DE2507367B2 - Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabel - Google Patents
Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein HochspannungskabelInfo
- Publication number
- DE2507367B2 DE2507367B2 DE19752507367 DE2507367A DE2507367B2 DE 2507367 B2 DE2507367 B2 DE 2507367B2 DE 19752507367 DE19752507367 DE 19752507367 DE 2507367 A DE2507367 A DE 2507367A DE 2507367 B2 DE2507367 B2 DE 2507367B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cable
- contact member
- cap
- connector
- grommet
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000000428 dust Substances 0.000 claims description 18
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 2
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 12
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 12
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 8
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 7
- 210000004907 gland Anatomy 0.000 description 4
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 4
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 3
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 2
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 2
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 2
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005538 encapsulation Methods 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000004417 polycarbonate Substances 0.000 description 1
- 229920000515 polycarbonate Polymers 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/46—Bases; Cases
- H01R13/53—Bases or cases for heavy duty; Bases or cases for high voltage with means for preventing corona or arcing
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/92—Means forming part of the tube for the purpose of providing electrical connection to it
- H01J29/925—High voltage anode feedthrough connectors for display tubes
Landscapes
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Der erfindungsgemäße Anschlußstecker ist insbesondere als Bildröhren-Hochspannungsstecker für Fernsehgeräte,
insbesondere Farbfernsehgeräte, vorgesehen, wobei das Hochspannungskabel von einem
Spannungsvervielfacher (Hochspannungskaskade) kommt.
Bei einem bekannten derartigen Anschlußstecker (DE-GM 7147 194) ist der Kabelstutzen rohrförmig
ausgebildet und enthält mehrere Widerstände, während die Kontaktkralle in einem hohlen Halterungsansatz am
Boden der Kappe des Kabelanschlußteils sitzt und die Staubtülle am Rand dieser Kappe angeklebt oder
angeschweißt ist. Besonders durch die Rohrform des Kabelstutzens ist der bekannte Anschlußstecker fertigungs-
und montageaufwendig, denn für die Herstellung des rohrförmigen Kabelstutzens im Spritzguß sind
komplizierte und damit aufwendige Seitenschieberwerkxcuge zur Ausbildung des Innenraumes des
Kabelstut/ens erforderlich. Außerdem kann durch die
Hohrform des Kabelstu'./.ens die Lötverbindung zwischen
dem Anschluücnde des Kabels bzw. den Widerstanden und dem Kontaktglied im Inneren der
K:i|j[jc des KabelansehluUteils erst nachträglich hergestellt
werden, wenn das Anschlußende bzw. die Wi(Ji:iM;iiide durch den Kabelstutzen bis ins Innere der
Ka|jpi: 'lcs KiibclarischluUieils geschoben ist. Auch ein
volhianili^cs Vergießen der Widerstände im Kabelstut-/i:ii
isl wet/en dessen Rohrform aufwendig. Ferner ist
Iυr das Ankleben oder Anschweißen der Staubtülle ein
besonderer Fertigungsvorgang erforderlich und außerdem besteht die Gefahr, daß das Kontaktglied unter
einer Zugbelastung beim Lösen des Steckers von einem Gegenkontakt sich aus dem hohlen Halterungsansatz
löst
Durch die Erfindung wird die Aufgabe ge'öst, bei einem Anschlußstecker der im Oberbegriff des Anspruchs
1 angegebenen Art in einfacher Weise eine axiale Fixierung des Kontaktgliedes bei gleichzeitig
vereinfachter Herstellung und Montage des Steckers zu erhalten.
Dies wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 erreicht.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Kabel-Stutzens
als zur Grundfläche der Tülle hin offene Rinne wird gegenüber dem Stand der Technik die Herstellung
des Kabelanschlußteiis wesentlich vereinfacht, weil durch den Wegfall der bekannten Rohrform für den
Kabelstutzen das Kabelanschlußteil hinterschneidungsfrei wird, so daß es in einem nur zweiteiligen Werkzeug
ohne Kerne und Seitenschieber gespritzt werden kann. Gleichzeitig vereinfacht sich dadurch die Montage, weil
nun die Kabelverbindung mit dem Kontaktglied einschließlich gegebenenfalls zwischengeschalteter
Widerstände vorgefertigt sein kann und als Einheit von der offenen Seite des rinnenförmigen Kabelstutzens her
in das Kabelanschlußteil eingelegt werden kann. Es entfällt dadurch das bisher erst nach dem Einsetzen des
Kontaktgliedes in die Kappe mögliche Verbinden
jo desselben mit dem Anschlußende des Kabels in Form
eines erst bei der Endmontage durchzuführenden Lötvorganges, der als komplizierter Fertigungsschritt
sehr zeitaufwendig ist.
Durch den erfindungsgemäß vorgesehenen Klemm-
J5 ring, welcher sowohl die Tülle als auch das Kontaktglied
mit dem Kabelanschlußtei! verklemmt, ergibt sich eine weitere Montagevereinfachung, weil dadurch ein
gesonderter Fertigungsschritt für das Befestigen der Staubtülle entfallen kann. Durch den erfindungsgemä-Ben
Klemmring wird auch eine axiale Fixierung des Kontaktgliedes erreicht, so daß dieses auch unter
erheblichen Axialbelastungen nicht vom Kappenboden gelöst wird.
Darüberhinaus ist bei dem erfindungsgemäß gestalteten Anschlußstecker ein Vergießen der Widerstände im
Kabelstutzen einfacher möglich, weil hierbei das Gießharz auch von der Seite her in den Kabelstutzen
eingebracht werden kann und der Kabelstutzen überall nach außen zugänglich ist. Außerdem wirkt der
Klemmring durch sein enges Anliegen am Kontaktglied einerseits und an der Tülle andererseits als dichter
Abschluß des Kappenhohlraumes, was unter anderem den Vorteil erbringt, daß auch dieser Kappenhohlraum
mit Gießharz angefüllt werden kann. Vor Aushärtung des Gießharzes im Kabelanschlußteil kann durch die
erfindungsgemäße Gestaltung der gesamte zusammengesetzte Stecker der erforderlichen Wärmebehandlung
unterzogen werden, ohne daß dabei die Gefahr von Lageveränderungen der Steckerteile besteht.
Als weitere Montagevereinfachung kann durch die Erfindung das Kabelanschlußteil bereits vor seiner
Verbindung mit der Staubtülle komplett vorgefertigt sein, d. h., daß in dem Kabelanschlußteil eine Widerstandskette
mit Kabel und Kontaktglied eingebracht, beispielsweise der Kabelstutzen mit Gießharz ausgefüllt
und der ausgegossene Kabelstutzen mit einem Schrumpfschlauch bereits umspannt sein kann, bevor
die Staubtülle an der Kappe mit Hilfe des Klemmringes
befestigt wird.
Zur axialen Fixierung des Kontaktgliedes auf dem Halterungsansatz kann die Klemmverbindung mit Hilfe
des Klemmringes bereits ausreichen. Die axiale Fixierung des Kontaktgliedes kann jedoch in einer
Ausgestaltung der Erfindung dadurch noch verbessert werden, daß an dem Kontaktglied mindestens ein radial
ausgestellter Ansatz, wie ein radial nach außen stehender Bund oder aber ein ausgestellter Lappen,
ausgebildet ist, an welchem das Kontaktglied zwischen Klemmring und Kappe axial festgelegt ist
Zur Befestigung des Kontaktgliedes in der Kappe kann beispielsweise wie bei dem eingangs erwähnten
bekannten Anschiußstecker eine Vertiefung vorgesehen sein, die gleichzeitig bei der Montage als Zentrierhilfe
für den Klemmring verwendet werden kann. Eine bevorzugte Befestigungsart ergibt sich jedoch durch die
Halterung des Kontaktgliedes an einem Vorsprung, der am Boden der Kappe angeordnet ist und an dem das
Kontaktglied angesteckt werden kann.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Halterungsansatz als den Federweg des Kontaktgliedes
radial begrenzender Anschlag ausgebildet. Es ist zwar ein Steckerstift an sich bekannt (DE-PS 4 44 740), bei
welchem das Kontaktglied aus einem rohrförmigen, geschlitzten Mantel besteht, der auf einen dessen
Fahrweg radial begrenzenden Stift aufgesteckt ist. Durch die radiale Begrenzung des Federweges des
Kontaktgliedes ist gewährleistet, daß die Kontaktgliedteile sich nur im elastischen Bereich verformen können, ω
so daß ein Überbiegen einzelner Kontaktgliedteile beim Anstecken des Anschlußsteckers an einen Gegenstekker
verhindert ist. Dieser Vorteil ist durch die radiale Begrenzung des Federweges des Kontaktgliedes auch
bei dem erfindungsgemäßen Anschlußstecker gegeben, js
Jedoch fehlt bei dem an sich bekannten Steckerstift ein mit dem erfindungsgemäßen Klemmring vergleichbares
Bauteil, bei desien Vorhandensein durch die Ausbildung des Halterungsansatzes als den Federweg des Kontaktgliedes
radial begrenzender Anschlag gewährleistet ist, daß das Kontaktglied bzw. die Kontaktgliedteile auch
beim Hindurchstecken derselben durch den Klemmring nur im elastischen Bereich verformt werden können.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Die Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Anschlußstecker in Form
eines typischen Bildröhrensteckers für die Verbindung einer Flochspannungskaskade mit dem Anodenanschluß
der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes.
Der in der Zeichnung dargestellte Anschlußstecker besteht im wesentlichen aus einem in der Gesamtheit
mit 50 bezeichneten Kabelanschlußteil und einer daran befestigten Staubtülle 1. Die Staubtülle ist in ihrer
Funktion eine Saugtülle, die aus einem verhältnismäßig weichelastischen Kunststoff, z. B. Weich-PVC, besteht.
Das Kabelanschlußteil 50 besteht demgegenüber aus einem härteren Kunststoff, beispielsweise aus Polycarbcjnat.
Das Kabelanschlußteil 50 weist eine Kappe 51 auf, die von außen her auf dem Scheitel der Staubtülle 1 aufsitzt
und zur Aufnahme eines Kontaktgliedes 4 dient. Die Staubtülle 1 ist achssymmetrisch trichterförmig ausgebildet
und weist im Bereich ihres Scheitels eine Durchtrittsöffnung auf, deren Rand in Form eines b5
Hohlansatzes 52 ausgebildet ist, dessen innere Umfangswand 53 zur Zentrierung der Tülle an einem Klemmring
54, und dessen äußere Umfangswand 55 zur Zentrierung der Tülle 1 an der Kappe 51 des Kabelanschlußteiles 50
dienen. Außerdem dient der Hohiansatz 52 zur zusätzlichen Klemmung der Staubtülle zwischen
Klemmring und Kappe.
Von der Kappe 51 ragt zur Seite hin ein Kabelstutzen 5 weg, welcher als Rinne ausgebildet ist, die tüllenseitig,
gemäß der Darstellung in der Zeichnung nach unten, offen ist. In der Rinne des Kabelstutze.is 5 liegen drei
hintereinandergeschaltete Schutzwiderstände 8, von denen der erste mit seinem Ausgangsdraht 10 an dem
Kontaktglied 4 angelötet und der letzte mit dem Anschlußende 9 des Kabels 7 verbunden ist. Die
Widerstände 8 und das Kabelende sind in der Rinne des Kabelstutzens 5 in Gießharz 14 eingebettet, welches die
Rinne vollständig ausfüllt Ober den gesamten Kabelstuizen
5 ist ein über dessen freies Ende hinausragender, und dort noch einen Teil des Kabels 7 dicht
umschließender Schrumpfschlauch 15 geschoben. Die Isolierung 48 des Kabels 7 ragt bis in den Kabelstutzen 5
hinein und isf im Endbereich desselben mit zwei senkrecht zueinander verlaufenden Anquetschungen 45
und 46 versehen, von denen die Anquetschung 45 in eine am freien Ende des Kabelstutzens 5 ausgebildete
Rinnenverengung eingelegt ist, deren lichte Weite kleiner als die Breite der Anquetschung 46 ist. Dadurch
ist das Kabel 7 zusätzlich oder alternativ zu der durch Vergießen von Gießharz im Kabelstutzen entstandenen
Verbindung axial gesichert festgelegt, so daß bei eventuellen Zugbeanspruchungen des Kabels diese
nicht auf die einzelnen Lötverbindungen im Anschlußstecker übertragen werden können, wodurch Beschädigungen
derselben vermieden werden. Darüberhinaus erweist sich die Zugsicherung am Ende des Kabelstutzens
aus dem Grunde als vorteilhaft, weil durch deren Klemmwirkung auch vor dem bzw. während des
Vergießens mit Gießharz das Kabel im Kabelstutzen gehalten ist.
Am Boden der Kappe 51 ist ein Halterungsansatz 56 für das Kontaktglied in Form eines Vorsprunges
ausgebildet, der im Ausführungsbeispiel, wie aus der Zeichnung ersichtlich, als ein in die Staubtülle
hineinragender Dorn oder Zapfen ausgebildet ist. Das Kontaktglied 4 ist auf das freie Ende des Vorsprunges
aufgesteckt und hier als eine in Achsrichtung geschlitzte Federhülse ausgebildet, deren Kontaktgliedteile 57 und
58 federnde Kontaktzungen sind. Das Kontaktglied 4 weist in seinem Fußbereich mindestens einen radial
ausgestellten Ansatz 60 in Form einer Lasche auf, durch den das Kontaktglied 4 zwischen dem Klemmring 54
und der Kappe 51 axial festgelegt ist.
Der Klemmring 54 weist auf seiner der Kappe 51 zugewandten Seite einen Außenbund 61 auf, der in eine
in der Kappe 51 ausgebildete, ringförmig gestaltete Vertiefung 62 eingreift und im Preßsitz gehalten ist. Zu
diesem Zweck ist der Außenbund 61 an seiner Umfangsfläche 63 mit in der Zeichnung nicht dargestellten,
senkrecht zur Achsrichtung des Außenbundes verlaufenden Rillen versehen. Ferner ist in dem
Außenbund 61 ein zum Kappenboden hin offener Schlitz 64 ausgebildet, der den Durchtritt des Ausgangsdrahtes
10 durch den Klemmring 54 zum Kontaktglied 4 zuläßt.
'.n seinem zur Grundfläche der Staubtülle 1
hingewandten Teil 65 ist der Klemmring 54 tellerartig ausgebildet, wobei der Außendurchmesser des Teiles 65
größer ist als derjenige des Außenbundes 61. Auf der zur Grundfläche der Tülle 1 zugewandten Seite des Teiles
65 ist ein axial vorstehender Bund 66 ausgebildet.
Außerdem ist in dem tellerartigen Teil 65 eine zentrische Durchtrittsöffnung 67 vorgesehen, deren
Umfangswand 68 als Anpreßfläclie zum Anklemmen des Kontaktgliedes 4 an den als Vorsprung ausgebildeten
Halterungsansatz 56 dient. Mit der kappenseitig am Teil 65 ausgebildeten äußeren Ringfläche 69 wird die
Staubtülle 1 mit der Kappe 51 verklemmt. Um die Haftwirkung zwischen der Staubtülle 1 und der Kappe
51 zu erhöhen, sind in dem zur Tülle 1 hinweisenden Rand 70 der Kappe 51 umlaufende Erhebungen 71
ausgebildet, die in entsprechende, in der Tülle 1 ausgebildete Rillen 72 eingreifen.
Der Durchmesser der Durchtrittsöffnung 67 im Klemmring 54 ist kleiner als die lichte Weite des
Außenbundes 6!. Dadurch wird auf der der Kappe 51
zugewandten Seite des Teiles 65 ein Absatz 73 geschaffen, gegen dessen innere Ringfläche 76 sich die
Lasche 60 des Kontaktgliedes 4 abstützt.
Der Vorsprung 56 ist kappenseitig von der ringförmigen Vertiefung 62 begrenzt. Zu seinem freien Ende hin
weist er einen ersten Absatz 74 auf, an dem sich der Fuß des Kontaktgliedes 4 abstützt. In Höhe des ersten
Absatzes 74 hat der Vorsprung 56 eine in seiner Achsrichtung verlaufende Außennut 75, die zusammen
mit dem ihn überdeckenden Schlitz 64 eine Verbindung des Hohlraumes des Klemmringes zur Rinne des
Kabelstutzens 5 herstellt. In der Außennut 75 und in dem Schlitz 64 liegt die Lötstelle des Ausgangsdrahtes
10 mit dem Kontaktglied 4 bzw. der Ausgangsdraht 10 selbst. In Richtung zum freien Ende des Vorsprungs 56
hinter der als Anpreßfläche dienenden Umfangswand 68 des Klemmrings 54 hat der Vorsprung 56 einen zweiten
Absatz 77. Dadurch entsteht zwischen dem Vorsprung 56 und den Kontaktgliedteüen 57 und 58 ein Spalt, der
eine Auslenkung der Kontaktgliedteile nur im elastischen Bereich zuläßt.
Bei der Endmontage des Anschlußsteckers wird zunächst die konkrete Verdrahtung, einschließlich der
Verbindung mit dem Kontaktglied 4 einerseits und dem Kabel 7 andererseits als vorgefertigtes, zusammenhängendes
Teil in das Kabelanschlußteil 50 eingelegt. Dabei wird das Kontaktglied 4 auf den Vorsprung 56 gesteckt
und die Anquetschung 45 in der Isolierung 48 des Kabels 7 in die am Ende des Kabelstutzens 5 ausgebildete
Rinnenverengung eingedrückt. Anschließend wird auf das Kabelanschlußteil 50 die Staubtüllle 1 gesteckt, die
dann durch das Einpressen des Klemmringes 54 in die Vertiefung 62 der Kappe 51 zwischen Klemmring und
Kappe eingeklemmt ist. Durch das Einpressen des
ίο Klemmringes 54 wird gleichzeitig das Kontaktglied 4 in
eine klemmende Anlage an den Vorsprung 56 gebracht. Danach wird der Kabelstutzen 5 mit Gießharz
ausgegossen, das zur zusätzlichen Befestigung des Kontaktgliedes 4 über den Schlitz 64 und die Außennut
75 in den Kannenhohlraum eindringt. In der Zeichnung ist aus Gründen der Übersichtlichkeit der Kappenhohlraum,
die Außennut 75 sowie der Schlitz 64 gießharzfrei dargestellt. Nach dem Einbringen des Gießharzes 14 in
den Kabelstutzen 5 wird über denselben der Schrumpfschlauch 15 gezogen.
Bei der Endmontage wird durch den vorzugsweise zylindrischen Vorsprung 56 ein Überbiegen der
Kontaktgliedteile 57 und 58 beim Hindurchstecken derselben durch die Durchtrittsöffnung 67 im Klemmring
54 vermieden. Durch die enge Anlage der Umfangswand 68 an dem Kontaktglied 4 und an dem
Vorsprung 56 wirkt der Klemmring 54 noch als dichter Abschluß des Kappenhohlraumes, so daß kein Gießharz
aus dem Kappenhohlraum in den von der Staubtülle umgrenzten Raum austreten kann.
Das Kabelanschlußteil 50 kann aber auch als komplen vorgefertigtes Teil bei der Endmontage an der
Staubtülle 1 befestigt werden. In diesem Falle ist es gegebenenfalls vorteilhaft, wenn auf eine Gießharzeinbettung
des Fußteiles des Kontaktgliedes 4 in dem Kappenhohlraum verzichtet wird. Sollte jedoch die
reine Klemmverbindung, die durch den Klemmring 54 errreicht wird, nicht ausreichen, kann das Kontaktglied
4 in seinem Fußbereich mit dem Vorsprung 56 verkleb!
sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabel, mit
einem Kabelanschlußteil aus einer auf dem Scheitel einer Staubtülle aufsitzenden Kappe, an deren
Boden ein Halterungsansatz für eine in die Tülle durch eine öffnung in deren Scheitel hineinragende
Kontaktkralle oder dergleichen Kontaktglied ausgebildet ist, und aus einem seitlich in die Kappe
einmündend an dieser angeformten Kabelstutzen, in welchem das Anschlußende des Kabels aufgenommen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelstutzen (5) als zur Grundfläche der Tülle (1) hin
offene Rinne ausgebildet ist und daß die Tülle (1) an ihrem Scheitel zwischen der Kappe (5ί) und einem in
diese einsetzbaren Klemmring (54) eingeklemmt ist, von welchem das Kontaktglied (4) an den Halterungsansatz
(56) angeklemmt ist
2. Anschlußstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kontaktglied (4)
mindestens ein radial ausgestellter Ansatz (60) ausgebildet ist, an welchem es zwischen Klemmring
(54) und Kappe (51) axial festgelegt ist.
3. Anschlußstecker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterungsansatz
(56) als Vorsprung ausgebildet ist, an dessen Außenseite das Kontaktglied (4) sitzt.
4. Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterungsansatz
(56) als den Federweg des Kontaktgliedes (4) radial begrenzender Anschlag ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752507367 DE2507367C3 (de) | 1975-02-20 | 1975-02-20 | Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752507367 DE2507367C3 (de) | 1975-02-20 | 1975-02-20 | Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabel |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2507367A1 DE2507367A1 (de) | 1976-09-09 |
| DE2507367B2 true DE2507367B2 (de) | 1980-01-03 |
| DE2507367C3 DE2507367C3 (de) | 1980-09-04 |
Family
ID=5939405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752507367 Expired DE2507367C3 (de) | 1975-02-20 | 1975-02-20 | Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2507367C3 (de) |
-
1975
- 1975-02-20 DE DE19752507367 patent/DE2507367C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2507367A1 (de) | 1976-09-09 |
| DE2507367C3 (de) | 1980-09-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19829291C2 (de) | Abgeschirmter Steckverbinder | |
| EP0598261B1 (de) | Kabelverschraubung für Erdungs- oder Abschirm-Kabel | |
| DE3625999C2 (de) | ||
| DE3211008A1 (de) | Steckverbinder fuer koaxialkabel | |
| DE19824808C1 (de) | Halterung für längliche Körper mit elektrischer Abschirmung | |
| DE10141052A1 (de) | Steckerverbindung | |
| WO2015185511A2 (de) | Elektrisches gerät | |
| DE3607355C1 (de) | Vorrichtung zum Abdichten von Kabeln | |
| DE4339914C2 (de) | Wasserdichter Steckverbinder | |
| DE1600438A1 (de) | Steckverbindung fuer Rohre | |
| EP0062760B1 (de) | Verbindungsvorrichtung für ein Koaxialkabel | |
| DE202011002287U1 (de) | Kabelverschraubung für abgeschirmte Leitungen | |
| DE19539184C2 (de) | Kontaktelement zur Erzeugung eines elektrischen Kontaktes zwischen Hauptleiter und Abzweigleiter sowie Anschlußklemme mit diesem Kontaktelement | |
| DE102020109786A1 (de) | Anschlusseinrichtung | |
| EP0155672A2 (de) | Einseitig gesockelte Entladungslampe | |
| DE1565973A1 (de) | Elektrische Steckkupplung | |
| DE3524105C2 (de) | ||
| DE2507367C3 (de) | Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabel | |
| DE102015220685B4 (de) | Zugentlastungselement für eine Leitung, Aufnahmeeinrichtung, Zugentlastungsvorrichtung und Gehäuse | |
| DE69204211T2 (de) | Isolierende Durchführung für einen Mittelspannung-Leistungskondensator. | |
| DE9411007U1 (de) | Zwei- oder mehrpoliger Stecker | |
| DE2841676A1 (de) | Koaxiale steckbuchse | |
| DE2402241C3 (de) | Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für Hochspannungskabel | |
| DE102016108311B9 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Kabelzugentlastung und Steckverbinder mit dieser Kabelzugentlastung | |
| DE3409906C2 (de) | Kabeltülle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |