DE263290C - - Google Patents
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- DE263290C DE263290C DENDAT263290D DE263290DA DE263290C DE 263290 C DE263290 C DE 263290C DE NDAT263290 D DENDAT263290 D DE NDAT263290D DE 263290D A DE263290D A DE 263290DA DE 263290 C DE263290 C DE 263290C
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H9/00—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
- H02H9/04—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess voltage
- H02H9/06—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess voltage using spark-gap arresters
Landscapes
- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263290 -■■:. KLASSE 21c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1912 ab.
Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen die bekannte physikalische Erscheinung zu
Hilfe genommen wird, daß Gase ionisiert und dadurch stromleitend werden, so daß die Vorrichtungen
als Stromschlußrelais für, die. verschiedenartigsten Zwecke Verwehdung, finden
können. '
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist
eine verwandte Vorrichtung, bei der die Ionisation
der Gase in neuer und eigenartiger Weise bewirkt wird, nämlich durch hochfrequente
elektrische Schwingungen, die in einem besonderen Schwingungskreis erzeugt werden.
Es sei beispielsweise in Fig. r eine Röhre r,
in der ein Gas unter niedrigem Druck eingeschlossen ist. Jn die Röhre r sind zwei Drähte
eingeschmolzen, welche die beiden im Innern der Röhre befindlichen Elektroden e mit den
Enden eines Stromkreises s verbinden, der beispielsweise durch eine Batterie gespeist
wird. Um die Röhre sind die Drähte eines Schwingungskreises k herumgeführt, dessen
Eigenschwingungszahl dutch Einschälten von Kapazität und Selbstinduktion beliebig geändert
werden kann. In den Schwingungskreis k ist eine Funkenstrecke f eingeschaltet.
Überschreitet nun die-Spannung, die an den
Schwingungskreis angelegt ist, einen bestimmten Wert, so wird die Funkenstrecke f ansprechen,
und das in der Röhre r ; befindliche
Gas wird von . einem hochfrequenten Strom umflossen, wodurch es ionisiert wird. Es
bildet sich also jetzt eine leitende Ubergangsstrecke
zwischen den Elektroden e e aus, und
der Stromkreis s wird geschlossen.
Die Veränderung der Leitfähigkeit der Gasstrecke ist bei Wahl· eines nicht zu großen
Elektrödenabstandes und eines nicht zu kleinen Elektrödendurchmessers außerordentlich stark;
es ist deshalb leicht möglich, eine praktisch widerstandslose Verbindung der beiden Elektroden durch die ionisierte Gässtrecke zu erzielen.
Die Vorrichtung läßt sich demnach in der in Fig. 1 dargestellten Anordnung vielfach
als sicher wirkender Stromschließer benutzen. :
Die Erfindung bezieht sich nun weiter auf
die Anwendung des in Fig. 1 dargestellten Relais zum Schutz von,, Kabeln sowohl gegen
. Überspannung als auch gegen Überstrom. In
Fig.· 2 sind an die Funkenstrecke f,die im Schwingungskreis liegt, zwei weitere Funkenstrecken fj. und /V angeschlossen, die mit zwei .
Leitungen1 versehen sind, von -denen die eine
geerdet,: die/ ändere dagegen unmittelbar an
das vor Überspannungen zu schützende Ka belI angeschlossen ist. Übersteigt nun die
Spannung der Leitung I ein bestimmtes Maß,
so sprechen die Funkenstrecken an, und der Sehwingungskreis wird erregt, wodurch in der
oben beschriebenen Weise das Relais zur Wir-> kung kommt und Signalvorrichtungen, Sicherheitsvorrichtungen oder Abschaltvorrichtungen
zum Schutz des Kabels ausgelöst werden kön- 6S
nen.
In gleicher Weise wirkt die Einrichtung nach Fig. 3, die zum Schutz des Kabels I
(2. Auflage, ausgegeben am 20. Januar rgij.)
Claims (2)
- gegen Überstrom dient. Die Stromschwankungen werden hier erst durch einen Transformator t in Spannungsschwankungen umgesetzt, die, wenn ihr Wert ein bestimmtes Maß überschreitet, die Funkenstrecken in der bekannten Weise dann zum Ansprechen bringen.Ρλτεν τ-Anspruch E:i. Stromschluß vorrichtung für Auslöse-Stromkreise, besonders von elektrischen Sicherheitsvorrichtungen, bei der der Strom •schluß durch Ionisation einer in den Strom kreis eingeschalteten Gasstrecke erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Ionisieren der Gasstrecke durch hochfrequente, in einem besonderen Schwingungskreise erzeugte elektrische Schwingungen herbeigeführt .wird.
- 2. Stromschlußvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Kabelschutzeinrichtung ausgebildet ist und das Überschlagen der Funken zur Erregung des Schwingungskreises durch eine von dem zu schützenden (z, B. abzuschaltenden) Kabel ausgehende Strom- oder Spannungsschwankung erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263290C true DE263290C (de) |
Family
ID=520697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263290D Active DE263290C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263290C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE824812C (de) * | 1950-05-31 | 1951-12-13 | Friedrich Krauss | Schutzvorrichtung fuer elektrische Anlagen gegen Stossueberstroeme |
-
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- DE DENDAT263290D patent/DE263290C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE824812C (de) * | 1950-05-31 | 1951-12-13 | Friedrich Krauss | Schutzvorrichtung fuer elektrische Anlagen gegen Stossueberstroeme |
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