DE2403232C2 - Dichtung zum Abdichten der Rotornabe eines Drehspeicher-Wärmetauschers gegen das den Rotor umschließende feststehende Gehäuse - Google Patents
Dichtung zum Abdichten der Rotornabe eines Drehspeicher-Wärmetauschers gegen das den Rotor umschließende feststehende GehäuseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Dichtung zum Abdichten der Rotornabe eines Drehspeicher-Wärmetauschers
gegen das den Rotor umschließende feststehende Gehäuse, wobei der Rotor zwischen zwei ringförmigen
Auflageböden des Gehäuses angeordnet und die antreibbare Rotornabe an ihren beiden Enden über die
Auflageböden des Gehäuses hinausragt und gegen diese abgedichtet ist, und wobei die Auflageböden
Durchbrüche zum Durchtritt von *ärmetauschenden Fluiden durch den Rotor aufweisen.
Eine derartige Dichtung ist beispielsweise aus der DE-PS 10 62 717 bekannt. Solche Dichtungen haben
die Aufgabe, Leckströmungen zwischen den unter unterschiedlichen Drücken stehenden wärmetauschenden
Fluiden untereinander und gegenüber der Atmosphäre zu verhindern. Die hierzu bisher verwendeten
Dichtungen sind jedoch unvollkommen und dabei aufwendig und teuer.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche bei einfachem
und billigem Aufbau dennoch wirksam zwischen den wärmetauüchenden Fluiden untereinander wie auch
gegenüber der Atmosphäre abdichtet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an jeweils der der Stirnfläche des Rotors abgewandten
Seite der Auflageböden eine Vielzahl von an den Auflageböden gegen Drehung festgelegter und sich zu
einem Ring um die Rotornabe ergänzender, bogenförmiger
Andrückschuhe angeordnet ist, die sowohl radial gegen die Umfangsfläche der Rotornabe als auch axial
gegen die Auflageböden dichtende Packungssätze aufweisen, wobei jeder der Andrückschuhe wenigstens
eine an den Auflageböden befestigte Anpreßvorrichtung aufweist, durch welche auf jeden Andrückschuh
gleichzeitig eine Axialkraft und eine Radialkraft ausübbar ist.
Die erfindungsgemöße Dichtung unterscheidet sich
auch gegenüber herkömmlichen Stopfbuchsen, indem die radiale Anpreßkraft der Packungssätze gegen die
Rotornabe nicht durch Deformation unter der Wirkung einer auf die Packungssätze axial ausgeübten Kraft hervorgerufen
wird, sondern durch die Verwendung der sich zu einem Ring ergänzenden bogenförmigen
Andrückschuhe, die mit Hufe der Anpreßvorrichtung
nicht: nur axial, sondern auch radial nach einwärts belastet sind. Die axiüe Kompenente hat dabei in bezug auf
die radial dichtenden Packungssätze die Aufgabe, ein axiales Ausweichen zu verhindern und eine ruhende
axiale Abdichtung zwischen den Andrückschuhen und der Gehäusestimwand zu gewährleisten.
Die erfindungsgemäße Dichtung ist nicht nur einfach in der Konstruktion, sondern erleichtert auch die Unterhaltung
sowie ggf. notwendig werdende Reparaturen.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist jede der Anpreßvorrichtungen zwei axial gerichtete
Druckfedern auf, wobei die eine der Druckfedern die Axialkraft auf den Andrückschuh und die andere
Druckfeder die Radiaikrafl über ein um eine auf dem Auflageboden angeordnete Achse radial gegen den
Andiückschuh verschwenkbares Nockenglied ausübt. Dabei sind die Druckfedern zweckmäßig koaxial hintereinander
angeordnet und umschließen eine Hülse, die über einen am Auflageboden befestigten Bolzen
verschiebbar angeordnet ist und sich mit ihrem dem Anlageboden zugewandten Stirnende gegen das Nokkenglied
abstützt, wobei die die Radialkraft ausübende Druckfeder zwischen der einen Seite eines an der Hülse
befestigten Flansches und einem am Ende des Bolzens angeordneten Widerlagers gespannt ist, und wobei sich
die die Axialkraft ausübende Druckfeder einerseits gegen die andere Seite des Flansches und andererseits
gegen den Andrückschuh abstützt. Durch eine solche Ausgestaltung entstein ein besonders kompakter Aufbau
der Anpreßvorrichtungen, und es werden die Voraussetzungen für eine besonders einfache Einstellung
einer jeden Anpreßvorrichtung geschaffen, die in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch erhalten wird,
daß das Widerlager im Verhältnis zum Bolzen axial verstellbar ist. Diese Verstellbarkeit wiederum -.vird vorzugsweise
dadurch erhalten, daß das Widerlager einen Federteller aufweist, der an dem Kopf einer in eine
Gewindebohrung des Bolzens eingedrehten Schraube anliegt.
Nach einem anderen Merkmal zur vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Querschnitt der
Andrückschuhe L-förmig ausgebildet, wobei jeder der Andrückschuhe einen axial gerichteten Kragenteil und
einen radial zur Rotornabe gerichteten Flanschteil am gegen den Auflageboden weisenden Ende des Kragenteils
aufweist, wobei die Packungssätze aus einem ersten innerhalb des L-formigen Querschnitts der
Andrückschuhe angeordneten Packungssatz zur Abdichtung gegen die Rotornabe und einem zweiten an
der Außenseite des Flanschteils angeordneten Pakkungssatz zur Abdichtung gegen den Auflageboden
bestehen, und wobei der mit seiner einen Stirnfläche gegen das Flanschteil anliegende erste Packungssatz an
seiner entgegengesetzt liegenden Stirnfläche von einem Druckring axial belastbar ist, gegen den die die Axialkraft
ausübende Druckfeder verspannnt ist. Vorzugsweise ist hierbei der Druckring in eine der Zahl der
Andrückschuhe entsprechende Anzahl bogenförmiger Ringabschnitte unterteilt. Weiterhin ist es zweckmäßig,
wenn jeder der Flanschte·^ einen an dem der Rotornabe zugewandten Ende axialgerichteten Ansatz aufweist,
gegen welchen der zweite Packungssatz radial anliegt. Durch diese Maßnahme wird verhindert, daß
der zweite Packungssatz, welcher der axialen Abdichtung zwischen den Anpreßschuhen und dem Auflageboden
des Gehäuses dient, sich radial nach einwärts in dem das Spiel zwischen Rotornabe und Bodendurchbruch
bildenden Spalt verlagert und dort zu VerkJemmungen führt.
ίο Nach einem besonderen Merkmal zur vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung weist jeder der Andrückschuhe auf dem Umfang zwei Anpreßvorrichtungen
und zwischen den beiden Anpreßvorrichtungen eine mit ihrer MaulöfTnung radial nach außen weisende Führungsgabel
auf, in welche ein an dem Auflageboden befestigter axialer Führungsbolzen radial verschieblich
eingreift.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend
in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigi
F i g. 1 einen Axialschnitt durch ein .ά Drehspeicher-Wärmetauscher
mit einer Ausfuhrungsfonü der erfindungsgemäßen
Dichtung, wobei die Rotornabe ungeschnitten dargestellt ist,
F i g. 2 in vergrößertem Maßstab eine Einzelheit X aus F i g. 1 mit einer Anpreßvorrichtung fur die Dichtung
entsprechend einem Schnitt nach Linie H-II in F i g. 4,
Fig. 3 in gleichnem Maßstab wie F i g. 2 einen
Schnitt nach Linie III-III in F i g. 4 und
F i g. 4 eine Axialansicht auf einen an en Enden weggebrochenen und in sich teilweise ausgebrochenen
Umfangsabschnitt einer Dichtung nach den F i g. 1 bis 3.
Der Drehspeicher· Wärmetauscher weist eine Rotornabe 12 auf, die mit ihrem unteren Ende in einen Stützlager
14 gelagert ist und am oberen Ende von einem Motor 16 über ein Untersetzungsgetriebe 18 angetrieben
wird (F i g. 1). An der Rotornabe 12 sind in belwnnter
Weise radiale Trennwände 20 mit Umfangsabstand angeordnet, deren axial verlaufende Endkanten durch
eine zylindrische Mantelwand 22 verbunden sind. In den zwischen den Trennwänden 20, der Rotornabe 12
und der Mantelwand 22 gebildeten, axial offenen Taschen befinden sich axial durchströmbare Einsätze
(nicht dargestellt) aus wärmetauschendem Material. Die Rotornabe 12, die Trennwände 20, die Mantelwand
22 und die Einsätze aus wärmestauschendem Material bilden zusammen den Rotor 24 des Wärmetauschers.
