DE2425673B2 - Einrichtung zur Rückführung von Auspuffgasen einer Brennkraftmaschine - Google Patents
Einrichtung zur Rückführung von Auspuffgasen einer BrennkraftmaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Rückführung von Auspuffgasen einer Brennkraftmaschine, bei welcher das Auspuffsystem und das Einlaßsystem der Maschine über eine von einem Ventüglied
beherrschte Leitung miteinander verbunden sind, so daß ein Teil der Auspuffgase in das Einlaßsystem eingeführt wird, wobei das Ventüglied membrangesteuert ist
und die Membran von einem durch ein Steuerventil beherrschten Druck beaufschlagt ist. welchem Atmosphä
rendruck überlagerbar ist. Derartige Einrichtungen sind beispielsweise etwa durch die DT-OS 20 11 464 und
22 21 152 sowie die US-PS 27 22 927 bekanntgeworden
Die FR-PS 21 36 284 zeigt einen automatischen Druckieglermechanismus, bei welchem der Druck in
der die Membran enthaltenden Druckkammer dadurch festgestellt wird, daß der negative Druck in der An
saugleiiung verwendet wird, wobei in die Ansauglei
tung Luft eingeführt wird, um den negativen Druck in
der Ansaugleitung auf ein geeignetes Niveau an?uhe ben. Dadurch wird ein negatives Drucksignal als Kontrolle erhalten, so daß das Ventil in dem Druckkontrollgerät nach Maßgabe dieses Signals arbeitet. Hierdurch
wird in der Druckkammer ein Druck aufrechterhalten, welcher im wesentlichen gleich dem Atmosphären
druck ist. Da es sich aber dabei um einen Mechanismus handelt, bei welchem Luft in die Ansaugleitung eingesteuert wird, besteht die Möglichkeit, daß der negative
Druck in der Ansaugleitung unter einen Wert absinkt, der dem kleinsten zulässigen Niveau entspricht. Des
halb ist in diesem Fall bei Vollast der Brennkraftmaschine der negative Druck in der Ansaugleitung ziemlich niedrig, und obgleich es wünschenswert ist die öffnung des Ventils zu vergrößern mit dem Ziel, große
Mengen an Auspuffgasen zur Rückführung gleichzeitig einströmen zu lassen, ist es als Folge des geringen negativen Druckes in der Ansaugleitung unmöglich, eine
hinreichend große Ventilöffnung zu erhalten.
Es ist ferner eine Einrichtung der fraglichen Art nicht mehr neu. bei welcher das Ventil durch die Einwirkung
von Druckluft geschlossen wird, welche von einer Luftpumpe zugeführt wird. Bei dieser bekannten Einrich
tung ist es aber unmöglich, das Kontrollventil einwandfrei zu schließen, weil die Drehzahl der Brennkraftmaschine unter denjenigen Bedingungen zu niedrig ist, unter welchen ein einwandfreier Abschluß der Rückführung der Auspuffgase erwünscht ist, und zwar im Fall
des Leerlaufes u. dgl.; ein weiterer Grund hierfür liegt aber auch darin, daß der Druck der Luftpumpe viel zu
schwach ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese bekannten Einrichtungen in der Weise zu verbessern, daß auf zusätzliche Mittel zum Ausgleich des negativen Druckes und
zur Verbesserung der \nsprechempfindlichkeit verzichtet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Leitung eine Druckkontrollvorrichtung
mit — von dem Auspuffsystem ausgehend in Richtung zum Einlaßsvstem — einer festen Drossel, einer Druck-
^anu und dem Ventüglied angeordnet ist. daß ein
©nickkontrollteil der Druckkontrollvorrichtung eine jrste mit der Atmosphäre in Verbindung stehende
Kammer und eine zweite Kammer aufweist, welche
yen der ersten Kammer durch die Membran getrennt
Ist und mit einer Druckmittelquelle sowi; mit der Atmosphäre in Verbindung steht, daß .Vrner das Steuerventil die Verbindung zwischen der zweiten Kammer
wd der Druckmittelquelle überwacht, daß ein kontrollierter Druckraum mit der zweiten Kammer verbunden
jst und durch eine Membran von der Druckkammer gelrennt ist, daß diese Membran mit einem Ventilelement
derart verbunden ist, daß nach Maßgabe des Druckes 3n der Druckkammer die Verbindung zur Atmosphäre
tung 5 eingeführt wird. Die Auspuffgase werden über die Auspuffleitung 6 abgeführt Neben der Brennkraftmaschine 1 ist eine Luftpumpe 8 vorgesehen, welche
von der Kurbelwelle über einen Riemen 7 angetrieben wird. Die Auspuffleitung 6 stehi mit der Ansaugleitung
5 über eine Leitung 10 in Verbindung, in welcher Druckkonirollmittel 9 vorgesehen sind, so daß ein Teil
der Auspuffgase in denjenigen Teil der Ansaugleitung 5 eingesteuert wird, der in unmittelbarer Nähe der
Brennkraftmaschine 1 liegt. Die Druckluft der Luftpumpe 8 wird über die Leitung 11 in eine Druckeinlaßöffnung 13 eines Steuerventils bzw. Druckwechselventils 12 eingesteuert, wobei ein Auslaß 14 (Fig.4) des
Ventils 12 über die Leitung 17 mit einem Druckeinlaß
gesteuert wird, und daß das Ventilglied nach Maßgabe 15 16 des Teiles 15 der Druckkontrollvorrichtung 9 ver
* j. ι- 11/-.: w — r\ 1 :_ j-
·. , «. . - .... . ι . j-i : «u nw^w A\t
des auf diese Weise geregelten Druckes in der zweiten
Kammer derart betätigt wird, daß in der Druckkammer ejn Druck aufrechterhalten wird, der im wesentlichen
deich dem Atmosphärendruck ist
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist in einer
die DruckmittelqueHe mit der zweiten Kammer und mit dem kontrollierten Druckraum verbindenden Leitung
das Steuerventil angeordnet, wobei eine dieses Ventil öffnende oder schließende Druckkammer an denjeni
ilß hl
bunden ist. Die Leitung 17 steht dabei auch über die
Abzweigleitung 17' mit einer Druckeinlaßöffnung 19 einer Kontrolldruckkammer 18 der Kontrolldruckvorrichtung 9 in Verbindung. Eine weitere Einlaßöffnung
20 des Druckwechselventils 12 steht über die Leitung 22 mit der Auslaßöffnung 21 in Verbindung, in welcher
ein negativer Druck herrscht. Diese Auslaßöffnung 21 mündet in einen Teil oder Abschnitt der Ansaugleitung
5, welcher ein wenig stromab des geschlossenen Dros-
öffnende o ejei
gen Teil des Einlaßsystems angeschlossen ist, welcher 25 selklappenventils 4 liegt. Die Einlaßleitung 24 (in wel
in unmittelbarer Nähe der Drosselklappe liegt, so daß eher ein negativer Druck herrscht) der Druckkammer
ßb d Dhh
das Ventil nach Maßgabe der Drehzahl der Brennkraft
maschine geöffnet oder geschlossen wird.
Zweckmäßig ist die DruckmittelqueHe und ein Teil des Einlaßsystems stromab der Drosselkkippe mit der
zweiten Kammer über das Steuerventil verbunden, wobei eine dieses Ventil einschaltende Druckkammer mit
einem Teil des Einlaßsystems in unmittelbarer Nähe einer Drosselklappe in Verbindung steht, und wobei die
23 in dem Druckwechselventil 12 ist mit einer Auslaßleitung 25 verbunden, die unter negativem Druck steht.
Diese Auslaßleitung 25 oder Auslaßöffnung mündet in einen bestimmten Abschnitt der Ansaugleitung 5. wobei dieser Abschnitt in der Nähe der Schließstellung
des Drosselklappenventils 4 liegt. Es ist ferner eine Leitung 27 an ein Druckwechselventil 26 angeschlossen,
welches von einem Solenoid erregt wird. Dieses von
Ventil nach Maßgabe der Drehzahl der Brennkraftmaschine mit der zweiten Kammer wahlweise verbindbar
eine Steuervorrichtung 28 elektrisch betätigt, welche
die Drehzahl der Brennkraftmaschine in ein elektrisches Signal umwandelt und ein Ausgangssignal erzeugt, welches der Drehzahl der Brennkraftmaschine
Druckwechselventil 12 so angeordnet ist. daß — sofern kein wiedereingeführtes Auspuffgas erforderlich ist —
die Druckkammer 23 (in welcher ein negativer Druck herrscht) des Druckwechselventils 12 mit der öffnung
29 in Verbindung steht, die mit der Atmosphäre verbunden ist. Die öffnung 29 ist in dem Druckwechselventil 26 angeordnet, welches von dem Solenoid erregt
wird. Wenn hingegen eine Rezyklierung von Auspuffgasen, also ein Einführen der Auspuffgase erforderlich
tendes, von einem Solenoid gesteuertes Ventil in der Leitung vorgesehen, welche die Druckkammer in diesem Ventil mit einem Teil des Einlaßsystems in unmit-Ibarer Nähe der Drosselklappe verbindet, wobei diese Druckkammer und das Einlaßsystem cii rch das sole-
noiderregte Ventil voneinander dann getrennt werden, wenn eine Rückführung von Auspuffgasen entbehrlich
in rein schematischer Weise
F i g. 1 eine Ansicht der erfindungsgemäUen Einrichtung zur Rezyklierung, also Einspeisung der Auspuffgase.
nung noch etwas näher veranschaulicht. In dieser zeigt $0 ist. ist die unter negativem Druck stehende Kammer 23
mit der unter negativem Druck stehenden Leitung 25 in der Ansaugleitung 5 verbunden. Das Signal, welches ir
die Steuervorrichtung 28 eingegeben wird, kann der Bedingungen bei der Aufwärmung der Brennkraftma
F i g. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Druck- 55 schine oder aber der atmosphärischen Temperatur ent
.. · λ ,:__, ΜΟ._ ,-:__._,. Sprechen
Im folgenden wird nunmehr das Druckkontrollgerä
9 beschrieben, das in F i g. 2 der Zeichnung im einzel nen dargestellt wird. Mit der Bezugsziffer 32 ist da:
Ventilgehäuse bezeichnet, welches eine Einlaßöffnung 30 für die Auspuffgase besitzt. Es ist ferner ein L-förmi
ger Anschluß mit der Auslaßöffnung 31 vorgesehen. Ii
dem L-förmigen Teil sind eine feste Drossel 33, eini
Druckkammer 34 und ein Ventil 35 angeordnet, un<
zwar in der Reihenfolge, wie sie von der Auspuffleitunj
6 ausgehend in die Ansaugleitung 5 weist. Das Ventil 3! besitzt einen Ventilsitz 36 und ein Ventüverschlußgliei
37, welch letzteres an dem untersten Ende eines Schal
kontrollvorrichtung der erfindungsgemäßen Einrichtung,
F i g. 3 einen senkrechten Schnitt durch eine etwas abgewandelte Ausführungsform der Anordnung nach
Fig. 2,
F i g. 4 einen senkrechten Schnitt durch das Steuerventil der erfindungsgemäßen Einrichtung.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Rezyklierung, also Einspeisung der Auspuffgase, geht ganz besonders
deutlich aus der Fi g. 1 hervor. Dabei wird über einen Luftfilter 2 in die Brennkraftmaschine 1 Luft eingeführt,
während das Brennstoff-Luftgemisch über das Venturirohr 3, das Drosselklappenventil 4 und die Ansauglei-
tes 38 gleitend geführt ist, so daß das Ventilverschlußglied 37 den Ventilsitz 36 abschließen kann.
Das obere Ende des Schaftes 38 erstreckt sich durch eine Entlüftungsbohrung 39 hindurch, die oberhalb des
Ventilgehäuses 32 angeordnet und mit der Membran 40 über eine Schraubenmutter verbunden ist. Die Entlüftungsöffnung
39 ist so ausgebildet, daß sie eine Ablagerung von Ölteilchen auf dem Schaft 38 verhindert. In
einer mit der Atmosphäre in Verbindung stehenden Kammer 41 unterhalb der Membran 40 ist eine Feder
42 vorgesehen, welche den Zweck hat, die Membran 40 nach oben zu drücken. Die Kammer 18, in welcher der
kontrollierte Druck herrscht, ist auf ihrer unteren Seite mit der Membran 40 verschlossen. In einer Seitenwand
des Ventilgehäuses 31 ist eine Druckkammer 46 mit einer Membran 45 vorgesehen, wobei in dieser Druckkammer
der jeweilige Druck festgestellt werden soll. Die Kammer 46 steht dabei mit der Druckkammer 34
des Druckkontrollgerätes 9 über einen Kanal 44 in Verbindung, der in das Ventilgehäuse 32 eingearbeitet und
mit einer Drossel 43 ausgerüstet ist. Der Kanal 44 mündet dabei in einen unteren Endteil der Druckkammer
46. so daß Kondenswasser in die Druckkammer 34 hinabfließen kann. Auf der der Druckkammer 46 gegenüberliegenden
Seite der Membran 45 ist eine Kammer 47 gebildet, welche über die Entlüftungsöffnung 48 mit
der Atmosphäre verbunden ist. Auf der Seite der Kammer 47 der Membran 45 ist ein plattenförmiges Ventil
49 vorgesehen, welches eine gummiähnliche, aus Kunstharz bestehende Schicht auf der Oberfläche aufweist
und mittels einer Schraubenmutter fixiert ist. Gegenüber diesem Ventil 49 ist eine Entlüftungsleitung 52
vorgesehen, die mit der Einlaßöffnung 16 über eine Drossel 50 und über ein Kontrollventil 51 verbunden
ist. Die Membran 45 ist so gelagert, daß sie durch die Kraft der Feder 53 bewegt werden kann, welche in der
Kammer 46 zur Feststellung des Druckes gelagert ist. In der Kammer 47 ist ferner eine Feder 54 vorgesehen,
welche zwischen dem Ventil 49 und der F.ntlüftungsleitung 52 einen kleinen kaum aufrechterhält, wenn in der
Kammer 46 zur Feststellung des Druckes kein Druck der Auspuffgase herrscht. Der den Druck kontrollierende
Teil 15 wird auf diese Weise gebildet. Wenn der Druck in der Kammer 46 höher liegt als der Atmosphärendruck,
wird die Entlüftungsleitung 52 von dem Ventil 49 geschlossen. Die Membran 45 in dem Druckkon
troUteil 15 liegt parallel zu der Richtung der seitlichen Schwingungen der Brennkraftmaschine, so daß die
Membran 45 von diesen Vibrationen der Brennkraftmaschine isoliert wird.
Die F i g. 3 zeigt eine etwas abgewandelte Ausführungsform
des Druckkontrollgerätes 9. Bei dieser Ausführungsform besitzen diejenigen Teile, welche bei der
F i g. 2 bereits angedeutet sind, die gleichen Bezugsziffern,
da diese Teile auch die gleichen Funktionen auszuüben haben. Das Ventil 35' ist so angeordnet, daß
sich das Ventilgtied 37' gegen den Ventilsitz 36' von
oben her. anlegt, wobei die beiden Membranen 57 und
58 gegenüber dem oberen Ende des Schaftes 38' durch eine Schraubenmutter in der Weise gesichert sind, daß
sie unter Zwischenschaltung einer Buchse 55 und einer Feder S6 einen gewissen Abstand zwischeneinander
aufweisen. Die obere Membran 57 ist in ihrer Fläche größer als die untere Membran 58. wobei diese beiden
Membranen 57. 58 eine Druckkammer 18' bilden, in
welche eine Druckeinlaßöffnung 19' bzw. ein entspre chender Kanal einmündet. In einer auf der oberen Seite
der Membran 57 liegenden, mit der Atmosphäre in Verbindung stehenden Kammer 41' ist eine Feder 59
gelagert, welche die Membran 57 nach unten zu drükken bestrebt ist. Diese Feder 59 wird hinsichtlich ihrer
Schubkraft durch eine Stellschraube 60 verändert. Die dem Kontrollventil 51 in F i g. 2 entsprechenden Mittel
bestehen aus einem Kugelventil 62, welches unter der Einwirkung einer Feder 61 steht, und einem Ventilsitzteil
63. Unterhalb der Membran 58 ist eine Kammer 64 vorgesehen, die an die Atmosphäre angeschlossen ist.
Das Druckwechselventil 12 ist in Fig.4 der Zeichnung
im einzelnen dargestellt. In dem Ventilgehäuse 65 ist eine Kammer 66 vorgesehen, welche mit den Einlaßleitungen
13, 20 und mit der Auslaßleitung 14 verbunden ist. Zwischen der Einlaßleitung 13 und der Auslaßleitnng
14 ist ein Ventilsitz 67 angebracht, wobei zwischen der Auslaßleitung 14 und der Einlaßleitung 20 ein
Ventilsitz 68 vorgesehen ist, der dem Ventilsitz 67 gegenüberliegt. Die Ventilsitze 67 und 68 werden wahlweise
von einem Ventil 69 geschlossen, das mit dem unteren Ende eines Schaftes 70 verbunden ist. Das obere
Ende dieses Schaftes 70 steht mit der Membran 72 über eine Schraubenmutter in Verbindung, wobei der
Schaft durch eine Dichtung 71 hindurchgeführt ist. die in dem Ventilgehäuse 65 gelagert ist mit dem Ziel, das
obere Ende der Kammer 66 entsprechend abzudichten. Unterhalb der Membran 72 ist eine Kammer 73 vorgesehen,
die mit der Atmosphäre in Verbindung steht, während eine einen negativen Druck aufweisende
Kammer 23 mit der Einlaßleitung 24 in Verbindung steht, in welcher ein negativer Druck herrscht. Die
Kammer 23 wird auf der oberen Seite der Membran 72 gebildet. Die Kammer 23, in welcher der negative
Druck, also Unterdruck herrscht, ist mit einer Feder 74 ausgerüstet, welche bestrebt ist, die Membran 72 nach
unten zu bewegen. Die Feder 74 kann in ihrer Druckkraft über eine Stellschraube 75 verändert werden.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrich tung zur Rezirkulation oder zur Einführung von Auspuffgasen
ist die folgende:
Es sei einmal angenommen, daß die Kontrollvorrich
tung 28 ein Signal erzeugt, welches eine Rezirkulation der Auspuffgase nach Maßgabe eines bestimmten Faktors,
z. B. der Drehzahl der Brennkraftmaschine oder der Temperatur der Luft erforderlich macht. Demeni
sprechend wird das von dem Solenoid erregte Druck· ■wvcriselventil 26 in Betrieb gesetzt, welches die untet
negativem Druck stehende Auslaßleitung 25 in der Ansaugleitung 5 mit der Einlaßleitung 24 des Druckwech
selverüüs 12 verbindet. Wenn in die Auslaßleitung 25
der Ansaugleitung 5 kein negativer Druck eingesteueri wird, was beispielsweise beim Leerlauf, während dei
Verzögerung oder aber bei Vollast der Brennkraftma schine der Fall ist. so wirkt kein negativer Druck ir
dem Druckwechselventil 12. Die Folge davon ist. dat
das Ventilverschlußglied 69 unter der Kraft der Fedei
74 den Ventilsitz 67 verschlossen hält. Unter dieser Bc dingung wird ein großer negativer Druck in das Kon
trollventil in dem Kontrollteil 15 der Kontrollvorrich
tung 9 eingesteuert, wobei dieser negative Druck übe den Auslaß 21 der Ansaugleitung 5 übertragen wird
Dies ist deshalb der Fall, weil das Druckwechseiventi 12 die Verbindung zwischen der Einlaßleitung 20 un<
der Auslaßleitung 14 herstellt. Auf diese Weise wird da Kontrollventil 51 geschlossen gehalten. Die Folge da
von ist. daß auf die Druckkammer 18 über die Leitunj
17' ein negativer Druck einwirkt, unabhängig davor welcher Druck in der Kammer 46 zur Feststellung de
Drucke herrscht. Infolgedessen wird der Ventilsitz J
von dem Ventilverschlußglied 37 durch den Schaft 38 verschlossen, der unter der Kraft des auf die Membran
40 wirkenden negativen Druckes und der Kraft der Feder 42 steht. Hierdurch wird das Einströmen von Auspuffgasen
der Auspuffleitung 6 über die Leitung 10 in die Ansaugleitung 5 mit Sicherheit verhindert.
Wenn die Brennkraftmaschine beschleunigt wird oder aber bei normaler Drehzahl läuft, wobei das von
einem Solenoid erregte Druckwechselventil 26 unter den vorstehend angedeuteten Bedingungen arbeitet,
wird der in der Auslaßleitung 25 der Ansaugleitung 5 herrschende negative Druck in die Druckkammer 23
des Druckwechselventils 12 über die Leitung 27 eingesteuert, wobei das Ventilverschlußglied 69 entgegen
der Kraft der Feder 74 nach oben bewegt wird, was zur Folge hat, daß der Ventilsitz 68 verschlossen wird.
Wenn diese Situation eingetreten ist, so wird das Druckwechselventil 12 so betätigt, daß die Einlaßleitung
13 mit der Auslaßleitung 14 in Verbindung gebracht wird derart, daß Druckluft der Pumpe 8 in den
Kontrollteil 15 der Druckkontrollvorrichtung 9 über das Druckwechselventil 12 und die Leitung 17 eingesteuert
wird. Andererseits werden die Auspuffgase, welche in die Druckkammer 34 der Druckkontrollvorrichtung
9 eingeströmt sind, daneben über die Leitung 44 in die Kammer 46 zur Feststellung des Druckes eingesteuert
derart, daß der Druck in dieser Kammer 34 mit dem Druck der Kammer 46 ausgeglichen wird.
Wenn also der Druck in der Kammer 46 — welche zur Feststellung des Druckes dient — lediglich ein wenig
kleiner ist als der Atmosphärendruck, so wird zwischen dem auf der Membran 45 befindlichen Ventilverschlußglied
49 und der öffnung der Entlüftungsleitung 52 durch die Kraft der Federn 53 und 54 ein kleiner Abstand
geschaffen, der bewirkt, daß Druckluft der Leitung 17 über die Drossel 50. das Kontrollventil 51 und
die Entlüftungsleitung 52 in die Kammer 47 einströmt, was zur Folge hat, daß der Druck in der Leitung 17 bis
etwa auf Atmosphärendruck angehoben wird. Dementsprechend bleibt der Druck in der kontrollierten
Druckkammer der Druckkontrollvorrichtung 9 ebenfalls niedrig, wobei die Membran 40 das unter der Einwirkung
der Kraft der Feder 42 stehende Ventil 37 geschlossen hält. Auf diese Weise wird verhindert, daß die
Auspuffgase über das Ventil 35 in die Kontrollvorrichtung 9 strömen. Wenn der Druck der Auspuffgase in
der Druckkammer 34 auf einen Wert ansteigt, welcher dem Druckanstieg in der Druckkammer 46 entspricht,
so wird die Membran 45 in Richtung der Kammer 47 bewegt, was zur Folge hat. daß das Ventil 49 die Entlüftungsleitung
52 schließt. Dies bewirkt einen Druckanstieg in den Leitungen 17 und 17' sowie cmc Druckerhöhung
in der kontrollierten Druckkammer 18. so daß die Membran 40 entgegen der Kraft der Feder 42 nach
unten bewegt wird. Infolgedessen löst sich das Ventilverschlußglied
37 von dem Ventilsitz 36. so daß die Auspuffgase der Auspuffleitung 6 über die Leitung 10
and das Druckkontrollventil 9 in die Ansaugleitung 5 strömen können. Dieses Einströmen der Auspuffgase in
die Ansaugleitung 5 bewirkt einen Druckabfall in der
Druckkammer 34 und in der Kammer 46. so daß Druckluft der Entlüftungsleitung 52 in die Kammer 47
einströmen und den Druck in der kontrollierten Druckkammer herabsetzen kann, was ein Schließen des Ventils
35 zur folge hat Der in der Kammer 34 herrschen *5
de Druck wird auf diese Weise im wesentlichen auf einen Wert gehalten, der dem Atmosphärendruck ent
spricht: die Folge davon ist. daß die Menge der in Rieh
tung der Auslaßöffnung 31 von der festen Drossel 33 strömenden Auspuffgase proportional der Menge der
Luft gehalten wird, welche über das Venturirohr 3 in die Brennkraftmaschine eingeführt wird.
Wenn die Drehzahl der Brennkraftmaschine so beschaffen ist, daß keine Einführung der Auspuffgase in
die Ansaugleitung erforderlich ist. oder wenn die Brennkraftmaschine nicht genug warmgelaufen ist, arbeitet
die Steuervorrichtung 28 in der Weise, daß das von dem Solenoid erregte Druckwechselventil 26 die
Druckkammer 23 mit dem negativen Druck des Druckwechselventils 12 mit der Atmosphäre verbindet, wobei
der Betrieb des Druckwechselventils 12 überhaupt nicht beeinflußt wird, unabhängig davon, wieviel negativer
Druck auf die Auslaßleitung 25 der Ansaugleitung 5 mit dem negativen Druck einwirkt. Diese Bedingung
ruft das gleiche Verhalten hervor, wie wenn die Brennkraftmaschine im Leerlauf ist, verzögert wird oder aber
mit Vollast arbeitet. Das Ventil 35 der Druckkontrollvorrichtung 9 ist vollständig geschlossen, so daß eine
Zuführung der Auspuffgase aus der Auspuffleitung 6 in die Einlaßleitung auf alle Fälle unterbleibt.
Im folgenden wird der Betrieb der Druckkontrollvorrichtung
nach F i g. 3 im einzelnen beschrieben. Diese Kontrollvorrichtung arbeitet im wesentlichen wie
diejenige nach F i g. 2, wobei allerdings bei der Ausführungsform nach F i g. 3 zwei Membranen oberhalb und
unterhalb der Kontrolldruckkammer 18' vorgesehen sind, und der Druck in der Kammer 18' zur Betätigung
des Ventils 35' wirkt auf die Differenzfläche zwischen der oberen und der unteren Membran 57 bzw. 58, um
das Ventilverschlußglied 37' zu betätigen. Dieses Ventilverschlußglied 37' liegt oberhalb des Ventilsitzes
36' und verhindert daher die Ablagerung von Ölkohle u. dgl. der Auspuffgase auf dem Ventilverschlußglied
37'.
Wie vorstehend bereits beschrieben, wird in dem System zur Rezirkulation der Auspuffgase gemäß der Erfindung
der Druck der in den Druckkontrollteil eingesteuerten Druckluft der Druckluftpumpe nach Maßgabe
des Druckes der Auspuffgase geregelt, welche in die Druckkontrollvorrichtung eingeführt werden. Der
Betrieb des Ventils in diesem Druck kontrollgerät wird
durch die kontrollierte Druckluft erreicht, so daß der
Druck der Auspuffgase — welche von der Auspuffleitung in das Einlaßsystem eingesteuert werden — auf
einem Wert gehalten wird, der im wesentlichen dem Atmosphärendruck entspricht. Da jedoch der das Ventil
in die OffensteHung überführende Druck ein stark positiver Druck ist. ist es möglich, die Kraft der Fedei
zur Aufrechterhaltung des Ventils in seiner Schließ stellung zu vergrößern, so daß die eingeführter
Auspuffgase nicht pulsieren. Obgleich die in den Druck kontrolltetl eingeführte Druckluft von dem Ventil zui
Atmosphäre hin entlüftet wird, stellt sich insofern wäh rcnd des Betriebes des Ventils der Druckkontrollvor
richtung kein besonderes Problem, als die von der Luft pumpe gelieferte Druckluftmenge relativ groß ist. Aucl
wird das öffnen und Schließen des Ventils auch dam wenig beeinflußt, wenn die von der Pumpe gefördert!
Druckluft zur Wiederverbrennung der Auspuffgas verwendet wird. Darüber hinaus fällt der Raum, in wel
ehern der Druck der von der Pumpe geförderten LuI klein ist. was bei einer geringen Drehzahl der Brenn
kraftmaschine der Fall ist. mit demjenigen Raum zu
sammen. in welchem es erwünscht ist, aus Sicherheit?
gründen für die Brennkraftmaschine die Rezirkulatio der Auspuffgase zu vermeiden. In diesem Raum ode
Bereich ist es möglich, die Rezirkulation der Auspuffgase
vollständig zu unterbinden, da der vergleichsweise geringe Druck auf der Druckseite der Luftpumpe in
einen relativ großen negativen Druck in der Ansaugleitung umgewandelt wird, und zwar durch den Einsatz
des Druckwechselventils.
Dabei ist ferner zu berücksichtigen, daß der den Druck kontrollierende Teil der Druckkontrollvorrichtung
unmittelbar an dem Ventilgehäuse oder Ventilkörper angebracht ist, so daß ein Einfrieren von
Kondenswasser in der Druckkammer zur Feststellung des Druckes als Folge der Strahlungswärme des
Kontrollventilkörpers selbst dann verhindert wird,
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wenn die Temperatur der Außenluft auf einen extrem niedrigen Wert abfällt. Da jedoch nur geringe Mengen
an Auspuffgasen in die Druckkammer zur Feststellung des Druckes einströmt, steigt der den Druck kontrollierende
Teil in seiner Temperatur nicht so hoch an, so daß eine lange Lebensdauer der Membranen sichergestellt
ist. Da die Überführung des Ventils in der Druckkontrollvorrichtung in die Schließstellung durch die
elastische Kraft der Federn bewirkt wird, ist es in manchen Anwendungsfällen keineswegs wesentlich, einen
negativen Druck in der Einlaßleitung zu verwenden, wenn das Ventil in die Schließstellung überführt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Einrichtung zur Rückführung von Auspuffgasen einer Brennkraftmaschine, bei welcher das Auspuffsystem und das Einlaßsystem der Maschine über
eine von einem Ventilglied beherrschte Leitung miteinander verbunden sind, so daß ein Teil der Auspuffgase in das Einlaßsystem eingeführt wird, wobei
das Ventilglied membrangesteuert ist und die Mem- ίο bran von einem durch ein Steuerventil beherrschten
Druck beaufschlagt ist, welchem Atmosphärendruck überlagerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Leitung (JO) eine Druckkontrollvorrichtung mit — von dem Auspuffsystem
ausgehend in Richtung zum Einlaßsystem — einer festen Drossel (33), einer Druckkammer (34) und
dem Ventüglied (37, 37') angeordnet ist daß ein Druckkontrollteil der Druckkontrollvorrichtung
eine erste mit der Atmosphäre in Verbindung stehende Kammer (41, 64) und eine zweite Kammer
(18. 18') aufweist, welche von der ersten Kammer (41.64) durch die Membran (40.58) getrennt ist und
mit einer Druckmittelquelle (8) sowie mit der Atmosphäre in Verbindung steht (öffnung 48), daß ferner
das Steuerventil (67. 68, 69) die Verbindung zwischen der zweiten Kammer (18.18') und der Druck
mittelqiielle (8) überwacht, daß ein kontrollierter
Druckraum (47) mit der zweiten Kammer (18. 18) verbunden ist und durch eine Membran (45) von der
Druckkammer (34) getrennt ist. daß diese Membran
(45) mit einem Ventilelement (49) derart verbunden ist. daß nach Maßgabe des Druckes in der Druckkammer (34) die Verbindung zur Atmosphäre ge
steuert wird, und daß das Ventüglied (37. 37') nach Maßgabe des auf diese Weise geregelten Druckes
in der zweiten Kammer (18. 18') derart betätigt wird, daß in der Druckkammer (34) ein Druck aufrechterhalten wird, der im wesentlichen gleich dem
Atmosphärendruck ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß in einer die Druckmittelquelle (8) mit
der zweiten Kammer (18.18') und mit dem kontrollierten Druckraum (47) verbindenden Leitung (11.
17) das Steuerventil (67. 68, 69) angeordnet ist und daß eine dieses Ventil öffnende oder schließende
Druckkammer (23) an denjenigen Teil des Einlaßsystems angeschlossen ist, welcher in unmittelbarer
Nähe einer Drosselklappe (4) liegt, so daß das Ventil nach Maßgabe der Drehzahl der Brennkraftma-
schine geöffnet oder geschlossen wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittelquelle (8) und ein Teil
des Einlaßsystems stromab der Drosselklappe (4) riiit u τ zweiten Kamn-.er (18. 18') über das Steuerventil (67. 68. 69) verbunden ist, daß eine dieses
Ventil einschaltende Druckkammer (23) mit einem Teil des Einlaßsystems in unmittelbarer Nähe der
Drosselklappe (4) in Verbindung steht, und daß die Druckmittelquelle (8) und das Einlaßsystem über
dieses Ventil nach Maßgabe der Drehzahl der Brennkraftmaschine mit der zweiten Kammer (18,
18') wahlweise verbindbar ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach Maßgabe der Drehzahl der *>5
Brennkraftmaschine arbeitendes, von einem Solenoid gesteuertes Ventil (26) in der Leitung (24. 27)
vorgesehen ist, welche die Druckkammer (23) in
diesem Ventil mit einem Teil des Einlaßsystems in
unmittelbarer Nähe der Drosselklappe (4) verbin det und daß diese Druckkammer (23) und das Einlaßsystem durch das solenoiderregte Ventil voneinander dann getrennt werden, wenn eine Rückführung von Auspuffgasen entbehrlich ist
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP48059711A JPS5213249B2 (de) | 1973-05-30 | 1973-05-30 | |
| JP5971173 | 1973-05-30 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2425673A1 DE2425673A1 (de) | 1974-12-19 |
| DE2425673B2 true DE2425673B2 (de) | 1975-08-28 |
| DE2425673C3 DE2425673C3 (de) | 1976-04-08 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5213249B2 (de) | 1977-04-13 |
| CA1002835A (en) | 1977-01-04 |
| US3881456A (en) | 1975-05-06 |
| DE2425673A1 (de) | 1974-12-19 |
| JPS507932A (de) | 1975-01-27 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |