DE2507609C2 - Erfassungssystem für ein SDMA/TDMA- Satellitennachrichtensystem - Google Patents
Erfassungssystem für ein SDMA/TDMA- SatellitennachrichtensystemInfo
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- H04B7/00—Radio transmission systems, i.e. using radiation field
- H04B7/14—Relay systems
- H04B7/15—Active relay systems
- H04B7/204—Multiple access
- H04B7/2046—SS-TDMA, TDMA satellite switching
- H04B7/2048—Frame structure, synchronisation or frame acquisition in SS-TDMA systems
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Description
Die Erfindung betrifft ein Erfassungssystem in einem SDMA/TDMA Satellitennachrichtensystem entsprechend dem Oberbegriff dps Anspruchs 1.
Ein SDMA/TDMA-SateHitennachrichtensystem wird
genau genommen mit SDMA/SS-TDMA (Vielfachzugriff durch räumliche Aufteilung satellitengeychalteter
Vielfachzugriff im Zeitmultiplex) bezeichnet. Dieses System wird derzeit als Satellitennachrichtensystem mit
großer Kapazität auf der Basis des TDMA-Systems angesehen.
Bei diesem System ist eine Antenne, die auf einem Satelliten angebracht ist, eine Punktstrahlantenne, die
eine relativ kleine Zone im Gegensatz zur einer üblichen Globalstrahlantenne bestrahlt. Auf dem Satelliten sind
dabei mehrere Punktstrahlantennen angeordnet und jeder Punktstrahl entspricht einer Zone, die nicht mit
anderen Strahlen interferiert. Dieselbe Frequenz wird gemeinsam für die jeweiligen Punktstrahlen verwendet
und es wird ein Mehrfachzugriff erreicht. Auf dem Satelliten ist eine Schaltmatrix mit Eingängen und
Ausgängen entsprechend jeweils den Punktstrahlzonen angeordnet und eine Aussendung und ein Empfang der
Signale werden unter den Punktstrahlzonen in Übereinstimmung mit einer Zeitfolge ausgeführt, die durch
einen Takt eines in dem Satelliten vorhandenen Bezugsoszillators vorbestimmt ist. Des weiteren wird in
jeder Punktstrahlzone ein Zugriff auf das übliche TDMA-System ausgeführt.
F i g. 1 zeigt ein Grundmodell des SDMA/TDMA-Satellitennachrichiensystems, das nachfolgend der Einfachheit halber als SDMA/TDMA-System bezeichnet
wird.
In Fig. I bezeichnen 1 einen Satellit mit einer Schaltfunktion, 2 eine auf dem Satelliten angeordnete
Zeitsteuersignalerzeugungsquelle, 3 einen in Matrixform gezeigten Schaltkreis, 4 bis 9 Antennen mit starker
Richtwirkung und 10 bis 12 Bodenstationsgruppen, die jeweils zu den Punktstrahlzonen # 1 bis #3 gehören.
Der Schaltkreis 3 ist in der Lage, Zeitspalte in Obereinstimmung mit einer solchen Rahmenausbildung
zu schalten, wie sie in Fig,2(A) gezeigt ist, und zwar
durch ein Zeitsteuersignat, das von der Zeitsteuersignalerzeugungsquelle
2 zugeführt wird. In einem ψ 1 -Datenfenster einer solchen Rahmenausbildung wird
nämlich ζ,Β, ein ausgesandtes Signal von einer Bodenstation der # I-Zone 10 auf eine Bodenstation der
={j=3-Zone 12 geschaltet Ein ausgesandtes Sijnal von
einer Bodenstation der #2-Zone 11 wird auf eine Bodenstation der # I-Zone 10 geschaltet Ein ausgesandtes Signal von einer Bodenstation der #3-Zone 12
wird auf eine Bodenstation der #2-Zone 11 geschaltet. In einem #2-Datenfenster werden Signale, die von
)3 einer Bodenstation der # I-Zone 10 zu der Bodenstation derselben Zone 10 ausgesandt werden sollen, von
der Bodenstation der #2-Zone 11 zu der Bodenstation derselben Zone 11 und von der Bodenstation der
#3-Zone 12 zu der Bodenstation derselben Zone 12
geschaltet In einem #3-Datenfenster werden des
weiteren Signale, die von der # 1-Zone 10 zu der #2-Zone 11 ausgesandt werden sollen, von der
#2-Zone 11 zu der #3-Zone 12 und von der #3-Zone
12 zu der #1-Zone 10 geschaltet Ein weiteres
Synchronisierungsfenster ist vorgesehen und in seinem
Zeitspalt werden ausgesandte Signale von den #1 -, # 2- und #3-Zonen 10,11 und 12geschaltet, um diese jeweils
zu den Zonen zurückzuführen, und werden zur Synchronisation der Bodenstationen mit dem Satelliten
verwendet
Wie oben beschrieben wurde, wird der Schaltkreis 3 in dem Satelliten 1 für die jeweiligen vorbestimmten
Zeitspalte umgeschaltet, so daß es für einen Nachrichtenverkehr zwischen den Bodenstationen notwendig ist,
einen gewünschten Zeitspalt genau aufzufassen. Demgemäß ist es in dem Falle, in dem eine bestimmte
Bodenstation eine Aussendung beginnt, insbesondere wichtig, eine Erfassungssteuerung zur Synchronisation
der Zeitsteuerung des Satelliten mit der Zeitsteuerung
*o der Bodenstation zu erreichen.
Es ist auch ein Vielfachzugriffsverfahren zu Fernmeldesatelliten im Zeitmultiplex bekannt, bei dem beim
Zugriff eine Bodenstation ihre Präambel zu einem Satelliten sendet und den Burstübertragungszeitpunkt
ändert, bis die Präambel in einem freien Teil erscheint, der gegenüber einem Bezugsimpuls für eine vorbestimmte Zeitdauer verzögert ist (»Vielfachzugriffsverfahren zu Fernmeldesatelliten im Zeitmultiplex«, September 1969, Seiten 163 bis 167). Bei diesem
so TDMA-System erfolgt nach dem Empfang eines Teils
der Präambel in dem freien Teil eines Rahmens das
Rundfunkempfänger mit einer Sendersuchlaufautomatik bekannt, bei der beim Sendersuchlauf mit zwei
Geschwindigkeiten gearbeitet wird (DE-OS 20 23 352). Schließlich befaßt sich ein älterer Vorschlag mit einer
Schaltungsanordnung zum Synchronisieren der emp
fangsseitig erzeugten Zeitfunktion mit dem Empfangs
signal in Zeitfunktionsmultiplex-Übertragungsanlagen,
wobei der Synchronisiervorgang zunächst schnell und dann bei Erfassen einer Spitze des Signals langsam
abläuft (DE-PS 21 06 750).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Erfassungssystem für ein SDMA/TDMA-Satellitennachrichtensystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, mit dem eine schnellere
Synchronisation als bisher ausgeführt werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Kennzeichens des Patentanspruchs 1. Eine Weiterbildung
der Erfindung ist im Unteranspruch angegeben.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird eine Unterscheidung zwischen dem Synchronisationsfenster
und dem Datenfenster ausgeführt, womit eine Prüfung möglich ist, ob das Erfassungssignal das Synchronisationsfenster
oder das Datenfenster erreicht hat Wenn festgestellt wird, daß das Datenfenster erreicht ist, wird
das Suchen mit hoher Geschwindigkeit fortgesetzt, was den Erfassungszeitraum verkürzt.
Die Erfindung wird beispielhaft anhand der Zeichnung beschrieben; in der sind
Fig. 1 eine Darstellung zur allgemeinen Erläuterung
des SDMA/TDMA-Satellitennachrichtensystems, bei
dem die Erfindung angewendet wird,
Fig.2(A) und 2(B) Darstellungen von rahmenausbildungen
zur Verwendung bei dem SDMA/TDMA-Nachrichtensystem,
Fig.3 eine Darstellung der Prinzipien einer Erfassungssteuerung
nach der Erfindung,
Fig.4(A) bis 4(G) Diagramme, welche schematisch
ein Beispiel der Verarbeitung zum Bestimmen der empfangenen Impulsbreite eines Erfassungssignals nach
der Erfindung zeigen,
Fig.5 ein Blockschaltbild eines Beispiels einer
Bodenstation zum Ausführen der Verarbeitungen, die in den Diagrammen der F i g. 3 und 4 gezeigt sind,
Fig.6 ein detailliertes Blockschaltbild des Aufbaus
der F i g. 5 und
F i g. 7 bis 9 jeweils ein Beispiel einer Schaltung der Hauptteile in F i g. 6.
Die Erfassungssteuerung wird in dem Fall ausgeführt, in dem eine Bodenstation einer Zone zuerst Zugriff zu
einem Satelliten hat und in dem ein solcher Zugriff in dem Zustand ausgeführt wird, in dem eine oder mehrere
Bodenstationen bereits Zugriff zu dem Satelliten haben.
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich zuerst auf den ersten und dann auf den letzteren Fall.
In Fig.J bezeichnet 13 ein Erfassungssignal zur
Verwendung bei der Erfindung, das aus einem Burstsignal einer Frequenz Fl, das für dieselbe
Zeitperiode (6 us) wie das in F i g. 2 gezeigte Synchronisierungsfenster ausgesandt wird, und einem Burstsignal
einer Frequenz F2 besteht, das in gleicher Weise für 6 μ5 ausgesandt wird. 14 bezeichnet das Synchronisierungsfenster,
das der Zeitspalt ist, in dem ein ausgesandtes Signal von einer bestimmten Bodenstation
zu der Zone zurückgeführt wird, zu der die Bodenstafion gehört. 15 bezeichnet das in F i g. 2 gezeigte #2-Datenfenster,
das ein Zeitspalt ist, der wenigstens 12 us
gegeben ist und zu dem ein ausgesandtes Signal von einer bestimmten Bodenstation zu der Zone zurückgeführt
wird, zu der die Bodenstation gehört, wie in dem Fall mit dem Synchronisierungsfenster.
Unter der Annahme, daß eine bestimmte Bodenstation das Erfassungssignal 13 für die Erfassungssteuerung
aussendet, ist es unmöglich vorherziisagen, welche
Phasenbeziehung das Erfassungssignal 13 auf dem Satelliten haben wird, wenn dies den Satelliten erreicht
hat. Demgemäß treten Fälle auf, bei denen das Erfassungssignal in der Phase vollständig verschoben
ist, wie in F i g. 3 gezeigt ist, und nicht von der Bodenstation aufgefaßt werden kann. In diesem Falle
sendet bei der vorragenden Erfindung die Bodenstation
das Erfassungssignai 13 aus, während die Sendezeitsteuerung in Übereirtitimmung mit einer ersten
Ablenkbetriebsart, wie in F i g, 3(A) gezeigt ist, wesentlich
(z. B, 6 uji) verschoben wird. Danach wird die
Sendezeitsteuerung in gleicher Weise in Übereinstimmung mit der ersten Ablenkbetriebsart verschoben, und
wenn ein Teil des Erfassungssignals 13 empfangen wird, wie in F i g, 3(B) gezeigt ist, schaltet die Bodenstation die
Zeitsteuerverschiebung des Erfassungssignals 13 in eine zweite Ablenkbetriebsart, um die Zeitsteuerung ζ. Β. um
0,3 us zu verschieben [F i g. 3(C) und 3(D)].
Unter der Annahme, daß in dem obigen Zustand der gesamte Teil des Erfassungssignals 13 in einem Zehspalt
empfangen wird, der größer als 6 μ5 ist, wie in Fig. 3(D)
gezeigt ist, schaltet, da dies einschließt, daß das Signal in
dem in Fig.2 gezeigten #2-Datenfenster aufgefaßt wird, die Bodenstation wieder die Zeitsteuerverschiebung
in die erste Ablenkbetriebsart, um die Sendezeitsteuerung um 6 us zu verschieben [Fig.3(E), 3(F) und
3(G)I
Wenn ein Teil des Erfassungssignals 13 dann wieder empfangen wird, wie in F i g. 3(G) gezeigt ist, wird die
Bodenstation in die zweite Ablenkbetriebsart [Fig.3(H) und 3(I)] geschaltet. Während der Verschiebung
in die zweite Ablenkbetriebsart, wenn das Burstsignal der Frequenz Fl für 3 μ5 empfangen wird
und wenn das Burstsignal der Frequenz F2 in gleicher Weise für 3 us empfangen wird, bedeutet dies, daß das
ausgesandte Erfassungssignal 13 genau in dem Synchronisierungsfenster
14 mit dem Zeitspalt von 6 us aufgefaßt wird. Dies schließt ein, daß die Bodenstation
und der Satellit genau miteinander synchronisiert werden. Dann wird die Erfassungssteuerung beendet
und danach wird ein Synchronisationssignal ausgesandt, um dadurch die so erreichte Synchronisierung zu
überwachen.
Bei dem SDMA/TDMA-System wird die Erfassungssteuerung so ausgeführt, wie es oben unter Bezugnahme
auf F i g. 3 beschrieben wurde. In dem Fall, in dem das SN-Verhältnis sehr verschlechtert ist oder in dem das
Erfassungssignal auf ein Signal mit einem derart niedrigen Pegel beschränkt wird, daß keine Störung
einer anderen Bodenstation derselben Zone auftritt, die bci-eits Zugriff zu dem Satelliten hat, treten jedoch Fälle
auf, bei denen es sehr schwierig ist, die Impulsbreite durch Verwendung eines AusgangssignaK direkt zu
bestimmen, das durch eine quadratische Gleichrichtung des empfangenen Erfassungssignals erhalten wird.
Um dies zu vermeiden, verwendet die vorliegende Erfindung eine solche Verarbeitung, wie sie in Fig.4
schematisch gezeigt ist, um genau die empfangene Impulsbreite des Erfassungssignals zu bestimmen. Es
wird nämlich angenommen, daß ein Signal mit einer solchen Impulsbreite, wie sie in Fig.4(A) gezeigt ist,
erhalten werden soll, jedoch wird in der Praxis dieses Signnl in einer solchen Form empfangen, wie sie in
Fig.4(B) gezeigt ist, in der das Verhältnis von Signalleistung zu Rauschleistung verschlechtert ist.
Durch Abschneiden bei einem bestimmten Schwel!· wertpegel wird das Signal der F i g. 4(B) derart, wie es in
Fig.4(C) gezeigt ist. Wie in Fig.4(D) veranschaulich;
ist, wird ein Bezugszeitspalt vorgesehen, in dem das Erfassungssignal empfangen werden wird, und das
Signal der Fig.4(C), das in dem Bezugszeitspalt
erhalten wird, wird durch mehrere Abtasttakte abgetastet.
Durch Abtasten des Signals der F i g. 4(C), wie oben erwähnt, wird ein ^tgel »1« oder »0« für jeden Takt in
Abhängigkeit von der Anwesenheit oder Abwesenheit des Signals erzeugt. Das Ergebnis der Abtastung eines
Rahmens wird derart, wie oben beschrieben, jedoch wird durch Integrieren des obigen Ergebnisses der
Abtastung von z. B. 64 Rahmen ein solches Speicherergebnis erhalten, wie es in F i g. 4(F) gezeigt ist. Unter der
Annahme, daß die in Fig.4(A) gezeigte Impulsbreite
eine solche ist, wie sie ursprünglich erhalten werden soll, ist die Möglichkeit, daß das Signal »1« zum Abtasttaktzeitpunkt
entsprechend der Impulsbreite erhalten wird, im Vergleich mit anderen Fällen groß. Demgemäß wird
eine Impulsbreite, wie sie in Fig.4(G) gezeigt ist, erhalten, indem ein solcher Abtasttaktzeitpunkt vorgesehen
wird, daß das gespeicherte Ergebnis oberhalb eines mittleren Wertes vorhanden ist. Diese Impulsbreite
soll mit der in Fig. 4(A) gezeigten Impulsbreite zusammenfallen und diese Impulsbreite wird als
empfangene Impulsbreite des F.rfassungssignals betrachtet.
Auf der Basis der obenerwähnten empfangenen
rung ausgeführt, wie sie im Zusammenhang mit F i g. 3
beschrieben ist.
Fig. 5 ist ein Blockschaltbild eines Beispiels der Bodenstation, welche die Verarbeitungen nach den
Diagrammen in den Fig. 3 und 4 ausführt. In Fig. 5 bezeichnen 16 und 17 Oszillatoren, 18 und 19
Schaltkreise. 20 einen Hybridkreis. 21 einen Umschalter, 22 einen Verstärker. 23 ein Dämpfungsglied, 24 einen
Hybridkreis. 25 und 26 Antennen, 27 einen Hybridkreis. 28 ein Dämpfungsglied. 29 einen Verstärker. 30 einen
Umschalter. 31 einen Hybridkreis. 32 und 33 Bandpaßfilter, 34 und 35 Detektoren. 36 und 37 Komparatoren, 38
und 39 Impiilsbreitedetektoren, 40 einen Phasenfehlerauffindungs-
und -steuerkreis, 41 einen Sendephasensteuerkreis. 42 einen Fenstererzeugungskreis und 43
einen UND-Torkreis.
In dem Fall, indem eine andere Bodenstation, z. B.
derselben Zone, bereits Zugriff zum Satelliten hat. wie vorstehend erwähnt wurde, wird ein Erfassungssignal,
das so ausgesandt wird, daß es nicht die oben erwähnte Bodenstation stört, auf einen niedrigen Pegel unterdrückt.
Zu diesem Zweck wird gemäß Fig. 5 ein Erfassungssignalpegel-Schaltsignal erzeugt und die
behälter 2\ und JU werden in ihren unteren Lagen
eingestellt. Gleichzeitig wird eine Empfangszeitsteuerung der anderen Bodenstation empfangen und auf der
Basis dieser Empfangszeitsteuerung wird der Fenstererzeugungskreis 42 gesteuert, um ein Fenster [F i g. 4(D)]
zu erzeugen, das den Impulsbreitedetektoren 38 und 39 zugeführt wird.
In diesem Zustand wird ein Signal der Frequenz Fl. das von dem Oszillator 16 abgeleitet wird, durch den
Schaltkreis 18 dem Hybridkreis 20 für 6 ^s zugeführt.
Dann wird ein Signal der Frequenz FX das von dem
Oszillator 17 abgeleitet ist. durch den Schaltkreis 19 dem Hybridkreis 20 für 6 μ$ zugeführt. Das Burstsignal (13 in
F i g. 3). das aus diesen beiden kontinuierlichen Signalen mit verschiedenen Frequenzen besteht, wird zu dem
Satelliten 1 über den Schaltkreis 21. das Dämpfungsglied 23. den Hybridkreis 24 und die Antenne 25
ausgesandt. nachdem sein Sendepegel verringert worden ist. Das Burstsignal wird nämlich ausgesandt.
nachdem sein Pegel verringert worden ist. um zu verhindern, daß es die andere Bodenstation stört. Ein
Signal von dem Satelliten 1 wird durch die Antenne 26 empfangen und dem Hybridkreis 31 über den Hybridkreis
27. den Verstärker 29 und den Schalter 30
zugeführt. Auch nach der Verstärkung durch den Verstärker 29 hat das empfangene Signal ein derart
verschlechtertes SN Verhältnis, wie es in Fig.4 dargestellt ist.
Die Komponente der Frequenz F1 des empfangenen
Signals, die ein derart verschlechtertes SN-Verhältnis hat, wird durch das Filter 32 und den Detektor 34
aufgefunden. Die Komponente der Frequenz F2 wird in gleirher Weise durch das Filter 33 und den Detektor 35
aufgefunden. Die aufgefundenen Atisgangssignale werden jeweils den Komparatoren 36 und 37 zugeführt.
ίο wodurch geprüft wird, ob die aufgefundenen Signalpegel
jeweils oberhalb vorbestimmter Schwellwertpegel oder nicht sind. d. h. die Ausgangssignale von den
Komparatoren nehmen eine solche Wellenform an. wie es in F i g. 4(C) dargestellt ist.
Diese Ausgangssignaie werden jeweils den Impulsbreitendetektoren
38 und 39 zugeführt und dann dadurch in ihren Impulsbreiten bestimmt. In diesem Fall
werden beide Impulsbreitendetektoren 38 und 39 mit dem Fenster gespeist und sind in der Lage, eine solche
Verarbeitung auszuführen, wie sie voranstehend in Verbindung mit F i g. 4 beschrieben wurde.
Die auf diese Weise aufgefundenen Impulsbreiten werden dem Phasenfehlerauffindungs- und -steuerkreis
40 zugeführt, um einen Phasenfehler zu prüfen. Bis das Erfassungssignal in einer genauen Phasenbeziehung
empfangen ist, wie voranstehend unter Bezugnahme auf F i g. 2 beschrieben wurde, wird der Sendephasensteuerkreis
4' gesteuert, um die Erfassungssignalsendezeitsteuerung in die erste oder zweite Ablenkbetriebsart zu
verschieben. Wenn das Erfassungssignal korrekt aufgefaßt ist, wird der UND-Torkreis 43 eingeschaltet, um ein
Synchronisationssignal zu erzeugen.
Wenn das Erfassungssignal mit einem hohen Pegel ausgesandt werden kann, werden die Schalter 21 und 30
in ihre oberen Stellungen umgeschaltet. Auch in diesem Fall ist es möglich, ein Fenster vorzusehen und eine
solche Verarbeitung auszuführen, wie voranstehend unter Bezugnahme auf F i g. 4 beschrieben wurde.
Gemäß Fig.6 werden Signale Fl und F2. die von
den Oszillatoren 16 und 17 abgeleitet sind, deren Frequenzen jeweils z. B. 127,5 MHz und 152,5 MHz sind,
jeweils durch FSK-Schaltkreise 18 und 19 geschaltet, um dem Hybridkreis id) fur ö \ys zugeführt zu wciticn. Da·»
Ausgangssignal von dem Hybridkreis 20 wird durch gekoppelte Schaltkreise 21 und 30 in einer Erfassungsbetriebsart,
wie das bei F i g. 5 der Fall ist, geschaltet. Eine anfängliche Erfassung wird nämlich gestartet,
indem eine Erfassungsbetriebsart 1.ACQ/2.ACQ zu
einer Erfassungssteuereinrichtung 44 bezeichnet wird.
die in F i g. 5 aus Gründen der Kürze der Beschreibung an der Ausgangsseite weggelassen ist, und ind"m ein
Erfassungsstartsignal daran angelegt wird, das nachfolgend mit ACQ-Startsignal bezeichnet wird.
Nach Empfang des ACQ-Startsignals steuert die Erfassungssteuereinrichtung 44 einen Steuer-Flip-Flop,
um ein EIN/AUS-Signal in seinen Einzustand zu bringen. Das EIN/AUS-Signal wird an einen Erfassungsgenerator
55 angelegt, durch den EIN/AUS-Steuersignale
für die Signale Fl und F2 der Breite von
so 6 μί. die durch ein Sendezeitsteuersigna! eines variablen
Dividierers 52 gestartet werden, den Schaltkreisen 18 und 19 zugeführt werden, um deren Schaltoperation zu
steuern. Die Signale Fl (1273MHz) und F2 (152.5 MHz). die jeweils durch die Schaltkreise 18 und 19
getastet werden, werden miteinander in dem Hybridkreis
20 kombiniert. Das zusammengesetzte Signa! wird
auf den Verstärker 22 (1 ACQ) und das Dämpfungsglied
23 (2ACQ) über den Schaltkreis 21 verteilt, der in
Übereinstimmung mit den vorstehend erwähnten
Rrfassungsbetriebsartcn umgeschaltet wird, und die
verteilten Signale werden durch den Hybridkreis 24 zusammcngefaß*. um ein zusammengesetztes Signal zu
erzeugen, das ein IF-Ausgangssignal eines z.B.
140-MHz-Frequenzbandes ist und das von der Antenne
25 nach Frequenzumsetzung ausgesandt wird. Ein von dem f.atellilen 1 zurückreflckticrtes Signal wird in der
Frequenz umgesetzt und wird ein IF-Signal eines 140-MHz-Frequenzbandcs und wird dem Hybridkreis
27 zugeführt und dann dem Hybridkreis 31 über das Dämpfungsglied 28 (I.ACQ) und den Verstärker 20
(2.ACQ) in Übereinstimmung mit den vorstehend erwähnten Erfassungsbetriebsarten und über den
Schaltkreis 30 zugeführt. Das auf diese Weise an den Hybridkreis 31 angelegte Signal wird auf die Schmalbandpaßfiller
32 und 33 für die Signale FI (127.5 MIIz)
und F2 (152.r) MHz) verteilt und dann werden ihre
Pegel durch die AGC-Verstärker 341 und 351 zum
Kompensieren von Eingangssignalpegeländerungen verteilt. Wenn die Erfassungssignale Fl und F2
empfangen werden, werden sie durch die Pegeldetektoren 342 und 352 bezüglich ihrer Hüllkurve bestimmt,
worauf durch die Komparatoren 36 und 37 geprüft wird, ob sie oberhalb vorbestimmter Schwellwertpcgcl liegen
oder nicht. Dann werden sie in logische Pegel umgesetzt
und den Fl- und F2-Signaldetektoren 46 und 47 der Fl- und F2-Impulsbreitendetektorkreise 38 und 39
jeweils zugeführt.
Die vorstehend beschriebenen Kreise haben im weltlichen denselben Aufbau und dieselben Funktionen
wie diejenigen Kreise, die mit denselben Bezugszahlen
in F i g. 5 bezeichnet sind. In F i g. 6 sind detaillierte
Schaltungsanordnungen entsprechend denjenigen beschrieben, die den oben beschriebenen Kreisen folgen,
d. h. die Impulsbreitendetektoren 38 und 39. der Phasenfehlerbestimmungs- und -steuerkreis 40. der
Sendephasensteuerkreis 41 usw. Nachfolgend werden diese Kreise beschrieben.
Bevor die Impulsbreitendetektoren 38 und 39 beschrieben werden, werden Aufbau und Wirkungsweise
der Erfassungssteuereinrichtung 44 zum Ausführen
Wie in den F i g. 6 und 7 gezeigt ist. wird nämlich ein Zeitsteuersignal mit einer Periode von 600 ms von
einem Steuerintervallzeitgeber 54 als ein Eingangssignal zu einem UND-Torkreis 61 und als ein Taktsignal
eines /K-Flip-Flop 62 verwendet. Das ACQ-Startsignal
von der Außenseite und ein Schlußsignal ENDE von dem logischen Phasenfehlerauffindungs- und -steuerkreis
40. der später beschrieben wird, werden jeweils den /- und ^-Anschlüssen des /K-Flip-Flops 62
zugeführt. Das (?-Ausgangssignal von dem /K-Flip-Flop
62 wird als ein EIN/AUS-Signal für einen Erfassungssignalgenerator
55 und als das andere Eingangssignal zu dem UND-Torkreis 61 verwendet. Das Ausgangssignal
von dem UND-Torkreis 61 wird als Startsignal für die Impulsbreitendetektoren 38 und 39 verwendet. Das
Schlußsignal ENDE von dem logischen Phasenfehlerauffindungs- und -steuerkreis 40 wird als Befeh! eines
ausgesandten Synchronisierungssignals verwendet.
Dann wird ein Erfassungsbetriebsart-O-ACQ/
2-ACQ)-Auswahlsignal von außen zugeführt und zum Umschalten der Schaltkreise 21 und 30 verwendet.
Dieses Signal wird des weiteren an einen UND-Torkreis
63 zusammen mit dem Signa! Fi von dem Fl-Sign »!detektor
46 des Impulsdetektors angelegt. Darüber hinaus werden ein umgekehrtes Ausgangssignal, das von dem
Erfassungsauswahlsignal abgezweigt ist, und ein Synchronisierungsfenstersignal, das von einem Synchronisicrungssignalempfangsteil
der anderen Bodenstation zugeführt wird, die bereits den Satelliten belegt hat. beide an einen UND-Torkreis 64 angelegt. Die
Ausgangssignale von diesen UND-Torkreisen 63 und 64 werden einem ODER-Kreis 65 zugeführt, um eine
logische Summe zu erhalten. Dieses Ausgangssignal wird als eine Rahmenzeitsteuerung an die Fl- und
F2-Signaldetektoren 46 und 47 und an einen b4-Rahmen-Zähler
45 angelegt. Auf diese Weise wird die Funktion des in Fig. 5 gezeigten Fcnstergcncrators 42
abgeschlossen.
Gemäß F i g. 6 werden die Ausgangssignale von den vorstehend erwähnten Komparaloren 36 und 37. d. h.
die Signale Fl und F2, jeweils an einen Fl-Signaldctektor
46 und einen Fl-Längenmeßkreis 48 und an einen F2-Signaldetektor 46 und einen F2-L.ängenmelikreis
49 der Impulsbreitendetektoren 38 und 39 angelegt, die von gestrichelten Linien umgeben sind.
Auf diese Weise werden die Fl-und F2-Signaldetektoren 46 und 47 durch das Rahmenzeitsteuersignal von der
vorstehend erwähnten Erfassungssteuereinrichlung 44 gesteuert und die Fl- und F2-Längenmeßkreise 48 und
49 werden durch ein Meßstartsignal von dem 64-Rahmen-Zähler 45 gesteuert, wodurch genaue Impulsbreiten
in Übereinstimmung mit den Prinzipien bestimmt werden, die voranstehend im Zusammenhang mil F i g. 4
beschrieben sind. Dann werden die aufgefundenen Ausgangssignale dem logischen Phasenfehlerauffindungs-
und -steuerkreis 40 zugeführt.
Fig. 8 zeigt ein Beispiel eines der Fl- und
F2-Signaldetektoren 46 und 47, der Fl- und F2-I.ängenmeßkreise
48 und 49 und des logischen Phasenfehlerauffindungs- und -Steuerkreises 40.
In den Fl- und F2-Signaldetektoren 46 und 47 wird
das Rahmenzeitsteuersignal von der Erfassungssieuereinrichtung
44 einem 40-Bit-Schieberegister 71 zugeführt,
um Zeitsteuersignale = 1 bis = 40 zu erzeugen.
Die Zeitsteuersignale 41 bis * 2 werden jeweils an 30
Zähler ( = 1) 73 bis ( * 20) 7320 über UN D-Torkreise 72'.
bis 7220 parallel zu dem FI-Ausgangssignal von dem
Signals FI für jedes Zeitsteuersignal zu bestimmen, und
die Zähler zählen jeweils aufwärts entsprechend der Anwesenheit des Signals Fl. In gleichartiger Weise
werden die Zeitsteuersignale =21 bis =40 von dem Schieberegister 71 jeweils an 30 Zähler ( ±21) 7321 bis
( = 40) 7340 über UND-Torkreise 7221 bis 7240 parallel
zu dem F2-Ausgangssignal von dem Komparator 37 angelegt, um die Zähler aufwärts zu zählen. Wenn die
Zähler 731 bis 7320 und 7321 und 7340 30 aufwärts zählen, erzeugen sie Überlaufsignale. Jedesmal wenn
das Startsignal von der Erfassungssteuereinnchtung 44 zugeführt wird, stellen die FI- und F2-Signaldetektoren
46 und 47 die 30 Zähler 731 bis 7340 zurück und wiederholen die obigen Operationen.
Als nächstes wird in den FI- und F2-Längenmeßkreisen
48 und 49 nach Empfang des Meßstartsignals von dem 64-Rahmen-Zäh!er 45 eine Information über
den obenerwähnten Überlauf von den 30 Zählern 731 bis 7.320 ( =1 bis ^ 20) und 7321 bis 7340 ( =21 bis =40)
an jedes der 20-Stufen-Schieberegister 75 und 76
angelegt und die Zahlen der Bits des Überlaufs werden jeweils durch die Zähler 77 und 78 gezählt. Die
Ausgangssignale von den Zählern 77 und 78 zeigen jeweils die Längen der Signale Fl und F2 an. In dem
logischen Phasenfehlerauffindungs- und -steuerkreis 40
der vorangehenden Stufe wird das Ausgangssignal von dem Zähler 77 mit den Schwellwerten »2«, »12« und »8«
jeweils in den Komparatoren 79,792 und 793 verglichen,
und ein Ausgangssignal größer als »2« wird an einen UND-Torkreis 811 angelegt, ein Ausgangssignal kleiner
als oder gleich »2« wird an einen UND-Torkreis 812 angelegt und tin Ausgangssignal kleiner als »12«.
jedoch größer als »8«, wird an einen 'JND-Torkreis 814 über einen UND-Torkreis 813 angelegt. Dann wird das
Ausgangssignal von dem Zähler 78 mit den Schwellwerten »12« und »8« jeweils in Komparatoren 801 und 802
verglichen und ein Ausgangssignal kleiner als »12«. jedoch größer als »8«. wird an einen UND-Torkreis 815
angelegt. Das Ausgangssignal von dem UND-Torkreis 815 wird an den anderen Eingang des UND-Torkreises
814 angelegt und ein umgekehrtes Ausgangssignal. das von dem Ausgangssignal des UND-Torkreises 814
abgezweigt wird, wird an die anderen Eingange der UND-Torkreise 811 und 812 angelegt. Auf diese Weise
wiiu, wenn uii: i^angc uca »signals r ι jfius, f ι ^. etl\j
ist. ein Verschiebungssignal von 6 (is von dem
UND-Torkreis 812 abgeleitet. Wenn 9/2O=FI und F2=ll/20 gelten, wird ein Schlußsignal von dem
UND-Torkreis 814 abgeleitet. Auf diese Weise wird ein
Schalten des Verscliiebungssignals in Übereinstimmung mit denselben Prinzipien ausgeführt, die oben im
Zusammenhang mit F: i g. 3 beschrieben wurden.
Gemäß Fig.6 werden die Verschiebungssignale von
JOO ns und 6 \x%, die Ausgangssignale von dem logischen
Phasenfehlerauffindungs- und -steuerkreis 40 sind, der Teilungsverhältnissteuereinrichtung 51 des Sendephasensteuerkreises
41 zugeführt, der von einer gestrichelten Linie umgeben ist. Durch ein Einstellzeitsteuersignal
von einem Steuerintervallzeitgeber 54 werden ein
Fehlerspeicherzähler, der den Hauptteil der Teilungsverhältnissteuereinrichtung 51 bildet, und Phasenverschiebungssignale
/V und Λ/-Ι2 an einen Rahmenzähler
eines variablen Dividierers 52 angelegt, der mit einem 40-MHz-Oszillator 53 verbunden ist. Bis der Fehlerspeicherzähler
der Teiliingsverhältnissteuereinrichtung
51 bis auf Null herabgezählt hat. wird eine Phasenverschiebung von 12 Symbolen, d. h. 300 ns, bei 40 MHz pro
Rahmen auseeführt. um schrittweise herunterzuzählen.
Danach wird ein Überlaufsignal als Sendezeitsteuersignal an den obenerwähnten Steuerintervalltaktgeber 54
und an einen Erfassungssignalgenerator 55 angelegt, durch den die EIN/AUS-Signale für die Signale FI und
F2 an die Schaltkreise 18 und 19 angelegt werden können, während sie um eine vorbestimmte Zeitperiode
verzögert werden.
Das Schlußsignal, das von dem logischen Phasenfehlerauffindungs- und -steuerkreis 40 abgeleitet wird,
wird des weiteren der Erfassungssteuereinrichtung 44 zugeführt, um die EIN/AUS-Signale in den Aus-Zustand
zu bringen, um die Aussendung des Erfassungssignals zu stoppen, und gleichzeitig wird das Synchronisierungssendesignal
zu einem Synchronisierungssignal-Sendeteil
ausgesandt, um die Aussendung eines Synchronisierungssignals
zu starten, wodurch die anfängliche Erfassung beendet wird.
F i g. 9 zeigt ein Beispiel jeweils der Teilungsverhältnissteuereinrichtung
51, des variablen Dividierers 52 und des Erfassungssignalgenerators 55, was dem
Sendephasensteuerkreis 41 in F i g. 5 entspricht
In der Teilungsverhäitnissteuereinrichtung 51 werden
die Verschiebungssignale von 300 ns und 6 μ5, die von dem logischen Phasenfehlerauffindungs- und -steuerkreis
40 der vorangehenden Stufe zugeführt werden.
und die beiden Signale, die von dem Einstellzeitsteuersignal
geteilt sinrl, das von dem Steuerintervallzeitgeber 45 zugeführt wird, jeweils an UND-Torkreise 911 und
912 angelegt, um Einstellsignale »Einstellen I« und »Einstellen 2« zu erzeugen, die in einen Fehlerspeicherzähler
92 eingestellt werden. Eine Phasenverschiebung von 300 ns wird nämlich ein- oder zwanzigmal
ausgeführt.
Als nächstes werden in der Stufe des variablen Dividierers 52 das Ausgangssignal von dem Fehlerspeicherzähler
92 und sein umgekehrtes Ausgangssignal jeweils über UND Torkreise 931 und 932 an einen
Rahmenzähler 94 angelegt, der mit einem 40-MHz-Oszillator
95 verbunden ist. Das Ausgangssignal von dem Rahmenzähler 94 wird abgezweigt, um zu den anderen
Eingängen der UND-Torkreise 931 und 932 und zu dem
Fehlerspeicherzähler 92 rückgekoppelt zu werde;;. Folglich wird eine Phasenverschiebung des Rahmenzählers
94 über den UND-Torkreis 931 durch ein
χ« Ii o: I t *» c.„l 1«— Λ U inn I : in tiiu
■ /V-Ii-JIgIl(Jl VUII \L· »JjrlllUWIl.ll, U.U. JW ΙΙΛ Ui.1 -TVITIII/.
pro Rahmen, ausgeführt und jedesmal, wenn eine solche
Phasenverschiebung ausgeführt wird, zählt der Fehlerspeicherzähler 92 schrittweise abwärts. Bis der Inhalt
des Rahmenzählers 92 bis auf Null heruntergezählt ist, legt auf diese Weise der Rahmenspeicherzähler 94 ein
Überlaufsignal an den Erfassungssignalgenerator 55 und den Steuerintervallzeitgeber 54 an.
In dem Erfassungssignalgenerator 55 wird ein
Sendezeitsteuersignal, welches das Ausgangssignal von dem Rahmenzähler 94 ist. an zwei in Reihe geschaltete
6^s-Verzögerungskreise % und 97 angelegt und die Ausgänge davon werden an die Einstell- und Rückstell-Anschlüsse
der Steuer-Flip-Flops 99 und 100 angelegt. Die (^-Ausgänge von diesen Flip-Flops 99 und 100
werden jeweils an die UND-Torkreise 101 und 102 angelegt und gleichzeitig wird ein EIN/AUS-Signal von
der Erfassungssteuereinrichtung 44 angelegt. Das EIN/AUS-Signal wird in den Einzustand durch ein
Anlegen des ACQ-Startsignals von außen gebracht, um
·' von den Ausgängen der UND-Torkreise 101 und 102 die
EIN/AUS-Signale von 6 μ% jeweils für die Signale Fl
und F2 abzuleiten.
In dem Fall, in dem das Schlußsignal erzeugt wird,
bringt des weiteren die Erfassungssteuereinrichtung 44
'"■ das EIN/AUS-Signal in den Auszustand, um eine
Aussendung des Erfassungssignals zu stoppen, und legt gleichzeitig das Synchronisierungssendesignal an die
Synchronisierungsaussendung des Synchronisierungssignals,
wodurch die anfängliche Erfassung beendet
" wird.
Wie vorstehend beschrieben worden ist. wird gemäß der Erfindung bestimmt, daß z. B. zwei Signale der
Frequenzen Fl und F2 jeweils für dieselbe Zeitperiode, d. h. 3 \is, wie in F i g. 3 gezeigt ist empfangen werden,
■ so daß die Bestimmung leicht und sehr genau ist. Da das Erfassungssignal in der ersten oder zweiten Ablenkbetriebsart,
die in geeigneter Weise geschaltet ist, verschoben wird, wird des weiteren die Zeit für die
Erfassungssteuerung verkürzt. In Abhängigkeit davon,
"l: ob die beiden Signale der unterschiedlichen Frequenzen
für mehr als 6 us insgesamt empfangen werden oder nicht, kann darüber hinaus in Erfahrung gebracht
werden, ob das Erfassungssignal durch das Synchronisierungsfenster
oder durch das =£2-Datenfenster aufge-
"· faßt worden ist, so daß kein Fehler in die Synchronisation
eingeführt wird.
Gemäß der Erfindung kann des weiteren, wie unter
Bezugnahme auf F i g. 4 beschrieben wurde, auch in dem
Fall, in dem das SN-Verhällnis des empfangenen
Erfassungssignals sehr verschlechtert ist, eine Erfassungssteucrung
für eine genaue Synchronisation ausgeführt werden. Dies ist insbesondere nützlich, wenn auf
eine Störung einer anderen Bodenstation Rücksicht genommen werden muß.
Claims (2)
- Patentansprüche:J. Erfassungssystem für ein SDMA/TDMA-Satellitennaehrichtensystem, bei dem ein Synchronisationsfenster und mehrere Dalenfenster vorgesehen sind, bei dem ein Erfassungssignal zwischen vorbestimmten Gruppen von Bodenstationen und zwischen Bodenstationen jeder Gruppe selbst Obertragen wird und bei dem das Erfassungssignal so lange verschoben wird, bis es in dem richtigen Fenster erscheint, dadurch gekennzeichnet, daß das Erfassungssignal mehrere unterscheidbare Abschnitte (Ff, F2) aufweist, wobei die Länge eines Abschnittes kleiner als die Breite des Datenfenslers (15) und gleich oder größer als die Breite des Synchronisationsfensters (14) ist, und daß das Erfassungssignal bis zum mindestens teilweise Erreichen eines Fensters (14,15) mit hoher und dann mit geringer Geschwindigkeit verschoben wird und nur beim Erkennen des Datenfensters aufgrund dessen Breite wieder mit hoher Geschwindigkeit verschoben wird.
- 2. Erfassungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte des Erfassungssignals unterschiedliche Frequenzen haben (Fu F2).
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP49022619A JPS5824978B2 (ja) | 1974-02-26 | 1974-02-26 | Sdma tdma エイセイツウシンニ オケル アクジシヨンホウシキ |
| JP2262174A JPS561817B2 (de) | 1974-02-26 | 1974-02-26 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2507609A1 DE2507609A1 (de) | 1976-02-05 |
| DE2507609C2 true DE2507609C2 (de) | 1981-11-26 |
Family
ID=26359875
Family Applications (1)
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| DE (1) | DE2507609C2 (de) |
| FR (1) | FR2262453B1 (de) |
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-
1975
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: REINLAENDER, C., DIPL.-ING. DR.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |