DE248458C - - Google Patents

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DE248458C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/009After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone characterised by the material treated
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
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    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/52Multiple coating or impregnating multiple coating or impregnating with the same composition or with compositions only differing in the concentration of the constituents, is classified as single coating or impregnation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/80After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone of only ceramics
    • C04B41/81Coating or impregnation
    • C04B41/89Coating or impregnation for obtaining at least two superposed coatings having different compositions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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Description

PATENTSCHRIFT
— JV* 248458 -KLASSE 80 #. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Oktober 1911 ab.
Bei den in der keramischen Industrie an- \ gewandten Verfahren des Dekorierens bedient man sich im ausgedehnten. Maße der Abziehbilder oder des Stahl- oder Kupferdruckverfahrens, der Verwendung von Gummistempeln u. a. m. Nach dem Auftragen des Bildes wurden die betreffenden keramischen Gegenstände zunächst verglüht und konnten erst dann mit Glasur versehen (glasiert) und glattgebrannt werden, um Unterglasurdekoration zu erhalten.
Bei der Verwendung von Abziehbildern wird beispielsweise das zunächst auf dem Papiere befindliche Bild dadurch auf das Objekt (Scherben) fixiert, daß man das Bild mit Hilfe eines Lackes auf den Scherben oder auch nach Anfeuchten des Scherbens auflegt und so lange die Rückseite des Abziehbildes mit Wasser bespült, bis sich das Bild von dem Papiere löst und auf dem Scherben hängenbleibt. Diese dekorierten Scherben mußten zunächst verglüht werden, da der zur Anwendung gekommene Lack die Glasurmasse nicht annahm. Erst nach diesem Glühen konnten die Scherben in die Glasur getaucht werden, um dann zum dritten Male in das Feuer zu wandern, damit die aufgetragene Glasur in einen gleichmäßigen, den ganzen Scherben bedeckenden, glasartigen Schmelz verwandelt wurde (Glattbrand). Nach Beendigung dieses Brandes war das Produkt fertiggestellt.
Nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird nun eine Vereinfachung und dadurch ein wesentlicher Vorteil erzielt, indem die Bildschicht mit Hilfe eines Wasser nicht abstoßenden Firnisses hergestellt und auf dem Scherben durch die Behandlung mit Wasser oder einer geeigneten wäßrigen Flüssigkeit (verdünnten Säuren, wie Oxalsäure, Zitronensäure usw. oder deren sauren oder neutralen Salzen) gewissermaßen porös und dadurch geeignet gemacht wird, die Glasurflüssigkeit anzuziehen. Es wird dadurch erreicht, daß beim nachfolgenden Trocknen und Brennen (Glattbrand), ohne daß ein besonderes Verglühen stattfindet, ein glasierter, dekorierter Scherben entsteht.
Man verfährt beispielsweise wie folgt:
Die Scherben können mit Wasser oder einer geeigneten wäßrigen Lösung (z. B. Gerbstoffen, Gerbsäuren, Tannin oder angesäuertem Wasser) angefeuchtet werden, damit die aufzuklebenden Abziehbilder besser auf den Scherben anhaften. Nachdem die Bilder in bekannter Weise abgezogen sind, werden die dekorierten Scherben mit heißem Wasser oder säurehaltigem Wasser (z. B. mit Wasser, das Oxalsäure, Zitronensäure, Phosphorsäure u. a. m. oder ihre sauren und neutralen Salze, besonders die des Kali und Ammoniak, enthält) behandelt, um auf den aus Pflanzenschleim, wie Quittenschleim, wasserlöslichem Gummi oder Gummiarten bestehenden Firnis der Bildschicht einzuwirken und so die Bildschicht gleichsam porös zu machen, damit, ohne daß ein besonderes Verglühen des Scherbens vorgenommen wird, bei seinem Eintauchen in die Glasur diese auch auf der Bildschicht und dem Scherben haftet
und die dekorierten Scherben nunmehr durch den letzten Glattbrand fertiggestellt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Zeichnungen und Bildern auf keramischen Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die gegebenenfalls mit Wasser oder einer ίο geeigneten wäßrigen Lösung befeuchteten Scherben die Dekoration, die mit Hilfe eines Wasser nicht abstoßenden Lackes oder Firnisses hergestellt ist, in bekannter Weise aufgebracht und dann diese Scherben mit heißem oder säurehaltigem Wasser behandelt werden, wonach sie mit der Glasur versehen und glattgebrannt werden.
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