DE2320840C2 - - Google Patents
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- DE2320840C2 DE2320840C2 DE19732320840 DE2320840A DE2320840C2 DE 2320840 C2 DE2320840 C2 DE 2320840C2 DE 19732320840 DE19732320840 DE 19732320840 DE 2320840 A DE2320840 A DE 2320840A DE 2320840 C2 DE2320840 C2 DE 2320840C2
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- tool shank
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B27/00—Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
- B23B27/04—Cutting-off tools
- B23B27/045—Cutting-off tools with chip-breaking arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Abstechwerkzeug gemäß Oberbegriff des
Anspruchs 1.
In der CH-PS 4 81 702 ist ein Abstechwerkzeug beschrieben, bei dem der Schneid
einsatz 7 zwischen einer seitlich gegen den Werkzeugschaft 1 angeschraubten
Weichstahlplatte 6 und einer in einer Ausnehmung des Werkzeugschafts 1 einge
setzten Spannbacke 2 gehalten ist, doch steht die Spannbacke 2 als Klemmkörper
ganz erheblich über den Schneideinsatz 7 nach oben vor, so daß die abgehobenen
Späne ungehindert in Berührung mit dem Klemmkörper kommen. Aus diesem Grunde
ist es auch erforderlich, die Spannbacke aus einem verschleißfesten Werkstoff
auszubilden (a. a. O. Spalte 2, Zeilen 19-21). Außerdem ist das Abstech
werkzeug in seinem Aufbau verhältnismäßig kompliziert, da der Schneideinsatz
nicht unmittelbar am Werkzeugschaft, sondern zwischen einer an diesem ange
schraubten Stahlplatte und der Spannbacke gehalten ist. Beim Gebrauch neigt
diese Einspannung zur Entwicklung eines doppelten Spiels, so daß häufigeres
Nachstellen erforderlich ist.
FR-PS 12 71 781 und DE-AS 12 93 525 zeigen ein spanabhebendes
Werkzeug, welches für die Außen- oder Innen-Schrupp- und Schlicht-
Bearbeitung bestimmt ist, jedoch als Abstechwerkzeug für die span
abhebende Metallbearbeitung nicht geeignet ist. Dieses Werkzeug
ist mit in einer Ausnehmung des Halters 1 befestigten, kurzen,
sehr breiten Schneidplatte 5 ausgerüstet, wobei die Schneidplatte
5 an ihrem rückwärtigen Ende mit einer stufenförmigen Ausnehmung 6
versehen ist, in die die Andruckleiste 7 mittels einer Leiste 26
am Boden der Aussparung 2 aufliegenden Ankrallstückes 8 ein
greift, das mit der Schneidplatte 5 eine gemeinsame obere ebene
Spanablauf- oder Auflagefläche 27 bildet und das nahe dem vor
deren Ende mit Längsschlitzen 11, 12 für Befestigungsschrauben
9, 10 sowie mit einem Längsschlitz 24 für den Durchgriff einer
oder mehrerer Befestigungsschrauben 23 versehen ist. Gemäß den An
gaben in der DE-AS 12 93 525 Spalte 1, Zeilen 52 bis 53 kann die
Spanformerplatte 18 wegfallen. Wie jedoch dann das Werkzeug
funktionsfähig aufgebaut sein muß, ist nicht offenbart. Bei der
Ausführung nach Fig. 2 der DE-AS 12 93 525 folgt der Span der
Oberseite der Schneidplatte 5 und dem vorderen Ende des Ankrall
stückes 8. Erst beim Anstoßen gegen die Spanformerplatte 18
biegt sich der Span nach oben ab. Wenn - wie a. a. O. Spalte 1,
Zeilen 52 bis 54 angedeutet ist - die Spanformerplatte 18 weg
fällt, streicht der Span längs der gesamten Oberfläche des An
krallstückes 8. Im übrigen ist a. a. O. Spalte 1, Zeilen 48 bis
54 eindeutig festgehalten, daß das Ankrallstück eine "beliebig
lange gemeinsame Fläche, auf welcher der gebildete dicke Span
ablaufen kann" bilde. Dies bedeutet unabhängig davon, ob eine
Spanformerplatte vorhanden ist oder nicht, daß der Span immer die
vordere Zone des Ankrallstückes erreicht und dadurch kann die
Gefahr des Festschweißens des heißen Spans und des Verschleißes
des Ankrallstückes nicht vermieden werden. Außerdem ist das
spanabhebende Werkzeug gemäß DE-AS 12 93 525 aufgrund der kom
plizierten Halterung und Konstruktion nicht als Abstechwerkzeug
ausbildbar, da diese es nicht gestatten, die erforderliche schmale
Seitenabmessung zu erreichen.
In der US-PS 35 57 417 ist ein Abstechwerkzeug angegeben, in dem ein Schneid
einsatz 14 von einem aus dem Werkzeugschaft 10 hoch herausragenden Klemmmkör
per 16, der ohne Längsseitenanlage an den Klemmkörper ausgebildet ist, mittels
einer Klemmschraube 29 gegen den Schaft gepreßt wird, wobei am rückwärtigen
Boden des Klemmkörpers 16 eine Rippe 25 in eine als Grube 26 ausgebildete
Ausnehmung eingreift. Auch bei diesem Werkzeug treffen die heißen Späne auf
den Klemmkörper und rufen durch Hitzeentwicklung unerwünschte Effekte hervor,
z. B. Verschleißerscheinungen durch Reibung mit entlang gleiten
den heißen Spänen, so daß der Klemmkörper eine begrenzte Ge
brauchsdauer hat. Im übrigen ist dieses Abstechwerkzeug schwierig
herzustellen, da die Führungsnuten mit hoher Präzision herge
stellt werden müssen. Trotzdem bleibt beim Gebrauch die Gefahr be
stehen, daß die seitliche Führung stets kritisch ist. Ferner ist
a. a. O. Spalte 1, Zeilen 30 bis 35 angegeben, daß der relativ
kurze Schneideinsatz nicht zum Wiederanschleifen vorgesehen ist.
In der DE-OS 21 35 376 ist ein Abstechwerkzeug beschrieben, bei dem der Schaft
10 eine konisch verlaufende Ausnehmung 21 zur Aufnahme einer konisch auswech
selbaren Schneidspitze 20 hat. In der Nähe des Austritts der Ausnehmung 21 ist
ein vorstehender Abschnitt 12 in Form eines schmalen Streifens mit einer teil
weisen konischen Oberfläche angeordnet, die eine Fortsetzung der Wandung der
Ausnehmung darstellt, um eine Stütze für einen Teil der Schneidspitze, die aus
der Ausnehmung herausragt, zu bilden. In die konische Ausnehmung 21 ist eine
Gewindebohrung 24 geführt, die sich von der Oberfläche des Werkzeugschafts nach
unten erstreckt und in die Ausnehmung rechtwinklig zur Achse 22 eintritt und
zur Aufnahme einer kleinen Feststellschraube 25 dient, um als Justierschraube
die Winkelstellung der Schneidkante in bezug auf den Schaft des Werkzeugs fest
zulegen, wobei die Schraube 25 mit der Abflachung 30 zusammenwirkt. Eine wei
tere waagerechte Bohrung 26 mit kleinem Durchmesser verläuft durch das Werkzeug
und schneidet die Ausnehmung 21 in der Nähe ihres inneren Endes, um einen Aus
treiber zur Entfernung der Schneidspitze 20 aus der Ausnehmung einzuführen.
Diese Konstruktion wird vom Fachmann sofort als schwierig ausführ
bar erkannt und sie läßt sich nur für relativ breite Abstech
werkzeuge verwenden. Da die Gewindebohrung 24 aus Funktionsgründen
ein gewisses Mindestmaß nicht unterschreiten kann, muß die Breite
B ebenfalls ein gewisses Mindestmaß aufweisen. Außerdem dürfte es
sehr schwierig sein, ein Werkzeug gemäß DE-OS 21 35 376 herzustel
len, welches den rauhen Betriebsverhältnissen in der Praxis stand
hält. Auf jeden Fall ist dieses vorbekannte Werkzeug für Abstech
stähle mit einer Breite von nur einigen Millimetern nicht geeig
net. Im Gegensatz hierzu gestattet die vorliegende Erfindung, Ab
stechstähle mit einer Breite von nur einigen Millimetern zu ver
wenden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Abstechwerkzeug für die spanabhebende Metall
bearbeitung zur Verfügung zu stellen, bei dem sich der Klemmkörper vollständig
außerhalb des Wegs der Späne angeordnet befindet, um die Bildung thermischer
Spannungen und Wirkungen zu vermeiden und bei dem der Schneideinsatz durch
einen Klemmkörper und eine Klemmschraube gehalten ist, welches leicht und
schnell bedienbar ist und trotzdem eine lagesichere Klemmung des Schneidein
satzes ermöglicht, damit dieser den sprunghaft auftretenden stärkeren Druckbe
lastungen und Schwingungen gewachsen ist, zumal zu Beginn des Schneidvorganges
der plötzliche Übergang von dem unbelasteten Zustand zu einer extremen Druckbe
lastung keine Verlagerung des Schneideinsatzes innerhalb des Werkzeugschaftes
als Halter zulassen darf und dadurch die Genauigkeit des vorgesehenen Schnittes
gegeben ist. Ferner darf am Ende des Schneidvorganges durch das plötzliche Auf
hören des Angriffs des Schneideinsatzes an dem Werkstück bei einer plötzlichen
Druckentlastung des Schneideinsatzes keine Verlagerung des Schneideinsatzes
eintreten, damit die wichtige Widerholbarkeit der Maßgenauigkeit sicherge
stellt wird, wobei die Konstruktion einfach, aus wenigen Teilen bestehen und
stabil sein soll. Insbesondere soll der Schneideinsatz auch ohne Verlängerungs-
oder spezielle Halterungsstücke vorliegen, so daß dieser nur aus dem Schneid
stoffmaterial besteht. Das Abstechwerkzeug soll ferner so beschaffen sein, daß
nur ein einziges Organ betätigt werden muß, um den Schneideinsatz zuverlässig
in genau bestimmter Lage in seiner Sitzposition festzuspannen bzw. ohne einen
Austreiber zu entfernen. Im festgeklemmten Zustand soll der Schneideinsatz mit
hoher Spannkraft in seiner Position gehalten werden, ohne daß beim Gebrauch
und den schon erläuterten starken Belastungen die Möglichkeit eines Lösens be
steht, so daß kein Nachspannen erforderlich ist. Der Schneideinsatz muß auch
so ausgebildet und angeordnet sein, daß er eine gute Spankontrolle ermöglicht,
d. h. es muß eine annehmbare Spanführung und eine entsprechende Spanbrechung er
reicht werden und schließlich soll der Schneideinsatz materialsparend klein und
leicht herstellbar sein. Ferner sollen höhere Arbeitsgeschwindigkeiten mit ent
sprechender Abtragung durch Arbeiten mit hohen Spantemperaturen erzielbar sein,
ohne daß ein Aufbrennen und Festschweißen von Spänen am Werkzeug stattfindet.
Auch soll das Abstechwerkzeug für Schneideinsätze mit einer Breite von nur
einigen Millimetern geeignet sein. Der durch den Gebrauch stumpf
gewordene Schneideinsatz soll durch Schleifen nachschärfbar sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merk
male des Anspruchs 1 gelöst.
Ein besonderer Vorteil des Gegenstandes der Erfindung ist, wie
die großindustrielle Erprobung gezeigt hat, daß serienmäßig auch
sehr schmale Abstechstähle verwendbar sind. Hervorzuheben ist die
ausgezeichnete Stabilität beim Festspannen des Werkzeugstahls im
Halter und die praktisch unbegrenzten Einbaumöglichkeiten. Wei
terhin schätzen die industriellen Verbraucher die Tatsache hoch
ein, daß der Klemmkörper nicht als Spanbrecher dienen muß, da die
vom zu bearbeitenden Werkstück abgetrennten heißen Späne nicht
auf einen kleinen Bereich an der Vorderseite des Klemmkörpers
zuströmen, sondern zum allergrößten Teil hierüber hinwegfliegen.
Ferner wird die gute Vibrationssicherheit des Abstechwerkzeuges
beim industriellen Gebrauch gelobt. Auch wurde von den groß
industriellen Benutzern des Abstechwerkzeuges der Erfindung be
stätigt, daß die in der Aufgabe der Erfindung geforderten Eigen
schaften tatsächlich erzielt werden. Spezielle Untersuchungen
haben gezeigt, daß der Gegenstand der Erfindung die gewünschten
Effekte bei allen Metallen bzw. Metall-Legierungen, die einer
spanabhebenden Abstechbehandlung unterworfen werden können,
sicher liefert. Selbst bei Überlastung des Werkzeuges wurde beim
Abstechen von legierten oder unlegierten Stählen, Kupferlegie
rungen und Kupfer der abgetrennte Span stets so abgeschleudert,
daß der Klemmkörper nicht erreicht wurde.
Beim erfindungsgemäßen Abstechwerkzeug kann der Klemmkörper mit
der Klemmschraube zugleich verschwenkt und an eine senkrechte ebe
ne Anlagefläche in der Längsrichtung des Werkzeugschaftes und an
einer weiteren, an seinem rückwärtigen, querverlaufenden Teil be
findlichen Anlagefläche, die sich von der unteren Bodenstelle aus
wärts abgeschrägt bis zur oberen Kante im Werkzeugschaft erstreckt,
flächig angedrückt werden. Durch die Ausbildung des Klemmkörpers
als einarmiger Hebel wird dazuhin die flächige Auflage des Klemm
körpers auf dem Schneideinsatz verbessert und eine einwandfreie
Festlegung des Schneideinsatzes erzielt, zumal der Klemmteil des
Klemmkörpers sich auf einer Bahn mit relativ großem Radius bewegt
und über die erläuterten Anlageflächen verfügt. Da das erfindungs
gemäße Abstechwerkzeug keine vorspringenden Teile mehr aufweist,
ist auch ein freier Spanabfluß sichergestellt.
In bisher bekannten Schneidwerkzeugen ist der armartige Körper der
Klammervorrichtung relativ groß und so ausgestattet gewesen, um
mehr oder weniger ausgeprägt außerhalb des Einsatzes hervorzuste
hen, um den Einsatz zwischen dem Klammerkörper oder einer Nase an
dem letzteren und dem Sitz des Einsatzes festzuspannen. Der Klam
merkörper wirkt als Spänebrecher, denn Späne, die durch den Ein
satz abgetrennt oder von dem Werkstück abgestochen werden, werden
gegen den Klammerkörper geführt und durch diesen abgebrochen.
Jedoch hat sich dieses als unvorteilhaft erwiesen, da die Späne
sehr heiß vorliegen können, während sie vom Werkstück abgetrennt
werden. Daraus ergibt sich, daß der Klammerkörper thermischen
Spannungen ausgesetzt ist, wenn die Späne in innigem Kontakt mit
diesem gelangen. Diese Spannungen können den Klammerkörper de
formieren oder beschädigen.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen werden nachfolgend verschie
dene Ausführungsformen dieser Erfindung als Beispiele beschrieben.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß gestalteten
Abstechwerkzeuges.
Fig. 2 ist eine Obenansicht des gleichen Abstechwerkzeuges.
Fig. 3 ist ein vergrößerter Ausschnitt des in der Fig. 1 darge
stellten Abstechwerkzeuges.
In den Fig. 1 bis Fig. 3 bedeutet die Ziffer 1 einen Werkzeug
schaft, an dem ein verschiebbarer Schneideinsatz 2 befestigt ist.
Um den Schneideinsatz 2 auf dem Werkzeugschaft festzuhalten, ist
eine Klemmvorrichtung (Festspannvorrichtung) 3, (wobei Ziffer 3
sich auf die vollständige Vorrichtung bezieht), angeordnet. Diese
Klemmvorrichtung besteht aus einem Klemmkörper 4 und einer Klemm
schraube 5. Diese Klemmschraube 5 ist in einer mit Schrauben
gang versehenen Gewindebohrung im Werkzeugschaft 1 eingeschraubt
und geht durch die Ausnehmung 7 in den Klemmkörper 4 hinein. Aus
nehmung 7 und ebenso Klemmschraube sind in einiger Entfernung
von einem kleinen Ansatz als Widerlager 8 unterhalb des Klemm
körpers 4 angeordnet. Wenn die Klemmschraube 5 festgeschraubt
wird - der Kopf 9 dieser Klemmschraube 5 bleibt in einem einge
lassenen Sitz 10 im Klemmkörper 4 - wirkt der Klemmkörper 4 als
eine Klemmbacke. Durch diese Funktion wird der Schneideinsatz 2
kräftig gegen den Werkzeugschaft 1 gepreßt. Da der den Schneid
einsatz 2 beaufschlagende Teil 20 des Klemmkörpers 4 eine Aus
nehmung aufweist, mit der er in eine am Schneideinsatz 2 ange
ordnete Ausnehmung 19 eingreift, wobei der rückwärtige Teil des
Klemmkörpers 4 auf einem am Klemmkörper 4 vorgesehenen Wider
lager 8 als Schwenklager aufliegt, wird bei dem Abstechwerkzeug
der Erfindung mit seinen geringen Querabmessungen eine ausrei
chend feste Klemmung des Schneideinsatzes 2 durch die vorstehend
erläuterte Anlage des Klemmkörpers 4 in sehr einfacher und auch
sicherer Weise erzielt.
In Übereinstimmung mit dem Kennzeichen dieser Erfindung ist der
Klemmkörper 4 in bezug auf den Schneideinsatz 2 zu mit einer
Ausnehmung versehen, um zu verhüten oder unmöglich zu machen, daß
vom Werkstück mit dem Schneideinsatz 2 abgetrennte Späne mit dem
Klemmkörper 4 in Berührung kommen können.
In diesem besonderen Beispiel enthält der Werkzeugschaft 1 eine
Ausnehmung 11, die den Schneideinsatz 2 und den Klemmkörper 4 auf
nimmt. Der Boden 12 dieser Ausnehmung 11 erstreckt sich von der
unteren Bodenstelle 13 aus zur oberen Bodenstelle 15 schräg auf
wärts. Die untere Bodenstelle 13 ist relativ tief unten in bezug
auf die obere Oberfläche oder Außenfläche 14 des Werkzeugschaftes
1 angeordnet. Die obere Bodenstelle 15 ist unterhalb der oberen
Oberfläche 14 des Werkzeugschaftes 1 angeordnet, jedoch ist die
Entfernung zur oberen Bodenstelle 15 beträchtlich geringer als
die Entfernung der unteren Bodenstelle 13 von der oberen Ober
fläche 14 des Werkzeugschaftes 1. Da in der Ausnehmung 11 der
Boden 12 sich von der Bodenstelle 13 aus abgeschrägt bis zu oberen
Kante 21 im Werkzeugschaft erstreckt, hat der Klemmkörper 4 die
Möglichkeit, mit seinem rückwärtigen, querverlaufenden Teil sich
flächig mit einer Anlagefläche im Werkzeugschaft 1 abzustützen,
wodurch eine sehr stabile Lage für den Klemmkörper 4 gewährleistet
ist.
Diese Anordnung hält den Schneideinsatz 2 in einer verhältnismäßig
hohen oder peripheralen Stellung in bezug auf den Klemmkörper 4.
Außerdem ist der Klemmkörper 4 langgestreckt gestaltet, beispiels
weise etwa drei- bis siebenmal so lang wie seine Dicke oder in ge
eigneterer Weise auch vier- bis sechsmal so lang wie seine Dicke,
so daß der Klemmkörper 4 eine schlanke Gestalt besitzt. In dem
hier dargestellten Beispiel besitzt der Klemmkörper 4 zwei ver
schiedene Abschnitte, nämlich ein unteres Basisteil 16, dessen
obere und untere Oberflächen parallel angeordnet sind, und einen
oberen Abschnitt 17, dessen obere Fläche 18 mehr oder weniger
gekrümmt ist. Der Abschnitt 17 konvergiert dadurch gegen den
Schneideinsatz 2.
Eine spezielle Ausbildung dieser Erfindung besteht in der Aus
nehmung 19, die sich im Schneideinsatz 2 befindet, um ein beauf
schlagendes Teil 20 des Klemmkörpers 4 aufzunehmen. Weil das
beaufschlagende Teil 20 des Klemmkörpers 4 in eine Ausnehmung 19
am Schneideinsatz 2 in dieser Weise hineinpaßt und da der obere
Abschnittsteil 17 konvergiert oder enger werdend ausgebildet ist,
wie beschrieben ist, und der Boden 12 der Ausnehmung 11 aufwärts
oder auswärts abgeschrägt ausgebildet ist, ist der Teil oder die
Oberfläche des Klemmkörpers (in diesem Falle die gekrümmte obere
Fläche 18), die sich am höchsten in bezug auf den Boden 12 der
Ausnehmung 11 befindet, unterhalb einer gedachten Linie, die sich
vom Oberteil des Schneideinsatzes 2 zu der oberen Kante 21 als
Begrenzung der Ausnehmung 11 erstreckt.
In der unmittelbaren Nachbarschaft der verschleißfesten Schneid
oberfläche 22 des Schneideinsatzes 2 in der in diesem Beispiel
dargestellten Ausbildung, besitzt diese eine Schulter 23 als
Spänebrecher.
Aufgrund der Tatsache, daß in diesem Beispiel der Klemmkörper 4
eine Ausnehmung in bezug auf den Schneideinsatz in Übereinstim
mung mit dieser Erfindung aufweist und der Schneideinsatz 2 mit
einer Schulter 23 als Spänebrecher versehen ist, kommen vom Werk
stück entfernte Späne nicht in innigen Kontakt mit dem Klemmkör
per. Späne, die bereits abgetrennt vorliegen, können möglicher
weise in zeitweisen Kontakt mit dem Klemmkörper kommen, aber sie
können nicht gegen diesen gepreßt und verschweißt werden.
In der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist
der Schneideinsatz 2 in einer solchen Weise ausgebildet, die an
sich bekannt ist, nämlich mit am Unterteil des Schneideinsatzes
2 angebrachten schrägen Rippen, welche passend ineinandergreifend
zum Schneideinsatz 2 in V-förmige Ausnehmungen im Werkzeugschaft 1
bestimmt sind und dadurch die Führung und Halterung des Einsatzes
entsprechend in der Längsrichtung sicherstellen.
Claims (4)
1. Abstechwerkzeug für die spanabhebende Metallbearbeitung, das
aus einem Werkzeugschaft besteht, der eine Gewindebohrung auf
weist, die sich von der Oberfläche des Werkzeugschaftes nach
unten erstreckt und in der Gewindebohrung eine Schraube be
festigt ist sowie mit in einer Ausnehmung des Werkzeugschafts
in einem schmaleren Auflageteil festgeklemmtem Schneidein
satz, wobei
- a) das Abstechwerkzeug mehrere Einzelteile, nämlich Werkzeug schaft, Schraube und Schneideinsatz enthält,
- b) der Werkzeugschaft die Ausnehmung zur Aufnahme des Schneid einsatzes enthält, wobei die Ausnehmung einen Boden aufweist, der sich auswärts und schräg aufwärts von der unteren Bo denstelle zur oberen Bodenstelle erstreckt, wobei die untere Bodenstelle relativ tief unten in bezug auf die obere Ober fläche (der Außenfläche) des Werkzeugschaftes angeordnet ist;
- c) die Oberfläche des Einzelteils, das sich am höchsten in bezug auf den Boden der Ausnehmung befindet, sich unterhalb einer gedachten Linie, die sich vom Oberteil des Schneid einsatzes zu der oberen Kante als Begrenzung der Ausnehmung im Werkzeugschaft erstreckt, befindet;
- d) und der Trägerteil für den Schneideinsatz einstückig mit dem Schaftteil des Werkzeugschaftes ausgebildet ist;
- e) der schmalere Auflageteil in einen breiteren Teil des Werkzeugschaftes übergeht,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) das Abstechwerkzeug aus vier Einzelteilen, nämlich Werk zeugschaft (1) mit nach oben offener Ausnehmung (11), Klemmschraube (5), Klemmkörper (4) und dem in der Ausneh mung (11) festgeklemmten Schneideinsatz (2) besteht, wobei der den Schneideinsatz (2) beaufschlagende Teil (20) des Klemmkörpers (4) eine Ausnehmung aufweist, mit der er in eine am Schneideinsatz (2) angeordnete Ausnehmung (19) ein greift, wobei der rückwärtige Teil des Klemmkörpers (4) auf einem am Klemmkörper (4) vorgesehenen Widerlager (8) als Schwenklager aufliegt, und eine Ausnehmung (7) des Klemmkörpers (4) für die Klemmschraube (5) zwischen dem Schwenklager (8) und dem Auflager des Klemmkörpers (4) angeordnet ist und die Klemmschraube (5) in eine Gewinde bohrung (6) im Werkzeugschaft (1) eingeschraubt ist, wo durch die Klemmkörper (4) im Eingriff mit der Ausnehmung (11) im Werkzeugschaft (1) angeordnet ist,
- b) der Werkzeugschaft (1) die nach oben offene Ausnehmung (11) zur Aufnahme des Schneideinsatzes (2) und des Klemmkörpers (4) mit der Ausnehmung (7) und einem eingelassenen Sitz (10) für den Kopf (9) der Klemmschraube (5) enthält, wobei die Ausnehmung (11) einen Boden (12) hat, der die Gewinde bohrung (6) für die Aufnahme der Klemmschraube (5) auf weist, der sich auswärts und schräg aufwärts von der unte ren Bodenstelle (13) zur oberen Bodenstelle (15) erstreckt, wobei die untere Bodenstelle (13) relativ tief unten in bezug auf die obere Oberfläche (oder Außenfläche) (14) des Werkzeugschafts (1) angeordnet ist und die obere Boden stelle (15) unterhalb der oberen Oberfläche (14) des Werk zeugschafts (1) angeordnet ist, und der Boden (12) in der Ausnehmung (11) sich auswärts abgeschrägt bis zur oberen Kante (21) im Werkzeugschaft (1) erstreckt,
- c) die Oberfläche (18) des Einzelteils, das sich am höchsten in bezug auf den Boden (12) der Ausnehmung (11) befindet, die Oberfläche (18) des Klemmkörpers (4) ist,
- d) der schmalere Auflageteil in den breiteren Teil des Werk zeugschafts (1) übergeht, in welchem der hintere Teil der nach oben offenen Ausnehmung (11) liegt,
- e) der Schneideinsatz (2) am Unterteil schräge Rippen aufweist, welche passend ineinandergreifend zum Einsatz in V-förmige Ausnehmungen im Werkzeugschaft (1) ausgebildet sind und
- f) der Klemmkörper (4) sich vollständig außerhalb des Wegs durch eine am Schneideinsatz (2) befindliche, als Spänebrecher dienende Schulter (23) für die nach oben brechenden Späne an geordnet, befindet.
2. Abstechwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Klemmkörper (4) länglich oder schlank ausgebildet ist, in
der Größenordnung von etwa drei- bis siebenmal seiner Dicke,
vorzugsweise in der Größenordnung von vier- bis sechsmal seiner
Dicke.
3. Abstechwerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneideinsatz (2)
eine Ausnehmung (19) aufweist, die eine solche Tiefe besitzt,
daß der Klemmkörper (4) vollständig unter den oberen Teilen
des Schneideinsatzes (2) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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