DE2440975B2 - Schaltungsanordnung zur Regelung des Verstärkungsgrades eines Verstärken - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Regelung des Verstärkungsgrades eines VerstärkenInfo
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Description
Die Erfindung bclriffl eine Schaltungsanordnung zur
Regelung des Verstärkungsgrades eines Verstärkers in Abhängigkeit von Widerslandsänderungen der mit dem
Verstärker wechselstrommäßig verbundenen Sour,:e-Drain-Strecke
eines Feldeffekttransistors (FET), dessen Gale eine Regelspanniing /«geführt wird.
Es ist bekannt, elektrische Signale durch die Veränderung des Widerstandes der Source-Drain-Strccke
eines FET zu beeinflussen. In dem Fachbuch »Feldeffekttransistoren in «inalogen und digitalen
Schaltungen« von Hillebrand und lleierling ist ein Verstärker mil geregelter Ausgangsspannung beschrieben,
bei dem ein FET im Gcgenkopplungskreis als regelbarer Widerstand die Verstärkung der Eingangsstufc
regelt. Dadurch läßt sich eine gute Übersteuemngsfesiigkcit des Verstärkers erzielen.
Aus der französischen Patentschrift 15 13 294 ist es
bekiinnt. mit Hilfe des veränderbaren Widerstandes der
Source-Drain-Strecke eines FET den Verstärkungsgrad eines aus einem Transistor in Emiiter-Grundschaltung
gebildeten Verstärkers zu beeinflussen. Die Source-Drain-Strecke liegt dabei in der Verbindung des
Emitters des Verstärkertransistors mit Masse. Durch eine Veränderung des Widerstands der Source-Drain-Strecke
des FET wird der Kollektorstrom des Verstärkertransistors beeinflußt, so daß in Abhängigkeit
davon der Gleichspannungspegel am Ausgang des Verstärkers variiert wird.
Eine andere Wirkungsweise der Verstärkungsregelung ist in der deutschen Offenlegungsschrift 22 52 132,
beispielsweise in F i g. I, beschrieben. Die Source-Drain-Strecke
des geregelten FET ist dabei dem Emitterwiderstand eines Verstärkertransistors wechselstrommäßig
parallel geschaltet, so daß über sie kein Gleichstrom fließt Der Arbeitspunkt dieses geregelten FET wird
durch die am Gate anliegende Regelspannung festgelegt
Schwierigkeiten treten bei den beschriebenen Schaltungen
dadurch auf, daß Feldeffekttransistoren, wenn sie als diskrete Einzelelemente verwendet werden,
selbst unter gleichen Typen einen weiten Sfeubereich hinsichtlich ihrer Abschnürspannung (Vp)oder hinsichtlich
ihrer Schwellenspannung (Vth) aufweisen, so daß die Einstellung der Vorspannung zur Erzielung eines
y- gewünschten Arbeitspunktes des FET unvermeidlich ist.
Insbesondere bei Geräten, die eine Mehrzahl von regelbaren Verstärkern enthalten, ist die Einstellung der
an die einzelnen FETen anzulegenden Vorspannung äußerst mühsam und zeitraubend. Ein Beispiel für eine
Schaltung mit einer Mehrzahl von regelbaren Verstärkern stellt die in der DE-OS 22 52 132 (entsprechend
US-PS 38 25 684) näher erläuterte Vier-Kanal-Dekodiermatrix dar. Solchen Dekodierern wird ein erstes und
ein zweites Kombinationssignal in bestimmter Amplitude und Phasenlage zugeführt, das beispielsweise aus den
Direktschall-Eingangssignalen links-'.orn, rechts-vorn.
links-hinten und rechts-hinten gebildet wurde. Der Dekodierer erzeugt vier entsprechende Ausgangssignale,
wobei beim Dekodiervorgang die Misch- oder Matrix-Koeffizienten für das erste und das zweite
Kombinationssignal entsprechend der Pegelbeziehung zwischen den Direktschall-Eingangssignalen verändert
werden, die in dem ersten und dem /weilen Kombinationssignal enthalten sind. In einem solchen Dekodicrer
sind ein oder zwei Paare von regelbaren Verstärkern enthalten, die zur Änderung der Matrixkocffizicnien
dienen. Dieser Dekoder weist weiterhin ein oder zwei Generatoren zur Erzeugung von /wci Regclsignalen
auf. deren Pegel in zueinander entgegengesetzter Richtung in bezug auf eine Bezugsspannung verändert
werden, und zwar in Abhängigkeit von der Pegelbeziehung zwischen den im ersten und /weiten Kombinalionssignal
enthaltenen Direktschall-Eingangssignalen. Der Verslärkungsgrad des regelbaren Verstärkers wird
■* > dadurch geregelt, daß die Regclspanming den Gates der
mit den Verstärkern verbundenen Fcidciickt-Transisioren
zugeführt wird.
Wenn dieser soweit beschriebene Dekodicrer in intcgrierler Technik hergestellt wird, muß er eine
v> integrierte Matrix und ein oder /wci ebenfalls in
intcgrierler Technik ausgeführte Schaltkreise zur Erzeugung der Regelspannungen enthalten.
Es ist unvermeidlich, daß die Pegel der Bczugsspannungen,
die von den integrierten Spannungscr/eugerschaltungen geliefert werden, einen Strcubcrcich
aufweisen, so daß dieser bei der Festlegung des Arbeitspunktes der Rcgel-FETcn berücksichtigt werden
muß.
Wie bereits erwähnt, liegt ein weiterer Grund für die
w> Notwendigkeit der Einstellung der Vorspannung der
FETen darin, daß sie einen großen Streubereich hinsichtlich ihrer Abschnür-Spannung (Vp) und der
Schwellenspannung (Vth) aufweisen. Es ist untersucht worden, ob es möglich ist, auf eine Einstellung der
Vorspannung der FETen dadurch zu verzichten, daß zunächst eine Auswahl zwischen den möglichen Typen
von FETen, also zwischen Sperrschichi-FETen, FETen mit isoliertem Gate oder MOS-FETen hinsichtlich der
Abschnürspannung (Vp) oder der Schwellenspannung (Vth) vorgenommen wurde. Bei Sperrschicht-FETen
jedoch weist die Abschnürspannung (Vp) einen weiten Bereich auf, so daß eine Differenzierung und Gruppeneinteilung
schwierig wird. Auch wurde die Schwellenspannung (Vth) von zweihundertfünfundzwanzig MOS-FETen
untersucht und es ergab sich, daß der Durchschnittswert für Vth bei 4,85 Volt !ag (Streubereich
4,2 bis -,5 Volt) und die Standardabweichung ±3a
(0=0,204 Volt) etwa ± 12,6% beträgt. Die MOS-FETen weisen damit eine kleinere Standardabweichung auf als
die Sperrschicht-FETen. Jedoch ist es auch bei diesen MOS-FETen schwierig, auf eine Einstellbarkcit der
Vorspannung zu verzichten. Als Ergebnis der Untersuchung der Verteilung der Schwellenspannungen für eine
Mehrzahl von MOS-FETen in einem gemeinsamen Halbleiter-Chip oder einer Halbleiterreihenanordnung
zeigte es sich, daß die Standardabweichung +3σ (« = 0,029 Volt) bei etwa ± 1,8% lag, wobei sich weiter
zeigte, daß die MOS-FETen in der gleichen Reihe einander im wesentlichen hinsichtlich der Schwciienspannung
entsprechen. Wird daher angestrebt, auf eine Einstellbarkeit der Vorspannungen für die einzelnen
FETen zu verzichten, so erscheint es als vorteilhaft, eine Anordnung vorzusehen, bei der die FETen in einem
gemeinsamen Halbleiter-Chip ausgebildet sind. Doch selbst bei dieser integrierten Anordnung und selbst
wenn gleiche Typen von FETen vorgesehen werden, stören noch die abweichenden Werte der Schwellenspannung.
Es war daher erforderlich, sich dem Problem der Streuung der Schwellcnspannung zwischen den
einzelnen Reihenanordnungen zuzuwenden, um einer Lösung des Problems näherzukommen, die Kinstellbarkcit
der Vorspannung überflüssig /u machen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Regelschaltung für die Regelung des Verstärkungsgrads eines regelbaren Verstärkers unter Verwendung von
Feldeffekttransistoren zu schaffen, bei der eine Einstellung der Vorspannung für die FETen weder wegen des
StreubereLhs oder der Veränderungen des Pegels einer
von einem Rcgelspannungsgeneralor gelieferten Bezugsspannung noch wegen des Streubereichs der
Abschnürspaniiiingcn oder der Schwellenspannurigen
der FETen. die zu der FET-Anordnung des Regelkreises gehören, nötig ist.
Diese Aufgabe ist bei der eingangs genannten Schaltungsanordnung erfindungsgemäß durch die im
Kcnnzeichnungsteil des Patentanspruchs I angegebene
Maßnahme gelöst.
Die durch die Erfindung erzielte Wirkung besteht im wesentlichen darin, daß der eine der beiden FETen, die
auf eineui gemeinsamen Substrat angeordnet sind, als
variabler Widerstand zur Regelung des Verstärkungsgrades eines regelbaren Verstärkers dient, während der
andere FET als Vorspannungs-FET zur Lieferung einer Vorspannung dient, die den Arbeitspunkt des variablen
Widerstands-FETs bestimmt. Diese Anordnung kompensiert die Schwankungen im Arbeiispunkt, die bei
Verwendung diskreter Regelwiderstands-FETs unvermeidbar wären, deren Abschnür- und Schwellenspannungen
nicht einheitlich sind. Selbst bei einem Unterschied in den Abschnürspannungen und den
Schwellenspannungen zwischen einer FET-Reihe und einer anderen FET-Reihe ändert sich der Arbeitspunkt
des Verstärkers nicht, unabhängig davon, welche FET-Reihe verwendet wird. Durch den Kompensations-FET,
der zusammen nit dem bzw. den geregelten FETen auf einem gemeinsamen Substrat angeordnet ist,
werden die Exemplarstreuungen der Kennwerte der geregelten FETen (Absc-hnürspannung, Schwellenspunnung),
die die Regelfaktoren der Verstärker verfälschen würden, ausgeglichen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung, die sich auf die Verwendung eines Kompensations-FET für
mehrere geregelte FETen bezieht, ist im Anspruch 2 angegeben.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch den Kompensaiions-FET
für jeden geregelten FET ein geeigneter Arbeitspunkt automatisch sichergestellt wird. Das geschieht dadurch,
daß die Einstellung des Arbeitspunktes des Kompensations-FET in der erfindungsgemäßen Anordnung
unabhängig von seiner Schweilenspannung Vth durch den Source-Strom erfolgt, dessen Größe durch den
Source-Lastwiderstand oder die Siromquelle bestimmt ist. Da die Source-Elektroden der geregelten FETen mit
der Sourre-Elektrode des Kompensations-FET verbunden sind, liegt zwischen Soun.; und Gate jedes
geregelten FET die gleiche Vorsprnnung VV,-.>
wie zwischen Source und Gate des Kompensaiions-FET, so daß für jeden geregelten FET der Arbeiispunkt
bestimmt ist. Beim geregelten F'ET verändert sich der inner·· Widerstand in Abhängigkeit von der anliegenden
Regelspannung, wobei der Arbeitspunkt bei der Regelung der Verstärkung des regelbaren Verstärkers
als Bezugspunkt dient.
Da der Arbeitspunkt des Kompen.ationsFKT unabhängig
von seiner Schweilenspannung Vth durch den Strom bestimmt ist. der zwischen Source und Drain
liegt, werden die geeigneten Arbeitspunkte für die geregelten FETen auch dann automatisch eingestellt,
wenn eine Streuung oder Abweichung von dem Durchschnittswert der .Schwellenspannungen Vth der
geregellen FETen atif'.rilt. Da der Arbeitspunkt des
Kompensations-FET außerdem auch unabhängig von der am Gate liegenden Bezugsspannung fesig.legt ist.
wird der Arbeitspunkt eines geregellen FET auch durch eine Streuung oder Abweichung des Pegels der
B^zugsspannung, die tier Regelspannungsgenerator liefert, nicht beeinflußt.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheilen werden im folgenden in beispielsweisen Ausführungsformen
anhand der Zeichung näher erläutert. Es /cigi
Fig. 1 das Schaltbild einer Vier-Kanal-Dekodiermatrix
unter Verwendung einer Regelschaltung mit Merkmalen nach der Erfindung;
Fig. 2 eine Skizze zur Verdeutlichung, in welcher Weise der Matrix- oder Mischkoeffizient der Vier-Kanal-Dekodiermairix
verändert wird,
Fig. 3 die Kennlinien der Ausgangsspannungen der
Reg-;l:.pannungsgeneratoren.diebeider Dekodierschaltung
nach F i g. I vorgesehen sind.
Fig. 4 die Ke inlinic der Regelspannung, die den Gates von FETen zugeführt wird, die den Verstärkungsgrad von regelbaren Verstärkern steuern, die in der
DekodiersehalHing nach Fig. I enthalten sind.und
F i g. 5 eine Ve. stärkerregelschaltung mit Merkmalen
nach der Erfindung in Verbindung mit einem regelbaren
Verstärker.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zunächst in Verbindung mit einer Vier-Kanal-Dekodiermatrix
beschrieben:
Die Eingangsklernmen HL und 11/? eines Dekodierers
sind mit einem ersten bzw. einem zweiten Kombinationssignal L bzw. R beaufschlagt, deren
vektorielle Zusammensetzung aus Direktschall-Ein-
gangssigiialen Links Vorn (LV), Links-Hinten (LH),
Rcchts-Vorn (RV) und Rechts-Hinten (RH) durch die Hinweiszeichen 12Z. und 12/? veranschaulicht ist. Ein
erster regelbarer Verstärker 13 verstärkt ein Differenzsignal -(L- R)dcs Kombinationssignals L bzw. Wund
das verstärkte Ausgangssignal gelangt auf einen Phasenunterteiler 14, der Ausgangssignale f(L—R) und
-!(L-R) liefert, wobei mit /'der Verstärkungskoeffizient
oder Verstärkungsgrad des Verstärkers 13 bezeichnet ist. Ein zweiter regelbarer Verstärker 15
verstärkt ein Summensignal (L+ R) aus den Kombinationssignalen L und R und liefert ein Ausgangssignal
-b (L+R), worin mit b der Verstärkungskoeffizient dieses Verstärkers 15 bezeichnet ist. Ein dritter
regelbarer Verstärker 16 verstärkt das invertierte Signal -R des zweiten Kombinationssignals R und
liefert ein Ausgangssignal IR, wobei mit / der Verstärkungskoeffizient des Verstärkers 16 bezeichnet
ist. F.in vierter regelbarer Verstärker 17 verstärkt das invertierte Signal — L des ersten Kombinationssignals L
und liefert ein Ausgangssignal rL. wobei r den Verstärkungskoeffizient dieses Verstärkers 17 bezeichnet.
In einer ersten Matrixschaltung 18 werden die Signale
L. R. ((L-R) und IR miteinander im Verhältnis
(I +\T): I : 1 :/2 gemischt, um ein Ausgangssignal LV
(Links-Vorn) zu erzeugen. Eine zweite Matrixschaltung 19 mischt die Signale /?._/. -((L-R) und rL im
Verhältnis (I + {2): 1 : 1 : \ 2, um ein Ausgangssignal
RV (Rechts-Vorn) zu erzeugen. In einer dritten Matrixschaltung 20 werden die Signale — L R.
-b(l.+ R) und IR im Verhältnis ( + \2): 1 : 1 : \1
gemischt, um ein Ausgangssignal Z.W(Links-Hinten) zu
erzeugen. Eine vierte Matrixschaluing 21 mischt die Signale - R, L -b(L+R) und rL im Verhältnis
(1 +1^) : 1 : 1 :\!Ί. um ein Ausgangssignal RH'(Rechts-Hinten)
zu erzeugen.
Die erwähnten Dekodierer-Ausgangssignale LV, RV, LH' und RH' lassen sich ersichtlicherweise durch
die folgenden Gleichungen darstellen:
L V= k{( 1 + ][7)L +R + ((L-R)+\ 2IR |
R V= k\( 1+ ][2)R + L + ((R- L)+ x IrL |
LH = - k{{ 1 + \?2~)L - R + b(L + R)- V1IR } RH'=-k{{\+\il)R-L+ b(R+ L)-(IrL)
R V= k\( 1+ ][2)R + L + ((R- L)+ x IrL |
LH = - k{{ 1 + \?2~)L - R + b(L + R)- V1IR } RH'=-k{{\+\il)R-L+ b(R+ L)-(IrL)
Darin ist mit k ein Proportionalitätsfaktor bezeichnet. Die Verstärkungs- oder Matrixkoeffizienten (. b. r. und /
in obigen Gleichungen ändern sich entsprechend der in F i g. 2 dargestellten Graphik. Ersichtlicherweise werden
/ und b unter Beibehaltung einer gleichbleibend entgegengesetz-.cn Beziehung bis zu 3.414 in positiver
Richtung und bis zu 0 in negativer Richtung geändert, wobei der Wert 1 als Bezug dient und dann erhalten
wird, wenn die vorderen und hinteren Schalleingangssignale im gleichen Pegel im ersten und zweiten
Kombinationssignal L und R vorliegen. In ähnlicher Weise werden die Faktoren / und r verändert wobei
wiederum der Wert 1 als Bezug dient und erhalten wird,
wenn die im ersten und zweiten Kombinationssignal L und R enthaltenen linken und rechten Schalleingangssignale im gleichen Pegel vorliegen. Werden dem
Dekodierer keine Eingangssignale zugeführt oder sind — was aus der bisherigen Beschreibung ersichtlich ist —
die im ersten und zweiten Kombinationssignal L und R enthaltenen vier Eingangssignale einander gleich, so
werden die Größen^ b, r und / jeweils auf den Bezugswert 1 gesetzt
die jeweiligen Sourcc-drain-Strecken der geregellen
MOS-FETen 22, 23, 24 und 25 über Kondensatoren 26 und 27 mit den regelbaren Verstärkern 13,15,16 und 17
verbunden und liegen parallel zu den Emitterwiderständen Rf bzw. den Stromquellen. Die Gates der geregelten
FETen 22, 23, 24 und 25 sind mit Regelspannungen Ei, Eb, El bzw. Er von einem Regelspannungsgenerator
beaufschlagt, was weiter unten in Einzelheiten erläutert wird.
Zur Erzeugung der Regelspannungen Eiund Eb dient
ein erster Phasendiskriminator 30. Dieser Phasendiskriminator 30 erzeugt die Regelspannungen EC und Eb'.
deren Veränderungen in positiver und negativer Richtung hinsichtlich einer Bezugsspannung (bcispiclsweise
16 Volt) symmetrisch sind, wie F" i g. 3 erkennen läßt, als auch hinsichtlich der Phasenbeziehung zwischen
dem ersten und zweiten Kombinationssignal L und R. d. h. insbesondere hinsichtlich der Pegelbeziehung
zwischen den im ersten bzw. zweiten Kombinationssignal enthaltenen vorderen und hinteren Eingangssignalen.
Der Fall, daß eine Phasendifferenz 0° zwischen dem ersten und zweiten Kombinationssignal L bzw. R
vorliegt, entspricht dem Fall, daß die vorderen Signale allein in den Kombinationssignalen enthalten sind.
während bei einer Phasendifferenz von 180° zwischen /.
und R der Fall vorliegt, daß allein die hinteren Signale in L und R enthalten sind. Bei einer Phasendifferenz von
90° zwischen L und R dagegen liegt der Fall vor. daß die vorderen und hinteren Signale im Pegel einander gleich
JO sind.
Um zu erreichen, daß sich ( und b hinsichtlich des Bezugswerts 1 in F i g. 2 unsymmetrisch ändern, werden
die Ausgangsspannungen EC und Eb'des Phasendiskriminators
30 durch Korrekturschaltungen 31 und 32 umgesetzt, die jeweils eine Diode 33. Widerstände 34,35
und ein voreinstellbares Potentiometer 36 für die Regelspannungen Efbzw. Ei) enthalten, deren Veränderungen
in positiver und negativer Richtung in bezug auf den in Fig.4 dargestellten Pegel der Bezugsspannung
unsymmetrisch sind.
Zur Erzeugung der Regelspannungen E/und Frist ein
zweiter Phasendiskriminator 40 vorgesehen, der die Ausgangsspannungen EV und Er'entsprechend Fig. 3
erzeugt, und zwar in Abhängigkeit von der Phasenb·:-
ziehung zwischen einem Summensignal L+R <— 4fi=
des ersten und zweiten Kombinationssignals L und R und einem Differenzsignal L—R<
-45°. d.h. also in Abhängigkeit von der Pegelbeziehung zwischen den
linken und rechten Eingangssignalen, die in den Kombinationssignalen L und R enthalten sind. Die
Ausgangsspannungen EV und Er' werden durcn die
Korrekturschaltungen 41 und 42 in Regelspannungen El bzw. Er umgesetzt deren Veränderungen in positiver
bzw. negativer Richtung in bezug auf den Pegel der Bezugsspannung unsymmetrisch sind, wie Fig.4 darstellt
Ein MOS-FET 28 ist in der Source-Folger-Anordnung mit einer Stromversorgungsklemme verbunden. Sind
die FETen 22,23,24,25 und 28 vom P-Kanal-Typ, so ist
der Source-Anschluß des FET 28 mit der Spannungs-Versorgungsklemme +V (beispielsweise +25VoIt),
wie gezeigt über Lastwiderstände 50 und 51 verbunden. Die FETen 22, 23, 24, 25 und 28 sind vorzugsweise im
gleichen Halbleiter-Chip ausgebildet und das gemeinsa
me Substrat ist mit dem Verbindungspunkt der
Widerstände 50 und 5t verbunden. Die Source-Anschlüsse der geregelten FETen 22 bis 25 sind mit dem
Source-Bereich des kompensierenden FET 28 durchver-
blinden. Bei dieser Ausführungsform können die FETen vom Anreicherungs- oder Verarmungs-Typ sein. Das
Gale des Kompensations-FET 28 ist mit einem Durchschnittswert der Ausgangsspannungen Ef und
Eb' des ersten Phasendiskriminators 30 beaufschlagt. d. h. mit der Bezugsspannungen, die am Verbindungspum,^
der Widerstände 37 und 38 abgreifbar ist, die gleichen Widerstandswert aufweisen, und außerdem
liegt der Durchschnittswert der Ausgangsspannungen C/'und /Tr'cles zweiten Phasendiskriminators 40 an. d. h. in
die Hczugsspannung, die am Verbindungspunkl der
Widerslände 4.3 und 44 abgreifbar ist, deren Widerslandswert dem der Widerstände 37 und 38 entsprichl.
Das heißt dem Gate des Kompensalions-IET 28 wird der Durchschnittswert der Ausgangsspannungen des
ersten und /weiten Phasendiskriminators 30 und 40 zugeführt.
nung eingestellt werden, so daß die FETen 22 bis 25 im
wesentlichen den gleichen Pegel für Vth aufweisen wie auch der FET 28, d. h. der Arbeitspunkt läßt sich auch für
diese Transistoren auf den des FET 28 festlegen.
Selbst wenn geregelte FETen in anderer Anordnung vorgesehen werden, die einen unterschiedlichen Wer'
für Vth aufweisen, wird ein richtiger Arbeitspunkt
gewährleistet, wenn lediglich feststeht, daß die gleiche Menge Source-Strom in den Kompensations-FET fließt.
Für eine Dekodiereinrichtung in integrierter Technik,
die ein Paar wahlweise einzusetzender Phasendiskrimi natoren aufweist, läßt sich damit die Erzeugung
pcgelgleicher Bezugsspannungen sicherstellen. Ist entsprechend
den Betriebsbedingungen die Bezugsspannung des einen Phasendiskriminators im Pegel unterschiedlich
von der des anderen, so wird dadurch die crfindtingsgemäßc Regelschaltung nicht beeinflußt, da
c M t\i ici ei IVCiIt ι. ti
' teil /.U gel Ulli l.
so müssen, wie erwähnt, die jeweiligen Verstärkungsgrade f. b. /bzw. rder regelbaren Verstärker 13, 15, 16
bzvs. 17 auf I eingestellt werden. Aus diesem Grunde ist
es erforderlich, bei Anlegen der Bczugsspannung an die jeweiligen Gates der Regeltransistoren 22 bis 25 diese
F ETe η auf einen Arbeitspunkt einzustellen, d. h. auf
einen inneren Widerstand (beispielsweise 2.3 kH). durch 2Ί
den sich ein Verstärkungsgrad der regelbaren Verstärker von 1 ergibt.
Der Source-Drain-Leilwerl entsprechend dem Innenwiderstand
des Kompensations-FET 28 ist durch einen Streu bestimmt, dessen Größe durch die Lastwider- jo
stände 50 und 51 oder die Stromquelle festgelegt ist. unabhängig von der Schwellenspannung Vth des 1"CT
28. Ist beispielsweise der Source-Strom so bestimmt, daß der FET 28 einem Widerstandswert von 2,3 kÜ
entspricht, so wird die Source-Gate-Spannung VSa des J5
FET 28 zu Vth + n.. Die Beziehung V5= VG+ Vth + Λ.
stellt sich zwischen der Gatespannung Vr, und der Source-Spannung Vs ein. Da die geregelten FETen 22
bis 25 im wesentlichen die gleiche Schwellenspannung Vth wie die des Kompensations-FET 28 aufweisen und
ihre Source-Bereiche mit dem des FET 28 durchverbunden sind, werden die Source-Gate-Vorspannungen Vsa
jeweils Vth +α wie für den FET 28, so daß sich auch für
die FETen 22 bis 25 jeweils ein Innenwiderstand von 2,3 V.O. einstellt. In anderen Worten: da der FET 28
gleichstrommäßig und die FETen 22 bis 25 wechselstrommäßig wirksam sind, ist der Source-Strom des
FET 28 so festgelegt, daß sich für die FETen 22 bis 25 ein Innenwiderstand von 23 kO. ergibt.
Im folgenden wird die Betriebsweise des regelbaren Verstärkers anhand des Verstärkers 13 als Beispiel
beschrieben: Steigt die Regelspannung £7um mehr als λ
über den Pegel der Bezugsspannung, so wird Vsg des
FET 22 gleich VfA. Unter dieser Bedingung wird der Innenwiderstand unendlich und damit der Verstärkungsgrad
f des Verstärkers 13 zu Null. Fällt die Regelspannung Ef dagegen unter den Pegel der
Bezugsspannung, so wird der Innenwiderstand des FET 22 kleiner als 23 VSl und mithin wird der Verstärkungsgrad f des Verstärkers 13 größer als 1. Die
Variationsbreiten der Verstärkungsgrade der Verstärker 13, 15, 16 und 17 werden durch Einstellen des
einstellbaren Potentiometers 36 so einjustiert, daß sich gute Trenn-K.ennwerte ergeben.
Da — wie erwähnt — der Kompensations-Fc. 1 28 auf
einen geeigneten Arbeitspunkt eingestellt wird, kann der Innenwiderstand durch den Source-Strom unabhängig
von der Schwellenspannung ViA und der Gatespanuti niuLti3|;uiiM ιινΛ tvuiiiptii3auuilj-| Ll AO Ultduttdll-
gig von der Gaiespannung, d. h. unabhängig von der Bezugsspannung bestimmt wird.
Die bisherige Beschreibung bezog sich auf den Fall, daß die crfindiingsgemäße Regelschaltung in Verbindung
mit einer Dekodiereinrichtung verwendet wird, die vier regelbare Verstärker und ein Paar von Regelspannungsgeneratorcn
aufweist.
Die Erfindung läßt sich in analoger Weise auch auf Dekodicrer anwenden, die nur ein Paar regelbarer
Verstärker und eine Regelspannungsgenerator enthalten. Hinsichtlich der FET-Anordnung nahm die
Beschreibung auf P-Kanal-MOS-FETen Bezug. Dem Fachmann sind analoge Abwandlungen auf eine
N-Kanal-MOS-FET-Anordnung und/oder auf eine
Sperrschicht-FET-Anordnung möglich.
Die Erfindung ist ebenso auch auf eine Regelschaltung anwendbar, die nur zur Regelung eines Verstärkers
dient. Wie die F i g. 5 erkennen läßt, dient die Source-Drain-Strccke eine P-Kanal-FET 62 innerhalb
einer FET-Anordnung 63 als Regel-FET, die über Kondensatoren 65 und 66 mit einem Emitterwiderstand
bzw. einer Stromquelle 61 eines regelbaren Verstärkungstransistors 60 in Parallelanordnung verbunden
sind. Ein weiterer P-Kanal-MOS-FET 64 innerhalb der FET-Anordnung 63 wirkt als Kompensations-FET und
ist an einer Spannungsquelle in Source-Folger-Anordnung angeschlossen. Der Source-Bereich des geregelten
FET 62 ist mit dem Source-Bereich des Kompensations-FET 64 verbunden. Für den geregelten FET 62 is!
ein geeigneter Arbeitspunkt durch eine vorgebbare Menge des Source-Stroms durch den Kompensations-FET
64 festgelegt, der wiederum durch einen Source-Lastwiderstand 68 bestimmt ist. Dem Gate des
Regeltransistors 62 wird ein Regel-Spannungssignal von einem Regelspannungsgenerator 67 aus zugeführt,
dessen Pegel sich relativ zu einer Bezugsspannung ändert. Das Gate des Kompensations-FET 64 ist mit der
Bezugsspannung beaufschlagt Die Bezugsspannung kann beispielsweise Null Volt betragen. In diesem Fall
sollten die FETen vom Anreicherungs-Typ sein. Ist das Gate des FET 64 mit der Stromversorgung (+ V)
verbunden, so sollten die FETen vom Verarmungs-Typ sein. Der Verstärkungsgrad des regelbaren Verstärkers
60 ist im wesentlichen bestimmt durch das Produkt des Widerstandswerts eines Kollektorwiderstands Rc und
des Source-Drain-Leitwerts g des FET 62, da die Stromquelle 61 einen im Vergleich zum Regeltransistor
62 hohen Innenwiderstand aufweist Wird das Bezugsspannungssignal des Regelspannungsgenerators 67 im
Pegel geändert, so ändert sich auch die Source-Span-
niing Vi des FET 64 entsprechend der Beziehung
V5= V(;+ Vth + Λ. Es ändert sich also auch der Pegel der
Source-Spanniing des FET 62. Diese Veränderung jedoch wird zwischen Source und Gate des FET 62
ausgeglichen, so daß die Source-Gate-Spannung V«;
IO
durch die Veränderung der ßezugsspannung nicht
beeinflußt wird. Als Folge davon wird für den geregelten FET 62 ein geeigneter Arbeitspunkt
sichergestellt, unabhängig von einer Veränderung des Pegels der ßezugsspannung.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zur Regelung des Verstärkungsgrades eines Verstärkers in Abhängigkeit
von Widerstandsänderungen der mit dem Verstärker wechselstrommäßig verbundenen Source-Drain-Strecke
eines Feldeffekttransistors, dessen Gate eine Regelspannung zugeführt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß auf dem Halbleiter-Chip des geregelten Feldeffekttransistors (22 bis 25; 62)
ein Kompensations-Feldeffekttransistor (28; 64) angeordnet ist, der in Source-Folger-Anordnung so
an eine Stromquelle angeschlossen ist, daß ein durch einen festen Lastwiderstand bestimmter Gleichstrom
über seine Source-Drain-Strecke fließt, und dessen Source-EIektrode gleichstrommäßig mit der
Source-EIektrode des geregelten Feldeffekttransistors (22 bis 23; 62) und dessen Gate mit der
Bezugsspannung verbunden ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkungsregelung von
mindestens zwei Verstärkern (13, 15 bis 17) mindestens zwei den Verstärkern (13, 15 bis 17)
zugeordnete, geregelte Feldeffekttransistoren (22 bis 25) mit einem Kompenratior.s-Feldeffektlransistor
(28) auf einem Halbleiter-Chip angeordnet sind und daß die Source-Elektroden aller Feldeffekttransistoren
(22 bis 25, 28) gleichstrommäßig miteinander
verbunden sind.
3. Schalk ngsanordnung nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, ir»3 die Feldeffekttransisiorcn
(22 bis 25, 28, 62, 64) isolierte Gates aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP9590373A JPS5323161B2 (de) | 1973-08-27 | 1973-08-27 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2440975A1 DE2440975A1 (de) | 1975-04-03 |
| DE2440975B2 true DE2440975B2 (de) | 1980-03-27 |
| DE2440975C3 DE2440975C3 (de) | 1980-11-20 |
Family
ID=14150242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2440975A Expired DE2440975C3 (de) | 1973-08-27 | 1974-08-27 | Schaltungsanordnung zur Regelung des Verstärkungsgrades eines Verstärkers |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3914705A (de) |
| JP (1) | JPS5323161B2 (de) |
| DE (1) | DE2440975C3 (de) |
| GB (1) | GB1453564A (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5339225B2 (de) * | 1973-11-13 | 1978-10-20 | ||
| JPS5588489U (de) * | 1978-12-16 | 1980-06-18 | ||
| GB8518355D0 (en) * | 1985-07-20 | 1985-08-29 | British Aerospace | Gain control of circuit component |
| AT393576B (de) * | 1989-09-28 | 1991-11-11 | Philips Nv | Schaltungsanordnung zur elektronischen pegelsteuerung eines tonsignals |
| US5138280A (en) * | 1991-12-05 | 1992-08-11 | Ford Motor Company | Multichannel amplifier with gain matching |
| US5175508A (en) * | 1991-12-05 | 1992-12-29 | Ford Motor Company | Voltage-controlled amplifier using operational amplifier |
| PT1588347E (pt) * | 2003-01-09 | 2009-05-12 | Aerielle Technologies Inc | Circuito e processo para proporcionar uma capacidade para auto-desligar e/ou para auto-ligar a um dispositivo de áudio |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL132570C (de) * | 1963-03-07 | |||
| JPS4911778B1 (de) * | 1968-02-29 | 1974-03-19 | ||
| GB1402320A (en) * | 1971-10-25 | 1975-08-06 | Sansui Electric Co | Decoder for use in 4-2-4 matrix playback system |
-
1973
- 1973-08-27 JP JP9590373A patent/JPS5323161B2/ja not_active Expired
-
1974
- 1974-08-23 US US499945A patent/US3914705A/en not_active Expired - Lifetime
- 1974-08-27 DE DE2440975A patent/DE2440975C3/de not_active Expired
- 1974-08-27 GB GB3730174A patent/GB1453564A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1453564A (en) | 1976-10-27 |
| US3914705A (en) | 1975-10-21 |
| DE2440975A1 (de) | 1975-04-03 |
| JPS5045601A (de) | 1975-04-23 |
| DE2440975C3 (de) | 1980-11-20 |
| JPS5323161B2 (de) | 1978-07-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |