DE2504460C2 - Verfahren zur Übertragung des Farbartsignals - Google Patents

Verfahren zur Übertragung des Farbartsignals

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DE2504460C2 DE19752504460 DE2504460A DE2504460C2 DE 2504460 C2 DE2504460 C2 DE 2504460C2 DE 19752504460 DE19752504460 DE 19752504460 DE 2504460 A DE2504460 A DE 2504460A DE 2504460 C2 DE2504460 C2 DE 2504460C2
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Gerhard Illetschko
Hans-Peter Dipl.-Ing. 6100 Darmstadt Maly
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N11/00Colour television systems
    • H04N11/04Colour television systems using pulse code modulation
    • H04N11/042Codec means
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Uebertragung des Farbartsignals bei Farbfernsehsignalen mit doppelt moduliertem Hilfstraeger. Bei der digitalen Uebertragung von Farbfernsehsignalen unterscheidet man zwischen der getrennten und der geschlossenen Codierung. Bei letzterer wird das komplette Farbfernsehsignal abgetastet, codiert und uebertragen. Dabei kann eine Nachrichtenreduktion des vollstaendigen Farbfernsehsignals in ausreichendem Umfang nicht durchgefuehrt werden. Bei der getrennten Codierung wird der Leuchtdichteanteil vom Farbartanteil des Farbfernsehsignals getrennt, beide Anteile codiert und meist in Zeitmultiplex ueber einen Kanal uebertragen. Zur Aufspaltung des Farbfernsehsignals in eine Leuchtdichte- und eine Farbkomponente wird in besonders vorteilhafter Weise ein Kammfilter verwendet. Die dadurch entstehenden Farbdifferenzsignale koennen dann einerseits gleichzeitig uebertragen werden, was jedoch eine Kanalkapazitaet von etwa 20 Mbit erfordert. Zur Vermeidung dieser Nachteile wird erfindungsgemaess vorgeschlasgen, dass zeilenweise abwechselnd die Summe und die Differenz der Farbdifferenzsignale uebertragen werden. Die vorteilhafte Wirkung des erfindungsgemaessen Verfahrens, dass naemlich lediglich der durch das Kammfilter gegebene Integrationsverlust entsteht, entsteht dadurch, dass bereits die ohnehin in dem Kammfilter auftretenden Signale zur Uebertragung benutzt werden und somit die Uebertragungsstrecke praktisch in das Kammfilter eingebaut ...U.S.W

Description

3
C-'■·. und 8 dienen. Das Summensignal wird von Zeile zu Zeile sii »ι bezug auf sein Vorzeichen in einer Schaltstufe 9 umfÜ geschaltet An den Ausgängen der Schaltstufe 9 und der || Subtraktionsschaltung 8 stehen trägerfrequent die Sifa gnaie i/und Vzur Verfugung. Il Der bisher beschriebene Teil der Figur stellt an sich δ:' bekanntes Kammfilter zur Trennung des Farbartsignals a: von einem Farbfernsehsignal und die Aufspaltung in die || beiden Komponenten t/und Vdar. Derartige Schaltuntf gen können beispielsweise mit anschließendem Demodulator ais Decoder in Farbmonitore oder in Transcodern von einem Farbfernsehsystem in ein anderes verwendet werden.
Zur erfindungsgemäßen Übertragung des Farbartsignals wird das am Ausgang der Subtraktionsschaltung 3 trägerfrequente Farbartsignal mit Hilfe des Demodulators 4 demoduliert
Da am Schaltungspunkt 5 die Summe und die Differenz der Farbdifferenzsignale zeilensequentiell anstehen, genügt zwischen dem Punkt 5 und dem Punkt 11 eine Übertragungsstrecke, welche nur eine einem Farbdifferenzsignal entsprechende Übertragungskapazität aufweist Das erfindungsgemäße Verfahren benötigt also lediglich die Verzögerungsschaltung 2, die Subtraktionsschaltung 3 und den Demodulator 4 auf der Sendeseite, ferner eine Übertragungseinrichtung 12, die beispielsweise mit dem an sich bekannten Differenzimpulscode-Modulationsverfahren arbeitet und auf der Empfängerseite eine Schaltung, bestehend aus der Verzögerungseinrichtung 6, den beiden Addierschaltungen 7 urd 8 sowie der Phasenumkehrstufe 9 zur Ableitung der beiden Farbdifferenzsignale U und V, die dann einem an sich bekannten Coder, beispielsweise einem PAL-Coder 10, zusammen mit dem in an sich bekannter Weise übertragenen Leuchtdichtesignal zugeführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
40
45
60

