DE2425540C2 - Spannungsbegrenzer - Google Patents
SpannungsbegrenzerInfo
- Publication number
- DE2425540C2 DE2425540C2 DE2425540A DE2425540A DE2425540C2 DE 2425540 C2 DE2425540 C2 DE 2425540C2 DE 2425540 A DE2425540 A DE 2425540A DE 2425540 A DE2425540 A DE 2425540A DE 2425540 C2 DE2425540 C2 DE 2425540C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- voltage limiter
- impurities
- points
- concentration
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D1/00—Resistors, capacitors or inductors
- H10D1/40—Resistors
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D8/00—Diodes
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10P—GENERIC PROCESSES OR APPARATUS FOR THE MANUFACTURE OR TREATMENT OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
- H10P95/00—Generic processes or apparatus for manufacture or treatments not covered by the other groups of this subclass
Landscapes
- Thyristors (AREA)
Description
— mindestens im Bereich eines Zonenüberganges (9, 10) mindestens in einer der beiden
anschließenden Zonen (4, 5; 5, 6) die Störstellenkonzentration an definierten Stellen (13,13a,
i3b) lokal erhöht ist, und
— der Wert des Bahnwiderstandes zwischen diesen Stellen (13, 13a, \3b) und der jeweils
nächsten Kontaktelektrode (2,3) erhöht ist
20
2. Spannungsbegrenzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die definierten Stellen (13,13έ>;
erhöhter Störstellenkonzentration einen Teil der Mittelzone (5) bilden.
3. Spannungsbegrenzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die definierten Steilen (13a,
i3b) erhöhter Störstellenkonzentration einen Teil der Außenzonen (4,6) bilden.
4. Spannungsbegrenzer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erhöhte Störstellenkonzentration
mindestens 2-, höchstens aber lOmal größer
ist als die Grunddotierung.
5. Spannungsbegrenzer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erhöhte Störstellenkonzentration
einen Gradienten aufweist, der mindestens 2-, höchstens aber lOmal größer ist als jener der
Außenzonen (4,6).
6. Spannungsbegrenzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erhöhung des Wertes
des Bahnwiderstandes die Stirnfläche (7,8) über den ίο
Stellen (13,13a, 13ο; erhöhter Störstellenkonzentration
eine Ausnehmung (14, i4b) aufweist.
7. Spannungsbegrenzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erhöhung des Wertes
des Bahnwiderstandes die Stirnfläche (7, 8) der Außenzone (4, 6) über den Stellen (13, 13a, 13b;
erhöhter Störstellenkonzentration nicht kontaktiert ist und daß der lokale Widerstand durch Kompensationsstörstellen
(14a; erhöht ist.
8. Spannungsbegrenzer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (14, 14i>; 10
bis 100 μπι tief ist.
9. Spannungsbegrenzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich mindestens eines
Zonenüberganges (9,10) mindestens drei Stellen (13, 13a; erhöhter Störstellenkonzentration vorhanden
sind und daß die Abstände zwischen den benachbarten Stellen (13,13a;den gleichen Wert haben.
10. Spannungsbegrenzer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen (7, 8)
symmetrisch zur Mittellinie (M) sieben Ausnehmungen (14) aufweisen.
11. Spannungsbegrenzer nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (14) zylindersymmetrisch sind und das Verhältnis des
Durchmessers (D) der Ausnehmung (14) zu dem Durchmesser (d) der unter dieser Ausnehmung (14)
liegenden Stelle (13) erhöhter Störstellenkonzentration mindestens 2, höchstens aber 20 ist
IZ Spannungsbegrenzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellen (\3b) erhöhter
Störstellenkonzentration eine fingerförmige Struktur aufweisen.
13. Spannungsbegrenzer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verhältnis zwischen der gesamten Zonenübergangsfläche und der durch
die Stellen (13,13a, 136; erhöhter Störstellenkonzentration
eingenommene Fläche größer als 10 ist
Die Erfindung betrifft einen Spannungsbegrenzer mit zwei Kontaktelektroden und einem Halbleiterkörper,
der aus einer niedrig dotierten Mittelzone und zwei daran anschließenden höher dotierten Außenzonen
entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps besteht, wobei die
Störstellenkonzentration in der Mittelzone kleiner als 1015cm-3ist
Solche Spannungsbegrenzer sind beispielsweise aus den Brown Boveri Mitteilungen, Nr. 9, 1972, Seiten
476—482, bekannt und werden bevorzugt zum Schutz gegen Überspannungen in Stromrichteranlagen verwendet
In einem elektrischen Ersatzschaltbild können sie prinzipiell als zwei mit entgegengesetzter Polarität in
Serie geschaltete stoßspannungsfeste Halbleiterdioden
aufgefaßt werden. Die Strom-Spannungskennlinie dieser Spannungsbegrenzer weist etwa die in F i g. 3, Kurve
b, dargestellte Form auf, d. h. über einem bestimmten positiven bzw. negativen Wert der Spannung an dem
Schutzelement der der Lawinendurchbruchspannung der Halbleiterdiode entspricht, erzeugt eine sehr kleine
Spannungserhöhung am Schutzelement eine sehr große Stromerhöhung.
Diese bekannten Begrenzungselemente (im folgenden auch als DSAS-Elemente bezeichnet, wobei D für
Diode, S für Silizium, A für »controlled avalanche« und das zweite S für symmetrisch stehen) bewirken, daß
unabhängig davon, ob es sich um Störungen mit hohen Überspannungen oder um Störungen mit nur geringen
Überspannungen handelt, an dem zu schützenden Element, etwa einem Thyristor, Impulse in Höhe der
Lawineneinsatzspannung des DSAS-Elementes liegen.
Die herkömmlichen DSAS-Elemente besitzen demnach den Nachteil, daß auch die relativ häufig
auftretenden Störungen mit nur geringer Überspannung die gleiche Verlustleistung in dem zu schützenden
Element erzeugen, wie die Störungen mit hohen Überspannungen.
Aus der FR-PS 12 63 548 ist ein Halbleiterbauelement
mit einer PNPN-Struktur bekannt, das im Bereich eines Zonenübergangs lokal erhöhte Störstellen aufweist.
Oberhalb gewisser Störstellen befinden sich kreisförmige Ausnehmungen mit einem Boden erhöht dotierten
Materials. Dadurch wird unter anderem der Widerstand des Bauelementes erniedrigt und eine geringere
spezifische Kapazität erzielt Ein solches Bauelement ist jedoch als Begrenzungselement ungeeignet, da bei
Überschreiten der maximalen Sperrspannung die Spannung über das Bauelement auf einem Bruchteil
dieser Sperrspannung zusammenbricht
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Spannungsbegrenzer anzugeben, der es ermöglicht, vor
allem für die relativ häufig auftretenden Störungen mit geringen Überspannungen die Verlustleistung in dem zu
schützenden Element geringer zu halten, als dieses bei Verwendung von herkömmlichen Spannungsbegrenzern
möglich ist und der sich außerdem durch einfache Fertigung und Aufbau auszeichnet
Die vorgenannte Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst
Besonders bewährt haben sich Spani.ungsbegrenzer,
bei denen zwecks Erhöhung des Wertes des Bahnwiderstandes die Stirnflächen der Außenzonen über den
Stellen erhöhter Störstellenkonzentration eine Ausnenmung
aufweisen.
Vorzugsweise sind im Bereich mindestens eines Zonenüberganges mindestens drei Stellen erhöhter
Stcrstellenkonzentration vorhanden, wobei die Abstände zwischen den banachbarten Stellen den gleichen
Wert besitzen.
Weitere Merkmale sowie die Wirkungsweise der Erfindung werden nachstehend anhand von im Zusammenhang
mit Zeichnungen näher erläuterten Ausführungsbeispielen dargestellt Es zeigt
F i g. 1 einen seitlichen Schnitt durch einen Spannungsbegrenzer
mit punktförmigen Stellen erhöhter Störstellenkonzentration,
Fig.2 eine Draufsicht des Spannungsbegrenzers nach Fig. 1,
F i g. 3, Kurve a, die Strom-Spannungskennlinie des Halbleiterbauelementes nach F i g. 1,
F i g. 3, Kurve b, die Strom-Spannungskennlinie eines herkömmlichen DSAS-Elementes,
F i g. 4 und 5 Ausschnitte aus zwei anderen Ausführungsformen,
F i g. 6 einen Spannungsbegrenzer mit fingerförmiger
Stellen erhöhter Störstellenkonzentration.
Der in F i g. 1 und F i g. 2 dargestellte Spannungsbegrenzer besteht aus einem einkristallinen Halbleiterkörper
1 und zwei sich an diesen Körper anschließenden Kontaktelektroden 2 und 3.
Der Halbleiterkörper 1 weist drei Zonen abwechselnd entgegengeretzten Leitfähigkeitstyps auf: die
P-Zone 4, die N-Zone 5 und die P-Zone 6. Die beiden P-Zonen 4 und 6 besitzen an den Stirnflächen 7 und 8
eine Oberflächen-Störstellenkonzentration von 1019 cm-3, während die N-Zone 5 sehr schwach dotiert
ist und höchstens 1015 Störstellenatome/cm3 enthält. Diese Zonen 4, 5 und 6 bilden die durch strichlierte
Linien angedeuteten PN-Übergänge9und 10.
Um die Sperrfähigkeit der Scheibe zu erhöhen sind die Seitenflächen ti und 12 des Halbleiterkörpers 1 in
bekannter Weise abgeschrägt (beispielsweise doppelseitig mit flachem Winkel wie in F i g. 1 dargestellt).
Die hochohmige N-leiteride Zone 5 ist lokal
beispielsweise an insgesamt sieben Stellen 13 (vgl. auch F i g. 2) zusätzlich N-dotiert, wobei die Störstellendichte
mindestens zweimal höchstens aber zehnmal so hoch wie die Grunddotierung ist und die Tiefe (gemessen von
den Stirnflächen 7 und 8) dieser Störstellen etwa 20 bis 200 μπι beträgt
Über diesen Stellen 13 erhöhter Störstellenkonzentration sind die Stirnflächen 7 und 8 nicht kontaktiert
und die Ausnehmungen 14 eingeätzt. Die Tiefe dieser Ausnehmungen liegt zwischen 10 und ΙΟΟμίτι und der
Durchmesser D der jeweiligen Ausnehmung ist mindestens zweimal höchstens aber zwanzigmal größer
als der Durchmesser c/der unter diesen Ausnehmungen
liegenden Stellen erhöhter Störstellenkonzentration.
F i g. 3, Kurve a, zeigt die Strom-Spannungskennlinie eines solchen Spannungsbegrenzers im I.Quadranten.
Die Kennlinie ist für das Element der Fig. 1 symmetrisch zum Nullpunkt. Si« weist drei Arbeitsgebiete
auf. Diese werden in F i g. 3 (Kurve a) als Bereich I (0 < U < Ly, Bereich II (Ua<
U < Ut) und Bereich III (U > Ub) bezeichnet.
Zur Erklärung der Wirkungsweise des Spannungsbegrenzers wird im folgenden angenommen, daß an der
Elektrode 2 ein negatives Potential und an der Elektrode 3 ein positives Potential liegt Der Zonenübergang
10 ist in diesem Fall in Durchlaßrichtung, der ο Zonenübergang 9 in Sperrichtung gepolt.
Eine Zunahme der angelegten Spannung bewirkt zunächst lediglich eine Zunahme des Widerstandes des
Zonenüberganges 9. Der Sperrstrom, der im wesentlichen durch thermische Paarerzeugung entsteht ist
vernachlässigbar klein (Bereich I der /-LZ-Kennlinie).
Bei weiterer Steigerung der Spannung treten an dem Zonenübergang 9 an den definierten Stellen 13 mit
erhöhter N-Dotierung so hohe Feldstärken auf, daß durch Stoßionisierung eine Lawinenbildung von Stromträgern
eintritt Die durch die Ausnehmungen 14 verursachte Erhöhung des Bahnwiderstandes zwischen
den Stellen 13 erhöhter Störstellenkonzentration und der Elektrode 2 bewirkt eine Begrenzung des
Stromanstieges bei Überschreitung der Lawinendurchbruchspannung Ua (Bereich II der I-U-Kennlinie). Die
Ausnehmungen in den Stirnflächen 7, 8 sind deswegen besonders wirksam, weil dort aufgrund der hohen
Dotierung eine besonders große Querleitfähigkeit ber.teht Die Steilheit der Strom-Spannungskennlinie ist
etwa dem reziproken Wert des Bahnwiderstandes proportional.
Wird die an den Elektroden 2 und 3 liegende Spannung noch weiter erhöht, so tritt schließlich bei Ub
auch in dem restlichen (nicht zusätzlich dotierten) Gebiet des Zonenüberganges 9 ein Lawinendurchbruch
ein. Eine geringe Spannungserhöhung führt in diesem Bereich zu einer großen Stromzunahme (Bereich 111 der
/-iJ-Kennlinie).
Dieser Aufbau der Kennlinie (F i g. 3. Kurve a) ist am
ίο schärfsten ausgeprägt, wenn der Teil der Zonenübergänge,
der für die Lawinendurchbruchspannung Ua verantwortlich ist, einen im Verhältnis zur gesamten
Zonenübergangsfläche sehr kleinen Teil einnimmt, und wenn das Verhältnis von Durchmesser D der zylinder-
•45 symmetrischen Ausnehmungen 14 zum Durchmesser d
der unter diesen Ausnehmungen 14 liegenden Stellen 13 erhöhter Störstellenkonzentration mindestens zwei und
höchstens zwanzig beträgt.
Bei der Herstellung des Aktivteils des Spannungsbe-
5Ii grenzers nach F i g. 1 geht man von einer schwach
dotierten N-leitenden Siliziumscheibe mit einer Dicke von etwa 150 bis 1500 μηι aus. Die Dotierung des
Siliziums kann zwischen 10'3 und 1015 Donatoratome/cm3
betragen. In diese Siliziumscheibe werden Vertiefungen in die Stirnflächen 2 und 3 über den Stellen
13, die zusätzlich N-dotiert werden sollen, eingeätzt. Der Durchmesser dieser Vertiefungen liegt zwischen 10
und 1000 μπι, die Tiefe zwischen 0 und 100 μίτι. Nach
Auflegung einer Diffusionsmaske erfolgt durch die
t>o geätzten Vertiefungen hindurch eine lokale Diffusion,
z. B. mit Phosphor, zur Erzeugung der Stellen 13 erhöhter N-Störstellenkonzentration.
Zur Bildung der Zonenübergänge 9 und 10 werden die Diffusi^nsmaske durch ein geeignetes Ätzmittel entfernt
und in die Siliziumscheibe in einem weiteren Diffusionsprozeß, z. B. Bor zur Erzeugung der P-Zonen
4 und 6 eindiffundiert. Dabei werden die Menge der Dotierungssubstanz und die übrigen Reaktionsparame-
ter bei dem verwendeten Diffusionsverfahren (etwa der Ampullendiffusion) so gewählt, daß sich in der Scheibe
eine Randkonzentration von mindestens Wem-3
einstellt. Die Dicke dieser P-Ieitenden Diffusionsschicht kann zwischen 20 und 200 μίτι betragen.
In einem weiteren Verfahrensschritt wird dann zur Vergrößerung des Bahnwiderstandes in der Umgebung
der Vertiefungen für die lokale Diffusion ein Teil der hochleitfähigen Oberflächenschicht: abgeätzt, so daß
sich die Ausnehmungen 14 ergeben.
Schließlich wird die P-dotierte Schicht an den Seitenflächen 11 und 12 der Siliziumscheibe 1 entfernt
und die so behandelten Seiten in bekannter Weise beispielsweise doppelseitig abgeschrägt.
Die Verwendung des Spannungsbegrenzers nach F i g. 1 mit den Schwellspannungen U2 und Ub zur
Spannungsbegrenzung — im Hinblick auf die gestellte Aufgabe — beruht nun darauf, daß der Schutz gegen
Überspannungen (darunter werden in diesem Zusammenhang Spannungen an der Störstelle
> Ub verstanden) nicht erst bei Ub, wie bei den DSAS-Elementen
herkömmlicher Bauweise (vgl. F i g. 3, Kurvet sondern
bereits bei einer kleineren Spannung U1, einsetzt. Ein
Teil der bei Verwendung von DSAS-Elementen vollständig vom zu schützenden Element, etwa einem
Thyristor, zu verarbeitende Verlustleistung wird jetzt teilweise vom Schutzelement selbst übernommen, weil
zwischen Störquelle und dem zu schützenden Element durch den im DSAS-Element fließenden Strom ein
Spannungsabfall entsteht, so daß die am zu schützenden Element wirksam liegende Spannung nur in Ausnahmefällen
Lkübersteigt
Besonders im Hinblick auf die häufig auftretenden Impulse geringer Überspannung bewirkt das neue
Stützelement eine wesentlich bessere Ausnutzung des
zu schützenden Elementes.
F i g. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel bei dem nicht die N-Zone sondern die P-Zonen an definierten Stellen 13a
stärker dotiert sind bzw. einen größeren Konzentrationsgradienten aufweisen als das restliche Zonengebiet.
Der Konzentrationsgradient der Störstellen an diesen Stellen 13a ist etwa 2 bis lOmal so groß wie im übrigen
P-Gebiet. Vorzugsweise wird für die Stelle 13a ein anderer Akzeptor, z. B. Gallium, verwendet als für die
Zonen 4 und 6 (z. B. Aluminium).
In Fig. 5 wird die Erhöhung des Bahnwiderstandes nicht durch Ausnehmungen über den Steilen Ϊ3 bzw.
13a, sondern durch Eindiffusion von Kompensationsstörstellen erreicht.
F i g. 6 zeigt eine Draufsicht auf einen Spannungsbegrenzer mit fingerförmigen Stellen 13i>
erhöhter Störstellenkonzentration. Diese Stellen 13/>
sind in Fig. 6 (beispielsweise) sternförmig angeordnet. Die
Ausnehmungen über den Stellen 136 erhöhter Störstel-
lenkonzentration weisen hierbei eine (beispielsweise) zusammenhängende ebenfalls sternförmige Struktur
auf.
Kennlinie und Wirkungsweise der drei letzten Ausführungsbeispiele entsprechen dem Ausführungs-
jo beispiel nach F i g. 1 und 2.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1 Spannungsbegrenzer mit zwei Kontaktelektroden (2, 3) und einem Halbleiterkörper (1), der aus einer niedrig dotierten Mittelzone (5) und zwei 5 daran anschließenden höher dotierten Außenzonen (4, 6) entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps besteht, wobei die Störstellenkonzentration in der Mittelzone (5) kleiner als 1015Cm-3 ist, dadurch gekennzeichnet, daß
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH604474A CH571769A5 (de) | 1974-05-03 | 1974-05-03 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2425540A1 DE2425540A1 (de) | 1975-11-13 |
| DE2425540C2 true DE2425540C2 (de) | 1983-10-06 |
Family
ID=4303311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2425540A Expired DE2425540C2 (de) | 1974-05-03 | 1974-05-27 | Spannungsbegrenzer |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH571769A5 (de) |
| DE (1) | DE2425540C2 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1263548A (fr) * | 1959-07-14 | 1961-06-09 | Ericsson Telefon Ab L M | Dispositif semi-conducteur du type pnpn et son procédé de fabrication |
-
1974
- 1974-05-03 CH CH604474A patent/CH571769A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1974-05-27 DE DE2425540A patent/DE2425540C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2425540A1 (de) | 1975-11-13 |
| CH571769A5 (de) | 1976-01-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0360036A2 (de) | Planarer pn-Übergang hoher Spannungsfestigkeit | |
| CH668505A5 (de) | Halbleiterbauelement. | |
| DE1489937A1 (de) | Halbleiterbauelement | |
| EP0400178B1 (de) | Halbleiterbauelement mit Passivierungsschicht | |
| EP0992069B1 (de) | Halbleiter-strombegrenzer | |
| EP0978145B1 (de) | Halbleiter strombegrenzer und deren verwendung | |
| DE1906479C2 (de) | Halbleiterbauelement | |
| DE2644654A1 (de) | Halbleiterbauelement | |
| DE2927003C2 (de) | Siliziumwiderstandselement aus einem plättchenförmigen Halbleiterkörper und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1075745B (de) | Halbleiteranordnung mit einem pn-Übergang, insbesondere zur Verwendung als spannungsabhängige Kapazität | |
| DE2616576B2 (de) | Schottky-Diode und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE1216435B (de) | Schaltbares Halbleiterbauelement mit vier Zonen | |
| DE2238564C3 (de) | Thyristor | |
| DE1539636B1 (de) | Als Thyristor ausgebildetes Halbleiterbauelement mt profilierter Randzone | |
| DE2425540C2 (de) | Spannungsbegrenzer | |
| DE2214187C3 (de) | Thyristor | |
| DE69418660T2 (de) | Bidirektionale Schockleydiode | |
| DE1514061A1 (de) | Unipolarhalbleiterbauelement | |
| DE69210475T2 (de) | Bidirektioneller Schaltkreis zur Unterdrückung von Einschaltspannungsstössen | |
| DE1208408B (de) | Steuerbares und schaltbares Halbleiterbauelement mit vier Schichten abwechselnd entgegengesetzten Leitungstyps | |
| DE1934208U (de) | Halbleiterbauelement. | |
| DE3029836C2 (de) | Thyristor | |
| DE19820734A1 (de) | Unipolarer Halbleitergleichrichter | |
| EP0310836A2 (de) | Halbleiterbauelement mit einem planaren pn-Übergang | |
| DE7418328U (de) | Mehrzonenhalbleiterbauelement |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OF | Willingness to grant licences before publication of examined application | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: KLUGE, H., DIPL.-ING. DR.-ING., PAT.-ANW., 7891 KU |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: DERZEIT KEIN VERTRETER BESTELLT |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |