DE2517618A1 - Verbessertes streusalz - Google Patents
Verbessertes streusalzInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
- Verbesser@@@ Strevsalz Zur Verhütung und Bekämpfung von eis und Schnee auf Straßenoberflächen werden Salze erfolgreich verwendet. Dem augenblicklichen Vorteil des Freimachens der Straßen von gefährlichen Belägen stehen die Nachteile der im Boden versikkernden oder in die Vorfluter gelangenden Salzlösungen entgegen.
- Es muß daher ein erklärtes Ziel sein, die negativen Auswirkungen des Salzeinsatzes unter Wahrnehmung der Vorteile zu mindern.
- Die vorliegende Erfindung zeigt einen Weg, auf den eine schnelle Wirksamkeit des Salzes, geringere Kosten und eine verminderte Umweltbelastung zu erreichen sind.
- Die physikalischen Vorgänge, die für die Wirksamkeit von Sreusalzen maßgebend sind, können einfach genannt werden: 1. Nach dem Streuen des Salzes, das zum Kontakt von Eis-und Salzkristallen führt, setzt an den sich berührenden Oberflächen beider Stoffe ein Austausch von Ionen und Wesser ein, der zu einer ersten Brücke aus Salzlösung zwischen Eis und Salz führt. In diese Brücke diffundiert solange Salz bis das Körnchen selbst aufgelöst ist. Die hohe Konzentration an Salz in der Brücke führt hinwieder@@ zu einer ständlichen Zuwanderung von Wasser und damit auch zu einer Verdünnung der Salzlösung. Hat sich die Endkonzentration eingestellt, ist der Gefrierpunkt der Salzlösung festgelegt. Liegt die Umwelttemperatur über diesem Gefrierpunkt, wird der vorher gefährliche Straßenbelag aufgelöst.
- 2. Die Auflösung des Salzes verbraucht Energie, die sogenannte Lösungswärme, die von der Umgebung aufgebracht werden @@6. Dieser Energiebedarf ist im Sinne der Maßnarbe, das Auftauen zu bewirken, ein Nachteil, da durch den Entzug der Wärme die Umgebungstemperatur sinkt.
- 3. Die hellen Farben von Eis, Schnee und Salz bedingen eine starke Reflexion der ei.nfallenden Strahlung, so daß nur ein geringer Anteil an Strahlungsenergie zur Erwärmung der Stoffe genutzt werden kann. Das ist besonders hinsichtlich der aufzubringenden Lösungswärme ein.
- großer Nachteil. Im positiven Sinne deutlich wird dieser Effekt dann, wenn dunkle Stellen im Eis- oder Schneebelag vorhanden sind. Dort vollzieht sich das Abtauen mit merklich höherer Geschwindigkeit.
- Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, die verwendeten Salze so einzufärben, daß die Aufnahme der Strahlungsenergie in erhöhtem Maße gezielt möglich wird. Gezielt bedeutet: genau dort, wo sich der Lösungsvorgang abspielt. Dadurch wird die verbrauchte Lösungswärme schneller ersetzt und eine allgemeine Anhebung der Temperatur ermöglicht, wenn der Farbstoff erhalten bleibt.
- Die Salze können unterschiedlieh eingefärbt werden. Es bleibt aber unbestritten, daß eine Schwarzfärbung den höchsten Wirkungsgrad aufweisen wird. Hierzu können viele Stoffe benutzt werden, aber nur wenige erfüllen die Forderung der Praxis.
- Die scheinbare Dichte der Farbstoffteilchen muß so bemessen sein, daß sle nicht sofort in Wasser und Salzlösung versinken und damit ihre Wirksamkeit einbüßen.
- Am besten eignet sich Ruß bestimmter Konsistenz. Dieser verteilt sich giit auf die Oberfläche der Salzkristalle und haftet dort ausreichend lange. Bei der auflösung des Salzkornes ist der Ruß nicht hinderlich, da er aufgrund seiner Porosität für Wasser und Salzlösungen durchlässig ist.
- Die Anteile an Ruß im Gemisch mit Salz können sehr niedrig gehalten werden, da die Färbkraft des Rußes sehr hoch ist.
- Eine gewisse Abhängigkeit des Rußanteils ist vom Körnungsaufbau des Salzes gegeben; denn je feiner das Salz ist, desto höher sind die Rußanteil zu wählen. Meist reicht es aus, den Anteil des Rußes auf 0,05 bis 1 % zu begrenzen.
- In gewissen Fällen kann aber bis zu 5 ß Ruß notwendig sein.
- Zwei weitere Vortcile bietet das neue Verfahren zum Einfärben von Streusalzen mit Ruß, die eine starke Kostensenkung und eine geringere Umweltbelastung nach sich ziehen: 1. Die bisher verwendeten Antibackmittel brauchen nicht mehr zusätzlich den Salzen beigemischt zu werden, da die trennende krümelbildende Eigenschaft vom Ruß mitgebracht wird.
- 2. Die Dosierung des Salzes beim Streuen kann optisch kontrolliert werden, da auf den meist hellen Auflageflächen das schwarz gefärbte Salz gut zu erkeinien ist.
- Die Kontrollmöglichkeit öffnet den Weg zu Sparmaßnahmen und Verbesserungen, die soweit gehen können, daß Maschinen zur Verteilung des Streusalzes sinvoll umgebau werden können. Die erzielte Verminderung im Streusalzverbrauch, wird die Umwelt merklich entlasten.
Claims (3)
1. Streusalz zum Auftauen von Eis und Schnee gekennzeichnet dadurch,
daß es eingefärbt iss.
2. Streusalz nach Anspruch 1 gekennzeichnet dadurch, d.r:ß das Einfärben
mit Ruß oder rußhaltigen Stoffen erfolgt.
3. Streusalz nach Anspruch 2 gekennzeichnet dadurch, daß der Rußanteil
im Gemisch Streusalz/Ruß 0,05 bis 5 ausmacht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752517618 DE2517618A1 (de) | 1975-04-21 | 1975-04-21 | Verbessertes streusalz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752517618 DE2517618A1 (de) | 1975-04-21 | 1975-04-21 | Verbessertes streusalz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2517618A1 true DE2517618A1 (de) | 1976-11-04 |
Family
ID=5944575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752517618 Pending DE2517618A1 (de) | 1975-04-21 | 1975-04-21 | Verbessertes streusalz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2517618A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4374743A (en) * | 1979-05-14 | 1983-02-22 | Stockel Richard F | Method of preparing snow and ice control compositions |
| EP0180568A3 (de) * | 1984-10-31 | 1988-04-27 | Makise, Masanobu | Auftaumaterial |
-
1975
- 1975-04-21 DE DE19752517618 patent/DE2517618A1/de active Pending
Cited By (2)
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| US4374743A (en) * | 1979-05-14 | 1983-02-22 | Stockel Richard F | Method of preparing snow and ice control compositions |
| EP0180568A3 (de) * | 1984-10-31 | 1988-04-27 | Makise, Masanobu | Auftaumaterial |
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