DE2552503C2 - Schaltvorrichtung für eine Stromversorgungseinrichtung für wenigstens ein Nebenaggregat, insbesondere für einen elektrischen Geräuschsimulator, elektrischer Spiel- und Modellbahnen - Google Patents
Schaltvorrichtung für eine Stromversorgungseinrichtung für wenigstens ein Nebenaggregat, insbesondere für einen elektrischen Geräuschsimulator, elektrischer Spiel- und ModellbahnenInfo
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- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für eine Stromversorgungseinrichtung für wenigstens ein Nebenaggregat,
insbesondere für einen elektrischen Geräuschsimulator, elektrischer Spiel- und Modellbahnen
unter Verwendung von Batterien und einem aus der Fahrspannung betriebenen Stromversorgungsgerät mit
einer Umschalteinrichtung zur fahrspannungsabhängigen Umschaltung vom Batteriebetrieb auf das Stromversorgungsgerät
i-ei" einer Umschaltspannung.
Zur Stromversorgung elektrischer Geräuschsimulatoren
zum Erzeugen des typischen Dampfgeräusches von Dampflokomotiven, sowie ffeil- und anderen Signaltönen,
ist in der DE-OS 23 61 5J8 bereits vorgeschlagen worden, eine gemischte Stromversorgungseinrichtung
zu verwenden, die neben einem aus der Fahrspannung betriebenen Netzgerät zusätzlich auch noch
eine Batterie verwendet.
Bei dieser bekannten Stromversorgungseinrichtung sollen dabei die beiden verschiedenartigen Stromquellen
gleichzeitig arbeiten, insbesondere derart, daß über die eine konstante Spannung liefernde Batterie die eigentlichen
Geräuscherzeugungs- und Vorverstärkerbauteile versorgt werden, bei denen es auf eine konstante
Spannung ankommt, während die Endverstärkerbaugruppen über das Fahrpult mit Strom versorgt werden.
Diese Aufteilung soll dabei die Notwendigkeit aufwendiger Einrichtungen zur Glättung und Konstanthaltung
der von der Fahrspannung abgeleiteten Versorgungsspannung vermeiden.
Bei dieser bekannten Anordnung wird die Batterie ständig beansprucht und muß somit in relativ kurzen
Abständen wieder ausgewechselt werden. Dieses Auswechseln ist umständlich und insbesondere bei kleinen
Miniatureisenbahnen mühsam. Darüber hinaus sind die für derartige Zwecke brauchbaren Kleinbatterien auch
relativ teuer. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Anordnung liegt darin, daß im Anfahrbetrieb bei geringer
Fahrspannung diese häufig nicht ausreicht, um die Leistungsstufen der Geräuschelektronik betreiben zu
können.
Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten sind bereits sogenannte Batterie-Pufferschaltungen bekanntgeworden
(Märklin-Magazin, Heft 2, 1968, Seiten 21-23 sowie Hagen Jakubaschk »Das große Elektronikbastelbuch«
Militärverlag der DDR, 4. Auflage, Seiten 173—175), in denen eine automatische Umschaltung
vom Batteriebetrieb auf Netzbetrieb vorgesehen ist wenn die Versorgungsspannung über das Netzgerät
ausreicht Darüber hinaus kann auch ein Nachladen der Batterien vorgesehen werden.
