DE2425392C2 - - Google Patents
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- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10F—INORGANIC SEMICONDUCTOR DEVICES SENSITIVE TO INFRARED RADIATION, LIGHT, ELECTROMAGNETIC RADIATION OF SHORTER WAVELENGTH OR CORPUSCULAR RADIATION
- H10F30/00—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors
- H10F30/20—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors
- H10F30/21—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation
- H10F30/28—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation the devices being characterised by field-effect operation, e.g. junction field-effect phototransistors
- H10F30/2823—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation the devices being characterised by field-effect operation, e.g. junction field-effect phototransistors the devices being conductor-insulator-semiconductor devices, e.g. diodes or charge-coupled devices [CCD]
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- H10F39/12—Image sensors
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- H10F39/154—Charge-injection device [CID] image sensors
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- Solid State Image Pick-Up Elements (AREA)
- Measurement Of Radiation (AREA)
- Transforming Light Signals Into Electric Signals (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen CID-Bildsensor gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei bekannten CCD-Bildsensoren dieser Art wird eine Diode
derart in Sperrichtung vorgespannt, daß am Übergang zwischen
zwei unterschiedlich dotierten Halbleiterbereichen ein Verarmungsbereich
entsteht, d. h. ein Bereich, der frei von
Ladungsträgern ist. Auf einer der beiden Halbleiterschichten
liegt über einer Isolierschicht eine Eletkrode auf, wobei
sowohl die Isolierschicht als auch diese Elektrode Lichteinfall
in die Halbleiterschicht nicht oder nur wenig behindern
dürfen. Die genannte Elektrode wird in Durchlaßrichtung
vorgespannt, so daß sich unter ihr im Halbleiterbereich Minoritätsträger
sammeln. Bei Lichteinfall bilden sich in
dem genannten Halbleiterbereich Ladungsträgerpaare, von denen
die Minoritätsträger unter die Elektrode wandern,
während die Majoritätsträger über eine Vorspannungsquelle
abgeführt werden. Vermindert man nun die Spannung an der
isolierten Elektrode auf 0 V, diffundieren die
Minoritätsträger in das Innere der Halbleiterschicht, wodurch
an der Sperrschicht der Diode eine Spannung entsteht,
die ein Videosignal bildet. Das Anlegen dieser Spannung an
die isolierte Elektrode und deren Verminderung auf 0 V stellt
einen Abtastzyklus für das Videosignal dar.
Bildsensoren, die nach diesem Prinzip arbeiten, sind sowohl
in der US-PS 36 76 715, als auch in "Digest of Technical
Papers", ISSCC 1973, Seiten 138-139 beschrieben; dabei ist
allerdings nur eine geringe Abtastfrequenz möglich, da das
Eindiffundieren der Minoritätsträger nur langsam erfolgen
kann. Würde ein weiterer Abtastzyklus zu schnell nachfolgen,
wären von dem vorangegangenen Abtastzyklus noch restliche
Minoritätsträger vorhanden, die das resultierende Videosignal
verfälschen. Ein solcher Dämpfungseffekt wäre so
stark, daß mit diesen bekannten Bildsensoren eine Abtastung
mit den üblicherweise verwendeten Bildfrequenzen nicht möglich
ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine CID-Bildsensor
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 derart
weiterzubilden, daß eine hohe Abtastfrequenz erzielbar ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruchs
1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Erfindungsgemäß wird beim Abtastvorgang, bei dem die Spannung
an der isolierten Elektrode herabgesetzt ist, gleichzeitig
ein Kondensator an das Substrat angeschlossen. Dieser
zuvor entladene Kondensator wirkt wie ein Kurzschluß und
saugt dadurch die Minoritätsträger mit entsprechend hoher
Geschwindigkeit aus dem Substrat ab. Nach Abnahme des Videosignals
wird der Kondensator wieder entladen und steht für
einen neuen Abtastzyklus bereit. Wegen der mit Hilfe des
Kondensators erreichten hohen Geschwindigkeit, mit der die
Minoritätsträger abgesaugt werden, sind sehr hohe Abtastfrequenzen
möglich
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von
Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert.
Fig. 1A bis 1C zeigen einen CID-Bildsensor in
Form von Leiter-Isolator-Halbleiter-Zellen
als Ausführungsbeispiel,
wie er in der Strahlungsempfängeranordnung
nach Fig. 2 eingefügt ist, und
veranschaulichen die verschiedenen Stufen
beim Betrieb derselben.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht einer Anordnung einer
Vielzahl von CID-Bildsensoren
gemäß den Fig. 1A bis 1C, welche auf einem
gemeinsamen Halbleitersubstrat ausgebildet sind.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt der Anordnung nach
Fig. 2 entlang den Schnittlinien 3-3.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt der Anordnung nach
Fig. 2 entlang der Schnittlinien 4-4.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt der Anordnung nach
Fig. 2 entlang der Schnittlinien 5-5.
Fig. 6 zeigt ein Blockschaltbild eines Systems mit
einer Bildsensoranordnung nach den Fig. 2
bis 5.
Fig. 7A bis 7L zeigen Kurven für die Amplitude über der Zeit
mit einem gemeinsamen Zeitmaßstab für die
Signale, die an verschiedenen Stellen in der
Anordnung nach Fig. 6 auftreten. Die Stelle,
an der die Signale nach den Fig. 7A bis 7L
in dem Blockschaltbild nach Fig. 6 auftreten,
ist jeweils
gemäß der Figur bezeichnet.
Fig. 8A bis 8C zeigen einen Sensor gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
wie er in der
Strahlungsempfängeranordnung nach Fig. 9
eingefügt ist, und veranschaulichen verschiedene
Stufen beim Betrieb derselben.
Fig. 9 zeigt eine Draufsicht einer Anordnung einer Vielzahl
von CID-Bildsensoren gemäß den Fig.
8A bis 8C, welche auf einem gemeinsamen Halbleitersubstrat
ausgebildet sind.
Fig. 10 zeigt eine Draufsicht einer Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats
der Anordnung nach Fig. 9 und
bestimmte Kennzeichen dieser Anordnung
Fig. 11 ist ein Schnitt der Anordnung nach Fig. 9
entlang den Schnittlinien 11-11.
Fig. 12 ist ein Schnitt der Anordnung nach Fig. 9
entlang den Schnittlinien 12-12.
Fig. 13 ist ein Schnitt der Anordnung nach Fig. 9
entlang den Schnittlinien 13-13.
Die Fig. 1A, 1B und 1C
zeigen ein Paar von gekoppelten CID-Bildsensoren, welche
für den Betrieb in zweidimensionalen Anordnungen
besonders geeignet sind.
Die Fig. 1A zeigt eine Einrichtung 10 mit einem
Substrat 11 aus Halbleitermaterial, wobei eine Schicht 11 a mit
hohem spezifischem Widerstand auf einer Basisschicht mit niedrigem
spezifischen Widerstand ausgebildet ist, um in der Hauptmasse
des Substrats 11 einen PN-Übergang zu erhalten. Weiterhin ist
ein isolierendes Teil 12 gezeigt, das über der Hauptoberfläche 13
des Substrates 11 liegt, und ein Paar von leitenden Teilen oder
Elektroden 14 und 15 liegen über dem isolierenden Teil 12. Die Elektrode
14 ist so eingerichtet, daß sie mit einer Zeilen-Leiter-
Leitung einer Anordnung verbunden werden kann, die aus Zeilen
und Spalten von CID-Bildsensoren besteht. Die
Elektrode 15 ist so eingerichtet, daß sie mit einer Spalten-Leiter-
Leitung der Anordnung verbunden werden kann. Ein Integrationskondensator
18 ist zwischen einen Anschluß 16 der Schicht 11 b und
einen Masseanschluß 17 geschaltet. Dieser Kondensator 18 stellt
die Kapazität der Elektrode 14 und 15 bezüglich des Substrates
sowie eine absichtlich hinzugefügte Kapazität dar.
Ein Rückstellschalter 19 (reset switch) ist über Anschlüsse 16
und 17 geschaltet. Die Elektroden 14 und 15 sind eng beabstandet,
und das unter dem Raum zwischen den Elektroden liegende Substrat
ist mit einem Bereich 20 des Leitfähigkeitstyps P ausgestattet.
Die Elektrode 14 und die Elektrode 15 sind mit den Anschlüssen einer Betriebsspannungsquelle
(nicht gezeigt) verbunden, um die
angegebenen negativen Potentiale, d. h. V x = -15 V und V y = -15 V bezüglich Masse zu erhalten.
Die Schicht 11 a des Substrates
11 ist mit dem positiven Anschluß einer Gleichspannungsquelle 26
verbunden, deren negativer Anschluß mit der
Schicht 11 b des Substrates 11 verbunden ist. Hierdurch wird ein
PN-Übergangsbereich 27 in Gegenrichtung vorgespannt, wie dies
durch einen Verarmungsbereich 28 in dem Substrat angedeutet
ist. Die Schicht 11 b des P-Typs ist nahe benachbart
zu einem Verarmungsbereich 22 angeordnet; sie ist jedoch nicht nahe
genug, um zu bewirken, daß die unter der Elektrode 15
gesammelte Ladung während des normalen Betriebes der Elektrode 15
in ihrer Betriebsart für Ladungsspeicherung durch die Schicht 11 b
des P-Typs abgeführt wird. Der Verarmungsbereich 28 kann jedoch
in Kontakt mit dem Bereich 22 gelangen. Wenn daher die Elektrode
15 so betrieben wird, daß Ladung injiziert wird, dann bewegen
sich die Ladungsträger zu dem Verarmungsbereich 28, welcher dem
PN-Übergangsbereich 27 zugeordnet ist, und werden aus der
Schicht 11 a ausgetrieben.
Der Anschluß an die spaltenorientierte Elektrode
15, der Masseanschluß 17 und der Substratanschluß 16 werden
als erster, zweiter und dritter Anschluß bezeichnet, und weiterhin
wird der Anschluß an die zeilenorientierte Elektrode 14 als
vierter Anschluß bezeichnet. Die an die spaltenorientierte
Elektrode 15 und an die zeilenorientierte Elektrode 14 angelegten Speicher-Potentiale
werden als erstes bzw. viertes Potential bezeichnet.
Das Massepotential wird als zweites Potential bezeichnet.
Das Injektionspotential für die spaltenorientierte
Elektrode 15 wird als drittes Potential bezeichnet.
Wenn Potentiale mit geeigneter auf das Substrat 11 bezogenen Polarität
und der richtigen Amplitude, beispielsweise einer in
Fig. 1a gezeigten Amplitude von -15 V, an den Elektroden 14 und
15 angelegt werden, dann werden unter den Elektroden 14 und 15 ein Paar
von Verarmungsbereichen 21 und 22 gebildet, welche
durch den Bereich 20 mit hoher Leitfähigkeit des P-Typs
miteinander verbunden sind, dem ebenfalls noch ein Verarmungsbereich
23 zugeordnet ist. Demgemäß kann die in einem der Verarmungsbereiche
21 oder 22 unter einer der Elektroden 14 und 15 gespeicherte
Ladung leicht durch den Bereich 20 des Leitfähigkeitstyps P
zu dem anderen Verarmungsbereich 21 oder 22 abfließen. Der Strahlungsfluß,
welcher in die Verarmungsbereiche 21 oder 22 von der Vorder- oder
Hauptfläche des Substrates 11 eintritt, bewirkt die Erzeugung von
Minoritätsträgern, welche an der Oberfläche der Verarmungsbereiche
21 und 22 gespeichert werden. Dieser Zustand ist angedeutet durch
einen Stromfluß in das Substrat 11 hinein, während sich
Ladung in dem Oberflächenteil der Verarmungsbereiche 21 und 22 anhäuft, und
entspricht der Leitung von Elektronenladung in die äußeren Potential
zuführenden Schaltkreise zwischen den Elektroden 14 und 15 und dem Substrat 11.
Die Fig. 1B zeigt den Zustand des Sensors,
wenn die Spannung auf der Elektrode 14 auf Null eingestellt
wird, um den Verarmungsbereich 21 derselben zum Zusammenbrechen
zu veranlassen und zu bewirken, daß die dort zuvor
gespeicherte Ladung in die Inversionsschicht im Bereich 22
fließt, welche runter der Elektrode 15 liegt.
Zum Auslesen einer zuvor in der Inversionsschicht
gespeicherten Ladung wird das Potential an der Elektrode 15 aufgehoben
oder in seiner Amplitude auf einen geeigneten Wert, beispielsweise auf Null, verringert,
nachdem der Rückstellschalter
19, der über den Integrationskondensator 18 geschaltet
ist, gemäß der Abbildung in Fig. 1C geöffnet
wurde. Dieser Vorgang bewirkt, daß die in der Inversionsschicht
gespeicherten Träger in das Substrat 11 injiziert werden und einen
Stromfluß aus demselben heraus erzeugen, welcher der in dem Verarmungsbereich
22 gespeicherten und in das Substrat 11 injizierten
Ladung entspricht. Die Injektion der Minoritätsträger ist angedeutet
durch die Verteilung der positiven Ladung über das Substrat
11. Eine solche Injektion bewirkt, daß eine neutralisierende
negative Ladung in das Substrat 11 hineinfließt, d. h.
ein konventineller Strom fließt aus dem Substrat 11
heraus. Dieser Strom fließt vom Substrat 11 in den Kondensator 18,
der auf einen Wert aufgeladen wird, welcher von der injizierten
Ladung abhängig ist. Die in das Substrat 11 injizierten Minoritätsträger
diffundieren entweder von dem Bereich hinweg, in den sie
injiziert wurden, oder sie rekombinieren dort.
Der in Gegenrichtung vorgespannte PN-
Übergangsbereich 27 besitzt einen Verarmungsbereich 28, welcher sich benachbart
zu den Ladungsspeicherbereichen in der Schicht 11 a in
dieselbe hinein erstreckt und so die Abführung der
injizierten Träger erleichtert. Die Ladungsträger, welche in den
Verarmungsbereich diffundieren, werden aus der Schicht 11 a herausgetrieben,
und eine Wiedersammlung wird dadurch vermieden. Das
Potential an der Elektrode 15 wird dann auf seinen ursprünglichen
Wert vor dem Schließen des Rückstellschalters 19 und nach dem
Zeitpunkt zurückgestellt, bei dem die injizierten Ladungsträger aus
dem Bereich 22 verschwunden sind.
Abtastproben der Spannung auf dem Integrationskondensator
18, die sich aus aufeinanderfolgenden Betriebszyklen der
Zelle ergeben, können vorgenommen werden, um ein Video-Signal zu
erhalten, welches den integrierten Wert der Strahlung darstellt,
die bei aufeinanderfolgenden Betriebszyklen in die Zelle einfällt.
Daher werden Störsignale größtenteils beseitigt, welche in dem
Video-Ausgangssignal infolge der an den Zellen angelegten Ansteuerungsspannungen
oder Versorgungsspannungen erzeugt werden.
Im Falle einer Anordnung nach Fig. 2 ist in dem in den Integrationskondensator
fließende Strom auch noch die Ladung enthalten, welche
in der Streukapazität der Leiter vorhanden ist, die mit den
Elektroden der Einrichtung, die ausgelesen wird, verbunden sind. Diese
Stromkomponente kann sehr groß sein im Verhältnis zu dem infolge der Ladungsinjektion erzeugten
Stromfluß. Da diese Stromkomponente
jedoch nicht durch Ladungsspeicherung in der
Einrichtung beeinflußt wird, wird sie durch den erneuten Aufbau
des Speicherpotentials in der Einrichtung vollständig aufgehoben.
Ebenso werden bei solchen Anordnungen Schwankungen
der Kapazitäten der einzelnen Zellen beseitigt,
wenn beim Abtastvorgang der Anordnung keine Änderung
des ersten und dritten Potentialpegels erfolgt. In dem Beispiel
wurde das an die Elektrode 14 angelegte dritte Potential als
Erdpotential oder identisch zum zweiten Potential angegeben.
Es ist jedoch ersichtlich, daß dieses dritte Potential auch
irgendein zwischen dem ersten und zweiten Potential liegendes
Potential sein könnte.
Die Fig. 2, 3, 4 und 5
zeigen eine Anordnung 50 aus CID-Bildsensoren
51 entsprechend der in den Fig. 1A,
1B und 1C beschriebenen Einrichtung 10, die hier in vier Zeilen
und Spalten angeordnet sind. Die Anordnung enthält vier
Zeilen-Leiter-Leitungen, die jeweils die zeilenorientierten
Elektroden einer entsprechenden Zeile von Einrichtungen 51 miteinander
verbinden und von oben nach unten mit X 1, X 2, X 3 und
X 4 bezeichnet sind. Die Anordnung enthält auch vier Spalten-
Leiter-Leitungen, die jeweils die spaltenorientierten Elektroden
einer entsprechenden Spalte von Einrichtungen 51 verbinden und
von links nach rechts mit Y 1, Y 2, Y 3 und Y 4 bezeichnet sind. Die
leitenden Verbindungen zu den Leitungen sind über leitende Anschlußstücke
oder Kontaktstücke 52 vorgenommen, die an jedem Ende
jeder der Leitungen vorgesehen sind. In Fig. 2 scheinen die
Zeilen-Leiter-Leitungen die Spalten-Leiter-Leitungen zu kreuzen;
die Zeilen-Leiter-Leitungen sind jedoch von den Spalten-Leitungen
durch eine Schicht 54 aus durchsichtigem Glas isoliert, wie
dies aus den Fig. 3, 4 und 5 ersichtlich ist. In Fig. 2 sind
die Umrisse der Struktur unter der Glasschicht 54 zur deutlicheren
Darstellung mit ausgezogenen Linien wiedergegeben.
Die Anordnung enthält ein Substrat oder Plättchen 55 aus Halbleitermaterial,
bei dem eine Schicht 55 a mit hohem spezifischem
Widerstand epitaxial auf einer Basisschicht 55 b mit niedrigem
spezifischem Widerstand ausgebildet ist. Die Schichten 55 a und 55 b
entsprechen den Schichten 11 a und 11 b der Fig. 1A bis 1C. Eine
isolierende Schicht 56 liegt über der Schicht 55 a und ist in
Kontakt mit einer Hauptfläche des Substrats 55. In der isolierenden
Schicht 56 ist eine Vielzahl von tiefen Aussparungen 57
vorgesehen, wobei für jede Einrichtung 51 eine solche Aussparung 57
vorhanden ist. Demgemäß enthält die isolierende
Schicht 56 ein dickes Teil oder Stegteil 58, das eine Vielzahl
von dünnen Teilen 59 am Boden der Aussparungen 55 umgibt. Am
Boden jeder Aussparung 55 ist ein Paar im wesentlichen identischer
leitender Elektroden oder leitender Teile 61 und 62 mit rechteckiger
Umrißform vorgesehen. Die Elektrode 61 ist als zeilenorientierte
Elektrode und die Elektrode 62 ist als spaltenorientierte
Elektrode bezeichnet. Die Elektroden 61 und 62 der Einrichtung
51 sind eng zueinander beabstandet entlang der Richtung einer
Zeile, wobei benachbarte Kanten im wesentlichen parallel zueinander
sind. Vom linken zum rechten Teil der Anordnung
fortschreitend, wechseln die zeilenorientierten Elektroden 61 in
seitlicher Lage mit den spaltenorientierten Elektroden 62 ab. Demgemäß
sind die zeilenorientierten Elektroden 61 von Paaren benachbarter
Einrichtungen 51 einer Zeile zueinander benachbart und durch
einen Leiter 63 miteinander verbunden, welcher integral bei der
Ausbildung der Elektroden 61 gebildet wird. Bei einer solchen Anordnung
wird eine einzige Verbindung 64 von einer Zeilen-Leiter-
Leitung zu dem Leiter 63 durch eine Öffnung 69 in der Glasschicht 54
hergestellt zur Verbindung eines Paars von zeilenorientierten
Elektroden 61. Die spaltenorientierten Leiter-Leitungen
werden bei der Ausbildung der spaltenorientierten
Elektroden 62 integral gebildet. Ein Bereich 66 des Leitfähigkeitstyps
P mit hoher Leitfähigkeit oder niedriger Impedanz ist
in dem oberflächenbenachbarten Bereich des Substrats vorgesehen,
welcher unter dem Boden der Vertiefung 57 liegt. Die Bereiche 67
in dem Substrat besitzen ebenfalls den Leitfähigkeitstyp P und
werden gleichzeitig mit der Ausbildung der Bereiche 66 des Typs P
gemäß dem Diffusionsverfahren ausgebildet, wobei die Elektroden 61
und 62 dicke Oxidschichten 58 sind, die durch Maskendiffusion eines Dotierungsmittels
des P-Typs in das Substrat ausgebildet sind, und die seitlichen Begrenzungen
der Diffusionsbereiche des P-Typs ergeben, welche die Ladungsspeicherbereiche
umgeben; sie sind nicht Teil der vorliegenden
Erfindung. Die Glasschicht 54 liegt über dem dicken Teil 58
und dem dünnen Teil 59 der isolierenden Schicht 56, den Elektroden
61 und 62, den Leitern 63 und über den spaltenorientierten
Leiter-Leitungen Y 1 bis Y 4 mit Ausnahme der Kontaktplättchen 52
derselben. Die Glasschicht 54 kann einen Akzeptor-Aktivator
enthalten und kann als eine Akzeptordiffusionsquelle für die
Ausbildung des Bereichs 66 des P-Typs benutzt werden.
Gemäß Fig. 4 ist das Anschlußteil 48 über Isolationsschichten 56 und 54
mit der Schicht 55 a mit hohem
spezifischem Widerstand verbunden. Eine ringförmige Elektrode
68 ist auf der Hauptunterfläche des Substrates 55 entgegengesetzt
zu der Hauptoberfläche vorgesehen, auf welcher die Einrichtungen
51 ausgebildet wurden, um den Kontakt mit der Schicht 55 b herzustellen.
Das Anschlußteil 48, welches mit der Schicht 55 a des
N-Typs verbunden ist, und das ringförmige Anschlußteil 68, welches
mit der Schicht 55 b des P-Typs verbunden ist, ermöglichen
es, den dazwischen gebildeten PN-Übergangsbereich in Gegenrichtung
vorzuspannen.
Die Bildsensoranordnung 50 und die Einrichtungen 51, aus denen
sie besteht, können hergestellt werden unter Verwendung einer
Vielzahl von Materialien und einer Vielzahl von Abmessungen gemäß
erprobten Verfahren zur Herstellung von intergrierten Schaltungen.
