DE2504254C2 - Zweirumpfschiff - Google Patents
ZweirumpfschiffInfo
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Description
insbesondere am Übergang des Bugwulstes m den
Schw mmkörper nicht auftreten, wenn bei Anwendung
Her Erfindungstnerkmale eine Anstellung der
£hwimmkörpeSr gegenüber der Mitte Ilängsachse des
sSeTaus strömungstechnischen Gründen vorgese-
Aufder Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
schematisch dargestellt. Es zeigt i Dfsicht die Anstellung
Die Erfindung betrifft ein Zweirumpfschiff, dessen
Schwimmkörper je einen Bugwulst aufweisen und dessen vertikale Schwimmkörper-Mittellängseber er konvergieren
oder divergieren.
Bekannt sind Zweirumpf schiffe, deren Schwimmkörper
je einen Bugwulst aufweisen und mit ihren vertikalen Mittellängsebenen parallel zueinander ausgerichtet
sind (Zeitschrift »Hansa« 1974, Nr. 4, S. 289 mcl 290).
Die nicht parallele Anordnung der Schwimmkörper ist jedoch für sich ebenfalls bekannt (Zeitschrift für Binnenschiffahrt
und Wasserstraßen 1974, Nr. 5,SI.205 bis 207).
An den Bugwülsten der Schwimmkörper von Zweirumpfschiffen ergibt sich eine Anströmung schräg von
vorn, wenn die Schwimmkörper unter Anstellung zueinander und damit zu der Fahrtrichtung angeordnet
oder asymmetrisch ausgebildet sind. Der Winkel dieser Schräganströmung gegenüber der Mittellängsebene
der Schwimmkörper wird beeinflußt durch di« Anstellwinkel der Schwimmkörper gegenüber der
Schiffslängsachse oder die Asymmetrie, durch die Form der Bugwülste, durch die Lage der Bugwülsts gegenüber
der eben erwähnten Mittellängsachse des Schiffes und vor allem durch die Wasserlinienform der
Schwimmkörper sowie durch ihre Lage zueinander. Eine derartige Anströmung der Bugwülste, z. B. schräg
von außen nach innen, führt auf der Innenseite der Bugwülste zu einem Abreißen der Strömung und damit zu
einer erheblichen Wirbelbildung, die zusätzlich! dadurch verstärkt wird, daß die Strömung am Bugwulst h einen
unteren und einen oberen Strom aufgeteilt wird und daß beide Ströme an der Abreißstelle Wirbel bilden, die
dann teils von oben kommend, teils von unten kommend ineinanderwirbeln. Dadurch wird eine erhebliche
Unruhe der Strömung verursacht.
Es ist Aufgabe der Erfindung, bei Zweirumpfschiffen eine Ausbildung der Schwimmkörper zu schaffen, bei
der die schräg von vorn kommende Strömung am Übergang vom Bugwulst in den Schwimmkörper keine
Vertikalkomponente aufweist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die vertikalen Mittellängsebenen der Bugwülste
unter einem Winkel konvergieren oder divergieren, der vom Winkel der konvergierenden oder divergierenden
vertikalen Mittellängsebenen der Schwimmkörper abweicht.
Besonders vorteilhaft ist die Anordnung der Bugwül-
ndung schematisch dargestellt g
Fi α 1 in Draufsicht die Anstellung der Schw.mmkörper
eines Zwe.rumpfschiffes mit nach vorn offenem kXtf^2 Wasserlinien des Vorschiffes eines SchwimmkÖ FTg rS3naCShpaFntlin!en
eines Schwimmkörpers nach
F'F g;2 E4 in Draufsicht die Anstellung der Schwimmkörper
eines Zweirumpfschiffes mit nach hinten offe- w nem Anstellwinkel, .
F i g. 5 Wasserlinien des Vorschiffes eines Schwimmkörpers nach F i g. 4,
Fig.6 Spantlinien eines Schwimmkörpers nach
« F Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fi g. 1 bis 3
sind die beiden Schwimmkörper 1 und 2 gegenüber der vertikalen Mittellängsebene 3 des Schiffes in der
Draufsicht mit einem nach vorn offenen Anstellwinkel - nachstehend als Anstellwinkel bezeichnet - angeordnel.
so daß die vertikalen Mittellängsebenen 4
und 5 der Schwimmkörper 1 und 2 einen Winkel einschließen, dessen Winkelhalbierende bei symmetr.scher
Ausbildung die Mittellängsebene 3 des Schiffes .st. Die
BuKwülste 6 und 7 sind an jedem Schwimmkörper 1 as und 2 mit einem Anstellwinkel gegenüber der vertikalen Mittellängsebene 3 des Schiffes angeordnet, wobei
dieser Anstellwinkel jedoch vom Anstellwinkel der Schwimmkörper 1 und 2 abweicht Die vertikalen Mittellängsebenen
8 und 9 der Bugwülste 6 und 7 verlaufen daher winklig zu den vertikalen Längsebenen 4 und 5
der Schwimmkörper 1 und 2 und schließen ebenso einen Winkel mit der Mittellängsebene 3 des Schiffes
ein die bei symmetrischer Ausbildung die Halbierende des durch die Mittellängsebenen 8 und 9 eingeschlossenen
Winkels ist. Dabei ist eine Parallelität der Mittellängsebenen 3,8 und 9 ebenso eingeschlossen wie eine
Winkellage mit nach vorn gerichtetem Scheitel. Das Ausführungsbeispiel zeigt Schwimmkörper, deren sich
gegenüberliegende Innenflächen der Schwimmkörper als im wesentlichen ebene vertikale Flächen ausgebildet
sind, so daß der Übergang der Wasserlinien der Bugwülste 6 bzw. 7 in die Wasserlinien der Schwimmkörper
1 bzw. 2 einen konkaven Verlauf hat, wie es deutlich aus der F i g. 2 hervorgeht.
Das Beispiel der F i g. 4 bis 6 zeigt eine Anordnung, bei der der Anstellwinkel der Schwimmkörper 1 und
gegenüber der Mittellängsebene 3 des Schiffes nach hinten offen ist. Die ebenen vertikalen Seitenflächen
der Schwimmkörper 1 und 2 sind bei dieser Anordnung auf der Außenseite vorgesehen. Die Bugwülste 6 und 7
sind gleichfalls mit Anstellwinkeln gegenüber der Mitteliängsebene
3 des Schiffes angeoidnet, die von den Anstellwinkeln der Schwimmkörper 1 und 2 abweichen.
Auch bei dieser Ausführung schließen daher die Mittellängsebenen 4 und 8 bzw. 5 und 9 Winkel ein. Der konkave
Wasserlinienverlauf am Übergang des Bugwulstes 6 bzw. 7 in die Schwimmkörper 4 bzw. 5 liegt bei dieser
Ausführungsform jeweils an der Außenseite. Die Erläuterungen zu den F i g. 1 bis 3 gelten entsprechend.
Die zu den Zeichnungsfiguren t bis 6 verwendeten Mittellängsebenen 3,4, 5,8 und 9 stellen lediglich Konstruktionshüfsmittel
dar, die hier zur Erläuterung des Erfindungsgedankens herangezogen wurden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Zweirumpfschiff, dessen Sehwimmkörper je einen Bugwulst aufweisen und dessen vertikale
Schwimmkörper-Mittellängsebenen konvergieren oder divergieren, dadurch gekennzeichnet,
daß die vertikalen Mittellängsebenen der Bugwülste (6, 7) unter einem Winkel konvergieren
oder divergieren, der vom Winkel der konvergierenden oder divergierenden vertikalen Mittellängsebenen
der Schwimmkörper (1,2) abweicht
2. Zweirumpfschiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Schwimmkörpern mit einer im wesentlichen ebenen vertikalen Seitenfläche die
Wasserlinien des Bugwulstes (6, 7) mit einer "Hohlkehle in die Wasserlinien des Schwimmkörpers (1,
2) einlaufen.
vom Anstellwinkel der ; v„Ui~. der Mittellängsachse des
dessen Schwimmkörper auf der wesentlichen ebene vertikale Seiei solchen Schiffen ist vorteilhaft,
Haß die Wasserlinien des Bugwulstes mit einer Hohlkehle in die Wasserlinien des Schwimmkörpers e.nlau-Γ
ηϊ Hohlkehle kann dabei so weit ausgebildet wer-
£.5* de WasLlinieneintrittswinkel an dieser Steife
etwf Nu" Grad wird (stoßfreier Eintritt). Modellveri!
kZ„ bereits ergeben, daß Ablosungserschei-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752504254 DE2504254C2 (de) | 1975-02-01 | Zweirumpfschiff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752504254 DE2504254C2 (de) | 1975-02-01 | Zweirumpfschiff |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2504254B1 DE2504254B1 (de) | 1976-02-12 |
| DE2504254C2 true DE2504254C2 (de) | 1976-09-30 |
Family
ID=
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