Claims (2)

1 2 gesamten Integration Ober fünf Zeilen ein deutlicher Patentansprüche: Schärfenverlust in vertikaler Richtung entsteht. Aus der Zeitschrift »Internationale Elektronische
1. Verfahren zur Übertragung des Farbartsignals Rundschau, 1969, Nr. 8, Seiten 197 bis 200« ist eine aus Farbfernsehsignalen, in denen ein Hilfsträger 5 Kammfilterschaltung zur Aufspaltung eines Farbfernmit Farbdifferenzsignalen (U, V) nach der PAL- sehsignals nach der PAL-Norm in das Leuchtdichtesi-Norm in Quadratur moduliert ist, wobei in einer gnal und in ein farbträgerfrequsntes Signal mit einer Kammfilteranordnung zeilenweise abwechselnd die konstanten Phasenlage und einer Ampütudenmodulaträgerfrequente Summe (U + V) und die trägerfre- tion, die zeilenweise abwechselnd der Summe beziequente Differenz (U — V) der Farbdifferenzsignale 10 hungsweise der Differenz der beiden Farbdifferenzsi- (U, V) gebildet werden, dadurch gekenn- gnale entspricht, bekannt Der genannten Literaturstelle zeichnet, daß diese trägerfrequente Summe ist jedoch kein Hinweis darauf zu entnehmen, daß die (U + V) und diese trägerfrequente Differenz Übertragung dieser Summe bzw. dieser Differenz (U- V) der Farbdifferenzsignale (U, V) mit Hilfe gleichmäßigere Pegelverhältnisse entstehen läßt, als sie eines Synchrondemodulators (4) demoduliert wer- 15 bei der getrennten Übertragung der Farbdifferenzsiden und danach zeilenweise abwechselnd die se wie- gnale auftreten.
dergewonnene Summe (U + V) and die so wieder- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
gewonnene Differenz (U V) der Farbdifferenzsi- Verfahren zur Übertragung des Farbartsignals nach der
gnale (U, V) übertragen und um eine Zeilenperiode Gattung des Hauptanspruchs anzugeben, das den bei
verzögert werden und aus den dabei auftretenden 20 der sequentiellen Übertragung der Farbdifferenzsignale
unverzögerten und verzögerten Signalen einerseits entstehenden Schärfeverluste in vertikaler Richtung
die Summe und andererseits die Differenz gebildet vermeidet
wird und daß das Vorzeichen der Summe von Zeile Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den im kenn-
zu Zeile umgekehrt wird. zeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebenen
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 25 Maßnahmen.
zeichnet, daß die Summe und die Differenz der Färb- Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist
differenzsignale digital, vorzugsweise nach dem dem Patentanspruch 2 zu entnehmen.
DPCM-Verfahren, übertragen werden. Die vorteilhafte Wirkung des erfindungsgemäßen
Verfahrens, daß nämlich lediglich der durch das Kamm-
30 filter gegebene Integrationsverlust entsteht, entsteht
dadurch, daß bereits die ohnehin in dem Kammfilter auftretenden Signale zur Übertragung benutzt werden
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Übertragung und somit die Übertragungsstrecke praktisch in das
des Farbartsignals aus Farbfernsehsignal, in denen Kammfilter eingebaut ist. Ein entsprechendes Kammfil-
ein Hilfsträger mit Farbdifferenzsignalen (U, V) nach 35 terist in der deutschen Patentschrift 18 13 954 beschric-
der PAL-Norm in Quadratur moduliert ist, nach der ben.
Gattung des Hauptanspruchs. Als weiterer besonderer Vorteil des erfindungsgemä-
Bei der digitalen Übertragung von Farbfernsehsigna- ßen Übertragungsverfahren ist anzusehen, daß durch len unterscheidet man zwischen der getrennten und der die Übertragung der Summe bzw. der Differenz der geschlossenen Codierung. Bei letzterer wird das korn- 40 Farbdifferenzsignale im Basisband annähernd identiplette Farbfernsehsignal abgetastet, codiert und über- sehe Amplitudenverhältnisse vorliegen, welche für die tragen. Dabei kann eine Nachrichtenreduktion des voll- Übertragung besser geeignet sind als die bei der geständigen Farbfernsehsignals in ausreichendem Umfang trennten Übertragung der Farbdifferenzsignale auftrenicht durchgeführt werden. tenden stark unterschiedlichen Pegel.
Bei der getrennten Codierung wird der Leuchtdichte- 45 Die Erfindung wird anhand der ein Ausführungsbeianteil vom Farbartanteil des Farbfernsehsignals ge- spiel darstellenden Figur näher erläutert
trennt, beide Anteile codiert und meist in Zeitmultiplex Von der Figur werden zunächst diejenigen Teile erüber einen Kanal übertragen. Bei diesem Verfahren ist läutert die ein an sich bekanntes Kammfilter darstellen, eine Nachrichtenreduktion leichter möglich und es er- Und zwar wird der Anordnung nach der Figur ein Farbscheint eine ausreichende Bildqualität bei bekannten 50 fernsehsignal FBASdem Eingang 1 zugeführt. Mit Hilfe Verfahren mit einer Kanalkapazität von etwa 40 Mbit der Verzögerungsleitung 2 wird das Farbfernsehsignal gesichert. Zur Aufspaltung des Farbfernsehsignals in ei- um eine Zeilendauer verzögert und von dem unverzöne Leuchtdichte- und eine Farbkomponente wird in be- gerten Signal mit der Subtraktionsschaltung 3 subtrasonders vorteilhafter Weise ein Kammfilter verwendet. hiert. Das Ergebnis dieser Subtraktion ist, wie sich rech-Die dadurch entstehenden Farbdifferenzsignale können 55 nerisch leicht nachweisen läßt, bei einem Farbfernsehsidann einerseits gleichzeitig übertragen werden, was je- gnal nach dem PAL-Verfahren von Zeile zu Zeile abdoch eine Kanalkapazität von etwa 20 Mbit erfordert. wechselnd, die Summe und die Differenz der Farbdiffe-Dieser große Bedarf an Kanalkapazität für das Farbart- renzsignale U und V, und zwar trägerfrequent. Durch signal ist in Hinblick auf eine für das vollständige Färb- eine Summenbildung des um eine Zeile verzögerten fernsehsignal zur Verfügung stehende Kanalkapazität 60 FBAS-Farbfemsehsignals mit dem unverzögerten Farbvon 34 Mbit zu hoch. fernsehsignal entsteht das Helligkeitssignal, dessen
Als Alternative dazu kommt eine sequentielle Über- Übertragung jedoch nicht Gegenstand der vorliegcntragung der Farbdifferenzsignale U und V in Betracht, den Erfindung ist und deshalb an dieser Stelle auch nicht was zwar zu einer Kanalkapzität von etwa 10 Mbit näher beschrieben wird. Bei einem bekannnten Kammführt, jedoch zusätzlich zu der bereits durch das Kamm- 65 filter wird das trägerfrequente Farbartsignal einer wcifilter entstehenden Integration in vertikaler Richtung teren Verzögerungsleitung 6 zugeführt, deren Ein- und über drei Zeilen eine weitere Integration entstehen läßt, Ausgangssignale einerseits addiert und andererseits so daß dann schließlich in Heimempfängern bei einer subtrahiert werden, wozu entsprechende Schaltungen 7
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DE2644706C3 (de) * 1976-10-04 1985-12-05 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart System zur Übertragung bzw. Speicherung eines Farbfernsehsignals

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