Ein Beispiel für eine solche Anordnung 50 unter Verwendung
bestimmter Materialien und bestimmter Abmessungen wird nachstehend
beschrieben. Das Substrat 55 ist hier ein Basisplättchen
aus monokristallinem Silizium des Leitfähigkeitstyps P mit einem
spezifischen Widerstand von 0,01 Ohm-cm und einer Dicke von etwa
0,25 mm (10/1000 Zoll) (10 mil), und auf ihm ist eine
Siliziumschicht des N-Typs epitaxial aufgebracht, die eine spezifischen
Widerstand von 10 Ohm-cm und eine Dicke von etwa
0,013 mm (0,5/1000 Zoll) (0,5 mil) besitzt. Die Isolationsschicht
beteht aus thermisch aufgewachsenem Siliziumdioxid, wobei
die dünnen Teile 59 eine Dicke von 0,1 Mikron besitzen,
unter den Elektroden 61 und 62 liegen und nach dem
Ätzen einer anfangs gleichförmig dicken Schicht von 1 Mikron
von thermisch aufgewachsenem Siliziumdioxid getrennt aufgewachsen sind,
um darin die Vertiefungen
57 auszubilden. Die zeilenorientierten rechteckigen Elektroden
61 und die spaltenorientierten Elektroden 62 werden aus Molybdän
hergestellt, welches bei der Dampfphase abgeschieden
wird. Die Elektroden 61 und 62 haben eine Größe von etwa 0,03 ×
0,023 mm (1,2/1000 Zoll × 0,9/1000 Zoll) (1,2 mil by 0,9 mil)
und benachbarte Kanten haben einen Abstand von etwa 0,005 mm
(0,2/1000 Zoll) (0,2 mil). Die Verbindungen 63 zwischen benachbarten
zeilenorientierten Elektroden 61 benachbarter Einrichtungen
einer Zeile und den Spaltenleiterleitungen Y 1 bis Y 4 werden ebenfalls
aus Molybdän hergestellt und werden integral mit der Ausbildung
der zeilenorientierten Elektroden 61 und der spaltenorientierten
Elektroden 62 ausgebildet. Die Isolationsschicht 54 besteht aus
einem Borsilikatglas, welches auf die Elektroden 61 und 62 und
die Leiter derselben aufgedampft wird. Wie noch nachstehend
erklärt, wird der Bereich 66 des P-Typs in dem Substrat 55 durch
Diffusion aus der Borsilikatglasschicht 54 durch den dünnen
Teil 59 der Siliziumoxidschicht 56 gebildet. Die zeilenorientierten
Leiter-Leitungen X 1 bis X 4 bestehen aus aufgedampftem Aluminium,
das über der isolierenden Schicht 54 liegt. Die Öffnungen
69 in der isolierenden Schicht 54 über den Leitern 63
zur gegenseitigen Verbindung benachbarter zeilenorientierter
Elektroden 61 benachbarter Einrichtungen 51 einer Zeile ermöglichen
es, durch diese Öffnungen 69 Verbindungen 64 herzustellen, so daß
alle zeilenorientierten Elektroden 61 einer Zeile mit der Zeilen-
Leiter-Leitung dieser Zeile verbunden sind.
Ausgehend von dem Plättchen 55 mit einer Schicht 55 a des N-Typs
auf einer Basisschicht 55 b des Leitfähigkeitstyps P wird eine
dicke Schicht von Siliziumoxid 56 thermisch über der Schicht
des N-Typs aufgewachsen. Dann werden Vertiefungen
57 in der Oxidschicht 56 unter Verwendung konventioneller
fotolithographischer Verfahren gebildet, welche sich bis zur
Oberfläche des Siliziumplättchens erstrecken. Danach werden die
dünnen Teile 59 der Schicht 56 thermisch zur erwünschten Stärke
gewachsen, um die Basis oder den Boden der Vertiefungen 57 zu
bilden. Eine Molybdänschicht mit einer Dicke von 0,4 Mikron wird
über den freiliegenden Teilen der Isolationsschicht aufgedampft.
Die Molybdänschicht wird dabei unter Verwendung konventioneller
fotolithographischer Verfahren mit einem Muster versehen, um
die Elektroden 61 und 62, die Leiter 63 und die spaltenorientierten
Leitungen Y 1 bis Y 4 zu bilden. Als nächstes wird ein Niedertemperatur-
Borsilikatglas auf das Plättchen 55 aufgebracht,
um die isolierende Schicht 54 zu bilden. Das Substrat 55 wird
erhitzt, um das Bor aus der Schicht 54 durch die dünnen Teile 59
der Schicht 56 in die Bodenteile der Vertiefungen 57 zu treiben,
welche nicht durch die Molybdänleiter abgedeckt sind, und in die
Epitaxialschicht 55 a, um darin die Bereiche 66 und 67 des Leitfähigkeitstyps
P zu bilden. Die isolierende Schicht 54 wird mit
einem Muster von Öffnungen 69 ausgestattet, welche sich zu den
Leitern 63 erstrecken, und danach wird eine Aluminiumschicht mit
einer Dicke von 1 Mikron durch Aufdampfen auf die Oberfläche
der Isolationsschicht 54 aufgebracht. Die Aluminiumschicht erstreckt
sich in die Öffnungen 69 hinein und stellt eine Verbindung
mit den Leitern 63 her. Die Aluminiumschicht wird mit einem
solchen Muster versehen, daß man die zeilenorientierten Leiter-
Leitungen X 1 bis X 4 erhält.
Fig. 6 zeigt ein
Blockschaltbild eines Systems mit einer Bildsensoranordnung 50
nach Fig. 2 zum Empfangen eines Video-Signals bei Vorhandensein einer
durch ein Linsensystem (nicht gezeigt) auf die Anordnung abgebildeten
Strahlung. Das Video-Signal kann einer geeigneten
Anzeigeeinrichtung (nicht gezeigt), beispielsweise einer
Kathodenstrahlröhre, zusammen mit Ablenkspannungen zugeführt werden,
welche synchron mit dem Abtasten der Anordnung laufen, um
das Video-Signal in eine visuelle Wiedergabe des Bildes umzuwandeln.
Das System wird im Zusammenhang mit den Fig. 7A bis 7L beschrieben,
welche Kurven der Amplitude über der Zeit mit einem
gemeinsamen Zeitmaßstab für die Signale zeigen, die an verschiedenen
Stellen in dem System nach Fig. 6 auftreten. Die Stelle, an
der ein Signal der Fig. 7A bis 7L auftritt, ist in Fig. 6
durch eine entsprechende Bezeichnung angegeben, welche der Bezeichnung
der Figur entspricht. Die Amplituden der Signale der
Fig. 7A bis 7L sind nicht mit einem gemeinsamen Maßstab für
die Spannung oder die Stromstärke wiedergegeben, um die
Arbeitsweise des Systems übersichtlicher
darstellen zu können.
Das System enthält einen Taktimpulsgenerator 71, der eine Folge
von regelmäßig auftretenden Impulsen 72 für die Y-Achse mit kurzer
Dauer erzeugt, die zur Taktgabe für das Bildsensorsystem
benutzt werden. Das Augangssignal des Impulsgenerators 71 ist
in Fig. 7A gezeigt, welches die Impulse 72 in zeitlicher
Sequenz bei den Zeitpunkten t₁ bis t₈ zeigt. Diese Kurve
stellt eine halbe Abtastperiode des Betriebes
der Anordnung dar. Das Ausgangssignal des Taktimpulsgenerators 71
wird einem ersten Zähler 73 zugeführt, welcher die Zählzahl des
Taktimpulsgenerators 71 durch 4 teilt. Das Ausgangssignal des ersten
Zählers 73 wird ebenfalls einem zweiten Zähler 74 zugeführt,
welcher die zugeführte Zählzahl weiter durch 4 teilt.
Das Ausgangssignal des zweiten Zählers 74 wird der Decodierung
und Ansteuerung 75 für die Zeilenleitung zugeführt, die während
einer Betriebsperiode vier Ausgangssignale erzeugt, von denen
jeweils ein Signal einer entsprechenden Zeilen-Leiter-Leitung X 1
bis X 4 der Anordnung zugeführt wird. In den Kurven der Fig.
7B und 7C ist nur das erste und zweite dieser Ausgangssignale
gezeigt. Das erste Ausgangssignal 76 nach Fig. 7B wird
der Zeilen-Leiter-Leitung X 1 zugeführt, und das zweite Ausgangssignal
77 nach Fig. 7C wird der Zeilen-Leiter-Leitung X 2 zugeführt.
Das erste Ausgangssignal steigt von einem Wert von -25 V
auf -5 V an und bleibt auf diesem Wert bis zu dem Zeitpunkt t₄,
zu dem es auf -25 Volt absinkt und dort während des restlichen
Teils der Periode verbleibt. Am Zeitpunkt t₄ steigt das zweite
Ausgangssignal von -2 Volt auf -5 Volt an und verbleibt auf
diesem Wert bis zum Zeitpunkt t₈ und sinkt dann auf -5 Volt
ab und verbleibt während der Dauer der Abtastperiode auf diesem Wert.
In ähnlicher Weise steigt das dritte Ausgangssignal
(nicht gezeigt) zum Zeitpunkt t₈ von -25 Volt auf -5 V
an und verbleibt auf diesem Wert bis zum Auftreten des 12. Impulses
des Taktgenerators 71, sinkt dann auf -25 Volt ab und bleibt
auf diesem Wert. Schließlich besitzt während des Zeitraums zwischen
dem zwölften und dem 16. Impuls vom Taktgenerator das vierte
Ausgangssignal (nicht gezeigt) einen Wert von -5 Volt und besitzt
einen Wert von -25 Volt während des übrigen Teils der
Abtastperiode. Da jede der Leitungen X 1 bis X 4 über einen
entsprechenden Trennwiderstand 81 bis 84 mit einem
Potential von -25 V bezüglich Masse verbunden ist, das von
einer Quelle geliefert wird, bewirken die dort von der Decodierung
und Ansteuerung 75 für die Zeilenleitung zugeführten Ausgangssignale
einen Anstieg des Potentials auf jeder der Leitungen
X 1 bis X 4 in Sequenz von -25 V auf -5 V. Das Anheben des
Potentials einer Zeilen-Leiter-Leitung hebt das Potential der
zeilenorientierten Elektroden 61 der Einrichtungen 51, die mit ihr
verbunden sind, und ermöglicht das Auslesen der
Einrichtungen 51 indem den
spaltenorientierten Elektroden 62 nacheinander Auslesepotentiale zugeführt werden.
Das Ausgangssignal des Taktimpulsgenerators 71 wird auch einem
Block 85 für die Takt- und Steuerschaltungen zugeführt, der eine
Vielzahl von Ausgangssignalen für das System liefert. Die Decodierung
und Ansteuerung 86 für die Spalten erhält ein Eingangssignal
von dem Block 85 und Eingangssignale vom ersten Zähler 73,
um vier Ausgangssignale zu liefern, die in den Fig. 7D bis
7G gezeigt sind. Diese entsprechen jeweils einem der Taktimpulse,
welche zu den Zeitpunkten t₁ bis t₄ auftreten. Jedes der Ausgangssignale
wird einer entsprechenden Spalten-Leiter-Leitung Y 1 bis
Y 4 zugeführt und besitzt entsprechende Impulsteile 87′ bis 90′.
Jedes der Ausgangssignale steigt von einem Wert von -15 V auf
einen Wert von -5 V, verbleibt dort während eines Zeitintervalls
und kehrt anschließend auf den Wert von -5 V zurück. Da jede der
Leitungen Y 1 bis Y 4 über einen entsprechenden
Trennwiderstand 91 bis 94 mit einem Potential
von -15 V, bezogen auf Masse, verbunden ist, das von der Quelle 95
geliefert wird, bewirken die dort von der Decodierung und Ansteuerung
86 für die Spaltenleitung zugeführten Ausgangssignale ein
Ansteigen des Potentials auf jeder der Leitungen Y 1 bis Y 4 in
Sequenz von einem Wert von -15 V auf -5 V. Das Anheben des Potentials
einer Spalten-Leiter-Leitung hebt das Potential auf den
spaltenorientierten Elektroden 62 der damit verbundenen Einrichtungen
51, und demgemäß werden die in den Einrichtungen 51 in der zur
Auslesung ausgewählten Reihe gespeicherten Minoritätsträger in
das Substrat 55 der Anordnung injiziert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Schichten 55 b des
P-Typs in engem Abstand zu den spaltenorientierten Zellen der
Anordnung, und durch die Quelle 70 wird zwischen den Anschlüssen 48
und 68 eine Gegenspannung aufgebaut. Hierdurch werden die injizierten
Ladungsträger, welche in den zugeordneten Abreicherungsbereich
fließen, schnell gesammelt. Anstelle der Batterie 70 kann
auch ein Kondensator (zusätzlich zur inhärenten Abreicherungskapazität
des Plättchens 55) verwendet werden, um während des
Betriebes die Vorspannung aufrechtzuerhalten. Dieser Kondensator
könnte dann während der Rückstellintervallzeit auf die Vorspannung
aufgeladen werden, d. h. wenn der Rückstellschalter 101 geschlossen
ist. Die schnelle Abführung der injizierten Träger gestattet,
daß jede der Spalten-Leiter-Leitungen mit einer kürzeren Zeitverzögerung
auf das Speicherpotential zurückgeführt werden kann,
als sie sonst erforderlich wäre, um ein Verschwinden der injizierten
Ladungsträger aus den Speicherbereichen zuzulassen.
Der Stromfluß in der Schaltung mit dem Substrat 55 der Anordnung
durch den Substratkontakt 68 bei Vorhandensein einer sequentiellen
Abtastung der Einrichtungen 51 in den ersten und zweiten Zeilen
der Anordnung ist in Kurve 96 der Fig. 7H wiedergegeben. In dieser
Figur sind acht Paare von Stromimpulsen gezeigt, die jeweils
dem Stromfluß in der Schaltung mit dem Substrat 55 während der Auslesung
jeder der Einrichtungen 51 der ersten und zweiten Zeilen in
Sequenz entsprechen. Der erste auftretende Impuls jedes Paars
entspricht dem Stromfluß entsprechend der Auslesung der durch
die Strahlung erzeugten Ladung und einem gewissen Teil der Ladung
zur Erzeugung des Verarmungsbereichs, welche im Augenblick
der Zuführung des Speicherpotentials zur spaltenorientierten
Elektrode 62 der Einrichtung 51 gespeichert wird. Der zweite auftretende
Impuls besitzt eine entgegengesetzte Polarität zum ersten auftretenden
Impuls und entspricht dem zuvor erwähnten Stromfluß,
welcher sich aus der Zuführung von Spannung zur zeilenorientierten
Elektrode 62 der Einrichtung 51 ergibt. Der erste Impuls jedes
Paars tritt an der Vorderflanke eines entsprechenden Spaltenansteuerungsimpulses
87′ bis 90′ auf, und der zweite Impuls jedes
Paars tritt an der rückwärtigen Flanke eines entsprechenden Ansteuerungsimpulses
87′ bis 90′ auf. Die ersten Impulse sind mit verschiedenen
Amplituden entsprechend den verschiedenen Amplituden
der in den verschiedenen Einrichtungen 51 der ersten beiden Zeilen
gespeicherten Ladung dargestellt. Die Amplituden der zweiten Impulse
sind identisch, da die spaltenorientierten Zellen jeder
Einrichtung 51 identisch aufgebaut sind und braucht daher
zum Erzeugen eines Stromflusses einen identischen
Anreicherungs- oder Verarmungsbereich. Die wichtige Überlegung in diesem Zusammenhang besteht
nicht in der Änderung der Aufladeströme der verschiedenen
Zellen, sondern vielmehr in der Differenz des Ladungsflusses in
das Substrat zum Aufbau des anfänglichen Verarmungsbereichs und
derjenigen Ladung, welche bei Injektion der gespeicherten Ladung
in das Substrat zurückfließt. Die Integration der ersten und zweiten
Impulse jedes Paares von Impulsen wird durch Aufladung eines
Kondensators erhalten; beispielsweise stellt die Spannung über
dem Kondensator die in der Empfängereinrichtung 51 in der ersten
Reihe und der ersten Spalte gespeicherte Ladung dar. Eine solche
Funktion wird erhalten durch den Kondensator 100, welcher zwischen
den Subtratkontakt 68 und Masse geschaltet ist. Der Kondensator
100 entspricht im wesentlichen den Kapazitäten des Substrats
55 der Anordnung 50, bezogen auf die Elektroden 61 und 62 der Einrichtungen
51 und enthält auch noch Streukapazität, beispielsweise
die Kapazität der Zuführungsleitungen zu der Anordnung 50 und den
Kontaktplättchen und kann auch gewünschtenfalls noch eine zusätzliche
Kapazität beinhalten. Ein N-Kanal-Feldeffekttransistor 101
ist vorgesehen, dessen Kathoden-Anodenstrecke (source 103,
drain 102) parallel zu dem Kondensator 100 liegt. Das Gitter 104
ist mit dem Block 85 für Taktgabe und Steuerung verbunden, welcher
die in Fig. 7K gezeigten Rückstellimpulse 105 liefert.
Die Rückstellimpulse 105 schalten von einem Massepegel auf eine
positive Spannung. Die rückwärtige Flanke 106 jedes Rückstellimpulses
ist koinzident mit der Vorderflanke eines entsprechenden
Ansteuerungsimpulses 87′ bis 90′ für die Spaltenleitung.
Demgemäß wird der Kondensator 100 kurzgeschlossen oder nach
Masse überbrückt mit Ausnahme des Ausleseintervalls für jede
der Einrichtungen 51. Beim Auftreten eines Spaltensteuerimpulses
werden in Paar von Stromimpulsen erzeugt, welche durch
den Kondensator 100 integriert werden und einen entsprechenden
Ausgangsimpuls mit zwei Pegelwerten ergeben. Der erste Wert
entspricht dabei der Ladung des ersten Stromimpulses und der
zweite Wert entpricht der Ladung des ersten Stromimpulses,
vermindert durch die Ladung des zweiten Stromimpulses. Das Ausgangssignal
über dem Kondensator ist in der Kurve 107 der
Fig. 7I wiedergegeben, wobei jeder der Impulse 108 mit zwei
Werten einen ersten Wert 108 a und einen zweiten Wert 108 b besitzt,
die einem entsprechenden Paar von Impulsen der Fig. 7H
entsprechen. Im Falle des ersten und des siebten Impulses
der Kurve 107 ist der zweite Wert 0. Dies zeigt an,
daß keine durch Strahlung erzeugte Ladung in den entsprechenden
Einrichtungen 51 gespeichert war. Da für die Auslesung der
in jeder der Einrichtungen 51 gespeicherten Ladung der gleiche
Kondensator 100 und der gleiche Schalter, der Transistor 101,
verwendet werden, ist die Anordnung viele Male während der Speicherperiode
einer Einrichtung 51 ungeerdet. Da jedoch die Signalspannungsamplitude
klein ist, bezogen auf die an den Elektroden 61 und 62 der
Einrichtungen 51 verwendeten Speicherpotentiale, wird hierdurch die
Speicherung in den gerade nicht ausgelesenen Einrichtungen 51 nicht
beeinträchtigt.
Das Ausgangssignal, welches über dem Integrationskondensator 100
erscheint, wird einem Video-Kanal 110 zugeführt, der einen ersten
Verstärker 111, einen Abtast- und Haltekreis 112
und einen zweiten Verstärker 113 enthält, dessen Ausgangssignal
einer Kathodenstrahlröhre als Anzeigeeinrichtung
(nicht gezeigt) zugeführt werden kann. Der Abtast- und Haltekreis 112
enthält einen N-Kanal MOSFET-Transistor
114 (Metalloxyd-Halbleiter-Feldeffekttransistor) mit einer
Anode 115, einer Kathode 116 und einem Gitter 117 und einen Kondensator
118. Die Stromstärke des Transistors 114 von der Kathode
116 zur Anode 115 ist zwischen den Ausgang des Verstärkers 111 und
eine Elektrode des Kondensators 118 geschaltet, dessen andere
Elektrode mit Masse verbunden ist. Das Gitter 117 ist mit dem
Block 85 für die Takt- und Steuerschaltungen verbunden, welcher
eine Folge von Abastimpulsen 120 liefert, wie sie in
der Kurve der Fig. 7J dargestellt sind. Alle Impulse 120
sind von kurzer Dauer und
entlang der Zeitachse der Kurve gleich beabstandet. Für jeden Taktimpuls 72
tritt ein Abtastimpuls 120 auf. Jeder der Impulse 120 liegt
in seiner Phase so, daß er während des Auftretens des zweiten
Pegelwertes 108 b der Videdo-Impulse 108 mit zwei Pegelwerten
nach Fig. 7I auftritt, welche an dem Integrationskondensator 100
erscheinen. Während der Abtastintervalle wird der Transistor 114
eingeschaltet, so daß er eine Aufladung des zweiten Kondensators 118
auf eine Spannung gestattet, welche der Spannung der zweiten
Pegelwerte 180 b der Impulse 108 nach Fig. 7I entspricht. Demgemäß
wird ein Video-Signal 121, wie in Fig. 7L gezeigt, geliefert,
wobei das Signal im Abtastintervall von einem Video-
Pegelwert zu einem anderen Pegelwert wechselt gemäß der Spannung
am Integrationskondensator 100 während des Abtastintervalls.
In den Ausführungsbeispielen der Fig. 1A bis 1C und der Fig. 6
ist eine Vorspannungsbatterie gezeigt zur Erzeugung der Vorspannung
in Gegenrichtung für die Schicht 11 b des P-Typs bezüglich
der Schicht 11 a des N-Typs. Eine ohm'sche Verbindung
zwischen den Schichten 11 b und 11 a wäre jedoch ebenfalls geeignet
zum Aufbau des Verarmungsbereiches 28 an dem Übergang der
beiden Schichten zur Sammlung der injizierten Träger. Ebenso
könnte auch eine metallische Schicht anstelle der P-Schicht 116
verwendet werden, um eine Schottky-Grenzschicht zu bilden zum
Aufbau des Verarmungsbereiches 28.
Die Fig. 8A, 8B und 8C zeigen
ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung. Sie
enthält ein Paar von gekoppelten Empfängerzellen, die besonders
geeignet sind für den Betrieb in zweidimensionalen Anordnungen.
Die Fig. 8A zeigt eine Einrichtung 110, die ein
Substrat 111 aus Halbleitermaterial des Leitfähigkeitstyps N,
ein isolierendes Teil 112, welches über der Hauptoberfläche 113
des Substrates 111 liegt, und ein Paar von leitenden Teilen oder
Elektroden 114 und 115 enthält, die ihrerseits über dem isolierenden
Teil 112 liegen. Die Elektrode 114 ist so eingerichtet, daß sie
mit einer Zeilen-Leiter-Leitung einer Anordnung verbunden werden
kann, die aus Zeilen und Spalten von CID-Bildsensoren
besteht. Die Elektrode 115 ist so eingerichtet, daß sie
mit einer Spalten-Leiter-Leitung der Anordnung verbunden werden kann. Zwischen
den Substratanschluß 116 und den Masseanschluß 117 ist
ein integrierender Kondensator 118 geschaltet. Dieser Kondensator
118 stellt die Kapazität der Elektroden 114 und 115 bezüglich
des Substrates sowie eine absichtlich hinzugefügte
Kapazität dar. Über die Anschlüsse 116 und 117 ist ein Rückstellschalter
119 geschaltet. Die Elektroden 114 und 115 sind
beabstandet, und das unter dem Raum zwischen den Elektroden liegende
Substrat ist mit einem Bereich 120 des Leitfähigkeitstyps P
ausgestattet. Die Elektrode 114 und die Elektrode 115 sind mit Anschlüssen
einer Betriebsspannungsquelle (nicht gezeigt)
verbunden, um die angegebenen negativen Potentiale
bezüglich Masse zu erhalten, d. h. V x = -15 V und V v = -15 V.
Wenn Potentiale richtiger Polarität bezüglich des Substrats und
richtiger Amplitude, beispielsweise -15 V, wie in Fig. 8A angedeutet,
an den Elektroden 114 und 115 angelegt werden, werden
unter denselben Verarmungsbereiche 121
und 122 gebildet, welche miteinander durch den Bereich 120
hoher Leitfähigkeit des Typs P verbunden werden, wobei diesem
letzteren Bereich 120 ebenfalls noch ein Verarmungsbereich 123 zugeordnet
ist. Demgemäß wird die in einem der Verarmungsbereiche 121 oder 122
unter einer der Elektroden 114 und 115 gespeicherte Ladung leicht
zum anderen Verarmungsbereich 121 oder 122 durch den Bereich 120 des Leitfähigkeitstyps
P hindurch abfließen. Der in die Verarmungsbereiche 121 und 122
eintretende Strahlungsfluß bewirkt die Erzeugung von Minoritätsträgern,
welche an der Oberfläche der Verarmungsbereiche 121 und 122 gespeichert
werden. Dieser Zustand wird angezeigt durch einen Stromfluß
in das Substrat 111 mit der Aufsammlung von Ladung in dem Oberflächenteil
der Verarmungsbereiche und entspricht der Leitung von
Elektronenladung in die äußeren Schaltkreise zwischen den Elektroden
114 und 115 und dem Substrat 111, welche das Potential zuführen. Die Fig. 8B
zeigt den Zustand der Einrichtung, wenn die Spannung auf der
Elektrode 114 auf 0 eingestellt wird, um den Verarmungsbereich 121
derselben zum Zusammenbruch zu bringen und zu bewirken, daß die
dort zuvor gespeicherte Ladung in die Inversionsschicht im Bereich
122 abfließt, der utner der Elektrode 115
liegt. Zum Auslesen einer zuvor in der
Inversionsschicht gespeicherten Ladung wird das Potential an der
Elektrode 115 aufgehoben oder in seiner Amplitude auf einen geeigneten
Wert, beispielsweise auf 0, verringert, nachdem
der Rückstellschalter 119 geöffnet wurde, welcher
über den Integrationskondensator 118 geschaltet ist. Dieser
Vorgang bewirkt, daß die in der Inversionsschicht gespeicherten
Träger in das Substrat 111 injiziert werden und einen Stromfluß
aus demselben heraus erzeugen, welcher der in dem Verarmungsbereich
122 gespeicherten und in das Substrat 111 injizierten Ladung
entspricht. Die Injektion von Minoritätsträgern ist angedeutet
durch die Verteilung der positiven Ladung über das Substrat
111. Eine solche Injektion bewirkt, daß eine
neutralisierende negative Ladung in das Substrat 111 hineinfließt, d. h.
ein konventioneller Strom fließt
aus dem Substrat 111 heraus. Dieser Srom fließt von dem Substrat 111
in den Kondensator 118, welcher auf einen Wert augeladen wird,
der von der injizierten Ladung abhängt. Die in das Substrat 111
injizierten Minoritätsträger diffundieren schließlich von dem
Bereich hinweg, in den sie injiziert wurden, oder rekombinieren
dort.
Um die Entfernung der injizierten Träger aus der Umgebung der
Injektionsstelle zu fördern, ist benachbart zum Verarmungsbereich
122 des Substrates 111 ein Bereich 125 des P-Typs angeordnet.
Der Bereich 125 des P-Typs ist mit dem negativen Anschluß einer
Gleichspannungsquelle 126 verbunden. Der positive
Anschluß der Quelle 126 ist mit dem Substrat 111 verbunden, hierdurch
wird der PN-Überhang 127 in Gegenrichtung vorgespannt, wie
dies durch die Bildung des Verarmungsbereiches 128 im Substrat 111
angedeutet ist. Der Bereich 125 des P-Typs ist nahe dem Verarmungsbereich
122 angeordnet; er liegt jedoch nicht so nahe
zu demselben, daß er eine Entfernung der unter der Elektrode 115
gesammelten Ladung aus dem Bereich 125 des P-Typs während des
normalen Betriebs der Elektrode 115 in der Betriebsart für Ladungsspeicherung
bewirken würde. Der Verarmungsbereich 128 kann
jedoch in Kontakt mit dem Bereich 122 sein. Wenn daher die Elektrode
115 zur Ladungsinjektion betrieben wird, dann bewegen sich
die Ladungsträger schnell zu dem Verarmungsbereich 128, welcher dem
PN-Übergang 122 zugeordnet ist, und werden aus dem Substrat 111
herausgetrieben.
Das Potential an der Elektrode 115 wird dann auf seinen ursprünglichen
Wert vor dem Schließen des Rückstellschalters 119 und nach
dem Zeitpunkt zurückgestellt, bei dem die injizierten Minoritätsträger
aus dem Bereich 122 verschwunden sind.
Die Fig. 9, 10, 11, 12 und
13 zeigen eine Bildsensoranordnung 150 von CID-Bildsensoren.
Die Einrichtung 151 entspricht dabei
einer Einrichtung 110 gemäß der Beschreibung zu den Fig.
8A, 8B und 8C. Die einzelnen Einrichtungen 151 sind in vier
Zeilen und Spalten angeordnet. Die Anordnung 150 nach Fig. 9 ist
im wesentlichen die gleiche wie in Fig. 2 und enthält entsprechende
Bezugsziffern, die jedoch alle um die Zahl 100 vermehrt
sind; eine weitere Beschreibung der Anordnung erübrigt sich
daher. In Fig. 10 kreuzen die Zeilen-Leiter-Leitungen scheinbar
die Spalten-Leiter-Leitungen. Die Zeilen-Leiter-Leitungen sind
jedoch von den Spalten-Leiter-Leitungen durch eine Schicht 154
aus durchsichtigem Glas isoliert, wie dies aus den Fig. 11,
12 und 13 leicht ersichtlich ist. In Fig. 10 ist der Umriß der
Struktur, welche unter der Glasschicht 154 liegt, zur deutlicheren
Darstellung mit ausgezogenen Linien wiedergegeben.
Eine Vielzahl von spaltenorientierten und zeilenorientierten
Streifen 145 aus Halbleitermaterial des P-Typs, entsprechend dem
Bereich 125 des P-Typs der Fig. 8A bis 8C, ist auf dem oberflächenbenachbarten
Bereich des Substrats 155 gemäß der Darstellung
in Fig. 10 vorgesehen. Die Streifen 145 des P-Typs unterteilen
den oberflächenbenachbarten Bereich in eine Vielzahl von
diskreten Teilen, welche von den Streifen umgeben sind, in denen
die Zellen der CID-Bildsensoren 151 ausgebildet
sind. In dieser Figur sind die Stellen für die Bogenteile
der Vertiefungen 157 in dem Isolator in der Zeichenebene mit
gestrichelten Kästen 146 dargestellt. Ein spaltenorientierter
Streifen besitzt eine Verlängerung 147 mit dem ein Anschlußteil
148 durch die isolierenden Schichten 156 und 154, wie in
Fig. 12 gezeigt, verbunden ist. Das Anschlußteil 147 ist mit
dem P-Typ-Bereich, ein ringförmiges Anschlußteil
168 ist mit dem Substrat des N-Typs verbunden, und beide
Anschlußteile gestatten eine Vorspannung des Bereichs 145 des
P-Typs in Gegenrichtung bezüglich des Substrats.
Die Anordnung 150 arbeitet in einem System, wie es in Fig. 6
unter Beschreibung der Arbeitsweise der Anordnung 50 erläutert
ist; das System für diese Anordnung 150 ist im wesentlichen gleichartig.
Eine weitere Beschreibung hierzu erscheint daher an dieser
Stelle nicht erforderlich.
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel
sammelt der P-Typ-Bereich 145
in Form einer Vielzahl orthogonal orientierter Streifen,
welche eng beabstandet zu den spaltenorientierten Zellen der
Anordnung vorgesehen sind, wobei der Bereich 145 noch durch
eine zwischen die Anschlüsse 148 und 168 geschaltete Quelle 70
in Gegenrichtung vorgespannt ist, die injizierten
Ladungsträger, welche in den zugeordneten Verarmungsbereich 128
diffundieren, schnell ein. Die schnelle Entfernung der
injizierten Träger erlaubt es, jede der Spalten-Leiter-Leitungen
schnell auf ein Speicherpotential zurückzusetzen mit einer
kürzeren Zeitverzögerung, als sie sonst benötigt würde, um zu
gestatten, daß die injizierten Träger aus den Speicherbereichen
verschwinden.
In den Ausführungsbeispielen der Fig. 8A bis 8C und der Fig. 6
ist eine Vorspannungsbatterie 126 zur Erzeugung der Vorspannung in
Gegenrichtung für die P-Typ-Bereiche bezüglich des Substrates
111 gezeigt. Eine ohm'sche Verbindung zwischen dem P-Typ-Bereich
und dem Substrat 111 wäre jedoch ebenfalls geeignet, einen
Verarmungsbereich 121, 122 an der Übergangsstelle derselben zur Sammlung
der injizierten Träger aufzubauen. Eine solche Anordnung
wäre jedoch im allgemeinen weniger wirksam zur Sammlung der injizierten
Ladung, als eine Vorspannungsquelle mit einer wählbaren
Ausgangsspannung. Ein solcher nicht mit Vorspannung versehener
Bereich würde auch eine unerwünschte Quelle für thermisch
erregte Minoritätsträger darstellen. Ebenso kann eine metallische
Schicht anstelle des P-Typ-Bereichs verwendet werden,
um eine Schottky-Grenzschicht zum Aufbau des Abreicherungsbereichs
128 zu bilden.
Die Sammelbereiche des P-Typs wurden eng benachbart zu den spaltenorientierten
Zellen der Anordnung 150 angeordnet. Der Sammelbereich
des P-Typs sollte gut innerhalb einer Diffusionslänge, bezogen
auf den Platz der Injektion der Ladungsträger liegen, d. h.
so nah wie praktisch möglich zu den Ladungsspeicherbereichen,
ohne in Kontakt mit diesen Bereichen zu sein, um auf diese Weise
die Sammlung der Ladung zu fördern. Ebenso sollte die seitliche
Ausdehnung der Sammelbereiche klein sein, bezogen auf die
seitliche Ausdehnung der Speicherbereiche, um ein gutes Ansprechen
der Anordnung auf Strahlung zu erhalten. Vorstehend wurde
eine bestimmte räumliche Gestaltung der Sammelbereiche gezeigt.
Die Sammelbereiche können jedoch auch andere geometrische Formen
annehmen, um einen hohen Wirkungsgrad für die Sammlung von injizierten
Ladungsträgern zu erhalten, ohne dabei in merklicher
Weise die Strahlungsempfindlichkeit zu verringern.
Vorstehend wurde die Erfindung in Verbindung mit Anordnungen von
sechzehn Bildsensoreinrichtungen beschrieben. Es ist jedoch ersichtlich,
daß die Erfindung besonders auf Anordnungen,
welche eine bedeutend größere Zahl von Einrichtungen
enthalten, anwendbar ist. Ebenso können die Einrichtungen der Anordnung in anderer
Weise zusammengefaßt und angeordnet sein, als in der gezeigten
Weise.
In den vorstehend beschriebenen anschaulichen Ausführungsbeispielen
besteht das Halbleitersubstrat aus Siliziumhalbleitermaterial.
Es können jedoch auch andere Halbleitermaterialien,
beispielsweise Germanium und Verbindungen von Elementen der Gruppe
III-Gruppe V, beispielsweise Galliumphosphid, verwendet werden.
Ebenso bestanden in den beschriebenen anschaulichen Ausführungsbeispielen
die isolierenden Teile aus Siliziumdioxid.
Es sind jedoch auch andere Isolationsmaterialien geeignet, beispielsweise
Siliziumnitrid, Siliziumoxynitrid und Aluminiumoxid.
Ebenso können die leitenden Platten aus irgendeinem leitenden
Material bestehen, und zwar aus einem metallischen oder auch
nichtmetallischen Material.
Vorstehend wurde das Substrat der Anordnung in einer Form beschrieben,
bei der es aus einer Schicht Halbleitermaterial des
Leitfähigkeitstyps N auf einer Schicht von Halbleitermaterial
des Leitfähigkeitstyps P besteht. Es könnte jedoch auch eine
Schicht aus Halbleitermaterial des Leitfähigkeitstyps P auf einer
Schicht Halbleitermaterial des Leitfähigkeitstyps N verwendet
werden. In einem solchen Falle würden auch die verwendeten
Potentiale in ihrer Polarität umgekehrt werden, und die Richtung
des Stromflusses wäre umgekehrt.
Die Einrichtungen und die beschrieben Anordnung sind besonders
geeignet für Beleuchtung über die vordere Fläche. Vorzugsweise
sind die leitenden Elektroden durchsichtig, um einen
hohen Wirkungsgrad und eine hohe Empfindlichkeit zu erhalten.
Die Durchsichtigkeit in den leitenden Elektroden kann erhalten
werden durch Verwendung von durchsichtigen Metallschichten
oder durchsichtigen Halbleitermaterialien hoher Leitfähigkeit,
beispielsweise stark dotiertem Silizium oder anderen
Materialien, welche sowohl leitend als auch durchsichtig
sind.
Claims (9)
1. CID-Bildsensor, bei dem in einem Halbleitersubstrat
durch Lichtenergie erzeugte Minoritätsträger
in einem Inversionsbereich unter einer gegenüber
dem Substrat isolierten Elektrode gesammelt werden
und bei der Bildabtastung durch Änderung der an der
Elektrode anliegenden Spannung ins Substratinnere
injiziert werden, wobei der sich dadurch ergebende
Substratstrom als Videosignal gewertet wird, gekenn
zeichnet durch einen Kondensator (18), der bei der
Bildabtastung an das Substrat (11) zur Aufnahme des
Substratstroms geschaltet wird und nach Abtastung
seiner das Videosignal darstellenden Ladespannung
wieder entladen wird.
2. Bildsensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Substrat (11) aus zwei übereinanderliegenden Bereichen
(11 a, 11 b) entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp (P+,
N) gebildet ist und daß in dem der Elektrode (14, 15) zugewandten
oberen Bereich ein weiterer Bereich des ersten Leitfähigkeitstyps
(P+) eingebetet ist, der mit dem oberen Bereich
(11 a) einen gleichrichtenden PN-Übergang bildet.
3. CID-Bildsensor nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine
Einrichtung (26), mittels der ein zwischen dem eingebetteten
Bereich (20) und dem unteren Bereich (11 a) befindlicher
ohm'scher Kontakt derart herstellbar ist, daß die Ladungsträger
aus der näheren Umgebung des PN-Übergangs abfließen.
4. CID-Bildsensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (26) zum Herstellen des ohm'schen Kontakts
eine nicht gleichrichtende Verbindung zwischen den
genannten Bereichen ist.
5. CID-Bildsensor nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstand von dem eingebetteten Bereich
(20) zu einer Grenzschicht (27) zwischen dem oberen
(11 a) und dem unteren Bereich (11 b) des Substrats wesentlich
geringer ist als die Diffusionslsänge der Minoritätsträger
in dem Substrat (11).
6. CID-Bildsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der obere Bereich des Substrats (11 a)
einen relativ hohen spezifischen Widerstand hat, und daß der
eingebettete Bereich (20 a) einen relativ geringen spezifischen
Widerstand hat.
7. CID-Bildsensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode aus einer ersten
(14) und einer zweiten Teilelektrode (15) besteht.
8. CID-Bildsensor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilelektroden (14, 15) so angeordnet sind, daß der
eingebettete Bereich (20) nicht von ihnen bedeckt ist.
9. CID-Bildsensor nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilelektroden (14, 15) aus durchsichtigem
Material bestehen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US364345A US3882531A (en) | 1973-05-29 | 1973-05-29 | Apparatus for sensing radiation and providing electrical read out |
| US364346A US3877057A (en) | 1973-05-29 | 1973-05-29 | Apparatus for sensing radiation and providing electrical read out |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2425392A1 DE2425392A1 (de) | 1975-01-02 |
| DE2425392C2 true DE2425392C2 (de) | 1989-08-24 |
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ID=27002438
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742425392 Granted DE2425392A1 (de) | 1973-05-29 | 1974-05-25 | Geraet zum empfang von strahlung und elektrischer auslesung |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE2425392A1 (de) |
| FR (1) | FR2232089B1 (de) |
| GB (1) | GB1457613A (de) |
| NL (1) | NL184756C (de) |
| SE (1) | SE7407025L (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005016559A1 (de) * | 2004-12-29 | 2006-07-20 | Advanced Chip Engineering Technology Inc. | Bildsensor mit einer Schutzschicht |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3676775A (en) * | 1971-05-07 | 1972-07-11 | Ibm | Method for measuring resistivity |
| US3805062A (en) * | 1972-06-21 | 1974-04-16 | Gen Electric | Method and apparatus for sensing radiation and providing electrical readout |
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-
1974
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- 1974-02-28 GB GB906574A patent/GB1457613A/en not_active Expired
- 1974-05-25 DE DE19742425392 patent/DE2425392A1/de active Granted
- 1974-05-27 FR FR7418174A patent/FR2232089B1/fr not_active Expired
- 1974-05-28 SE SE7407025A patent/SE7407025L/ not_active Application Discontinuation
- 1974-05-29 JP JP49059849A patent/JPS5755225B2/ja not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102005016559A1 (de) * | 2004-12-29 | 2006-07-20 | Advanced Chip Engineering Technology Inc. | Bildsensor mit einer Schutzschicht |
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| FR2232089A1 (de) | 1974-12-27 |
| SE7407025L (de) | 1974-12-02 |
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