DE2507367B2 - Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabel - Google Patents

Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabel

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DE2507367B2
DE2507367B2 DE19752507367 DE2507367A DE2507367B2 DE 2507367 B2 DE2507367 B2 DE 2507367B2 DE 19752507367 DE19752507367 DE 19752507367 DE 2507367 A DE2507367 A DE 2507367A DE 2507367 B2 DE2507367 B2 DE 2507367B2
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Gerhard 8391 Haag Wandl
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Ernst Roederstein Spezialfabrik fur Kondensatoren 8300 Landshut GmbH
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Ernst Roederstein Spezialfabrik fur Kondensatoren 8300 Landshut GmbH
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    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01J29/92Means forming part of the tube for the purpose of providing electrical connection to it
    • H01J29/925High voltage anode feedthrough connectors for display tubes

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Description

Die Erfindung betrifft einen Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Der erfindungsgemäße Anschlußstecker ist insbesondere als Bildröhren-Hochspannungsstecker für Fernsehgeräte, insbesondere Farbfernsehgeräte, vorgesehen, wobei das Hochspannungskabel von einem Spannungsvervielfacher (Hochspannungskaskade) kommt.
Bei einem bekannten derartigen Anschlußstecker (DE-GM 7147 194) ist der Kabelstutzen rohrförmig ausgebildet und enthält mehrere Widerstände, während die Kontaktkralle in einem hohlen Halterungsansatz am Boden der Kappe des Kabelanschlußteils sitzt und die Staubtülle am Rand dieser Kappe angeklebt oder angeschweißt ist. Besonders durch die Rohrform des Kabelstutzens ist der bekannte Anschlußstecker fertigungs- und montageaufwendig, denn für die Herstellung des rohrförmigen Kabelstutzens im Spritzguß sind komplizierte und damit aufwendige Seitenschieberwerkxcuge zur Ausbildung des Innenraumes des Kabelstut/ens erforderlich. Außerdem kann durch die Hohrform des Kabelstu'./.ens die Lötverbindung zwischen dem Anschluücnde des Kabels bzw. den Widerstanden und dem Kontaktglied im Inneren der K:i|j[jc des KabelansehluUteils erst nachträglich hergestellt werden, wenn das Anschlußende bzw. die Wi(Ji:iM;iiide durch den Kabelstutzen bis ins Innere der Ka|jpi: 'lcs KiibclarischluUieils geschoben ist. Auch ein volhianili^cs Vergießen der Widerstände im Kabelstut-/i:ii isl wet/en dessen Rohrform aufwendig. Ferner ist Iυr das Ankleben oder Anschweißen der Staubtülle ein besonderer Fertigungsvorgang erforderlich und außerdem besteht die Gefahr, daß das Kontaktglied unter einer Zugbelastung beim Lösen des Steckers von einem Gegenkontakt sich aus dem hohlen Halterungsansatz löst
Durch die Erfindung wird die Aufgabe ge'öst, bei einem Anschlußstecker der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art in einfacher Weise eine axiale Fixierung des Kontaktgliedes bei gleichzeitig vereinfachter Herstellung und Montage des Steckers zu erhalten.
Dies wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 erreicht.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Kabel-Stutzens als zur Grundfläche der Tülle hin offene Rinne wird gegenüber dem Stand der Technik die Herstellung des Kabelanschlußteiis wesentlich vereinfacht, weil durch den Wegfall der bekannten Rohrform für den Kabelstutzen das Kabelanschlußteil hinterschneidungsfrei wird, so daß es in einem nur zweiteiligen Werkzeug ohne Kerne und Seitenschieber gespritzt werden kann. Gleichzeitig vereinfacht sich dadurch die Montage, weil nun die Kabelverbindung mit dem Kontaktglied einschließlich gegebenenfalls zwischengeschalteter Widerstände vorgefertigt sein kann und als Einheit von der offenen Seite des rinnenförmigen Kabelstutzens her in das Kabelanschlußteil eingelegt werden kann. Es entfällt dadurch das bisher erst nach dem Einsetzen des Kontaktgliedes in die Kappe mögliche Verbinden
jo desselben mit dem Anschlußende des Kabels in Form eines erst bei der Endmontage durchzuführenden Lötvorganges, der als komplizierter Fertigungsschritt sehr zeitaufwendig ist.
