DE2442040C3 - Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung des Auftreffwinkels eines Ultraschallstrahlenbündels - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung des Auftreffwinkels eines UltraschallstrahlenbündelsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ermittlung des Auftreffwinkels eines von einem Ultraschallsender
ausgehenden, auf einen Punkt an der Oberfläche eines zu prüfenden Materials gerichteten Ultraschallstrahlenbündels,
das am Auftreffpunkt reflektiert wird, wobei die Intensität des von der Materialoberfläche reflektierten
Ultraschallstrahlenbündels in Abhängigkeit des Auftreffwinkels in einem Ultraschallempfänger gemessen
wird, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Bei der nicht zerstörenden Materialprüfung mittels Ultraschall verwendet man mechanische Schwingungen
hoher Frequenz mit dem Ziel, Informationen über die Eigenschaften und Fehler des untersuchten Materials zu
erhalten. Diese Informationen werden aus der Analyse der Transmissions-, Reflexions-, Beugungs-, Diffusions-
oder Strahlungsphänomene der Ultraschallwellen ermittelt. Zur Beobachtung dieser Phänomene ist es sehr
häufig notwendig, ore Sonden, die das Ultraschallstrahlenbündel emittieren und/oder empfangen, bequem
orientieren zu können und die Winkel zu erfassen oder zu messen, welche die Ausbreitungsrichtungen der
Ultraschallwellen mit der Oberfläche der untersuchten Materialien bilden.
Bei den bekannten Verfahren werden diese Winkel mechanisch durch Bestimmung der Lage ermittelt. Sie
werden unabhängig von der Beobachtung des Ultraschallstrahls gemessen. So ist beispielsweise aus der
GB-PS 9 59 029 ein Verfahren der eingangs genannten Art bekanntgeworden, bei dem die Sonde- oder die
Empfängersonden längs einer Kreisbahn bewegt
werden, deren Mittelpunkt der Auftreffpunkt des Strahlenbündels auf der zu prüfenden Materialoberfläche
ist Diese Messungen erfordern sehr präzise, hetkel zu bedienende Gerätschaften.
Die vorliegende Erfindung hat gegenüber diesen bekannten Verfanren insbesondere die Aufgabe, eine
sehr genaue Winkelmessung zu ermöglichen, die , Auswertung der Meßergebnisse zu erleichtern und die
entsprechende Vorrichtung zu vereinfachen, insbesondere für den Fall, in dem die Winkel gesucht und
bestimmt werden, die Maxima oder Minima der Ultraschallenergie entsprechen.
Diese Ausgabe wird durch das Verfahren nach Anspruch 1 gelöst. Die Ansprüche 2 bis 9 kennzeichnen
Aus- bzw Weiterbildungen einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Die Erfindung besteht im
wesentlichen dann, die Länge des Weges, die von dem Ultraschall durchlaufen wird, meßbar durch die Zeit,
weiche die Ultraschallwellen zum Durchlaufen des Weges brauchen, mit der Winkelstellung des Ultra-
6Q schaüstrahls zu verknüpfen*
Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung läßt sich besonders Vorteilhaft bei der nicht zerstörenden
Materialprüfung durch Analyse der obenerwähnten Phänomene verwenden. Die erfaßten Winkelstellungen
sind also im allgemeinen solche eines Ultraschallstrahls,
der auf einen im wesentlichen feststehenden Punkt des Materials hin emittiert oder von einem im wesentlichen
feststehenden Punkt dieses Materials empfangen wird.
Das Verfahren ist jedoch gleichermaßen vorteilhaft bei der Erfassung oder Messung von Winkeln in jedem
anderen Anwendungsgebiet anwendbar. Eine besondere Ausführungsart des Verfahrens besteht darin, den
Ultraschallstrahl eine Winkelverschiebung ausführen zu lassen, die einem zu messenden Winkel entspricht, die
Variation in der Durchlaufzeit der Ultraschallbahn bei dieser Verschiebung zu msssen und daraus den Wert
des Winkelf mittels einer bestimmten Beziehung, v/elche die Variation der Bahnlänge mit den Winkelverschiebungen
des Strahls verknüpft, zu ermitteln.
In jedem Fall ist es vorteilhaft, das Verfahren in einem
Bereich relativ kleiner Winkelverschiebungen zu benutzen. Dann ist es leichter, eine einfache Beziehung
zwischen den Variationen des Bahnweges und den Winkelverschiebungen aufzustellen, beispielsweise eine
annähernd lineare Beziehung.
Im Falle nichtzerstörender Materialprüfung läßt sich
das Verfahren insbesondere zur Durchführung von Versuchen verwenden, in denen man ein einfallendes
Uitraschaüstrahlenbündel einer Reflexion an einem im
wesentlichen feststehenden Punkt der Oberf iche aes zu untersuchenden Materials unterwirft und die Variation
der Energie des reflektierten Strahls als Funktion des Einfallwinkels beobachtet. Das Verfahren erlaubt also
insbesondere die Bestimmung der kritischen Winkelstellungen des einfallenden Strahls, oberhalb derer die
longitudinalen oder die transversalen Wellen Totalreflexion erfahren, und der Winkelstellungen, in denen
Rayleigh-Wellen erzeugt werden. Die entsprechenden Winkel werden dabei durch charakteristische Maxima
und Minima der reflektierten Energie deutlich.
Eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann vorteilhafterweise in der Bahn des Ultraschallstrahls
mindestens ein bewegliches Element umfassen, das eine Winkelverschiebung des Strahls und/oder eine
Veränderung der Bahnlänge ermöglicht Dieses bewegliche Element kann eine Emissionssonde und/oder
Empfangssonde des Strahls sein oder auch ein Zwischent.ement zur Ablenkung des Strahls, beispielsweise
ein Spiegel, ein Prisma oder die Oberfläche des zu prüfenden Materials selbst
Die Winkelstellung des Strahls und die Variation der Bahnlänge des Ultraschalls können auch durch zwei
verschiedene bewegliche Elemente ermöglicht werden, deren Bewegungen in geeigneter Weise verknüpft sind.
Es is! jedoch im allgemeinen vorteilhafter, ein einziges bewegliches Element mit Mitteln auszustatten, die
diesem die Ausführung kombinierter Rotations- und Translationsbewegung gestatten und die bestimmte
Beziehung zwischen der Winkelverschiebung des Strahlenbündel und der Variation des Strahlenweges
des Ultraschalls sicherstellen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die Zeichnung
näher erläutert; es zeigt
F ι g. 1 schematisch eine erste Ausführungsform, bei
der eine einzige Sonde zur Emission und Absorption der Ultraschallstrahlen verwendet wird,
F i g. 2 schematisch eine zweite Ausführungsform, bei
der zwei verschiedene Sonden zur Emission und zur Absorption des Ultraschalls verwendet werden,
Fig.3 schematisch eine Vorrichtung mit beweglichem
Spiegel,
Fig.4 eine Ausführungsvariante der Mittel zur
Verschiebung des beweglichen Spiegels,
F ί g. 5 die Variation der Energie eines reflektierten
Sirahlenbündels als Funktion des Einfallswinkels und
damit die Anwendung der Erfindung bei der nicht zerstörenden Materialprüfung,
Fig.6 im Teilschnitt eine besondere Ausfuhrungsform
einer Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig.7 einen Teilschnitt gemäß VII-VII durch die Vorrichtung gemäß F i g. 6,
Fig.7 einen Teilschnitt gemäß VII-VII durch die Vorrichtung gemäß F i g. 6,
Fig.8 einen Teilschnitt gemäß VIII-VIII durch die Vorrichtung von F i g. 6,
Fig.9 eine weitere Ausführungsform einer Vorrich-
IQ tung in teilweisem Längsschnitt,
Fig. 10 die Vorrichtung von Fig.9 im Querschnitt X-X von F ig. 9.
Die verschiedenen im folgenden beschriebenen Vorrichtungen ermöglichen gemäß der Erfindung die
Beobachtung eines Ultraschallstrahlenbündels während seiner Winkelverschiebungen, indem eine entsprechende
begleitende Variation der Bahriänge, die von den Ultraschallstrahlen zwischen ihrer Emission und ihrem
Empfang durchquert wird, bewirkt wird. Diese Variation
der Bahnlänge folgt einer besti~ "nten Beziehung zu den Winkelverschiebungen des Strailenbündels. so daß
die Winkelstellung des Strahlenbündels durch Messung der Zeit ermittelt werden kann, die ein Ultraschallimpuls
zur Durchquerung der Bahn benötigt Dabei wird allgemein auf den bevorzugten Fall Bezug genommen,
in dem das verwendete Ultraschallstrahlenbündel in Richtung auf einen festen Punkt an der Oberfläche des
Materials ausgesandt wird oder in dem das Strahlenbündel nach mindestens einmaliger Reflexion an dieser
Oberfläche empfangen wird.
Die Ultraschallwellen werden in Form von Impulsen
von einer Sonde erzeugt die im allgemeinen von einem piezoelektrischen keramischen Stuff, der periodischen
elektrischen Aufladungen unterworfen wird, gebildet ist Der Empfang kann durch eine weitere Sonde erfolgen
oder durch dieselbe Sonde in den Zeitintervallen, die zwischen den aufeinanderfolgenden Impuls-Emissionen
liegen.
Die schematisch in der F i g. 1 gezeigte Vorrichtung umfaßt also eine einzige Sonde 1, die gleichzeitig als
E jitter und Empfänger dient Die Achse der Sonde wird durch zwei Punkte a und b gebildet die sich durch
die Konstruktion der Vorrichtung auf zwei Kurven A und B bewegen müssen. Diese besitzen folgende
Eigenschaften:
Die Richtung a-b verläuft immer durch einen festen Punkt 0 auf der Oberfläche 2, die im allgemeinen von der
Oberfläche eines zu untersuchenden Werkstücks gebildet wird;
Die Entfernung 0-a ist eine einfache und bekannte Funktion des Einfallswinkels Θ gegen die Oberfläche 2,
insbesondere eine lineare Funktion.
Fin sphärischer oder zylindrischer Spiegel, der auf den Punkt 0 konzentriert ist kehrt die von der
Oberfläche 2 reflektierten Ultraschallwellen um und leitet sie zurück zur Sonde 1. Die Messung der Zeit, die
ein Impuls zur Durchquerung des Weges zwischen Sonde und Spiegel und zurück benötigt, erlaubt, die
Entfernung, die /on den Wellen durchquert wird, zu
bestimmen und daraus mit hoher Genauigkeit den Winkel θ zu ermitteln. Dabei wird die Ausbreitungsgeschwindigkeit
der Wellen im Milieu, das zwischen Sonde 1, Oberfläche 2 und Spiegel 3 durchquert wird, als
bekannt angenommen. Im allgemeinen handelt es sich um ein flüssiges Kopplungsmedium, das so gewählt
werden kann, daß die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Ultraschallwellen praktisch nicht auf Temperaturveränderungen
anspricht. Die zwischen den Winkelverschie-
bungen der Sonde 1 bei Drehung um den Punkt 0 und der Variation seiner Entfernung vom Punkt 0, d. h. also
der Variation der Bahnlänge, die vom Ultraschall durchquert wird, bestehende Beziehung ist durch die
Konstruktion der Vorrichtung vollständig definiert Die Winkel können durch die Durchlaufzeit, die mit sehr
großer Genauigkeit gemessen wird, bestimmt werden. Als Beispiel sei eine Rotation der Sondenachse um 10°
angenommen, die von einer Variation der Entfernung der Sonde von der Oberfläche 2 um 30 mm begleitet
wird. Das akustische Kopplungsmedium sei Wasser. Dann kann die Messung der Durchlaufzeit Variationen
in der Entfernung von 0,05 mm, entsprechend einer Winkelverschiebung von einer Minute, erfassen.
Die schematische, in F i g. 2 dargestellte Vorrichtung umfaßt zwei Sonden. Eine Emittersonde 4 ist so
angeordnet, daß ihre Achse um den festen Punkt 0 auf der Oberfläche des Werkstücks 5 schwenken kann. Die
Empfangssonde 6, deren Achse ebenfalls auf den Punkt 0 zentriert ist, ist so beweglich angeordnet, daß die zwei
Punkte a und b, welche ihre Achse bilden, sich auf den Kurven A und B bewegen müssen, die wie diejenigen
Kurven Aund ßvon Fig. 1 definiertsira
In dem betrachteten Fall wird die Emittersonde unabhängig von der Empfangssonde verschoben. Bei
einer bestimmten Lage der Emittersonde wird die Empfangssonde verschoben und die Stellung aufgesucht,
in der die Empfangssonde Ultraschallimpulse maximaler Energie empfängt und die dem von der
Emittersonde herkommenden, an der Oberfläche des Werkstücks reflektierten Strahlenbündel entspricht Die
Messung der Zeit, die ein Ultraschallimpuls zur Durchquerung des Weges zwischen Emittersonde und
Empfangssonde bei Reflexion an dieser Oberfläche benötigt ermöglicht wie im vorhergehenden Fall die
Bestimmung der Bahnlänge, die von den Ultraschallwellen durchquert wird, und daraus der Winkelstellungen
der Sonden.
In Abwandlung dieser Vorrichtung können die zwei Sonden, die Emitter- und die Empfangssonde, einer
zueinander symmetrischen Bewegung bezüglich der Obertlächennormale des Werkstücks unterworfen werden.
Wenn die Winkelverschiebung der Sonde von F i g. 1 oder der zwei Sonden von F i g. 2 gering ist, können die
Kurven A und B durch geradlinige Bahnen ersetzt werden. Die Vorrichtung kann dann beträchtlich
gegenüber derjenigen vereinfacht werden, die bei Einhaltung gekrümmter Bahnen erforderlich ist
Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung kann die Sonde oder können die Sonden, die zur Emission und
zum Empfang des Ultraschallstrahlenbündels verwendet werden, feststehend sein. Die einander begleitenden
Variationen des Einfallswinkels des Strahlenbündels und der Bahnlänge der Ultraschallwellen kann dann von
einem oder mehreren beweglichen Elementen in der Strahlenbahn bewirkt werden, beispielsweise Elemente,
weiche den Strahl umkehren oder ablenken.
Dementsprechend umfaßt die Vorrichtung von F i g. 3 eine feste Sonde 7, die zugleich als Emitter und
Empfänger dient Ein beweglicher Spiegel 8 reflektiert die Ultraschallwellen, die von der Sonde 7 ausgesandt
werden, in Richtung auf den festen Punkt 0 der Oberfläche 9. Der feststehende Spiegel 10 ist sphärisch
oder zylindrisch und auf den Funkt 0 zentriert Er kehrt das bei 0 auf der Oberfläche 9 reflektierte Strahlenbündel
um.
In dem in F i g. 3 dargestellten Fall ist der bewegliche
Spiegel 8 ein einfacher Planspiegel, der einer Rotationsbewegung unterworfen werden kann. Dies ist in der
Figur durch verschiedene Stellungen desselben Spiegels gezeigt Bei dieser Vorrichtung kann die Drehung des
Spiegels eine leichte Verschiebung des auf der Fläche 9 des Werkstücks gesehenen Punktes mit sich bringen.
Aber bei relativ kleinen Winkelverschiebungen der Achse des einfallenden Strahlenbündels (größenordnungsmäßig
einige Grade) bleibt die Verschiebung des Strahlenbündels auf der Oberfläche des Werkstücks um
den Punkt 0 im wesentlichen weit unterhalb der Wellenlänge der verwendeten Schwingung (beispielsweise
in der Größenordnung von 0,05 mm). Sie ist daher vernachlässigbar.
In dem Fall, in dem das einfallende Strahlenbündel bedeutende Winkelverschiebungen ausführen muß,
beispielsweise größenordnungsmäßig 10 oder einige -zig Grad, kann man ein etwas komplexeres System zur
Verschiebung des beweglichen Elements benutzen, damit der Punkt 0, in dem das Strahlenbündel an der
Oberfläche des Werkstücks reflektiert wird, im wesentlichen feststehend bleibt
Ein solches komplexeres System ist in der Fig.4
gezeigt Die Funktion des Spiegels 11 auf das Ultraschallstrahlenbündel ist dieselbe wie diejenige des
Spiegels 8 in Fig.3. Er schwenkt jedoch um eine.
Drehachse 12 am Ende einer Führungsstange 13. Diese Stange verschiebt die Achse 12 linear in der Achse der
Emitter- und Empfangssonde des Ultraschallstrahlenbündeis.
Der Spiegel 11 trägt zudem eine Rolle 14, die sich auf der Nockenfläche 15 bei der Bewegung der
Stange 13 verschiebt Auf diese Weise wird eine Rotation des Spiegels um seine Drehachse 12 bewirkt.
Das Profil der Nockenfläche 15 ist so bestimmt, daß sich eine geeignete kombinierte Translations- und Rotationsbewegung
des Spiegels ergibt
Was nun auch die Mittel zur Emission und zum Empfang des Ultraschallbündels und die Mittel zur
Winkelverschiebung des einfallenden Strahlenbündels sind, die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist ganz
besonders geeignet zur nichtzerstörenden Materialprüfung durch Beobachtung der Energievanationen des
reflektierten Strahlenbündels als Funktion des Einfallswinkels auf die Oberfläche des Materials. Diese
Variationen ermöglichen die Bestimmung der kritischen Einfallswinkel für verschiedene Schwingungsarten, die
bei der einfallenden Welle im Material erzeugt werden. Diese Winkel sind diejenigen, bei denen die gebeugten
longitudinalen und transversalen Wellen mit der Normalen an der Oberfläche einen Winkel ν η 90°
bilden, und diejenigen, bei denen Rayleigh-Wellen erzeugt wertien.
Die Variation der Energie des reflektierten Strahlenbündels wird von der Empfangssonde gemessen. Sie
kann auf einem Oszilloskop sichtbar gemacht werden, dessen Zeitskala direkt den Wert des Einfallswinkels θ
ausdrücken kann, da ja die Bahnlänge der Ultraschallwellen
und damit die Laufzeit eine bekannte Funktion dieses Einfallswinkels ist
Fig.5 zeigt die Variation der Energie E der
empfangenen Ultraschallimpulse als Funktion des Einfallswinkels Θ. Sie läßt die Maxima und Minima
erkennen, die verschiedenen kritischen Einfallswinkeln entsprechen, so Θ/. für die Longitudinalenwellen, 8rfür
._ _i:_ μ I«— UZnIln.* ..«.4 Ώ_ £Λ- .4In Dn..InIn-U \I7"*»t
len.
Aus den Werten dieser drei Winkel und aus der bekannten Ausbreitungsgeschwindigkeit der Wellen im
Köpplungsmedium, das von dem Strahl durchquert wird, nämlich Vi, läßt sich die entsprechende Aüsbreitungsgeschwirkligkeit
für jede der drei verschiedenen Ausbreitungsarten der Wellen durch die folgenden
Beziehungen ermitteln:
longitudinal Wellen Vt =
transversale Wellen VT =
Rayleigh Wellen
V1
sin (9L
sin (-)T
sin (-)R
sin (-)R
Im allgemeinen begnügt man sich jedoch damit, die Winkel Θ/. und Θ« zu messen, da das Maximum, das den
transversalen Wellen entspricht, nicht deutlich ist. Die entsprechende Ausbreitungsgeschwindigkeit kann aus
den beiden anderen errechnet werden.
Aus der Kenntnis der Ausbreitungsgeschwindigkeiten, die verschiedenen Ausbreitungsarten der Wellen
entsprechen, lassen sich mit bekannten Rechenmethoden die mechanischen Charakteristika des geprüften
Materials, insbesondere der Youngsche Modul und der Poisson-Koeffizient ermitteln.
Zudem kann durch die Messung der Ausbreitungsgeschwindigkeit der Rayleigh-Wellen durch ebenfalls
bekannte Methoden die Dicke einer Verkleidung oder d:p Tiefe einer Behandlung, welche die Veränderung
von Eigenschaften der Oberflächenschichten eines Materials bewirkt, beispielsweise thermischer Behandlungen
und thermo-chemischer Behandlungen zur Härtung, bestimmt werden.
Nun werden genauer zwei besondere Ausführungsformen der Vorrichtung gemäß der Erfindung beschrieben,
mit denen die Messung dieser kritischen Einfallswinkel an der Oberfläche eines Materials möglich ist.
Bei der in den F i g. 6, 7 und 8 gezeigten Vorrichtung wird eine Ultraschallsonde 21 in einer Büchse 22
gehaltert, die formschlüssig mit einer Fläche des Gehäuses 4i verbunden ist, weiches die Vorrichiung
umgibt. Gegen die gegenüberliegende Fläche des Gehäuses liegt ein zylindrisches Teil an, dessen Achse
mit der Achse der Sonde 21 übereinstimmt und auf dem ein Spiegel 23 unter 45° gegenüber der Achse
angebracht ist Dieser Spiegel ermöglicht die Justierung der Vorrichtung durch Autokollimation. Durch Drehung
des zylindrischen Stückes um 90° um seine Achse kann das von der Sonde 21 emittierte Ultraschallstrahlenbün- so
del in eine Richtung senkrecht auf die Oberfläche eines zu untersuchenden Werkstücks reflektiert werden, auf
den Punkt 31 von Fig.6, oder in Richtung eines
Spiegels 19, der auf einem beweglichen Teil 24 angebracht ist
Im Betrieb ist der Spiegel 23 so angeordnet, daß er das Ultraschallstrahlenbündel auf den Spiegel 19 lenkt
Dieser leitet das Strahlenbündel auf das zu untersuchende Werkstück, auf den feststehenden Punkt 31 hin, und
zwar unter einem Einfallswinkel, der durch Verschiebung des beweglichen Teils 24 variiert werden kann.
Die Variation des Einfallswinkels des Strahlenbündels erhält man durch Rotation des Teils 24 um eine fiktive
Achse 25 mittels einer Führungsvorrichtung. Diese Führungsvorrichtung umfaßt zwei feststehende P-olIen
26, die gegen zwei symmetrische, zylindrische, am beweglichen Teil 24 herausgearbeitete Laufflächen
anliegen. Eine Gegenrolle 27 hält das Teil 24 gegen die Rollen 26; sie ist auf einer exzentrischen Achse 28
(Fig. 7) montiert, die beim Zusammenbau der Vorrichtung
einen geeigneten Sitz des Teils 24 ermöglicht
Der zylindrische Spiegel 29 ist so angeordnet daß er
das Von der Oberfläche des zu untersuchenden Werkstücks bei 31 reflektierte Ultraschallstrahlenbündel
empfängt. Er ist feststehend und seihe Achse ist parallel zur Oberfläche des zu untersuchenden Werk^
Stücks und verläuft durch den Punkt 31 dieser Fläche.
Der Spiegel 29 kehrt also das Ultraschallstrahlenbündel
um in Richtung auf die Sonde 21, die zugleich als F.milter und Empfänger dient.
Der bewegliche Spiegel 19 kann mittels eines Motors 30 in Bewegung gesetzt werden. Dieser versetzt eine
Spindel 36 in Drehung mittels einer Antriebsrädervorrichtung 35. Die Spindel wird im Gehäuse 41 durch zwei
Einheiten 37 gehallen, die ein Drehlager 52 und eine Dichtverbindung 53, die in einem Ring 54 angebracht ist,
umfassen.
Die Spindel 36 trägt eine mit ihr zusammenwirkende Mutter 38, die von der Drehung der Spindel in eine
Translationsbewegung versetzt wird. Das bewegliche Teil 24, welches den Spiegel 19 trägt, folgt der
Translationsbewegung der Mutter 38 getreu mittels einer Rolle 32, die auf einem mit dem Teil 24 fest
verbundenen Arm 33 verbunden ist Eine Feder 34 hält die Rolle 32 im Anschlag an der Mutter. Zwei Anschläge
39, die vom Gehäuse 41 getragen werden, begrenzen die Bahn der Mutter 38 und damit diejenige des Teils 24.
Das Gehäuse der Vorrichtung ist so konstruiert daß es mit einer Flüssigkeil gefüllt werden kann. Diese dient
dazu, die akustische Kopplung zwischen der Sonde und dem zu untersuchenden Werkstück zu bilden. Die
Dichtung wird bewirkt
in der Höhe der Sonde 21 durch einen Dichtring 42,
der auf der Sonde durch einen Ring 43 gehallen wird;
am Ort der Gehäuseöffnung, die über das zu untersuchende Werkstück gelegt wird, durch eine
feine, elastische Membran 44, die für Ultraschalfwellen durchlässie ist und von einem Ring 45 auf
einem Ring 46, der die Öffnung umgibt, getragen wird.
Stopfen 47, die auf dem Oberteil des Gehäuses der Vorrichtung angebracht sind, ermöglichen das Anfüllen
mit einer Flüssigkeit oder das Evakuieren der Luft. Unter Druck gesetzt wird durch das Eindringen der
Sonde 21 in ihre Büchse 22, was die Verformung der elastischen Membran 44c ermöglicht Die Baueinheit
der Elemente 44,45 und 46 kann leicht abmontiert und
wieder angebracht werden. Dadurch können austauschbare Baueinheiten, die der Konfiguration der zu
untersuchenden Werkstücke angepaßt sind, verwendet werden.
Zur Prüfung einer ebenen Fläche sind also die Ringe 45 und 46, wie in F i g. 6 dargestellt so ausgebildet, daß
sie drei Kugeln 55 enthalten, die sich auf genau bearbeiteten Bezugsflächen auf dem Ring 46 abstützen.
Diese Kugeln gehen durch den Ring 45 und dienen dazu, daß das zu untersuchende Werkstück an der Vorrichtung
richtig anliegt
Im Falle einer zylindrischen Oberfläche kann die austauschbare Baueinheit verwendet werden, die
ebenfalls in Fig.6 dargestellt ist Diese umfaßt zwei
Schneiden 48, deren Kanten sich in einer Ebene" befinden, die eine Mantellinie der zylindrischen
Oberfläche des zu untersuchenden Werkstücks enthält
Die richtige Positionierung des Zylinders bezüglich der Vorrichtung erhält man mit Hilfe zweier V-Füße, die in
zwei im Gehäuse 41 angebrachten Löchern schwenken. Sie befinden sich an Federn 50 und werden in den
Löchern durch Schrauben 51 gehalten. Wenn das zu prüfende Werkstück eine krumme Oberfläche aufweist,
können die Ringe 45 Und 46 so ausgebildet sein, daß sie
der Form der zu prüfenden Werkstücke angepaßt sind. Ebenso kann jede andere besondere Positioniervorrichtung
verwendet werden.
Die Arbeitsweise der in den Fig.6, 7 und 8 dargestellten Vorrichtung entspricht der vorhergegebenen
Beschreibung. Hinzuzufügen wäre, daß das Befestigungssystem der Sonde 21 die Wahl einer Sonde
ermöglicht, welche die für jeden Fall geeigneten Eigenschaften aufweist, insbesondere die Eigenschaften
im Frequenzgang oder in den Abmessungen des Strahlenbündels.
Wie ebenfalls bereits angedeutet, kann die richtige Lage der Vorrichtung bezüglich der Oberfläche des
Werkstücks mittels des Umkehrspiegels 23 verifiziert werden. Er wird so geschwenkt, daß er das Strahlenbündel
auf die Oberfläche des zu prüfenden Werkstücks hin reflektiert. Die zur Sonde zurückreflektierte Energie ist
dann maximal, wenn das Werkstück gut ausgerichtet ist.
Zur Ausführung der Messungen wird der Motor 30 mit Gleichstrom betrieben, dessen Polarität umgekehrt
werden kann. Die Amplitude der an der Oberfläche des Werkstücks reflektierten Echos wird beispielsweise auf
dem Schirm einer Kathodenröhre gemessen.
Diese Messungen können beispielsweise zur Bestimmung der Tiefe thermischer Behandlung in den
geprüften Werkstücken verwendet werden. Die Messung wird zunächst an einem nicht behandelten
Werkstück ausgeführt, für welches man die Lage des Extremums ermittelt, welches dem kritischen Winkel
entspricht, bei dem Rayleigh-Wellen (Oberflächenwellen) ausgelöst werden. Eine von diesem Ursprungspunkt
ausgehende Kurve erlaubt bei daraufhin ausgeführten Messungen an behandelten Werkstücken die Bestimmung
der kritischen Winkel, die zu ihnen gehören, und üäfaua UiC cniiiiuuiig uci ι icic uet L>ciiau\jiuti5 uuiui
direkte Ablesung.
Die in den Fig.9 und 10 dargestellte Vorrichtung umfaßt einen einzigen Umkehrspiegel, der feststeht. Die
Variationen im Einfallswinkel und in der Bahnlänge des Ultraschalls erhält man durch manuelle Verschiebung
der Ultraschallsonde. Eine Emitter-Empfangs-Sonde 56 wird in einer Büchse 57 gehaltert, die im Inneren des
Gehäuses 58 der Vorrichtung beweglich ist. Sie sendet die Wellen gegen die Oberfläche des zu prüfenden
Werkstücks hin, zum Punkt 0 aus. Ein zylindrischer Spiegel 59 kehrt das von der Oberfläche des Werkstücks
reflektierte Strahlenbündel zur Sonde 56 hin um.
Die Büchse 57 trägt Führungen 60 und 61, die an der Büchse mittels Rollen angebracht sind. Sie gleiten auf
zwei Säulen 63, die senkrecht in der Vorrichtung rs befestigt sind. Eine Führung 61 bildet eine Mutter, die
mit einer Spindel 64 zusammenarbeitet; und diese Spindel kann durch einen Handbetätigungsknopf 65, der
vom Äußeren des Gehäuses 58 zugänglich ist, in Drehung versetzt werden. Eine Feder 66 liegt gegen den
Boden des Gehäuses und gegen die Führung 61 an und beseitigt ein eventuelles Spiel.
Die Büchse 57 trägt zudem eine Rolle 67, die in Berührung mit einer feststehenden Nockenfläche 63
durch die Kraft einer Feder 69 gehalten wird, die an der Führung 60 anliegt.
Diese beschriebene Vorrichtung erlaubt wie die vorhergehende die Variation der Bahnlänge der
Ultraschallwellen als Funktion der Winkelverschiebungen der Sonde, deren Achse dauernd auf den Punkt 0
ausgerichtet ist. Die Messungen und die Auswertung der Ergebnisse werden auf dieselbe Weise wie oben
ausgeführt.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die besonderen Ausführungsformen, die oben beispielhaft beschrieben
sind, beschränkt. Es versteht sich insbesondere, daß die Variation der Bahnlänge des Ultraschalls und die
Winkelverschiebung des Strahlenbündels durch Bewegung anderer beweglicher Elemente erzielt werden
kann, die in jedem Fall entweder von einer Emissionssonde und/oder einer Empfangssonde für die Ultraschallwellen
oder von einem beweglichen Zwischenele-„„„, 2„_ A^ujn-u.jj.™ jj«j Str
werden können.
ah!"~bürdc!s ™sbi!ds
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Verfahren zur Ermittlung des Auftreffwinkels eines von einem Ultraschallsender ausgehenden, auf
einen Punkt an der Oberfläche eines zu prüfenden Materials gerichteten Ultraschallstrahlenbündels,
das am Auftreffpunkt reflektiert wird, wGbei die Intensität des von der Materialoberfläche reflektierten
Untraschallstrahlenbündels in Abhängigkeit des Auftreffwinkels in einem Ultraschallempfänger
gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßanordnung mit dem Ultraschallsender
und -empfänger so getroffen wird, daß jedem Auftreffwinkel eine unterschiedliche Länge des von
den Ultraschallwellen durchquerten Weges gemäß einer vorher bestimmten Beziehung zugeordnet ist,
daß diese Beziehung gespeichert wird, daß als Maß für die Weglänge die Laufzeit erfaßt wird, die die
Ultraschall wellen zur Durchquerung dieses Weges benötigen und daß die aus den Meßwerten
ermittelten Werte für die Weglänge mit den gespeicherten Werten verglichen werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem Ultraschallsender,
dessen Ultraschallstrahlenbündel auf einen relativ zur Vorrichtung feststehenden Punkt auf der zu
prüfenden Materialoberfläche gerichtet ist, von wo das reflektierte Ultraschallstrahlenbündel zu einem
Ultraschallempfänger gelangt, dadurch gekennzeichnet, di: 1 Verstellmittel vorgesehen sind, die die
Länge des Weges des Ult-r*schallstrahlenbündels
Zwischen Sender (1,4,7.21,56) und Empfänger (1,6,
7,21,56) in Abhängigkeit ces Auftreffwinkels (Θ) des
Ultraschallstrahlenbündels am Auftreffpunkt (0, 31) auf der Materialoberfläche (2, 5, 9) verändern und
eine Meßvorrichtung vorgesehen ist, die die Laufzeit des Ultraschalls zwischen Sender (1,4,7,21,56) und
Empfänger (1,6,7,21,56) erfaßt
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit des Auftreffwinkels
(Θ) der Abstand zwischen dem Sender (1, 56) urd dem Auftreffpunkt (0) veränderbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit des Auftreffwinkels
(Θ) der Abstand zwischen dem Empfänger (1, 6, 56) Und dem Auftreffpunkt (0) veränderbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß Sender und Empfänger (1, 56)
vereint sind und das vom Auftreffpunkt (0) reflektierte Ultraschallstrahlenbündel von einem
feststehenden Spiegel (3, 59) zum Empfänger (1, 56) zurückreflektiert wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß Sender (4) und Empfänger (6) eine gemeinsame Schwenkbewegung um den Auftreffpunkt
(0) ausführen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß bei feststehendem Sender und Empfänger (7,21) das Ultraschallwellenstrahlenbündel
von einem schwenkbaren Spiegel (8, 11, 19) reflektiert auf den Auftreffpunkt (0, 31) gerichtet
wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender und Empfänger (56) über
Säulen (63) geführt ist und bei seiner Verschiebung längs der Säulen (63) eine Schwenkbewegung
ausführt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (11, 19) bei seiner
Bewegung durch gekrümmte Laufflächen (15, 24) geschwenkt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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