DE26376C - Umwandlungsapparat für Strontiumsulfat - Google Patents

Umwandlungsapparat für Strontiumsulfat

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DE26376C
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gas
conversion apparatus
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strontium sulphate
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W. RlEKES in Anclam und C. O. NORDMANN in Treben bei Altenburg
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B26/00Obtaining alkali, alkaline earth metals or magnesium
    • C22B26/20Obtaining alkaline earth metals or magnesium
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F11/00Compounds of calcium, strontium, or barium
    • C01F11/36Nitrates
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B17/00Furnaces of a kind not covered by any of groups F27B1/00 - F27B15/00

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Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 40: Hüttenwesen.
Umwandlungsapparat für Strontiumsulfat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. April 1883 ab.
Zum Rösten von Mineralien und Erzen verschiedenster Gattungen hat man sich bisher besonderer Röstofen und ähnlicher Einrichtungen bedient, bei denen sich das zu bearbeitende Material während des Röstprocesses in Ruhe befindet. Infolge dieses Umstandes geht der Röstprocefs ungleichförmig und langsam von statten, welche Unvollkommenheiten durch den nachstehend erläuterten, auf beiliegenden Zeichnungen, Blatt I und II, Fig. 1 bis 7, dargestellten Apparat in sehr vorteilhafter Weise vermieden werden.
Der Röstapparat, genannt »Reparator« bezw. »Transmutator«, wirkt einestheils mechanisch auf das zu verarbeitende Material, anderentheils bedingt derselbe eine sehr intensive und gleichmäfsige Einwirkung hoher Hitzegrade, was beides für die Beschleunigung und rationelle Durchführung des Röstprocesses von wesentlichem Belang ist. Die specielle Einrichtung des Apparates ist folgende: Zur Aufnahme des Materials, z. B. des Schwefelstrontiums, welches durch Entschwefeln in Aetzstrontian übergeführt werden soll, dient der aus dem Ganzen oder aus zwei Hälften gebildete Behälter A, Blatt I, Fig. 1, dessen innere Wandung mit feuerfesten Steinen ausgefüttert ist und dessen äufsere Wand durch kräftige Eisenarmaturen die nöthige Stabilität erhält.
Dieser Körper, welcher beliebig gestaltet sein kann, ist mit zwei Zapfen versehen, welche beide hohl sind und einestheils - zur Einführung von Luft und Gas, welches sich behufs Verbrennung mit Luft mischt, sowie von Dampf, der den Röstprocefs beschleunigt, anderentheils zum Austritt der Verbrennungsproducte dient, wie aus den Fig. 2, 3, 4 und 5, Blatt II, ersichtlich. Gas und Luft treten entweder, wie in Fig. 1 und 2 gezeichnet, in der Mittelachse des Körpers ein, oder es werden durch geeignete Kanäle eine gröfsere Anzahl Gasbrenndüsen gebildet, die über die halbe oder auch ganze innere Wand des Apparates vertheilt sind.
In gleicher Weise ist der Eintritt des Dampfes anzuordnen, d. h. das Dampfrohr kann entweder in der Achse liegen und in lauter kleine Einzeldüsen d, Fig. 1, Blatt I,' ausmünden (wie gezeichnet), oder sich an den Wandflächen in verschiedene Ausströmöffnungen vertheilen.
Der Austritt der Verbrennungsproducte und der gasförmigen Abscheidungen wird durch den anderen, ebenfalls hohlen Zapfen gebildet. Der ganze Apparat wird durch Anwendung mechanischer Hülfsmittel entweder um seine beiden Zapfen continuirlich gedreht oder in eine schaukelnde Bewegung versetzt, so dafs das zu bearbeitende Material in gewisser Weise bewegt wird und dadurch eine gleichförmige Einwirkung der Hitze und des Dampfes bedingt ist.
Die Zapfen liegen auf Rollen und ist die Einführung von Luft und Gas derart angeordnet, dais eine Drehung der Apparate stattfinden kann und auch die richtige Dichthaltung der Einströmrohre gesichert ist. Die Zapfen werden durch geeignete Kühlvorrichtung vor allzu grofser Erwärmung geschützt.
Die abziehenden Producte können entweder zur Nutzbarmachung in geeignete Condensationsapparate oder Niederschlag- und Kühlkammern geführt oder aber auch durch geeignete Schlote unschädlich ins Freie geleitet werden.
Der Apparat eignet sich ganz besonders zur Verwandlung von Schwefelstrontium bezw. schwefelsaurem Strontian (Cölestin) in Aetzstrontian, und wird auf diese Art der Verwendung besonderes Gewicht gelegt; er kann indefs ebensowohl in der chemischen Eisen-, Metall- oder Erzindustrie vielfache Verwendung finden und kann man anstatt des Dampfes oder mit demselben Kohlensäure oder irgend eine andere Gasart oder Flüssigkeit, wie aufgelöste Soda etc., einleiten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Röstapparat, gebildet aus einem mechanisch in rotirende oder schaukelnde Bewegung versetzten Körper, dessen innere Wand aus feuerfestem Material besteht und dessen Zapfen zum Einlafs von kalter oder erwärmter Luft, Gas und Dampf, diversen Gasarten, Säuren oder alkalischen Lösungen und zur Abführung der Verbrennungs - und Abscheidungsproducte dienen.
2. Die Verwendung des unter i. angeführten Apparates zur Verwandlung von Schwefelstrontium bezw. schwefelsaurem Strontian oder Cölestin in Aetzstrontian, kohlensauren alkalischen oder basischen Erden in Aetzalkalien.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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