DE2507001C2 - Einrichtung zum Übertragen einer gespeicherten Nachricht zu einer Mehrzahl von Empfängern über Fernmeldeleitungen - Google Patents
Einrichtung zum Übertragen einer gespeicherten Nachricht zu einer Mehrzahl von Empfängern über FernmeldeleitungenInfo
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Description
a) die Schalter (K 1) zum wahlweisen Verbinden einer Fernmeldeleitung (TL) mit der Wahlvorrichtung
(D) ausgebildet sind,
b) der Detektor (200; 200') den Freiton der jeweils angewählten Fernmeldeleitung (TL) erfaßt,
c) weitere vom Freiton-Detektor (200; 200') auszulösende automatische Schalter (R 3, C31,
C32, C34) vorgesehen sind, um den Nachrichtenspeicher (201; 213) bei Beendigung des
Freitons mit der angewählten Fernmeldeleitung (TL) zu verbinden und die Verbindung zum
gewünschten Zeitpunkt zu unterbrechen,
d) die ersten Schalter (K 1) und die automatischen Schalter (R 3, C31, C32, C34) die von Hand
gewählten Empfänger über eine jeweils freie Fernmeldeleitung (TL) mit dem Nachrichtenspeicher
(201; 213) verbinden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner einen Detektor (202) zum
Erfassen des Endes einer Nachrichtenübertragung und zum Trennen der angewählten Fernmeldeleitung
(TL) nach Beendigung der Nachrichtenübertragung vom Nachrichtenspeicher (201; 213) aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachrichtenspeicher (201) eine der
Anzahl der Fernmeldeleitungen (TL) entsprechende Anzahl von Speichervorrichtungen aufweist und die
ersten Schalter (K 1) und die automatischen Schalter (R 3, C31, C32, C34) jede Fernmeldeleitung mit
einer der Speichervorrichtungen verbinden können.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie Aufnahmevorrichtungen
(203) in einer der Anzahl der Nachrichtenspeicher (213) entsprechenden Menge und zusätzliche
Schalter (R 4, C41, C 42) zum Verbinden jeder Aufnahmevorrichtung mit einer Fernmeldeleitung
(TL) aufweist, wobei die zusätzlichen Schalter von den Aufnahmevorrichtungen (203) zu betätigen sind,
wenn diese feststellen, daß die Übertragung der gespeicherten Nachricht beendet und eine ankommende
Nachricht über die Leitung empfangen worden ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachrichtenspeicher (213)
eine weitere Speiche;·- und Übertragungsvorrichtung aufweisen, die eine einzige Nachricht enthält
und zu gegebener Zeit mit einer Vielzahl von Telefonleitungen (TL) verbunden werden kann,
wobei ein Wahlschalter (S) vorgesehen ist, um wahlweise die Nachrichtenspeicher und die weitere
Speicher- und Übertragungsvorrichtung zu betreiben.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Aufnahmevorrichtung
(203) ein Magnetbandgerat ist
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachrichtenspeicher (213) ein
einziger Speicher ist, der eine einzige Nachricht enthält und mit einer Vielzahl von Fernmeldeleitungen
(TL) verbunden werden kann.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie automatisch arbeitende
Anzeiger (Lt-LG) zum Anzeigen des
Betriebszustandes der Einrichtung aufweist.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Übertragen
einer gespeicherten Nachricht zu einer Mehrzahl von Empfängern über .mehrere Fernmeldeleitungen, mit
einem Nachrichtenspeicher, Schaltern zum Verbinden des Speichers mit jeweils einer Fernmeldeleitung, einer
Wahlvorrichtung zum Herstellen einer Verbindung zum Empfänger und einem Detektor zum Erfassen des
Zustandes des angewählten Empfängers.
Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art zum automatischen Anwählen von Telefonteilnehrnern und
Übertragen von Nachrichten kann man einen neuen Teilnehmer erst anwählen und eine neue Verbindung
herstellen, wenn die mit dem vorher angewählten Teilnehmer hergestellte Verbindung unterbrochen worden
ist, so daß man mit einer einzigen Wählvorrichtung nicht in sich überschneidender Folge Nachrichten über
mehrere Fernmeldeleitungen übertragen kann (US-PS 34 45 601).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in möglichst einfacher Weise fernmeldetechnisch Nachrichten
einzeln anzuwählenden Empfängern so schnell wie möglich übermitteln zu können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Einrichtung der eingangs genannten Gattung mit den
Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Hauptan-Spruchs gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die erfindungsgemäße Einrichtung kann so ausgebildet sein, daß sie in einer von drei Betriebsarten arbeitet.
Bei einer Ausführungsform kann sie von einer Betriebsart auf eine der zwei anderen umgeschaltet
werden. Falls erwünscht, kann die Einrichtung aus einer Kombination von Untereinheiten bestehen, von denen
jede nach einer eigenen Betriebsart arbeitet.
Bei der Betriebsart 1 hat die Einrichtung η Bänder,
von denen jedes eine vorher aufgenommene Nachricht enthält, wobei im allgemeinen die Nachrichten auf den
einzelnen Bändern gleich sind, und π Bänder zum Aufnehmen ankommender Nachrichten. Die Einrichtung
kann mit bis zu η Fernmeldeleitungen gleichzeitig verbunden werden. Im praktischen Betrieb verbindet
die Bedienungsperson die Einrichtung mit einer Fernmeldeleitung und wählt über eine Wählvorrichtung
eine bestimmte Empfängernummer an. Wenn die Verbindung zu diesem Empfänger hergestellt worden
ist, wird die betreffende Nachricht beispielsweise über ein Magnetbandgerät zum Empfänger übertragen. Nach
Beendigung der Nachrichtenübertragung schaltet die Einrichtung automatisch auf Empfang einer Antwort
vom Empfängerum. Die Bedienungsperson kann jedoch schon nach Beendigung des ersten Wählvorgangs den
nächsten Wählvorgang in Angriff nehmen. 1st die Verbindung zum nächsten Empfänger hergestellt, wird
die Nachricht auch zu diesem Empfänger automatisch
übertragen. Wiederum schaltet die Einrichtung nach Übertragung der Nachricht zum zweiten Empfänger auf
Empfang um, um eine Rückantwort dieses Empfängers aufzunehmen. Diese Betriebsweise kann fortgesetzt
werden, bis alle zur Verfügung stehenden Fernmeldeleitungen benutzt sind. Wird eine Leitung nach Übertragen
von Nachrichten oder, weil eine Verbindung nicht zustande kam, frei, steht sie wieder zum Übertragen von
Nachrichten zur Verfügung.
Die Betriebsart 2 entspricht der Betriebsart 1 mit dem Unterschied, daß keine Gegenantworten empfangen
werden können.
Bei der Betriebsart 3 versorgt ein einziges Magnetbandgerät η Fernmeldeleitungen. Durch aufeinanderfolgendes
Anwählen verschiedener Empfänger werden nacheinander Verbindungen der entsprechenden Fernmeldeleitungen
mit dem Magnetbandgerät hergestellt. Dabei schalten sich die einzelnen Empfänger, wenn die
Verbindung hergestellt worden ist, in die fortlaufende Übertragung der Nachricht ein. Dies ist jedoch nicht
nachteilhaft, weil die betreffende Nachricht sich ständig wiederholt, so daß jeder Empfänger in der Lage ist, die
Nachricht vollständig zu empfangen.
Da die Einrichtung Untereinheiten aufweisen kann, welche nach den verschiedenen Betriebsarten arbeitet,
kann beispielsweise eine Gruppe von Fernmeldeleitungen mit der Betriebsart 1 und eine andere Gruppe der
Fernmeldeleitungen mit der Betriebsart 3 beschickt werden. Alle Fernmeldeleitungen lassen sich mit einer
einzigen Wählvorrichtung bedienen. Auch kann die erfindungsgemäße Einrichtung oder eine ihrer Untereinheiten
so ausgebildet sein, daß sie nach mehr als einer der geschilderten Betriebsarten arbeilen kann.
Zur weiteren Erläuterung sind in der Zeichnung zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Einrichtung
dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 einen nach der Betriebsart 1 oder 3 arbeitenden Schaltkreis,
Fig. la bis if Einzelheiten des Schaltkreises aus
F i g. 1 und
Fig. 2 einen in Verbindung mit dem Schaltkreis aus F i g. 1 nach der Betriebsart 2 arbeitenden Schaltkreis.
