DE246727C - - Google Patents
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- DE246727C DE246727C DENDAT246727D DE246727DA DE246727C DE 246727 C DE246727 C DE 246727C DE NDAT246727 D DENDAT246727 D DE NDAT246727D DE 246727D A DE246727D A DE 246727DA DE 246727 C DE246727 C DE 246727C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C33/00—Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
- F16C33/30—Parts of ball or roller bearings
- F16C33/58—Raceways; Race rings
- F16C33/60—Raceways; Race rings divided or split, e.g. comprising two juxtaposed rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolling Contact Bearings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Anwendung zweiteiliger Kugel- oder Rollenlager stand bisher der Übelstand entgegen,
daß bei der Vereinigung der beiden Hälften eines Laufringes für solche Lager fast immer an
der Trennfuge ein die Lauffläche unterbrechender Absatz entstand, welcher w.egen des
solchen Lagern eigenen hohen Flächendruckes an der Lauffläche in hohem Maße störend
wirkte. Die Entstehung jener Unterbrechung
ίο der Lauffläche ließ sich nicht dadurch vermeiden,
daß in bekannter Weise die Fertigbearbeitung der Lauffläche erst nach Fertigstellung der
Verbindungsteile und Zusammensetzung der Lagerhälften vorgenommen wurde, denn man
hat im allgemeinen keine Sicherheit, daß nach dem Auseinandernehmen der Teile beim Wiederzusamniensetzen
die einzelnen Teile in genau dieselbe gegenseitige Lage zu einander kommen
wie vorher, weil stets eine gewisse Verschiebung der Teile möglich sein wird.
Während nun die bisherigen Bestrebungen darauf hinzielten, das als unvermeidlich angesehene
Übel möglichst klein zu halten und die
- Trennflächen so zu gestalten, oder sie mit Haltestiften
usw. derart auszustatten, daß die Zusammenfügung nur möglich sein sollte, wenn die Teile sich jedesmal in genau derselben Lage
zueinander befinden, sieht die Erfindung von diesem aussichtslosen Bemühen ab und rechnet
im Gegenteil mit der Verschiebungsmöglichkeit der einzelnen Teile, welche sich bei fabrikationsmäßiger
Herstellung notwendigerweise ergibt. Die mögliche. Verschiebung wird jedoch nach
dem Zusammensetzen oder während des Zusammensetzens der Laufringhälften hervorgebracht,
und zwar so stark wie überhaupt möglich. Infolgedessen muß bei irgendeinem späteren
Wiederzusammensetzen stets genau dieselbe Stellung der Teile zueinander eintreten, wenn
nur dafür gesorgt wird, daß jedesmal die mögliehe Verschiebung so weit getrieben wird als
überhaupt möglich.
Da es nun nicht mehr darauf ankommt, daß die Teile absolut genau aufeinander passen, sondern
nur noch darauf, daß einer Verschiebung der Teile gegeneinander eine bestimmte Grenze
gesetzt ist, so ist leicht ersichtlich, daß die Paßflächen der Teile, die Haltestifte usw. bei
Anwendung der Erfindung viel einfacher herzustellen sind und dabei doch größere Genauigkeit
der Verbindung ergeben als bisher.
Zugleich wird einer Erscheinung begegnet, der bisher noch nicht die gebührende Beachtung
geschenkt worden ist. Der Absatz in der Lauffläche tritt nämlich nicht nur infolge unvermeidlicher
Ungenauigkeiten bei der Herstellung des Lagers auf, sondern auch bei ganz genau gearbeiteten Laufringen infolge des Kugel- oder
Rollendruckes. Während des Heranrollens einer Kugel oder Rolle gegen die Trennfuge bäumen
sich die Enden der Laufringhälften in ähnlicher Weise auf, wie dies bekanntlich bei den Stößen
von Eisenbahnschienen beobachtet wird. Auch dieses Aufbäumen an der Trennungsfuge wird
dadurch unmöglich gemacht, daß gemäß der Erfindung vor der Fertigbearbeitung der Laufflächen
schon vollständig die überhaupt mögliche Bewegung erzwungen wird.
Einige in der Zeichnung schematisch dargestellte Ausführungsbeispiele mögen zur näheren
Erläuterung des Erfindungsgegenstandes dienen. Fig. ι zeigt die Vereinigungsstelle zweier
Teile α und b einer Laufscheibe oder eines Laufringes, dessen Lauffläche c c so stetig wie möglich
verlaufen soll, d ist ein Haltestift, der in den einen Teil b fest eingesetzt ist und dann in
den andern Teil α möglichst satt passen soll,
ίο aber im allgemeinen — wenn auch anfangs geringen, so doch veränderlichen — Spielraum besitzen
wird. Gemäß der Erfindung wird nun stets gleichmäßiges Passen bei jedesmaligem Wiederzusammensetzen dadurch erreicht, daß
die Teile α und b in der Richtung der eingezeichneten
Pfeile jedesmal so viel gegeneinander verschoben werden, als überhaupt möglich ist. Man
ist dann sicher, daß, wenn erstmals die Stoßstelle glattgeschliffen worden ist, dort nie ein
ao Absatz auftreten kann.
Die Fig. 2 zeigt, wie bei Verwendung keilförmiger Unterlagscheiben unter den die beiden
Teile α und b verbindenden Schrauben e diese Verbindungsschrauben selbst zur Hervorbringung
der gewollten Verschiebung benutzt werden können.
Gemäß Fig. 3 können besondere keilförmige Unt.erlagscheiben entbehrt werden, wenn die
Verbindungsschrauben selbst schräg zur Tragfläche eingesetzt werden.
Natürlich sind noch eine Reihe anderer Möglichkeiten zur Hervorbringung der Verschiebungskräfte
vorhanden. Sehr einfach ist die Ausnutzung der Federung einer oder beider
Ringhälften in der Weise, daß die eine Ringhälfte federnd auseinander- oder zusammengebogen
wird, bevor sie mit der anderen Hälfte vereinigt wird.
Es empfiehlt sich, an Stelle der üblichen HaI-testifte ein. Element mit breiteren Anschlagflachen zu benutzen. Fig. 4 zeigt einen solchen Anschlagkörper, die Fig. 5 und 6 die dem Körper entsprechende Bearbeitung der beiden Ringteile α und b. Der Körper d selbst besitzt (gemaß Fig. 4) die Form eines Kreissegmentes mit parallelen und ebenen Stirnflächen. Die Ausnehmung im Teil α ist ebenso kreissegmentförmig, die im Teil b ist in ihrem Grunde gerade begrenzt.
Es empfiehlt sich, an Stelle der üblichen HaI-testifte ein. Element mit breiteren Anschlagflachen zu benutzen. Fig. 4 zeigt einen solchen Anschlagkörper, die Fig. 5 und 6 die dem Körper entsprechende Bearbeitung der beiden Ringteile α und b. Der Körper d selbst besitzt (gemaß Fig. 4) die Form eines Kreissegmentes mit parallelen und ebenen Stirnflächen. Die Ausnehmung im Teil α ist ebenso kreissegmentförmig, die im Teil b ist in ihrem Grunde gerade begrenzt.
Die Trennfugen verlaufen in den Laufflächen der Kugel- oder Rollenlagerringe zweckmäßigerweise
nicht achsial, sondern schraubenförmig. Weil hierbei achsiale Druckkomponenten auftreten,
haben pfeilförmige Trennfugen (s. Fig. 5 und 6), die aus rechts- und linksgewundenen
Schraubenlinien bestehen, ganz besondere Vorzüge.
Fig. 7 zeigt in einer Gesamtansicht eines Lagers die Lage der prismatischen bzw. pfeilförmigen
Trennfuge.
Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung und Verbindung zweiteiliger Kugel- oder Rollenlager-Laufringe,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßflächen der Laufringhälften vor der Bearbeitung der Laufflächen soweit als möglich
gegeneinander verschoben und in dieser Stellung der Laufringhälften die Laufflächen
fertig bearbeitet und bei der Verbindung wieder in diese Stellung gebracht werden.
2. Kugel- oder Rollenlager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verschiebung der Enden der Laufringhälften durch Anschläge begrenzt ist.
3. Kugel- oder Rollenlager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als
Anschläge in beide zu verbindende Laufringhälften eingreifende besondere Anschlagkörper
angeordnet sind.
4. Kugel- oder Rollenlager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als
Anschlagkörper in schlitzförmige Ausnehmungen der beiden Ringhälften eingreifende
kreissegmentförmige Platten angeordnet sind.
5. Kugel- oder Rollenlager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verschiebung der Enden der Laufringhälften mittels der die Laufringhälften vereinigenden
Verbindungselemente (Verbindungsschrauben) selbst hervorgebracht ist.
6. Kugel- oder Rollenlager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verschiebung der Enden der Laufringhälften. durch Anordnung der Verbindungsschraubenachse
schräg zur Trennungsfläche ermöglicht ist.
7. Kugel- oder Rollenlager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verschiebung der Enden der Laufringflächen durch Benutzung keilförmiger Unterlagsscheiben
unter den Verbindungsschrauben ermöglicht ist.
8. Kugel- oder Rollenlager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als
verschiebende Kraft die Federung einer oder beider Ringhälften benutzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246727C true DE246727C (de) |
Family
ID=505582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246727D Active DE246727C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246727C (de) |
-
0
- DE DENDAT246727D patent/DE246727C/de active Active
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