DE249221C - - Google Patents

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DE249221C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
    • B01D45/14Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by rotating vanes, discs, drums or brushes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249221 -. KLASSE 12 e. GRUPPE
aus Gasen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1909 ab.
Es ist bekannt, feste oder flüssige Körper aus Gasen dadurch abzuscheiden, daß das Gemisch durch rotierende Trommeln, deren äußerer Umfang durchbrochen ist, hindurchgeführt und der Einwirkung der Zentrifugalkraft ausgesetzt wird. Die spezifisch schwereren Körper, also Flüssigkeitstropfen oder Staubteile, werden durch Öffnungen am Umfang der Trommel herausgeschleudert und in
ίο einem Sammelraum aufgefangen. Das gereinigte Gas wird nach dem inneren Teil der Trommel geführt und durch eine Rohrleitung entfernt. Die Eigenbewegung oder Strömung der Gase wird mit Hilfe eines Ventilators herbeigeführt, der entweder unabhängig von der Zentrifuge aufgestellt oder in der Zentrifuge selbst durch Anordnung besonderer Schaufeln ausgebildet ist.
Bei den bisher bekannten Zentrifugen der vorstehend gekennzeichneten Bauart wurde eine Regelung der Gasspannung in den Öffnungen am Umfang der rotierenden Trommel dadurch angestrebt, daß in die Gaszuleitung eine Drosselklappe eingebaut wurde. Diese nur in die Gaszuleitung eingeschaltete Drosselklappe genügt aber 'nicht, um die Gasspannung in den Öffnungen des Trommelmantels zu regeln, d. h. beständig zu halten, weil der Ventilator mit einer vollen Zugwirkung unmittelbar auf die Gasmenge, welche jeweils in der Trommel sich befindet, einwirken kann. Jede Schwankung in der Leistung des Ventilators überträgt sich daher unmittelbar auf 35
die Zentrifuge, und die Zentrifuge steht somit dauernd unter einer Spannung, welche der größten Leistung des Ventilators entspricht.
Um eine regelrechte Abscheidung der festen oder flüssigen Körper zu erzielen, ist es aber notwendig, daß bei wechselnder Gasmenge stets die gleiche Spannung in der Zentrifuge aufrecht erhalten bleibt. Die Größe dieser Spannung stimmt in den seltensten Fällen mit der Spannung. überein, die durch den Ventilator erzeugt wird. Sehr häufig ist es notwendig, eine andere, in engen Grenzen wechselnde Spannung in der Zentrifuge aufrecht zu erhalten.
Nach der vorliegenden Erfindung soll die erforderliche Regelung der Gasspannung in der Zentrifuge dadurch erreicht werden, daß nicht nur in die Gaszuleitung, sondern auch in die Gasableitung eine Drosselvorrichtung eingeschaltet wird. Durch das Zusammenwirken dieser beiden Drossel vorrichtungen hat man es in der Hand, die Gasspannung in der Zentrifuge sehr genau einzustellen und vor allen Dingen eine Spannung einzustellen, die wesentlich von der Spannung abweichen kann, welche durch den Ventilator unmittelbar erzeugt wird. Diese Regelung der Gasspannung in der Zentrifuge ist nur durch das Zusammenwirken zweier Drossel vorrichtungen möglich, von denen die eine vor und die andere hinter der Zentrifuge liegt.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung
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ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die dargestellte Ausführungsform entspricht dem Patent 234509, und zwar ist die Figur ein Längsschnitt durch die Zentrifuge.
In den Stutzen p, durch den das Gas: der Zentrifuge zugeführt wird, ist eine verstellbare Drosselklappe u und in den Stutzen q, durch den das Gas aus der Zentrifuge abgeleitet wird, ist eine verstellbare Drosselklappe t eingeschaltet. Je nach der Stellung dieser beiden Drosselklappen ändert sich die Gasspannung in dem Gehäuse, welches das Laufrad umschließt, und in den Schlitzen, durch die der Staub aus dem Laufrade in das Gehäuse geschleudert wird.
An die Stelle der Drosselklappen können Ventile oder ähnliche Vorrichtungen treten.
Im übrigen entspricht die auf der Zeichnung dargestellte Vorrichtung der in Patentschrift 234509 beschriebenen.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRUcH :
    Regelungsvorrichtung für Zentrifugen zur Abscheidung fester oder flüssiger Körper, welche ein am Umfang durchbrochenes Laufrad besitzen, das von dem zu reinigenden Gas durchströmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in die Gaszuleitung als auch in die Gasableitung Drosselvorrichtungen eingeschaltet sind, durch die die Gasspannung in dem Gehäuse, welches das Laufrad umschließt und als Staubsammelraum dient, entsprechend den wechselnden Gasmengen, geregelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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