In den Zeichnungen wird davon ausgegangen, daß ein als RM bezeichnetes Relais die mit CMN bezeichneten
Kontakte betätigt. Beispielsweise betreibt das Relais R 2 die Kontakte C21, C22 und C23.
in Fig. 1 der Zeichnungen stellt TL eine äußere Fernsprech- bzw. Telefonleitung dar, über die Nachrichten
zu übertragen und Antworten zu empfangen sind. Die Kontakte CH und C12 dienen zum wahlweisen
Anschließen der äußeren Fernsprechleitung an ein Überwachungsmikrofon M zum Überwachen des
Zustandes der äußeren Telefonleitung und an den Hauptteil der Telefoneinrichtung. Die Kontrkte Cl!
und C12 werden von einem noch zu erläuternden Relais
R 1 betätigt. Um die Telefoneinrichtung mit der äußeren Leitung zu verbinden, schließt die Bedienungsperson
einen Tast- bzw. Schlüsselschalter K1, der gemäß
Darstellung vier Kontakte aufweist. Hierdurch wird das Relais R 1 betätigt, dessen Kontakte C11, C12 und C13
sich daher aus den dargestellten Positionen bewegen. Die Kontakte CIl und C12 verbinden die Telefoneinrichtung
mit der äußeren Leitung, und der Kontakt C13 erdet eine Lampe L 5, die aufleuchtet, um anzuzeigen,
daß nunmehr eine Nummer gewählt werden kann.
Die Bedienungsperson wählt jetzt unter Verwendung einer schematisch bei D dargestellten Wählvorrichtung
eine Nummer. Der Apparat D, der ein übliches Telefon darstellen kann, ermöglicht der Bedienungsperson ein
Abhören der Leitung. Beim Erfassen eines Ruf- oder Freitons betätigt die Bedienungsperson einen Tast- bzw.
Schlüsselschalter K 2, der wie K\ ebenfalls vier
Kontakte hat Wenn K1 und K 2 geschlossen sind, wird
ein Meßgerät bzw. Zähler 220 betätigt, der die Zeiteinheiten zählt, während derer jeder Kreis zum
Einleiten eines Rufes benutzt wird. K1 wird dann
zurückgestellt, wobei die Lampe L 5 erlischt. Ein Betätigen von K 2 führt zu einem Erregen der Relais R 2
und R 3, die ihre Kontakte C21, C22, C23, C31, C32, C33, C34 und C35 aus ihren dargestellten Positionen
bewegen. Ein Schließen des Kontaktes C23 begründet ein Aufleuchten der Lampe L 6, wodurch angezeigt
wird, daß sich die Einrichtung nunmehr in Betrieb befindet. Ein Schließen der Kontakte C21 und C22
führt dazu, daß der auf der äußeren Leitung anwesende Freiton zur Eingangsseite eines Übertragers /1 geführt
wird. Beim Schließen des Kontaktes C33 wird ein Relais /?4 betätigt, das sich mit seinem Kontakt C43
verriegelt. Beim Betreiben des Relais R 4 werden auch die Kontakte C41, C42, C44, C45 und C46 bewegt.
Das Schließen der Kontakte C41 und C42 führt dazu, daß der Freiton über die induktive Verbindung /1, die
schon geschlossenen Kontakte C31 und C32 und einen Übertrager /2 zu einem Freitondetektor 200, der das
Relais R 3 so lange erregt hält, wie der Freiton anwesend ist, übertragen wird.
Wenn der angerufene Teilnehmer antwortet und der Freiton aufhört, fällt das Relais R 3 ab, und seine
Kontakte C31, C32, C33, C34 und C35 können in ihre normalen Positionen zurückkehren. Eine Verstellung
des Kontaktes C35 führt zu einem Aufleuchten der Lampe L 2. Ein Schalten der Kontakte C31 und C32
führt zu einer Verbindung der äußeren Leitung mit einer Bandabspielmaschine 201, während der bewegte kontakt
C34 einen Bandabspielmotor M\ über den schon geschlossenen Kontakt C44 mit einer Leistungsquelle
verbindet. Eine auf einem Band vorher aufgezeichnete Nachricht wird daher von der Maschine oder von dem
Gerät 201 zur Außenleitung übertragen. Ein Abspielüberwachungsgerät 202 erfaßt die Anwesenheit eines
vom Gerät 201 zur Außenleitung gelangenden Tonfrequenzsignals. Ein Relais R 5 wird so lange erregt
gehalten, wie das Überwachungsgerät 202 eine solche Tonfrequenz erfaßt. Das Relais R 5 betätigt einen
Kontakt C51, der ein Relais R 6 betreibt, das seinerseits seine Kontakte C61 und C62 schließt. Während die
Bewegung des Kontaktes C61 für eine Vervollständigung eines Haltekreises für das Relais R 4 sorgt, führt
die Bewegung des Kontaktes C62 zu einem Betätigen eines Relais R7. Dieses wiederum öffnet einen Kontakt
C71, wodurch die ursprünglichen Haltekreise für das Relais R 4 unterbrochen werden. Ferner öffnet das
Relais R 7 einen Kontakt C 72, um einen Fehlbetrieb eines noch zu erläuternden Aufzeichnungs- bzw.
Aufnahmemotors M 2 zu verhindern. Bei diesem Schritt wird das Relais R 4 über den Kontakt C61 in Betrieb
gehalten, wobei das Relais /?6 durch den Kontakt C51 gesteuert wird. Nachdem die vorher aufgezeichnete
Nachricht übermittelt und vom Überwachungs- bzw. Abhörglied 202 keine Tonfrequenz erfaßt wurde, fällt
das Relais R 5 ab, und zwar nach einer Zeitverzögerung, um in der voraufgezeichneten Nachricht normale
Pausen zu ermöglichen. Der Kontakt C51 kehrt daher unter Freigabe des Relais R 6 in seine Normalposition
zurück, was entsprechend auch für dessen Kontakte C61 und C62 mit dem Ergebnis eines Abfallens der
Relais Λ4 und Rl gilt. Durch das Abfallen des Relais
R 7 kehrt der Kontakt R 72 in seine Normalposition zurück, wodurch der Betrieb des Motors M 2 vorbereitet
wird. Die Freigabe des Relais R 4 betätigt die Vorbereitungstrennkontakte C41 und C42, wodurch
ein Bandaufnahmegerät 203 mit der Außenleitung verbunden wird.
Wenn der angerufene Teilnehmer auf die übertragene Nachricht antwortet, wird das Tonfrequenzeingangssignal
durch ein Aufnahmeüberwachungsglied 204 erfaßt, das ein Relais R 8 betätigt. Beim Erregen des Relais R 8
schließt dieses einen Kontakt Λ 81, wodurch ein Relais R 9 erregt wird. Dieses betätigt seine Kontakte C91 und
C92, wodurch der Motor M 2 gestartet und die Lampe JLl angeschaltet werden, der Motor M 2 treibt das
Aufnahmegerät 203 an, das somit die von dem angerufenen Teilnehmer gesprochene Antwortnachricht
aufzeichnet.
Wenn der angerufene Teilnehmer den Sprechvorgang beendet, erfaßt das Überwachungsglied 204 das
Fehlen eines Tonfrequenzeingangssignals. Das Relais RS fällt dann nach einer Pause, die normale
Unterbrechungen im Sprachfluß berücksichtigt, ab, wodurch der Kontakt C81 in seine Normalposition
zurückfallen kann. Dadurch wird das Relais /?9 freigegeben, dessen Kontakt C9I in seine Normalposition
zurückkehrt, wodurch der Motor M 2 von seiner Versorgungsquelle abgeschaltet wird und seinen Aufnahmebetrieb
beendet. Der Kontakt C92 kehrt ebenfalls in seine Normalposition zurück, so daß ein
Rufbeendigungszeitgeber 205 über den Tast- bzw. Schlüsselschalter K 2 und den Kontakt C46 erregt wird.
Nach einer vorbestimmten Verzögerung betätigt der Zeitgeber 205 das Relais R 10, das seine Kontakte Γ101
und C102 betätigt. Der Kontakt C102 schaltet eine
Lampe L 4 an. um die Rufbeendigung anzuzeigen, während der Kontakt ClOl ein Relais R 11 betätigt,das
wiederum seine Kontakte CHI, Cl 12, C113. C114und
C115 schaltet. Der Kontakt C114 verriegelt das Relais R II, die Kontakte C112 und C113 schalten die äußere
Leitung vom Hauptteil der Fernsprecheinrichtung ab, und der Kontakt C115 unterbricht die Verbindung
zwischen dem Hochspannungsnetz und der Einrichtung. Die Bedienungsperson bringt dann den Tast- bzw.
Schlüsselschalter K 2 in seine Normalposition, wodurch die Relais R 2 und RW freigegeben werden. Das
Freigeben des Relais R 2 führt dazu, daß der Kontakt C23 die Lampe L 6 erlöschen läßt, wodurch angezeigt
wird, daß die Leitung wieder frei ist.
Wenn ein angerufener Teilnehmer nicht innerhalb einer vorbestimmten Zeit (beispielsweise 40 Sekunden)
antwortet, betätigt ein »Keine Antwort«-Zeitgeber 206 ein Relais R 12, das seinen Kontakt Ci2i schließt und
daher das Relais RXX erregt. Dies wiederum schaltet seine Kontakte ClIl, C112, C113, C114 und C115 in
der zuvor beschriebenen Weise mit dem Unterschied, daß jetzt der Kontakt ClIl eine Lampe LZ zum
Erleuchten bringt um anzuzeigen, daß keine Antwort empfangen wurde. Eine Bedienungsperson, die diese
Lampe L 3 sieht, gibt den Ruf durch Zurückstellen des Schalters K 2 frei und merkt diesen Ruf für einen
späteren Versuch vor.
Die Überwachungsglieder 200, 202 und 204 sind im Aufbau einander grundsätzlich ähnlich und können
irgendeine Vorrichtung darstellen, die auf Tonfrequenzen anspricht Solche Vorrichtungen sind bekannt so
daß keine weitere Beschreibung an dieser Stelle erforderlich ist Im übrigen wurde aus Einfachheitsgründen
der die Lampen LX bis L 6 mit Leistung versorgende Kreis fortgelassen, der ein herkömmlicher
Niederspannungsversorgungskreis sein kann.
Zum Zwecke der bequemen Bezugnahme werden nachfolgend die von den Lampen in der Betriebsart 1
der Einrichtung gegebenen Zeichen zusammengefaßt: LI — Aufnahme; L2 — Abspielen; L3 — keine Antwort;
L4 — Rufbeendigung; L5 — Wählen; L6 — Leitungbesetzt.
ίο In F i g. 2 stellen die Leitungen 301 bis 313 dieselben
Leitungen wie die in Fig. 1 entsprechend bezeichneten Leitungen dar, und sie bilden die Verbindung zwischen
den in Fig. 2 und I dargestellten Kreisen. Die Leitung 307 bildet eine zeitweilige Erdverbindung. Um den
Kreis aus Fig. 2 zu betreiben und somit die Einrichtung auf die Betriebsart 3 zu schalten, wird der Schalter S
betätigt, der dreizehn Kontakte aufweist.
Wie es bereits in Verbindung mit Fig. 1 erläutert wurde, werden der Schalter K 1 betätigt, eine Nummer
gewählt und beim Erfassen eines Ruf- bzw. Freitons das Relais R 2 betätigt. Hierdurch wird ähnlich wie bei der
Betriebsweise aus Fig. 1 die Leitung TL mit einem Freitondetektor 200 verbunden. Ein Unterschied gegenüber
Fig. 1 besteht in der dargestellten Verbindung zweier Operationsverstärker-Zeitgeber 207 und 208.
Wenn sich der Kreis in seinem Außerbetriebszustand befindet, das heißt vor Beätigen des Schalters K 1, sind
die Zeitgeber 207 und 208 außer Betrieb, und eine positive Spannung wird an zugeordnete Kondensatoren
209 und 210 über variable Widerstände 211 und 212 angelegt. In diesem Außerbetriebszustand liegt eine
negative Spannung am Zeitgeber 208, während jedoch keine Verbindung zur positiven Spannung besteht.
Wenn jedoch der Schalter K 1, wie oben erwähnt.
betätigt wird, erfolgt ein Anlegen einer positiven Spannung an die Zeitgeber 207 und 208 und an die
Relais RW. «13 und R3'. (Die Relais Λ 11' und R3r
entsprechen den Relais R 11 und R3 aus Fig. 1, und sie
betätigen beim Erregen dieser Relais die von diesen angeschalteten Kontakte wie auch die zusätzlichen und
nachfolgend erläuterten Kontakte aus Fig. 2.) Das Relais R 3' wird von dem Freitondetektor 200'
betrieben, und der Kontakt C37 dient zum Beleuchten der Lampe L 1, wodurch das Auftreten eines Freitons
angezeigt wird. Das Relais R 3' führt ferner dazu, daß der Kontakt C36 den Zeitgeber 207 mit der negativen
Hochspannung verbindet. Da das Relais R 2 schon betätigt ist, wird der Zeitgeber 207 durch den Kontakt
C24 mit dem geladenen Kondensator 209 verbunden, der sich damit über den Zeitgeber 207 entladen kann.
Wenn der Kondensator 209 seinen ungeladenen Zustand erreicht hat. kann das Relais RiV durch den
Zeitgeber beiäiigi werden. Dies geschieht dann, wenn
der Ruf unbeantwortet bleibt das heißt wenn der Freiton während einer vorbestimmten Zeit fortgesetzt
wird. Hierdurch wiederum wird der Kontakt Cl 16 betätigt um das Relais Al (siehe Fig. 1) abfallen zu
lassen. Die Kontakte CIt und C12 kehren daher in ihre
Normalposition zurück und schalten die Einrichtung von der äußeren Leitung TL ab. Der Kontakt C116
verriegelt ferner das Relais RW, dessen Kontakte C112 und C113 zusätzlich für eine Abschaltung der
Einrichtung von der Leitung TL sorgen. Der Kontakt C117 in der Leitung 306 schaltet die Lampe LX ab,
wodurch angezeigt wird, daß kein Freiton weiterhin auftritt während der Kontakt C118 die Lampe L 3
aufleuchten läßt um das Fehlen einer Antwort anzuzeigen.
Wenn jedoch der Ruf beantwortet wird und der Freiton aufhört, bevor der Zeitgeber 207 arbeiten
konnte, folgt ein anderer Verlauf von Vorgängen. In diesem Fall wird das Relais R 3' freigegeben, wodurch
der Kontakt C36 den Zeitgeber 208 mit der negativen Spannung verbinden kann. Ferner werden die Kontakte
C16 und C17 dazu veranlaßt, ein Bandgerät 213 mit der
äußeren Leitung TL zu verbinden, um eine vorher aufgezeichnete Nachricht auf der Leitung TL übertragen
zu können. Zu diesem Zweck wird ein Motor zum Antreiben des Bandgerätes 213 gestartet, und dieses
kann durch Schließen eines Motorkreises (nicht dargestellt) mittels eines nicht dargestellten und durch
Freigabe des Relais R 3' betätigten Kontaktes erreicht werden. Ein Freigeben des Kontaktes C37 führt zum
Aufleuchten der Lampe L 2, um das Abspielen der Nachricht anzuzeigen. Dieser Übertragungsvorgang
der Nachricht wird fortgesetzt, bis sich der Kondensator 210 vollständig entladen hat. Dann betätigt der
Zeitgeber 208 das Relais R 13, das seine Kontakte C131, C132, C133 und C134 schaltet. Beim Schließen des
Kontaktes C132 wird das Relais RW betätigt, das dann
die Funktionen ausführt, die bereits in Verbindung mit dem Fall eines unbeantworteten Rufes beschrieben
wurden. Das Öffnen des Kontaktes C133 führt zu einem
Unterbrechen der Leitung zur Lampe L 3, und das Schließen des Kontaktes C134 begründet ein Aufleuchten
der Lampe L 4, um anzuzeigen, daß ein Ruf beendet ist. Eine Bedienungsperson, die die leuchtende Lampe
L 4 sieht, gibt die Leitung durch Rückschalten der Schalter KX und K 2 als Vorbereitung für weitere
Rufvorgänge frei.
Zum Zwecke einer bequemen Bezugnahme erfolgt nachstehend eine Aufzählung der von den Lampen im
Betrieb des Kreises aus F i g. 2 gegebenen Zeichen: Ll — Rufen; L2 — Abspielen; L3 — keine Antwort;
L4 — Rufbeendigung; L5 — Leitung wählen; L6 — Leitung besetzt.
Es ergibt sich, daß diese Anzeige etwas unterschiedlich zu derjenigen ist, die abgegeben wird, wenn der
Kreis aus F i g. 2 nicht in Betrieb ist.
Eine vollständige Beschreibung einer in der Betriebsart 2 arbeitenden Einrichtung erfolgt nicht, da diese nur
aus der Einrichtung aus Fig. I ohne diejenigen Teile
bestehen könnte, die zum Aufnehmen ankommender Nachrichten benötigt werden.
Die von dem Bandgerät 213 abführenden Doppelpfeillinien zeigen die Verbindung dieses Gerätes mit
anderen Kreisen, die ähnlich wie diejenigen in Fig. 2
ausgebildet sind, so daß das Bandgerät benutzt werden kann, um eine Nachricht gleichzeitig zu einer Anzahl
verschiedener Bestimmungsorte zu übertragen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Einrichtung zum Übertragen einer gespeicherten Nachricht zu einer Mehrzahl von Empfängern
über mehrere Fernmeldeleitungen, mit einem Nachrichtenspeicher, Schaltern zum Verbinden des
Speichers mit jeweils einer Fernmeldeleitung, einer Wahlvorrichtung zum Herstellen einer Verbindung
zum Empfänger und einem Detektor zum Erfassen des Zustandes des angewählten Empfängers, d a durch
gekennzeichnet, daß
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