Durch den erfindungsgemäß vorgesehenen Klemm-
J5 ring, welcher sowohl die Tülle als auch das Kontaktglied mit dem Kabelanschlußtei! verklemmt, ergibt sich eine weitere Montagevereinfachung, weil dadurch ein gesonderter Fertigungsschritt für das Befestigen der Staubtülle entfallen kann. Durch den erfindungsgemä-Ben Klemmring wird auch eine axiale Fixierung des Kontaktgliedes erreicht, so daß dieses auch unter erheblichen Axialbelastungen nicht vom Kappenboden gelöst wird.
Darüberhinaus ist bei dem erfindungsgemäß gestalteten Anschlußstecker ein Vergießen der Widerstände im Kabelstutzen einfacher möglich, weil hierbei das Gießharz auch von der Seite her in den Kabelstutzen eingebracht werden kann und der Kabelstutzen überall nach außen zugänglich ist. Außerdem wirkt der Klemmring durch sein enges Anliegen am Kontaktglied einerseits und an der Tülle andererseits als dichter Abschluß des Kappenhohlraumes, was unter anderem den Vorteil erbringt, daß auch dieser Kappenhohlraum mit Gießharz angefüllt werden kann. Vor Aushärtung des Gießharzes im Kabelanschlußteil kann durch die erfindungsgemäße Gestaltung der gesamte zusammengesetzte Stecker der erforderlichen Wärmebehandlung unterzogen werden, ohne daß dabei die Gefahr von Lageveränderungen der Steckerteile besteht.
Als weitere Montagevereinfachung kann durch die Erfindung das Kabelanschlußteil bereits vor seiner Verbindung mit der Staubtülle komplett vorgefertigt sein, d. h., daß in dem Kabelanschlußteil eine Widerstandskette mit Kabel und Kontaktglied eingebracht, beispielsweise der Kabelstutzen mit Gießharz ausgefüllt und der ausgegossene Kabelstutzen mit einem Schrumpfschlauch bereits umspannt sein kann, bevor die Staubtülle an der Kappe mit Hilfe des Klemmringes
befestigt wird.
Zur axialen Fixierung des Kontaktgliedes auf dem Halterungsansatz kann die Klemmverbindung mit Hilfe des Klemmringes bereits ausreichen. Die axiale Fixierung des Kontaktgliedes kann jedoch in einer Ausgestaltung der Erfindung dadurch noch verbessert werden, daß an dem Kontaktglied mindestens ein radial ausgestellter Ansatz, wie ein radial nach außen stehender Bund oder aber ein ausgestellter Lappen, ausgebildet ist, an welchem das Kontaktglied zwischen Klemmring und Kappe axial festgelegt ist
Zur Befestigung des Kontaktgliedes in der Kappe kann beispielsweise wie bei dem eingangs erwähnten bekannten Anschiußstecker eine Vertiefung vorgesehen sein, die gleichzeitig bei der Montage als Zentrierhilfe für den Klemmring verwendet werden kann. Eine bevorzugte Befestigungsart ergibt sich jedoch durch die Halterung des Kontaktgliedes an einem Vorsprung, der am Boden der Kappe angeordnet ist und an dem das Kontaktglied angesteckt werden kann.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Halterungsansatz als den Federweg des Kontaktgliedes radial begrenzender Anschlag ausgebildet. Es ist zwar ein Steckerstift an sich bekannt (DE-PS 4 44 740), bei welchem das Kontaktglied aus einem rohrförmigen, geschlitzten Mantel besteht, der auf einen dessen Fahrweg radial begrenzenden Stift aufgesteckt ist. Durch die radiale Begrenzung des Federweges des Kontaktgliedes ist gewährleistet, daß die Kontaktgliedteile sich nur im elastischen Bereich verformen können, ω so daß ein Überbiegen einzelner Kontaktgliedteile beim Anstecken des Anschlußsteckers an einen Gegenstekker verhindert ist. Dieser Vorteil ist durch die radiale Begrenzung des Federweges des Kontaktgliedes auch bei dem erfindungsgemäßen Anschlußstecker gegeben, js Jedoch fehlt bei dem an sich bekannten Steckerstift ein mit dem erfindungsgemäßen Klemmring vergleichbares Bauteil, bei desien Vorhandensein durch die Ausbildung des Halterungsansatzes als den Federweg des Kontaktgliedes radial begrenzender Anschlag gewährleistet ist, daß das Kontaktglied bzw. die Kontaktgliedteile auch beim Hindurchstecken derselben durch den Klemmring nur im elastischen Bereich verformt werden können.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Anschlußstecker in Form eines typischen Bildröhrensteckers für die Verbindung einer Flochspannungskaskade mit dem Anodenanschluß der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes.
Der in der Zeichnung dargestellte Anschlußstecker besteht im wesentlichen aus einem in der Gesamtheit mit 50 bezeichneten Kabelanschlußteil und einer daran befestigten Staubtülle 1. Die Staubtülle ist in ihrer Funktion eine Saugtülle, die aus einem verhältnismäßig weichelastischen Kunststoff, z. B. Weich-PVC, besteht. Das Kabelanschlußteil 50 besteht demgegenüber aus einem härteren Kunststoff, beispielsweise aus Polycarbcjnat.
Das Kabelanschlußteil 50 weist eine Kappe 51 auf, die von außen her auf dem Scheitel der Staubtülle 1 aufsitzt und zur Aufnahme eines Kontaktgliedes 4 dient. Die Staubtülle 1 ist achssymmetrisch trichterförmig ausgebildet und weist im Bereich ihres Scheitels eine Durchtrittsöffnung auf, deren Rand in Form eines b5 Hohlansatzes 52 ausgebildet ist, dessen innere Umfangswand 53 zur Zentrierung der Tülle an einem Klemmring 54, und dessen äußere Umfangswand 55 zur Zentrierung der Tülle 1 an der Kappe 51 des Kabelanschlußteiles 50 dienen. Außerdem dient der Hohiansatz 52 zur zusätzlichen Klemmung der Staubtülle zwischen Klemmring und Kappe.
Von der Kappe 51 ragt zur Seite hin ein Kabelstutzen 5 weg, welcher als Rinne ausgebildet ist, die tüllenseitig, gemäß der Darstellung in der Zeichnung nach unten, offen ist. In der Rinne des Kabelstutze.is 5 liegen drei hintereinandergeschaltete Schutzwiderstände 8, von denen der erste mit seinem Ausgangsdraht 10 an dem Kontaktglied 4 angelötet und der letzte mit dem Anschlußende 9 des Kabels 7 verbunden ist. Die Widerstände 8 und das Kabelende sind in der Rinne des Kabelstutzens 5 in Gießharz 14 eingebettet, welches die Rinne vollständig ausfüllt Ober den gesamten Kabelstuizen 5 ist ein über dessen freies Ende hinausragender, und dort noch einen Teil des Kabels 7 dicht umschließender Schrumpfschlauch 15 geschoben. Die Isolierung 48 des Kabels 7 ragt bis in den Kabelstutzen 5 hinein und isf im Endbereich desselben mit zwei senkrecht zueinander verlaufenden Anquetschungen 45 und 46 versehen, von denen die Anquetschung 45 in eine am freien Ende des Kabelstutzens 5 ausgebildete Rinnenverengung eingelegt ist, deren lichte Weite kleiner als die Breite der Anquetschung 46 ist. Dadurch ist das Kabel 7 zusätzlich oder alternativ zu der durch Vergießen von Gießharz im Kabelstutzen entstandenen Verbindung axial gesichert festgelegt, so daß bei eventuellen Zugbeanspruchungen des Kabels diese nicht auf die einzelnen Lötverbindungen im Anschlußstecker übertragen werden können, wodurch Beschädigungen derselben vermieden werden. Darüberhinaus erweist sich die Zugsicherung am Ende des Kabelstutzens aus dem Grunde als vorteilhaft, weil durch deren Klemmwirkung auch vor dem bzw. während des Vergießens mit Gießharz das Kabel im Kabelstutzen gehalten ist.
Am Boden der Kappe 51 ist ein Halterungsansatz 56 für das Kontaktglied in Form eines Vorsprunges ausgebildet, der im Ausführungsbeispiel, wie aus der Zeichnung ersichtlich, als ein in die Staubtülle hineinragender Dorn oder Zapfen ausgebildet ist. Das Kontaktglied 4 ist auf das freie Ende des Vorsprunges aufgesteckt und hier als eine in Achsrichtung geschlitzte Federhülse ausgebildet, deren Kontaktgliedteile 57 und 58 federnde Kontaktzungen sind. Das Kontaktglied 4 weist in seinem Fußbereich mindestens einen radial ausgestellten Ansatz 60 in Form einer Lasche auf, durch den das Kontaktglied 4 zwischen dem Klemmring 54 und der Kappe 51 axial festgelegt ist.
Der Klemmring 54 weist auf seiner der Kappe 51 zugewandten Seite einen Außenbund 61 auf, der in eine in der Kappe 51 ausgebildete, ringförmig gestaltete Vertiefung 62 eingreift und im Preßsitz gehalten ist. Zu diesem Zweck ist der Außenbund 61 an seiner Umfangsfläche 63 mit in der Zeichnung nicht dargestellten, senkrecht zur Achsrichtung des Außenbundes verlaufenden Rillen versehen. Ferner ist in dem Außenbund 61 ein zum Kappenboden hin offener Schlitz 64 ausgebildet, der den Durchtritt des Ausgangsdrahtes 10 durch den Klemmring 54 zum Kontaktglied 4 zuläßt.
'.n seinem zur Grundfläche der Staubtülle 1 hingewandten Teil 65 ist der Klemmring 54 tellerartig ausgebildet, wobei der Außendurchmesser des Teiles 65 größer ist als derjenige des Außenbundes 61. Auf der zur Grundfläche der Tülle 1 zugewandten Seite des Teiles 65 ist ein axial vorstehender Bund 66 ausgebildet.
Außerdem ist in dem tellerartigen Teil 65 eine zentrische Durchtrittsöffnung 67 vorgesehen, deren Umfangswand 68 als Anpreßfläclie zum Anklemmen des Kontaktgliedes 4 an den als Vorsprung ausgebildeten Halterungsansatz 56 dient. Mit der kappenseitig am Teil 65 ausgebildeten äußeren Ringfläche 69 wird die Staubtülle 1 mit der Kappe 51 verklemmt. Um die Haftwirkung zwischen der Staubtülle 1 und der Kappe 51 zu erhöhen, sind in dem zur Tülle 1 hinweisenden Rand 70 der Kappe 51 umlaufende Erhebungen 71 ausgebildet, die in entsprechende, in der Tülle 1 ausgebildete Rillen 72 eingreifen.
Der Durchmesser der Durchtrittsöffnung 67 im Klemmring 54 ist kleiner als die lichte Weite des Außenbundes 6!. Dadurch wird auf der der Kappe 51 zugewandten Seite des Teiles 65 ein Absatz 73 geschaffen, gegen dessen innere Ringfläche 76 sich die Lasche 60 des Kontaktgliedes 4 abstützt.
Der Vorsprung 56 ist kappenseitig von der ringförmigen Vertiefung 62 begrenzt. Zu seinem freien Ende hin weist er einen ersten Absatz 74 auf, an dem sich der Fuß des Kontaktgliedes 4 abstützt. In Höhe des ersten Absatzes 74 hat der Vorsprung 56 eine in seiner Achsrichtung verlaufende Außennut 75, die zusammen mit dem ihn überdeckenden Schlitz 64 eine Verbindung des Hohlraumes des Klemmringes zur Rinne des Kabelstutzens 5 herstellt. In der Außennut 75 und in dem Schlitz 64 liegt die Lötstelle des Ausgangsdrahtes 10 mit dem Kontaktglied 4 bzw. der Ausgangsdraht 10 selbst. In Richtung zum freien Ende des Vorsprungs 56 hinter der als Anpreßfläche dienenden Umfangswand 68 des Klemmrings 54 hat der Vorsprung 56 einen zweiten Absatz 77. Dadurch entsteht zwischen dem Vorsprung 56 und den Kontaktgliedteüen 57 und 58 ein Spalt, der eine Auslenkung der Kontaktgliedteile nur im elastischen Bereich zuläßt.
Bei der Endmontage des Anschlußsteckers wird zunächst die konkrete Verdrahtung, einschließlich der Verbindung mit dem Kontaktglied 4 einerseits und dem Kabel 7 andererseits als vorgefertigtes, zusammenhängendes Teil in das Kabelanschlußteil 50 eingelegt. Dabei wird das Kontaktglied 4 auf den Vorsprung 56 gesteckt und die Anquetschung 45 in der Isolierung 48 des Kabels 7 in die am Ende des Kabelstutzens 5 ausgebildete Rinnenverengung eingedrückt. Anschließend wird auf das Kabelanschlußteil 50 die Staubtüllle 1 gesteckt, die dann durch das Einpressen des Klemmringes 54 in die Vertiefung 62 der Kappe 51 zwischen Klemmring und Kappe eingeklemmt ist. Durch das Einpressen des
ίο Klemmringes 54 wird gleichzeitig das Kontaktglied 4 in eine klemmende Anlage an den Vorsprung 56 gebracht. Danach wird der Kabelstutzen 5 mit Gießharz ausgegossen, das zur zusätzlichen Befestigung des Kontaktgliedes 4 über den Schlitz 64 und die Außennut 75 in den Kannenhohlraum eindringt. In der Zeichnung ist aus Gründen der Übersichtlichkeit der Kappenhohlraum, die Außennut 75 sowie der Schlitz 64 gießharzfrei dargestellt. Nach dem Einbringen des Gießharzes 14 in den Kabelstutzen 5 wird über denselben der Schrumpfschlauch 15 gezogen.
Bei der Endmontage wird durch den vorzugsweise zylindrischen Vorsprung 56 ein Überbiegen der Kontaktgliedteile 57 und 58 beim Hindurchstecken derselben durch die Durchtrittsöffnung 67 im Klemmring 54 vermieden. Durch die enge Anlage der Umfangswand 68 an dem Kontaktglied 4 und an dem Vorsprung 56 wirkt der Klemmring 54 noch als dichter Abschluß des Kappenhohlraumes, so daß kein Gießharz aus dem Kappenhohlraum in den von der Staubtülle umgrenzten Raum austreten kann.
Das Kabelanschlußteil 50 kann aber auch als komplen vorgefertigtes Teil bei der Endmontage an der Staubtülle 1 befestigt werden. In diesem Falle ist es gegebenenfalls vorteilhaft, wenn auf eine Gießharzeinbettung des Fußteiles des Kontaktgliedes 4 in dem Kappenhohlraum verzichtet wird. Sollte jedoch die reine Klemmverbindung, die durch den Klemmring 54 errreicht wird, nicht ausreichen, kann das Kontaktglied 4 in seinem Fußbereich mit dem Vorsprung 56 verkleb!
sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabel, mit einem Kabelanschlußteil aus einer auf dem Scheitel einer Staubtülle aufsitzenden Kappe, an deren Boden ein Halterungsansatz für eine in die Tülle durch eine öffnung in deren Scheitel hineinragende Kontaktkralle oder dergleichen Kontaktglied ausgebildet ist, und aus einem seitlich in die Kappe einmündend an dieser angeformten Kabelstutzen, in welchem das Anschlußende des Kabels aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelstutzen (5) als zur Grundfläche der Tülle (1) hin offene Rinne ausgebildet ist und daß die Tülle (1) an ihrem Scheitel zwischen der Kappe (5ί) und einem in diese einsetzbaren Klemmring (54) eingeklemmt ist, von welchem das Kontaktglied (4) an den Halterungsansatz (56) angeklemmt ist
2. Anschlußstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kontaktglied (4) mindestens ein radial ausgestellter Ansatz (60) ausgebildet ist, an welchem es zwischen Klemmring (54) und Kappe (51) axial festgelegt ist.
3. Anschlußstecker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterungsansatz (56) als Vorsprung ausgebildet ist, an dessen Außenseite das Kontaktglied (4) sitzt.
4. Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterungsansatz (56) als den Federweg des Kontaktgliedes (4) radial begrenzender Anschlag ausgebildet ist.
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