DE255658C - - Google Patents

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DE255658C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/04Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating by means of a rolling mill

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Superconductors And Manufacturing Methods Therefor (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von aus einem schwer und einem leicht schmelzbaren Metall bestehenden stabförmigen Körpern, insbesondere Drähten aus Walzknüppeln, deren als Rohr ausgebildeter Mantel aus schwer schmelzbarem Metall besteht und im Glühofen bis annähernd auf Schmelztemperatur erhitzt wird. Das Neue des die Erfindung bildenden Verfahrens besteht darin, daß in das im Glühofen befindliche Rohr der Kern aus leicht schmelzbarem Metall hineingetrieben wird, worauf bei eintretender Schmelzung der äußeren Zone des Kernes der Walzknüppel in üblicher Weise durch Walzen weiter verarbeitet wird, wobei eine Verschweißung der beiden Metallkörper eintritt. Es ist zwar ein Verfahren zur Herstellung von Metallrohren mit metallenem Schutzbelag bekannt, welches darin besteht, daß ein dickwandiges Rohr aus schwer schmelzbarem Metall im Glühofen stark erhitzt wird, und in das alsdann außerhalb des Glühofens ein leicht schmelzbares, dünnwandiges Metallrohr geschoben wird, um gemeinsam über einen Dorn ausgewalzt zu werden, wobei beide Rohre in innige Berührung miteinander gepreßt werden. Da die beiden zu verarbeitenden Rohre außerhalb des Glühofens miteinander vereinigt werden, so findet hierbei eine Oxydation der Berührungsfläche des stark erhitzten Rohres statt, die im Verein mit dem Zeitverlust und der damit verbundenen Abkühlung, die von der Herausnahme des erhitzten Rohres aus dem Glühofen bis zum Durchgang der beiden vereinigten Rohre durch die Walzen entsteht, eine Verschweißung der beiden Rohre ausschließt. Dies wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß in das im Glühofen befindliche erhitzte Rohr der Kern eingetrieben und innerhalb des Glühofens bis zur Schmelztemperatur der äußeren Zone erhitzt wird, worauf bei der Weiterverarbeitung des so hergestellten Walzknüppels die Verschweißung der beiden Metalle eintritt.
Das neue Verfahren soll besonders zur Herstellung von Drähten dienen, die außen aus Kupfer und innen aus Aluminium bestehen. Zu diesem Zweck wird ein Rohr aus Kupfer und ein entsprechender Kern aus Aluminium hergestellt. Das Kupferrohr wird zunächst in einem Glühofen, welcher auf 1000 ° erhitzt ist, auf diese Temperatur gebracht und in dem gleichmäßig temperierten Ofen belassen. Sodann wird der Aluminiumkern von gewöhnlicher Temperatur von außen her in das im Glühofen liegende Kupferrohr unter Druck hineingetrieben. Nach kurzer Zeit tritt dann die Schmelzung der äußeren Zone des Kernes ein, wobei das Innere des Kernes ungefähr eine Temperatur von 300 ° aufweist. Die Weiterverarbeitung durch Walzen zu Draht führt dann eine Verschweißung beider Metalle herbei, da während der Erhitzung des
Kernes im Rohr zwischen beide Luft nicht hinzutreten kann und eine Oxydation der Berührungsflächen der beiden Metallkörper ausgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Verfahren zur Herstellung von aus einem schwer und einem leicht schmelzbaren Metall bestehenden Drähten aus WaIzknüppeln, deren als Rohr ausgebildeter Mantel aus schwer schmelzbarem Metall im Glühofen bis annähernd auf Schmelztemperatur erhitzt wird, während der Kern aus leicht schmelzbarem Metall zunächst unerhitzt bleibt, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Verschweißung der Kern aus leicht schmelzbarem Metall in das im Glühofen befindliche Rohr hineingetrieben wird und das Ganze so lange im Glühofen verbleibt, bis die äußere Zone des Kernes zu schmelzen beginnt, worauf der Walzknüppel in üblicher Weise durch Walzen verschweißt und weiter verarbeitet wird.
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