DE2508604B2 - Fernsehablenkschaltung zum wahlweisen Betrieb aus zwei Spannungsquellen unterschiedlicher Spannung - Google Patents
Fernsehablenkschaltung zum wahlweisen Betrieb aus zwei Spannungsquellen unterschiedlicher SpannungInfo
- Publication number
- DE2508604B2 DE2508604B2 DE2508604A DE2508604A DE2508604B2 DE 2508604 B2 DE2508604 B2 DE 2508604B2 DE 2508604 A DE2508604 A DE 2508604A DE 2508604 A DE2508604 A DE 2508604A DE 2508604 B2 DE2508604 B2 DE 2508604B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- winding
- voltage source
- deflection
- point
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 51
- 238000013016 damping Methods 0.000 claims description 19
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 7
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 claims 1
- 238000001914 filtration Methods 0.000 claims 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 37
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 238000009499 grossing Methods 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M3/00—Conversion of DC power input into DC power output
- H02M3/22—Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC
- H02M3/24—Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC by static converters
- H02M3/28—Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode to produce the intermediate AC
- H02M3/325—Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode to produce the intermediate AC using devices of a triode or a transistor type requiring continuous application of a control signal
- H02M3/335—Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode to produce the intermediate AC using devices of a triode or a transistor type requiring continuous application of a control signal using semiconductor devices only
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Details Of Television Scanning (AREA)
- Television Receiver Circuits (AREA)
- Dc-Dc Converters (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Fernsehablenkschaltung, wie sie im Oberbegriff des Anspruchs I vorausgesetzt ist
und sich wahlweise aus einem Wechselspannungsnetz oder aus einer Batterie betreiben läßt.
Aus der DE-AS 1151 547 ist ein Transistorfernsehgerät
bekannt, das sich wahlweise aus zwei Batterien unterschiedlicher Spannung betreiben lassen soll,
nämlich aus 6-Volt- oder 12-Volt-Batterien, wie sie in
Kraftfahrzeugen gebräuchlich sind. Für die Spannungsumschaltung wird ein Umschalter verwendet, der für
den Betrieb· aus der niedrigeren Spannung in einer Stellung liegt, bei welcher im Zeilentransformator
entstehende Rücklaufimpulse mittels einer Dämpfungsdiode gleichgerichtet werden und einen Kondensator
auf die fehlenden 6 Volt aufladen. Durch Addition der Kondensatorspannung zur niedrigeren Batteriespannung
entsteht dann die Betriebsspannung von 12 Volt, für welche die Schaltung ausgelegt ist. (In der anderen
Schalterstellung für 12-Volt-Betrieb wird die Kondensatorspannung
dagegen nicht zur Batteriespannung hinzuaddiert). Da die Dämpfungsdiode aber nur
während der relativ kurzen Zeilenrücklaufimpulse leitet, um die Energie für die Aufladung des Kondensators zu
übertragen, muß sie für hohe Spitzenströme bemessen werden. Dies schlägt sich in ihren Kosten und in der
Zuverlässigkeit der Schaltung nieder.
Bei tragbaren Fernsehern, die sich entweder aus dem Netz oder aus einer Batterie betreiben lassen, wird die
Betriebsgleichspannung typischerweise durch Gleichrichtung einer relativ niedrigen Spannung erzeugt, die
einem Abwärts-Transformator entnommen wird. Arbeitet der Empfänger im Netzbereich, dann kann man die
transformierte Wechselspannung gleichrichten und sieben und auf diese Weise eine Betriebsgleichspannung
erzeugen, die praktisch gleich der Batteriespannung ist.
Diese Betriebsgleichspannung wird üblicherweise durch eine Wicklung des Zeilentransformators der Zeilenablenkstufe
zugeführt, die normalerweise einen Leistungstransistor enthält. Wenn die Zeilcnablenkschaltung von
dieser niedrigen Spannung gespeist wird, kann der in
br> einer Primärwicklung des Zeilentransformators induzierte
Strom zur Induzierung von Spannungsänderungen in anderen Wicklungen des Zeilentransformators
benutzt werden. Derartige induzierte Spannungsände-
rungen lassen sich gleichrichten und sieben und dienen
dann als weitere Betriebsspannungen für andere Teile t'es Empfängers.
Wird der Empfänger aus einer Batterie betrieben, dann wird dieselbe Gleichspannung demseben Punkt
des Zeilentransformators von der Batterie aus zugeführt, und der in der Primärwicklung des Zcilentransformators
beim Betrieb der Zeilenablenkschaltung induzierte Strom hat gleiche Spannungsänderungen zur
Folge, die gleichgerichtet und gesiebt werden und als Spannungen anderer Größe für den Betrieb weiterer
Empfängerteile benutzt werden.
Bei diesem Schaltungsprinzip benötigt man einen teuren, platzbenötigenden Abwärtstransformator zur
Herabsetzung der Netzwechselspannung auf die Höhe der Batteriespannung. Man hat versucht, die Spannung
direkt aus der gleichgerichteten Netzwechselspannung auf die Batleriespannung herabzusetzen, die dann
unmittelbar dem Zeilentransformator zugeführt wird. Hierbei hat man jedoch wenig Erfolg gehaDt, da die
gleichgerichtete Netzwechselspannung erheblich herabgesetzt werden muß, bis die Höhe der von Batterien
gelieferten Spannung erreicht wird, wie sie üblicherweise bei tragbaren Fernsehempfängern für Batterie und
Netzbetrieb verwendet wird. Diese Möglichkeiten der Spannungsherabsetzung bringen erhebliche Leistungsverluste mit, weil Strom in Widerstandselementen
umgesetzt werden muß.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Stromversorgungsschaltung für eine Fernsehablenkschaltung,
welche ohne aufwendigen Abwärtstrans formator und ohne unerwünschte Leistungsverluste
eine wahlweise Speisung aus dem Netz oder einer Batterie erlaubt und bei welcher die Wärmeverluste
möglichst klein gehalten werden. Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs I
angegebenen Merkmale gelöst.
Im Gegensatz zu in üblicher Weise bei Ablenkschaltungen geschalteten Dämpfungsdioden leitet die Dämpfungsdiode
bei der erfindungsgemäßen Schaltung während des gesamten Hinlaufintervalls. Abgesehen
davon, daß die erfindungsgemäße Schaltung insgesamt weniger Bauteile benötigt, wodurch ihre Zuverlässigkeit
vergrößert wird, entstehen bei ihr geringere Wärmeverluste, weil die gesamte, von der Ablenkschaltung
während jedes Horizontalzyklus benötigte Energie mit dem kleinstmöglichen mittleren Strom — da während
des gesamten Hinlaufintervalls — zugeführt wird. Außerdem kann eine billigere Dämpfungsdiode benutzt
werden.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Die Erfindung ist im folgenden anhand der Darstellungen eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 ein Schaltbild einer Ablenkschaltung gemäß der Erfindung und
F i g. 2a bis 2g Schwingungsformen, die an verschiedenen Punkten der Schaltung gemäß F i g. 1 auftreten.
Bei einer in Fig. 1 dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein zeilenfrequentes
Signal 10 gemäß Fig. 2a auf die Basis 5 eines Zeilenendtransistors 20 gekoppelt. Der Emitter dieses
Transistors liegt an Erde und sein Kollektor liegt an einem Anschluß eines Rücklaufkondensators 22, ferner
an einem Anschluß einer Zeilenablenkwicklung 24 und an einer Anzapfung F einer Windung 30b eines
Zeilentransformators 30. Der andere Anschluß des Rücklaufkondensators 22 liegi an Masse und der andere
Anschluß der Ablenkwicklung 24 liegt über einen S-Formungskondensator 25 ebenfalls an Masse.
Das andere Ende der Wicklung 3Gb hegt über einen
.Speicherkondensator 27 an Masse. Der Verbindungspunkt der Wicklung 30ό mit dem Kondensator 27 ist
über einen Strombegrenzungswiderstand 67 an die Kathode einer Sperrdiode 66 geführt, außerdem liegt
die Kathode über einem Speicherkondensator 64 an
to Masse. Ihre Anode ist mit einem Ende eines Glättungswiderstandes 65 verbunden, dessen anderes
Ende über einen Speicherkondensalor 63 nach Masse geführt ist und außerdem mit der Kathode einer
Gleichrichterdiode 61 verbunden ist, deren Anode an einem Anschluß eines Schalters 60 liegt, der einen
weiteren, an Masse liegenden Anschluß hat.
Eine Hochspannungswicklung 30a des Zeilcntransformalors 30 ist mit einem Ende an den Anschluß F
angeschlossen, ihr anderer Anschluß liegt an der Anode einer Hochspannungsgleichrichterdiode 40, deren Kathode
an die Bildröhre 50 angeschlossen ist.
Eine Wicklung 30c des Zeilentransformators 30 liegt mit einem Ende an der Anode einer Gleichrichterdiodc
32, mit dem anderen Ende an Masse. Der andere Anschluß der Wicklung 30c liegt an Masse. Der Punkt C
und die Kathode der Diode 32 sind mit einem weiteren Kontakt des Schalters 60 verbunden. Zwischen einem
anderen Kontakt des Schalters 60 und Masse liegt ein Speicherkondensator 37. Noch ein Anschluß des
Schalters 60 liegt am positiven Pol einer Batterie 39, deren negativer Pol an Masse liegt. Der Schaltungspunkt Cist ferner mit der Anode einer Dämpfungsdiode
35 verbunden, deren Kathode zu einer Anzapfung Fder Wicklung 306 führt.
Die in Fig. 1 dargestellte Stellung arbeitet aus dem
Netz, wenn der Schalter 60 sich in der Position G befindet. Der Punkt Cist dann über den Speicherkondensator
37 mit Masse verbunden, ein Pol des Wechselspannungsnetzes liegt an Masse, der andere an
der Anode der Gleichrichterdiode 61. Die gleichgerichteten Halbwellen werden im Kondensator 63 gespeichert.
Die Betriebsgleichspannung wird durch den Widerstand 65 und die im Durchlaß betriebene
Sperrdiode 66 einem weiteren Filterkondensator 64 zugeführt, der eine Gleichspannung etwa in Höhe der
gleichgerichteten Netzspannung über einen Begrenzungswiderstand 67 an den Anschluß B + des
Speicherkondensators 27 liefert. Zusätzlich kann der Kondensator 64 zur Lieferung einer Betriebsgleichspannung
für andere Teile des Empfängers dienen. Der Widerstand 67 schützt den Zeilentransformator 30
gegen Überstrom im Fall von Funkenüberschlägen von der Anode der Bildröhre 50 nach Masse.
Während eines ersten Teils des Zeilenhinlaufintervalls
wird der Zeilenendtransistor 20 durch den negativ gerichteten Teil der in Fig. 2 dargestellten Schwingungsform
10, die seiner Basis zugeführt wird, gesperrt gehalten. Von der durch der. Kondensator 27 gebildeten
Spannungsquelle (gleichgerichtete und gefilterte Netzspannung) fließt ein Strom durch die Wicklung 30b des
Zeilentransformators 30 und die Ablenkwicklung 24 zum S-Formungskondensator 25. Durch die Zeilenablenkwrklung
24 fließt gemäß Schwingungsform 11 in F i g. 2b ein nahezu abnehmender Strom in einer ersten
ti"> Richtung, wenn sich der Kondensator 25 über die
Induktivität der Wicklungen 30b und 24 aus der praktisch als Konstantquelle anzusprechenden Stromquelle
am Punkt B auflädt. Etwa in der Mitte des
llinlaufinlcrvalls wird der Transistor 20 durch den
positiv gerichteten Teil der Schwingungsform 10 gemäß
Fig. 2a, die an seiner Basis erscheint, in die Sättigung gesteuert. Wenn die Kollcktor-Emitter-Strecke des
Transistors 20 leitend wird, kehrt sich der Stromfluß in der Ablenkwicklung 24 um und beginnt in der
Gegenrichtung nahezu linear anzusteigen, wie die Schwingungsform 11 in Fig. 2b zeigt, wenn sich der
S-Formungskondensator 25 über die Wicklung 24 und die Kollcktor-F.milter-Sireekc des Transistors 20 zu
entladen beginnt.
Der S-Formungskondcnsator 25 entlädt sich praktisch linear durch die Ablenkwicklung 24 bis zum Ende
des Hinlaufintervalls, wo der negativ gerichtete Teil der Schwingungsform 10 Transistor 20 wieder sperrt. Wenn
der Strom im Transistor plötzlich zu fließen aufhört, dann beginnt der Strom in der Ablenkwicklung 24 in der
Gegenrichtung auf Null zu abzunehmen, wie die Schwingungsform H in Fig. 2b erkennen läßt. Das
plötzliche Sperren des Transistors 20 bedeutet den Beginn des Zeilenrücklaufintcrvalls. Wird der Transistor
20 gesperrt, dann beginnt der vorher durch ihn nach Masse geflossene Strom den Rücklaufkondensalor 22
aufzuladen, wenn ihm Energie aus den Magnetfeldern zugeführt wird, welche die Wicklungen 306 und 24 durch
den im Hinlaufintervall in ihnen geflossenen Strom aufgebaut haben.
Während des Rücklaufintervalls steigt die Spannung an sämtlichen Punkten der Wicklungen 30a und 306
über die Spannung B +, an welcher die Wicklung 306 mit ihrem mit dem Kondensator 27 verbundenen Ende
liegt. Die Spannungsarm am Punkt E, die gemäß Fig. 2e (Schwingungsform 14) während des Hinlaufintcrvalls
auf den Spannungswert am Punkt C geklemmt war, steigt während des Rücklaufintervalls, wenn der
Punkt F vom Punkt C durch die dann in Sperrichtung vorgespannte Diode 35 entkoppelt ist. Am Punkt F
steigt die Spannung in gleicher Weise von etwa Null während des Hinlaufintervalls auf einen stark positiven
Wert gegenüber Masse, wie die Schwingungsform 12 in F i g. 2c zeigt, wenn die aus den Wicklungen 30a und 306
zurückgewonnene Energie nun dem Rücklaufkondcnsator 22 zugeführt wird. Die Spannung am Verbindungspunkt der Hochspannungswicklung 30a mit dem
Hochspannungsgleichrichter 40 erreicht ebenfalls einen positiven Spitzenwert, siehe Schwingungsform 16 in
Fig. 2f, und wird durch den Gleichrichter 40 als Hochspannung für die Bildröhre 50 gleichgerichtet.
Der Rücklaufkondensator 22 beginnt sich dann zu entladen und überträgt Energie zurück in die Zeilenablenkwicklung
24 und den Zeilentransformator 30, so daß dort wieder Magnetfelder aufgebaut werden. Wenn sich
der Rücklaufkondensator 22 vollständig entlädt und damit eine erste Halbschwingung mit der Induktivität
der Wicklung 24 und des Zeilentransformators 30 beendet, dann wird die Dämpfungsdiode 35 wieder in
Durchlaßrichtung vorgespannt, da am Punkt Fetwa die Spannung Null gegen Masse auftritt, wie die Schwingungsform
12 der F i g. 2c zeigt, und beginnt Strom vom llilfsspcichcrkondcnsator 35 zu leiten, der mit ihrer
Anode verbunden ist. In diesem Zeitpunkt beginnt das nächste Hinlaufintcrvall.
Die in tier Wicklung 306 induzierte Schwingungsform hat /ur Folge, daß an der Wicklung 30c die
.Schwingungsform 13 gemäß Fig. 2d auftritt. Ihre positiv gerichteten Teile werden durch die Diode 32
während des Hinlaufs gleichgerichtet und erscheinen am Punkt C. Die Wicklung 30c ist so bemessen, daß am
Punkt C eine gleichgerichtete Spannung im wesentlichen von der Größe der Spannung der Batterie 39
auftritt. Die gleichgerichtete Spannung wird im Speicherkondensator 37 gespeichert, der die Gleichspannung
für andere Empfängerteile liefert und einen Dämpfungsstrom durch die Diode 35 für Dämpfungszweckc
während des Zcilenrücklaufs liefert.
Wenn die Ablenkschaltung gemäß F i g. 1 also aus dem Wechselspannungsnetz betrieben wird, dann wird
to die Betriebsgleichspannung für sie durch die Wicklung 306 vom Schaltungspunkt B + an den Punkt F, den
Verbindungspunkt der Wicklung 306 mit der Hochspannungswicklung 30a, geliefert. Die Spannung am Punkt £
(Schwingung 14 in Fig. 2e) liegt während des Hinlaufintervalls, wenn die Spannung am Punkt B + in
der Größenordnung von 100 V liegt, wegen des Bctricbsglcichsslromes typischerweise in der Größenordnung
von 12 V. Ähnlich liegt die Spannung am Punkt F(Schwingung 12 in Fig. 2c) während des Hinlaufintervalls
bei etwa 0 Volt. Es ist natürlich wichtig, daß diese im Hinlaufintervall auftretenden Spannungen an den
entsprechenden Punkten der Transformatorwicklung 306 auch dann auftreten, wenn die Ablenkschaltung im
Batteriebetrieb läuft, damit der Empfänger im Batteriebetrieb genau so arbeitet wie im Netzbetrieb. Wenn die
Ablenkschaltung gemäß Fig. I von der Netzspannung abgetrennt wird, indem der Schalter 60 in die Position h
umgelegt wird, dann wird der Kondensator 37 abgetrennt und die Betriebsgleichspannung wird der
Ablenkschaltung von der Batterie 39 als Gleichspannungsquelle zugeführt. Die Gleichspannung gelangt
über die Dämpfungsdiode 35 zum Punkt E der Transformatorwicklung 306. Der die Dämpfungsdiode
35 dann durchfließende Strom ist durch die Schwingung 18 in Fig. 2g dargestellt. Man sieht, daß während des
gesamten Zeilenablenkintervalls der Schaltung aus der Batterie Strom zugeführt wird.
Es ist bemerkenswert, daß die Batterie 39 während des Hinlaufintervalls dieselbe Spannung am Punkt £
aufrecht hält, wie dies beim Netzbetrieb der Fall ist. Dies ist durch die Schwingung 14 in F i g. 2e veranschaulicht.
Ebenso liegt am Punkt Fdic gleiche Spannung von etwa 0 Volt gemäß Schwingung 12 der F i g. 2c. Somit sind die
Spannungen an den Punkten E und F praktisch dieselben, wenn der Empfänger im Netzbetrieb oder im
Batteriebetrieb arbeitet. Um aber auch die gleiche Betriebsweise in beiden Fällen sicherzustellen, muß
auch am Kondensator 27 eine Spannung B + gleicher Höhe wie die gleichgerichtete und gesiebte Netzwechselspannung
liegen.
Zu diesem Zweck ist das Windungsverhältnis des Teiles der Wicklung 306 zwischen den Punkten fund F
zu demjenigen zwischen den Punkten F und B + praktisch gleich dem Verhältnis der Batteriespannung
39 zur Spannung B + am Kondensator 27 im Falle des Netzbetriebes gewählt. Fließt im Zeilentransformator
30 vom Punkt E zum Punkt F während des Rücklaufintcrvalles ein Strom, dann wird infolge dieses
Wicklungsverhältnisses die Spannung zwischen den Punkten E und F praktisch auf die Größe der
Gleichspannung der Spannungsquelle B +,am Kondensator
27, transformiert, wenn der Empfänger im Netzbetrieb läuft.
Im Batteriebetrieb fließt zwischen den Punkten £und
Im Batteriebetrieb fließt zwischen den Punkten £und
t>5 Fder Wicklung 306 während des Hinlaufintervalls ein
Strom, wie ihn die Schwingung 18 veranschaulicht, nämlich der Strom durch die Dämpfungsdiode 35. Die
am Kondensator 27 auftretende Spannung ist dabei
wegen dessen Speicherwirkung praktisch konstant. Während des Rücklaufintervalls fließt vom Punkt F zum
Punkt £ wegen der Sperrwirkung der Dämpfungsdiode 35 kein Strom. Es tritt keine Transformatorwirkung auf,
aufgrund welcher der Kondensator 27 entladen werden könnte. Die Wicklung 30b und die Elemente 35, 27 und
20 wirken so als Aufwärts-Umwandler, die den durch die Dämpfungsdiode 35 fließenden, praktisch als Gleichstrom
anzusprechenden Strom gemäß Kurve 18 von einer ersten Spannung, nämlich der von der Batterie 39
gelieferten Spannung, wenn der Schalter 60 sich in der Position H befindet, in eine höhere Gleichspannung
umwandeln, nämlich die praktisch konstante Spannung B+, die am Speicherkondensator 27 auftritt. Damit ist
die Spannung B + praktisch die gleiche, wenn der Empfänger mit der gleichgerichteten und gesiebten
Netzspannung, die am Kondensator 27 auftritt, oder von der niedrigeren Spannung der Batterie 39 betrieben
wird.
Man sieht, daß die Hinlaufspannungen an allen Punkten der Wicklung 306 bei Batteriebetrieb der
Ablenkschaltung praktisch genau so sind, wie wenn die Schaltung aus dem Netz betrieben wird. Auf diese
Weise werden Unterschiede im Betriebsverhalten der Ablenkschaltung vermieden. Die Gleichspannung B +,
ίο die am Kondensator 27 auftritt, kann anderen Teilen des
Empfängers gleichermaßen zugeführt werden, wenn der Empfänger mit der niedrigen Gleichspannung aus der
Batterie 39 oder mit der gleichgerichteten und gesiebten Gleichspannung, welche von Elementen 61, 63, 64, 65,
66,67 und 27 geliefert wird, betrieben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Fernsehablenkschaltung zum wahlweisen Betrieb aus einer ersten Spannungsquelle, welche eine
durch Gleichrichtung und Siebung aus der Netzwechselspannung abgeleitete erste Gleichspannung
liefert, oder aus einer zweiten Gleichspannungsquelle wesentlich niedrigerer Spannung, mit einer
Reihenschaltung aus einer Ablenkwicklung und einem Energiespeicher, parallel zu der ein nur in
einer Richtung leitender steuerbarer Schalter liegt, der zur Erzeugung eines durch die Ablenkwicklung
fließenden, Hin- und Rücklaufintervalle aufweisenden Stromes mit der Ablenkfrequenz betrieben wird,
ferner mit einem Transformator, der mit mindestens einer Wicklung an den Schalter, sowie über einen
ersten Schaltungspunkt an die erste Betriebsspannungsquelle und über einen zweiten Schaltungspunkt an einen Anschluß eines Dämpfungselementes
angekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dämpfungselement (35) mit seinem anderen Anschluß an die zweite Gleichspannungsquelle (39)
angeschlossen ist derart, daß an dem ersten bzw. an dem zweiten Schaltungspunkt (B + bzw. E)
während des Hinlaufintervalles Spannungen entstehen, die im wesentlichen gleich den Spannungen der
ersten bzw. der zweiten Gleichspannungsquelle (61 bis 67, 27 bzw. 39) sind, und das Dämpfungselement
in einem ersten Schaltzustand die zweite Spannungsquelle (39) während praktisch des gesamten
Hinlaufintervalls an den zweiten Schaltungspunkt (E) ankoppelt, während des Rücklaufintervalls
dagegen in einem zweiten Schaltzustand abkoppelt.
2. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Gleichspannungsquelle eine Batterie (39) aufweist und daß die erste
Gleichspannungsquelle eine zwischen den ersten Schaltungspunkt (B + ) der ersten Transformatorwicklung
(30/?J und ein Bezugspotenlial (Masse)
geschaltete Kapazität aufweist, in welcher die am ersten Schaltungspunkt während des Hinlaufintervalls
erzeugte erste Spannung gespeichert wird und im Batteriebetrieb zur Speisung anderer Empfängerteile
zur Verfügung steht.
3. Ablenkschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator (30)
eine zweite Wicklung (3Oc^ aufweist, in welcher bei Stromfluß in der ersten Wicklung (306,) Spannungsänderungen induziert werden, und daß mit der
zweiten Wicklung Gleichrichter-, Filter- und Speicherelemente (32 bzw. 37) zur Umwandlung
dieser Spannungsänderungen in eine Betriebsgleichspannung gekoppelt sind, welche praktisch gleich
der von der zweiten Gleichspannungsquelle (39) gelieferten Spannung ist und als die zweite
Gleichspannung für andere Empfängerteile zur Verfugung steht, wenn dieser aus der ersten
Spannungsquelle betrieben wird.
4. Ablenkschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungselement (35)
eine Dämpfungsdiode aufweist, deren Anode bei Betrieb des Empfängers aus der ersten Spannungsquelle an die Gleichrichter-, Filter- und Speicherelemente
(32 bzw. 37) und beim Betrieb des Empfängers aus der zweiten Spannungsquelle (39) an diese
angeschlossen ist und deren Kathode an den zweiten Schaltungspunkt (E) der ersten Transformatorwicklung
(30ό) zur Dämpfung des Rücklaufs der Ablenkschwingung gekoppelt ist.
5. Ablenkschaltung nach Anspruch I, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Betrieb des
steuerbaren Schalters (20) während mindestens eines Teils des Hinlaufinlervalls an der ersten
Transformatorwicklung (30ty eine dritte Spannung
entsteht und daß die Anschlußpunkte der ersten und der zweiten Gleichspannungsquelle (61 bis 67,27) an
die erste Transformatorwicklung derart gewählt sind, daß das Verhältnis der Windungszahl der
ersten Wicklung zwischen dem Anschlußpunkt (F) des steuerbaren Schalters (20) und dem zweiten
Schaltungspunkt (E) zur Windungszahl der ersten Transformatorwicklung zwischen dem Anschlußpunkt
(F) des steuerbaren Schalters (20) und dem ersten Schaltungspunkt (B +) praktisch gleich dem
Verhältnis der Differenz zwischen der zweiten Gleichspannung und der dritten Spannung zur
Differenz der ersten Gleichspannung und der dritten Spannung ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/446,458 US3938004A (en) | 1974-02-27 | 1974-02-27 | Deflection system |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2508604A1 DE2508604A1 (de) | 1975-08-28 |
| DE2508604B2 true DE2508604B2 (de) | 1978-10-05 |
| DE2508604C3 DE2508604C3 (de) | 1979-05-31 |
Family
ID=23772657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2508604A Expired DE2508604C3 (de) | 1974-02-27 | 1975-02-27 | Fernsehablenkschaltung zum wahlweisen Betrieb aus zwei Spannungsquellen unterschiedlicher Spannung |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3938004A (de) |
| JP (1) | JPS5427213B2 (de) |
| AT (1) | AT364001B (de) |
| CA (1) | CA1048637A (de) |
| DE (1) | DE2508604C3 (de) |
| ES (1) | ES435124A1 (de) |
| FR (1) | FR2262462B1 (de) |
| GB (1) | GB1489674A (de) |
| NL (1) | NL7502276A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3707929A1 (de) * | 1987-03-12 | 1988-09-22 | Thomson Brandt Gmbh | Schaltungsanordnung zur begrenzung einer aus einer sekundaerwicklung eines transformators ueber einen gleichrichter gewonnen betriebsspannung |
| KR102905440B1 (ko) | 2023-03-09 | 2025-12-31 | 주식회사 어플라이드카본나노 | 내식도료용 아연계 탄소나노복합분말 제조방법 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3217101A (en) * | 1961-11-08 | 1965-11-09 | Motorola Inc | Television receiver power supply |
| JPS5332919Y2 (de) * | 1972-04-13 | 1978-08-15 |
-
1974
- 1974-02-27 US US05/446,458 patent/US3938004A/en not_active Expired - Lifetime
-
1975
- 1975-02-04 CA CA75219312A patent/CA1048637A/en not_active Expired
- 1975-02-19 GB GB7042/75A patent/GB1489674A/en not_active Expired
- 1975-02-20 JP JP2177375A patent/JPS5427213B2/ja not_active Expired
- 1975-02-25 FR FR7505845A patent/FR2262462B1/fr not_active Expired
- 1975-02-26 AT AT0149575A patent/AT364001B/de not_active IP Right Cessation
- 1975-02-26 NL NL7502276A patent/NL7502276A/xx not_active Application Discontinuation
- 1975-02-27 ES ES435124A patent/ES435124A1/es not_active Expired
- 1975-02-27 DE DE2508604A patent/DE2508604C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3938004A (en) | 1976-02-10 |
| NL7502276A (nl) | 1975-08-29 |
| GB1489674A (en) | 1977-10-26 |
| FR2262462A1 (de) | 1975-09-19 |
| FR2262462B1 (de) | 1982-05-14 |
| CA1048637A (en) | 1979-02-13 |
| JPS5427213B2 (de) | 1979-09-08 |
| AT364001B (de) | 1981-09-25 |
| ES435124A1 (es) | 1977-02-01 |
| JPS50120719A (de) | 1975-09-22 |
| ATA149575A (de) | 1981-02-15 |
| DE2508604A1 (de) | 1975-08-28 |
| AU7843175A (en) | 1976-08-26 |
| DE2508604C3 (de) | 1979-05-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69518370T2 (de) | Stromversorgungseinheit | |
| DE4332714A1 (de) | Resonanzkreis | |
| DE3413207C2 (de) | ||
| DE3639116A1 (de) | Gleichspannungsversorgungsschaltung fuer leuchtstofflampen | |
| DE60205058T2 (de) | Schaltnetzteil | |
| DE3212072A1 (de) | Schaltungsanordnung zum erzeugen eines saegezahnfoermigen stromes | |
| DE1283878C2 (de) | Energierueckgewinnungsschaltung fuer die horizontalablenkstufe eines fernsehempfaengers | |
| DE2649937C3 (de) | Schaltungsanordnung in einer Bildwiedergabeanordnung zum Erzeugen eines sägezahnförmigen Ablenkstromes durch eine Zeilenablenkspule | |
| DE1926020B2 (de) | Spannungsregelschaltung für Fernsehempfänger | |
| DE2508603C3 (de) | Gleichspannungsversorgungsschaltung für einen Fernsehempfänger | |
| DE2504022C3 (de) | Überspannungsschutzschaltung | |
| DE2437633A1 (de) | Spannungsstabilisier-anordnung fuer eine strahlablenkschaltung | |
| DE2508604C3 (de) | Fernsehablenkschaltung zum wahlweisen Betrieb aus zwei Spannungsquellen unterschiedlicher Spannung | |
| DE2938131C2 (de) | Ablenkschaltung | |
| DE2611439C2 (de) | Leistungsversorgungsschaltkreis mit hohem Wirkungsgrad | |
| DE3129293C2 (de) | ||
| DE2337800C3 (de) | Zeilenablenkschaltung | |
| DE2852942C3 (de) | Bildwiedergabe-Schaltungsanordnung | |
| DE2819324C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Sägezahnstromes in einer Spule | |
| DE3044967C2 (de) | Ablenkgenerator- und Treiberschaltung | |
| DE69517506T2 (de) | Schaltung für eine lampe bestehend aus 2 armen die mit der lampe verbunden sind | |
| DE2162881A1 (de) | Niederspannungs-versorgungsschaltung fuer ein fernsehempfangsgeraet | |
| DE2316944A1 (de) | Spannungsregler fuer eine ablenkschaltung | |
| DE2621471C3 (de) | Schaltung zur Regelung der Ausgangsspannungen einer Kommutatorablenkschaltung | |
| DE2921400C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |