DE2542633C2 - Elektrische Maschine - Google Patents
Elektrische MaschineInfo
- Publication number
- DE2542633C2 DE2542633C2 DE2542633A DE2542633A DE2542633C2 DE 2542633 C2 DE2542633 C2 DE 2542633C2 DE 2542633 A DE2542633 A DE 2542633A DE 2542633 A DE2542633 A DE 2542633A DE 2542633 C2 DE2542633 C2 DE 2542633C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- core
- secondary part
- pole faces
- primary part
- windings
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K41/00—Propulsion systems in which a rigid body is moved along a path due to dynamo-electric interaction between the body and a magnetic field travelling along the path
- H02K41/02—Linear motors; Sectional motors
- H02K41/025—Asynchronous motors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Linear Motors (AREA)
- Control Of Vehicles With Linear Motors And Vehicles That Are Magnetically Levitated (AREA)
Description
zuführen, muß in Hinbück auf die erste Schubkomponente
dafür gesorgt werden, daß kein wesentlicher Beitrag des magnetischen Flusses aus dem Primärteil das
magnetische Material des Sekundärteils ohne Durchtritt durch das elektrisch leitende nicht magnetische Material
erreicht.
Hierzu ist die Scheibe aus elektrisch leitendem nicht magnetischen Material mindestens so breit wie der
Kern des Primärteils ausgeführt und ist das magnetische Material deutlich schmaler. Gemäß einer anderen Ausführungsform
sind die Kanten der Scheibe aus elektrisch leitendem nicht magnetischen Material um die
Seitenkanten des magnetischen Materials herumgebogen, so daß das magnetische Material im Bereich dieser
Kanten in einem etwa U-förmigen Kanal eingebettet ist,
so daß eine Abschirmung erreicht ist. Innerhalb der Grenzen für stabiles Schweben dient eine Änderung der
Breite de- Scheibe aus elektrisch leitendem nicht magnetischen Material und der Breite der Scheibe aus magnetischem
Material dazu daß sich die gegenseitigen Verhältnisse von Hebekraft, Schub und seitlicher Stabilisierungskraft
ändern.
Im allgemeinen ergibt sich nur geringer Vor teil, wenn
das magnetische Material des Sekundärteils breiter ist, als der Kern des Primärteils. Die Scheibe aus elektrisch
leitendem nicht magnetischen Material setzt vorteilhaft den »3chlußring«-Widerstand herab, wenn sie breiter
ist. Es gibt jedoch eine kritische Breite, jenseits der die Stabilität beeinträchtigt würde. Der genaue Wert ändert
sich mit der jeweiligen Ausbildung des Primärteils und nimmt zu. wenn die Breite des Luftspaltes zwischen
Primärteil und Sekundärteil zunimmt.
Für Maschinen oberhalb einer kritischen Größe ist die Zunahme der Hebekraft aufgrund der Zunahme der
Kraftflußdichte am Sekundärteil wegen dessen magnetischen Materials größer, als die magnetische Anziehung
zwischen diesem magnetischen Material und demjenigen des Primärteils.
Das erfindungsgemäße Primärteil bewirkt bei gleichem Strom sowohl höhere Hebekraft, als. auch größere
seitliche Stabilität. Das Fehlen von endseitigen Wicklungen wegen der unbewickelten Außenschenkel des
Kerns des Primärteils ermöglicht höheren Leistungsfaktor.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer elektrischen Maschine gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig.?. einen Querschnitt durch eine elektrische Maschine
mit einem Primärte'l wie in Fig. !.jedoch abgewandeltem
Sekundärteil;
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine elektrische Maschine
mit einem Primärteil wie in den F i g. 1 und 2, jedoch mit einem nochmals veränderten Sekundärteil;
Fig.4 eine perspektivische Ansicht einer elektrischen
Maschine gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
Nach Fig. 1 besteht der Primärteil eines Linearinduktionsmotors gemäß der Erfindung aus einer Reihe
von Kernabschnitten 10, die durch Bauteile 12 und 14. die keinen Teil des magnetischen Kreises der Maschine
bilden, untereinander verbunden sind.
Alle Kernabschnitte 10 bestehen aus einem Stapel von gegeneinander isolierten, in Querrichtung, d. h.
senkrecht zu den Bauteilen 12 und 14 angeordneten Lamcllenblcchcn aus magnetischem Material, jeder
Kernabschnitt 10 besteht aus einem Joch 16·, das zwei Innenschenkel 18 und 20 und zwei Außenschenkel 22
und 24 miteinander verbindet. Der Querschnitt des Kerns ähnelt daher demjenigen einer E-Kern-Maschine,
jedoch mit einem zusätzlichen Schenkel, so daß eine Ähnlichkeit mit dem Buchstaben Xi des griechischen
Alphabets entsteht. Kerne dieser Art sollen daher nachstehend als Xi-Kerne bezeichnet werden. An den !nnenschenkeln
18 und 20 sind Wicklungen 26 und 28 angebracht, die so geschaltet sind, daß die magnetomotorische
Kraft im Schenkel 18 die entgegengesetzte Richtung der magnetomotorischen Kraft im Schenkel 20 hat.
Oberhalb des Primärteils befindet sich ein Sekundärteil 30. der eine Scheibe aus elektrisch leitendem, nichtmagnetischen
Material aufweist, beispielsweise aus Aluminium. Die Breite der Scheibe entspricht der Breite der
Kernabschnitte 10. Im Betrieb können die Wicklungen 26 und 28 von aufeinanderfolgenden Kernabschnitten
10 mit den entsprechenden Phasen einer Drehstromquelle gespeist werden, so daß ein in Längsrichtung
wanderndes Feld magnetomotoriscK-; Kraft entsteht.
Das magnetomuiorisehe Kraftfeld hält- den Sckundärteil
30 oberhalb der Primärteilabschnitte 10 und läßt es mit ihm fluchten, treibt es aber auch in Längsrichtung
vorwärts.
Der Primärteil nach Fig. 2 stimmt mit demjenigen nach F i g. 1 überein. Der Sekundärteil besteht aus einer
Scheibe 32 aus Aluminium oder einem anderen elektrisch leitenden, nichtmagnetischen Material, dessen
jo Breite die der Kernabschnitte 10 des Primärteils übertrifft,
und einer Scheibe 34 aus magnetischem Material, angeordnet an der dem Primärteil abgewandten Seite
der Scheibe 32. Die Scheibe 34 ist ebenso breit wie die Kernabschnitte 10. Da die Kanten der Scheibe 32 über
die Scheibe 34 hinausragen, verläuft praktisch der gesamte magnetische Fluß, der die Scheibe 34 von den
Primärteilabschnitten 10 her erreicht, zunächst durch die Scheibe 32. Ferner setzen diese vorspringenden
Randbereiche den »Schlußring«-Widerstand des Sekundärteils herab.
Der Primärteil der Maschine nach F i g. 3 entspricht genau dem Primärteil. der in den Fig. 1 und 2 gezeigt
ist. Der Sekundärteil besteht aus einer Scheibe 38 aus elektrisch leitendem, nichtmagnetischen Material, etwa
aus Aluminium, auf dessen Rückseite eine Scheibe 40 aus Magnetmaterial liegt. Die Scheibe 40 ist ebenso
breit wie die Primärteilabschnitte 10. Die seitlichen Kantenbereiche 42 und 44 der elektrisch leitenden
Scheibe 38 sind um die Kanten der Scheibe 40 herumgebogen, so daß kein wesentlicher Betrag des magnetischen
Flusses aus den Kernabschnitten 10 die Scheibe 40 erreichen kann, ohne zunächst die Scheibe 38 zu
durchsetzen. Diese Hilfskonstruktion führt dazu, daß die Gesa-ritbreite des Sekundärteils der Maschine nach
Fig. 3 geringer sein darf als die der entsprechenden
Scheiben bei der Bauweise nach F i g. 2.
Bei dtr Ausführungsform der Erfindung nach der F i g. 1 bis 3 verlaufen die magnetischen Kraftlinien vollständig
in Ebenen, die senkrecht zu der Bewegungsrich-
bo tung liegen. Eine sogenannte Hybridfluß-Maschine gemäß
der Erfindung, bei der ein Teil des Flusses in Längsrichtung verläuft, ist in Fig. 4 wiedergegeben. Diese
Maschine steht in der gleichen Beziehung zu den Maschinen mit in Querrichtung verlaufendem Fluß nach
b3 den F i g. 1 bis 3, wie die Hybridfluß-Induktionsmotoren,
die in der britischen Patentschrift 13 14 161 = DE-OS 20 21322 beschrieben sind zu den entsprechenden
Querfluß-Lincarinduktionsmaschincn. die in der briti-
sehen Patentschrift 13 14 IbI beschrieben sind. In Fi g. 4
ist praktisch der gleiche Sekundarteil verwendet wie bei
den Maschinen nach F i g. 2: er bestellt aus einer Scheibe 50 aus mehtmagnetischem. elektrisch leitenden Material,
auf deren Rückseite sich eine eher schmalere Scheibe 52 aus magnetischem Material befindet. Der
Primärteilkern 54 besteht aus zwei Stapeln 56 und 58 gegeneinander isolierter, längsorientierier magnetischer
l.amellenbleche. und jeder Stapel erstreckt sich zusammenhängend über die gesamte Länge des Primärteüs.
und ferner einen Stapel 60 von querorientierten IJ-förmigen L.amellenblechen. die sich über die Stapel
56 und 58 der Längslamellen erstrecken, und deren Seitenarme abwärts verlaufen, so daß Reihen von Polflachen
62 und 64 gebildet uerden, die koplanar zu den
Reihen von Polflächen 68 und 70 ν erlaufen, die von den
Stapeln 56 und 58 gebildet sind. Somit weisen bei allen
-Xusführungsbeispielen die Primärteile Sätze von PoIfIachen
auf. die voneinander in Längsrichtung ties Primärteils
beabstandet sind, wobei jeder Satz aus 4 zueinander benachbarten, jedoch voneinander in Querrichtung
des Primärteils bestandteil 4 Polflachen 62, 64, 68
und 70 besteht.
Die Stapel 56 und 58 der Längslamellen zeigen Ausbrüche,
in die Wicklungen 72, 74 aufgenommen sind, die als zwei- oder mehrlagige verteilte Mehrphasenwicklungen
der bei Linearindukiionsmotoren an sich bekannten
Art ausgeführt sind. Die Tiefe der Längslamellen über den Ausbrüchen ist gerade so groß, daß die
Längsstapel 56 und 58 ausreichend mechanische Festigkeit besitzen. Darsius ergibt sich ganz allgemein eine
Sättigung bei einem niedrigen Flußbetrag in den Zähnen des Stapels 56 und 58. so daß der magnetische Widerstand
der Längsrichtungsfhißbahnen in den Stapeln 56 und 58 erheblich höher ist als in den von den Stapeln
56 und 58 in Verbindung mit dem Stapel 54 gebildeten Querriehiungsflußbahnen.
Wenn die Poiteiiung (Poiabmessunsj in Längsrichtung
des Primärteils) mit der Polbreite (Polabmessung in Querrichtung des Primärteils) ν ergleichbar ist. die Pole
also ungefähr »quadratisch« sind, kann es von Vorteil sein, die Tiefe des Kerns der Längslamellen zu erhöhen,
damit der Fluß sowohl in Längsrichtung wie in Querrichtung passieren kann, w odurch der gesamte Magnetisierungsstrom
heriibgeset.it wird. Diese Ausführung stellt den Übergang zwischen dem üblichen Langsflußt\
ρ eines Linearmotors und dem Querflußtv ρ dar. Selbst
in HochgeschwindigkeitsniDtoren (mit Polen), bei denen
die Teilung viel großer als die Breite ist. tritt in gewissem Umfang ein Längsfluß zusätzlich zum Querfluß
(zweidimensionaler Flußverlauf) auf. wenn der Sekundäneil-Stabil
nicht laminiert ist. Wenn Längsfluß vorliegt, kann dies nur günstig sein.
H> bridflußprimärteiie haben gegenüber Querflußprimärteile
den Vorteil, daß Bauteile, die den magnetischen Kreis nicht unterstützen, η chi erforderlich sind, so daß
Gewicht gespan werden kann und daß die Längsflußbahnen
die Ströme in der Scheibe 50 in die Teile der Scheibe zu wandern veranlassen, in denen sich die stärksten
Vortriebskräfte hervorzurufen vermögen. Diese und weitere Vorteile werden ausführlich in der genannten
britischen Patentschrift 13 16 131 beschrieben.
Bei der in Fig.·? gezeichneten Maschine wird der
Primärteil oberhalb des Sekundärteils gehalten durch elektromagnetisches Schweben, das durch die magneto- ι
motorische Kraft hervorgebracht wird, die im Primärteil erzeugt wird. Eiei allen Ausführungsformen kann
entweder der Primärteil oberhalb des Sekundärteils oder der .Sekundärteil oberhalb des Pnmarieils vorgesehen
sein, jedoch wird im allgemeinen der Primärteil erheblich
kurzer sein als der Sekundarteil. Bei einem geführten
Transportsv stem wurde das untere Bauteil die
Bahnspur bilden, wahrend d.is obere Bauteil einen Fahr
zeugteil darstellen w urde.
Bei allen in den I ι g. 2. i und 4 gezeigten \usluhrungsformen
kann das magnetische Material des Sekundaneils
aus einem Stapel von vertikal stehenden, querverlaufenden
l.amellenblechen bestehen und braucht nicht als zusammenhangende Scheibe ausgeführt zu
sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Elektrische Maschine mit einem im wesentlichen flächigen aus elektrisch leitendem Material ausgebildeten
Sekundärteil und mit einem Primärteil mit einem Kernaus Magnetwerkstoff und wechselstromgespeisten
Wicklungen auf dem Kern, der in Längsrichtung beabstandete Kernabschnitte mit mehreren in
Querrichtung benachbarten Schenkeln mit koplanaren Polflächen und mindestens ein rückwärtiges Joch
(16)aufweist. welches die in Querrichtung benachbarten Schenkel an ihren den Polflächen abgewandten
Seiten miteinander verbindet, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Kernabschnitt (10) vier in Querrichtung benachbarte Polflächen (56,58,62,64)
aufweist, die an den Enden von vier Schenkeln (18,20,
22,24)desentsprechenden Kernabschnitts(10)ausgebildet
sind, und daß die Wicklungen (26, 28; 72, 74) lediglich autii?n beiden innenliegenden Schenkelndes
Satzesangeordnetsind.
2. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kernabschnitt (10) des
Primärteils einen Stapel Lamellenbleche aufweist, die parallel zu den die Bahnen für den Arbeitskraftfluß
enthaltenden Ebenen angeordnet sind (Fig. 1-3).
3. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Primärteilkern (54) einen
Stapel (60) U-förmiger Lamellenbleche aufweist, die parallel zu den die Bahnen des Arbeitskraftflusses
enthaltenden Ebenen verlaufen und deren Schenkel die beiden äußeren Pohiächen\62, 64) jedes Satzes
an den Schenkelenden besitzen, sowie zwei dazwischenstehende Stapel (56,58) vor, längsverlaufenden
Lamellenblechen, die zwischen den Schenkeln des U-förmigen Stapels (60) angeordnet sind, wobei jeder
dazwischenstehende Stapel jeweils eine der innenliegenden Polflächen (68, 70) jedes Satzes sowie
Ausbrüche für die Aufnahme der Wicklungen (72, 74) aufweist (F ig. 4).
4. Elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sekundärteil (30) so ausgebildet ist, daß längsverlaufende Strombahnen beiderseits zumindest der
innenliegenden Polflächen (bei 18 und 20; 68, 70) jedes Satzes vorgesehen sind und querverlaufende
Bahnen die längsverlaufenden Bahnen untereinander verbinden.
5. Elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sekundärteil eineScheibe aus magnetischem Material (34), das auf der dem Primärteil abgewandten Seite
einer Scheibe (32) aus elektrisch leitendem, nichtmagnetischen Material angeordnet ist.aufweist.
6. Elektrische Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch leitende, nichtmagnetische
Scheibe (32) des Sekundärteils mindestens die gleiche Breite hat, wie der Kern (10) des Primärteils,
und daß die magnetische Scheibe (34) des Sekundärteils
schmaler ist als dessen elektrisch leitende, nichtmagnetische Scheibe (32).
7. Elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wicklungen (26, 28, 72, 74) als Mehrphasenwicklungen ausgeführt sind.
Die Erfindung betrifft eine elektrische Maschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige elektrische Maschinen sind bekannt, beispielsweise
aus der GB-PS 13 73 054 = DE-PS 23 26 87!. Der Sekundärteil der bekannten elektrischen
Maschine besteht aus elektrisch !eilendem Material, während der Primärteil aus einem Kern magnetischen
Materials ir.it mindestens zwei Reihen von Polflächen, die dem Sekundärteil über einen Luftspalt gegejüberliegen,
sowie wechselstromerregten Wicklungen besteht, so daß im Betrieb der Primärteil und der Sekundärteil
in stabiler Lage übereinander gehalten sind und in Richtung parallel zu den Reihen der Polflächen vorwärtsbewegbar
sind. Dabei kann die Anordnung so sein, d?ß U- oder E-förmige Kernteile nebeneinander ausgeordnet
sind, so daß mehrere Polflächen, allerdings voneinander getrennt, in Querrichtung nebeneinander vorgesehen
sind.
Im Prinzip ähnliche Anordnungen zeigen der Vorschlag gemäß der DE-OS 25 21505 und GB-Z
»Proc. IF.EF.«r Bd. 115 (April 1968) 4, S. 538. F.ine Ausbildung
des Sekundärteils als Scheibe ist aus der DE-OS 20 46 021 bekannt.
Bei allen sich selbst im Schwebezustand haltenden Anordnungen ist es ein Grundproblem, die Seitenkräfte
für einen bestimmten Strom und für eine bestimmte Größe der Maschine zu optimieren, die die Hebekraft
und die seitliche Stabilität der Anordnung beeinflussen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die elektrische Maschine gemäß der DE-OS 23 26 871 so auszubilden,
daß (bei gleichem Strom) sowohl höhere Hebekraft, als auch bessere seitliche Stabilität erreichbar sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Die Er-J5
findung wird durch die Merkmale der Unteransprüche weitergebildet.
Die Erfindung sieht Sätze aus vier in Querrichtung nebeneinander angeordneten Polflächen vor. wobei jeder
Satz einen Teil eines einzigen M.'-jnetkreises bildet
und wobei der kombinierte Effekt aus den verschiebenden Teilen dieses Magnetkreises so*vie die gegenseitige
Wirkung des zugeordneten Magnetflusses mit dem jeweiligen Sekundärteil die erforderliche Optimierung bezüglich
der Hebekraft und der Seitenstabilität erreicht.
Wenn die Erregerwicklungen lediglich auf den beiden innenliegenden Schenkeln des jeweiligen Kernabschnitts vorgesehen sind, ist ein erhöhter Leistungsfaktor erreichbar, da die außen liegenden Schenkel des Kernteils keine WicKlungen aufweisen, was ebenfalls höhere Hebekraft und bessere Seitenstabilität bei gleichem Strom zur Folge hat.
Wenn die Erregerwicklungen lediglich auf den beiden innenliegenden Schenkeln des jeweiligen Kernabschnitts vorgesehen sind, ist ein erhöhter Leistungsfaktor erreichbar, da die außen liegenden Schenkel des Kernteils keine WicKlungen aufweisen, was ebenfalls höhere Hebekraft und bessere Seitenstabilität bei gleichem Strom zur Folge hat.
Der Sekundärteil, der dazu dient, in Längsrichtung verlaufende Bahnen für elektrische Ströme auf beiden
Seiten zumindest der inneren Polflächen jedes Satzes herzustellen sowie Querbahnen für einen die Längsbahnen
verbindenden Strom, besteht aus einer Scheibe aus elektrisch leitendem nicht magnetischen Material und
enthält magnetisches Material auf der dem Primärteil abgewandten Seite des elektrisch leitenden Materials.
Im Betrieb werden aufgrund der Wechselstromspeisung erste Schubkomponenten erzeugt, die den Primärteil
und den Sekundärteil entweder voneinander weg oder aufeinander zu bewegen, sowie zweite Schubkomponenten,
die den Primärteil und den Sekundärteil miteinander fluchtend zu halten suchen. Ferner wird eine zusätzliche
Schubkomponente erzeugt, die eine relative Längsverschiebung zwischen dem Primärteil und dem
Sekundärteil herbeiführt. Um stabiles Schweben herbei-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB41421/74A GB1490218A (en) | 1974-09-24 | 1974-09-24 | Linear induction motors |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2542633A1 DE2542633A1 (de) | 1976-04-01 |
| DE2542633C2 true DE2542633C2 (de) | 1985-03-14 |
Family
ID=10419609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2542633A Expired DE2542633C2 (de) | 1974-09-24 | 1975-09-24 | Elektrische Maschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4049983A (de) |
| JP (1) | JPS6111521B2 (de) |
| DE (1) | DE2542633C2 (de) |
| GB (1) | GB1490218A (de) |
Families Citing this family (23)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4230978A (en) * | 1978-02-24 | 1980-10-28 | Compugraphic Corporation | Impulse drive system |
| SU792514A1 (ru) * | 1978-03-01 | 1980-12-30 | Ростовский-на-Дону институт инженеров железнодорожного транспорта | Асинхронный линейный электродвигатель |
| SU743135A1 (ru) * | 1978-03-20 | 1980-06-25 | Ростовский-на-Дону институт инженеров железнодорожного транспорта | Линейный асинхронный двигатель |
| SU815848A1 (ru) * | 1978-05-10 | 1981-03-23 | Ростовский-На-Дону Институт Инженеровжелезнодорожного Транспорта | Линейный асинхронный электродвига-ТЕль |
| DE3122695A1 (de) * | 1981-06-06 | 1983-01-05 | Herbert Prof. Dr.-Ing. 3300 Braunschweig Weh | "asynchronmotoren mit grossen abstossenden normalkraeften" |
| FR2521797B1 (fr) * | 1982-02-18 | 1985-12-06 | Cem Comp Electro Mec | Procede et dispositifs pour minimiser la puissance induite dans un produit plat conducteur maintenu electromagnetiquement sans contact |
| US4922830A (en) * | 1987-05-14 | 1990-05-08 | Daifuku Co., Ltd. | Conveyor system utilizing linear motor |
| JPH03127405U (de) * | 1990-04-04 | 1991-12-20 | ||
| JPH03127404U (de) * | 1990-04-04 | 1991-12-20 | ||
| JP2539679Y2 (ja) * | 1990-09-25 | 1997-06-25 | 三菱重工業株式会社 | 交流磁気浮上搬送装置 |
| US5666883A (en) * | 1994-05-24 | 1997-09-16 | Power Superconductor Applications Co., Inc. | Method and apparatus for use of alternating current in primary suspension magnets for electrodynamic guidance with superconducting fields |
| US6147421A (en) * | 1998-11-16 | 2000-11-14 | Nikon Corporation | Platform positionable in at least three degrees of freedom by interaction with coils |
| US6208045B1 (en) | 1998-11-16 | 2001-03-27 | Nikon Corporation | Electric motors and positioning devices having moving magnet arrays and six degrees of freedom |
| US6452292B1 (en) | 2000-06-26 | 2002-09-17 | Nikon Corporation | Planar motor with linear coil arrays |
| US6445093B1 (en) | 2000-06-26 | 2002-09-03 | Nikon Corporation | Planar motor with linear coil arrays |
| KR20040018347A (ko) * | 2001-04-09 | 2004-03-03 | 베이 센서스 앤드 시스템즈 캄파니, 인코포레이티 | 자기 슬롯-폐쇄 웨지 및 자기 장착 브래킷을 구비한 선형브러쉬레스 직류 모터용 스테이터 |
| US7362012B2 (en) * | 2001-04-09 | 2008-04-22 | Bei Sensors And Systems Company, Inc. | Ironcore linear brushless DC motor with reduced detent force |
| US20090045683A1 (en) * | 2005-11-18 | 2009-02-19 | Koninklijke Philips Electronics, N.V. | Linear variable reluctance actuator having band coils |
| US7683506B2 (en) * | 2005-12-16 | 2010-03-23 | Nikon Corporation | CI-core actuator for long travel in a transverse direction |
| US20070278800A1 (en) * | 2006-06-02 | 2007-12-06 | Galich Thomas P | Linear generator |
| NL2005240A (en) * | 2009-09-22 | 2011-03-23 | Asml Netherlands Bv | Actuator, positioning system and lithographic apparatus. |
| US10020716B2 (en) * | 2010-03-31 | 2018-07-10 | The Boeing Company | Transverse flux induction motor with passive braking system |
| CN111277109B (zh) * | 2020-03-11 | 2021-02-23 | 中车青岛四方机车车辆股份有限公司 | 一种磁浮列车直线电机及一种磁浮列车 |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH480754A (fr) * | 1967-09-01 | 1969-10-31 | Merlin Gerin | Moteur d'induction linéaire |
| USRE28161E (en) | 1969-05-02 | 1974-09-17 | Linear induction motor | |
| GB1316131A (en) * | 1969-09-18 | 1973-05-09 | Tracked Hovercraft Ltd | Linear induction motor |
| US3644762A (en) * | 1971-02-22 | 1972-02-22 | Tracked Hovercraft Ltd | Linear induction motor stator |
| FR2139702B1 (de) * | 1971-05-28 | 1973-06-29 | Merlin Gerin | |
| GB1373054A (en) * | 1972-05-25 | 1974-11-06 | Tracked Hovercraft Ltd | Electromagnetic levitation |
| US4013906A (en) * | 1974-05-14 | 1977-03-22 | National Research Development Corporation | Electromagnetic levitation |
-
1974
- 1974-09-24 GB GB41421/74A patent/GB1490218A/en not_active Expired
-
1975
- 1975-09-16 US US05/613,858 patent/US4049983A/en not_active Expired - Lifetime
- 1975-09-23 JP JP50115426A patent/JPS6111521B2/ja not_active Expired
- 1975-09-24 DE DE2542633A patent/DE2542633C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1490218A (en) | 1977-10-26 |
| US4049983A (en) | 1977-09-20 |
| JPS6111521B2 (de) | 1986-04-03 |
| JPS5160314A (de) | 1976-05-26 |
| DE2542633A1 (de) | 1976-04-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2542633C2 (de) | Elektrische Maschine | |
| DE2046021C3 (de) | Linearer Asynchronmotor | |
| DE2326871C2 (de) | Elektrische Maschine | |
| DE3410119C2 (de) | ||
| DE2952630C2 (de) | Magnetische Fahrzeugschwebe- und -führungsvorrichtung vom induktiven Repulsionstyp | |
| CH628475A5 (de) | Hochleistungsschrittmotor. | |
| DE2249354A1 (de) | Flussabschirmung fuer generatorendzaehne | |
| DE3602687A1 (de) | Permanenterregte synchronmaschine mit transversalflusspfaden | |
| EP0243425B1 (de) | Stromrichtergespeiste synchronmaschine mit permanentmagnet-erregung | |
| DE2851038C2 (de) | Linearer Asynchronmotor | |
| DE3402498C2 (de) | ||
| WO1992018344A1 (de) | Elektromotor | |
| DE2912592A1 (de) | Elektrische maschine mit lamelliertem blechpaket | |
| DE1955829A1 (de) | Sternfoermiger Linearmotor | |
| EP0424611A1 (de) | Elektrischer Antriebsmotor, insbesondere für Steuer- und Regelzwecke | |
| DE2521505A1 (de) | Elektrische maschine | |
| DE2716358A1 (de) | Anziehend arbeitende elektromagnetvorrichtung fuer magnetschwebefahrzeuge | |
| DE2329718A1 (de) | Linearmotor fuer hochgeschwindigkeitsbahn | |
| DE19700392A1 (de) | Antriebsvorrichtung mit mehreren flachen Linearmotoren | |
| DE2225607A1 (de) | Linearer Induktionsmotor mit konstantem einheitlichem Schub | |
| DE1763864A1 (de) | Induktionsmotor mit linear verlaufender Relativbewegung zwischen einem Primaer- und einem Sekundaerteil | |
| DE2322903A1 (de) | Linearsynchronmotor fuer hochgeschwindigkeitsfahrzeuge | |
| DE2237609C2 (de) | Rotor für eine dynamoelektrische Maschine | |
| DE2942895C2 (de) | Linearer Asynchronmotor | |
| DE2923293C2 (de) | Linearer Asynchronmotor |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |