DE2256602C3 - Einrichtung zur Belichtungsregelung bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera - Google Patents

Einrichtung zur Belichtungsregelung bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera

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DE2256602C3
DE2256602C3 DE19722256602 DE2256602A DE2256602C3 DE 2256602 C3 DE2256602 C3 DE 2256602C3 DE 19722256602 DE19722256602 DE 19722256602 DE 2256602 A DE2256602 A DE 2256602A DE 2256602 C3 DE2256602 C3 DE 2256602C3
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DE
Germany
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aperture
exposure
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shutter
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Expired
Application number
DE19722256602
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DE2256602B2 (de
DE2256602A1 (de
Inventor
Yasuo Hachioji Kuroyanagi Yoshitaka.Hino Tokio Uchida (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Konica Minolta Inc
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Konica Minolta Inc
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Priority claimed from JP1664972A external-priority patent/JPS4885225A/ja
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Publication of DE2256602B2 publication Critical patent/DE2256602B2/de
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Publication of DE2256602C3 publication Critical patent/DE2256602C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Belichtungsregelung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Im Rahmen der TTL-Lichtmessung bei einäugigen Spiegelreflexkameras wird sowohl eine Messung bei Arbeitsblende als auch eine Messung bei Offenblende angewendet.
Die Lichtmessung bei Arbeitsblende hat den Nachteil, daß das Sucherfeld vergleichsweise dunkel ist und die Scharfeinstellung oder sonstige Einstellmaßnahmen schwierig durchzuführen sind. Daher wird in der Regel eine Lichtmessung bei Offenblende bevorzugt.
Die Offenblende-Messung hat jedoch den Nachteil, daß in der Regel eine Differenz auftritt zwischen dem voreingestellten Wert der Blendenöffnung und demjenigen Wert, auf den die Blendenöffnung zur Belichtung tatsächlich reduziert wird, so daß sich nicht immer die richtige Belichtung ergibt, wenn die Lichtmessung nach der Voreinstellung des Blendenwertes durchgeführt wird und die Aufnahme bei dieser Blendenöffnung durchgeführt wird.
Der Grund hierfür liegt darin, daß, wenn im Anschluß an die Offenblende-Messung die Belichtungszeit voreingestellt wird und der Auslöseknopf gedrückt wird, die Blendenöffnung zunächst gemäß der Voreinstellung reduziert wird, jedoch den voreingestellten Wert häufig tatsächlich nicht erreicht, da Spiel und andere Ungenauigkeitsfaktoren im Blenden-Einstellmechanismus eine wesentliche Rolle spielen. Die Blendensektoren werden nämlich durch Federkraft äußerst schnell auf die reduzierten Blendenöffnungen gebracht, so daß leicht Ungenauigkeiten auftreten können.
Insbesondere im Falle der Verwendung eines Weitwinkelobjektivs bei geringer Blendenöffnung nimmt die oben erläuterte Differenz zwischen dem voreingestellten Wert und dem tatsächlich erreichten Wert eine Größe von ± 1/2 eines Blendeneinstellschrittes an, eine Größe also, die nicht mehr vernachlässigt werden kann.
Diese Nachteile treten auch bei Kameras mit TTL-Lichtmessung und elektrischer Verschlußsteuerung auf. Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es bei einer Einrichtung der eingangs bezeichneten Gattung (vgl. DT-OS 20 60 187) bekannt, im Anschluß an die Entfernungsmessung mit voll geöffneter Blende nach dem Kochklappen des Umlenkspiegels und der Reduzierung der Blendenöffnung das durch das Objektiv durchtretende Licht mit Hilfe einer Photozelle zu messen und entsprechend diesem Meßwert die für die richtige Belichtung erforderliche Belichtungszeit zu bestimmen. Hierdurch wird einerseits eine Schärfeneinstellung bei hellem Sucherfeld gewährleistet und andererseits durch die Einstellung der Belichtungszeit in Abhängigkeit von den tatsächlichen Gegebenheiten die richtige Belichtung sichergestellt.
Dennoch aber ergibt sich hier der Nachteil, daß die Belichtungszeit sich ausschließlich nach den Gegebenheiten des Lichteinfalles richtet und somit nicht voreingestellt werden kann. Wenn somit etwa ein schnell bewegtes Objekt fotografiert werden soll, so können sich durch eine zu lange Belichtungszeit solche Unscharfen am schnell bewegten Objekt ergeben, daß die Aufnahme unbrauchbar wird.
Daher ist es anzustreben, einen elektrischen Verschluß mit Belichtungszeitvorwahl zu verwenden, bei dem also die bevorzugte Belichtungszeit voreingestellt wird, so daß auch schnell bewegte Objekte problemlos aufgenommen werden können. Dabei aber wiederum kann entweder die Verschlußzeit nicht automatisch auf Änderungen in der Helligkeit des aufzunehmenden Objektes ansprechen, oder aber wird die Blendenöffnung wiederum automatisch der momentanen Helligkeit des Objektes angepaßt; im erstgenannten Fall ist eine automatische Belichtungssteuerung unmöglich, während im zweiten Fall, also bei Verwendung einer Einrichtung zur automatischen helligkeitsabhängigen Blendeneinstellung, jeder mechanische Fehler des Blendenmechanismus unmittelbar zu einem Belichtungsfehler tührt.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Einrichtung zur Belichtungsregelung bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit TTL-Lichtmessung der eingangs bezeichneten Gattung, bei der durch Offenblende-Messung Einstellungen in einem hellen Sucherfeld möglich sind und trotz Voreinstellung der Belichtungszeit in jedem Falle eine exakt richtige Belichtung in Abhängigkeit von der Objeklhelligkeit gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches gelöst. Dadurch, daß die bevorzugte Verschlußzeit in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit eines bewegten Objektes voreinstellbar ist, lassen sich Belichtungszeitfehler mit den dadurch hervorgerufenen Unscharfen bei bewegten Objekten vermeiden. Andererseits ist die Belichtungszeit nicht starr vorgegeben, sondern wird innerhalb des bevorzugten Belichtungszeitbereiches geringfügig derart nachgestellt, daß ein sich aus einer ungenauen Einstellung der tatsächlichen Blendenöffnung ergebender Belichtungsfehler kompensiert wird. Dies ist für die richtige Einstellung der Belichtungszeit, die durch die Korrektur beispielsweise 1/500 Sekunde auf 1/450 Sekunde nachgestellt wird, ohne Bedeutung, so daß die Schärfe der Abbildung des bewegten Objektes dadurch nicht beeinträchtigt wird, während andererseits jegliche Ungenauigkeit der tatsächlich eingestellten Blendenöffnung sicher korrigiert wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nächste-
hend anhand der Zeichnung näher erläutert
Die Figur zeigt ein Schaltbild für die Einstellung der Belichtungszeit.
Mit P ist in der Zeichnung ein lichtelektrischer Wandler bezeichnet, der im Strahlengang durch das Kameraobjektiv hindurch angeordnet ist; R\ ist ein einstellbarer Widerstand für den lichtelektrischen Wandler und dient zur Einführung einer Information über die eingestellte Belichtungszeit, also die eingestellte Zeit oder Geschwindigkeit des Verschlusses; Tr ist ein Element mit hoher Eingangsimpedanz wie ein Feldeffekttransistor; R1 ist ein einstellbarer Widerstand und dient zur Einführung der Information über die eingestellte Belichtungszeit; Cist ein Kondensator, der zusammen mit dem Widerstand R1 eine Zeitbildungseinrichtung bildet; Amp ist ein Verstärkerschaltkreis zur Betätigung eines Magneten Me durch die Zeitbildungseinrichtung; Mg ist ein Magnet zur Freigabe des Verschlußvorhanges; und E ist eine Stromquelle. Bei Einstellung der Belichtungszeit werden beiue Widerstände R\ und R1 gleichzeitig eingestellt, wobei die dem Produkt des Ausgangsstromes des lichtelektrischen Wandlers P und des Widerstandes R\ entsprechende Spannung, welche die Information über die eingestellte Verschlußzeit enthält, als Eingangsgröße des Feldeffekttransistors Tr erfaßt wird. Sodann wird die Abweichung der tatsachlichen Blendenöffnung von der durch die Voreinstellung der Verschlußzeit eingest eilten Blendenöffnung im wesentlichen anhand der Lichtmenge erfaßt, welche durch die tatsächlich vorliegende Blendenöffnung hindurchdringt. Diese Abweichung wird in einer Speicherschaltung gespeichert und als Korrektursignal an den Verstärkerschaltkreis Amp angelegt.
Beim Betrieb der Kamera wird anhand einer geeigneten Einstellhandhabe vor der Aufnahme eine Verschlußzeit in die Belichtungsregelungseinrichtung eingegeben. Der Wert dieser Voreinstellung wird in ein elektrisches Signal umgewandelt und sodann einem näher dargestellten Belichtungsregelkreis und einem Steuerkreis für die Verschlußzeit zugeführt. Auf diese Weise wird die Belichtungsregelungseinrichtung veranlaßt, eine Blendenöffnung in Abhängigkeit von dem dem eingestellten Belichtungszeitwert entsprechenden Signal anzusteuern und wird der Steuerkreis für die Verschlußzeit derart eingestellt, daß er eine dem elektrischen Signal entsprechende Zeitkonstante erzeugt.
Bei Auslösung des Verschlusses wird eine nicht näher dargestellte, jedoch an sich bekannte automatische Voreinstellblende betätigt und werden sodann die Blendenlamellen oder Blendensektoren bewegt, um die dem elektrischen Signal entsprechende Blendenöffnung einzustellen. In genau diesem Moment trifft das durch die tatsächlich eingestellte Blendenöffnung bei soeben hochgeklapptem Umkehrspiegel dringende Licht auf den lichtelektrischen Wandler des Steuerkreises für die Verschlußzeit, welcher im Strahlengang angeordnet ist; der lichtelektrische Wandler erzeugt eine der einfallenden Lichtmenge entsprechende Ausgangsspannung, die über den Transistor Tr dem Speicherkreis zugeführt wird.
in dem Speicherkreis ist vorab bereits ein theoretisches Programm über eine Zuordnung der Blendenöffnung zur Erzeugung der richtigen Belichtung und der Verschlußzeit gespeichert, und ist die eingestellte und in die automatische Blendeneinstellvorrichtung eingegebene Verschlußlaufzeit gespeichert, so daß der Unterschied zwischen dem so erzeugten theoretischen Vergleichssignal und dem Signal, welches der tatsächlich durch die Blendenöffnung dringenden Lichtmenge entspricht, durch Vergleich dieses theoretischen Wertes mit dem Ist-Wert ermittelt werden kann. Dieses Differenzsignal ist ein Fehiersignal, welches dem Unterschied zwischen der durch die automatische Blendeneinstellvorrichtung theoretisch ermittelten Blendenöffnung und der tatsächlichen Blendenöffnung entspricht. Wenn das Differenzsignal dem Verstärkerschaltkreis Amp zugeführt wird, so wird die voreingestellte Verschlußzeit in Abhängigkeit von der Differenz zwischen den beiden Blendenwerten berichtigt. Daher wird die tatsächliche Verschlußzeit im Moment der eigentlichen Aufnahme exakt auf die tatsächlich vorliegende Blendenöffnung abgestimmt und somit eine absolut fehlerfreie Belichtung erzielt.
In der Praxis übersteigt das Maß der Korrektur, also die Differenz zwischen der eingestellten oder theoretischen und der tatsächlichen Blendenöffnung nicht den Abstand zweier Blendeneinstellstufen, liegt also maximal nur eine Abweichung in der Größenordnung von einer Blendeneinstellstufe vor, so daß der Unterschied zwischen der voreingestellten Verschlußzeit und der tatsächlich sich im Rahmen der Korrektur ergebenden Verschlußzeit ebenfalls in diesen Bereich einer Einstellstufe fällt. Somit kann trotz der Korrektur- oder Kompensationsnachstellung der Verschlußzeit eine gewünschte Verschlußzeit entsprechend den jeweiligen Aufnahmebedingungen voreingestellt werden, die trotz der automatischen Korrektur mit ausreichender Genauigkeit dann auch tatsächlich vorliegt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zur Belichtungsregelung bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera, mit einer Einrichtung zur automatischen Blendenvoreinstellung und einem lichtempfindlichen Wandler im Strahlengang durch das Objektiv, welcher von der durch die bei Verschlußauslösung tatsächlich sich einstellende Blendenöffnung dringenden Lichtmenge beaufschlagt ist und ein elektrisches Steuersignal für eine Zeitbildungseinrichtung eines Verschlußsteuerkreises erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte elektrische Einrichtung zur Vorwahl der Belichtungszeit vorgesehen ist, die in der Zeitbildungseinrichtung (C, R2) ein zweites elektrisches Steuersignal entsprechend der Vorwahl erzeugt, daß die Blendenvoreinstel'.ung in Abhängigkeit von der Belichtungszeitvorwahl erfolgt, daß das erste Steuersignal mit dem zweiten Steuersignal zur Erzeugung eines Differenz-Fehlersignales überlagert wird, und daß das Differenz-Fehlersignal für eine Fehlerkompensation über die Belichtungszeit dem zweiten, der Belichtungszeitvorwahl entsprechenden Steuersignal überlagerbar ist.
DE19722256602 1971-11-17 1972-11-17 Einrichtung zur Belichtungsregelung bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera Expired DE2256602C3 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP9147971 1971-11-17
JP46091479A JPS5139535B2 (de) 1971-11-17 1971-11-17
JP1664972A JPS4885225A (de) 1972-02-17 1972-02-17
JP1664972 1972-02-17

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2256602A1 DE2256602A1 (de) 1973-06-07
DE2256602B2 DE2256602B2 (de) 1977-06-08
DE2256602C3 true DE2256602C3 (de) 1978-01-26

Family

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