Der Rotor 24 befindet sich innerhalb eines feststehenden Gehäuses 26 mit Auflageböden 28 an den Rotorenden.
Die Auflageböden 28 sind mit paarweise miteinander fluchtenden unc1 im übrigen diametral zur
Rotorar'isj angeordneten Durchbrüchen 30, 32, 34, 36
versehen, durch welche die wärmetauschenden Gase für gewöhnlich im G'.genstrom dem drehenden Rotor
24 zugeführt bzw. davon wieder abgeleitet werden.
Umfangsdichtuneen 38 an den axialen Enden der
Mantelwand 22 sowie Radialdichtungen 40 an den axialen Enden der radialen Trennwände 20 sorgen im
äußeren Umfangsbereich des Rotors 24 bzw. im Bereich der Trennwände 20 für eine Abdichtung der wirmetauschenden
Gase gegen die Auflageböden 28 und verhindern einmal, daß die Gase außerhalb der Mantelwand
22 des Rotors 24 axial entlangströmen und sich zum anderen in Umfangsrichtung im Bereich zwischen
den Durchbrüchen 30,32,34,36 der Auflageböden 28 miteinander vermischen.
Um auch zu verhindern, daß durch den Spalt zwischen der Rotornabe 12 und den von dieser durchsetzten
zentralen Durchbrüchen 30, 32, 34, 36 der Auflagehöhen 28 eine Leckströmung zwischen den
wärmetauschenden Gasen auftritt bzw. ein unter Überdruck stehendes Gas in die umgebende Atmosphäre
entweicht oder im Bereich eines unter Unterdruck stehenden Gases Luft aus der umgebenden Atmosphäre
eindringt, sind besondere Dichtungen an jedem Nabenende vorgesehen. Jede dieser Dichtungen
besteht aus einem ersten Packungssatz42, der innerhalb
eines sich zu einem Ring ergänzender im Querschnitt L-förmiger. gebogener Andrückschuhe 44 angeordnet
und von dem axial gerichteten Kragenteil 46 eines jeden Andrückschuhs 44 in radialer Anlage gegen
die Umfangsfläche der Rotornabe 12 gehalten ist,
und einem weiteren Packungssatz 48. der von der Außenseite des radial nach einwärts gerichteten
Flanschteils 50 eines jeden Andrückschuhs 44 gegen den Auflageboden 28 gehalten ist. Ein axial gerichteter
kragenförmiger Ansatz 52 an der Innenkante des Flanschteils 50 eines jeden Andrückschuhs 44 erfaßt
den Packungssatz 48 von innen.
Ein in eine der Zahl der Andrückschuhe 44 entsprechende Anzahl bogenförmiger Ringabschnitte
unterteilter Druckring 54 liegt gegen die äußere Stirnseite des Packungssatzes 42 an, dessen innere Stirnseite
am Flanschteil 50 ihre Anlage findet. Die einzelnen Ringabschnitte des Druckrings 54 sind mit Radialflanschen
56 versehen, deren Sinn und Zweck weiter unten erläutert wird.
Wie aus den F i g. 3 und 4 zu ersehen ist, befindet sich in der Umfangsmitte eines jeden Andrückschuhs 44
außenseitig eine Führungsgabel 58, in deren radial nach außen gerichtete MaulölTnung ein Führungsbolzen 60
eingreift, der mit einem entsprechenden Fußteil 62 an der Außenseite des Auflagebodens 28 befestigt ist.
Weiterhin sind jedem Andrückschuh 44 beiderseits der Führungsgabel 58 zwei Anpreßvorrichtungen 64
zugeordnet, deren Aufbau in F i g. 2 veranschaulicht ist.
Jede Anpreßvorrichtung 64 weist einen mit einem Fußteil 66 an der Außenseite des Auflagebodens 28
befestigten axialen Bolzen 68 auf. in dessen mit einer Gewindebohrung versehenes Ende eine Schraube 70
eingedreht ist. Am Fußteil 66 sind beiderseits des Bolzens 68 Nockenglieder 72 um eine gemeinsame
Achse 74 gegen die Außenseite des Kragenteils 46 des entsprechenden Andrückschuhs 44 verschwenkbar
angebracht. Auf dem Bolzen 68 ist ferner eine zusammen mit diesem eine Durchbrechung 76 im Radialflansch
56 des Druckrings 54 durchsetzende Hülse 78 verschieblich angeordnet, deren unteres Ende auf dem
Nockenglied 72 aufruht (F i g. 2). An der Hülse 78 ist jenseits des Radialflansches 56 des Druckrings 54 ein
Flansch 80 befestigt. Zwischen dem Flansch 80 und dem Radialflansch 56 des Druckrings 54 ist eine erste, die
Hülse 78 umschließende Druckfeder 82 eingespannt. Eine weitere Druckfeder84 ist zwischen dem Flansch 80
ίο und einem von der Schraube 70 durchsetzten und von deren Kopf erfaßten Federteller 86 eingespannt.
Je nachdem, wie weit die Schraube 70 in die Gewindebohrung
des Bol/o.is 68 eingedreht ist, wird zunächst
von der Druckfeder 84 eine Axialkraft auf die Hüise 78 ausgeübt, die mit Hilfe des Nnckenglieds 72 in eine
radial nach einwärts gerichtete Kraft gegen den Kragenteil 46 des Andrückschuhs 44 umgewandelt wird und
dadurch den Packungssatz 42 /wischen dem Andrückschuh 44 und der Umfangsfläche der Rotornabe 12 in
dichtender Anlage hält. Weiterhin übt entsprechend der Eindrehtiefe der Schraube 70 in die Gewindebohrung
des Bolzens 68 der von der Druckfeder 84 belastete Flansch 80 der Hülse 78 über die Druckfeder 82 eine
Axialkraft auf den Radialflanscii 56 des Druckrings 54 aus. wobei der Druckring 54 über den Packungssatz 42
und den Flanscheil 50 eine axiale Dichtungskraft auf den Packungssatz 48 ausübt, welcher dadurch den
AndrücVschuh 44 gegen den Auflageboden 28 abdichtet. £s leuchtet ein, daß mit einer Verstellung der
Einschraubtiefe der Schraube 70 in der Gewindebohrung des Bolzens 68 sowohl die Kraft verändert wird,
mit welcher der Packungssatz 42 radial zwischen dem Andrückschuh 44 und der Umfangflä'che der Rotornabe
12 eingespannt ist, als auch die Andrückkraft, mit ij welcher der Packungssatz 48 zwischen dem Andrückschuh
44 und dem Auflageboden 28 eingespannt ist. Durch die Verteilung einer entsprechenden Anzahl
Anpreßvorrichtungen 64 am Umfang der zentralen Durchbrüche 30, 32, 34, 36 der Auflageboden 28 wird
erreicht, daß die Packungssätze 42,48 auf len gesamten
Umfang radial gegen die Rotornabe 12 und axial gegen die Auflageboden 28 in dichtender Anlage gehalten
werden. Die an den Andrückschuhen 44 angeordneten Führungsgabeln 58 im Zusammenwirken mit den ortsfest
an den Auflagebögen 28 befestigten Führungsbolzen 60 verhindern bei der Drehung des Rotors 24 eine
Mitnahme der Andrückschuhe 44 wie auch des Druckrings 54 in Umfangsrichtung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Dichtung zum Abdichten der Rotornabe eines Drehspeicher-Wärmetauschers gegen das den Rotor
umschließende feststehende Gehäuse, wobei der Rotor zwischen zwei ringförmigen Auflageböden
des Gehäuses angeordnet und die antreibbare Rotornabe an ihren beiden Enden über die Auflageböden
des Gehäuses hinausragt und gegen diese abgedichtet ist, und wobei die Auflageböden Durchbrüche
zum Durchtritt von wärmetauschenden Fluiden durch den Rotor aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
daß an jeweils der der Stirnfläche des Rotors (24) abgewandten Seite der Auflageböden
(28) eine Vielzahl von an den Auflageböden (28) gegen Drehung festgelegter und sich zu
einem Ring um die Rotornabe (12) ergänzender, bogenförmiger Andrückschuhe (44) angeordnet ist,
die sowohl radial gegen die Umfangsfläche der Rotornabe (12) als auch axial gegen die Auflageböden
(28) dichtende Packungssätze (42,48) aufweisen, wobeijeder der Andrückschuhe (44) wenigstens eine
an den Auflageböden (28) befestigte Anpreßvorrichtung (64) aufweist, durch welche auf jeden Andrückschuh
(44) gleichzeitig eine Axialkraft und eine Radialkraft ausübbar ist.
2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede der Anpreßvorrichtungen (64) zwei axial gerichtete Druckfedern (82,84) aufweist,
wobei die eine der Druckfedern (82) die Axialkraft auf den Andrückschuh (44) und die andere Druckfeder
(84) die Kadialkraft über ein um eine auf dem Auflageboden (28) angeordnete Achse (74) radial
gegen den Andrückschuh (44) verschwenkbares Nockenglied (72) ausübt.
3. Dichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfedern (82,84) koaxial hintereinander
angeordnet sind und eine Hülse (78) umschließen, die über einen am Auflageboden (28)
befestigten Bolzen (68) verschiebbar angeordnet ist und sich mit ihrem dem Anlageboden (28) zugewandten
Stirnende gegen das Nockenglied (72) abstützt, wobei die die Radialkraft ausübenda
Druckfeder (84) zwischen der einen Seite eines an der Hülse (78) befestigten Flansches (80) und einem
am Ende des Bolzens angeordneten Widerlagers (71) gespannt ist, und wobei sich die die Axialkraft ausübende
Druckfeder (82) einerseits gegen die andere Seite des Flansches (80) und andererseits gegen den
Andrückschuh (44) abstützt.
4. Dichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (71) im Verhältnis zum
Bolzen (68) axial verstellbar ist.
5. Dichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (71) einen Federteller
(86) aufweist, der an dem Kopf einer in eine Gewindebohrung des Bolzens (68) eingedrehten Schraube
(70) anliegt.
6. Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der
Andfückschühe (44) L-förmig ausgebildet ist, wobei jeder der Andrückschuhe (44) einen axial gerichteten
Kragenteil (46) und einen radial zur Rotornabe (12) gerichteten Flanschteil (50) am gegen den Auflageboden
(28) weisenden Ende des Kragenteils (46) aufweist, wobei die Packungssätze (42,48) aus einem
ersten innerhalb des L-formigen Querschnitts der
Andrüctcschuhe (44) angeordneten Packungssatz
(42) zur Abdichtung gegen die Rotorrmbe (12) und einem zweiten an der Außenseite des Flanschteils
(50) angeordneten Packungssatz (48) zur Abdichtung gegen den Auflageboden (28) bestehen, und
wobei der mit seiner einen Stirnfläche gegen das Flanschteil (50) anliegende erste Packungssatz (42)
an seiner entgegengesetzt liegenden Stirnfläche von einem Druckring (54) axial belastbar ist, gegen den
die die Axialkraft ausübende Druckfeder/82) verspannt ist.
7. Dichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring (54) in eine der Zahl der
Andrückschuhe (44) entsprechende Anzahl bogenförmiger Ringabschnitte unterteilt ist.
8. Dichtung nach einem der Anspüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Flanschteile
(50) einen an dem der Rotornabe (12) zugewandten Ende axialgerichtsten Ansatz (52) aufweist, gegen
welchen der zweite Packungssatz (48) radial anliegt.
9. Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Andrückschuhe
(44) auf dem Umfang zwei AnpreBvorrichtungen
(64) und zwischen den beiden Anpreßvorrichtungen (64) eine mit ihrer Maulöffnung radial
nach außen weisende Führungsgabel (58) aufweist, in weiche ein an dem Auflageboden (28) befestigter
axialer Führungsbolzen (60) radial verschiebbar eingreift.
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- 1974-02-01 FR FR7403446A patent/FR2216538B1/fr not_active Expired
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD114674A5 (de) | 1975-08-12 |
| GB1406798A (en) | 1975-09-17 |
| FR2216538B1 (de) | 1979-01-26 |
| FR2216538A1 (de) | 1974-08-30 |
| DE2403232A1 (de) | 1974-08-08 |
| US3822739A (en) | 1974-07-09 |
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