DE2507219C2 - Beschichtungspulver mit Hammerschlageffekt sowie Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Beschichtungspulver mit Hammerschlageffekt sowie Verfahren zur Herstellung desselben

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DE2507219C2 DE19752507219 DE2507219A DE2507219C2 DE 2507219 C2 DE2507219 C2 DE 2507219C2 DE 19752507219 DE19752507219 DE 19752507219 DE 2507219 A DE2507219 A DE 2507219A DE 2507219 C2 DE2507219 C2 DE 2507219C2
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Description

es
Die Erfindung bezieht sich auf thermisch aushärtende,
duroplastische Beschichtungspulver (Pulverlacke) auf Epoxi-, Polyester, Polyurethan- oder Acrylatbasis mit Hammerschlageffekt
Es ist bekannt, daß auf dem Naßlackgebiet Effekte dieser Art durch geeignete Zusätze von Aluminiumpulvern und Polysiloxanen erreicht werden können (siehe z.B.: Römpps Cherniejexjkon, Franckh'sche Verlagshandlung Stuttgart (1973) S, 1408), Die Eigenschaften flüssiger Hammerschlaglacke bringen jedoch eine große Anzahl von Problemen mit sich, die einer einfachen und reproduzierbaren Anwendung entgegenstehen. So ist es beispielsweise für die Reproduzierbarkeit des Effektes sehr wichtig, welche Düsengröße und welcher Luftdruck bei einer Lackierpistole verwendet werden. Darüber hinaus ist für einen einheitlichen Effekt von großer Bedeutung, welcher Sprühabstand zwischen der Lackierpistole und dem zu beschichtenden Teil gewählt wird. Auch die eingestellte Sprühviskositä», der Anteil an bereits abgedunstetem Lösungsmittel und ähnliches haben einen Einfluß. Oft wird darüber hinaus schlechte Lagerstabilität des flüssigen Hammerschlaglacks, gekennzeichnet durch ein Nachlassen des Effekts, beobachtet Hervorgerufen wird diese Erscheinung vermutlich durch Überschreitung des Löslichkeitsprodukts des Polysiloxans.
Weiterhin ist ein nicht zu übersehender Nachteil der, daß eine Spritznebelbildung bei Naßlack die Ausbildung des Hammerschlageffekts verhindert
Als diese genannten Nachteile, wie die richtige Wahl der Düsengröße und des Luftdrucks, Spritzabstand, Spritznebel und schlechte Lagerstabilität sind bei der Beschichtung mit Hammerschlageffektpulver nicht zu erwarten.
In den letzten Jahren wurde die Anwendung lösungsmittelfreier Lacke wie Pulverlacke aus Gründen des Umweltschutzes immer wichtiger. Für den Einsatz von Pulverlacken ist oft außer der Umweltfreundlichkeit auch wichtig, daß sie problemlos anzuwenden sind, die Verfahren gut zu automatisieren sind, größere Schichtdicken auf einmal erreicht werden können und die Kosten oft sehr günstig liegen (siehe z. B. »Industrie-Lakkier-betrieb«, 39. Jahrgang, Nr. 4 (1971), Seiten 137 bis 146).
Die einfache sinngemäße Übertragung von Naßlackhammerschlagrezepturen auf die Rezeptierung von Beschichtungspulver ist jedoch nicht möglich. Vermutlich werden bei derzeit allein angewendeten Herstellung über den Extruder die verwendeten Siloxane durch die dort vorkommenden hohen Scherkräfte zerstört
Aus der DE-OS 15 71 079 ist die Verwendung von Verbindungen mit Siloxangruppen sowie einem Aluminiumpigment für die Herstellung thermoplastischer Hammerschlng-Beschichtungspulver bekannt Zwischen den thermoplastischen und den duroplastischen Beschtchtungspulvern bestehen jedoch erhebliche Unterschiede, so daß keineswegs nahelag, eine für thermoplastische Beschichtungspulver bekannte Formulierung auf duroplastische Beschichtungspulver zu übertragen. So enthält das duroplastische Beschichtungspulver einen Härter, was dazu führt, daß bei duroplastischen Beschichtungspulvern im Vergleich zu den thermoplastischen nur eine kurze Verlaufzeit zur Verfügung steht, so daß keineswegs abzusehen war, daß bei Verwendung von Polysiloxanen und Aluminiumpulver tatsächlich ein solcher Hammerschlageffekt auftritt. In die gleiche Richtung weist auch die Tatsache, daß die thermoplastischen Beschichtungspulver bei ihrem Schmelzpunkt hochviskos sind, während die duroplastischen Beschich-
tungspulver bei der bei höherer Temperatur vorgenommenen Aushärtung niedrigviskos sind und es somit auch aus diesem Grunde Jcht vorhersehbar war, daß ein solcher Hammerschlageffekt auch bei duroplastischen Beschichtungspulvern auftrat. Schließlich ist noch die Frage der Lagerstabilität aufzuwerten, d»8 bei thermoplastischen Beschichtungspulvern keineswegs kritisch ist, bei duroplastischen Beschichtungspulvern jedoch um so kritischer sein kann, je mehr Komponenten in solch einem Pulver enthalten sind, da es sich bei den duroplastischen Beschichtungspulvern um im wesentlichen aus einem Harz und einem Härter bestehende Pulver handelt, die bis zu ihrer Anwendung in einem metastabilen Zustand vorliegen, so daß eine partielle Aushärtung bei der Lagerung bei Raumtemperatur bereits auftreten könnte.
Es ist weiterhin bekannt, daß durch Unverträglichkeit mit Acrylpolymeren Hammerschlagpulver erhalten werden können, die aber entscheidende Nachteile haben: Die Effektgröße ist schlecht zu steuern. Darüber hinaus gehen die den Hammerschlageffekt verursachender Krater erfahrungsgemäß auf den Grund, so daß Oberzüge dieser Art bei Anforderungen an die elektrische Durchschlagfestigkeit und gegebenenfalls an die Korrosion, z. B. bei elektrischen Geräten, nicht geeignet sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein thermisch aushärtendes, duroplastisches Beschichtungspulver mit Hammerschlageffekt anzugeben, das bezüglich der Reproduzierbarkeit des Effektes leicht zu handhaben ist, das eine gute Lagerstabilität aufweist, bei dem sich die Effektgröße gut steuern läßt und mit dessen Hilfe Oberzüge erzeugt werden können, die mit einem Arbeitsgang eine ausreichende Dicke aufweisen und die auch an den dünneren Stellen, die bei.n Hammerschlageffekt vorhanden sind, noch eme ausreichende elektrische Durchschlagfestigkeit und einet, ausreichenden Korrosionswiderstand zeigen. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, Verfahren anzugeben, nach denen diese Pulver hergestellt werden können.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch die Verwendung von Verbindungen mit Siloxangruppen als Effektmittel sowie eines Aluminiumpigmentes in den oben näher definierten Beschichtungspulvern.
Die Verbindung mit Siloxangruppen ist in einer Menge zwischen 0,001 und 0,2 Gew.-%, insbesondere zwischen 0,008 und 0,05 Gew.-%, das Aluminiumpigment in einer Menge zwischen 0,1 und 25, insbesondere zwischen 0,5 und 10 Gew.-% in dem Beschichtungspulver enthalten. Als siloxangmppenhaltige Verbindung ist ein Polysiloxan geeignet, insbesondere ein Polydialkylsiloxan, wie Polydimethylsiloxan.
Das Molekulargewicht des Polysiloxans liegt zwischen 5000 und 5 000 00(1, insbesondere zwischen 50 000 und 1 000 000. — Als Aluminiumpigment hat sich eine nonleafing-Aluminiumtype als besonders günstig erwiesen.
Ein solcher Pulverlack kann in sich homogen sein oder die verschiedenen notwendigen Rohstoffe in verschiedenen unterschiedlichen Komponenten, z. B. in zwei Komponenten enthalten, die trocken miteinander gemischt werden.
Der übliche Weg zur Herstellung solcher Beschichtungspulver oder Pulverlacke über den Extruder läuft im einzelnen wie folgt ab: Die Rohstoffe werden gegebenenfalls gemahlen und werden dann in einem Mischer gemischt Diese Vormischung wird in einem Extruder, beispielsweise einem Ko-Kneter, einem Zweischnekken-Extruder, einem Planetwalzen-Extruder oder einer ähnlichen Maschine unter Ausnutzung der auftretenden hohen Scherkräfte bei erhöhter Temperatur homogenisiert und dispergiert. Das Extrudat wird gekühlt, gebrochen, gemahlen und, falls notwendig, gesiebt Wesentlich für die erfindungsgemäße Herstellung der Effektpulverlacke ist die Anwendung geringerer Schwerkräfte als beim soeben beschriebenen, derzeit fast ausschließlich benutzten Prozeß im folgenden Teil des Herstellungsverfahrens: Bei Beschichtungspulvern,
ίο die aus mehreren trocken gemischten Komponenten bestehen, wird die Effektmittelkomponente spätestens ab dem Zeitpunkt der Zumischung der siloxangruppenhaltigen Verbindung unter Anwendung geringerer Scherkräfte als beim beschriebenen Normalverfahren herge-
stellt Die anderen Komponenten können dagegen beispielsweise im beschriebenen Normalverfahren hergestellt werden.
Bei Beschichtungspulvern bzw. Pulverlacken, die nicht aus mehreren Komponenten bestehen, mu3 wie oben bei der Effektmittelkomponente beschrieben gearbeitet werden.
Die erfindungsgemäße Herstellung des Einkomponenten-Effektpulverlacks bzw. der Effektmittelkomponente unter Anwendung geringerer Scherkräfte als im oben beschriebenen Normalverfahren kann beispielsweise auf die folgenden Methoden geschehen:
In einer Flüssigkeit, beispielsweise einem reinen Lösungsmittel, werden Haxe, z. B. Duorplaste wie Epoxiharze, Polyesterharze, Acrylharze usw., gegebenenfalls
Härter für diese Harze wie z. B. beschleunigtes oder substituiertes Dicyandiamid als Härter für Epoxiharze oder z. B. ein Isocyanat-Härter als Härter für bestimmte Polyesterharze, gegebenenfalls Pigmente wie beispielsweise Ruß. Phthalocyaninblau, Phthalocyaningrün, Ei-
senoxidroi. Eisenoxidgelb usw, gegebenenfalls Füllstoffe wie Blanc fixe. Carbonate usw, gegebenenfalls Farbstoffe und/oder Additive gelöst und/oder dispergiert und mit Aluminiumpulver, beispielsweise eine nonleafinp Type, sowie schließlich mit einer siloxangruppen-
•40 haltigen Verbindung unter Vermeidung großer Scherkräfte gemischt Aus der so erhaltenen Flüssigkeit kann ein fester Effektpulverlack ohne Anwendung großer Scherkräfte durch bekannte Prozesse wie z. B. das Sprühtrocknen oder das Ausfällen durch Verdüsen der beschriebenen Flüssigkeit in einer zweiten Flüssigkeit, z. B. einem reinen Nichtlöser, oder durch Gefriertrocknen oder durch Eindampfen, gefolgt durch anschließendes Mahlen, hergestellt werden. Anschließend kann ein weiterer Trockenprozeß, wie beispielsweise eine Trock nung in einem Wirbeibfett von Vorteil sein.
Auf völlig analoge Weise kann die Herstellung einer Effektmittelkomponente geschehen, die aus Harz und siloxangruppenhaltiger Verbindung besteht und gegebenenfalls weitere Stoffe enthält Die so hergestellte
Effektmittelkomponente wird dann in einem Mischaggregat mit der zweiten Pulverkomponente, beispielsweise aus Harz, Härter, Aluminiumpulver, Pigmenten usw. zu einem Hammerschlag-Pulverlack gemischt Die Herstellung von Hammerschlagpulverlacken aus zwei oder mehr trocken gemischten Komponenten hat den Vorteil, daß die Effektmittelkomponente für die Herstellung verschiedener Farbtöne nur einmal hergestellt werden muß und die Größe des Effektes problemlos durch Variation des Mischverhältnisses eingestellt werden kann.
Weiter kann die Effektmittelkomponente auf die folgenden Arten mit Vorteil hergestellt werden: In einem Rührgefäß wird Harz aufgeschmolzen, und
dann werden unur 'Vermeidung größerer Scherkräfte die siloxangruppenhaltigc Verbindung und gegebenenfalls weitere der weiter oben aufgeführten Stoffe zugegeben. Die Schmelze wird abgekühlt, gebrochen und gemahlen oder beispielsweise im Schmelzfluß versprüht und dabei mit kalter Luft gekühlt
Auch ein Einkomponemen-Effektpulverlack kann auf ähnliche Weise hergestellt werden: Eine Vormischung der weiter oben aufgeführten Stoffe oder ein entsprechend formulierter Pulverlack wird in einen» Rührgefäß oder einem Chargenkneter aufgeschmolzen. Dabei kann die Zugabe verschiedener Bestandteile der Vormischung wie z. B. des Härters auch erst nach dem Aufschmelzen und gegebenenfalls Homogenisieren geschehen. Spätestens nach dem Aufschmelzen wird die siloxangruppenhaltige Verbindung unter Vermeidung größerer Scherkräfte zugegeben und wie oben beschrieben aus der Schmelze des Pulvers gefertigt
Die Zugabe der siloxangruppenhaltigen Verbindung unter geringeren Scherkräften als im normalen Pulverherstellungsprozeß kann auch auf die Weise geschehen, daß das Pulver wohl auf normale Weise wie oben beschrieben auf dem Extruder gefertigt wini, die siioxangruppenhaltige Verbindung, beispielsweise in Substanz, als Lösung oder Harzmasterbatch, aber nahe dem Kneteraustritt in den Extruder eindosiert wird. Die Weiterverarbeitung des Extrudats geschieht wie im normalen beschriebenen Prozeß.
Die folgenden Ausführungsbeispiele sollen die Erfindung näher erläutern:
Beispiel 1
In einem thermostatierten Gefäß wird ein fremdverneciender ölfreier Polyester mit einem Hydroxylgehalt von ca. 1,5 Gew.-% und einem Erweichungspunkt nach Kofler von 80 bis 84° C bei 150° C aufgeschmolzen. Dann werden auf 98,5 Gewichtsteile Polyester 13 Gewichtsteile 100% Polydimethylsiloxan mit einem Molekulargewicht von ca. 200 000 während einer Minute mit einem Spatel homogen eingearbeitet Diese Effektmittelkomponente wird vorgebrochen und auf eine Korngröße unter 125 μΐη gemahlen.
Die zweite Komponente wird auf einem Ko-Kneter nach dem Normalverfahren hergestellt aus:
dem obenerwähnten Polyester 73 Gew,-%
caprolactam-verkapptes Isopho-
rondiisocanat-Addukt 24Gew,-%
non-Ieafing-Alumin'iumpulver
von 25 μχη Korngröße 3 Gew,-%
Die so hergestellte zweite Pulverlack-Komponente wird ebenfalls auf eine Korngröße unter 125 μτη gemahlen. Dann werden, je nach gewünschter Effketgröße, 1 bis 2 Gew.-% der Effektmittelkomponente mit 98 bis 99 Gew.-% der zweiten Komponente in einem Doppel-Konus-Mischer 15 Minuten miteinander gemischt
Mit dem so hergestellten Pulverlack lassen sich naßlackartige Hammerschlageffekte ohne die oben angesprochenen typischen Naßlacknachteile erzielen.
Beispiel 2
Es werden in 100 Gewichtsteilen Methyläthylketon (MEK) 50 Gewichtsteile des in iJeispiet 1 erwähnten Harzes und 0,75 Gewichtsteile des dirt erwähnten Dimethylpolysiloxan gelöst 20 ml der erhaltenen Lösung werden mitteis einer handelsüblichen Druckiuftiackpistole in einem Gefäß mit 40 Litern Wasser unter Wasser mit oinem Druck von 3,5 at versprüht Die ausfallende Effektmittelkomponente schwimmt auf, wird abfiltriert und in Vakuum getrocknet Eventuell aufgetretene Agglomerate werden zerteilt und notfalls gemahlen. Dann wird mit einem 125 μπι-Sieb gesiebt und die so gewonnene Effektmittelkomponente wie in Beispiel 1 mit einer zweiten Komponente zu einem Hammcrschlag-Pulverlack mit den in Beispiel 1 aufgeführten Eigenschaften weiter verarbeitet
Bei den erfindungsgemäßen Beschichtungspulvern mit den siloxangruppenhaltigen Verbindungen ergibt sich bei Anwendung der erfindungsgemäßen Verfahren zur Einarbeitung dieser Verbindung in den Pulverlack ein naßlackartiger Effekt ohne daß die Nachteile des flüssigen Hammerschlaglaeks in Kauf genommen werden müssen. Meist sind zusätzlich die mechanischen Eigenschaften des Films verbessert

Claims (13)

Patentansprüche;
1. Verwendung von Verbindungen mit Siloxangruppen als Effektmittel sowie Aluminjumpigmentes in thermisch aushärtenden, duroplastischen Beschichtungspulvem auf Epoxi-, Polyester-, Polyurethan- oder Acrylatbasis mit Hammerschlageffekt
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beschichtungspulver zwischen 0,001 und O^ Gew.-% einer Verbindung mit Siloxangruppen und zwischen 0,1 und 25 Gew.-% eines Aluminiumpigments enthält
3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß das Beschichtungspulver als Verbindung mit Siloxangruppen ein Polysiloxan enthält
4. Verwendung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß das Beschichtungspulver ein Polydialkylsiloxan enthält
5. Verwendung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet daß das Molekulargewicht des Polysiloxans zwischen 5 000 und 5 000 000 liegt
6. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß eine non-leafing-Aluminiumtype eingesetzt wird.
7. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß das Beschichtungspulver gegebenenfalls Pigmente und/oder Farbstoffe und/oder Füllstoffe und/oder Additive enthält
8. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen mit Siloxangruppen als Effektmittel sowie ein Aluminiumpigment gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 enthaltenden, thermisch aushärtenden duroplastischen Beschichtungspulvers, dadurch gekennzeich- net daß das Pulver oder die die Verbindung mit Siloxangruppen enthaltende Komponente des Pul· vers vom Zeitpunkt der Zugabe der siloxangruppenhaltigen Verbindung an nur solchen Arbeitsgängen unterworfen wird, bei denen im Vergleich zu den in einem Extruder herrschenden Scherkräften geringere Scherkräfte auftreten.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet daß das Beschichtungspulver als Einkomponentenpulver aus einer Lösung durch Sprühtrock- nen. Ausfällen, Eindampfen oder Gefriertrocknen hergestellt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß dem durch Extrudieren oder Kneten oder Schmelzsprühen hergestellten Beschichtungs- so pulver das Effektmittel in der Schmelze zugegeben wird.
11. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Pulver aus mindestens zwei trokken gemischten Komponenten besteht von denen eine das Effektmittel enthält
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Effektmittelkomponente aus einer Lösung durch Ausfällen, Sprühtrocknen, Eindampfen oder Gefriertrocknen hergestellt wird. w
13. Verfahren nach Anspruch U1 dadurch gekennzeichnet, daß der Effektmittelkomponente das Effektmitiel im Schmelzfluß zugegeben wird.
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