Auch bei diesen sogenannten Pufferschaltungen besteht aber noch die Schwierigkeit daß die Batterie im
Stillstand des Zuges, d. h. bei völlig fehlender Fahrspannung, belastet wird, sofern nicht noch ein gesonderter
Ausschalter vorgesehen wird, welcher die Batteriespannung der Stromversorgungseinrichtung gesondert unterbricht
Ein derartiger, jeweils gesondert zu betätigender Schalter ist aber insofern störend, als das Ausschalten
häufig vergessen wird, so daß letztendlich trotz Puf-•ferschaltung
die Batterie ungewollt entleert werden kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Schaltvorrichtung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, weiche die Entladung der Batterie bei fehlender
Fahrspannung verhindert
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine derartige Schaltvorrichtung erfindungsgemäß gekennzeichnet durch einen
Schalter, welcher die Verbindung der Batterie mit dem Nebenaggregat nur bei Überschreitung eines vorgegebenen
Minimalwertes der Fahrspannung herstellt der unterhalb der Umschaltspannung liegt
Durch die erfindungsgemäße Schaltvorrichtung ist sichergestellt daß die Batterie im Stillstand, d. h. bei auf
Null zurückgedrehtem Netzgerät, nicht eingeschaltet ist, so daß die Batterie nicht entladen werden kann. Die
erfindungsgemäße Einrichtung hat dabei gegenüber dem Vorsehen eines handbetätigten Ausschalters nicht
nur den Vorteil, daß die Abschaltung automatisch bewirkt wird und somit nicht vergessen werden kann. Darüber
hinaus erfolgt das Anlegen der Batterie auch erst nach einem Aufdrehen des Regelknopfes am Fahrpult
um ein gewisses Mindestmaß und damit erst kurz bevor eine Fahrspannung erreicht ist bei welcher das Fahrzeug
langsam anfährt Dadurch ergibt sich beim bevorzugten Einsatz einer derartiger! Schälvorrichtung für
eine Stromversorgungseinrichtung für elektrische Geräuschsimulatoren ein exakt vorbildgetreues Verhalten,
da auch dort die Geräusche, beispielsweise die üblichen Dampfgeräusche von Dampflokomotiven, kurz vor dem
langsamen Anfahren der Lokomotive voll einsetzen.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel, sowie an Hand der Zeichnung näher
erläutert werden.
Für die Versorgung des Geräuschsimulators 1 — dessen Aufbau im einzelnen im Rahmen der vorliegenden
Anmeldung ebensowenig interessiert wie der Aufbau eines an sich bekannten herkömmlichen Netzgerätes 3
zur Erzeugung einer Gleichspannung aus der Fahrspannung, so daß diese Teile im einzelnen nicht dargestellt
sind — ist eine Spannung von 9 bis 10 Volt erforderlich.
Da die Geräuschsimulation auch bei langsam fahrender Lokomotive arbeiten soll, ist eine Batterie 2 von 9 Volt
vorgesehen. Sobald die Fahrspannung größer ist als 9 Volt — was bereits bei etwa halber Fahrgeschwindigkeit
ohne Last erreicht ist — wird zur Entlastung der Batterie 2 die Stromversorgung automatisch auf ein aus
der Fahrspannung betriebenes Netzgerät 3 umgeschaltet. Zu diesem Zweck ist das Netzgerät 3 mit nachgeschalteter
Stabilisierungseinrichtung 4 in Serie mit einer Diode D der Batterie 2 parallel geschaltet. Die Durch-
b5 laßrichtung der Diode D ist dabei so gewählt, daß sie
nur in Richtung des Batterieladestroms durchläßt, dagegen bei niedriger Fahrspannung den Batteriestrom zum
Netzgerät 3 abblockt. Auf diese Weise wird eine zusatz-
iche Belastung der Batterie 2 bei niedrigen Fahrspaniungen
durch das Netzgerät 3 verhindert
Sobald die vom Netzgerät 3 gelieferte, aus der Fahrspannung
gewonnene Gleichspannung höher wird als die Batteriespannung, übernimmt das Netzgerät 3 die
Stromversorgung des Geräuschsimulators 1. Die Zehnerdiode Z begrenzt dabei die Betriebsspannung auf
10 Volt Gleichzeitig erfolgt bei Übernahme der Stromversorgung durch das Netzgerät 3 eine gewisse Wiederaufladung
der Batterie 2 über die Diode D und den Begrenzungswiderstand R1.
In die Verbindungsleitung der Batterie 2 mit dem Geräuschsimulator
1 ist ein elektronischer Transistor-Schalter S eingeschaltet, der erst oberhalb einer Fahrspannung
von etwa 1 Volt die Verbindung zwischen Batterie 2 und Geräuschsimulator 1 herstellt Auf diese
Weise ist sichergestellt daß die Batterie 2 im Stillstand nicht angeschaltet ist auch wenn kein Ausschalter vorgesehen
ist wobei die erfindungsgemäße Einrichtung gegenüber dem Vorsehen eines speziellen Ausschalters
auch noch den weiteren Vorteil besitzt daß die Ausschaltung automatisch bewirkt wird und somit nicht vergessen
werden kann. Die Batterie 2 wird erst dann an den Geräuschsimulator 1 angelegt wenn am Widerstand
R 2 eine Spannung anliegt die größer als ca. 1 VoH ist Ober diese Spannung wird der Transistor T
angesteuert so daß seine Emitter-Kollektorstrecke öffnet und den Kontakt von der Batterie 2 zum Geräuschsimulator
1 herstellt Der durch den Widerstand R 3 und den Kondensator C1 gebildete Tiefpaß hält Wechsel-Stromanteile
der Fahrspannung vom Schalt-Transistor T fern. Damit der separat herausgezeichnete Ladetransistor
Cl des Netzteils nach Abstellen der Fahrspannung schnell unter die kritische Spannung unterhalb
1 Volt entladen wird — und demzufolge der Schalter 5 die Verbindung der Batterie 2 zum Geräuschsimulator 1
unterbrechen kann — ist ihm ein Entladewiderstand R 4 parallel geschaltet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen ίο
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bO
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltvorrichtung für eine Stromversorgungseinrichtung für wenigstens ein Nebenaggregat, insbesondere für einen elektrischen Geräuschsimulator, elektrischer Spiel- und Modellbahnen unter Verwendung von Batterien und einem aus der Fahrspannung betriebenen Stromversorgungsgerät mit einer Umschalteinrichtung zur fahrspannungsabhängigen Umschaltung vom Batteriebetrieb auf das Stromversorgungsgerät bei einer Umschaltspannung (UX), gekennzeichnet durch einen Schalter (S), welcher die Verbindung der Batterie (2) mit dem Nebenaggregat (1) nur bei Überschreitung eines vorgegebenen Minimalwertes (i/2) der Fahrspannung herstellt, der unterhalb der Umschaltspannung (i/l) liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752552503 DE2552503C2 (de) | 1975-11-22 | 1975-11-22 | Schaltvorrichtung für eine Stromversorgungseinrichtung für wenigstens ein Nebenaggregat, insbesondere für einen elektrischen Geräuschsimulator, elektrischer Spiel- und Modellbahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752552503 DE2552503C2 (de) | 1975-11-22 | 1975-11-22 | Schaltvorrichtung für eine Stromversorgungseinrichtung für wenigstens ein Nebenaggregat, insbesondere für einen elektrischen Geräuschsimulator, elektrischer Spiel- und Modellbahnen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2552503A1 DE2552503A1 (de) | 1977-05-26 |
| DE2552503C2 true DE2552503C2 (de) | 1984-08-02 |
Family
ID=5962413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752552503 Expired DE2552503C2 (de) | 1975-11-22 | 1975-11-22 | Schaltvorrichtung für eine Stromversorgungseinrichtung für wenigstens ein Nebenaggregat, insbesondere für einen elektrischen Geräuschsimulator, elektrischer Spiel- und Modellbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2552503C2 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1267318B (de) * | 1959-08-25 | 1968-05-02 | Telefunken Patent | Anordnung zur Ladung von Kleinakkumulatoren |
| DE2420666A1 (de) * | 1973-12-11 | 1975-11-13 | Rembold Klaus | Vorrichtung zur stromversorgung von geraeten, die der nachahmung von dampflokomotivgeraeuschen dienen |
| DE2361533A1 (de) * | 1973-12-11 | 1975-06-12 | Metrication Systems Proprietar | Betaetigungsvorrichtung fuer werkzeugeinsaetze |
-
1975
- 1975-11-22 DE DE19752552503 patent/DE2552503C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2552503A1 (de) | 1977-05-26 |
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