DE241618C - - Google Patents

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DE241618C
DE241618C DENDAT241618D DE241618DA DE241618C DE 241618 C DE241618 C DE 241618C DE NDAT241618 D DENDAT241618 D DE NDAT241618D DE 241618D A DE241618D A DE 241618DA DE 241618 C DE241618 C DE 241618C
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Germany
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bridge
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DENDAT241618D
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/16Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight
    • G02B23/18Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight for binocular arrangements
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/18Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for prisms; for mirrors
    • G02B7/1805Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for prisms; for mirrors for prisms

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Prismenfernrohren zur seitlichen, quer zur optischen Achse gerichteten Verschiebung der Prismen, durch die es ermöglicht ist, diese Justierung auch bei geschlossenem Gehäuse vorzunehmen, so daß beim Zusammenbau der Instrumente häufig auftretende Verschiebungen der Prismen behoben oder auch Nachjustierungen vorgenommen werden können,
ίο ohne hierzu das Instrument wieder öffnen zu müssen.
Zu diesem Zweck wird das Prisma in bekannter Weise unter den Einfluß einer federnden Brücke gesetzt, die einen da's Prisma an der Dachkante umfassenden Mitnehmer besitzt und so gelagert ist, daß-sie der Länge nach verschoben werden kann und das Prisma in Richtung der Hypotenuse mitnimmt, wobei das Prisma stets gleichmäßig auf seiner Sitzfläche aufliegt.'
Bei den bekannten Justiereinrichtungen dieser Art, bei denen die Feineinstellung der Brücke durch eine Schraube.erfolgt, wird die Brücke nur von der Stellschraube in ihrer gegebenen Lage gehalten und ist infolgedessen gegen selbsttätige Verstellung durch Nachgeben der Schraube o.-dgl. nicht ausreichend gesichert. Die Anbringung von Klemmschrauben und ähnlichen Feststellvorrichtungen ist aber wegen des nur geringen, zur Verfügung stehenden Raumes mit Schwierigkeiten verknüpft. Auch müssen Durchbrechungen der Gehäusewandungen, durch die Staub in das Innere des Fernrohres dringen kann, nach ,Möglichkeit vermieden werden.
Die Erfindung löst die Aufgabe in der Weise, daß die zur Fein- und Nachjustierung dienende Stellbrücke durch ein von der Deckelseite her zu bewegendes exzentrisches Stellglied der Länge nach, also quer zur optischen Achse, verschiebbar ist und gleichzeitig durch Klemmschrauben, die ebenfalls von der Deckelseite her zugänglich sind, in den jeweilig gegebenen Lagen festgestellt werden kann, so daß das Prisma gegen nachträgliche Verschiebungen durch Erschütterungen gesichert ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Hälfte eines Prismendoppel.fernrohres im Längsschnitt durch den vorderen Teil,
Fig. 2 eine Draufsicht nach Entfernung des Deckels,
Fig. 3 in größerem Maßstabe die Führungsund Klemmvorrichtung des einen Brückenendes und
Fig. 4 die Verstell- und Klemmvorrichtung für das andere Brückenende, ebenfalls in größerem Maßstabe.
Die beiden Prismen 4, die in bekannter AVeise auf einer quer zur optischen Achse liegenden und mit Durchbrechungen versehenen Querwand'5 ruhen, können in der Richtung ihrer Hypotenuse auf den von dieser Querwand .5 gebildeten Sitzflächeii um einen gewissen Betrag verschoben werden, um das Prisma genau symmetrisch zu den Durchtrittsöffnungen der Querwand einzustellen. Über der Daohkante 6 des Prismas liegt eine federnde Brücke 7, an deren Unterseite ein im Querschnitt U-förmiger Mitnehmer 8 angebracht ist, und zwar drehbar und längs zur Brücke 7 verschiebbar. Zu diesem Zweck ist der Mitnehmer 8 mit der Brücke 7 durch eine Schraube 9 verbunden, die im gelösten Zustände in einen Längsschlitz 10 der Brücke
gleiten kann. Mittels dieses Längsschlitzes wird die Grobeinstellung (Vorjustierung) des Prismas ermöglicht, nach der dann die Schraube 9 fest angezogen wird, so daß sie sich nicht mehr in dem Schlitz 10 bewegen . kann.
Die Brücke 7 ruht mit ihren Enden in quer zur optischen Achse geschlitzten Warzen τ1 und 12, die sich an der Innenwand des Gehäuses befinden. Der Obere Teil der Warze 11 besitzt eine zur optischen Achse parallele Gewindebohrung 13, in der eine Klemmschraube 14 sitzt, die zum Festklemmen des in der Warze n liegenden Brückenendes dient. Die Schraube 14 besitzt, wie Fig. 3 erkennen läßt, einen kleinen Zapfen 14', der bei geschlossener Schraube in eine kleine Längskerbe 7' des darunterliegenden Brückenendes eingreift. Diese Längskerbe und der Schraubenzapfen geben der Brücke an diesem Ende eine Führung, so daß sie sich nicht seitlich bewegen kann. Durch Anziehen der Schraube 14 drückt ihr Zapfen das Brückenende fest auf den unteren Teil der Warzen, wodurch die Brücke an diesem Ende festgehalten wird. Das in der Warze 12 liegende Brückenende ist, wie in Fig. 4 deutlicher dargestellt ist, mit einem Loch 15 versehen, in dem der Kopf 16 einer im unteren Warzenteil sitzenden Schraube XJ liegt. Der Schraubenkopf 16 ist exzentrisch zum Bolzen 17, so daß durch Drehen der Schraube der Exzentrizität entsprechende Verschiebungen der Brücke, insbesondere in den durch den beigefügten Doppelpfeil angedeuteten beiden Richtungen, stattfinden. In dem oberen Teil der Warze 12 ist ein Nippel .18 eingeschraubt, der noch mit einer Gewindebohrung 19 versehen ist. Durch letztere wird der zum Drehen der exzentrischen Schraube 16, IJ zu benutzende Schraubenschlüssel eingeführt. Der Nippel 18 ist an seinem'unteren Teil mit. einer Aushöhlung 18' versehen, so daß er fest auf das darunterliegende Ende der Brücke 7 geschraubt werden muß, ohne dabei den in der Höhlung liegenden exzentrischen Schraubenkopf 16 zu berühren. Oberhalb der Warzen 11 und 12 sind im Deckel 20 Öffnungen 21, 22 vorgesehen, die durch nicht dargestellte Schrauben verschlossen, werden. Nach Entfernung dieser Verschlußschrauben sind die Stellschraube 14 und die Exzenterscljraube 17 von außen her auch bei geschlossenem Gehäuse zugänglich. Ist der Deckel 20 nur dünn, so können die Verschlußschrauben .mit ihren Bolzen in den Gewindebohrungen 13 und ig der Warzen 11 und 12 sitzen.
■ Die Vorjustierung des Prismas erfolgt bei offenem Gehäuse und gelöster Schraube 9, worauf die Schraube 9 angezogen wird. Darauf werden die Klemmschraube 14 und der Schraubennippel 18 fest auf die Enden der Brücke 7 gepreßt. Nach Aufsetzen des Deckels 20 wird, wenn eine Nach justierung erforderlich ist, die Klemmschraube 14 ein wenig gelöst und der Nippel 18 von der Brücke entfernt. Mittels eines durch die Bohrung ig eingeführten Schraubenschlüssels wird dann die Exzenterschraube 16 gedreht und dadurch die Brücke 7 in der einen oder anderen durch den Doppelpfeil angedeuteten Längsrichtung verschoben. Dabei findet die Brücke an dem in der Warze 11 liegenden Ende in der Kerbe 7' eine Führung auf dem Zapfenende 14', so daß sie 'sich bei der Verstellung durch den Exzenterkopf 16 nicht seitlich zur Warze bewegen kann. Sobald, das Prisma die richtige Lage einnimmt, wird zunächst die Klemmschraube 14 fest angezogen, um ein nachträgliches Verschieben der Brücke beim darauf erfolgenden Herunterschrauben des Nippels 18 zu verhindern. Sind beide Schrauben fest angezogen, so ist das Prisma durch die Brücke unverrückbar festgehalten.
Eine gleiche Einstellvorrichtung besitzt auch das untere Prisma 4, wie in Fig. 1 angedeutet ist. Die im Gehäuse (Fig. 2) vorgesehenen Bohrungen 23 dienen zur Befestigung des Deckels.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Einrichtung" an Prismenfernrohren zur Seitenverschiebung der Prismen mittels einer das Prisma an der Dachkante festhaltenden Brücke, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke (7.) durch ein von der Deckelseite her zu bewegendes, exzentrisches Stellglied (16) quer zur optischen Achse verschiebbar und durch Klemmschrauben (14, 18) an den Enden auf ihren Lagerkörpern (11,12) festklemmbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Feststellen des vom Exzenter (16) angetriebenen Brückenendes dienende Schraube als mit einer unteren Aushöhlung (18') versehener Nippel (18).ausgebildet ist, der in eingeschraubter Lage das Exzenter (16) frei überdeckt und durch eine mittlere Bohrung (19) die Drehung des Exzenters von außen ermöglicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke über die Klemmschraube (14) mit einer Längskerbe. (7') greift, durch die sie bei der Verstellung durch das Exzenter (16) eine Geradführung; erhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT241618D Active DE241618C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749350C (de) * 1941-09-13 1944-11-22 Prismendoppelfernrohr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE749350C (de) * 1941-09-13 1944-11-22 Prismendoppelfernrohr

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