DE228233C - - Google Patents

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DE228233C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES Mi
PATENTAMT.
Patentschrift
- M 228233 KLASSE 63 c. GRUPPE
WILLIS NELSON STEWART,
EDWARD BRICE KILLEN und FRANK HARRIS
in LONDON.
Richtung gedreht wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1909 ab.
6 & & b 14. Dezember 1900
auf Grund der Anmeldung in England vom 25. Januar 1908 anerkannt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Motorfahrzeuge mit einer elektrischen Maschine, deren Magnetsystem von einer Wärmekraftmaschine in der einen Richtung und deren mit einer Sammlerbatterie verbundener Anker in der andern Richtung unabhängig von dem Magnetsystem gedreht wird und zur Drehung der den Antrieb des Wagens vermittelnden Übertragungsorgane
to dient.
Die Erfindung besteht darin, daß beim Stillstand des Fahrzeuges oder bei Befahren abschüssigen Weges beim Entkuppeln von Elektromotor und Radantrieb eine zwangläufige Kupplung von Magnetsystem und Anker bewirkt wird in der Weise, daß die beiden Teile durch die Wärmekraftmaschine in entgegengesetzter Richtung gedreht werden, so daß sie eine sehr hohe gegenseitige Relativgeschwindigkeit an-
ao nehmen. ""Infolge dieser Anordnung wird eine Dynamomaschine von sehr hoher Leistungsfähigkeit gebildet, welche zum' Laden der Sammlerbatterie dient. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist außerdem die Anordnung getroffen, daß das Speiseventil der Wärmekraftmaschine mit der Kupplung zwischen Motoranker und Radantrieb so verbunden ist, daß das Ventil beim Ausrücken des Fahrzeugantriebes voll geöffnet wird.
In der Zeichnung bedeutet 1 eine · Kraftmaschine, welche durch eine Kupplung 4 mit den drehbar angeordneten Feldmagneten 2 einer elektrischen Maschine 3 gekuppelt ist. Die Feldmagnete 2 sind sowohl mit nebeneinander als auch mit hintereinander geschalteten Wicklungen ausgerüstet, und zwar wird die Hintereinanderschaltung der Wicklungen nur benutzt, wenn das Fahrzeug anläuft oder Steigungen nimmt. Der Anker 5 der Maschine 3 empfängt seinen Antrieb durch Strom, welcher einer Sammlerbatterie 6 entnommen wird. Die normale Drehungsrichtung des Ankers 5 ist dabei derjenigen der Feldmagnete 2 entgegengesetzt. Die Stärke der Magnetisierung der Feldmagnete 2 und die Umdrehungsgeschwindigkeit des Ankers 5 werden durch einen Regler 7 beherrscht, welcher zwischen der Batterie 6 und dem Anker 5 eingeschaltet ist. Mit Hilfe des Reglers kann ferner die Richtung
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des um die Feldmagnete 2 fließenden Stromes und demzufolge auch die Bewegungsrichtung des Fahrzeuges umgekehrt werden. Der Anker 5 ist mit einer doppelt wirkenden Kupplung 8 derart verbunden, daß, wenn der Kupplungsteil 8 in der einen Richtung bewegt wird, eine Verbindung von Anker und Welle 9 hergestellt wird, die durch das Getriebe 10 und Welle 11 die Räder 12 des Fahrzeuges mit Hilfe von Kettenrädern 13 und Ketten 14 dreht. Wenn die Kupplung 8 durch den Fußtritt 15 nach links bewegt wird, so wird die Welle 9 und das damit verbundene Getriebe von dem Anker 5 entkuppelt, während die andere Seite des Kupplungsteiles 8 mit dem Zahnrad 16'in Eingriff gelangt, so daß die Maschine ι den Anker 5 und das Magnetsystem 2 mit Hilfe der Zahnräder 17 und 18, der Gegenwelle 19, der Zahnräder 16 und 20 und der Kette 21 in einander entgegengesetzten Drehrichtungen bewegt. Die Maschine 3 wird also in eine Dynamomaschine verwandelt, welche Strom nach der Batterie 6 schickt.
Der Fußtritt 15 ist durch das Gestänge 23, 24 mit der Kupplung 8 und durch eine Stange 25 mit dem Speise ventil derart verbunden, daß er das Ventil 22 öffnet sowie die Kupplung 8 außer Eingriff mit dem Getriebe zum Antrieb des Wagens gelangt. Wenn die hintereinander geschalteten Feldwicklungen nicht in Benutzung sind, oder wenn die Kupplung 8 mit dem Getriebe des Wagens gekuppelt ist, so wird das Speiseventil 22 durch die Feder 27 teilweise geschlossen gehalten, so daß die Maschine 1 unterhalb ihrer normalen Geschwindigkeit läuft, da diese nur dann erreicht wird, wenn das Ventil 22 durch Ausrückung der Kupplung 8 von der Welle 9 oder durch einen Schalter 26 voll geöffnet wird.
Die Zuleitung des Stromes von der Batterie 6 nach den Wicklungen der Feldmagnete 2 und dem Anker 5 erfolgt durch Schleifringe 28, wobei ein Feldregulator 29 in den Nebenschlußstrom der Feldmagnete 2 eingeschaltet ist.
Wenn das Fahrzeug mit normaler oder ungefähr normaler Geschwindigkeit laufen soll, wie z. B. auf ebenem oder nahezu ebenem Wege, so läßt man die Maschine 1 bei teilweise geschlossenem Speiseventil 22 laufen. Die Feldmagnete 2 laufen dann mit der gleichen Geschwindigkeit um. Der Anker 5 wird mit derselben oder nahezu derselben Geschwindigkeit durch Strom aus der Batterie 6 in Umdrehung versetzt. Der Anker ist hierbei mit dem Getriebe des Fahrzeuges durch die Kupplung 8 verbunden. Wenn das Fahrzeug angehalten werden soll, so wird durch den Fußtritt 15 die Kupplung 8 von dem Triebwerk des Wagens gelöst, während die Zahnräder 17, 18, Gegenwelle 19, Kettenräder 16 und 20 und Kette 21 den Anker 5 antreiben. Gleichzeitig ist das Ventil 22 infolge der Verstellung des Hebels 25 und der Gelenkstangen 23, 24 der Maschine 1 voll geöffnet, so daß die Maschine 1 mit voller Geschwindigkeit und Kraftleistung arbeitet. Die Maschine 3 wird dann eine einfache Dynamo und ladet die Batterie 6 auf, während das Fahrzeug steht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Antriebsvorrichtung für Motorfahrzeuge mit einer elektrischen Maschine, deren Magnetsystem von einer Wärmekraftmaschine in der einen Richtung 'und deren mit einer Sammlerbatterie verbundener Anker in der andern Richtung unabhängig von dem Magnetsystem gedreht wird und zur Drehung der den Antrieb des Wagens vermittelnden Übertragungsorgane dient, dadurch gekennzeichnet, daß Anker und Feldmagnet bei Abschaltung des Triebwerkes durch ein Zwischengetriebe zwangläufig derart miteinander gekuppelt werden, daß sie sich in entgegengesetzter Richtung drehen.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Kuppeln des Ankers mit dem entgegengesetzt zur Drehrichtung des Magnetsystems getriebenen Übertragungsgliede das die Zufuhr des Betriebsstoffes zur Wärmekraftmaschine regelnde Ventil voll geöffnet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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