DE2433745C2 - Anordnung zum Festspannen von Diagrammscheiben - Google Patents
Anordnung zum Festspannen von DiagrammscheibenInfo
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- DE2433745C2 DE2433745C2 DE19742433745 DE2433745A DE2433745C2 DE 2433745 C2 DE2433745 C2 DE 2433745C2 DE 19742433745 DE19742433745 DE 19742433745 DE 2433745 A DE2433745 A DE 2433745A DE 2433745 C2 DE2433745 C2 DE 2433745C2
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Description
Die Erfindung betriff: eine Anordnung zum Festspannen von Diagrammscheiben auf einer von einem
Laufwerk zeitrichtig angetriebenen, mit einem Zentrier- und Mitnahmedorn versehenen Auflage in einem
Registriergerät, welches zum Zwecke des Wechselns der Diagrammscheiben aus zwei gelenkig miteinander
verbundenen und gegenseitig verriegelbaren Gehäuseteilen besteht, wobei in dem einen Gehäuseteil ein die
Auflage antreibendes Laufwerk angeordnet ist und in dem anderen Gehäuseteil Mittel zur Halterung eines
beim Schließen der Gehäuseteile in eine kraftschlüssige Verbindung mit der Auflage gelangendes Spannelement
vorgesehen sind.
Die Verwendung von Diagrammscheiben als Aufzeichnungsträger ist insbesondere bei solchen Registrieraufgaben
üblich und zweckmäßig, bei denen es darauf ankommt, zeitlich begrenzte Vorgänge zu erfassen
und für Kontrollzwecke und meist kurzfristige Entscheidungen, beispielsweise über die Auslastung und
den Einsatz von Fertigungsmaschinen oder Fahrzeugen, einen leicht überschaubaren Datenträger zu besitzen.
Diagrammscheiben haben ferner den Vorzug, daß sie beim Einlegen und Entnehmen aus dem Registriergerät
leicht zu handhaben sind, die Zugriffszeit zu den aufgezeichneten Daten wesentlich geringer ist als bei
streifenförmigcn Aufzeichnungsträgern und diese Daten insbesondere im Hinblick auf ihre Weilerverarbeitung
auf einfache Weise vorsortiert sind.
Ein typisches und weit verbreitetes Registriergerät, in dem Diagrammscheiben als Aufzeichnungsträger
Anwendung finden, ist beispielsweise der in Kraftfahrzeugen übliche Fahrtschreiber, welcher bekanntlich die
Aufgabe hat, die verschiedensten Daten, die im Betriebsablauf eines Fahrzeuges auftreten, aufzuzeichnen.
Aber auch im Bereich der industriellen Fertigung werden zur Erfassung von Maschinenlaufzeitcn und Stückzahlen
Registriergeräte eingesetzt, die auf Diagrammscheiben aufzeichnen.
Diese Registriergeräte sind zum Weehsem der Diagrammscheiben
im allgemeinen mit einem aufklappbaren Gehäuseteil versehen, welcher im Falle eines
Fahrtschreibers bekanntlich nicht allein die Funktion
eines Deckels erfüllt, sondern verschiedene Baugruppen beinhaltet, wie beispielsweise ein Zählwerk für die
zurückgelegte Strecke, ein Laufwerk für den Antrieb der Diagrammscheiben und für die Zeitanzeige, Mittel
zum Anzeigen von Fahrgeschwindigkeiten, Motor- S drehzahlen und der Zeit sowie entsprechende Beleuchtungseinrichtungen
für diese Anzeigemittel. Die Diagrammscheiben werden bei einem derartigen Fahrtschreiber
auf einer vom Laufwerk zeitrichtig angetriebenen und mit einem Zentrierdorn versehenen Auflage
durch geeignete Mittel festgespannt, wobei die in das Innere des Fahrtschreibers weisende Rückseite des aufklappbaren
Gehäuseteils den Diagrammscheiben als Führungsfläche dient. Andere bekannte Registriergeräte
sind im Gegensatz hierzu frontseitig durch einen Ge- i$ häuseteil abgeschlossen, welcher ausschließlich die
Funktion eines Deckels ausübt, wobei die in dem Registriergerät befindliche Diagrammscheibe durch ein in
dem Deckel vorgesehenes Fenster beobachtbar sein kann.
Ein besonderes Problem stellt bei dieser Gerätegattung das Handhaben der Diagranimscheiben beim
Wechseln, insbesondere beim Fesispannen auf ihrer Auflage dar. Auf der einen Seite sind hierbei subjektive
Mangel nie ganz vermeidbar, andererseits muß aber *S
das Wechseln der Diagrammscheiben mit der größtmöglichen Sorgfalt erfolgen, da Kratzspuren und Knikke,
Stauchungen an den Zentrieröffnungen der Diagrammscheiben und ähnliche Beschädigungen, die beim
Einlegen entstehen können, die Genauigkeit der Aufzeichnungen wesentlich beeinträchtigen, insbesondere
dann, wenn diese Aufzeichnungen später maschinell ausgewertet werden sollen.
Mit Spanneinrichtungen derart, daß die D igrammscheiben
mittels einer auf den Zentrierdorn aulschraubbaren Mutter oder einem Spannring, der mittels einer
Renkverbindung mit dem Zentrierdorn verbindbar ist, wobei zur Vergrößerung der Spannflächc und im letzteren
Falle auch als funktionelles Element der Renkverbindung geeignete Tellerfedern drehbar an der Mutter
bzw. an dem Spannring gelagert sind, ist außer dem Auffädeln der Diagrammscheiben auf den Zentrierdorn
jeweils ein zusätzlicher Arbeitsgang verbunden, und es muß ein verlierbares Teil für den Spannvorgang benutzt
werden. Solche Spannmittel haben ferner den Nachteil, daß eine zu spannende Diagrammscheibe
durch zu große Kraftanwendung während des Spanuens einseitig, wenigstens innerhalb des gegebenen
Spiels zwischen ihrer Zentrieröffnung und dem Zentrierdorn, verschoben wird oder durch Stauchungen an $°
der Zentrieröffnung noch exzentrischer eingespannt wird als dies das erwähnte Spiel theoretisch zulassen
würde. Dadurch erfolgen verständlicherweise auch die Aufzeichnungen exzentrisch und führen, wenn solche
Diagrammscheiben später in einer selbsttätig arbeitenden Leseanlage maschinell ausgewertet werden, vielfach
zu falschen Ergebnissen.
Diese Nachteile werden teilweise durch eine Spanneinrichtung beseitigt, bei der ein geeigneter Spannhebel
kippfähig am Zentrierdorn gelagert ist. Dieser Spannhebel weist zwar besondere Griffelemente auf und die
Spannfläche, mit der er die Diagranimscheiben gegen die Auflage drückt, ist so groß wie möglich gehalten,
dennoch ist dieser Spannhebel, da er relativ klein ist nicht sehr bedicnungsfrcundlich und die Diagramm- 6S
scheiben werden, was in der Praxis zwar ausreicht, technisch aber nicht befriedigt, lediglich über eine kleine
Spannfläche auf der Auflage festgehalten. Das bedeutet, daß eine auf diese Weise gespannte Diagrammscheibe
nicht exakt fixiert ist und verhältnismäßig leicht innerhalb des Spiels zwischen dem Zentrierdorn und
der Zentrieröffnung der Diagrammscheibe um ihren »Einspannpunkt« verdreht werden kann. Gravierender
ist jedoch bei dieser Spanneinrichtung der Nachteil, daß beim Einlegen der Diagrammscheiben diese zunächst
über den hochgeklappten Spannhebel gefädelt werden müssen, bevor sie mit dem Zentrierdorn in Eingriff
kommen. Dadurch können einerseits sowohl die Griffelemente am Spannhebel als auch die eigentliche
Spannfläche nicht größer ausgebildet sein als es die Zentrieröffnungen der Diagrammscheiben zulassen, andererseits
besteht beim Wecheln der Diagrammscheiben immer die Gefahr, daß sie am Spannhebel hängen
bleiben und einreißen. Es ist also auch bei dieser Spanneinrichtung eine im krassen Gegensatz zu den rauhen
Betriebsbedingungen, denen ein derartiges Registriergerät oft ausgesetzt ist, stehende Sorgfalt beim Wechseln
der Diagrammscheiben erforderlich.
Ähnliche Nachteile, insbesondere was die Beschädigungsgefahr der Zentrieröffnung anbelangt, weist auch
eine in der DT-PS 18 01 690 beschriebene Einrichtung auf, bei der die Diagrammscheiben auf den axial beweglich
gelagerten Zentrier- und Mitnahmedorr, an einem ortsfest gelagerten Niederhalter aufgestreift
werden. Der Zentrier- und Mitnahmedorn ist zu diesem Zwecke unterhalb der Diagrammscheibenführungsflache
verrastbar und kann nach Art einer Drucktaste zum Aufstreifen der Diagrammscheiben entriegelt werden.
Auf diese Weise ist aber kein Festspannen der Diagrammscheiben auf ihrer Auflage möglich, \ielmehr
schleifen die Diagrammscheiben während ihres Umlaufes an dem Niederhalter, wodurch das antreibende
Laufwerk durch Reibungsmomente verhältnismäßig stark belastet wird.
Um den zusätzlichen Arbeitsgang des Spanncns. also des Betätigens eines Spannhebels oder das Aufsetzen
eines losen Spannelementes, zu vermeiden, ist es beispielsweise bei Fahrtschreibern bekannt, ortsfeste Haltefedern
vorzusehen, die bei geschlossenem Registriergerät die Diagrammscheiben gegen ihre Auflage drükken.
Die Befestigung dieser Hallefedern erfolgt an einer bei Fahrtschreibern üblichen gehäuscfestcn Abdeckplatte,
die den Gehäuseteil, in dem sich das Geschwindigkeits- und Drehzahlmeßwerk, die Antriebsverbindungen zu den Zählwerken und den Registrierorganen
befinden, eingriffssicher gegenüber dem aufklappbaren Gehäuseteil abschließt, in dem die Anzeigemittel
und das Laufwerk, das der Zeitanzeige sowie dem zeitabhängigen Antrieb der Diagrammscheiben
dient, untergebracht sind. Diese Spanneinrichtung funktioniert jedoch, wie auch die im vorhergehenden Absatz
beschriebene, nur dann einwandfrei, wenn der Zentrierdorn einen exzentrisch ausgebildeten Mitnahmeansatz
aufweist oder in anderer Weise unrund ausgebildet ist und die Diagrammscheiben mit dem Zentrierdorn
entsprechenden Zentrieröffnungen ausgestatte1 sind, wodurch zwangsweise auch ein zeitrichtiges
Hinlegen der Diagrammscheiben crziclbar ist. Ein wesentlicher
Nachteil ist jedoch auch bei dieser Spannein richtung darin zu sehen, daß das die Diagrammscheiben
antreibende Laufwerk mit einem erhöhten Reibungsmoment
belastet wird. Außerdem entsteht auf den Diagrammscheiben eine ringförmige Schleifspur, die sowohl
den bei Diagrammscheiben ohnehin stark begrenzten Registrierbereich noch weiter einschränk; als
auch bei der Auswertung stört.
In einem anderen Registriergerät dieser Gerätegattung
sind diese Nachteile dadurch vermieden, daß, wie das deutsche Gebrauchsmuster 70 41 494 zeigt, an dem
der Auflage gegenüberliegenden Geräteteil ein gefederter und drehbar gelagerter Niederhalter angeordnet
ist. Dieser Niederhalter ist glockenförmig ausgebildet und umgreift, wenn das Gerät geschlossen ist, den Zentrier-
und Mitnahmedorn. Gleichzeitig drückt er, da er unter Federkraft steht, die eingelegte Diagrammscheibe
gegen ihre Auflage und läuft mit der Diagramm- !0
scheibe um. Die Diagrammscheiben sind also auch bei dieser Spanneinrichtung lediglich auf den Zentrier- und
Mitnahmedorn aufzusetzen und werden beim Schließen des Deckels, an dem der Niederhalter befestigt ist, gespannt.
Die das Laufwerk belastende Reibung ist in die- ij sem Falle gegenüber der vorstehend beschriebenen
Spanneinrichtung verhältnismäßig klein, sie ist aber nicht exakt bestimmbar und auch nicht gleichbleibend,
da beispielsweise durch Verschmutzung Brems- und Kippmomente auftreten können, die wechselnde Reibungsverhältnisse
verursachen. Diese Spanneinrichtung ist demzufolge auch nicht ganz wartungsfrei. Außerdem
ist sie technisch insofern ungünstig, als beim Schließen des Deckels der Niederhalter punktförmig
auf der eingelegten Diagrammscheibe aufsetzt und dabei, abgesehen von dem Kippmoment, das auf seine
Drehachse ausgeübt wird, die Diagrammscheibe einem mit dem Durchmesser des Niederhalters wachsenden
Radialschub ausgesetzt ist, wodurch wiederum ein einseitiges »Verziehen« der Diagrammscheibe erfolgt.
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe war es daher, eine geeignete Anordnung zum
Festspannen von Diagrammscheiben zu schaffen, die die aufgezeigten Nachteile bekannter Spanneinrichtungen
vermeidet, die den Spannvorgang vereinfacht und von subjektiven Fehlern weitgehend frei macht, wobei
die Rückwirkung von durch den Spannvorgang entstehenden Reibmomenten auf das die Diagrainmschcibe
antreibende Laufwerk vermieden wird und weder die Handhabung eines losen Spannelemcntcs noch —
außer dem Einlegen und Entnehmen der Diagrammscheiben aus dem Registriergerät — ein zusätzlicher
Arbeitsgang für das Festspannen erforderlich ist.
Die Lösung dieser Aufgabe sieht erfindungsgemäß vor, daß das Spannelement zusammen mit dem Zen- ^5
trier- und Mitnahmedorn eine Art Sprungwerk darstellt und derart ausgebildet und lose in dem der Auflage
gegenüberliegenden Gehäuseteil gehaltert ist, daß es während des Schließens der Gehäuseteile an dem Zentrier-
und Mitnahmedorn zentriert und vorgespannt wird und nach einem zu überwindenden Kippunkt
selbsttätig gegen die Auflage springt und daß das Spannelement bei geschlossenem Registriergerät in bezug
auf seine Halterungsmittel reibungsfrei mit der Auflage umläuft.
Eine bevorzugte Ausführungsvariantc sieht ein Spannelement vor, welches einen hülsenförmigen
Grundkörper aufweist, an dem ein der Auflage zugeordneter Ringflansch ausgebildet ist, daß an dem
Grundkörper innenkonische Zentrierelcmente und radial federnde, mit einer im Zentrier- und Mitnahmedorn
angebrachten Ringnut in Wirkverbindung bringbare Krallen ausgebildet sind und daß der Grundkörper
einen Ansatz mit radial nach außen gerichteten Riegeln aufweist.
Die gefundene Anordnung weist gegenüber den bekannten Anordnungen zum Festspannen von Diagrammscheiben
insbesondere den Vorteil auf, daß der Spannvorgang durch das Schließen des Registriergeiätcs
lediglich ausgelöst wird, das Festspannen der Diagrammscheiben letzten Endes aber selbsttätig und
demgemäß frei von subjektiver Kraflcinwirkung erfolgt. Dabei ist ein »Verziehen« der Diagrammscheiben
auf dem ZcMitrierdorn dadurch weitgehend ausgeschlossen,
daß das Spannelcmcnt am Zentrierdorn zunächst vororientierl wird, so daß diese Anordnung auch
wesentlich dazu beiträgt Aufzcichnungsfehler, die durch exzentrisches Spannen der Diagrammscheiben
entstehen, zu vermeiden. Die gefundene Anordnung vermeidet ferner die Handhabung eines losen vcrlierbaren
Teiles und jegliche Rcibungsbelastung des die Diagrammscheibe antreibenden Laufwerkes. Dabei ist
die Spannkraft in weiten Grenzen wählbar, da mit dem beim Schließen des Registriergerätes crziclbarcn Auslösemoment
infolge des in bezug auf die Spannmittel relativ langen Hebelarmes auch verhältnismäßig große
Spannkräfte leicht überwindbar sind.
Im folgenden sei die Erfindung an Hand eines als Gerätebeispiel gewählten Fahrtschreibers näher erläutert.
Dabei zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der beiden miteinander gelenkig verbundenen Gehäuseteile eines Fahnschreibers
als Übersichtsdarstellung,
F i g. 2 einen Querschnitt durch den geschlossenen Fahrtschreiber im Bereich der Spannmittel,
F i g. 3 eine Draufsicht des Spannelementes gemäß der Erfindung,
Fig.4 eine Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen
Anordnung,
F i g. 5 eine weitere Ausführungsform gemäß der Erfindung.
In der Übcrsichtsdarstellung F i g. 1 ist der als Gera
tebeispiel gewählte Fahrtschreiber in dem Zustand ge zeichnet, in dem die Diagrammscheiben gewechselt
werden können, d. h. die beiden mittels eines Scharnier? 1 gelenkig miteinander verbundenen Gehäuscieile 7
und 3, von denen das Gehäuseteil 3 in F i g. 1 lediglicr als Gehäuseabschnitt dargestellt ist. sind im wesentlichen
zylindrisch geformt und mittels eines Schlüssels A und eines Schlosses 5 miteinander verriegclbar. Ent
sprechend dem heute allgemein üblichen Aufbau ist dei
Gehäuseteil 2 topfförmig tiefgezogen und ragt, wenr die beiden Gehäuseteile 2 und 3 zusammengeklapp
sind, der Fahrtschreiber also geschlossen ist, verhältnis
mäßig weil in den Gehäuseteil 3 hinein. Der Vollstän digkeit halber sei hier noch erwähnt, daß der Gehäuse
teil 3 seinerseits, wenn er beispielsweise in einem Ar maturenbrctt eines Fahrzeuges eingebaut ist, mit einen
Ringflansch 6 auf dem Armaturenbrett aufliegt.
Bekanntlich sind in dem Gehäuseteil 2, der im folgen den als Deckel 2 bezeichnet werden soll, im wesentli
chen die Anzeigemittel des Fahrtschreibers angeord net. Frontseitig ist der Deckel 2 durch eine Sichtscheibi
7 abgeschlossen, welche die Beobachtung der übe einer Skalenücheibe 8 spielenden Zeiger für die Anzei
ge der Geschwindigkeitswerte 9, der Uhrzeit 10. gege benenfalls auch der Motordrehzahlen sowie des ii
Fig. 1 angedeuteten Wegstreckenzählwcrkes 11 er
möglicht. Außerdem beinhaltet der Deckel 2 ein Lauf werk 12, das sowohl der Zeitanzeige als auch dem An
trieb der als Aufzeichnungsträger dienenden Dia grammscheiben, die beispielsweise innerhalb 24 Stun
den einen Umlauf machen, dient. Zu diesem Zweck' treibt das Laufwerk 12 die Auflage 13 an, die im wc
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kehrten Seite 14 des Dcckclbodcns liegt oder wcnij
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darüber hinaus ragt. Der Deckelboden, d. h. dessen eine Seite 14, dient während des Registriervorganges
seinerseits als Führungsfläche für eine auf der Auflage 13 festgespannte Diagrammscheibe 15. Der Zentrierung
der Diagrammscheibe 15 auf der Auflage IJ dient ein in der Auflage 13 ausgebildeter Zentrierdorn 16, der
beispielsweise einen eiförmigen oder in anderer Weise
unrunden Querschnitt oder eine exzentrisch ausgebildete Nase 17 aufweisen kann und somit in bezug auf die
aufgesetzte Diagrammscheibe 15 nicht nur zentrierend wirkt, sondern auch als Mitnehmer in Antriebsrichtung
dient. Selbstverständlich müssen die verwendeten Diagrammscheiben eine dieser Querschnittsform entsprechende
Zentrieröffnung aufweisen.
Die F i g. 1 zeigt ferner, daß an dem Deckel 2 ein ein Schreiborgan 18 lagernder Träger 19 schwenkbar gelagert
ist, und zwar vorzugsweise auf der aus dem Deckel
2 beidseitig herausragenden Achse 20 des Zählwerkes 11. Diese Einrichtung ermöglicht es, auf zwei Diagrammscheiben
gleichzeitig und voneinander unabhängig, also auch voneinander trennbar, Aufzeichnungen
vornehmen zu können, wobei die Handhabung beim Wechseln der Diagrammscheiben auf ein Minimum reduziert
ist. Das am Träger 19 gelagerte Schreiborgan 18 dient in diesem Falle der Aufzeichnung von Arbeitszeiten
eines Beifahrers oder der Duplizierung einer der verschiedenen zu erfassenden Betriebsdaten eines
Kraftfahrzeuges auf der im folgenden als vordere Diagrammscneibe
bezeichneten Diagrammscheibe 15 und wird wirksam, wenn der Träger 19 heruntergeklappt
wird. Der Träger 19 liegt dann mit einem Ansatz 21 auf der Führungsfläche 14, die dem Schreiborgan 18 zusätzlich
als Schreibunterlage dient, auf. Geeignete, nicht dargestellte Rastmiittel halten den Träger 19 in der heruntergeklappten
Stellung fest, während ein Anschlag 22 den Schwenkwinkel des Trägers 19 beim Hochklappen
begrenzt, in der heruntergeklappten Stellung des Trägers 19 kann auch die in F i g. 1 nicht dargestellte, hintere
Diagrammscheibe 23 (F i g. 2) für die der Träger 19 selbst eine Führungsfläche und Schreibunterlage bildet,
auf den Zentrier- und Mitnahmedorn 16, welcher durch eine im Träger 19 befindliche öffnung 24 hindurchragt,
aufgesetzt werden. Auf dieser Diagrammscheibe 23 können dann, wenn der Deckel 2 geschlossen ist, weitere
im Gehäuseteil 3 gelagerte Schreiborgane wirksam werden, von denen in F i g. 1 beispielsweise eines — 25
— der Aufzeichnung des Geschwindigkeitsverlaufes und ein weiteres — 26 — der Aufzeichnung der zurückgelegten
Strecken dient. Dabei ragen die Schreiborgane 25 und 26, ein Kupplungshebel 27 und eine dem Zählerantrieb
dienende Welle 28 durch eine im Gehäuseteil
3 befindliche Abdeckung 29, wie sie in allen üblichen Fahrtschreibern Verwendung findet, hindurch. Der
Kupplungshebel 27, der mit einem im Gehäuse befindlichen Antriebsglied in Wirkverbindung steht, dient dabei
der Antriebsübertragung zu dem auf dem Träger 19 gelagerten Schreiborgan 18. Die Abdeckung 29 hat die
Aufgabe, den im Gehäuseteil 3 befindlichen und, weil nicht erfindungsvvcsentlich, nicht dargestellten Meßwerkteil
des Fahrtschreibers von dem Bereich, der zum Handhaben der Diagrammscheiben frei zugänglich sein
muß, abzutrennen und somit vor Beschädigungen und mutwiliigcn Eingriffen zu schützen.
In der eine gehäusefeste Zwischenwand darstellenden Abdeckung 29 ist eine öffnung 30 angebracht, in
welcher ein Spannelement 31 mit verhältnismäßig reichlich axialem und radiaieim Spiel gelagert oder, anders
ausgedrückt, lose gehalterl ist. Das Spannclement 31 wird vorzugsweise aus einem elastischen Werkstoff
im Spritzgußverfahren hergestellt und stellt, wie die F i g. 2 und 3 zeigen, im wesentlichen einen hülsenförmigen
Grundkörper dar. an dem einerseits ein Ringflansch 32, andererseits mehrere Krallen 33. 34 und 35
ausgebildet sind. Der Ringflansch 32 kann dabei derart an den Grundkörper angeformt sein, daß er gegenüber
dem Grundkörper elastisch bewegbar ist, d. h. Federungseigenschaften aufweist. Ferner sind an dem
ίο Spannelement 31 mehrere an der Innenwand gleichmäßig
verteilte innenkonische Zentrierelemente 36,37 und 38 sowie Riegel 39,40 und 41 angeformt. Die Montage
des Spannelementes 31 erfolgt in einfacher Weise durch Eindrücken und Verrasten mit der Abdeckung
29, wobei die außer der gegebenen Werkstoffelastizität in geeigneter Weise auch formelastisch ausgebildeten
Riegel 39, 40, 41 die Abdeckung 29 hintergreifen und somit das Spannelement 31 in axialer Richtung an der
Abdeckung 29 sichern.
Den am Spannelement 31 ausgebildeten Krallen 33, 34 und 35 ist als wesentliches funktionelles Element am
Zentrier- und Mitnahmedorn 16 eine Eindrehung 42 mit einer konischen Fläche 43 zugeordnet. Eine weitere
konische Fläche 44, die ebenfalls funktionell Aufgaben hat, schneidet sich mit der konischen Fläche 43 und bildet
mit ihr eine Kante 45. Außerdem sei noch erwähnt, daß in der öffnung 24 des Trägers 19 ein Abstandsring
46 lose drehbar gelagert ist. Dieser Abstandsring 46 besteht aus zwei Ringhälften, die bei der Montage des
Abstandsringes 46 am Träger 19 miteinander verpreßt werden.
Der Vollständigkeit halber sind in Fig. 2, wie es bei
Fahrtschreibern allgemein üblich ist, auch die durch eine Bohrung 47 im Zentrier- und Mitnahmedorn 16
hindurchgeführte Welle 48 des Geschwindigkeitszeigers 9 sowie deren deckel- und gehäuseseitigen Kupplungselemente
49, 50, 51 und 52 dargestellt. Dabei ist das Kupplungsteil 50 mit einem Zahnrad 53 verschraubt,
und das Zahnrad 53 ist auf einem im Gehäuseteil 3 befestigten Gestell 54 gelagert und steht im
Eingriff mit einem Zahnrad 55, welches auf der Welle 56 des nicht dargestellten Geschwindigkeitsmeßwerkes
befestigt ist oder als Zwischenrad mit dieser Welle ir getrieblicher Verbindung steht.
Die Funktion der bisher beschriebenen Anordnung ist nun folgende: Wird, wenn beim Wechseln der Dia·
grammscheiben eine neue, vordere Diagrammscheibf 15 eingelegt worden ist, der Träger 19 herunterge
klappt wurde, und auch die hintere Diagrammscheib« 23 auf dem Zentrier- und Mitnahmedorn 16 aufgefädel
werden ist, der Deckel 2 geschlossen, so kommt de Zentrier- und Mitnahmedorn 16 zunächst in Berührunj
mit dem Spannelement 31 bzw. dessen Zentrierelemen ten 36, 37 und 38. Im weiteren Schließverlauf legt siel
die Schulter 57 des Spannelementes 31 an die Abdek kung 29 an, und gleichzeitig erfolgt, da das Spannele
ment 31 in der öffnung 30 der Abdeckung 29 reichlicl Spiel hat, ein selbsttätiges Zentrieren des Spannele
mentes 31 auf dem Zentrier- und Mitnahmedorn 16. Ii dieser Stellung sind auch die Klauen 33, 34 und 35 zu
Anlage an den Zentrier- und Mitnahmedorn 16 gekom men und werden über die am Zentrier- und Mitnahme
dorn 16 ausgebildete konische Fläche 44 aufgespreiz Beim Erreichen der Kante 45, die von den beiden koni
sehen Flächen 43 und 44 gebildet wird, das ist unmitle! bar bevor der Deckel 2 seine Schließstellung erreich
hat, wird der Kippunkt erreicht, und das Spannelemen 31 springt unter der gegenseitigen Wirkung der vorge
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ίο
spannten Klauen 33, 34 und 35 und der konischen Fläche 43 selbsttätig auf den Zentrier- und Mitnahmedorn
16 auf. Dadurch werden über den Ringflansch 32 die Diagrammscheibe 23, der Abstandsring 46 und die Dirgrammscheibe
15 gegen die Auflage 13 gepreßt und auf der Auflage 13 festgespannt. D'as Spannelemcnt 31
springt dabei so weit von der A.bdeckung 29 zurück, daß es bei völlig geschlossenem Deckel 2 in bezug auf
die Abdeckung 29 reibungsfrei mil den auf der Auflage 13 festgespannten Diagrammscheiben umläuft. Als zusätzliche
Verdrehsicherung, insbesondere wenn der Zentrierdorn lediglich zylindrisch ausgebildet ist. also
keine Mitnahmeeigenschaften hat, können in der Auflage und/oder im Abstandsring 46 eingesetzte oder
spritztechnisch ausgebildete Spitzen 58 Anwendung finden. Durch die verschiedenartige Anordnung solcher
Spitzen (unterschiedliche Anzahl, winkelversetzte Anordnung, unterschiedliche Durchmesser) kann, was an
sich bekannt ist, zusätzlich eine Meßbereichskennzeichnung auf den Diagrammscheiben vorgenommen werden.
Beim öffnen des Deckels 2 legen sich zunächst die Riegel 39, 40 und 41 an der Rückseite der Abdeckung
29 an, und im weiteren Verlauf gleiten die Klauen 33,34 und 35 an der Fläche 43 entlang bis der Kippunkt an
der Kante 45 erreicht ist und damit das Spannelement 31 vom Zentrier- und Mitnahmedorn 16 abgezogen ist.
Damit vermieden wird, daß insbesondere beim Öffnen durch Haft- oder Saugwirkung oder bereits beim
Schließen des Deckels 2, ie nach Einbaulage des Fahrtschreibers, die Diagrammscheiben vom Zentrierdorn
16 heruntergezogen werden bzw. herunterfallen, kann die Mantelfläche des Zentrier- und Mitnahmedorns
16 in geeigneter Weise aufgerauht sein oder mit einer Riffelung oder wenig erhabenen Rippen versehen
werden. Dadurch erhält der Zentrier- und Mitnahmedorn 16 ein geringes Übermaß in bezug auf die Zentrieröffnung
der Diagrammscheiben. Erwähnenswert ist ferner, daß bei der vorgeschlagenen Spannanordnung
die Abdeckung 29 mit einer verhältnismäßig hohen Steifigkeit in bezug auf axiale Kräfte hergestellt
und/oder montiert sein muß, daß andererseits aber, wenn die Abdeckung 29 nicht als Funktionselement für
die Spannanordnung herangezogen wird, das Spannelement 31 auch in einem entsprechend ausgebildeten
Steg oder einem gehäusefest angeordenten Bügel gehalter· werden kann.
Bei der in F i g. 4 dargestellten Ausführungsvariante
ist an Stelle der Krallen 33, 34 und 35 das Spannelement 31 mit einer Nut 59 versehen, in die ein Federring
60 eingelegt ist. Die übrige Ausbildung dieser nach dem Druckknopfprinzip funktionierenden Ausführungsvarianten
ist dieselbe wie in F i g. 2. Die in der Auflage 13 und im Ringflansch 32 befindlichen umlaufenden Nuten
61 und 62 sollen einerseits eine Beschädigung der wenigstens am Abstandsring 46 ausgebildeien Spitzen 58
vermeiden, andererseits ein sicheres großflächiges Aufliegen des Abstandsringes 46 und des Spannelcmentes
31 auf der Auflage 13 und damit ein großflächiges Spannen der Diagrammscheiben gewährleisten.
Die F i g. 5 zeigt demgegenüber ein Ausführungsbeispiel, bei dem das Spannen der Diagrammscheiben
durch magnetische Kräfte erfolgt, wobei jedoch das Spannelement 31 wiederum in df:r angegebenen Weise
gehaltert ist. Der konstruktive Aufbau des gewählten Gerätebeispiels bietet in diesem Falle insofern Vorteile,
als der Abstandsring 46 die Funktion des Magneten oder Magnelträgers übernehmen kann, indem er entweder
aus einem Magnetwerkstoff hergestellt oder derart ausgebildet wird, daß mehrere Magnete 63 in ihn
einset/bar sind. Dem magnetischen oder Magnete tragenden
Abstandsring 46 sind nun sowohl in der Auflage W als auch am Spannelement 31 bzw. an dessen Ringflansch
32 befestigte und als Anker wirkende magnetisch leitende Ringe 64 bzw. 65 zugeordnet. Beim Zuk
appen des Trägers 19 wird in diesem Ausführungsbeiispiel
die vordere Diagrammscheibe 15 durch die An- 7. jgskräfte zwischen dem Abstandsring 46 und dem in
der Auflage 13 befestigten Ring 64 festgehalten. Beim Schließen des Deckels 2 wird dann auch das Spannclcment
31 angezogen und die Diagrammscheibe 23 festgespannt. Die Anordnung der Magnete kann jedoch
auch anders gewählt werden, beispielsweise derart, daß sein der Auflage 13 oder im Spannclcment 31 angeordnet
sind. Dies ist insbesondere dann erforderlich, wenn bei einem Registriergerät, welches lediglich für
die Verwendung einer einzelnen Diagrammscheibe ausgerüstet ist. der Träger 19 und der Abstandsring 46
entfallen. Bei dieser Ausführungsvarianle kann hinsichtlich ihrer Spannfunktion auf die Krallen 33, 34, 35
£m Spannelement 3! verzichtet werden, sie können jedoch
in leicht federnder Ausführung auch hier vorteilhaft als Zentrier- und Führungsmittel dienen.
In einer weiteren Ausführungsvariante, auf deren zeichnerische Darstellung verzichtet wurde, weil sie nalieliegend
und leicht vorstellbar ist, ist beispielsweise das Spannelement 31 nicht ortsfest in der Abdeckung
I!9 oder in einem gehäusefesten Steg gehaltert, sondern
in einem geeigneten Träger, der seinerseits von Hand verschwenkbar, beispielsweise ebenso wie der Träger
19, auf der Achse 20 des Zählwerkes 11 gelagert sein
könnte. Dem offensichtlichen Nachteil, daß bei einer solchen Anordnung außer der Schließbewegung für
den Deckel 2 wiederum ein zusätzlicher Handgriff für das Spannen der Diagrammscheiben erforderlich ist.
steht der Vorteil gegenüber, daß an der Abdeckung 29 im Gehäuseteil 3 keine Änderungen vorgenommen
werden müssen und auch keine Vorkehrungen getroffen werden müssen, die verhindern, daß die Diagrammscheiben
während des Schließens oder Öffnens vom Zentrier- und Mitnahmedorn 16 herunterfallen.
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß das
Desehriebene Ausführungsbeispicl und seine Varianten
sieh zwar auf ein Mehrscheiben-Registriergerät bezieien, jedoch ist die Erfindung, wie vorstehend bereits
angedeutet, in vollem Umfange auch für Einscheiben-Registriergeräte
anwendbar, was lediglich eine Dimensionieruiigsfrage
hinsichtlich der miteinander zusammenwirkenden Elemente der Spannanordnung darstellt.
Auch ist es denkbar, eine Kombination von federelastischen und magnetischen Spannmitteln am Spannelement
31 vorzusehen, wodurch bei jeweils geringerer Belastung insbesondere der Krallen 33, 34, 35 oder des
Fedurrings 60 optimale Spanneigenschaften erzielbar sind.
Selbstverständlich läßt sich das Spannelement 31 in analoger Weise auch am Deckel eines Registriergerätes
anordnen, wenn bei diesem Registriergerät im Gegensatz zu dem beschriebenen Gerätebeispiel die Antriebs-
und Trägermittel für die Diagrammscheiben in dem gegenüber dem Deckel ortsfesten Geräteteil angeordnet
sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Anordnung zum Festspannen vun Diagiammscheiben
auf einer von einem Laufwerk zeitrichtig $ angetriebenen, mit einem Zentrier- und Mitnahmedorn
versehenen Auflage in einem Registriergerät, welches zum Zwecke des Wechselns der Diagrammscheiben
aus zwei gelenkig miteinander verbundenen und gegenseitig verriegelbaren Gehäuse- to
teilen besteht, wobei in dem einen Gehäuseteil ein die Auflage antreibendes Laufwerk angeordnet ist
und in dem anderen Gehäuseteil Mittel zur Halterung eines beim Schließen der Gehäuseteile in eine
kraftschUissige Verbindung mit der Auflage gel«ngendes
Spannelement vorgesehen sind, dadurch
gekennzeichnet, daß das Spannelement (31)
zusammen mit dem Zentrier- und Mitnahmedorn (16) eine Art Sprungwerk darstellt und derart ausgebildet
und lose in dem der Auflage (13) gegenüberliegcnden Gehäuseteil gehalten ist, daß es
während des Schließens der Gehäuseteile an dem Zentrier- und Mitnahmedorn (16) zentriert und vorgespannt
wird und nach einem zu überwindenden Kippunkt selbsttätig gegen die Auflage (13) springt 1$
und daß das Spannelemeni (31) bei geschlossenem Registriergerät in bezug auf seine Halterungsmittel
(29 und 39, 40, 41) reibungsfrei mit der Auflage (13) umläuft.
2. Anordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannelement (31) einen hülsenförmigen Grundkörper aufweist, an dem ein der
Auflage (13) zugeordneter Ringflansch (32) ausgebildet ist, daß an dem Grundköirper innenkonischc
Zentrierelemenle (36, 37, 38) und radial federnde, Js
mit einer im Zentrier- und Mitnahmedorn (16) angebrachten
Ringnut (42) in Wirkverbindung br ingbarc Krallen (33, 34, 35) ausgebildet sind und daß der
Grundkörper einen Ansatz mit radial nach außen gerichteten Riegeln (39,40,41) aufweist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (31) einteilig
aus einem elastischen Werkstoff hergestellt ist.
4. Anordnung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringflansch (32) derart an
dem Grundkörper angeformt ist, daß er in bezug auf den Grundkörper in axialer Richtung federungsfähig
ist.
5. Anordnung nach Anspruch 11 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Riegel (39, 40, 41) formela- S0 stisch am Grundkörper ausgebildet sind und daß
das Spannelement (31) durch Verrasten mit den gehäusefesten Haltemitteln montierbar ist.
6. Anordnung nach Anspruch 11 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannelement (31) in der Ab- $s deckung (29), die den die Meß- und Registrierorgane
beinhaltenden Geräteteil (3) eines Fahrtschreibers gegenüber dessen aufklappbarem Deckel (2)
trennt, gehaltert ist.
7. Anordnung nach Anspruch I bis 5, dadurch gckennzeichnet,
daß das Spannelcment (31) in einem an einem der beiden Gehäuseteile schwenkbar gelagerten
Träger gehaltert ist.
8. Anordnung nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet,
daß der Träger auf der Achse (20) des im Deckel (2) eines Fahrlschreibers befindlichen Strekkenzählwerkes
(11) gelagert ist.
9. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Spannelement (31) eine mit der im Zentrier- und Mitnahmedorn (16) ausgebildeten
Ringnut (42) verrastbare Feder (60) mit radial federnden. Schenkeln gelagert ist.
'
'
10. Anordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß in der Auflage (13) axial gei ichtete Magnete angeordnet sind und daß auf dem Ringflanscn
(32) des Spannelementes (31) ein Ring (65) aus einem magnetisch leitenden Werkstoff angebracht
ist.
11. Anordnung nach Anspruch I und 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei Mehrscheiben-Registriergeräten,
bei denen zwischen den Diagrammscheiben Registrierungen erfolgen, der erforderliche Abstandsring
(46) magnetische Eigenschaften aufweist und daß sowohl in der Auflage (13) als auch an dem
Spannelement (31) Ringe (64, 65) aus magnetisch leitendem Werkstoff befestigt sind.
12. Anordnung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (31) durch
eine Kombination von magnetischen und federelastischen Mitteln wirksam ist.
Priority Applications (11)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742433745 DE2433745C2 (de) | 1974-07-13 | Anordnung zum Festspannen von Diagrammscheiben | |
| LU72703A LU72703A1 (de) | 1974-07-13 | 1975-06-10 | |
| NL7508087.A NL158293B (nl) | 1974-07-13 | 1975-07-07 | Inrichting voor het vastklemmen van diagramschijven. |
| GB2870975A GB1470358A (en) | 1974-07-13 | 1975-07-08 | Recording apparatus including a device for fastening diagram discs on a support |
| FR7521415A FR2278060A1 (fr) | 1974-07-13 | 1975-07-08 | Dispositif pour le serrage de disques de diagramme |
| US05/594,261 US3983566A (en) | 1974-07-13 | 1975-07-09 | Apparatus for recording of an annular record carrier |
| BE158124A BE831166A (fr) | 1974-07-13 | 1975-07-09 | Dispositif pour le serrage de disques, de diagramme |
| DK311775A DK144776C (da) | 1974-07-13 | 1975-07-10 | Indretning til fastspaending af diagramskiver |
| JP8521975A JPS5323706B2 (de) | 1974-07-13 | 1975-07-11 | |
| IE1544/75A IE43062B1 (en) | 1974-07-13 | 1975-07-11 | A recording apparatus including a device for clamping diagram disks on a support |
| IT50483/75A IT1040889B (it) | 1974-07-13 | 1975-07-11 | Dispositivo per serrare dischi per diagrmmi in apparecchi di registrazione |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742433745 DE2433745C2 (de) | 1974-07-13 | Anordnung zum Festspannen von Diagrammscheiben |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2433745B1 DE2433745B1 (de) | 1975-07-10 |
| DE2433745C2 true DE2433745C2 (de) | 1976-02-19 |
Family
ID=
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