die Infusion wird die Pumpe direkt eingesetzt, ohne den Rejakreis in Abbildung 5. Will man aber bei der Infusionsbehandlung eine Überwachung der Flüssigkeitsbilanz erreichen, kann in einer von dem Patienten abführenden Flüssigkeitsleitung (z.B für Urin oder Drainage) eine zweite Pumpe gleicher Ausführung, aber in Betrieb in einem Regelkreis nach Abbildung 5 eingesetzt werden. Hierdurch ist eine vollständigere Kontrolle der Flüssigkeitsbilanz am Patienten erreichbar, als mit Infusion alleine(oder evtl. mit manueller Messung der Ausscheidung).
  • Ein wesentlicher Vorteil des Erfindungsgegenstandes liegt wie ~bereits erwähnt, darin, daß er als Wegwerfartikel hergestellt iwerden kann.
  • Die Erfindung ist nicht auf die in den Abbildungen dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, vielmehr können Änderungen vorgenommen werden, ohne vom grundsätzlichen Erfindungsgedanken abzuweichen.
  • Leerseite

Claims (13)

  1. Ansprüche: 9 Infusionspumpe, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Membranpumpe mit einer einzigen Membran (3) ausgebildet ist, die sowohl als Pumpenmembran für die Pumpenkaininer (4) als auch als Ventilmembran für das Einlass- und Auslassventil (7 bzw. 11) dient.
  2. 2. Infusionspumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe aus drei Kunststoffteilen (1, 2, 5) und einer Membran (3) besteht, wobei im mittleren Teil (1) die eine Seite des Einlassventils (7) bzw. Auslassventils (11), die Pumpenkammer (4) sowie die Kanäle (6, 10) zwischen Pumpenkammer (4) und Ein- bzw. Auslassventil (7, i1) angeordnet sind, welche vom oberen Teil (5) abgedeckt sind, und daß im unteren Teil (2) der Stutzen (14) zur Steuerung der zwischen dem unteren Teil (2) und dem mittleren Teil (1) eingespannten Membran (3), die Ansaug- und Druckstutzen (8, 12) sowie die andere Seite des Einlassventils (7) bzw. Auslassventils (11) liegen.
  3. 3.Infusionspumpe nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (3) im Bereich der Ventilkammern (7 bzw. 11) des Ein- bzw. Auslassventils mit einem Loch (9) bzw. (13) versehen ist, welches bei geschlossenem Ventil von der Ventilwand abgedeckt ist und sich bei Betätigung des Ventils von der Ventilwand abhebt (Fig. 1).
  4. 4. Infusionspumpe nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilkammer (17) des Ein- bzw. Auslassventils auf der einen Seite der Membran (3) liegt, auf deren anderen Seite der Zuflusskanal (15) und der Abflusskanal (16) angeordnet sind (Fig. 2).
  5. 5. Infusionspumpe nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche der Pumpenkammer (4) derart gewölbt ausgebildet ist, daß die an ihr anliegende Membran (3) eine solche Vorspannung erhält, daß sie selbsttätig in diese Anlagestellung zurückkehrt und hierbei einen Saug- oder Druckhub ausführt.
  6. 6.Infusionspumpe nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche der Ventilkammer ( 7, 11, 17) derart gewölbt oder angehoben ausgebildet ist, daß die an ihr anliegende Membran (3) eine solche Vorspannung erhält, daß sie selbsttätig in diese Anlagestellung zurückkehrt und hierbei einen Öffnungsdruck des Ventils definiert.
  7. 7.Infusionspumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche so gewölbt ist, daß die Membran sich bei der Rückkehr in ihre Anlagestellung zuerst außen und zuletzt innen an die Auflagefläche der Pumpenkammer (4) anlegt.
  8. 8. Infusionspumpe nach Anspruch 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche der Kammer (4) für die Membran (3) im Ruhezustand uneben ausgebildet ist.
  9. 9. Infusionspumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche mit Rillen versehen ist.
  10. lo. Infusionspumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Auflagefläche und der Membran (3) eine Netzzwischenlage angeordnet ist.
  11. 11. Infusionspumpe nach den vorherigen Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, daß der Ausstoßkanal (io) zwischen der Pumpenkammer (4) und dem Ausstoßventil (11) ein so grosses Volumen hat, daß keine Luft oder kein Gas durch die Pumpe gefördert wird, weil sich die in dem System angesaugte Luft in dem Kanal (lo) sammelt und bei der Ausstoßphase der Membran (3) nur komprimiert wird, ohne den Öffnungsdruck des Ventils (11) zu erreichen.
  12. 12. Verfahren zur Flussmessung unter Verwendung einer Infusionspumpe nach den Ansprüchen 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Pumpe (19) über eineelektronische Steuerung (24) der Zuflussrate der Flüssigkeit zur Pumpe (19) angepasst wird.
  13. 13. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 12 unter Verwendung einer Infusionspumpe nach den Ansprüchen 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Infusionspumpe (19) unter Zwischenschaltung einer Kammer (20) an die Zuflussleitung (18) angeschlossen ist, daß der Kammer (20) ein Detektor (22) für die Standhöhe der Flüssigkeit in der Kammer zugeordnet ist und daß eine eiktronische Steuerung (24) angeordnet ist, welche vom Detektor (22) ein Mess-Signal (23) empfängt und hiernach über ein Steuersignal (25) den Pumpenantrieb (26) steuert.
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