DE240367C - - Google Patents

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DE240367C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B26/00Obtaining alkali, alkaline earth metals or magnesium
    • C22B26/10Obtaining alkali metals

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M240367 KLASSE 40«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. September 1910 ab.
Beim Eintragen von festem Alkalimetall in geschmolzenes Blei findet die Vereinigung der Metalle unter sehr starker Wärmeentwicklung statt, so daß man also wohl zu der Annahme berechtigt ist, daß sich hierbei feste Verbindungen nach bestimmten Verhältnissen bilden. Bestätigt wird diese Annahme durch das Verhalten der Bleialkalimetallegierungen beim Erhitzen über den Siedepunkt des betreffenden
ίο Alkalimetalls hinaus, wobei sich herausstellt, daß man nur einen verhältnismäßig kleinen Teil des Leichtmetalls abdestillieren kann. Will man alles oder nahezu alles Metall aus der Legierung austreiben, so muß die Temperatur beträchtlich über dem Siedepunkt desselben erhöht werden, und man gelangt alsdann zu solchen thermischen Verhältnissen, daß . die Apparatenfrage unlösbare Schwierigkeiten bereitet.
Dieses Verhalten machte es bisher unmöglich, die auf dem Wege der feuerflüssigen Elektrolyse billig darstellbaren Legierungen aus Blei und Alkalimetall durch einfaches Erhitzen auf Blei und Leichtmetall zugute zu machen.
Bei eingehendem Studium des Verhaltens der Bleialkalimetallegierungen ist ein Verfahren gefunden worden, welches ein glattes Abtrennen des betreffenden Leichtmetalls von dem Blei gestattet. Es würde nämlich festgestellt, daß beim Durchpressen eines zweckmäßig auf höhere Temperatur erwärmten Stromes indifferenten Gases, z. B. Stickstoff, durch die geschmolzene Legierung unterhalb des Siedepunktes des Alkalimetalls dieses zu einem hohen Prozentsatz und rasch aus der Legierung ausgetrieben wird. Als zweckmäßige Temperatur hat sich mittlere Rotglut erwiesen, und weiterhin ist es sehr förderlich, den Gasstrom unter verhältnismäßig starkem Druck durch die Legierung nach der Vorlage zu treiben, und zwar in möglichst weitgehender Verteilung, derart, daß die Legierung zu einer schaumförmigen Masse verteilt wird. Die Stärke des Druckes richtet sich nach der Höhe der Metallschicht, die das Gas zu durchdringen hat.
Was die Gefäßfrage anbelangt, so kann ohne Gefahr Eisen gewählt werden, und da die Abtreibetemperatur niedrig liegt, und die Wärmefortführung durch die Legierung eine. vorzügliche ist, so kann das Destilliergefäß von außen geheizt werden, dies um so mehr, als man durch Vorwärmung des indifferenten Gasstromes bereits einen Teil der erforderlichen Wärme zuführen kann.
In der Vorlage muß dem indifferenten Gase Gelegenheit gegeben werden, sich mit den niederzuschlagenden Metalldämpfen abzukühlen und kühl aus der Vorlage auszutreten. Metalldämpfe dadurch zu verdichten, daß indifferente Gase in den Verdichtungsraum geblasen werden, ist an sich bekannt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Gewinnung von Alkalimetall aus seinen Legierungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Strom eines indifferenten Gases durch die auf etwa mittlere Rotglut geheizte Legierung bis in die Vorlage hineingepreßt, dort abgekühlt und nach außen geleitet wird.
    40
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