DE2420194B2 - Elektro-optisches Entfernungsmeßgerät mit Mittelung der Phasendifferenzwerte - Google Patents
Elektro-optisches Entfernungsmeßgerät mit Mittelung der PhasendifferenzwerteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektro-optisches Entfernungsmeßgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Derartige Entfernungsmeßgeräte sind in verschiedene
nen Ausführungen bekannt, beispielsweise aus der US-PS 3619 058, der CH-PS 488196, der GB-PS
1246 224 und der US-PS 3680 964. AUe diese Geräte
haben jedoch den Nachteil, daß Meßfehler und insbesondere die Streuung der Meßergebnisse nicht
erkannt werden können.
Aus ZfV 1968, 11, Seite 439 ff. und aus Japan Electronic Engineering 1971, Juli, Seite 30 ff ist bekannt,
eine Mittelwertbildung über eine Vielzahl von Messungen vorzunehmen, um die Meßgenauigkeit zu erhöhen.
Es erfolgt jedoch lediglich eine arithmetische Mittelwertbildung
über Meßwerten, die sich aus der Phasendifferenz zwischen ausgesandten und empfangenen
Meßstrahlen ergeben. Die dabei zu erreichende Meßgenauigkeit ist nicht in allen Fällen befriedigend.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Entfernungsmeßgerät der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, daß es Messungen mit eimern vorher festgelegten Genauigkeitsgrad auszuführen
im Stande ist Die Lösung dr-xer Aufgabe ist im Anspruch 1 gekennzeichnet
Vonieilhafte Ausführungsformen bzw. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der zugehörigen Zeichnung erläutert In der Zeichnung zeigt
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der zugehörigen Zeichnung erläutert In der Zeichnung zeigt
Fig.. 1 ein Blockdiagramm der Sender-, Empfängerund Oiizillatorschaltungen in einem Entfernungsmeßgerät,
F i g. 2 ein Blockdiagramm der digitalen Phasenmeßschaltuing
in dem Entfernungsmeßgerät,
Fig.3 ein Kurvenformdiagramm, aus welchem die
Zeitbeiziehungen zwischen verschiedenen Signalen in der Schaltung gemäß F i g. 1 und 2 hervorgehen,
Fig.4 A-F ein Flußdiagramm der logischen
Vorgänge, die durch die digitale Steuerungs- und Rechenschaltung gemäß F i g. 2 ausgeführt werden.
Der allgemeine Betrieb des Entfernungsmeßgerätes gemäß der Erfindung wird als bekannt vorausgesetzt
Die Frequenzen bei denen die Lichtquelle (Leuchtdiode) ein- und ausgeschaltet wird, werden nicht mehr in
Zehnerdekaden verändert, sondern eine der beiden Modulationsfrequenzen, nämlich 75 kHz oder 15 MHz,
wird durch die digitale Steuerungs- und Rechenschaltung 200 gemäß Fig.2 gewählt Diese Frequenzen
ändern sich nicht mit dem gewählten Meßsystem. Alle Messungen werden im metrischen System ausgeführt
und dann gewünschtenfalls in englische Meßeinheiten
durch einen Algorithmus innerhalb der digitalen Steuerungs- und Rechenschaltung 200 umgerechnet
Die Modulationsfrequenz von 75IcHz entspricht einer Modulationswellenlänge von 4000 m. Dieses
entspricht wiederum einer MeBwellenlänge von 2000 m, da das ausgesendete Lichtsignal (das vom Ziel
kommende Signal) den: Abstand zwischen dem Meßgerät und dem Zielreflektor pro Periode zweimal
durchläuft Bei Verwendung einer Modulationsfiequenz
von 75 kHz entspricht ein Zielabstand von 2000 m 360° ι ο
Phasenverschiebung; 500 m entsprechen 90° Phasenverschiebung u. dgl.
Die Modulationsfrequenz von 15 MHz fuhrt zu einer Meßwellenlänge von 10 in. Daher tritt eine Phasenverschiebung
von 360° bei jedem Vielfachen von 10 m zwischen dem Instrument und dem Ziel auf.
Die Wahl dieser beiden Modulationsfrequenzen gestattet eine eindeutige Messung der Zielabstände
zwischen 0 und 1999,999 m bei einer Auflösung von 0,001 m. Dieses erfolgt während des automatischen
Meßvorganges, indem -^mär-w die Wellenlänge
2000,0 m gewählt und die Phasenverschiebung über den Meßweg hinweg beil einer Auflösung von 0,2 m
gemessen wird. Dann 'wird eine Frequenz von 15 MHz (10 m Wellenlänge) gewählt und die Phasenverschiebung
fiber den Abstand zum Ziel gemessen. Da die bei dieser Betriebsart festgestellte Phasenverschiebung sich
alle 10,000 m wiederholt, wird ein MaB desjenigen Teiles des Zielabstandes zwischen 0 und 9399 m bei einer
Auflösung von 0,001 m erhalten. Wenn beispielsweise der zu messende Zielabstand 472,139 m beträgt, ist das
Ergebnis des 75-kHz-Anteiles der Messung 472,1 m,
während sich im Betrieb mit 15 MHz 2,139 m ergeben. Diese beiden Meßanteile werden verknüpft, und
entsprechend dem Zustandsdiagramm der Fig.4A-F
wird das Ergebnis, d. h. 472,139 m, ermittelt
Die beiden der Lichtquelle zugeordneten Modulationsfrequenzen
werden durch einen Frequenzgenerator 45 erzeugt, welcher die Frequenzen synthetisiert
Dieser Frequenzgenerator gibt auch ein Referenzsignal 52 mit 3,75kHz gemäß Fig.3 ab. Das gewählte
Hochfrequenzsignal vom Frequenzgenerator 45 wird einem Leistungsverstärker 49 zur Speisung der
Lichtquelle sowie einem Mischer 51 zugeführt, wo es mit dem Ausgangssignal eines Oszillators 53 verknüpft wird.
Dieser Oscillator wird durch einen Phasendetektor 55 gesteuert dem die Referenzfrequenz 52 und das
Ausgangssignal des Mischers 51 zugeführt wird, .so daß
das Ausgangssignal des Oszillators 53 bei einer Frequenz gehalten wiru, die von der Frequenz des
übertragenen Hochfrequenzsignals um genau 3,75 kHz verschiedtn ist
Ein Zerhackersignal-Generator 44 gibt ein Zerhackersignal 38 mit 5Hz gemäß Fig«3 ab. Das
Ausgangssignal eines Zwischenfrequenzverstärkers 57 ändert sich periodisch mit der Frequenz des Zerhackersignals
zwischen dem für das empfangene Empfängersignal signifikanten Zwischenfrequenzsignal und dem
für das erfaßte Referenzsignal 34 signifikanten Zwischenfrequenzsignal bei einer Kurvenform gemäß Μ
Fig. 1. Die Rechteckweiiensignaie am Ausgang des
Begrenzers 65 treten mit der Referenzfrequenz oder Zwischenfrequenz von 3,75 kHz auf. Zusätzlich treten
sie in Halbperioden auf, die durch eine Drehblende gesteuert sind und enthalten die relative Phaseninfor- 6S
mation, welche den zu messenden Abstand darstellt
Die anhand des B! jckdiagnunms gemäß Fig.2
erläuterte Schaltungsanordnung dient zum Messen des Phasenunterschiedes von zwei Gruppen von abwechselnd
auftretenden Signalen mittels einer digitalen Einrichtung,
Eine Einrichtung 202 bewirkt eine Phasenverschiebung von 0° oder 180° des Referenzsignals von
3,75 kHz bei einem Triggersignal von der digitalen Steuerungs- und Rechenschaltung 200.
Das Zerhackersignal 38 wird einem Impulsflankendetektor
208 zugeführt, der den Beginn des nächsten vollständigen Intervalles des Zielweges oder Referenzweges
des Zerhackersignals bestimmt Im Ergebnis wird eine »TWED«-Markt in Übereinstimmung mit der
positiven Ranke des Zerhackersignals gesetzt während eine »RWED«-Marke in Übereinstimmung mit der
negativen Flanke des Zerhackersignals gesetzt wird. Der Flankendetektor 208 gibt diese Signalmarken
entsprechend den positiven und negativen Triggersignalen von der digitalen Steuerungs- und Rechenschaltung
.'200 ab. Die Ausgangssignale des Begrenzers 65 und des Phasenschiebers 202 werden einem Kippstufen-Phasendetektor
204 und einem Phastmdetektor 206 mit einer UND-Verknüpfung zugeführt Der Phassendetektor
204 gibt ein Ausgangssignal ab, das proportional der Phasendifferenz zwischen seinen beiden Eingangssignalen
ist wenn er ein Triggersignal von der digitalen Steuerungs- und Rechenschaltung empfängt Ein Erfordernis
für den Kippstufen-Phasendetektor 204 ist daß er eine Impulsform mit einem Logikpegel abgibt dessen
Impulsbreite proportional der Phasendifferenz zwischen dem Ausgangssignal des Phasenschiebers 202 und
dem Ausgangssignal des Begrenzers 65 ist Daher ist die Impulsbreite am Ausgang des Kippstufen-Phasendetektors
204 eine lineare Funktion der Phasendifferenz zwischen den Eingangssignalen über einen Bereich von
0° bis 360° ausschließlich der Endpunkte. Die Ausgangskurvenform des Phasendetektors 204 ist im
Verhältnis zu den Eingangssignalen in Fig.3 dargestellt
Der Phasendetektor 206 spricht auf die beiden gleichen Eingangssignale ebenso wie der Detektor 204
bei einem anderen Triggersignal von der digitalen Steuerungs- und Rechenschaltung 200 an und gibt eine
Ausgangskurvenform gemäß F i g. 3 ab. Eine Bedingung für den Phasendetektor 206 mit der UN D-Verknüpfung
besteht darin, daß das Ausgangssignal eine Kitrvenform
mit einem Logikpegel sein muß, dessen Impulsbreite proportional der Größe des Phasenunterschiedes
zwischen den beiden Eingangssignalen ist Daher bezeichnet die Impulsbreite am Ausgang des Phasendetektors
206 ein maximales Tastverhältnis von 50%, wenn der Phasenunterschied zwischen seinen beiden
Eingangssignalen C ist und ein Tastverhältnis von 0% bei Phasenunterschieden, die sich ±180° nähern. BeUe
Detektoren 204 und 206 sind derart aufgebaut daß ihre Ausgangssignale jeweils auf eine ganze Zahl von
Phasenvergleichen bezogen sind. Das bedeutet daß keine Teiiphasenmessungen wegen des zufälligen
Auftretens eines der Triggersignale zugelassen sind. Die Ausgangssignale der Detektoren 204 und 206 werden
dem ODER-Verknüpfungsglied 210 zugeführt und das
sich ergebende Signal wird einem UND· Verknüpfungsglied 212 zusammen mit einem Modulationssignal mit
15 MHz zugeführt Das Ausgangssignal dm Verknüpfungsgliedes 212 wird dem Takt in den Akkumulator 214
eingeführt der eine Kette aus sechs binär codierten Dekadenzählern aufweist Die am Takteingang des
Akkumulators 214 empfangenen Impulse werden während des Zeitabschnittes gezählt, in welchem ein
Löschsignal durch ein Triggersignal von der digitalen
Steuerungs- und Rechenschaltung 200 unwirksam gemacht wird. Das Ausgangssignal des Akkumulators
214, das durch die Parallelverbindung der vier höchsten Binärziffern des sechs Dekadenzahlers gebildet wird,
wird der digitalen Steuerungs- und Rechenschaltung 200 fOr weitere Logikvorgänge entsprechend dem Zustaiidsdiagramm
in Fig.4A-F zugeführt Die am
Ausgang des ODER-Verknüpfungsgliedes 210 auftretenden
Impulse werden am Taktgebereingang eines Zählers 216 erhalten und durch 250 geteilt und während
des Zeitabschnittes gezählt, in welchem ein Löschsignal durch die digitale Steuerungs- und Rechenschaltung 200
unwirksam gemacht wird. Wenn der 250. Impuls gezählt worden ist, wird ein Ausgangssignal des Phasendetektors
abgegeben und an die digitale Steuerungs- und Rechenschaltung zurückgeführt. Diese Schaltung 200
hat sowohl eine Frequenz-Wählleitung als auch eine
a .--..i-:. ei. _i i.:_j al.
/AUStOStICItUlIg £UI OtCUCIUIIg UCI VCI 3111ICUCIlCII rtU'
schnitte der Schaltung gemäß F i g. 1. Die Triggerleitung für die Frequenzauswahl wählt die geeigneten Frequenzen
in Abhängigkeit von der speziellen Betriebsart des Gerätes, bei denen der Frequenzgenerator 45 und der
Oszillator 53 arbeiten sollen. Die Austastleitung wählt die geeignete durch das Gerät 104 anzuzeigende
Funktion während des Zeitabschnittes, in welchem das Gerät entweder auf Zieljustierung oder Intensitätsabgleich
eingestellt ist.
Die digitale Steuerungs- und Rechenschaltung 200 enthält eine digitale Darstellung der erforderlichen
Schritte, um eine Abstandsmessung entsprechend dem Zustandsdiagramm der Fig.4A —F zu bewirken. Die
Steuerungsfunktionen werden durch programmierte Auswahl verschiedener Triggerleitungen 218 entsprechend
der Information bewirkt, die auf den Markierungs-Rückleitungen
220 erhalten wird. Die Steuerungsund Rechenschaltung 200 führt auch verschiedene
mathematische Operationen mit den vom Akkumulator 214 und vom Außenmeßfühler 222 erhaltenen Daten
aus, die bei der Berechnung des Endergebnisses der Entfernungsmessung erforderlich sind. Diese mathematischen
Operationen sind im einzelnen in dem Zustandsdiagramm der Fig.4A —F beschrieben und
enthalten die Mittelwertbildung von iterativen Messungen, um eine hohe Genauigkeit für das angezeigte
Ergebnis zu erreichen.
Das Sichtgerät 224 erhält das digital codierte Endergebnis der Messung zur sichtbaren Anzeige für
die Bedienungsperson. Es ist ein Wählschalter 226 für die Umschaltung zwischen Fuß und Meter vorgesehen.
Das Sichtgerät 224 J-nnn beispielsweise eine Anzahl von
Leuchtdioden enthalten. Die digital codierten Daten des Endergebnisses sind auch für verschiedene Ausgangsgeräte,
beispielsweise einen digitalen Rechner, Taschenrechner oder Speichergeräte zugänglich.
Der Außenmeßfühler 222 enthält einen binär codierten Dezimalschalter, den die Bedienungsperson
entsprechend den gerade vorliegenden Bedingungen der Außentemperatur und des Druckes einstellt
Es sind Lese-, Justier- und Abgleichschalter 228 vorgesehen, mit denen die Bedienungsperson die
Entfernungsmessung durchführen kann. Der Zieljustierbetrieb wird zunächst dazu verwendet um das
Entfernungsmeßgerät mit dem entfernten reflektierenden Ziel zu justieren. Diese Betriebsart wird dann dazu
verwendet daß die Betriebsperson die Intensität des von dem Ziel reflektierten Signals auf diejenige des
interten Referenzsignals abstimmen kann. Schließlich
wird das Gerät in den Lesebetrieb geschaltet so daß die Reihenfolge der Ereignisse automatisch durch die
digitale Steuerungs- und Rechenschaltung 200 ausgelöst werden kann und der Bedienungsperson der gemessene
Abstand angezeigt wird
s Ein Relais 230 spricht auf ein Stromversorgungssignal
für den Phasendetektor an, das durch die digitale Steuerungs- und Rechenschaltung 200 abgegeben wird
und die Leistungszufuhr zu der Meßschaltung während der Zeitspanne unterbricht in welcher das Gerät
ίο entweder in dem Zieljustierbetrieb oder dem Abgleichbetrieb
arbeitet Durch dieses Merkmal wird die Lebensdauer des tragbaren Netzgerätes für das Gerät
wesentlich erhöht
In Fig.44A — F ist ein Zustandsdiagramm der durch
In Fig.44A — F ist ein Zustandsdiagramm der durch
π die Steuerungs- und Rechenschaltung 200 während der
Entfernungsmessung ausgeführten Verknüpfungsvorgänge dargestellt Nachdem die Betriebsleistung eingeschaltung
200 betätigt, und dann werden die Triggerleitungen für die Frequenzwahl, das Austasten und die
Phasendetektorleistung auf die in Fig.4A gezeigten
Werte eingestellt Der Schalter für die Umschaltung zwischen Justierbetrieb und Abgleichbetrieb wird
zunächst in die Justierlage gebracht, damit die Bedienungsperson das Gerät auf das Ziel justieren kann
und die maximale Stärke des reflektierten Signals erhalten w Ird. Gemäß F i g. 4A führen die Triggerleitungen
für das Austasten und die Frequenzwahl während des Justierbetriebes den Logikpegel »1«. Die Triggerleitung
TWED für das Detektorfer.ster für das Ziel (TWED) wird betätigt so daß der Fiankendetektor 208
den Beginn des nächsten vollen Zielfenstcrs erkennen kann, und es wird dabei ein Signal an die 71VED-Markierungsrückleitung
abgegeben. Wenn das TWED-Markierungssignal
erfaßt wird, setzt die Steuerungs- und Rechenschaltung 200 aus, so daß irgendwelche Schaltspitzen
abklingen können, die durch das Umschalten der Wechselblende von dem Referenzsigral auf das
Zielsignal hervorgerufen sein können. Die Triggerleitung für das Austasten erhält dann den Logikpegel »0«,
der das Meßinstrument 104 zur Anzeige der reflektierten Signalintensität umschaltet Die RWED-Triggeneitung
für das Referenzfenster des Flanlcendetektors erhält einen Impuls, damit der Flankendetektor 208 den
Beginn des nächsten Fensters für den Referenzstrahiengang erkennen kann. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der
R WED-Markierungsrückleitung ein Signal abgegeben.
Wenn die RWED-Marke erfaßt wird erhält die
Triggerleitung für das Austasten den Logikpegel »1« und die vorgenannte Reihenfolge der Verknüpfungen
für den Justierbetrieb wird wiederholt bis die Bedienungsperson das Instrument auf die maximale
reflektierte Signalintensität eingestellt hat
Dann wird der Justier/AbgleichschiJter in die Abgleichstellung gebracht so daß die Bedienungsperson
die Intensität des aus dem Referenzstrahlengang stammenden Signals auf diejenige des aus dem
Meßstrahlengang stammenden Signals gemäß der Anzeige des Meßgerätes 104 abstimmen kann. Wenn
dieses geschehen ist wird der Leseschalter in die Lesestelhmg gebracht und mit der eigentlichen Entfernungsmessung
begonnen. Am dem Punkt an welchem der Leseschalter abgefragt wird (vergleiche rechte
Spalte von F i g. 4A), läuft der Meßvorganj; automatisch
bis zur Anzeige des Ergebnisses weiter^ ohne daß die Bedienungsperson angreifen müßte. Die digitale
Steuerungs- und Rechenschaltung 200 führt automatisch
alle nachfolgenden Verknüpfungsvorgäiage für die
Entfernungsmessung durch. Nachdem der Leseschafter in die Lesestellung gebracht worden ist, werden eine
Reihe von Logikverknüpfungen einschließlich eines Zyklus zur Phasenkoinzidenzerfassung eingeleitet. Dieser
Zyklus bestimmt den ungefähren Phasenunterschied zwischen dem Begrenzer-Ausgangssignal und dem
Referenz-Frequenzsignal. PaIIs ein kleiner Phasenunterschitr*
erfaßt wird, wird eine Phasenverschiebung von 180° in das Referenz-Frequenzsignal eingeführt und
eine Zweideutigkeit der Phase durch Rauschen u.dgl. vermieden. Die Steuerungs- und Rechenichaltung 200
speichert die zusätzliche Phasenverschiebung für die spätere Kompensation. Dieser Zyklus zur Erfassung der
Phasenkoinzidenz wird während der Fenster des Zielstrahlenganges und des Referenzstrahlenganges
durchgeführt. Der Meßzyklus wird eingeleitet, indem die Triggerleitung für die Phasendetektorleistung den
Logikpegel »1« setzt, wodurch Betriebsleistung an die ruäScfidcickturSCuäitÜMg abgegeben wird. Die Triggcfleitung
für die Phasenverschiebung erhält den Logikpegel »0«, der Akkumulator 214 wird gelöscht und die
Triggerleitung TWED für das Zielfenster des Flankendetektors wird betätigt. Nachdem ein TWED-Markierungssignal
empfangen wurde, wird die digitale Steuerungs- und Rechenschaltung 200 in der bereits
beschriebenen Weise angehalten, damit Schaltspitzen abklingen können. Die Triggerleitung für den Phasenkoinzidenzdetektor
triggert dann den Phasendetektor 206 mit dem UN D-Verknüpfungsglied, der die Phasenvergleichsdaten
zur Speicherung in dem Akkumulator 214 während des laufenden Fensters für den Meßstrahlengang
aufnimmt. Am Ende von 250 Phasenvergleichen wird eine Phasendetektormarke durch den Zähler 216
abgegeben. An diesem Punkt wird der Phasendetektor 206 gesperrt und gemäß Fig.4B geprüft, ob die vier
höchsten Ziffern der Daten im Akkumulator größer als 2500 sind. Es sei angemerkt, daß sie jetzt in dem
Akkumulator enthaltenen Daten proportional zu dem Phasenunterschied zwischen dem Begrenzerausgangssignal
und dem Referenzfrequenzsignal sind. Falls die vier höchsten Binärziffern des Akkumulators größer als
2500 sind, ist der Betrag der Phasenverschiebung kleiner als 90°, wie sich mathematisch nachweisen läßt. In
diesem Fall wird eine Phasenverschiebung von 180° für nachfolgende Messungen des Zielstrahlenganges eingeführt.
Dieser Zustand wird festgestellt, indem ein Register Kt innerhalb der Steuerungs- und Rechenschaltung
200 in den Logikzustand »1« eingestellt wird. Der bereits beschriebene Zyklus zur Erfassung der
Phasenkoinzidenz wird nun gemäß Fig.4B während des Fensters für den Referenzstrahlengang wiederholt
In Fig.4C ist der Abschnitt des Zustandsdiagramms
dargestellt, bei welchem die tatsächliche Entfernungsmessung beginnt Die Triggerleitung für die Frequenzwahl
(75 kHz) erhielt den Logikpegel »1« bereits früher und verblieb in diesem Zustand. Ein Indexzähler in der
Steuerungs- und Rechenschaltung 200 wird auf N=O gesetzt, wobei N die Anzahl der Phasenvergleichs-Abtastwerte
ist von denen jeder 250 getrennte Phasenvergleiche umfaßt Dieser Zähler wird dann um 1 erhöht
der Akkumulator 214 gelöscht und das Register Kt abgefragt In Abhängigkeit von dem Ergebnis dieser
Abfragung wird das Referenz-Frequenzsignal um 0° oder 180° phasenverschoben. Die Triggerleitung für den
Impulsflanken-Detektor für das Zielfenster erhält ein Betätigungssignal, so daß der Detektor 208 den Beginn
des nächsten Zielfensters erfassen kann. Zu diesem Zeitpunkt wird auf der TWED-Marken-Rückführleitung
ein Signal abgegeben. Wenn die 7W£D-Marke erfaßt
wird, hält das System an, wie bereits beschrieben wurde, und der Kippstufen-Phasendetektor 204 wird durch ein
Signal auf der zugeordneten Auslöseleitung betätigt. Der Detektor 204 führt dann 250 Phasenvergleiche aus,
was dazu führt, daß im Akkumulator 214 Impulse mit 15 MHz gespeichert werden. Am Ende dieser Speicherzeit
wird eine Phasendetektormarke durch den Zähler 216 abgegeben. In diesem Augenblick wird der Detektor
204 gesperrt, und die vier höchsten Ziffern der Daten in dem Akkumulator 214 werden an ein Register Xt in der
Steuerungs- und Rechenschaltung 200 übertragen. Dann wird das Register Kt abgefragt und der Inhalt des
Registers AYentsprechend dem Ergebnis verändert.
Die vorbeschriebene Reihenfolge wird dann für das Referenzfenster gemäß Fi g. 4D wiederholt. Dann wird
das dem Referenzfenster zugeordnete Ergebnis Xr von dem vorher berechneten und gespeicherten Ergebnis
1. Λ Λ'· t~* "Ωα
augtwgvn uiiu uiv ΰιυιη
gebildet, die ein Maß für den Abstand darstellt, wenn sie
mit einem bestimmten Faktor multipliziert wird. Bei bestimmten Verknüpfungen des Phasenverhältnisses
zwischen dem Referenzfrequenzsignal, dem aus dem Zielstrahlengang stammenden Signal und dem aus dem
Referenzstrahlengang stammenden Signal kann Xn negative Werte annehmen. In diesem Fall wird der Wert
10,000 hinzugefügt. Dann wird untersucht, ob N ein Vielfaches von 4 ist. Wenn dieses nicht der Fall ist, wird
eine geeignete Anzahl von Abtastwerten mit jeweils 250 Vergleichswerten erfaßt. Wenn N ein Vielfaches von 4
ist, folgt der Ablauf ohne Rückführschleife dem Zustandsdiagramm in Fig.4E. Zunächst wird der nicht
gewogene arithmetische Mittelwert X und dann die statistische Abweichung S52 der Daten aus den
A/-Abtastwerten berechnet. Dann wird der Zustand der
Auslöseleitung für die Frequenzwahl untersucht. Da diese Leitung früh in dem Zustandsdiagramm auf den
Logikpegel 1 gesetzt und seitdem nicht geändert worden war, ergibt sich eine positive Antwort, welche
auf eine Modulationsfrequenz von 75 kHz hinweist.
An diesem Punkt wird die vorher berechnete statistische Abweichung mit einem intern gespeicherten
Prüfgrenzwert S/^iico verglichen, der aus der Anzahl N
der Abtastwerte, der gewünschten Schwankungsbreite und der gewünschten Genauigkeit des berechneten
Ergebnisses folgt.
Falls die Prüfbedingung nicht erfüllt ist, wird untersucht, ob 64 Abtasiwerte geprüft worden sind.
Falls dieses nicht der Fall ist, werden zusätzliche Abtastwerte untersucht. Falls dieses der Fall ist, wird die
Berechnung des Meßergebnisses angehalten und der Bedienungsperson mitgeteilt daß die Meßbedingungen
mit zuviel Rauschen behaftet sind, um eine Messung innerhalb einer spezifizierten Toleranz abzugeben. Der
obere Grenzwert von 64 Abtastwerten (16 000 getrennte Phasenvergleiche) wird statistisch ausgewählt Wenn
die Prüfbedingungen erfüllt ist wird ein Register XtKi
auf den Wert_des nicht-gewichteten arithmetischen Mittelwertes X geteilt durch die Anzahl N der
Abtastwerte eingestellt und Χύα ist eine aus vier Ziffern
bestehende ZahL deren Ziffern mit L0, Li, L2, L3 in der
Reihenfolge zunehmender Wertigkeit bezeichnet sind. Durch diesen Verfahrensschritt wird die Messung bei
der Wellenlänge 2000 m (75 kHz) abgeschlossen.
An diesem Punkt wird die Triggerleitung für die
Frequenzwahl auf den Logikzustand 0 gesetzt und dadurch die Wellenlänge 10 m oder die Modulationsfrequenz
15 MHz gewählt Der Logikzyklus kehrt dann zu
dem in Fig.4A des Zustandsdiagrammes bezeichneten
Punkt zurück. Die vorher bei der Wellenlänge von 2000 m ausgeführten Verknüpfungen werden bei der
Wellenlänge 10 m wiederholt. Diese Vorgänge dauern an, bis die Triggerleitung für die Frequenzwahl
abgefragt wird, wie sich aus F i g. 4E des Zustandsdiagramrns ergibt. Da diese Leitung jetzt mit dem
Logikpegel 0 beaufschlagt worden ist, ergibt sich eine negative Antwort und der Logikfluß läuft gemäß dem
Rechenanteil in F i g. 4E weiter.
Es wird nun bestimmt, ob N gleich 4,8,16, 32 oder 64
ist. Falls dieses nicht der Fall ist, wird ein anderer Datenabtastwert abgeleitet, bis einer dieser Werte für N
bestätigt wird. Wenn dieses der Fall ist, wird wiederum eine Untersuchung des Grenzwertes anhand der vorher
berechneten statistischen Abweichung durchgeführt. Jeder dieser intern gespeicherten Prüfgrenzwerte ist
eine Punktion des vorher berechneten Wertes vnn X...· und hat die Form K,+JiXm1, wobei K, und /; als
Funktion des mathematisch zulässigen Meßfehlers abgeleitet sind, wie es in der Statistik bekannt ist. Jedem
der fünf Prüfwerte von N ist eine andere Prüfgrenzbedingung zugeordnet, da die maximale statistische
Abweichung die eine Funktion der Anzahl der Prüfwerte/V ist.
Falls die spezielle Prüfgrenzbedingung nicht erfüllt ist, werden zusätzliche Abtastwerte genommen, bis eine
Prüfgrenzbedingung erfüllt ist. Falls diese nicht erfüllt ist, nachdem 64 Abtastwerte abgeleitet worden sind,
wird der Bedienungsperson angezeigt, daß die Messung mit zuviel Rauschen behaftet ist, um innerhalb einer
spezifizierten Toleranz eine Messung zu erhalten. Wenn eine der fünf Grenzwertbedingungen erfüllt worden ist,
wird ein Register XHi auf den nicht-gewichteten
arithmetischen Mittelwert X geteilt durch die Anzahl der Abtastwerte N eingestellt, wobei XHi die aus den
vier Binärziffern H0, Hi, H2, H3 bestehende Zahl ist, und
diese Ziffern in der Reihenfolge zunehmender Wertigkeit angegeben sind.
Die Logikverknüpfungen werden weiter gemäß Fig.4F ausgeführt, wobei das Ergebnis L3L2LiL0 der
Messung bei der Wellenlänge von 2000 m und das Ergebnis H3H2HiH0 der Messung bei der Wellenlänge
von 10 m verknüpft werden, so daß eine endgültiges Meßergebnis erhalten wird, das eine Genauigkeit in der
Größenordnung 1:1ο6 hat. Bei dem ersten Meßschritt wird eine aus vier Ziffern bestehende Zahl mit den
Ziffern 0, 0, L0, Li in der Reihenfolge zunehmender
Wertigkeit von dem vorher berechneten Wert von XHi
abgezogen. Wenn das Ergebnis dieser Subtraktion positiv ist, wird es mit B bezeichnet und untersucht, ob
die Menge B-5000 ist Falls dieses der Fall ist, wird das
endgültige Ergebnis in mm durch die digitale Kombination L3L2H3H2HiH0 erhalten. Falls dieses nicht der Fall
ist, wird das Meßergebnis in mm durch die digitale Kombination LjL2H3H2HiHo weniger 10 000 gebildet.
Falls die frühere Subtraktion Xw- L]LoOO zu einer
negativen Zahl führt, wird das Meßergebnis nur in geringfügig verschiedener Weise gebildet, wie aus dem
Rußdiagramm aus F i g. 4F hervorgeht
Das auf diese Weise berechnete Meßergebnis wird dann entsprechend den vom Außenmeßfühler 222
erfaßten Umgebungsbedingungen der Temperatur und
des Druckes korrigiert. Der sich ergebende Abstand wird dann entweder in Fuß oder Meter angezeigt und
durch die Bedienungsperson ausgewählt. Die gleichen Anzeigedtiten sind erhältlich für die Ausgabe an den
peripheren Datenspeicher und die Recheneinheiten.
Die digitale Steuerungs- und Rechenschaltung 200 fragt dann die Justierungs-Abgleich- und Leseschalter
gemäß F i g. 4A ab, ob die Messung des Zielabstandes wiederholt werden soll, damit die Bedienungsperson das
to Gerät auf ein anderes reflektierendes Ziel justieren und
eine andere Entfernungsmessung vornehmen kann.
Zur Erleichterung des Verständnisses ist nachfolgend jede der neun Triggerleitungen 218 der Steuerungs- und
Rechenschaltung 200 zusammen mit den durch jeden
der Logikpegel 0 und 1 spezifizierten Funktionen
angegeben:
1. Triggerleitung Wi _2 für Frequenzwahl
0: Ί5 MHzrvioduiationsfrequenz
1: 75 kHz Modulationsfrequenz
2. Triggerleitung/i_2 für Austastung
0: nicht ausgetasteter Betrieb
1: ausgetasteter Betrieb
3. Triggerleitung für Phasendetektorleistung
0: Leistung ist der Meßschaltung zugeführt
1: Leistung ist von der Meßschaltung
abgeschaltet
4. Triggerleitung (TWED) für Zielfenster-Impulsflankendetektor (208)
0: Detektor eingeschaltet
1: Detektor ausgeschaltet
5. Triggerleitung (RWED) für den Referenzfenster-Impulsflankendetektor(208)
0: Detektor ausgeschaltet
1: Detektor eingeschaltet
6. Triggerleitung für Phasenverschiebung (202)
0: 0° Phasenverschiebung
1: 180° Phasenverschiebung
7. Triggerleitung für Akkumulatorlöschung (214)
0: Akkumulatorlöschung gesperrt
1: Akikumulatorlöschung ausgelöst
8. Triggerleitung für Phasenkoinzidenzdetektor(206)
0: Detektor abgeschaltet
1: DeHektor eingeschaltet
9. Triggerleitung für Phasendetektor (204)
0: Detektor gesperrt
1: Detektor eingeschaltet
Es wird somit ein Entfernungsmeßgerät geschaffen, welches jedes Meßergebnis automatisch berechnet und
anzeigt Die Anzeige erfolgt jeweils digital. Die Information kann mittels eines Speichers festgehalten
und/oder an einen programmierbaren Taschenrechner
übertragen werden, welcher derart programmiert
werden kann, daß er die Meßdaten aufnimmt und direkt
zusätzliche Rechnungen mit diesen Daten ausführt
Meßgenauigkeit und Langzeitstabilität auf und ist gegenüber bekannten Geräten wesentlich unabhängiger bezüglich Änderungen der Umgebungstemperatur
oder Alterungserscheinungen der Bauelemente.
Claims (5)
1. Elektro-optisches Entfernungsmeßgerät, bei welchem modulierte Lichtsignale über einen Meß-Strahlengang
geschickt und von einem entfernten Ziel reflektiert werden und eine erste digitale
Schaltung aus der Phasendifferenz zwischen reflektiertem Signal und einem internen Referenzsignal
die Entfernung des Ziels bestimmt, wobei zur Erhöhung der Meßgenauigkeit über eine Anzahl
aufeinanderfolgender Phasendifferenzwerte gernittelt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite digitale Schaltung (200) vorgesehen ist,
die die statistische Varianz (Sj?) der Phasendifferenzwerte
ermittelt, diese mit einem internen Prüfgrenzwert (Si?) vergleicht und eine Anzeige des
Meßergebnisses nur freigibt, wenn die Varianz den Prüfgrenzwert nicht überschreitet
2. Elektra-optisches Entfernungsmeßgerät nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ersten und zweiten digitalen Schaltung je ein Detektor
(204; 206) zugeordnet ist, der den Beginn eines aus
dem Meß-Strahlengang stammenden Signalanteiles (36) und eines darauf folgenden aus einem
Referenzstrahlengang stammenden Signalanteiles (34) der zeitlich versetzten Signale bestimmt und
eine Anzahl von Impulsen während jedes der Signalanteile aus dem Meß-Strahlengang und dem
Referenzstrahlengang abgibt, welche Anzahl proportional zu der Phasendifferenz zwischen einem
Referenzfrequenzsignal und dem zeitlich versetzten Signal ist, ein Akkumulator (2.44) die Vielzahl von
Impulsen getrennt empfängt und zählt, die jedem der Signalanteile des Meßstrahlengvigs und des Referenzstrahlengangs
zugeordnet ist, und eine Logikschaltung (200) die akkumulierten Ergebnisse der
Impulse des Meßstrahlengangs und des Referenzstrahlengangs verknüpft und die statistische Varianz
(Sx1) des verknüpften Ergebnisses mit dem Prüfgrenzwert
(Sj?) vergleicht
3. Elektro-optisches Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
ersten und zweiten digitalen Schaltungen einen Phasenkoinzidenzdetektor aufweisen, der bei Auftreten
einer kleinen Phasendifferenz zwischen dem zeitlich versetzten Signal (36) und dem Referenzfrequenzsignal
(34) eine Phasenverschiebung des Referenzfrequenzsignals um 180° einführt (202).
4. Elektro-optisches Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Logikschaltung (200) eine iterativ arbeitende Einrichtung aufweist, welche zusätzliche Impuls-Abtastwerte
auswertet, die für den Phasenunterschied zwischen dem Referenzfrequenzsignal (34) und dem
zeitlich versetzten Signal (36) signifikant sind, bis der Prüfgrenzwert (Si?) erfüllt ist, und ein Alarmsignal
erzeugt, das für übermäßiges Meßrauschen signifikant ist, falls die Grenzwert-Prüfbedingung nach
einer vorbestimmten Anzahl (N) von Abtastwerten nicht erfüllt ist
5. Elektro-optisches Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus
dem Meßstrahlengang und dem Referenzstrahlengang stammenden Signale (36,34) während getrennter
Abschnitte einer Meßperiode mit einer ersten Frequenz (75 kHz) moduliert werden, die den
höchsten Ziffern des gemessenen Abstandes zugeordnet ist, und dann mit einer zweiten Frequenz
(15 MHz) moduliert werden, welche größer als die erste Frequenz ist und den niedrigsten Binärziffern
des gemessenen Abstandes entspricht
6, Elektro-optisches Entfernungsmeßgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß es den
Prüfgrenzwert (Sf) als Funktion der Anzahl (N) der wiederholten Abtastwerte des zeitlich versetzten
Signals (36), eines gewünschten Zuverläs^igkeitsgrads
und des benötigten Genauigkeitsgrades des Meßergebnisses f-ty berechnet
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|---|---|---|---|
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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